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  1. #1
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    Standard Farbentfernung Stahlkiel: Empfehlung Aufsätze Bohrmaschine/Flex?

    Tag zusammen,

    Möchte meinen Kiel in Kürze restaurieren: Rost blüht an einigen Stellen durch und die Farbe blättert teilweise etwas ab. Möchte daher alles runterschleifen bis auf das blanke Stahl und die Anstriche neu aufbauen (Interprotect, stellenweise Watertite, dann wieder mehrere Schichten Interprotect und dann 1K Antifouling).

    Der aktuelle Altanstrich dürfte eine 2K Grundierung sein (möglicherweise Interprotect).
    Gesamte Kielfläche ca. 5,7m².

    Frage: Welche Schleifaufsätze für die Bohrmaschine oder für die Flex sind ganz besonders zu empfehlen, damit das schnell und gut über die Bühne gehen kann?

  2. #2
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    Hallo DOS, für das Entschichten bin ich mittlerweile Experte: Winkelschleifer + Scotchbrite. Nur professionelles Strahlen ist besser! Sehr schwere Arbeit, sehr dreckige Arbeit, Schutzanzug, Schutzbrille. Die Standzeit des Scotchbrite ist erstaunlich gut, eine Scheibe dürfte reichen.
    Viel Spaß!
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  3. #3
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    Mahlzeit,

    wer hat für diese Arbeiten denn Erfahrung mit dem "Monti-Blaster".
    Der wird auch mit Absaugung verkauft......
    Angeblich die einzige Alternative zum Sandstrahlen und die Begründung klingt logisch. Ist aber nicht billig.....



    mit Gruss
    Josef

  4. #4
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    Hallo jr1234, nach den Infos aus dem Netz ist das eine bessere Drahtbürste. Das hat sicher den Vorteil auch in verwinkelte Ecken gut hineinzuwirken. Solche Ecken gibts aber am Kiel nicht, sondern nur gerade bzw. konvexe Flächen. Einzige Ausnahme: Besonders tiefe Rostnarben. Diese Vertiefungen würde ich mit Winkelschleifer/Zopfbürste angehen, wenn der Scotchbrite nicht hineinreicht.
    Viele Grüße
    nw


    PS: Es muß ein Winkelschleifer mit einer stabilen Zweihandführung sein, kein Spielzeug!
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  5. #5
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    @Sucher: Die Fächerschleifscheibe von Scotchbrite?

  6. #6
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    Hallo DOS, sowas:http://http://www.ebay.de/itm/3M-Sco...QAAOSwmo5ZnY8S
    Bei der Recherche jetzt bin ich erschrocken, was die Dinger kosten. Ich habe meine vom Flohmarkt, da war einer der hat ein Dutzend für je 1€ angeboten und ich habe dummerweise nur 1 genommen (weil ich mich an die Abbildung im SVB-Katalog erinnert habe).
    Viele Grüße
    nw

    Der Link will nach 3 Versuchen immer noch nicht funktionieren, aber man kann im Link-Text die Bezeichnung herauslesen.
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  7. #7
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    @sucher


    Ich habe keine Erfahrung mit dem Ding, denke aber nicht, dass es die Funktion einer Draht-Bürste hat.

    Iwe ich es verstanden habe, "schlägt" der Draht auf das Werkstück, und streicht nicht drüber, die Bürsten.
    Daher soll die Funktion deutlich mehr dem Sandstrahlen ähnlich sein, und den Rost auch in den Unebenheiten bearbeiten, was alle schleifenden und bürstenden Geräte nicht können.
    Ob das notwendig ist, keine Ahnung. Daher suche ich ja einen Erfahrungsträger mit Praxis Wissen.

    Ich habe an div. Stellen gelesen, das nach einer Rostentfernung sehr schnell "Farbe" aufgetragen werden soll, weil sich sonst Flugrost bildet.
    Wenn ich aber nun den Rost erst gar nicht kpl. entfernt habe...........


    Vielleicht sehr theoretisch, aber evtl. äussert sich jemand mit prakt. Erfahrung ?

    mit Gruß
    Josef

  8. #8
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    Hallo jr1234, ja es sind wohl gehärtete Stahlstifte, die da aus der Rotation heraus auf die zu reinigende Oberfläche aufschlagen. Das hat vermutlich den Vorteil, daß es auch bei unebenen Oberflächen gut funktioniert. Ganz generell finde ich jedoch das Prinzip eher enttäuschend. Ich habe mir noch zu meinem früheren Hobby, der Oldtimer-Restauration mal so ein Preßluft-betriebenes Ding zugelegt: Viel Lärm um nichts. Bei einem Eisenkiel ist jedoch abgesehen von Rostnarben eine eher glatte Oberfläche zu erwarten. Das ist eindeutig eine Domäne des "Scotchbrite", der haut richtig rein. Bei einem Eisenkiel ist das besonders einfach, weil der Scotchbrite sehr sensitiv auf Unterschiede in der Härte reagiert: das harte Metall wird kaum angekratzt, allenfalls poliert, aber die weiche Farbe haut es einfach weg. Wenn man nun versucht, mit dem Scotchbrite in Vertiefungen hineinzuarbeiten, kann es sein, daß sich der Scotchbrite an den Kanten sehr schnell aufarbeitet. Das ist angesichts des Preises eher nicht empfehlenswert. Da würde ich eben mit einer echten Drahtbürste rangehen, speziell eine "Zopfbürste". Bei der stehen Drahtenden auch gegen die Laufrichtung und wirken deshalb besonders gut. Sind diese Drahtenden verschlissen, dreht man die Bürste um, und weitergehts mit der vorherigen Agressivität. Will man den Eisenkiel glätten, ist vielleicht eine Fächerscheibe das richtige Mittel.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  9. #9
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    Neben war der Besitzer eine Stahlschiffes, der hatte einen Rostnagler, und schwört drauf.
    Sehr lauf, und ich denke, der Staub ist auch eine Schweinerei, - er war im Schiff damit.

    Nageln oder Strahlen waren lt. seiner Aussage die Alternativen.
    Ok, er hatte ein Stahlschiff.... wir eine Joghurtnecher mit Gusskiel.
    Und weil der Kiel nach 10 Jahren wohl ein Refit braucht, interessiere ich mich dafür.
    Und bin bei der Recherche auf die Bürste gekommen, finde aber keinen objektiven Bericht.

    Ja, die Bürsten sind wohl gehärtet und haben eine gewisse Standzeit, Was ich als Vorteil sehe, rein theoretisch, ist der Beschleunigungsstift.
    Dadurch schlagen die Bürsten, und kratzen weniger, kommen folglich auch tiefer. in Unebenheiten, denn ich kann und will den Kiel ja nicht zuerst schlichten und einebnen.

    Weil ich aber eben mit Strahlen, noch anderweitig wirklich Erfahrung habe, außer mal das Geländer zu Hause, tue ich mich schwer:

    Strahlen lassen
    Nageln ( Fläche zu gross)
    Den Blaster kaufen


    Von Scheiben und Bürsten hatte man mir abgeraten.
    Aber ich bin ja lernfähig.


    mfg
    Josef

  10. #10
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    Hallo jr1234, ich hatte früher auch mal mit einem professionellen Strahler zu tun, das ist eine andere Dimension. Mein Winkelschleifer hat gerade mal 700W, und der Profistrahler arbeitet mit einem Kompressor mit 20kW. Sowas kann man nicht vergleichen. Zudem hat der eine große Auswahl an Strahlmitteln, mit denen er wirlich alles wegpusten kann, z.B- Nußschalen, Glasperlen, Quarzsand, Hochofenschlacke, CO2-Eis usw. Das ist aber auch preislich eine andere Dimension. Mein inzwischen viel verwendeter aber immer noch fitter Winkelschleifer hat mal 17,95€ gekostet, dazu der Scotchbrite (vom Flohmarkt 1€) für vielleicht 17€, dazu die Zopfbürste (auch vom Flohmarkt 1€). Dazu die Schutzkeildung, Anzug,Brille Maske und natürlich die (eigene) Arbeitszeit. Läßt man strahlen, wird das erheblich teuerer, aber eben auch bequemer. Jeder wie er will!
    Das mit dem sofort grundieren ist richtig. Je nach Art des Eisens und der Luffeuchtigkeit ist da schon nach Minuten der erste Flugrost dran. In meinen Augen ist das ein Grund es selber zu machen, denn hinterher kann niemand, der nicht dabei war, erkennen, unter welchen Bedingungen die Grundierung draufkam. Da traue ich nur meinen eigenen Augen.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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