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  1. #21
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    Es geht hier um einen Kühlschrank für ein Mobo.
    Wir haben einige Mobos die Haushaltskühlschränke mit Wechselrichtern betreiben, zusätzlich haben die Solar Panels zur Batterieladung. Es funktioniert einwandfrei, die brauchen keinen Landstrom.
    Auf einem Segelboot funktioniert es nicht so gut. Die Kühlschranke sind ineffektiv, da schlecht isoliert und die Batterien werden nicht so gut geladen Die Solarpanels haben immer irgendeine Abschattung (Leinen etc).
    Die Wechselrichter müssen stark genug dimensioniert sein um den Anlaufstrom für den Kompressor zu liefern und es sollte ein "Reiner Sinus Wechselrichter" sein.
    Das Danfoss Agregatt ist für niedrigen Stromverbrauch ausgelegt (3Phasenmotor PWM mittels Microprozessor etc) Das ist ein Super Teil....Der Haushaltskühlschränke ist meistens besser isoliert Auf++ und benötigt nicht solch eine aufwendige Steuerung.
    Bei uns im Verein verbrauchen die Segelboote mehr Strom als die Motorboote....
    Geändert von ocean_sailor (08.11.2017 um 02:29 Uhr)

  2. #22
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    In meinem Wochenendhaus (kein Stromanschluss) funktionieren zwei Haushaltskühlschränge (A++) mit 2KW-Wandler einwandfrei. Ziehen beim Einschalten von der 12V-Batterie ca. 40 Ah (sehr kurze Zeit, sollte ich mal stoppen)
    Allerdings hat der Wandler mit O,o2A Eigenverbrauch auch fast 1.500 € gekostet.
    Herzliche Grüsse aus Wien
    Peter

  3. #23
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    ....fällt mir im Moment kein 230V-Verbraucher ein, der nicht mit Rechteck zurechtkäme. Insbesondere Leistungselektronik, also Kühlschrank, Bohrmaschine, Staubsauger, Fön, Mikrowelle, Induktionskochplatte funktionieren prima mit Rechteck genauso wie mit Sinus. ....
    Zwar OT, aber trotzdem: Hab mit meinem "modifizierten Sinus" schon mehrere elektrische Zahnbürsten geschrottet; Kühlbox (Engel; Aggregat läuft mit 230 V, der ursprünglich über einen eingebauten Inverter versorgt wurde, welche sich aber vor einigen Jahren verabschiedet hat) ist kein Problem.

    Gruß

    Benno
    http://mittelmeer-skipper-forum.de/index.php

  4. #24
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    Zitat Zitat von ocean_sailor Beitrag anzeigen
    ...................
    Wir haben einige Mobos die Haushaltskühlschränke mit Wechselrichtern betreiben, zusätzlich haben die Solar Panels zur Batterieladung. Es funktioniert einwandfrei, die brauchen keinen Landstrom.
    ...........
    Haben endlich zugeschlagen und prompt ist da ein Absorberkühlschrank eingebaut, war wohl vor nicht all zu langer Zeit Stand der Technik.
    Das Gas/12V/230V Dingens werden wir durch die hier diskutierte Lösung ersetzen.

    Jetzt geht es um die Dimensionierung.
    Offensichtlich reicht es nicht, die Daten aus der technischen Beschreibung zu verwenden.
    - Der Anlaufstrom ist relativ gewaltig. Die bisher recherchierten Angaben schwanken.
    - Die Leistungsangaben der Solarpanelen sind im sonnenarmen Norden auch weit übertrieben
    - Wirkungsgrade müssen auch nicht der Realität entsprechen
    Aus diesem Grund bin ich sehr an Werten aus der Praxis interessiert. Betrieben werden soll der Kühlschrank, ein kleines TV-Gerät und Kleinkram wie elektrische Zahnbürste, Ladegeräte für Laptop, Handy, Fotoaparat, ...

    Ich denke an einen Wandler von 1500/3000W, und Solarpanele von 100W (2?)
    Die Fahrzeit wird zwischen 5h/d und 5Tage garnicht schwanken. Tage mit Landanschluss sind ungewiss.

    Vielen Dank für Euer Knoffhoff

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #25
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    Hallo,

    wie schon so oft hier im Forum geschrieben: Bei Solar liegt der eigentliche Gewinn, wenn Überschuss detektiert und genutzt werden kann.
    Durch Aufintegrieren des Sonnenstandes über der Tageslauf kommt man leicht zu den folgenden Ergebnissen.

    100 Ah Akku
    100 Wp Solar
    30 Ah gleichbleibender Verbrauch/24h
    Entladetiefe so ca. 14%
    Ladung: I -> 2h, Uo -> 2h und U -> 4h
    Bei bedecktem Himmel: I -> 8 h, Uo -> gerade so 0 h und U -> 0 h


    Peter

  6. #26
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    Hallo Grauwal, ein gasbetriebener Absorberkühlschrank ist so schlecht nicht, kenne ich vom Wohnmobil. dort hat er den Nachteil, daß er während der Fahrt nur elektrisch betrieben werden darf, wobei da der Wirkungsgrad katastrophal schlecht ist. Bei reinem Gasbetrieb ist die Energiebilanz nicht so schlecht, zumal Du wahrscheinlich auch mit Gas kochst. Weil auch der Nachschub an Gas vermutlich kein Problem und auch nicht übermäßig teuer ist, wäre es eine Überkegung wert, das einfach so zu lassen.
    Bleibt natürlich die Problematik mit Gas auf Schiff.
    Ich habe deshalb bei mir das Gas komplett abgeschafft und koche auch elektrisch. Die zugehörigen Überlegungen zur Energiebilanz wurden hier scchon mal durchdiskutiert. Tatsächlich ist küchentechnisch die Kombination Induktionskochplatte/Mikrowelle auf einem Schiff unschlagbar, was mich bewogen hat diesen Schritt zu vollziehen.
    Wenn Du viele Verbraucher hast, die intermittierend in Betrieb sind, ist eine Einschaltautomatik für den Wandler das wichtigste zum Energiesparen, denn der eigentliche Stromfresser ist der Stand-by Betrieb des Wandlers.
    Für die Akkukapazität sind 60% der Nennkapazität für die Berechnung nicht schlecht. Summiere alle Deine 230V-Verbraucher, Leistung mal Einschaltdauer, nimm einen Wirkungsgrad über alles von 50% an.
    Der Wandler berechnet sich nach dem Spitzenstrom, das erfordert allerdings eine gewisse Disziplin, daß nicht alle Verbraucher gleichzeitig eingeschaltet werden. Wenn doch, mußt Du auch da alle Leistungen addieren.
    Am schwierigsten sind die Ladequellen. Um für die Akkus eine vernünftige Lebensdauer zu erzielen, muß die Summe der Ladeleistungen die der Verbraucher (-Wirkungsgrad) deutlich übersteigen, sodaß binnen 12h die Bilanz mindestens ausgeglichen ist. Das ist mit Solarpanels allein so gut wie unmöglich. Ich meine, daß man die so dimensionieren sollte, daß damit die Bilanz an einen ideal sonnigen Sommertag ausgeglichen ist. Selbst im Hochsommer ist das vielleicht an 50% der Tage der Fall. Für die anderen 50% mußt Du andere Ladequellen haben. Da hast Du mit einem MoBo natürlich etwas mehr Auswahl und größere Möglichkeiten als mit einem Segelboot. Insbesondere Hauptmaschine und/oder Generator, vielleicht auch Brennstoffzelle kommen da in Frage. Fehler bei der Bilanzierung werden mit verkürzter Lebensdauer der Akkus bestraft!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  7. #27
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    Irgendwie ist mir entgangen was gegen den normalen 12-24V Yacht-Kompressorkühlschrank spricht, die gibt es auch in jeder Grösse. Soweit ich das verstehe zieht der die 40-50Watt auch nur in den Kompressorphasen, meistens also nichts. Der Energiebedarf fürs Kühlen ist insgesamt niedrig, wenn man den auf angepasster Stufe laufen lässt. Mehr Kühlleistung heisst ja auch mehr Abwärme im Umgebungsraum, gegen die angekühlt werden muss.

    Zu Solar im Norden habe ich keine Erfahrung - 5h Motor sollten schon reichen. 3000Watt Wandler? Bei 12V = 250 Ah? Ich habe 2000/2500W und Bleiakkus mit 840 Ah. Maximum was ich denen über Inverter zumute sind 700 W von Staubsauger oder Microwelle - dafür verhalten Sie sich nach 3 Jahren noch wie neu.

    Ob Einschaltautomatik sinnvoll ist durchschaue ich nicht so ganz - müssen dann nicht alle Geräte die im Standby auch Strom ziehen immer komplett ausgeschaltet werden oder vom Netz getrennt werden? Ich schalte den Wandler Manuel wenn ein wenn ich ihn brauche, und dann wieder aus.

    Der springende Punkt bei all dem ist die Kapazität der Batterien, wie von anderen ja auch schon konkreter ausgeführt wurde.
    Geändert von Ulstue (12.11.2017 um 15:05 Uhr)

  8. #28
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    Zitat Zitat von Ulstue Beitrag anzeigen
    Irgendwie ist mir entgangen was gegen den normalen 12-24V Yacht-Kompressorkühlschrank spricht, .....
    ... zieht der die 40-50Watt auch nur in den Kompressorphasen, meistens also nichts. ......
    .... 5h Motor sollten schon reichen.
    .....3000Watt Wandler? ......
    .... Ob Einschaltautomatik sinnvoll ist durchschaue ich nicht so ganz - müssen dann nicht alle Geräte die im Standby auch Strom ziehen immer komplett ausgeschaltet werden oder vom Netz getrennt werden? Ich schalte den Wandler Manuel wenn ein wenn ich ihn brauche, und dann wieder aus.

    ......
    Soweit ich vorgedrungen bin gibt es gute Gründe für die Wandler/Normalokühlschrank
    - Der Verbrauch. Die A++ Kühlschränke brauchen 120 kWh/a. Auf die Stunde runter gebrochen sind das 0,014Wh/h, also 14W. Unser Kompressorkühlschrank brauchte 40-50W bei 50% Laufzeit wenn es warm war, 30% bei Normaltemp. Der Druck zum Stromsparen hat die Haushaltsgeräter sehr sparsam gemacht.

    - 5h Motorbetrieb soll es nicht geben. Von Maassluis nach Vlaadringen gelangt man in weniger als zwei Stunden, und von Feustrup nach Münster auch. In Münster und Vlaadreingen möchten wir einen Tag liegen bleiben, ohne Motor, Strom gibt es da auch nicht. An den Liegestellen der Kanäle, in Groningen und an allen Marekritesteigern auch nicht.

    - 3000W braucht man sicher nicht, Aber der sehr hohe Anlaufstrom muss überbrückt werden. Selbst bei dessen Berücksichtigung nicht ???

    - Die Einschaltautomatik braucht man nur bei Kühlschrank-solo-Betrieb. Werden weitere Verbaucher betrieben wird die Automatik einfach überbrückt. Ob sie nötig ist wird noch geprüft.

    So ein 12V-Kompressorgerät kostet das dreifache der Wandler/Haushaltskühlschrank. Obendrein sind die Normalos sparsamer, selbst wenn der Wandlerwirkungsgrad eingeht.

    Die Einschaltautomatik stelle ich mir so vor. In den Kühlschrank kommt ein weiteres Thermostat das parallel zum Kühlschrankth. betrieben wird und ein Relais ansteuert. Beide Th. müssen also geschlossen sein damit das Gerät kühlt.

    So über den Daumen sind zusätzliche 125Ah Batterie und ein 150W Panel angedacht. Kann aber bis zum Frühjahr optimiert werden.

    @ Sucher: Bei der Überführung werden wir den Gasverbrauch verifizieren. Nichts ändern wäre natürlich am besten, liegt mir auch . Nach Aussage von Nutzern zieht ein Gas-Kühlschrank in einer Woche eine Gasflasche leer.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #29
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    Hallo Grauwal, kann ich vom Wohnmobil nicht bestätigen: 3Wochen Urlaub mit Kochen und Kühlen, 6kg Flasche noch nicht leer. Anders ist das beim Wintercamping mit Heizung, da ist die Flasche nach 1 Woche leer.
    Die Einschaltautomatik hat den Sinn, daß Du weder den Wandler einschalten, noch ausschalten mußt, oder dieses vergessen kannst. Speziell die Hausfrau hat Probleme damit, daß sie nicht nur ihren Fön, sondern auch den Wandler einschalten muß, und weil sie das nicht versteht, das Ausschalten des Wandlers gerne vergißt. Diesem Problem entkommst Du mit der Einschaltautomatik. Es ist wie zuhause: Verbraucher eingesteckt oder eingeschaltet: läuft! Ausgeschaltet: steht! Außerdem verbessert das die Ökonomie: z.B. bei Staubsaugen: Die Hausfrau schaltet gerne den Sauger bei kurzfristigen Pausen ab, wg. Lärm. Mit Automatik ist auch der Wandler aus. Beim Kochen mit Induktion: die volle Leistung wird portionsweise abgefordert, bei halber Leistung also mit einem Tastverhältnis 1:1. Mit Automatik steht in den Pausen auch der Wandler.
    Viele Grüße
    nw
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  10. #30
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    ...
    - Der Verbrauch. Die A++ Kühlschränke brauchen 120 kWh/a. Auf die Stunde runter gebrochen sind das 0,014Wh/h, also 14W. Unser Kompressorkühlschrank brauchte 40-50W bei 50% Laufzeit wenn es warm war, 30% bei Normaltemp. Der Druck zum Stromsparen hat die Haushaltsgeräter sehr sparsam gemacht. ...
    Moin,

    stimmt, allerdings liegt das nicht allein am Kompressor sondern ist vermutlich in der besseren Isolierung begrundet.
    Einen normalen Haushaltskühlschrank mit Abm. 60x85X60cm (BxHXH) bekommst Du - da Massenware - in der Tat günstig. Bei kleineren Abm. wird's teurer. Egal: so eine Lösung ist nur auf einer MJ oder SJ ab 50' (oder so) zu realisieren.

    Beim Wandler erscheint mir eine Ein-/Auschaltautomatik sinnvoll; ob immer nur "Hausfrauen" mit einer manuellen Bedienung Probleme haben, wage ich zu bezweifeln.
    @sucher: laß' den Beitrag bloß nich' Deine bessere Hälfte lesen, könnte evtl. zu Ärger führen
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

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