Seite 1 von 9 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 88
  1. #1
    Registriert seit
    08.02.2008
    Ort
    Ostsee
    Beiträge
    2.107

    Standard Pläne für Hafen Prerow: Mehr Liegeplätze?

    Pläne für Hafen Prerow: Mehr Liegeplätze?

    Eine Grafik zeigt, wie der Nothafen an der Prerower Seebrücke einst aussehen könnte. © ndr.de Fotograf: ndr.de

    In den ersten Entwürfen für den Prerower Hafen waren nur wenige Liegeplätze vorgesehen.
    Die Planungen für den Hafen vor Fischland-Darß-Zingst werden konkreter. Die Gemeinde Prerow will unter anderem prüfen, ob weitere Liegeplätze entstehen können.

    Fahrgastschiff und Dünenweg

    Bisher sind rund 15 Liegeplätze für Seenotretter, Fischer und Sportbootfahrer geplant. Bürgermeister René Roloff (Wählergemeinschaft Prerows Zukunft) sagte, Prerow wünsche sich weitere Liegeplätze, um den Hafen touristisch besser nutzen zu können. Außerdem soll geprüft werden, ob auch ein Fahrgastschiff dort festmachen kann und ob es möglich ist, einen naturverträglichen Weg auf den Dünen zu bauen.

    Planungen werden EU-weit ausgeschrieben

    Roloff hofft, dass die Gemeindevertretung die Machbarkeitsstudie im Januar beauftragt. Parallel dazu hat das Land die Ausschreibung für die Planungsleistungen vorbereitet. Laut Umweltministerium soll die Ausschreibung in Kürze EU-weit veröffentlicht werden. Das Verfahren würde etwa vier bis fünf Monate dauern. Im kommenden Jahr könnten dann die konkreten Pläne für den Inselhafen vorliegen. Baubeginn soll 2019 sein. Die Kosten für Bau und Betrieb übernimmt das Land.

    Jahrelanger Streit um neuen Nothafen

    Ende April hatten die Prerower in einem Bürgerentscheid für den Bau eines Ersatzhafens gestimmt. Zuvor war mehr als 20 Jahre um einen Ersatz für den Nothafen am Darßer Ort gestritten worden. Dieser liegt in der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, in der keine Eingriffe in die Natur mehr vorgenommen werden sollen. Für den im Nothafen stationierten Seenotrettungskreuzer muss die Hafenzufahrt aber immer wieder ausgebaggert werden.

    http://www.ndr.de/nachrichten/meckle...ntentgross.jpg

    Quelle NDR

    http://www.ostsee-zeitung.de/var/sto...e_Thumb160.jpg

  2. #2
    Registriert seit
    17.09.2004
    Beiträge
    268

    Standard

    Na ob ich das noch erlebe? Man darf das Glaube an höhere Mächte und Wunder nicht verlieren, die immer noch geschehen, letztlich in Kloster. Prerow hört sich leider zu säkular an.

  3. #3
    Registriert seit
    11.11.2013
    Beiträge
    20

    Standard

    Moin !

    @ Alchimist : Ich verstehe zwar nicht, was der Hinweis `säkular´ in Verbindung mit Prerow zu bedeuten hat ?

    Richtig ist aber, dass ein Ersatzhafen für den ( idyllischen ) Nothafen Darßer Ort dringend benötigt wird, sowohl um das Segeln entlang der Küste zu verbessern und für kleine Familiencrews sicherer zu machen, als auch um einen sinnvollen Liegeplatz für die DGzRS vorzuhalten u.v.a.m. - dieses alles bietet der Plan von Minister T. Backhaus ( SPD ) eben nicht und kann auch durch ein paar Liegeplätze mehr, nicht gerettet werden !!

    Will man dem Küstenklatsch allerdings glauben schenken, dann fehlt es der Gemeinde Prerow am notwendigen Eigenkapital, um eine vernünftige, landseitige Anbindung des zu Recht immer wieder bemängelten `Inselhafens´ in der Verlängerung der altersschwachen Seebrücke von Prerow finanzieren lassen zu können.

    Am 21.01.2016 wird es eine z.T. öffentliche Bürgerversammlung im `Kiek in ´ in Prerow geben, anlässlich der sicherlich das Thema `Ínselhafen´ und der aktuelle Stand der Planungen von Bürgermeister Roloff bekannt gegeben wird . . . ?

    Bleibt zu hoffen, dass man sich endlich zu einer sinnvollen Gesamtlösung bekennt ( s. www.bdzj.de ) und keine weiteren Kosten für sinnlose Gutachten vergeudet !

    In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein gutes, neues Jahr !

    der Boddenkieker

  4. #4
    Registriert seit
    17.09.2004
    Beiträge
    268

    Standard

    Zitat Zitat von Boddenkieker Beitrag anzeigen
    Moin !

    @ Alchimist : Ich verstehe zwar nicht, was der Hinweis `säkular´ in Verbindung mit Prerow zu bedeuten hat ?

    Boddenkieker
    In (einem) Kloster würde man schon eher an Wunder glauben (ein kleiner Scherz...).

    Wenn man das Trauerspiel vor wenigen Jahren mit dem Durchstich und Schaffung der Verbindung zum Prerower Hafen und der Bürgerabstimmung dagegen betrachtet hat man nicht viel Hoffnung, dass in absehbarer Zeit dort etwas zustande gebracht wird.

  5. #5
    Registriert seit
    20.04.2001
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    89

    Böse

    Angesichts des gesamten Küstenabschnitts sind geplante rund 15 Liegeplätze für Seenotretter, Fischer und Sportbootfahrer doch wohl nur als Hirngespinst zu verstehen. Wenn alles Geld für "Gutachter" etc. in einen vernünftigen und notwendigen Bau gesteckt würde, dann wären viele Sorgen unbegründet. Aber diese Lösung ist den Planern wohl zu einfach.

  6. #6
    Registriert seit
    11.11.2013
    Beiträge
    20

    Standard

    Moin !

    Es hat am Do., den 21. Januar 2016 eine Bürgerversammlung in Prerow gegeben, zu der BGM Roloff eingeladen hatte.
    Unter Pkt. 12 (!) der Tagesordnung stand die Sache `Inselhafen´am Ende der Seebrücke auf der Tagesordnung .
    Der jetzt für 2016 verabschiedete Haushalt von Prerow sieht 25 T € für ein Gutachten zum Hafenbau vor, die BGM Roloff allerdings nur gemeinsam mit dem zweiten BGM, Herrn Meller, ausgeben darf und dazu bedarf es einer weiteren Gemeinderatsversammlung in etwa vier Wochen.
    Meiner Einschätzung setzt sich nach-und-nach bei der Mehrheit der Einwohner von Prerow die Erkenntnis durch, dass sie vom Landwirtschaftsminister Dr. Backhaus mit dieser `Missgeburt´ eines Hafens ( Orginalton des DSV ! ) überrannt wurden, aber weder sie , noch Wassersportler und noch weniger die Besatzungen des Rettungskreuzer etwas anfangen können !
    Wie sollten Sie auch ?
    Bald ist das erste Jahr der Gültigkeit des Bürgerbegehrens ( Hafen vor Prerow ) vorbei, außerdem stehen in Mecklenburg-V. Landtagswahlen an und spätestens dann dürfte sich dieser Spuk erledigt haben, sodass man wieder zu sinnvollen Planungen zurück finden kann.
    Lesen Sie dazu mehr unter www.bdzj.de

    Viele Grüße vom Boddenkieker

  7. #7
    Registriert seit
    02.04.2015
    Beiträge
    18

    Standard

    Sehr geehrter Boddenkieker,

    warum streuen Sie hier eigentlich derart falsche Informationen? Am 21. Januar gab es keine Bürgerversammlung, sondern es hat eine reguläre Gemeindevertretersitzung stattgefunden. Sie können gerne bemängeln, dass der Rahmenvertrag unter Tagesordnungspunkt 12 auftaucht, allerdings liegt das im Ermessen der Gemeinde. Wenn man bedenkt, dass allein der formale Teil der Tagesordnung (Feststellung der ordnugnsgemäßen Ladung etc.) mehrere Tagesordnungspunkte umfasst, relativiert sich die Sache schon gewaltig.

    Beide stellvertretenden Bürgermeister haben sich übrigens geweigert, ihre Unterschrift zu leisten. Sie wird vermutlich nunmehr ersetzt. Der Sperrvermerk im Haushalt sorgt dafür, dass der Betriebsausschuss nunmehr die Hand auf dem Geld hat. Die Mehrheitsverhältnisse brauche ich wohl nicht zu schildern. Fakt ist, dass begleitende Planungen und Gutachten zu einer infrastrukturellen Entwicklung im Tourismusbereich nun wohl wegfallen werden. Prerow wird also jeder Einfluss auf das Vorhaben entzogen. Kann man natürlich so machen - aber dann darf man sich nicht wundern, wenn sich nichts entwickelt.

    Zu Ihrem Hinweis, dass sich wohl die Mehrheit der Prerower Bürger überrannt fühlt kann ich nur entgegnen: Es gab ein Beteiligungsforum mit Workshops - um sich zu beteiligen, muss man allerdings seine eigenen 4 Wände verlassen. ^^

    Details zu den Vorgängen (insbesondere zu den absurden Vorgängen in der Gemeindevertretung) kann man übrigens der örtlichen Presse entnehmen.

    rgy

  8. #8
    Registriert seit
    11.11.2013
    Beiträge
    20

    Standard

    Moin `rgy ´ ,

    ich muss Ihnen recht geben: Es war falsch von mir diese Veranstaltung als Bürgerversammlung zu bezeichnen .
    Es handelte sich in der Tat um eine Gemeindevertreterversammlung mit Fragestunde vorweg, während der allerdings Themen, wie z.B. Fragen zur Hafenplanung nicht behandelt werden durften, da dieser Pkt. bereits Teil der Tagesordnung war und somit nicht im Vorwege diskutiert werden konnte . . . Einige Interessierte haben deshalb diese Veranstaltung vorzeitig wieder verlassen . . .
    Soweit es meine Teilnahme an Veranstaltungen, wie den beiden Vorstellungen des Hafens ( als Gast Landeswirtschafts-minister Dr. T. Backhaus und sein Planungsmitarbeiter Dr. Weichbrodt ), in Prerow , das erste Workshop zum Thema Hafen, ebenfalls in Prerow, verschiedene Vorträge durch den BDZJ e.V. in Zingst und Barth, Einladungen durch den Landrat zur Frage des Standorts eines geeigneten Hafens handelte, ( Ribnitz-Damgarten ), usw. , kann ich Ihnen versichern, dass ich stets interessierter Teilnehmer war und auch zukünftig sein werde.
    Vielleicht lernen wir uns dabei einmal persönlich kennen und ich erfahre dann von Ihnen, warum Sie so aggressiv ( Gegen- ) argumentieren ?
    Mit freundlichem Gruß
    der Boddenkieker

    mehr Informationen gibt es wie immer unter www.bdzj.de

  9. #9
    Registriert seit
    12.08.2003
    Beiträge
    21

    Standard

    Hallo Boddenkieker & Yeti,

    die Unterscheidung zwischen Bürgerversammlung oder Gemeindevertreter halte ich hier für zweitrangig. Wichtig aus meiner Sicht, dass Bürgermeister die Notwendigkeit eingesehen hat, dass 15 Liegeplätze nicht ausreichen. Er hat dabei meine Unterstützung. Wenn man einmal ausrechnet gehen mindestens 2 an Seenotretter + Havarist, 3-4 an nebenberuflich tätige Fischer, mindestens 1 an den hauptberuflichen Fischer im Ort. Bleiben mit ein Glück 7-8 Liegeplätze für Sportboote? Das wäre zu schön.

    Totgeschwiegen wird zur Zeit, dass der Schiffs-Tender von EnBW vermutlich auch hier einen Liegeplatz bekommen muss. Denn die Anfahrtswege für das Service-Personal/Windpark Baltic I sind über Barhöft zu lang. Und aus meiner Sicht ist auch nur dies der entscheidende Grund für den Hafenbau. Sprich. Wer den Hafen baut/finanziert, der entscheidet am Ende auch wer drin liegt. Die Prerower haben diesen Punkt noch gar nicht realisiert, dass der Ort nach dem Bau zur Service-Zentrale für Baltic werden wird. Clever gemacht Herr Sellering.

    Die ganze Welt tut auch so, als ob der Nothafen Darßer Ort komplett vom Tisch ist. Stimmt nicht die Herren. Der Gesetzgeber (die letzte Volkskammer der DDR), hatte damals die Notwendigkeit einer Ausnahmeregelung an diesem Ort nicht bedacht, sondern die Gebietsgrenzen pauschal gezogen. Unter anderem deshalb weil sich hier eine Luxus-Bungalowsiedlung der NVA befand.
    Die Notwendigkeit einer Ausnahmeregelung kann durchaus eingeklagt werden, mit dem Argument der Sicherung der Kadettrinne und der Sportbootschiffahrt zwischen Warnemünde und Hiddensee. Nur niemand hats gewagt. Der Fakt, dass das Nationalparkamt in den Folgejahren Zäune weiter gezogen hat, als es nach dem Gesetz durfte (siehe Sundische Wiesen) zeigt doch nur, wie dehnbar der Begriff des Naturschutzgesetzes vom Amt selbst ausgelegt wurde. Was nicht passte, wurde dann durch die Landesgesetzgebung legalisiert. War der Chef des Nationalparkamtes nicht auch mal Assistent eines Ministers und es gab eine Klage, gegen seine Bestellung?

    Das Alles hält keiner ordentlichen Überprüfung stand. Die Prerower täten gut daran, eine Sondergenehmigung für den Nothafen einzuklagen. Ich schätze die Anwaltskanzlei von De Maiziere am Kupfergraben in Berlin würde das sogar vertreten =).

  10. #10
    Registriert seit
    02.04.2015
    Beiträge
    18

    Standard

    Hallo Boddenkieker,

    ich finde es ausgezeichnet, wenn Sie sich bisher beteiligt haben und dies auch weiter tun. Mit der mangelnden Beteiligung waren auch eher die Mehrzahl meiner "Nachbarn" gemeint, die genau dies eben nicht tun.

    Ich würde auch nicht sagen, dass ich aggressiv gegen etwas argumentiere. Mittlerweile halte ich es allerdings für nötig, Ross und Reiter auch offiziell zu nennen. Diese Gemeindevertretung ist zu einem absurden Kasperletheater verkommen. Nicht zuletzt dadurch verlieren Menschen das Interesse an der Zukunft ihres Ortes, Allerdings wird dies von einer Mehrheit der GV in Kauf genommen bzw. sogar forciert.

    Ich für meinen Teil akzeptiere die Mehrheitsentscheidung der Prerower in Bezug auf den Hafen (siehe Volksentscheid). Was ich nicht akzeptieren kann ist dieses permanente Störfeuer, welches einzig und allein dazu dient eigene Pfründe zu sichern.

    Ich möchte es nochmal betonen: es geht mir nicht darum hier irgendwen anzugreifen - warum auch - ich kennes hier bis auf einen niemanden persönlich. Aber Fakten sollten ehrlich benannt werden und nicht selektiv (und teilweise verfälscht) zur Meinungsbildung heran gezogen werden.

Ähnliche Themen

  1. Immer mehr Sand vor dem Not-Hafen Darß
    Von GREIF im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 125
    Letzter Beitrag: 31.01.2018, 16:48
  2. Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 14.04.2015, 15:03
  3. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 12.03.2012, 22:08
  4. Ersatz für Nothafen Darßer Ort - Neuer Hafen kommt nach Prerow
    Von GREIF im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 03.07.2008, 12:50
  5. Kein Hafen im Aussenbereich von PREROW
    Von HRT im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 14.12.2007, 18:30

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •