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  1. #71
    Registriert seit
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    80

    Standard

    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    wiso bist du denn nach 45 jahren nicht sicherer in deinem urteil über päckchenlieger oder rettungsmöglichkeiten...? was erwartest du mit solchen fragen in die forumsrunde, und dann später jeweils nachgelegten details? haribo
    Lieber haribo,

    ich bin immer unsicher in meinem Urteil. Deswegen frage ich immer nach input, neuen Gedanken, anderen Sichtweisen. Online und offline. Das hat mein Überleben bis heute gesichert.

    Ich war bisher der Ansicht, daß ein solches Forum hier dem geselligen Austausch über alles mögliche dient. Dazu benötigt man Themen, die alles mögliche berühren. Und solche dachte ich, dem Forum gegeben zu haben. Sie scheinen auf ein gewisses Interesse gestoßen zu haben. Ansonsten hätte ich als input mitgenommen: Stelle nie wieder ein solches Thema im Yacht-Forum zur Diskussion.

    Aber selbst wenn meine Themen völlig unmöglich wären, die widerwärtige Rumpöbelei einiger weniger user ist nicht angemessen.

    Ich glaube, wenn ich meine Themen apodiktisch vorgetragen hätte, dann hätte es nur ein Gähnen gegeben und nicht eine Diskussion. Indem ich die Themen an einer offenen Stelle unterbrochen habe, war es möglich, zum dargestellten Sachverhalt eine Stellung zu beziehen.

    "Später nachgelegte Details" in meinen posts haben den ursprünglichen Sachverhalt nicht verändert, sondern nur noch etwas detaillierter dargestellt. Sie waren in einem Detailgrad, den ich bei dem ersten post in jedem Thema nicht ansprechen wollte, um die Leser nicht zu langweilen. Dies war auch nur für solche user ein Problem, die sich mit ihrer Sachverhaltsverbiegung auf dünnes Eis begeben hatten. Wenn man mit etwas Wohlwollen miteinander diskutiert, dann kann man versuchen, die Idee des anderen zu erfassen. Und dann kann man in einer angemessenen Art darauf eingehen. Angemessen ist nicht, niedere Motive, Falschdarstellung, Lügen, das Kameradenschwein, den Drückeberger, etc. auf Basis der gerafften Informationen, die im thread vorlagen, zu unterstellen.

    Und ja, nach 45 Jahren als verantwortlicher Schiffsführer bin ich mir in vielen Dingen ziemlich sicher. Ich rieche Rücksichtslosigkeit, Egozentrik, Krawallmacherei. Aber ich stelle meine Eindrücke hier zur Diskussion mit dem Ziel, zusätzlichen input zu bekommen. Man lernt ja nie aus.

    Und eine Diskussion ist interessant - solange die Regeln des guten Umgangstons, der Fairness und der fröhlichen Gesinnung eingehalten werden.

    edjm.

  2. #72
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    378

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    Das erhoffst du die in einer heutigen Welt der Asozalität und Besserwisserei?
    Mach deinen 50 er fertig und kümmere die nicht mehr um Meinungen.
    Herzliche Grüsse aus Wien
    Peter

  3. #73
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    Standard

    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Du solltest die Dickschiffsegler und die MOBOfahrer nicht unterschätzen.
    .
    Alle doof, außer wir . Eine Verallgemeinerung im Hinblick auf "...nicht mal durchgekentert".

    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    ...... einer H-Jolle, die ich auch selber und alleine (!) wieder aufrichten konnte)........
    Zum Aufrichten von Jollen.
    Die meisten Jollen lassen sich von der Crew aufrichten, die großen nicht immer.
    Beispiel H-Jolle: Die H-Jolle ist eine Konstruktionsklasse, die Unterschiede sind gewaltig. Das reicht von der bräsigen Wanderjolle bis zum fragilen Vollgleiter (Geschwindigkeitspotential wie der FD, im glatten Wasser sogar schneller). Die ursprünglichen Wanderjollen hatten den Aufrieb direkt unter dem Deck, was ein Aufrichten erleichterte. Die modernen, selbstlenzenden H-Boote mit Doppelboden bringt man nicht wieder hoch.


    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    habe ich mich noch nie so anpöbeln lassen müssen wie in diesem thread.
    Warum diese Feststellung im Zusammenhang mit dem Zitat auf meinen Beitrag? Ich stehe Dir zur Seite, keine Spur von anpöbeln!

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #74
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    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen

    Warum diese Feststellung im Zusammenhang mit dem Zitat auf meinen Beitrag? Ich stehe Dir zur Seite, keine Spur von anpöbeln!

    Gruß Franz
    OK, Pardon. Ich wollte keinen Zusammenhang mit Dir herstellen. Ich habe nur weitergeschrieben und diese Interpretationsmöglichkeit nicht bedacht.

  5. #75
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    35

    Standard

    edjm hat an anderer Stelle genannt wer rumgepöbelt hat. Da kann ich ihm nur Recht geben.
    Das Forum dient dem Meinungsaustausch und hilft Ratschläge zu bekommen.
    Für wenige ist es aber auch die Spielwiese zur Selbstdarstellung und um zu Beleidigen. Da sind normalerweise die Administratoren gefordert. Mit der Hoffnung auf Besserung!
    Einen schönen Tag.

  6. #76
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    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    Lieber haribo,
    ich bin immer unsicher in meinem Urteil. Deswegen frage ich immer nach input, neuen Gedanken, anderen Sichtweisen. Online und offline. Das hat mein Überleben bis heute gesichert.
    edjm.
    diese fragen hier sind etwas anderes als die idee eine wichtige diskusion in gang zu bringen,
    IMO vermischt du gelegentlich beides in einer mir willkürlich erscheinenden art und weise

    also als idee für dein erlebniss wäre es: es ist immer gut darauf zu achten das du informationen zur wassertiefe der befahrenen gewässer an bord hast und nicht nur den ersten anhang #24 verwendest, ob das eine einstellung deines plotters ändert oder das benutzen von seekarten ? wer weiss

    ansonsten gibts für dein schiff die faustregeln: wenn möven rumlaufen is es flach, wenn segler schwimmen meist tiefer als 1,2m...

    haribo

  7. #77
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    Standard

    Lieber haribo,

    da Du zu eleganter, feiner Ironie greifst, nehme ich an, daß Du dich nicht traust, zu fragen, warum ich das mit der Wassertiefe als Problem gesehen habe. (Ironie verwendet man aus einer Position der Schwäche, um doch noch einen Punkt zu machen.)

    Ich möchte diese Frage für Dich beantworten:

    Auf dem Weg von Warnemünde nach Rostock muß man sich ziemlich genau an ein enges Fahrwasser halten. Dieses Fahrwasser ist sehr gut betonnt und die Betonnung reicht bis hinter den Hafen Stadtmitte von Rostock. Ich fahre - wenn immer es geht - innerhalb des betonnten Fahrwassers. So hatte ich die Situation in Erinnerung, als ich gegen Mittag im Stadthafen festmachte.

    Wie bereits berichtet, hatte ich nach meinem Abendessen bei einem Rundumblick das gekenterte Boot entdeckt. Zur Information: Beim Abendessen, auch beim Kochen, benötige ich keine Seekarte, keinen Kartenplotter. Ich habe während dieser Zeit alle Geräte ausgeschaltet.

    Bei meiner Beurteilung der Lage, die während "einiger Minuten" stattfand, hatte ich nicht die Gelegenheit mein Navigationsinstrumentarium in Gefechtsbereitschaft zu bringen. Aber an die Tonnen und deren Bedeutung konnte ich mich noch erinnern. Daher resultierte meine Unsicherheit hinsichtlich der Wassertiefe am Kenterort.

    In Anbetracht der massiv hier geäußerten Kritik an meiner langsamen Reaktion bei dem Ruf nach Hilfe bin ich im nachherein froh, daß ich erst um Hilfe gerufen habe und dann erst die Elektronik hochgefahren habe. Das war nämlich notwendig, um die Positionsangabe der Verunglückten von "genau nördlich der Marienkirche" in Grad und Minuten zu wandeln.

    Zu diesem Zeitpunkt hätte ich auch die genauen Wassertiefenverhältnisse untersuchen können. Aber dafür war es nun zu spät.

    Interessant ist vielleicht noch, daß das Boot der Wasserschutzpolizei (etwas größer als meines) ca. 20 Minuten in der Fahrrinne lauerte und keinen Meter über den Bojenstrich hinaus auf das havarierte Boot zufuhr. Es nahm vielmehr die Parade aller kleinen Boote aus der sicheren Fahrrinne heraus ab, bevor es sich für den Papierkram (?) an den Steg legte. - Vielleicht hatten die ja die Möven laufen gesehen?

    Ich hoffe, dies beantwortet Deine (implizite) Frage.

    edjm.

  8. #78
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    224

    Standard

    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    Lieber haribo,
    . (Ironie verwendet man aus einer Position der Schwäche, ...)

    .

    Mmhmm,
    meinst du.

    Zur Wassertiefe
    Wenn Menschen schwimmen.....
    Das wurde aber auch schon sehr früh erwähnt.

    Der komplette Rest des Posts besteht für mich aus Rechtfertigungen.
    Rechtfertigungen nach Darlegungen, Interpretationen, Überlegungen über den wahren damaligen Sachstand, auch anhand der Bilder der anschliessenden Rettung.
    Wobei die " Rechtfertigungen" des TO teilweise nichts mit den Umständen der Kenterung, d. h.der Situation der gekenterten Jolle, der Personen zu tun haben.
    Es zeugt, es zeigt m. E. dass der TO die Begleitumstände der Kenterung, sprich Wassertiefe , Schwierigkeit der Crew, nicht richtig einschätzen konnte. Warum auch immer. Ein Fehler ist das nicht, ersteinmal.
    Im Nachhinein aber , sprich schwimmende Segler, kurz mal in die PapierKarte f. Wassertiefe kucken, Vielleicht über den Winkel des im Mudd steckenden Mastopps die Wassertife, Hilfe rufen überwen, Anleger , evtl. Nachbarn , Dinghy, 112, DGzRS , jedweger diesbezgl. Zeitfaktor bis z. Hilfe, usw. usw.
    Komplex!
    Und das auch noch Zack Bumm.
    Kann nicht ein jeder.
    Weswegen der TOja wohlauch nicht umsonst fragt, gut das. ( Die " Antworten" nimmt er aber nicht als solche an )
    Mir fehlt da also einiges, was sich ja auch in der Zeitverzögerung durch den TO widerspiegelt.
    Dies ist keine Anschuldigung !!!!
    Sind wir , vielmehr der TO aber nicht auf der Suche nach " nächstesmal besser " ?
    Also die Lage, eine Lage überhaupt, nächstesmal qualifizierter und schneller einschätzen zu können ?
    Ich denke das ist auch Sinn der Frage des TO.
    Es bedarf dafür aber aller, wenn auch nur individuellen Fakten des , eines TO.
    Schwierig das, kann es doch einer " Offenbarung" nahe kommen.


    Gut schreiben kann der TO.
    Sein Gutschrieb im Achterdrein vernebelt eine objektive Analyse einmal mehr , genauso wie es seine Minderinfo anfangs tat.
    Seine " Beschwerde" darüber , dass seine anfängliche Minderinfo interpretiert wurde, es versucht wurde seine "Angaben " auf eine objektivere Basis zu bringen, lässt vor allem auch durch seine nachträglichen, ich sage mal bewusst Rechtfertigungen, Fragen offen.
    Die vom TO aufgeworfene Anschuldigung, dass sich hier einige User nur selbstdarstellen wollen , kann ich nicht nachvollziehen.
    Niemand, ausser dem TO, hat sich hier produziert. 30000 Meilen hier, 45000 da, nach dem Motto : " Ich kann".
    Quantität ist nicht Qualität.
    Sooo, meilenverneinend

    Warum überhaupt fragt der TO ?
    Irgendwie scheint ihm ja seine eigen Erfahrung nicht genug ? Er will sein Handeln bestätigt haben ?
    Warum gibt der TO uns nicht von vornherein alle Fakten ( wenn auch nur seine ) ?
    Nach seiner eigenen Aussage " um den Leser nicht zu langweilen"
    Das stinkt, auch wenn er gut schreibt, es so verkauft.
    Krass, mit Minderinfo rückt er sich in's rechte Licht. Da kommen einige kritische User bei, werden deswegen abgekanzelt.
    Siehe Rechtfertigungen.
    Schmecken dem TO andere Ansichten, andere Beurteilungen nicht ?
    Versucht er mit vielerlei Mitteln sich dieser zu wehren ?

    Verkannt wird vom TO dass angebliche" Angriffe" letzendlich auf ein Mehr an Info seitens des TO hinausliefen.
    Dieses Mehr an Info aber passte nicht z.Konzept , respektive der " Selbsterhaltung" des TO.
    Phh. tssss, kein Wunder das er nach kritischem Hinterfragen-- die er als Affront, als Angriff, als Pöbeleien empfindet, in den " Rechtfertigungsmodus verfällt.
    Es ist nun ma so --
    Shit in , Shit out.
    Wer bei einer Frage, einem Diskussionswunsch ( original TO) nicht von vornherein mit offenen Karten spielt, braucht sich im Nachhinein nicht über das in seinen Augen " Falschspiel" seiner willigen, die Objektivität suchenden Gesprächspartner beschweren, sie gar stigmatisieren.



    Eine Analyse ist das Zusammentragen von Fakten, jedweger Fakt ist zu hinterfragen, die Glaubwürdigkeit des Autors zu hinterfragen.
    Ein kritisches Hinterfragen wird im sozialen Umfeld nur allzugern u. schnell als negativ betrachtet , gar abgekanzelt.
    Wenn nur wenige, gar weiche Fakten, braucht man sich über " Interpretationen" ( jedweger Couleur und Richtung) nicht wundern.
    Eine Analyse muss objektiv sein , Shit in - Shit out ist also mehr als hinderlich , letzteres zeigt sich in diesem Thread, man driftet gen Schlammschlacht, gen Kompetenzstreitigkeiten, gen "Verteidigung" , gen Rechtfertigung ab.


    Ääh ,
    um das mal alles abzuwürgen.
    Der TO möge sich mit seiner unspezifischen Frage bitte selbst die Frage stellen was er wirklich will, was er tatsächlich mit der Frage bezweckte. Er möge in sich schauen. Ungern lassen wir uns benutzen.

    Er möge nicht nochmals damit kommen in altruistischer Manier, " nur" eine " Debatte " anstoßen zu wollen " , dafür ist die Basis zu gering, zu " provozierend" ( vor allem in etwas weiterer Ansicht , also entgegen seine " Sache " ) .



    Ik bün bei.
    Geändert von supra (17.11.2017 um 02:34 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  9. #79
    Registriert seit
    02.04.2017
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    224

    Standard

    ............
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  10. #80
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    Standard

    Zitat Zitat von Jugocaptan2 Beitrag anzeigen
    ....... in einer heutigen Welt der Asozalität und Besserwisserei?
    .......
    Ist das so?
    Das Thema ist eh durch (glaube ich), darum OT:
    Empfehle das Buch:
    https://www.randomhouse.de/Buch/Frue...ch/e514501.rhd

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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