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  1. #1

    Standard Ladegerät für Service- und Statterbatterie

    Hallo zusammen
    ich bin auf der Suche nach einem neuen Ladegerät für mein Boot. Ich habe eine Servicebank (2x145Ah) und eine Starterbatterie von 70Ah.
    Ich habe an das MCA 1250 von Dometic oder allenfalls Sterling 50A gedacht. Was mir vor allem nicht klar ist, wie wird sichergestellt, dass beiden unterschiedlichen Batterien geladen werden ohne, dass die Starterbatterie überladen wird. Beim Dometic kann ich einen Temperaturfühler an die Servicebatterie anschliessen, doch benötigt die doch viel länger als die Starterbatterie. Aus den Betriebsanleitungen habe ich hier nichts gefunden. Weiss jemand wir das gemacht wird?

    Gruss
    Thomas

  2. #2
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    Standard

    Hallo Thomas,
    ich hatte auf meinem letzten Boot einen speziellen Laderegler ("Lichtmaschine auf Batterie") von Sterling eingebaut. Der hat zunächst die Starterbatterie geladen, wenn diese voll war, wurde die Servicebatterie geladen. Das Laderegler lädt gemäss einer IUoU-Kennlinie, was den Vorteil hat, daß die Batterien schneller geladen werden, als z.B. nach einer W-Kennlinie.
    Vielleicht hilft Dir das weiter.
    Handbreit
    Siggi
    Das Glück kommt zu denen, die lachen!

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von pauler66 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen
    ich bin auf der Suche nach einem neuen Ladegerät für mein Boot. Ich habe eine Servicebank (2x145Ah) und eine Starterbatterie von 70Ah.
    Ich habe an das MCA 1250 von Dometic oder allenfalls Sterling 50A gedacht. Was mir vor allem nicht klar ist, wie wird sichergestellt, dass beiden unterschiedlichen Batterien geladen werden ohne, dass die Starterbatterie überladen wird. Beim Dometic kann ich einen Temperaturfühler an die Servicebatterie anschliessen, doch benötigt die doch viel länger als die Starterbatterie. Aus den Betriebsanleitungen habe ich hier nichts gefunden. Weiss jemand wir das gemacht wird?

    Gruss
    Thomas
    Thomas, das Thema ist hier schon oft behandelt worden. Schau einmal nach. Ich habe ein Sterling bin sehr zufrieden mit. Du brauchst die beiden Batterien mit 145 ah dort nur zur schließen. Wenn sie gleich alt sind und vom Typ sollten Sie dort ohne Probleme geladen werden
    Die Starter Batterie wird überhaupt nicht angeschlossen. Das ist völlig überflüssig. Sie ist immer voll. Wenn sie das nicht mehr ist ist sie in der Regel kaputt.
    Hilfreich ist, wenn ein Temperatursensor angeschlossen ist. Hilft dass die Batterien optimal geladen werden.

  4. #4
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    Zitat Zitat von pauler66 Beitrag anzeigen
    Was mir vor allem nicht klar ist, wie wird sichergestellt, dass beiden unterschiedlichen Batterien geladen werden ohne, dass die Starterbatterie überladen wird. Beim Dometic kann ich einen Temperaturfühler an die Servicebatterie anschliessen, doch benötigt die doch viel länger als die Starterbatterie. Aus den Betriebsanleitungen habe ich hier nichts gefunden. Weiss jemand wir das gemacht wird?
    Hallo,

    in der Bedienungsanleitung steht sicher etwas von 14,4 Volt.
    Stelle diese Spannung ein und gut ist das.
    Wichtig beim Bleiakku ist, dass der nach Volladung mal gelegentlich für 4 bis 6h auf 14,0 bist 14,4 gehalten wird (bspw. Motorfahrt).

    Wenn du dich allerdings Herausforderungen stellen möchtest, dann wähle, je nach Vorliebe, andere Einstellungen. Vor allem wähle Impulsladegeräte, höhere Ladeschluß-Spannungen, kürzere Ladezeiten etc, halt was so gerade "toll" ist.
    Ansonsten bin ich ein Dometic-Fan. Mein bei Dometic abgekündigtes Ladegerät gibt es immer noch als Compass24-Lader.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (13.08.2017 um 10:37 Uhr)

  5. #5
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    Es gibt auch noch Ladegeräte von Mastervolt, die zuverlässig Startakku und Verbraucherakku laden, wenn Landstrom zur Verfügung steht.

  6. #6
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    Moin Pauler66,
    ich möchte auf den Beitrag von Buntesegel hinweisen. Die nur kurzzeitig belastete Starterbatterie sollte parallel während der Maschinenlaufzeiten ausreichend nachgeladen sein und bedarf keiner zusätzlichen Ladung während Zeit unter Landstrom. Wenn dem doch so ist, ist sie "fertig". Erkennen kann man das am besten über ein genaues und analog anzeigendes Voltmeter, welches sinnvollerweise per Tastendruck den Spannungsabruf getrennt nach Stromkreis I (Maschine) und den Stromkreis II (Verbraucher) ermöglicht. Sollte die Starterbatterie dennoch mal unerwartet "dicke Backen" machen, hilft ein gewöhnliches Starthilfekabel aus dem Kfz- Bereich weiter

  7. #7
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    ....hilft ein gewöhnliches Starthilfekabel aus dem Kfz- Bereich weiter. Ein solches habe ich an Bord, sowie die banale Kurbel (funktioniert gut beim 3GM30F) im Falle eines Blackout. Beides habe ich ernsthaft noch nie gebraucht, höchstens mal beim Nachbarn...
    Handbreit...! F.

  8. #8
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    Moin Thomas,

    ich seh' das ebenso wie meine Vorposter: die dem Starterakku entnommene Strommenge ist nach kurzer Maschinenlaufzeit nachgeladen. Einfache Rechnung:
    - Starterleistung: 1,5 KW --> Strom 1500 W / 12 V = 125 A
    - Startdauer (übertrieben!!): 15 sec --> Strommenge 125 * 15 / 3600 = 0,52 Ah
    macht bei Deinem Starterakku (70 Ah) mal gerade 0,75% der Kapazität aus.

    Nachladen mußt Du den Starterakku allenfalls bei längerem Stillstand wg. der Selbstentladung. Aber die ist bei AGM auch nicht dramatisch.

    Ergo: vernünftiges Ladegerät entsprechend dem Typ der Serviceakkus installieren und gut ist.
    Tipp: wenn Du noch Geld übrig hast, dann investiere das in einen Akku-Controller. Die Beurteilung des Ladezustands des Serviceakkus mittels Spannungsmessung ist zwar möglich, wegen der Rahmenbedingungen - es dürfen mehrere Stunden keinerlei Ströme fließen - aber kaum praktikabel.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  9. #9
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Tipp: wenn Du noch Geld übrig hast, dann investiere das in einen Akku-Controller. Die Beurteilung des Ladezustands des Serviceakkus mittels Spannungsmessung ist zwar möglich, wegen der Rahmenbedingungen - es dürfen mehrere Stunden keinerlei Ströme fließen - aber kaum praktikabel.
    Hallo,

    das ist kein guter Tipp und nur relativ teuer und bringt keine Ah mehr ein:
    a) ist das ein Argument im Tipp überbewertet und
    b) das andere "Argument" unterbewertet.

    Das ist wie mit den Abnutzung von Schuhen, bei denen ein Controller auch nicht hilft.
    Mal sind sie mehr und mal weniger abgelaufen. Um so etwas festzustellen braucht es einfach keinen Controller.


    Peter

  10. #10
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Das ist wie mit den Abnutzung von Schuhen, bei denen ein Controller auch nicht hilft.
    Mal sind sie mehr und mal weniger abgelaufen. Um so etwas festzustellen braucht es einfach keinen Controller.


    Peter
    Moin,

    wenn das so ist, wäre auch eine Tankuhr überflüssig. Wenn der Sprit alle ist, merkt man das wenn die Maschine stehen bleibt.

    Sorry, etwas provokant, aber mal im Ernst: natürlich bringt einem ein Akku-Controller keine einzige Ah mehr, aber man wird rechtzeitig vor zu tiefen Entladungen gewarnt. Passiert so etwas regelmäßig, schätzen Bleiakkus das überhaupt nicht.

    Und wie bereits erwähnt: praktikabel läßt sich der Ladezustand nur mit einem bilanzierenden Strommengenzähler (Vulgo: Akku-Controller) messen. Mittels Augenmaß wie bei den Schuhsohlen geht's leider nicht.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

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