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  1. #11
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    Zitat Zitat von fiete-34 Beitrag anzeigen
    auf meist nicht kontrollierbare Mooringleinen
    Zitat Zitat von fiete-34 Beitrag anzeigen
    aber nicht für sicheres Dauerliegen
    sicherlich ist mein post mit einem "augenzwinkern" geschrieben.

    aber, die mooringmarinas im MM sind dauerbelegt, da gibts kein winterlager an land. sprich die booterln hängen ganzjährig am schnürl!

    bitte erklär doch deine überlegung genauer.

    chris
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

    sy galijola

  2. #12
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    Hallo Run Tanplan, bitte mein Thema genau lesen, ich habe von "Seitenwind" geredet. Bei wenig Seitenwind steuere ich auch
    eine Pfahlbox mit minimaler Fahrt an. Aber bei starker seitlicher Brise und wenig Fahrt, da kannst Du noch so viel Abdrift
    vorhalten, Du wirst die Box verpassen.
    Geändert von frieserich (10.05.2017 um 21:50 Uhr)

  3. #13
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    Moin fiete-34: Generell, an der Reling befestigte Fender ist schon mal ganz schlecht. Die Relingsstützen können zu leicht verbiegen. Der Angriffspunkt der Kraft ist viel zu hoch, bedenke: Arbeit ist Kraft x Hebelarm. Besser die Tampen der Fender ganz unten am Relingsstützen anbringen. Dann die Tampen nicht zu dick, besser dünn und alt, falls der Fender mal hakt, besser den Fender verlieren, als den Relingstützen verbiegen oder ein Schaden am Schiffsrumpf.
    Fender überhängen, wenn die Dalben passiert sind? Bei starkem Seitenwind reine Illusion, sagte ich doch am Anfang, Du vertreibst innerhalb von Sekunden.
    Übrigens, alle Einhandmanöver sind schlecht, wenn sie nicht in Ruhe ausgeführt werden können. Mal eben schnell: Kann dazu führen, daß Du über Hindernisse stolperst, fällst, Dich verletzst und Du im Krankenhaus landest und das ist dann: "end of voyage".
    Übrigens bei diesem Anlass möchte ich an den kürzlich im TV WDR 3 gezeigten Bericht über Johannes Erdmann gezeigte,
    geplante Weltumsegelung (1.Teil), Deutschland-Spanien erinnern.
    Da wird er als erfahrener Segler benannt, dem kann ich gar nicht zustimmen.
    Da wird gezeigt, wie er seinen Sicherheitsgurt in den oberen Relingsdraht einklinkt, damit ist er überhaupt nicht gegen ein Überbordgehen gesichert. Gegen ein Überbordgehen gehört auf jeder Schiffsseite (neben der Schiffsmitte versetzt) eine von vorn nach achtern geführte, starke Führungsleine. In diese kann man seinen Sicherheitsgurt einpicken. Der Einpickpunkt bis zur Rettungsweste muß kürzer sein als der Abstand Führungsleine - Reling.
    Dann fiel an der nordspanischen Küste bei Windstille sein Motor aus und er meldete sich manövrierunfähig bei der Hafenbehörde seines anzulaufenden Hafens und ließ sich einschleppen. Ein Segler mit intakter Takelage und Segeln ist nie manövrierunfähig.
    Geändert von frieserich (10.05.2017 um 23:02 Uhr)

  4. #14
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    Zitat Zitat von frieserich Beitrag anzeigen
    Hallo Run Tanplan, bitte mein Thema genau lesen, ich habe von "Seitenwind" geredet.
    Jaja, hab ich gelesen. Doch, ich meine ordentlichen Seitenwind und minimale Fahrt unter Beachtung der Drift.

    Zitat Zitat von frieserich Beitrag anzeigen
    Besser die Tampen der Fender ganz unten am Relingsstützen anbringen. Dann die Tampen nicht zu dick, besser dünn und alt, falls der Fender mal hakt, besser den Fender verlieren, als den Relingstützen verbiegen oder ein Schaden am Schiffsrumpf.
    Fender überhängen, wenn die Dalben passiert sind? Bei starkem Seitenwind reine Illusion, sagte ich doch am Anfang, Du vertreibst innerhalb von Sekunden.
    Ich hoffe, ich bin bei Deinen Aufführungen nur als Fußgänger in der Nähe....

    Gruß R.

  5. #15
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    Als Einhandsegler " auf Reise" erspare ich mir doch den ganzen oben beschriebenen , mehr oder minder cleveren Bohei.
    Als Einhandsegler gehe ich bei ungünstig werdenden Bedingungen garnicht erst in eine Box mit Dalben. Als " unerfahrener" , oder wie und warum auch immer eingeschränkter Einhandsegler erspare ich mir solch Boxen vollends.

    Es gibt da immer ( immer!) Optionen.

    Aber , wem es Spaß macht seine ultimativen Verfahren darzulegen, zu begründen, zu verteidigen.....

    Nichtsdestotrotz kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren dass sich hier so einige zum Platzhirsch , zum einzig wirklich Wissenden und Könner hochwuchten wollen---wenn auch vielleicht unbewusst.
    Geändert von supra (11.05.2017 um 23:13 Uhr)

  6. #16
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    [QUOTE=frieserich;1446626

    Dann fiel an der nordspanischen Küste bei Windstille sein Motor aus und er meldete sich manövrierunfähig bei der Hafenbehörde seines anzulaufenden Hafens und ließ sich einschleppen. Ein Segler mit intakter Takelage und Segeln ist nie manövrierunfähig.[/QUOTE]
    Das ist ja wohl nicht ganz richtig so...
    Soweit ich weiß wurde er durch die Strömung seewärts getrieben, hat also nichts mit intakter Takelage und Segeln zu tun.
    Aber er hätte natürlich paddeln können. Son richtiger Segler...����

  7. #17
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    Habe mir heute Yacht Nr. 11/17 gekauft, da wird für eine Folgeausgabe das Anlegen für Einhand ohne Motor angekündigt.
    Einhand für eine Jolle, ok, aber nur bei Leichtwind. Für eine Fahrtenyacht einhand, auch bei Leichtwind, schwer vorstellbar.
    Außerdem ist man beim Anlegen in der Regel ja nicht allein, andere Schiffe kommen in die Quere. Eine Fahrtenyacht, selbst mit Crew, müßte dieses Manöver vielmals auf See einüben. Selbst wenn man die Hafeneinfahrt passiert hat, kommt der Wind hinter der Mole oft aus einer ganz anderen Richtung und das eingeübte Manöver ist hinfällig.
    Allein schon in Yacht Nr. 10, für diese Manöver bräuchte man ein Supergedächtnis und viele Übungen und das auch noch bei den entsprechenden Windverhältnissen. Wer hat dafür Zeit? Schließlich sind wir keine Berufssegeler, haben noch andere Dinge auf der todo-Liste. Na ja, die "Yacht" muß alle 14 Tage ihr Heft füllen, das fällt nicht leicht, da greift man schon mal Themen auf, die die Leser länger beschäftigen sollen.
    Geändert von frieserich (13.05.2017 um 20:51 Uhr)

  8. #18
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    Idebag: Auch noch seewärts getrieben? Da hätte er doch nur auf Wind warten müssen.

  9. #19
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    Zitat Zitat von frieserich Beitrag anzeigen
    Auch noch seewärts getrieben? Da hätte er doch nur auf Wind warten müssen.
    Bla bla bla... blubb blubb....

    Lies es doch einfach noch mal nach, danach kannst du ja weiter herumorakeln:

    http://www.yacht.de/regatta/volvo_oc...en/a92673.html

  10. #20
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    Wenn jeder Segler in Flaute einen Schlepper bräuchte, so viele Schlepper gibt es auf der ganzen Welt gar nicht.
    Johannes Erdmann war ein Anfänger, nicht erfahren, wenig vorbereitet und wenig umsichtig, seemännisch mangelhaft.
    Geändert von frieserich (13.05.2017 um 23:41 Uhr)

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