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  1. #11
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    Standard

    Zitat Zitat von IOR Beitrag anzeigen
    Um Firmen wie SVB und AVN das Geschäft mit der Angst auszutreiben:
    ............
    Viel Erfolg, hahaha.

    Angst ist das wirksamste Verkaufsargument! Ob Pharma, Automobilobil- oder Fahrradindustrie und andere Zubehörvertriebe, mit Angst kann man alles verkaufen.
    Die Drei-Stufen-Strategie zieht immer:
    Schlechtes Gewissen - Angst - selektierte Wahrheit, wer kann da schon widerstehen.

    Am übelsten ist die letzte Stufe, wenn der "Fachmann" mit technischen Argumenten kommt, die nur scheinbar zutreffen. Da setzt der klare Menschenverstand aus. "Wollen Sie an der Sicherheit sparen?"

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #12
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    Ölzeug und ne Rettungsweste reichen. Rettungsweste ist das Wichtgste. Sonst spült man sich mit den Schwimmbewegungen ständig neues kaltes Wasser zu. Im Ölzeug wird erst mal nass, aber das Wasser erwärmt sich dann schon etwas. Im Neopren fängt es doch nach einigen Stunden an zu jucken und zu stinken, dass man freiwillig ins Wasser will.

    Und klar, am Besten nicht über Bord gehen.

  3. #13
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    Ich bin heute mit neopren und angel raus,
    von den bergen an der grenze zu miramar kam eine schwarze wand mit monsumartigen wassermassen richtung meer in meine Richtung,
    das roch nach wechselenden wind
    Ein großer fisch schnappte auch nach dem wobbler, leider nur zaghaft.
    So segelte ich in eine zivilisationsferne bucht um das warme bier mit eis genießen zu können.
    Nach Sonnenuntergang machte ich mich ohne mondlicht auf den Heimweg, kreuzte gegenan durch unzählige hell erleuchtete Fischerboote nach hause.
    Das alles ohne kompass, gps, livebelt und schwimmweste.

    Prost, Mann lebt nur einmal
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    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  4. #14
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    Zitat Zitat von IOR Beitrag anzeigen
    Um Firmen wie SVB und AVN das Geschäft mit der Angst auszutreiben:
    enger Palstek subaxillär (auf Höhe der Brustwarzen) mit Schot 1,5 mal Schiffslänge auf Heckklampe belegt und Einstieg nach MOB über Heck mit Badeleiter oder Stufenheck ersetzt jeden Lifebelt ("Patent" von B. Moitessier, leider nicht von mir...).
    Die Sache mit der Badeleiter funktioniert nur bei ruhigem Wetter, ohne Fahrt im Schiff und binnen, denn da ist sehr wenig Seegang. Nur fällt dann auch niemand in den Tümpel. Und wenn doch, ist es auch egal, schwimmt man halt zum Ufer.

    Ich habe das (dämlicherweise) bei relativ ruhigem Wetter mal ausprobiert: lauwarmes Mittelmeer, 35 Grad im Schatten, 200m Wassertiefe, 3-4Bft. Segel bergen ... und plunsch - Köpper in die angenehm warme Salzbrühe. Das erste, was mir auffiel war, dass ich schon ganz schön zügig schwimmen musste, um dem frei treibenden Schiff auch bei dem bisschen Wind und ohne jedes Segel überhaupt folgen zu können.

    Dann aber wurde es richtig schwierig. Selbst der halbe Meter Seegang (oder war es doch 1m? - Ich weiß es nicht mehr) hat gereicht, dass allein das Heranschwimmen ans Heck ziemlich angsteinflößend war. Als dann die Badeleiter mit richtig Schwung immer wieder vor mir rauf und runterrauschte, wurde mir klar, dass das mit dem Schwimmen wohl eine Scheixxidee war.

    Irgendwann habe ich dann versucht, den Wellenrhythmus richtig aufzunehmen und den Mut aufgebracht, mit beherztem Tritt auf die Badeleiter zu steigen. Beim 4. Versuch habe ich es dann endlich geschafft, mich auf die Badeplattform zu hieven, reichlich blaue Flecken inklusive. Mach' ich nie wieder ...

    Bei Kackwetter und Seegang dürfte das völlig unmöglich sein.

    Handbreit ...

  5. #15
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    Für Einhandsegler:
    Noch besser, bei amazon kannste ordern: "jane dream washable male urinal pee holder bag".
    1. Das Fundamentale ist: "immer" (von Pier zu Pier) eine qualitativ hohe Rettungsweste tragen.
    2. Auf jeder Schiffsseite von der vorderen Belegklampe auf dem Vorschiff bis ins cockpit (bei mir Travellerbalken) eine 10 mm Führungsleine riggen. Wenn Du auf See nach vorn mußt, den 3-Punkt-Sicherheitsgurt vor der Sprayhood auf die Führungsleine einpicken. Die Verbindung zwischen Rettungsweste und Führungsleine muß kürzer sein, als der Abstand Rettungsweste - Reling.
    Dann ist es es unmöglich, über Bord zu gehen.
    Geändert von frieserich (29.10.2017 um 16:39 Uhr)

  6. #16
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    Hallo frieserich, #2, ein Band ist besser als eine Leine. denn die rollt weg, wenn Du drauftrittst und provoziert erst recht den Unfall, den Du damit verhindern willst. Wenn das Band dann auch noch rot ist, umso besser, dann siehst Du es leichter. Bei mir (Mittelcockpit) reicht das Band von den vorderen Belegklampen bis zu den hinteren, und ist passen zurechtgenäht und wird mit Schäkeln in das Mittelloch der Klampen eingehängt.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  7. #17
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    Ja, Flachband ist auch gut, vielleicht sogar besser, aber ich hatte gerade eine 10 mm Leine übrig.

  8. #18
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    Aber das Flachband kann man in der Mitte mit Kraft ca. 70 cm nach oben ziehen , so habe ich das mal gesehen. Dann bringt das auch nicht das was es soll .

  9. #19
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    Also wenn du beim MOB nach oben fällst ist doch alles OK und du wirst nicht nass ;o))
    Kann natürlich auch sein dass die Schwerkraft nicht mehr existiert.... aber dann ist das Überbordgehen ein eher zweitrangiges Problem.

    Und so ein wenig Ruckdämpfung im Falle eines Falles schont auch die Rippen.

    25mm Gurtband ist schon OK.

  10. #20
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    Hallo Segler443, Solche Bänder gibts in verschiedenen Qualitäten. Ich habe eines mit 2to Bruchlast. Ich habe es allerdings so konfektioniert, daß es etwa das von Dir angegebene Maß an Lose hat. Ich habe so gerechnet, wenn man tatsächlich von den Beinen über die Reling gewaschen wird, ergibt dieses Maß zusammen mit der Länge der Lifeline, daß man nicht komplett im Wasser landet, sondern so an der Borwand hängt, daß man selbst ohne fremde Hilfe wieder einsteigen kann. Damit soll dem Ersäufen wg. zu hoher Bootsgescchwindigkeit vorgebaut werden.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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