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  1. #31
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    Zitat Zitat von Nachtsegler Beitrag anzeigen
    "Seegangsbilder" vom Seewetteramt...das hat man dann über die Jahre mit den
    Windmessungen an Bord und der persönlichen Wahrnehmung draussen verglichen und sich eingeprägt.

    So konnte (kann) man, mit Blick auf die See, doch durchaus ermessen, was Sache ist ?
    In Verbindung mit Wettervorhersagen von Profis, entscheidet man dann...

    dass man besser im Hafen bleibt....
    oder draussen...dass es längst Zeit wird zum reffen....
    oder man besser einen Alternativhafen anläuft.

    ......

    Natürlich sollte man wissen, was zu tun ist, wenn es eine unterwegs draussen erwischt.
    Aber wie heißt es so schön ?

    Gefährlich auf See...ist es nur...zu nahe an Land
    Besser kann man es nicht sagen.

    Ich vergleiche die Realität außerbords mit den Seegangsbildern (#3: Zustand der See), ein Windmessgerät bringt mir überhaupt nichts.

  2. #32
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    ...sag' ich doch. Es gibt anscheinend ja doch noch ein paar 'richtige' Segler, die ohne den neumodischen elektronischen Krimskrams unterwegs sind und sein können - weil sie's können !! - und immer Demut vor den Naturgewalten !

  3. #33
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    Sonst ne frage. Was bedeutet Schwerwettertraining? Dann geht man vorsätzlich in ein Sturmtief? Oder wie sieht das aus?
    Oder man wartet vorsätzlich auf Starkwinde vor einer Überfahrt.
    Ok....

  4. #34
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    naja...und schon iss vorbei mit der Ernsthaftigkeit ?

    wie man unlängst im Norden beobachten konnte fliegen bei Sturm die Gerüste und Reklameschilder so tief...
    daher der Name ?
    Da muss es aber schwer am Wetter liegen, wenn man da vorsätzlich die Nase aus der Tür streckt....
    Bevor einen ein verwirrter Autofahrer überfährt könnte es stark windig sein,
    sodaß der untrainierte Leichtwetter-Driver das mit dem Gegensteuern nicht mehr geregelt bekommt ?

    Ohh Mann, watt trööt ?

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
    HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com

  5. #35
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    Hier iss jetzt windstill,
    morgen ein laues lüftchen,
    Kaffeesegeln kann mann hier fast das janze Jahr über,
    das hatte ich in der jugend schon über,
    aber im alter isses nich unangenehm.

    Alle windmesser gehen eeh nur bis 65/68 kn wind, dann hängen die am anschlag, ooh wie langeweilig ...
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  6. #36
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    Zitat Zitat von bigben333 Beitrag anzeigen
    Sonst ne frage. Was bedeutet Schwerwettertraining?...........
    Die Möglichkeit, dass Du an Deine Grenzen kommst.
    Ein Freund von mir hat sich mal eine Koje gechartert bei Loggemann (oder so). Die boten an, eine Woche im Herbst, Nordsee, Cuxhaven - Edinburgh - Thyborön - Cux, ohne Rücksicht auf das Wetter. Die sind auf ihre Kosten gekommen , haben einen Trog erwischt. Das Boot war eine Swan, der Skipper ein echter Profi. Das war noch vor der GPS-Zeit, was die Sache besonders spannend macht. Geht aber auch ganz anders: Mit Motor das ganze Dreieck.
    Man sollte wissen worauf man sich einlässt.

    Gruß Franz
    "lebhaft" wird verkauft: www.rush-lebhaft.de

  7. #37
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    Danke für Info.
    Gibt dass immernoch? Dass man vorsätzlich mit Kunden in Starkwinde segelt.
    Nach dem Bericht in der Yacht war ich einwenig überrascht , dass man ein "Schwerwettertraining" durch die "sanfte" Biskaya absolviert hat.
    Demfall hätte man abwarten müssen bis es ruppig geworden wäre.
    Mit der heutigen Technik sollte dass doch möglich sein , das man ein "Schwerwettertraining" absolvieren könnte.
    Und der eine Mitsegler (im Yacht Bericht) der Schwerwettertraining gebucht hatte erlebte jetzt zum schon zum 4ten mal Flaute.
    Geändert von bigben333 (10.10.2017 um 20:11 Uhr)

  8. #38
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    (als ich vor Jahrzehnten ein Boot, Fähnrich 34, kaufen wollte, erzählte mir der Verkäufer, er sei im November von Strande nach Burgtiefe ins Winterlager motort, bei 12 Bft., das ging ganz locker, schließlich seien ja B. Schenk und J. Meyer mit diesem Bootstyp rasch um den Globus gesegelt...Fazit: Boot ok, Verkäufer: Träumer; Kauf kam auch deswegen nicht zustande...)

  9. #39
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    Ich nochmal:
    Das härteste, was ich erlebt habe, war NW 8, in Böen 9-10 (Bordmessung), von Horta nach Lisboa, Welle geschätzt 4-5 m, auf sehr gutem 36 ft. C/R. Das war so hart, dass ich es nicht noch einmal erleben wollte...
    Jeder, der hier von Bft. > 10 schreibt, hat großes Glück, dass er noch seine Tastatur bedienen kann...

  10. #40
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    Hmm, IOR, mein stärkster Wind unterwegs war ziemlich genau so, allerdings in der Ostsee auf dem Weg von Schilksee nach Schleimünde. Dauerhaft 8, Böen 9, vereinzelt bis 10. Seegang ein bisschen weniger, dafür schön kurz ostseemäßig.

    Das war in jedem Fall ziemlich eindrucksvoll, regelrecht erstaunlich wie stark der Wind werden kann.

    Aber hart fand ich es nun wirklich nicht. Das würde mir keine Sorgen bereiten, wenn ich wieder in so etwas geraten würde.

    Vielleicht lag es am Schiff (eine Najad 320 damals). Das ganze wirkte zu keinem Zeitpunkt bedrohlich, nicht mal unkomfortabel, nur schaukelig natürlich.

    Die wenigen Leute, die ich kenne, die tatsächlich 11 oder 12 auf dem Wasser erlebt haben, sagen allerdings deutlich, dass sie das nicht noch mal erleben möchten. So etwas geht auch nicht ohne Schäden am Schiff ab.

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