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  1. #1
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    Standard Lochkranzsäge für 5mm V4A?

    Moin,

    Ich möchte ein Durchmesser 100mm Loch in ein 5mm (!) starkes V4A Blech bekommen (Inspektionsluke Dieseltank).

    Geht das mit irgendeinem Spezial-Lochkranz-Aufsatz für die Brosch-Baumarkt-Bohrmaschine und falls ja, was nimmt man? Das es ein Drama wird ist so oder klar. Frage ist, ob es geht ohne weiteres, extremes Spezialwerkzeug. Hab im Augenblick noch keine kostenmässig tragbare Alternative.

  2. #2
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    Zitat Zitat von DOS Beitrag anzeigen
    Moin,

    Ich möchte ein Durchmesser 100mm Loch in ein 5mm (!) starkes V4A Blech bekommen (Inspektionsluke Dieseltank).

    Geht das mit irgendeinem Spezial-Lochkranz-Aufsatz für die Brosch-Baumarkt-Bohrmaschine und falls ja, was nimmt man? Das es ein Drama wird ist so oder klar. Frage ist, ob es geht ohne weiteres, extremes Spezialwerkzeug. Hab im Augenblick noch keine kostenmässig tragbare Alternative.
    Nach meiner Erfahrung ein kleineres Drama - meistens. So ein Bimetall-Topfsägeaufsatz aus dem Baumarkt tut es in den meisten Fällen. Durch normalen Stahl gehen die wie Butter (gut schmieren, wenig Drehzahl). Durch Edelstahl je nach Werkstoff auch noch ganz passabel (1.4401 funktionierte bei mir jedenfalls öfter). Allerdings wird Deine Bohrmaschine (je nach Leistungsfähigkeit) ziemlich schnell ziemlich warm und braucht ggf längere Abkühlzeiten zwischendurch. Wenn Deine Bohrmaschine überlebt kommst du also mit 5-15€ hin. Dein Tank ist hoffentlich leer und frei von brennbaren Gasgemischen

  3. #3
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    Das geht gut mit professionellen Lochsägen. Baumarktkram hilft da nicht. 50Teuronen wird so eine Lochsäge kosten können.
    Wichtig ist zwischendurch die Späne aus dem Schnitt entfernen und gutes Schneidöl verwenden. Ob es die Bohrmaschine macht hängt von der Art ab. Schnittgeschwindigkeit beachten!
    So aus dem Bauch mit einer Drehzahl zwischen 50 und 80 1/min, da hat die normale Baumartmaschine oft nicht genug Kraft.
    Beste Grüße

    Dieter

  4. #4
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    Hätte kein Problem damit, 50 EUR oder auch nochmehr dafür auszugeben, wenn es denn am Ende funktioniert.
    Vielleicht sowas? Oder kann jemand was spezielles empfehlen?
    https://saegeblatt-koenig.de/lochsae...hsaege-adapter
    Meine Bohrmaschine würde ich riskieren, wäre kein großer Verlust.

  5. #5
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    Mit einer schnellaufenden Bohrmaschine wird das wahrscheinlich schwierig, aber ein langsam laufender, kräftiger Akkuschrauber wird die Nummer mit der Lochsäge wohl hinkriegen.

    Ein 100er Revisionsloch muss ja nicht auf den zehntel Millimeter genau geschnitten sein, deshalb würde ich den Job mit einer besseren Stichsäge (die Dinger mit präziser Blattführung per Rolle) ausführen. Wenn man sich ein Edelstahl-geeignetes und schön schmales Sägeblatt gönnt und ausreichend schmiert, dürfte das wesentlich einfacher und billiger sein als das Gewürge mit diesen Lochsägen sein. Notfalls kann man ja hinterher nochmal kurz mit der Feile ran.

    Handbreit ...

  6. #6
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    Danke Euch für die Einschätzung.
    Der Sägeblatt-König empfiehlt das Produkt hier dafür, geht in die Preis-Richtung was "kuckst du" meint:
    http://www.saegeblatt-shop.de/produk...115256883.html

    Werde in Kürze probieren und hier berichten. Mal sehen, ob man das mit der Hand gehalten bekommt...

  7. #7
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    Da wünsche ich viel Erfolg. Nirostahl mit einer Lochsäge zuleibe zu rücken ist schon mutig. Warum nehmen dafür Maschinenbaubetriebe eine tonnenschwere Radialbohrmaschine?
    Nur Mut!

    Zitat Zitat von 4five Beitrag anzeigen
    ......., deshalb würde ich den Job mit einer besseren Stichsäge (die Dinger mit präziser Blattführung per Rolle) ausführen. Wenn man sich ein Edelstahl-geeignetes und schön schmales Sägeblatt gönnt und ausreichend schmiert, dürfte das wesentlich einfacher und billiger sein als das Gewürge mit diesen Lochsägen sein. Notfalls kann man ja hinterher nochmal kurz mit der Feile ran.

    Handbreit ...
    .... oder klassisch, wie der Schlosser das macht, nämlich mit einer Reihe Bohrungen. Im Abstand von 6mm bohrt man 6mm große Löcher. Um den genauen Abstand zwischen den Bohrungen zu halten hilft ein Doppelkörner.

    Vor allem würde ich keine runde Öffnung herstellen, sondern eine ovale. Die hat den Vorteil, den Deckel innen einsetzen zu können. Obendrein kann man dann den Deckel mit angehefteten Muttern vorbereitend versehen mit deren Hilfe man einen hinreichenden Anpressdruck auf die Dichtung erzeugen kann.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #8
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Da wünsche ich viel Erfolg. Nirostahl mit einer Lochsäge zuleibe zu rücken ist schon mutig. Warum nehmen dafür Maschinenbaubetriebe eine tonnenschwere Radialbohrmaschine?
    Nur Mut!



    .... oder klassisch, wie der Schlosser das macht, nämlich mit einer Reihe Bohrungen. Im Abstand von 6mm bohrt man 6mm große Löcher. Um den genauen Abstand zwischen den Bohrungen zu halten hilft ein Doppelkörner.

    ...Gruß Franz
    Franz, die machen das weil sie es können. Und auch öfter müssen.
    Meine Erfahrung mit Topfbohrern und Stahl:
    2 1/2 Zoll (etwa 75 mm) Löcher in den Rumpf (6mm) - Kein Problem.
    50mm Loch über Kopf in einen massiven Klotz von mindesterns 50mm Tiefe - sportlich aber geht
    50mm Löcher in 3mm Edelstahl (1.4401) geht problemlos.
    Ein gutes Dutzend 22mm löcher in gleiches Material - auch problemlos mit einem Topfbohrer und der war danach noch scharf.
    Dann hatte ich eine Platte - angeblich auch 1.4401, 3mm, die war so hart dass auch die Bohrmethode sehr mühselig war, weil da selbst ein vhm-Bohrer nach drei Löchern stumpf war. Da war mit Topfbohrern nichts zu machen.
    Das einzige Problem sehe ich in der Bohrmaschine. Meine Kleine 150W? Makita war hoffnungslos überlastet, wurde so heiss dass man sie nach wenigen Minuten nicht mehr anfassen konnte. Die etwas grössere AEG (keine Schleichwerbung) hat diese Torturen 15 Jahre augehalten und im Sommer ihr Leben ausgehaucht.
    Wenn Die Maschine viel Last bei wenig Drehzahl verträgt geht das, auch wenn der Profi den Kopf schüttelt.
    Ach ja, noch so ein Heimwerkertipp:
    Ist das Loch etwas zu klein oder müssen die Reste der Loch-an-Loch-Aktion abgetragen werden geht das ganz wunderbar mit diesen billigen Baumarkt-Schleifaufsätzen für die Bohrmaschine
    http://www.globus-baumarkt.de/de/art...searchform_id=
    Jedenfalls einfacher als mit einer Feile. Was ich nicht versuchen würde ist der Trick mit der Stichsäge. Ich hab mal 5mm V2A gesägt, das war geradeaus schon so eine Tortur, dass mir die Phantasie fehlt damit ein 100mm Kreis sägen zu können.
    Also DOS, so ist es in allen Foren. Eine Frage - 5 Antworten - 10 Meinungen. Und alle haben recht. Gutes Gelingen.

  9. #9
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    Wenn der Tank dieselfrei ist könntest du es auch mit einem Plasmaschneider rausbrennen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von DOS Beitrag anzeigen
    Ich möchte ein Durchmesser 100mm Loch in ein 5mm (!) starkes V4A Blech bekommen (Inspektionsluke Dieseltank)
    5 mm Edelstahlblech? Für´n Tank? Hat der Leopard auch...

    Mit `ner Lochkreissäge wird das nix. Das Rückstellmoment ist zu groß.
    Das geht nur klassisch mit ner Reihe kleiner Bohrungen, wie der Eschrichtius robustus es beschreibt.
    Tschüß, Bronsky

    Rennyachten kreuzen gut, Kreuzeryachten rennen nicht

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