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  1. #11
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    Der Hinweis in der Yacht lief für mich unter der Rubrik „das Gegenteil von gut ist gut gemeint“.
    Für Langkieler ist die Prozedur übersichtlich weil man zumeist halbwegs an die Bolzen rankommt und sie Winterlager lÖsen und ersetzen kann. Man kann versuchen zu röntgen aber es dürfte mangels verlässlicher Vergleiche und Erfahrung nicht einfach sein. Bei den klassischen Varianten Stahl in Eiche ist es nur eine Frage der Zeit. 30 Jahre? Warum passiert bei diesen Booten selten etwa? Zumeist gammelt da sowieso nach 30-50 Jahren mal was und dann macht man die Kielbolzen halt mit.

    Bei den modernen Konstruktionen mit Innenrahmen (aus welchen Materialien auch immer), Kielformen und ggf Grundberührungen halte ich die og Empfehlung eben „gut gemeint“ aber völlig nutzlos. Genauso gut kann man empfehlen das Boot für immer und ewig besser an Land zu lassen. Dann sieht man wenn der Kiel sich löst. Einfach das Boot mal anheben..

  2. #12
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    Zitat Zitat von kuckst du Beitrag anzeigen
    Da hätte ich gern nähere Informationen. Meinst Du Zugfestigkeit? Oder welche Parameter sind hier das Thema?
    Und was soll Nirostahl sein, 1.4301 oder was sonst?
    Wie wäre es denn mal mit einem Statement Herr frieserich?
    Beste Grüße

    Dieter

  3. #13
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    Die Kombination von Austenit und C-Stahl ist eine arge Sünde! (Ja, ja, es gibt Ausnahmen)
    Auch wenn Austenit "besser" oder gar teurer ist, ist er in Kombination mit C-Stahl (oder Guss) der letzte Sc...dings!

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #14
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    Hallo,

    mal so als Tipp:
    Ich bin noch in der komfortablen Lage, mir Einiges merken zu können.
    Was ist "der letzte Sc...dings" und "Ja, ja, es gibt Ausnahmen"?


    Peter

  5. #15
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die Kombination von Austenit und C-Stahl ist eine arge Sünde! (Ja, ja, es gibt Ausnahmen)
    Auch wenn Austenit "besser" oder gar teurer ist, ist er in Kombination mit C-Stahl (oder Guss) der letzte Sc...dings!

    Gruß Franz
    Ich meine, dass die Korrosion der Bolzen auf dem verunfallten Folke weniger an dem verwendeten verzinkten Stahl liegt sondern schlicht an der Gerbsäure aus der Eiche von Kiel und Totholz....

    Das Folkeboot war ein auf einen niedrigen Endpreis entwickeltes Boot, die Kielbolzen sind nur eine der Schwachstellen dieser Schiffe. Es gibt diverse andere..... Und die Bauqualität variierte auch mächtig von Bauwerft zu Bauwerft.

    Gerade deshalb ist der Aufruf in der Yacht so wenig hilfreich. Es klingt als sei dies ein generelles Problem dieser Boote. Ist es aber nur bedingt. Es gibt halt so'ne und so'ne...

  6. #16
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    Mal eine Frage, wie/womit ist der Kielbolzen im Stahlgußteil verankert, und wie wird er dann gelöst für eine Inspektion?

    Gruß
    Manfred
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  7. #17
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    Kielbolzen können auch einfach durchgesteckt sein, also Kopf mit U-Scheibe unten, Schraubgewinde, U-Scheibe und Mutter im Schiff. Die kriegt man 'rausgeklopft.
    Wenn der Kielbolzen im Gusseisen verankert ist, kann es sein, dass er mit eingegossen wurde. Da ist nix mit Herausnehmen, muss ja auch nicht, weil im Gusskiel der Bolzen nichtvrosten kann.da kann man nur denGewindeteil inspizieren.

  8. #18
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    Wenn nicht eingegossen müßte also an der Kielsohle normalerweise etwas zu sehen sein, denn das ist ja nicht gespachtelt.
    Wenn Bolzen mit eingegossen sind, dann können oberen korrodierten Gewindeteile auch nur neu angeschweißt werden. Oder wie ist sonst eine Reparatur denkbar?
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  9. #19
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    Da bin ich überfragt. Einfach dranschweißen wird nicht gehen, weil die Hebelkräfte des Ballast zu kräftig auf due Schweissnaht sich auswirken.
    Man kann die neuen Kielbolzen einschrauben..
    @als Ingenieur, wird Grauwal das villeicht wissen

  10. #20
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    Bei Langkielern: Oftmals enden die Bolzen unten in einer „Tasche“ im Gusseisen. Dort werden sie mit Scheibe und Mutter gesichert. Das hat den Vorteil dass man den Ballast in einem gewissen Rahmen ausrichten kann. Kommt natürlich alles aus einer Zeit als sowas noch nicht auf CNC Maschinen gemacht wurde... Die Taschen wurden dann von der Seite mit Zement verfüllt.
    Bei Kurzkielern/in der Moderne werden die zumeist Edelstahlgewindestangen direkt in den Ballast gesetzt. Das kann ja nicht rosten (räusper...)

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