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  1. #31
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    Als Einhandsegler habe ich nach dieser Segelsaison meine Befenderung für einlaufen in eine Pfahlbox aufgerüstet. Es ist ja nicht verboten, sich zu verbessern.
    1. Einen Bugfender (dicker Stepfender, 75,- €) senkrecht auf dem Pflugscharanker mit Nirokette geriggt.
    2. Gleich dahinter (ca. 30 cm Abstand) und daneben auf jeder Seite je 1 Kugelfender.
    3. Je nach Schiffslänge zusätzlich auf jeder Seite 3-4 Kugelfender auf Scheurleistenhöhe.
    Beim Einlaufen in die Box lasse ich nur die beiden vorderen Kugelfender (da wo das Vorschiff spitz zuläuft) außenbords, die
    hinteren Fender hol ich ein und werf sie über, sobald ich in der Box bin.

  2. #32
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    So ähnlich mache ich es auch. Nur dass man dazu sein Boot nicht in ein schwimmendes Fenderlager verwandeln muss. Ich nehme dazu einen der späteren Luvfender. Dieser wird vor dem Einlaufen am Lee-Bug angebunden. Dann wird mit dem Heck zwischen den Pfählen aufgestoppt und die Heckfestmacher belegt. Bei meiner Bootslänge (gute 9m) treibt dann der befenderte Bug gegen das in Lee liegende Boot. Dann wird in den Luv-Festmacher eingedampft und der Bug wandert über die Hebelwirkung sanft in Richtung Boxenmitte. Da schubbert nix am Nachbarboot. Danach kontrolliert bis vorne fieren.

    Bei viel Seitenwind und ohne Nachbarboot wird nur bis zur Rumpfmitte zwischen die Pfähle gefahren. Dort werden die Heckfestmacher über eine Mittelklampe (oder bei mir mangels solcher Klampe über eine Hilfslösung) geführt über die Pfähle gelegt. Dann in die Leinen dampfen und kontrolliert nach vorne fieren.

    Einer meiner Nachbarn an meinem festen Liegeplatz hat an seinem Heck rechts und links jeweils einen großen Fender. Quasi eine Einladung für solche Manöver Und wir kommen immer noch bestens miteinander aus ...
    Geändert von Robst (30.10.2017 um 11:03 Uhr)

  3. #33
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    Hallo Robst,
    Soweit ich verstehe, beschreibst Du das Einboxen in Deine Heimatbox, ich dagegen in unbekannte Boxen auf Segelreise in
    Nordsee- und Engl. Kanal Marinas, oft bei Starkwind. Auf Anfrage per Handy wegen einem Liegeplatz bekommt man meistens keine Antwort oder ist wegen Wind oder Verkehrssituation so beschäftigt, daß sich ein Anruf verbietet. Provisorisches Festmachen am Meldesteiger bedeutet weiteres verholen, mach ich also auch nicht. Als kleines 8,5 m Schiff such ich mir selbst eine freie Box, möglichst ganz tief innen in der Marina, da wo die Kleinen liegen. Dann mach ich dort fest, latsche zum Hafenmeister und zu ca. 90% darf ich liegenbleiben.

  4. #34
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    In meiner eigenen Box mache ich es auch so, wobei ich bei der richtigen Windrichtung den Bugfender weg lassen kann, da der Nachbar den Heckfender hat. In fremden Häfen, bei denen ich vorher noch nicht weiß, auf welcher Seite ein Bugfender benötigt wird, gibts eben zwei. Bleibt jeweils für jede Rumpfseite noch einer übrig, bis die Bugfender nach dem Festmachen auch an die Seiten kommen. Reicht. Da viele Boxen so um die 15m tief sind, passt das mit dem Bugfender bei meiner Bootslänge meist ganz gut.

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