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  1. #101
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    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    Ich finde, man hätte alle Themen auch sachlich diskutieren können. Zum Beispiel unter dem Tenor: "Ich hätte in dieser Situation das und das gemacht."
    edjm.
    kann ich auch so formulieren: ich hätte nach der situation versucht ein gespräch mit den seglern zu führen... det hätte mich direkt interessiert wie sie die hilfeleistung empfanden
    haribo

    p.s. deinen zusammenhang mit gaffer sein kann ich nicht nachvollziehen

  2. #102
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Die hohe Zahl an Fehlalarmen liegt wohl eher an der "versehentlichen" Benutzung der DSC-Taste (manche Idioten wollen ja nur testen ob das geht ...!
    Das war beim TO oftensichtlich nicht der Fall. Seine vielen Mayday Relay, inklusive der unnoetigen, hat er bewusst abgesetzt.

  3. #103
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    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    Nach einigen Minuten, während derer ich die Situation einzuschätzen versuchte, griff ich zum Funkgerät und rief "Mayday Relais". Das MRCC-Bremen meldete sich prompt und ich schilderte die Situation.
    wie funktioniert diese (teilstrecken ja UKW) verbindung nach bremen eigentlich technisch? also wo sitzt z.B. der sender den edjim dann empfangen kann?

  4. #104
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    Zitat Zitat von Sayang Beitrag anzeigen
    Um bei der Analogie zu bleiben: Wenn jemand die Feuerwehr wegen der roten Leuchterscheinung ein halbes Dutzend mal unnoetig gerufen hat, weil es die Bremsleuchten eines Autos waren (oder ein anderer Grund), wird sich schon ein paar Fragen gefallen lassen muessen.
    Zitat Zitat von Sayang Beitrag anzeigen
    Das war beim TO oftensichtlich nicht der Fall. Seine vielen Mayday Relay, inklusive der unnoetigen, hat er bewusst abgesetzt.
    a) Die "unnötigen Mayday Relay Rufe" erfolgten in Aarhus, auf der Fahrt von Mallorca nach Barcelona und in Marseille (siehe Beitrag #88). (3 verschiedene Orte, mit Sicherheit zu verschiedenen Zeiten, nach unterschiedlichen Beobachtungen...da läßt sich eigentlich eine solche Quote nicht ableiten.)
    Ferner, spricht dort der TO von einem "Skipper" der die Entscheidung fällte, den Mayday Relais Notruf abzusetzen.
    Da der TO von einem Skipper berichtet, war er wohl nicht der Skipper, sondern gehörte zur Crew....
    Der TO hat somit die "unnötigen" Notrufe NICHT abgesetzt.

    b) Dein Beitrag #93:
    Um bei der Analogie zu bleiben: Wenn jemand die Feuerwehr wegen der roten Leuchterscheinung ein halbes Dutzend mal unnoetig gerufen hat,
    weil es die Bremsleuchten eines Autos waren (oder ein anderer Grund), wird sich schon ein paar Fragen gefallen lassen muessen.
    Die Analogie stimmt so nicht, besser wäre gewesen, dass die Feuerwehr unnötig zu häufigen Küchenbränden gerufen wird, die sich als harmloses Zigarettenanstecken oder Flambieren entpuppen.
    Auf See ist die Sachlage eine andere: Wenn dort Rote Feuerwerkssignale (Fallschirmraketen) gesichtet werden, dann ist ersteinmal von einem Notfall auszugehen, vor allem auch, weil man u.U. noch garnicht die Unfallstelle, den Havaristen sehen kann.
    Was meinst Du, warum bei Prüfungen oder Übungen mit Seenotsignalmunition stets das MRCC vorher über die bevorstehende Übung informiert werden. Da geht es seitens der Veranstalter/Ausbilder darum, unnötige Notalarmierungen zu vermeiden.

    Es ist allen bewußt, dass die heutige Technik und ihre erschwinglichen Preise es jedem erheblich vereinfacht, Notrufe aller Art auszusenden.
    Früher, damals als die Welt noch in.O. war, ging so etwas nicht. Dass nach einer kräftigen Gewitterböe auf der Ostsee, plötzlich der Äther voller Notrufe zum Thema "Mastbruch etc." voll ist, wäre damals nicht möglich gewesen. Da hätte man sich erst selber um sein jeweiliges Problem gekümmert,
    Mast und Schiff gesichert und erst, wenn der Untergang klar gewesen wäre, hätte man die Signalraketen eingesetzt (waren und sind teuer und nur in beschränkter Menge an Bord verfügbar).
    Wir haben damals bei Motorproblemen auch nicht gleich Rot (bzw. Mayday gerufen) geschossen, sondern haben das Problem entweder selber gelöst oder sind in einen Hafen gesegelt und dass z.T. bei schwerem Wetter und strömenden Regen. Aber, wir hatten auch keine Alternative !!!
    Es gibt daher auch keine "unnötigen" Notrufe, höchstens Notrufe, die nach einer sorgfältigen Aufklärung sich als falsch oder unnötig herausstellen. Dann jedoch obliegt es der Notrufzentrale (MRCC, Feuerwehr und Polizei) strafrechtlich gegen den "Notrufer" vorzugehen... machen die auch, siehe:
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge...xtra13722.html

    Nur HIER, in diesem Thread geht es nicht um "unnötige Notrufe", sondern in Beitrag #1 um einen Notfall, wobei die Frage war, ob der TO sich richtig verhalten hat.
    Die Frage wurde beantwortet, der TO hat sich richtig verhalten (siehe auch Beiträge #37, #60 und #100).

  5. #105
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Ferner, spricht dort der TO von einem "Skipper" der die Entscheidung fällte, den Mayday Relais Notruf abzusetzen.
    Da der TO von einem Skipper berichtet, war er wohl nicht der Skipper, sondern gehörte zur Crew....
    Der TO hat somit die "unnötigen" Notrufe NICHT abgesetzt.
    Nur "for the record" : Das war schon ich, der die Entscheidung getroffen hatte. Vielleicht hätte ich hier durchgängig einfach weiter in der "ich-Version" berichten sollen.

    edjm.

  6. #106
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    Du hast Dich vollkommen richtig verhalten, wegen Deiner Einschränkung wegen einiger getrunkenen Gläser Wein, hast Du die
    Notsituaton weitergegeben.

  7. #107
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    a) … Der TO hat somit die "unnötigen" Notrufe NICHT abgesetzt. …
    Die Aussage des TO war “ich .. ca. 8 mal Mayday Relay gerufen habe”. Dass er das getan hat, hat er in der Zwischenzeit nochmal bestaetigt.
    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    … b) … Die Analogie stimmt so nicht, besser wäre gewesen, dass die Feuerwehr unnötig zu häufigen Küchenbränden gerufen wird, die sich als harmloses Zigarettenanstecken oder Flambieren entpuppen. …
    Ich habe bei meinem Beispiel auch “andere Gruende” zugelassen. Aber auch, wenn jemand sechs Mal die Feuerwehr ruft, weil er harmloses Zigarettenanstecken mit einem Kuechenbrand verwechselt, wird er sich ein paar Fragen gefallen lassen muessen.
    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ... Es gibt daher auch keine "unnötigen" Notrufe, höchstens Notrufe, die nach einer sorgfältigen Aufklärung sich als falsch oder unnötig herausstellen. Dann jedoch obliegt es der Notrufzentrale (MRCC, Feuerwehr und Polizei) strafrechtlich gegen den "Notrufer" vorzugehen …
    Es gibt nicht nur die Extreme “richtigter Notruf” und Notrufe, die “strafrechtlich zu verfolgen” sind. Dazwischen gibt es viele Abstufungen.
    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    … Nur HIER, in diesem Thread geht es nicht um "unnötige Notrufe", sondern in Beitrag #1 um einen Notfall, wobei die Frage war, ob der TO sich richtig verhalten hat. …
    Das “Verhalten” des TO war das Senden von Mayday Relay. Die Frage ist also auch, ob das richtig war. Aus der Vergangenheit des TO stellt sich die Frage, ob dieser Notruf moeglicherweise (!) auch “unnoetig” war.
    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    … Die Frage wurde beantwortet, der TO hat sich richtig verhalten (siehe auch Beiträge #37, #60 und #100).
    Die Meinungen in diesen Antworten sind, unter Beruecksichtigung vorliegender Informationen, sicher genau so zu akzepieren wie Meinungen mit anderen persoenlichen Einfluessen. Fuer mich ist eine abschliessende Beurteilung nicht moeglich.

  8. #108
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    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    Aber eines weiß ich auch: In meinem Bootsfahrerleben, in dem ich ca. 50 000 sm unterwegs war, 45 Jahre lang unter eigener Führung, davon ca. 35 000 sm unter Segeln, stets unfallfrei, viel Einhand, zwei Crews selber aus Seenot gerettet habe, ca. 8 mal Mayday Relay gerufen habe (zweimal zu recht, sonst nicht).
    Mein erster Impuls war auch: Auf jeden Fall hinfahren. Aber mit dieser Zusatzinformation sehe ich das anders. Wenn jemand mit dieser Erfahrung, der wahrscheinlich sein Boot und allle Manöver blind beherrscht, sich aufgrund seines Alkoholpegels nicht mehr zutraut sein Boot so zu führen, dass die zu Rettenden nicht noch mehr gefährdet werden, dann ist das definitiv die richtige Entscheidung gewesen. Hätten die Segler angefangen wild zu winken oder ermattet ins Wasser zu sinken, wäre aufgrund der kurzen Distanz ja immer noch ein "Manöver des letzten Augenblicks" möglich gewesen.

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