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  1. #11
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    Hallo Sucher,

    "Da traue ich nur meinen eigenen Augen." -- Das ist ja auch meine Motivation.

    Weiss, wie gesagt, nur noch nicht wie, denn Strahlen kann ich nicht!


    Die Handbreit

    Josef

  2. #12
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    Hallo jr1234, "hobbymäßiges" Strahlen ist völlig sinnlos. Da ist zwar auch der Einstandspreis eher gering, aber es bleibt weit,weit hinter den Erwartungen zurück. Etwa einfacher Baumarktkompressor 150€, Strahlpistole 30€, Sack Quarzsand 10€ dazu Schutzkleidung etc. Es geht wohl,aber nur zeitlupenhaft. Die Pistole hat einen so hohen Luftbedarf, daß der Kompressor nach 20sec leer ist, dann muß man 3min warten bis er wieder voll ist. Es mag anders sein, wenn man sich einen großen Kompressor (Baustellenkompressor) ausleihen kann. Analog zum Luftbedarf geht das Strahlmittel weg wie nichts. Glaube mir, nimm Winkelschleifer+Scotchbrite, dann ist das Problem schnell vom Tisch! (kann man da nicht Nike Steiger bei dieser Tätigkeit im Yacht-TV bewundern?)
    Ich weiß von Stahlschiffrestaurateuren, daß die das abschnittsweise bearbeiten: Soviel entschichten, wie man in 10min neu grundieren kann, dann woanders weiterarbeiten, bis alles grundiert ist.
    Die Unterschiede bez. Rostanfälligkeit sind bei den diversen Stahlsorten gewaltig, unterschätze das nicht!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #13
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    Zitat Zitat von jr1234 Beitrag anzeigen
    wir eine Joghurtnecher mit Gusskiel.
    Für genau diesen Zweck habe ich Grobreinigungsvliesscheiben und Zopfbürsten genommen.
    Die Scheiben für die Flächen. Das ging gut, egal ob die Scheibe nun von 3M, "Forum" oder Bosch war.
    Die Bürsten für die Rundungen und dort, wo schon etwas Lochfraß war. Das ging - auch.

    Das eigentlich Problem war aber, dass das Gusseisen selbst zu verunreinigt war. Wahrscheinlich eingeschmolzener Schrott mit einer Menge Nichtmetall-Verunreinigungen. Jedenfalls fingen selbst trockene, blank polierte Stellen in kurzer Zeit wieder an Flugrost auszubilden. Wobei "Flug"rost wahrscheinlich irreführend ist, weil der Rost eher von innen kommt. In meiner Naivität habe ich gedacht, dass ich nur schnell genug von außen schützen muss und habe jeweils sofort 2K Epoxid drauf gemacht. Aber es blühte darunter, Rost hat ja mehr Volumen als Eisen, und Epoxid ist sehr spröde, also gab es bald feine Risse.
    Alles wieder runter und einen Chlorkautschuk-basierten Korrosionsschutz drauf gemacht. (ich habe Relest 251 genommen). Das scheint nun zu halten.

  4. #14
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    Flex mit Topfbürste. Anschließend mit Rostumwandler behandeln. Zum Beispiel mit Fertan einsprühen. Damit wird der Rost relativ lang in Schach gehalten.

  5. #15
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    Dank Euch für die Tipps.

    Hat jemand Erfahrung mit dem Teil hier?
    https://www.youtube.com/watch?v=UMqBg4auYIA
    https://www.youtube.com/watch?v=KRbKNaBj4yY

    Das sieht für mich schon fast zu schön aus um wahr zu sein nach all der bereits erfolgten Sauerei oberhalb vom Stahlkiel (trotz angeschlossenem Industriesauger am Exzenterschleifer). Mir wurde das von langjährigen, erfahrenen Yachtie-Freunden empfohlen, die damit gute Erfahrung gemacht haben. Stehe nun ganz kurz davor, das einfach mal zu probieren. Hab ein Testangebot von 150 EUR inkl. Einweisung für den ersten Tag und 100 EUR für den Folgetag verhandelt. Wenn das wirklich so klappt wie in den Videos oben, dann wäre die ganze Scheisse in einem Tag durch inkl. Kiel, ohne Sauerei und alles pikobello...

  6. #16
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    Hallo DOS, ja, beim Strahlen kann man mit dem Strahlmittel genau angepaßt arbeiten, Nußschalen ist eine Variante für weichere Oberflächen. Bei einem Stahlkiel würde ich Quarzsand nehmen (mit das aggressivste). Dieses "geschlossene" Verfahren kannte ich noch nicht, bzw. nur von Miniaturgeräten zum "Gußputzen" z.B. bei der Schmuckherstellung. Könnte sein, daß es mit Winkelschleifer und Scotchbrite schneller geht, allerdings sehr viel dreckiger, mit Sicherheit aber billiger.
    Es ist schon angesprochen worden, es kann unter Umständen sehr darauf ankommen, nach der Reinigung die Grundierung möglichst schnell drauf u bekommen, da bist Du mit dieser Methode sehr viel weniger flexibel.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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