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  1. #31
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    Zitat Zitat von Groebel Beitrag anzeigen
    Das sind jetzt aber Fragen... Auf dem Bodensee brauchst Du in jedem Fall das Patent.
    ....
    Es geht nicht darum was wer und wozu man was braucht. Es geht um das unberechenbare Handeln der von Profis beratenen Gerichte und das willkürliche, sachverstandsbefreite Gehabe der Behörden
    Mit dem Zitieren des Bodenseeschifferpatent lieferst Du eine schöne Bekräftigung meiner Behauptung.
    Das Bodenseeschifferpatent ist für nix gut, keinerlei zusätzlich Qualifikation für den Inhaber einer Fahrerlaubnis ist damit verbunden. Der Inhaber eines Sportbootführerscheins geht zum Amt und bekommt prüfungsfrei einen Zettel mit den besonderen Bestimmungen für den Bodensee, gegen Gebühr, versteht sich (ah, darum ). Das Wissen um diese Besonderheiten muss er sich eh aneignen, auch ohne Bodenseeschifferpatent, gebührenfrei.
    Die Gerichte bestätigen diese Abzocke und die Juristen können das erklären, notfalls auf dreißig Seiten.

    Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand - na, dann lieber auf hoher See (notfalls sogar auf dem Bodensee )
    Vor den Fähren geht weniger Gefahr aus als von den Juristen

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig!

  2. #32
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    Von den Fähren geht weniger Gefahr aus als von den Juristen

    Franz, der ist wirklich gut, vor allem wenn ich an die juristisch ausgebildeten sogenannten Umweltschützer denke

  3. #33
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    Mit einem Sportbootführerschein bekommst Du am Bodensee nur einmal im Jahr für zusammenhängend 30 Tage die Erlaubnis Dich mit Fähren anzulegen.
    Das Patent ist für Anrainer schon wichtig. Um Deinen Kahn zu entsorgen, solltest Du die tiefste Stelle schon kennen.
    Oder die Höhe des Bogenmasses sagt Dir ab wann es bergab geht.

  4. #34
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    Uiuiui...Das ist ja eine heikle Angelgenheit.
    Und die Geschichte mit dem Netz ist ja auch echt gemein! Aber wie die wahre Geschichte am Ende wirklich ausgehen hat, wissen eigentlich immer nur die Beteiligten.

  5. #35
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    Jetzt sind Details aus dem Prozessverlauf bekanntgeworden. Der verantwortlichen Schiffsführer ist erstinstanzlich zueiner kleinen Geldstrafe von 3000 € verurteilt worden.
    Zum Unfallzeitpunkt war die Brücke mit 2 Schiffsführern und einem Instruktor besetzt. Beide Schiffsführer haben im Prozess die Aussage verweigert, dies ist ihr gutes Recht. 2012 hatte die Reederei (im Staatsbesitz notabene) durchgesetzt, dass der Cockpit Voice Recorder gemäss Zulassung nicht mehr eingeschaltet werden musste. Hier bewacht der Fuchs den Hühnerstall ! Damit fiel dieses mögliche Beweismittel dahin.
    Aufgabe des Instruktors war es, die beiden Schiffsführer mit einem neuen elektronischen Bordbuch bekannt zu machen, dies geschah auf Anweisung der Reederei. Bei der Schulung fuhr der Katamaran mit 40 km/h ( 22kn) unter Autopilot! Aus dem Prozess ist die Aussage des Instruktors bekannt, dass beide Schiffsführer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung standen und seinen Ausführungen zugehört hätten. Kurz vor der Kollision hätte sich ein Schiffsführer umgedreht und gerufen „Wo kommt der den her!„. Für ein Manöver des letzten Augenblicks sei es zu spät gewesen, der Kat rammte die Segelyacht in voller Fahrt. Ein Glück sei es gewesen, dass das Eignerpaar über Bord geschleudert wurde und dass sich keine Fahrgäste mehr auf dem Vordeck des Kat aufgehalten hätte, da die Takelage der Faurby auf das Vordeck des Kats fiel.
    Meines Erachtens muss man nicht nur den Schiffsführern, sondern auch der Reederei grobe Fahrlässigkeit vorwerfen. Die öffentliche Hand die den Katamaran betreibt ( Stadtwerke Konstanz ) und das Landratsamt welches für die Zulassungsbestimmungen der Kats zuständig ist, sehen allerdings keinen Grund die Sicherheitsbestimmungen vollumfänglich wieder in Kraft zu setzen. AIS istübrigens am See nicht erlaubt.

  6. #36
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    Wieso sind 3000 € eine kleine Geldstrafe? Bekommen die Schiffsführer ein solch üppiges Gehalt?

    Wenn ich für jeden Fehler in meinem Berufsleben mit 3000 € bestraft worden wäre, ging es mir heute schlechter.

    Nur zur Erinnerung, abgesehen von dem Berliner (nicht rechtskräftigen) Urteil bekamen bislang Menschen, die illegale Autorennen fuhren und dabei jemanden töteten weniger als 500 € Strafe.

  7. #37
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    Moin,
    wenn "für jeden Fehler in meinem Berufsleben mit 3000 €...." tatsächlich 3000 € fällig sind, weil nur mindestens ein Menchenleben in Gafahr oder sogar ausgelöscht ist, würde sich mir aufdrängen, Firsty, ich bin im falschen Beruf. Im übrigen konnten die beiden Schiffsführer wie wohl gerichtlich festgestellt ja überhaupt nicht handeln, weil sie mit dem Rücken zur Fahrtrichtung standen, muß man verstehen... Trotzdem immer die Handbreit..., und nicht solche Leute in der Nähe, auch nicht an Land! F.

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