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  1. #1
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    Standard Kauf und Verkauf Segelboot

    Hallo zusammen!

    Ich habe bisher noch keine Erfahrung(en) mit dem Kauf (und Verkauf) von Booten, würde mir aber gerne ein Gebrauchtboot kaufen, das mit überschaubarem Aufwand (1-3 Wochen, teilweise selbst Hand anlegen) segelklar ist. Vor Augen schwebt mir ein Boot mit 8-12m Länge um damit in der Adria und im Mittelmeer segeln zu können. Luxus ist nicht das Ziel, sondern ein solides, zuverlässiges Boot

    Ich weiß, dass ich ein sehr umfangreiches Thema anreisse, aber es geht mir einmal um erste Anhaltspunkte...

    Meine Fragen:
    - Was ist ein realistischer Preisrahmen für Boote dieser Kategorie (Kauf plus Investitionen)?
    - Sind die Preise in Gebrauchbörsen generell realistisch, oder geht da noch (viel) runter?
    - Wie einfach/schwer ist es ein Boot wieder zu verkaufen? Verliert man vom Preis, wenn man es in einem ähnlichen, oder gar aufgewerteten, Zustand wieder verkauft?

    Hintergrund:
    Die Idee wäre eine Auszeit zu nehmen, 2-4 Monate auf dem Boot zu verbringen und es anschließend wieder zu verkaufen, da vermutlich nach der Auszeit Liegegebühren und/oder verfügbare Zeit nicht aufzubringen sind.

    Danke schon mal im Voraus!

  2. #2
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    Standard

    Klar, gute Idee! Ne gute 12m-Yacht gibt´s für 30.000,-€. N´büschen putzen und gut is.
    Und verkauft ist das hinterher ja auch RuckZuck. Da das Boot nur´n 1/4-jahr älter ist, verliert man auch nix.

    Das ich da nich draufgekommen bin...
    Tschüß, Bronsky

    Rennyachten kreuzen gut, Kreuzeryachten rennen nicht

  3. #3
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    Ist es so die Art und Weise einem neuem User, einem Unerfahrenen Antwort zu " erteilen" ?



    Aus der Erfahrung heraus dass es mit des TEs Traum eh nix wird, könnte man obige Frage bejahen.
    8-12m !!!!


    Nur zu, andere User mögen es geradestellen, hier Ratschläge geben !!
    Seitenweise !

  4. #4
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    Zitat Zitat von GER_752 Beitrag anzeigen

    Das ich da nich draufgekommen bin...
    Bronsky, schön von Dir zu hören.

    Grüße!

    Hans

  5. #5
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    Zitat Zitat von blauohnewasser Beitrag anzeigen
    ....
    Meine Fragen:
    - Was ist ein realistischer Preisrahmen für Boote dieser Kategorie (Kauf plus Investitionen)?
    - Sind die Preise in Gebrauchbörsen generell realistisch, oder geht da noch (viel) runter?
    - Wie einfach/schwer ist es ein Boot wieder zu verkaufen? Verliert man vom Preis, wenn man es in einem ähnlichen, oder gar aufgewerteten, Zustand wieder verkauft?

    Hintergrund:
    Die Idee wäre eine Auszeit zu nehmen, 2-4 Monate auf dem Boot zu verbringen und es anschließend wieder zu verkaufen, da vermutlich nach der Auszeit Liegegebühren und/oder verfügbare Zeit nicht aufzubringen sind.

    Danke schon mal im Voraus!
    Wie Du vielleicht aus den bisherigen Antworten schon ahnst: So wird das nix.
    Das ist ungefähr so als würdest Du fragen: "Ich bin mit der Schule fertig, was arbeite ich jetzt und was kann man da so verdienen?"
    Zwei Dinge kannst nur Du wissen:
    -WAS muss das Boot können (Segeleigenschaften, Seetüchtigkeit, Wohnkomfort,...)
    -WIEVIEL kannst/willst Du ausgeben

    Das mit dem schnellen Verkauf halte ich für illusorisch, das geht nur wenn das Boot gefragt ist und Du einen attraktiven ("muss schnell weg") Preis verlangst. Einkaufen wirst Du es für den Preis eher nicht.
    Du kannst sicher billig an etwas kommen das schwimmt, aber ein "Individualistenschiff" wird sich anschliessend als unverkäuflich erweisen.
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  6. #6
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    Am einfachsten wäre es, die untere Länge anzupeilen, irgendein altes 27 oder 28'-Boot, das man in akzeptablem Zustand für < 10k€ bekommt. Das ist dann ein Vierteljahr irgendwas zwischen Zelt- und WoMo-Komfort. Falls Dir das reicht - weshalb nicht. Etwas (Sicherheits-) Ausrüstung dazu, anschließend für wenig Geld verkloppen. Notfalls verschenken. Das ist dann immer noch billiger, als ein 40'-Boot für 200k€ zu kaufen, um es anschließend für 180k€ zu verkaufen...

    Der Einstieg kam ins Forum kam aber etwas unvermittelt - Du schriebst nur von fehlenden Erfahrungen im Bootkauf. Segeln kannst Du? Und Du fährst alleine?

  7. #7
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    Standard

    Es gibt hier zig Diskussionen um den Vergleich Chartern oder Kauf und man ist immer wieder erstaunt, wie wenig konkret die Fragen der Fragesteller sind:
    das mit der Auszeit von 2 bis 4 Monaten errinnert mich an einen vor kurzem eröffneten Thread...

    Die Preise in den Gebrauchtbootbörsen sind realistisch und auch gehen da immer nachher 10 bis 20% ab, je nach Zustand des Kahns.
    Sobald Du ein Schiff Dein Eigen nennst, beginnen die Kosten:
    a) die Marina will doch glatt von Dir das Liegegeld haben
    b) manche Staaten am MM verlangen Yachtsteuern, die Franzosen demnächst u.U. eine Ankersteuer
    c) Registrierung des Kahns kostet Zeit und Geld und einiges an Geduld.
    d) wohnst Du in D. und willst das Schmuckstück im MM instandsetzen, wirst Du ab und an auf handwerker angewiesen sein und die verlangen doch tatsächlich Geld für die angebotene und durchgeführte Dienstlsietung.
    e) Kauf und Verkauf des Schmuckstückes werden mit grosser Wahrscheinlichkeit über Makler laufen, da wird dann noch die Courtage fällig, von den Sachverständigenkosten (bei kauf) nicht zu schweigen.
    Marinakosten, Steuern laufen auch weiter, bist Du Deinen Kahn wieder verkauft hast.


    Gerade am MM gibt es zig hunderte von Vercharterern, die Dir ein günstiges Angebot für eine Nutzungsdauer von 4 Monaten machen können. Viele von Ihnen sind vielleicht froh, wenn einer wie Du daher kommt und für 4 Monate das Schiff nutzen will.
    Nur so als Richtgrösse: Eine Langcharter in den NL (Ijsselmeer), vom 01.04 bis 01.10 kostet für ein 31 ft Schiff 10000 EUR, bei einem namhaften, seriösen Yachtvercharterer, also für 4 Monate 6700,- EUR.
    Bei 2 Monaten (8 Wochen) und in der Hauptsaison wird Dir kein Vercharterer einen günstigen Deal anbieten können, in der Vor- und Nachsaison schon.
    Das wird immer noch billiger sein, wie die Summe der Nebenkosten, in der auch das Lehrgeld enthalten ist.
    Sie haben eine sichere Vermietung und damit eine feste Einnahme, Du hast bist auf die Bootsübernahme und -abgabe keinen Huddel.

    Frag mal bei Charterpartner nach, der sagt immer viel wenn der Tag lang ist, kann Dir aber vielleicht bei der Suche nach einem Vermieter helfen. Aber Achtung, für seine Hilfe (=Dienstleistung) wird er eine Gebühr verlangen, die ich ihm aus ganzem Herzen gönne !

    P.S. ich bin mit Charterpartner nicht verwandt, verschwägert oder durch wirtschaftliche Unternehmen verbunden und habe bei ihm noch nie ein Schiff gechartert und werde es in absehbarer Zeit auch nicht tun, da ich der Eigentümer des schönsten und besten Schiffes in DE bin. Ich bin jedoch der bescheidenen Meinung, dass er gut über den Chartermarkt informiert ist.

  8. #8
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    Erstmals "Vielen Dank" allen ernst gemeinten und hilfreichen Antworten!

    Wie gesagt: mir war/ist bewusst, dass ich auf diese sperrangelweite offene Frage als Antwort nicht (oder bestenfalls?) "42" bekommen werde. Mir geht es ja um den Einstieg ins Thema. So in die Richtung: "Wäre wer von euch so freundlich mir auf einer Karte zu zeigen in welche Richtung ich gehen soll?"

    Komfort: Wie geschrieben erwarte ich mir keinen Luxus. Aber ranzig sollte es nicht sein.
    Segelkenntnisse: Das ich mensch sich nicht ohne auf den Weg macht, setze ich als gegeben voraus. Segeln würde ich es etappenweise auch einhand und mit besuchenden Freunden.
    Segeleigenschaften: Die Reise ist das Ziel. Da bin ich offen, es sollte aber -siehe Segelkenntnisse- einhand problemlos bedienbar sein. Eine solide Slup (wäre wahrscheinlich auch wegen Wiederverkauf am einfachsten).

    Geld: Mein "Traum" war es auf eine Differenz von ca.5.000 (Ankauf + Instandsetzung - Verkauf) zu kommen. Ob das jetzt von 20k auf 15k ist oder 40k auf 35k wäre nicht so wichtig. Wobei aber aber das Risiko "nicht verkaufbar" bei 40k um einiges schwerer wiegt. Daher auch die Frage nach Verkaufbarkeit.
    Diesbezüglich vor allem "Danke" an 2ndtonone! Auf die Idee bei einem Vercharterer nachzufragen wäre ich (aufgrund der Wochenpreise) nicht gekommen. Im MM wird es sicher teurer sein als in NL, aber fragen kostet mal nix

    Verkauf: Wieder so eine offene Frage
    Habt Ihr eine Ahnung ob es tendenziell in der Adria einfacher ist ein Boot zu verkaufen, oder eher in der Ägäis?

    Danke nochmals und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel

  9. #9
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    Hallo blauohnewasser, Den größten Gebrauchtbootmarkt gibt es jeweils in den großen Sportboothäfen/Marinas, wie z.B. in Empuria Brava. Dort haben sie stets an Ostern eine gut bestückte Gebrauchtbootmesse, da kann man sich Markttransparenz verschaffen.
    In jedem Fall muß man mit umfangreicherem Reparaturbedarf rechnen, das größte Hindernis ist, das man dort vor Ort von seinen gewohnten Ressourcen abgeschnitten ist, Das bedeutet, alles ist schwieriger zu beschaffen, teuerer, Werkzeug steht nicht zur Verfügung etc. Dazu kommen noch die laufenden Kosten für Liegeplatz/Werftliegeplatz, die schnell den "Rest"- Wert eines "preisgünstigen" Bootes übersteigen können (das dürfte der Hauptgrund für die derzeit allzugünstigen Gebrauchtbootpreise sein). Wenn man dann nicht selber arbeiten kann, sondern professionelle Hilfe in Anspruch nehmen muß, gerät so ein Finanzkonzept schnell aus den Fugen. Ich will nicht behaupten, daß es nicht geht, denn ich habe selber sowas unternommen, aber man braucht sehr viel Selbstvertrauen.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  10. #10
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    Zitat Zitat von blauohnewasser Beitrag anzeigen
    Habt Ihr eine Ahnung ob es tendenziell in der Adria einfacher ist ein Boot zu verkaufen, oder eher in der Ägäis?
    Beim hier ortsansässigen Makler in Südspanien steht bei einem guten Drittel seiner Aushänge "SOLD". Freilich geht daraus nicht hervor, wie lange es dauerte, diesen Zustand herbeizuführen. Sind freilich auch diverse Motorbratzen dabei.
    Mein altes Schiff in der Ostsee wartet seit 2,5 Jahren auf einen Käufer obwohl in segelfertigem Zustand und inzwischen mehr als günstig.
    Generell denke ich mal, der Verkauf eines älteren Schiffes ist heute vorwiegend Glücksache (es kommt jemand, der genau dieses Schiff will) oder geht nur über den Preis. Einige wenige Dauerbrenner ausgenommen.
    Insofern glaube ich nicht, daß du deine Delta 5000 Strategie durchziehen kannst.
    Michael
    http://www.sioned.de

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