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  1. #1
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    Standard Buch: Wir hauen ab! Eine Familie unter Segeln

    Gebundene, sehr gut erhaltene Ausgabe von 2008.
    286 Seiten mir sehr vielen schönen Farbfotos.
    2. Auflage.
    Neupreis war EUR 19,90. Meine angeborene, übermäßig stark ausgeprägte Bescheidenheit, verbietet es mir jedoch von Haus aus, mehr als 9,90 Euro dafür zu nehmen.

    Kurzbeschreibung
    "Alles ist möglich, man muss es nur wollen", heißt die Devise von Bernd, 40, Susanne, 39, Daniel, 16, Mike, 5, und Maria, 4, nachdem sie ihre gesamte Habe in Oldenburg verkauft und alle Versicherungen gekündigt haben und auf ihrer NIS RANDERS Kurs Süd in eine ungewisse Zukunft aufgebrochen sind. Ganz ohne Zweifel ist ihr spannender Bericht über die 750 Tage lange Reise, während der sie 26 000 Seemeilen zurücklegen und einmal die Welt umsegeln, ein aufregendes Abenteuerbuch, das man bis zur letzten Seite genießt, denn vom blutigen Anfänger zum souveränen Seemann mutiert der Skipper erst, nachdem die 10-Meter-Stahlyacht als zweitkleinster Teilnehmer der Atlantic Rally for Cruisers über den Großen Teich geschippert ist und auch erst nachdem die Crew alles erlebt und erlitten hat, was einem auf den Meeren dieser Welt an Unvorhersehbarem zustoßen kann.
    Dieses Buch ist aber noch viel mehr! Es ist die Geschichte eines pubertierenden Jungen, der sich auf diesem Weg vom so genannten Schulversager zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann entwickelt; es erzählt die Story, wie Vater und Sohn allmählich zu Freunden und echten Partnern werden; es ist ein gelungenes Beispiel für kindgerechtes Segeln und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die einen solchen Törn noch vor sich haben oder wenigstens davon träumen.
    Kundenrezensionen:
    Nicht träumen – machen. Mit der ganzen Familie loszuziehen ist wahrlich nicht einfach. Das Buch gibt Einblicke. Warum findet die Reise statt?
    Kann man alles aufgeben? Sind die Risiken zu hoch?
    Wie sieht es in mir drin aus?

    Ich finde, viele Fragen werden beantwortet.
    Und die Antworten kommen ehrlich und unverkrampft rüber.
    Über das Verhalten kann man sich sicherlich streiten - aber das steht im Buch nicht zur Debatte. In einigen Situationen würde ich sicher anders handeln (aber ich bin ja nicht losgefahren).

    Das Nachvollziehen der Entwicklung aller Familienmitglieder (vor allem von Vater und Sohn) ist sehr spannend und auch wohltuend.

    Das Buch kommt nicht reißerisch daher sondern eher sachlich.
    Gerade deshalb ist es für mich sehr lesenswert.
    Es ist nicht nur für Segler interessant, da das Segeln nicht (immer) im Mittelpunkt steht.

    Danke für diese schöne Geschichte.
    Fazit: sehr empfehlenswert

    ………………
    Die Familie Mansholt verkaufte in einem spontanen Anflug von Freiheitsdrang all ihre Habseligkeiten im heimischen Oldenburg, um sich eine einzige und alleinige Yacht anzusehen, und genau diese, die "Nis Randers", zu kaufen und sich ohne seemännische Erfahrung auf die Weltmeere zu wagen! Drei Jahre lang versorgte Bernd Mansholt uns, die segelbegeisterte Internetcommunity, mit seinen ausführlichen Tagebüchern. Heute, drei Jahre später, sind die Mansholts wieder in der Heimat und haben sich in Alltag Oldenburgs reintegriert. Das Buch ist eine Beschreibung ihrer Reisen quer durch die Weltmeere, sowie eine rührende Geschichte über eine Vater-Sohn Beziehung.

    Warum macht man so etwas?

    Vor hundert Jahren wäre es keinem Seemann auch nur in den Sinn gekommen, dieses extrem beschwerliche und entbehrungsreiche Leben freiwillig auf sich zu nehmen! Heute jedoch sind hunderte von deutschen Weltumsegler in tropischen Gefilden unterwegs, stehen untereinander, teilweise sogar mit deutschen Relaisstationen in der Südsee, in Kontakt und lernen sich auf den monatelangen Ankerplätzen an den schönsten Plätzen der Welt beim obligatorischen Sundowner kennen. Dazu fällt mir übrigens ein Spruch des Altmeisters Bobby Schenk ein, der gerade diese Tage vor Manila mit seinem Katamaran liegt: " Langfahrtensegeln heißt, sein Boot an den schönsten Plätzen der Welt zu reparieren!" Segeln ist also Maloche, körperstählende Schweißarbeit und nichts für schwache Nerven! Wer schon mal in Marinabars auf den Malediven, in Bora Bora, in Port Louis oder Tonga war, weiß, um was es sich bei den endlosen Tischgesprächen der "Blauwasserseglern" einzig und alleine dreht: wie bekomme ich dieses seltene Ersatzteil, wie komme ich um den teuren Zoll herum, wer schickt mir diese oder jene Pumpe aus den USA und wie erzeuge ich möglichst viel Strom? Da ist mit Romantik nicht viel drin und das Leben auf dem stickigen, kleinen Raum ist an manchen Tagen auch nicht besonders angenehm. Deshalb liegen ja auch Blauwassersegler 90% ihrer ganzen Zeit in Häfen. Denn jede Meeresüberquerung kostet Übrwindung, will sehr gut vorbereitet werden und ist mir großen Risiken verbunden!

    Genau diese erzählen die Mansholts ganz entspannt, lassen uns an Wassereinbrüchen im Motorraum, an Beinahekollisionen in der Nordsee, an Piratenüberfällen auf Nachbarschiffe teilhaben! Das Buch ist etwas weniger ausführlich als das hochspannende Internettagebuch, eher eine Zuammenfassung, aber gibt die Eindrücke liebenswert wieder und macht Lust auf mehr Meer!

    ……. Weltumseglerbücher gibt es viele. Ich selbst stehe mit mehreren Weltumseglern in persönlichen Mailkontakt und bin immer wieder von der literarischen Qualität der Reiseschilderungen begeistert! Einer meiner Freunde ist zur Zeit mit seiner Yacht "Petit Cheval" vor Surinam, zwischen Goldschmugglern und Delfinschwärmen, und kann auf mehreren langen Seiten das bloße Aufholen seines Ankergeschirres beschreiben: die Morgenbrise, die dabei weht, der Sonnenaufgang, das Kräuseln des Wassers, das Glucksen in der Bilge, das Platschen der fliegenden Fische gegen die Bordwand. Man sieht: diese Leute haben Zeit, viel Zeit, nachzudenken, in sich zu gehen und doch wird es ihnen nicht langweilig, denn das Bordleben erfordert die ganze Frau und den ganzen Mann! Nicht zu verschweigen sollte man aber auch der Vollständigkeit halber die vielen gescheiterten Existenzen auf dem Wasser, ja, es bildete sich in den letzten Jahren eine recht dramatische Unterschicht von Blauwasserseglern, die mittellos in irgendeinem Hafen dieser Welt zu überleben versuchen! Von konsistenten Einnahmen über einen Buchverkauf ihrer erlebten Abenteuer träumen viele vergebens, Jobs werden heute überall bevorzugt an flinke, billige Einheimische vergeben und die 2000 Euro pro Monat für eine solche Reise müssen doch irgendwie aufgebracht werden! Das ist die Kehrseite der Medaille und ich denke, es ist nützlich, auch darüber mal zu sprechen!

    Nun also für nur 9,90 Euro incl. Porto zu haben.
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  2. #2
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    Standard

    Meinetwegen für 8,90 Euro, wenn`s denn sein muss.

    (Die Hälfte davon geht als Spende an Dictator 2, denn er braucht für den Aufbau seines Kurierdienstes noch etwas Startkapital, siehe Foto).
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  3. #3
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    Standard

    Jetzt ist aber auch gut!

    8,90 Euro können doch eigentlich nicht zuviel sein!?

    Also mein letztes Wort sind 7,90 Euro

  4. #4
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    Standard

    Hallo, ich nehm es gerne! Bitte melde Dich, ob es noch da ist und maile mir Deine Kontoverbindung per PN dann überweise ich das Geld!

    Lieben Gruß

    Heiko

  5. #5
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    Standard

    Moin Heiko,

    habe Dir 2 neue Nachrichten geschickt.
    Gruss

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