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  1. #11
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    Dankeschön, liebe Fachleute,
    Eure Erklärungen helfen mir sehr, .....


    Zitat Zitat von 4five Beitrag anzeigen
    Nachtrag:
    Wenn das Kühlgerät einen einfachen Thermostaten ohne Elektronik-Gedöns hat, könnte man diesen ja auch in den 12V-Kreis schalten. Dann ist man das Problem mit dem Ruhestrom komplett los.

    Handbreit ...
    ....nur das habe ich nicht verstanden. Nochmal gaaanz langsam, für einen Schlosser

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #12
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    Sehr viele einfache Kühlgeräte haben als Thermostat keine aufwendige Elektronik, sondern lediglich einen mechanischen Kontakt verbaut. Der öffnet, wenn es kalt genug ist und schließt, wenn es wieder etwas wärmer wird. Wenn Dein Kühlgerät so einen einfachen, mechanischen Kontakt besitzt, schaltest Du damit einfach die 12V ein, die den Spannungswandler mit Strom versorgen.

    Dann muss natürlich der Kompressormotor des Kühlgerätes von diesem Thermostaten abgeklemmt und direkt auf den Ausgang des Spannungswandlers gelegt werden. Alternativ kann man so einen einfachen Thermostaten auch preiswert im Elektronik-Versand einzeln kaufen oder gar aus einem alten Kühlschrank (Sperrmüll?) ausbauen.

    Wir haben das mal bei einem Wochenendhaus eines Freundes genau so gemacht. Diese Hütte am See hatte keine 220V-Versorgung und wird statt dessen komplett über Solarzellen und eine 12V-Volt-Anlage versorgt, im Notfall (also tagelang keine Sonne) wird kurz mal der Generator gestartet, der die Batterien nachlädt - also genau so, wie auf einem Boot oder Wohnmobil. Funzt seit Jahren einwandfrei, das Kölsch ist jedenfalls abends nach wie vor schön kalt.

  3. #13
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    Hallo, das mit dem Thermostaten stimmt prinzipiell, wird aber nicht lange funktionieren. Im Haushaltskühlschrank (230V) wird über diesen Thremostatkontakt auch richtig der Kompressor geschaltet. Da laufen jedoch nur wenige 100mA drüber. Will man nun den entsprechend höheren Strom im 12V-Kreis schalten, wird der Kontakt bald verbrutzeln.
    Wenn man ausschließlich den Kühlschrank über den Wandler laufen lassen will, kann man den Einschaltkontakt des Wandlers mit dem Thermostaten verbinden. Das wird funktionieren, erfordert aber einen Eingriff in den Wandler genauso wie in den Kühlschrank.
    Ideal wäre eine Einschaltautomatik am Wandler: Auf das 230V-Netz werden 12V gelegt. Ein Sensor stellt fest, ob Strom fließt. Wenn ja, wird der Wandler hochgefahren und die 12V-Verbindung aufgetrennt.. Fließt kein Strom mehr (weil das 230V-Gerät abgeschaltet hat), wird der Wandler wieder abgeschaltet, und die 12V wieder auf das Netz gelegt.
    Hochwertige (sprich sehr teure) Wandler können sowas. Damit kann man ein 230V-Netz permanent mit einem Wandler betreiben, ohne unnötig den Ruhestrom des Wandlers bringen zu müssen, also etwa auch einen Kühlschrank.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  4. #14
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    Sucher hat Recht.
    Der Wander hat als Ein/Aus-Schalter einen Umschalter, der galvanisch von den 12Volt getrennt ist. Hier müsste ein Relais eingebaut werden (Modifikation). Dieses Relais müsste vom Thermostat gesteuert werden und der Kompressor direkt am Spannungswandler angeschlossen werden. Nur die billigsten Kühlschranke schalten den Kompressor direkt über den Thermostat.
    Ich weiss nicht wie lange der Anlaufkondensator vom Kompressor und der Kompressor die modifizierte Sinusspannung aushalten....
    Habe Mal die Werte von einem Wandler nachgemessen: Wandler 800/1500W
    Ruhestrom 250mA
    Wirkungsgrad ca. 90% (Last Glühlampe 60W Eingangsspannung 12,5 Volt Strom 6,5 A).
    Möchte man eine Mikrowelle betreiben benötigt man einen Sinuswandler . Neudeutsch "Pure Sine Wave".
    Habe sehr günstig in der Bucht einen Wander der mit "Pure Sine Wave" gekauft, aber er hat leider nur "modifizierte Sinusspannung) der Preis war € 34. Der Verkäufer will den Wandler nicht zurück nehmen und hat mir € 25 Gutschrift angeboten und zugegeben, dass es sich nicht um einen (Pure Sine Wave) handelt. Hätte ich eigentlich auch angenommen bei € 34......

  5. #15
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    Prima Leute,
    jetzt weiß ich, dass ein mickriger Kühlschrank oder so ein Absorberdingens keine KO-Bedingung für den Kauf eines Motorbootes sind. Ich werde sowieso einiges anpassen müssen. Für eine Dose nach unserem Geschmack neu zu kaufen fehlen schlicht 100 000 € .

    Nochmal danke
    Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #16
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Das nächste Boot ist kein Segelboot sondern ein blecherner Stinkpötter.
    Der hat den Vorteil, dass er keine Kränung und reichlich Platz hat.
    Die Exemplare, die in unser Beuteschema fallen haben (fast) alle einen kleinen, für das Wochenende ausreichenden Kühlschrank oder so ein gottloses Absorberdingens (die fressen Strom oder Gas satt).
    Die angedachte Problemlösung sieht so aus:
    Ein handelsüblicher Kühlschrank über einen DC/AC -Wandler betrieben. Ein 130l Kühlschrank braucht übers Jahr im Schnitt 10-12 W. Da er nur im Sommerhalbjahr betrieben wird, und der Wirkungsgrad des Wandlers auch noch eingeht rechne ich mit 20W. Das ist immer noch sehr sparsam und ergibt eine preiswerte und zuverlässige Lösung.
    Die Fragen:
    - wie ist der Wirkungsgrad von Wandlern?
    - verkraftet der Wandler den Anlaufstrom des Kompressors?
    - muss sonst noch was bedacht werden?

    Liebe Elektriker, seid so nett und helft mir auf die Sprünge.

    Gruß Franz
    Hier bekommt man gute Wandler mit unterschiedlicher Leistung sind auch für Elektronik gut
    http://de.farnell.com/ea-elektro-aut...ker/dp/1335831

  7. #17
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    Moin,

    dann aber bitte nicht den im Link genannten, der liefert keinen Sinus!
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  8. #18
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    Zitat Zitat von cr838 Beitrag anzeigen
    Moin,

    dann aber bitte nicht den im Link genannten, der liefert keinen Sinus!
    Bin mir nicht sicher, ob so ein gewöhnlicher Kühlschrank Sinus braucht. Wichtiger ist auch eine Abschaltung wenn kein Strom fließen soll.
    Bisher bin ich noch nicht in die Verlegenheit gekommen, die Idee mit dem 230V Kühlschrank zu realisieren.
    bis jetzt noch nix gefunden was uns gefällt, aber die Kühlschränke sind bei fast allen Kappes.
    .... und wenn sie mal i.O. sind, ist irgend etwas anderes was uns nicht in den Kram passt. So einfach wie gedacht wird es jedenfalls nicht, trotz riesigem Angebot. Die Qualität ist oft sehr schlecht.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #19
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    Hallo Ihr, abgesehen von störempfindlichen Geräten (Unterhaltungselektronik) fällt mir im Moment kein 230V-Verbraucher ein, der nicht mit Rechteck zurechtkäme. Insbesondere Leistungselektronik, also Kühlschrank, Bohrmaschine, Staubsauger, Fön, Mikrowelle, Induktionskochplatte funktionieren prima mit Rechteck genauso wie mit Sinus. Ich habe noch von früher einen alten selbsterregten Wandler, mit dem es in dieser Beziehung niemals Probleme gab. Das einzige mir vorstellbare Problem ist, daß ein Nicht-Sinus-Wandler das gesamte Netz einschließlich 12V-Netz mit Störungen verseucht, sodaß auch Funke und Radar gestört werden. Prinzipiell hat auf der Verbraucherseite Sinus den besten Wirkungsgrad, auf der Erzeugerseite wird Rechteck am wenigsten Verluste haben. Es ist also mehr eine Glaubensfrage.
    Ich finde z.B. dieses Gerät ganz brauchbar:https://www.ebay.de/itm/3000W-6000W-...EAAOSwRLlZpj50 (ich hoffe, der Link funktioniert).
    Ich würde an so einem Schiff das 230V-Netz z.B. auf 2000W begrenzen und entsprechend absichern (10A). Am besten einen Wandler mit Einschaltautomatik nehmen (auf die Schnelle habe ich keinen gefunden) oder die Einschaltautomatik selberbauen. Dann kann man das 230V-Netz innerhalb dieser Leistungsgrenze wie zuhause betreiben, ohne daß während der Ruhezeiten unnötig Leistung verbraucht wird, das 230V-Netz kann dauernd aktiv bleiben.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  10. #20
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    Hier bekommt man gute Wandler mit unterschiedlicher Leistung sind auch für Elektronik gut
    http://de.farnell.com/ea-elektro-aut...ker/dp/1335831
    Moin,

    mein Statement bezog sich auf obiges; so etwas simples wie ein Kühlschrank sollte damit locker klar kommen. Aber meist bleibt es ja nicht dabei ...

    Ob man sich mit einem Haushaltskühlschrank nebst Wandler an Bord was Gutes tut, wage ich ich (s. #2) zu bezweifeln. Bei mir an Bord (32" SJ, 160 Ah Bordnetzakkus) werkelt seit ungefähr 1990 ein Kühlaggregat von Waeco (Danfoss Kompressor) kombiniert mit einer Speicherplatte und entsprechender elektronischer Steuerung. Vor ca. 8 Jahren hat sich die Elektronik des Kompressors (die produziert Drehstrom(!) für den Motor) verabschiedet, konnte aber für kleines Geld repariert werden . Das war's dann aber auch. Nur mal so gesagt.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

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