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  1. #1
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    Standard Reling als Navtex Antenne : Welcher Kondensator ist richtig?

    Liebe Gemeinde

    Ich habe meinen NASA Navtex bisher über einen 22 pF Kondensator an die Reling angeschlossen und das mit gutem Erfolg. Irgendwo hab ich gelesen das aber 100 nF richtig wären, was aber bei mir überhaupt nicht funktioniert...

    Die Frage : Welche ist denn die richtige Kapazität?

    Den 22 pF hab ich nämlich nur zufällig, weil in Elektronikschrott vorhanden, benutzt.

    Danke & Grüsse

  2. #2
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    Das kann man eh nur experimentell ermitteln. Wenn es so zufriedenstellend arbeitet bleibt dabei. Wenn es gut werden soll nimm eine angepasste Antenne.
    Beste Grüße

    Dieter

  3. #3
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    Die genaue Größe ist nicht kritisch, jedoch 22 pF sind recht wenig. Irgendwas zwischen 22 u. 100 nF sind sicherlich besser.

    Warum die Reling? Fängt sehr viele Störungen mit ein. Versuchs doch mal mit dem Achterstag, ist deutlich besser. Als Isolierung reicht es wenn das untere Pütting im GFK-Rumpf verschraubt ist.

    handbreit

  4. #4
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    Das kannst du einfach berechnen Formel Blindwiederstand eines Condensators 1/2 x Pi x f x c
    Frequenz für Navtex 514 kHz. Xc sollte so gering wie möglich sein.
    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-RC.htm Werte einsetzen. 22 Microfarad sollten optimal sein. Errechneter Xc= 0.01 Ohm.
    Liebe Grüße
    Willi

  5. #5
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    Hallo Ihr, 22uF, na ja. Ich meine, wchtiger als der Kondensator ist der Ort der Ankopplung. 514kHz ist zwar eine sehr lange Welle, es dürfte aber trotzdem deutliche Unterschiede geben. Gefühlsmäßig ist 22pF viel, viel zu wenig, 100nF ( das 5000-fache) fühlt sich deutlich besser an. Bei diesem Kondensator ist die Bauart wichtiger als die Kapazität: MP/Styroflex/Keramik besser als Elektrolyt. Da dürfte 0.1 uF MP besser sein als 22uF Elektrolyt.
    Möchtest Du eine optimal abgestimmte Antenne, ist auch das Achterstag viel, viel zu kurz und müßte durch leistungsfressende Abstimmelemente angepaßt werden. Im Zweifelsfall dürfte das jedoch der beste Weg sein. Dann allerdings Isolatoren ins Achterstag, und das Abstimmelement direkt am Einspeisepunkt.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Gummiente Beitrag anzeigen
    Das kannst du einfach berechnen Formel Blindwiederstand eines Condensators 1/2 x Pi x f x c
    Frequenz für Navtex 514 kHz. Xc sollte so gering wie möglich sein.
    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-RC.htm Werte einsetzen. 22 Microfarad sollten optimal sein. Errechneter Xc= 0.01 Ohm.
    Hallo,

    das eben wird er nie können.
    Die Formel ist bei der Sache das geringste Problem.

    Das größte Problem wird bestehen bleiben: Er weiß ganz einfach nicht, was er macht.
    Dabei hatte er bereits ein Optimum festgestellt, weiß aber auch das nicht zu nutzen.


    Peter

  7. #7
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    Nein, das Optimum hatte ich eben nicht festgestellt, das wollte ich hier erfragen, Danke für die Antworten, werde den Achterstag mit den vorgeschlagenen Kapazitäten testen. Peter, dein mieses kleines Foul lächel ich bei schönstem Wetter hier einfach mal weg. Im Gegensatz zu Dir weiss ich nicht was Xc genau bedeutet aber dafür Grüsse ich Euch recht freundlich

    Roman

  8. #8
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    Standard

    hm ... ich verstehe nicht, was du mit einem Koppelkondensator willst.

    So wie ich es sehe ist deine Antenne viiiiiiiiiiiiiiiiiel zu kurz für die Frequenz, völlig egal ob du nun die Reling, ein isoliertes Achterstag oder das komplette Rigg anschließt. Das Problem ist eher, dass der Fusspunktwiderstand, also der Punkt an dem du den Navtex anschließt extrem hoch sein dürfte, ist übrigends kein Widerstand den du mit einem Ohmmeter messen könntest, da das einen Gleichstromwiderstand, nicht aber einen frequenzabhängigen Wechselstromwiderstand messen kannst. Dein Koppelkondensator ist ... etwas "flach" betrachtet nur ein zusätzlicher Widerstand, halt nur für Wechselstrom, den du in Reihe schaltest und somit den wahrscheinlich eh viel zu hohen Widerstand erhöhst. "Sehen" will dein Empfänger einen Widerstand von 50 Ohm, evt. 75 Ohm, bieten tust du wahrscheinlich ein paar tausend Ohm. Genau das erzeugt Verluste, die sich evt in einem schlechteren Empfang ausdrücken.
    Eigentlich ist RTTY (die Betriebsart der Navtex Sender) selbst bei schlechtem Empfang und starkem Rauschen für den Empfänger noch lesbar.
    Was du tun kannst sind m.E. zwei verschiedene Versionen. Die eine ist einen UnUn Transformator, manche bezeichnen das Ding als Marinebalun ... einzusetzen. Mit einem solchen Transformator kannst du neben der bekannten Spannungstransformation auch Widerstände transformieren, nennt sich auch Übertrager. Ist eigentlich eine kleine Spule mit Abgriff und damit kannst du dann den hohen Fusspunktwiderstand z.B. durch 4 teilen .... oder 16 ... wie auch immer. Je näher du an die vom Empfänger gewünschten 50(75) Ohm kommst, desto besser kann der Empfänger arbeiten.
    Wie schon gesagt, völlig irrelevant ob nun Achterstag, isoliertes Achterstag oder Reling.

    Die Alternative dazu wäre eine aktive Antenne. Gibt es von den Herstellern für viel Geld ... gibt es in der Bucht als sog. MiniWhip für wenig Geld und wenn du selbst löten kannst kostet so eine Aktivantenne 5.-€.

    Ich vermute mal, der Grund deines Koppelkondensators ist ein völlig anderer. Wenn dein Navtex eigentlich für eine Aktivantenne ausgelegt ist, dann führt deine Antennenleitung nicht nur das Hochfrequenzsignal, sondern auch eine Gleichspannung um die Aktivantenne zu betreiben. Die willst du natürlich nicht auf die Reling/Achterstag legen, also packst du einen Kondensator dazwischen, weil der für den Gleichstrom ein unüberwindbares Hindernis darstellt. Ist also kein Koppelkondensator, sondern koppelt aus. Wenn das der Grund dieses Kondensators ist, dann wäre tatsächlich ein 100nF Keramikkondensator besser, hätte 3 Ohm Wechselstromwiderstand bei 514kHz, mit dem 20pF liegst du bei 15kOhm.

  9. #9
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    Standard

    Ich habe zwar keine Ahnung warum manche Leute auf jeden Beitrag untergriffig werden müssen. Aber soll mir recht sein.

    Warum ein Koppelcondensator? Ich versuche es zu erklären. Ein Condensator ist ein Bauteil, dass bei Wechselspannung je nach Frequenz einen unterschiedlichen Widerstand hat.
    Eine Reling, Achterstag......ist eigentlich wenn es in keinem Längenverhältnis zur Wellenlänge steht ein undefiniertes Gebilde.
    Eine Anpassung auf eine bestimmte Impedanz bei Antenne auch Fußpunkt Widerstand ist bei einer reinen Empfangsantenne wie bei Navtex nicht sehr kritisch.
    Es werden von diesem Gebilde (Reling....) ALLE Frequenzen (gewollte und ungewollte) und auch Störungen mehr oder weniger gut empfangen. Mit dem RICHTIGEN Koppelcondensator welcher auf der gewünschten Frequenz (in diesem Fall 514 kHz) den geringsten Widerstand hat kann man alles gewünschte so wenig wie möglich, alles ungewünschte so viel wie möglich dämpfen und hat damit eine nicht optimale aber brauchbare Antenne.

    Als Vergleich denkt doch an die Radio Antennen in Autos wo vielfach früher der Draht der Heckscheibenheizung als Antenne benützt wurde.
    Liebe Grüße
    Willi

  10. #10
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    Standard

    jaja

    und wenn man tatsächlich eine preselektion machen will, dann nimmt man einen Bandpass .... der besteht aber aus mehr als einem "Koppelkondensator" ....
    Geändert von wafi3 (17.09.2017 um 13:10 Uhr)

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