Seite 3 von 8 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 78
  1. #21
    Registriert seit
    15.10.2010
    Beiträge
    4.269

    Standard

    Supra, Du erzählst dummes Zeug!

    Ich errinere an folgenden Grundsatz:
    Jeder Kapitän ist verpflichtet, jeder auf See in Lebensgefahr befindlichen Person Hilfe zu leisten, sofern er dazu ohne ernsthafte Gefährdung seines Schiffes und der Personen an Bord in der Lage ist. Der Bergende ist verpflichtet, die Bergung mit der gebotenen Sorgfalt durchzuführen, um Umweltschäden zu verhüten oder zu begrenzen. Er muss auch andere Bergehelfer um Unterstützung bitten, wenn die Umstände es erfordern. Der Eigentümer und der Kapitän des Schiffes, das sich in Gefahr befindet, sind verpflichtet, während der Bergungsarbeit mit den Bergenden in jeder Hinsicht zusammenzuarbeiten ( Internationales Übereinkommen zur einheitlichen Feststellung von Regeln über die Hilfeleistung und Bergung in Seenot, Art. 11).

    Bei den Dänen wird die Sorgfaltspflicht beim Bergenden auch auf den Sportbootfahrer angewandt, mit der Folge, dass im Schadensfall die Haftpflicht des Helfers(Berger) in Anspruch genommen wird.
    Bergung oder Hilfeleistungen sollen nur im Rahmen der eigenen Fähigkeiten erfolgen und das entscheidet sich nicht in der warmen Stube, vorm Puschenkino, einem frischen kühlen Bier und im nachhinein. Das entscheidet sich vor Ort, und der Helfer ist da alleine auf sich gestellt. Ferner geht es hier nur um eine „Sache“, nicht um Menschenleben.

    Nochmal, damit DU es auch verstehst: ich helfe, aber auch nur solange, wie ich Schiff, Crew und mich selbst nicht unnötig gefährde. Ich habe aber genügend oft „Salon—Segler“ erlebt, die stets ihre hohen moralischen Ansprüche (Seemannschaft) im Gespräch darlegen, im Ernstfall sich aber zurückziehen. Da müssen die Lütten, wie ich mit meiner 22ft Yacht dann ran.
    Die Threads hier im Forum, wo es andauernd um die Frage geht, wer hat wann zu zahlen, wer hat schuld und müßte zahlen (tut er aber nicht, weil bösen Juristen das bösartig abgelehnt haben), welche Versicherung zahlt gut und ist billig (Widerspruch in sich), die zeigen doch mehr als deutlich, wohin die Reise geht.

    Ich bin mir sehr sicher, dass die Kritiker des Verhaltens des TO die ersten sein werden, die einen Helfer auf Schadenersatz verklagen, weil bei der Bergung etwas kaputt gegangen ist...ist allemal billiger als die eigene Versicherung in Anspruch zu nehmen, soll es doch die gegenerische Versicherung zahlen (Geiz ist Geil).

    Zusammengefasst:
    Wenn es um Hilfeleistung geht, hat ein potentieller Helfer eigenverantwortlich die Fragen zu beantworten:
    Habe ich die notwendigen Fähigkeiten um Helfen zu können? (Fähigkeit im Sinne von Kenntnissen, Körperlicher Verfassung, Ausrüstung).
    Kann ich helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen und so einen unnötigen 2. Unfall zu generieren?

    Die Antwort darauf, muss jeder selbst finden und dazu stehen.
    Im Nachhinein, am Steg, im Clubhaus, zu Hause vorm Rechner, läßt sich das trefflich kommentieren !

    Zu guter letzt:
    Es liegt auch in der Verantwortung eines Schiffsführers, sein Schiff im Hafen so sorgfältig festzumachen, dass es nicht zu einer Havarie kommen kann.....nennt man Sorgfaltspflicht oder gerne romantisch gute Seemannschaft!
    Wenn der Schiffsführer an seinen seemännischen Fähigkeiten zweifelt, dann hat er eine Ankerwache oder Bordwache an Bord zu lassen, für den Fall der Fälle!
    Wenn man das nicht macht, dann kann man sich auch nicht beschweren, wenn der Helfer nach erfolgreicher Hilfeleistung, vom Havaristen den berechtigten Bergelohn (je nach Aufwand bis zu 10% des Wertes der geborgenen Sache, Menschenrettung ist umsonst) einfordert (verhandelt und zahlt die eigene Vollkasko).

  2. #22
    Registriert seit
    14.03.2005
    Beiträge
    9.806

    Standard

    Die Grenzen der Hilfsbereitschaft auszuloten bedarf einer sorgfältigen Prüfung. Bei den ständig vorkommenden Seenotfällen und bei Gefahr im Verzug darf nicht leichtfertig entschieden werden.

    - Wie ist die rechtliche Lage?
    - Kann ich in Regress genommen werden?
    - Was steht in der Versicherungspolice?
    - Wo ist der Gerichtsstand?
    - Kann man den ADAC rufen
    - Warum helfen die anderen nicht?
    - Habe ich überhaupt eine Lösung parat?
    - Was sagen die Forumsbrüder im Yachtforum?
    - ...

    Eine einfache Entscheidungshilfe: Arsch in der Hose oder nicht?

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #23
    Registriert seit
    30.05.2005
    Beiträge
    80

    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen

    Eine einfache Entscheidungshilfe: Arsch in der Hose oder nicht?

    Gruß Franz
    Die Ausgangsfrage war nicht, womit Du Deine Entscheidungen triffst, sondern wie die Situation zu bewerten ist bzw. welche Alternativen bestehen.

    edjm.

  4. #24
    Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    224

    Standard

    "Alternativen" möchtest du ?
    Alternativen zu was ?

    Es erscheint mir nachwievor dass die Intention hinter all deinen Fragen, auch jene in deinen anderen Threads, immer eine "andere" ist.
    Was willst du , vielmehr was suchst du eigentlich ?
    Eine von dir immer wieder " verteidigend " hervorgekehrte " freundliche Debatte" jedenfalls nicht.
    Nee---freundlich ist Sie nur wenn sie in deinen Kram passt, dir zustimmt.
    Ab dafür.
    Einen Agent Provocateur in eigener Sache , der ja hier auch noch den Antritt gemacht hat jedweges potentielle Contra seiner Sache im Vorraus zensieren zu können ,nee....Nein.
    Mit deinen obigen ,zugegeben subtilen, Disziplinierungsmaßnahmen geht es übrigens auch in's Leere.
    Ab dafür .
    Ich bin hier raus.
    Das Thema ist breitest, weitest und vor allem konträr ausgeleuchtet, einzig für den TO , vielmehr dessen Intention , nicht zufriedenstellend.
    Alternativen wurden genannt -- sogar auf schwacher , einseitiger Info fussend.
    Nochmals, Alternativen wurden gegeben ! Sich sehr widersprechende Alternativen. Gut das.
    Ich bin mit einigen Ansichten nicht d' accord, andere mit den meinigen nicht. Gut das.
    Des TOs "Alternative" ,genehme " Alternative ", war aber offensichtlich nicht dabei.
    Wohl beschämten ihn alle Alternativen auf irgendeine Art ?
    So wird dann weiter versucht uns dorthin , also zu einer genehmen "Alternative" zu treiben.
    Ab dafür, des TO's "Systematik" ist verbrannt.
    Man kann nur empfehlen zukünftige " Fragen" nicht auf gewünschte Antworten hin zu gestalten, sondern auch einmal andere Ansichten objektiver abzuleuchten, deren Autoren für" voll"zu nehmen. Ein wie auch immer artikuliertes Abkanzeln, der Versuch in eigenem Sinne zu disziplinieren, ist nur aus eigener Sicht ein cleverer Weg.
    Geändert von supra (26.11.2017 um 23:20 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  5. #25
    Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    224

    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    - ...

    Eine einfache Entscheidungshilfe: Arsch in der Hose oder nicht?

    Sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Um es drastisch ( unfreundlich, haha) auzudrücken, der TO hat weder Hose, geschweige Arsch.
    Was nutzen da all unsere Alternativen, wenn sie von ihm nur als Hosenträger, als ihn abschnürende Gürtel goutiert werden ?
    Er will eine unisize Jogginghose , oben mit nichtreibendem Gummiband. Am liebsten wäre ihm ein alles( !) abweisender Overall, oversized, der in der Lage ist all seine Meilen, all seine Erfahrungen zu beinhalten , zu präsentieren, gleichzeitig das wahre ,geringe " Volumen" dahinter kaschierend.


    Es fehlt Reflektion, um es mal populär auszudrücken , "Selbstreflektion".
    Geändert von supra (26.11.2017 um 23:51 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  6. #26
    Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    224

    Standard

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Supra, Du erzählst dummes Zeug!

    Ich errinere an folgenden Grundsatz:





    ............. die eigene Vollkasko).

    Weil ich einigen " Grundsätzen" nicht folgen mag, rede ich nicht unbedingt "dummes Zeug" .
    Wir haben andere Ansichten, verqueren unsere Prios individuell unterschiedlich.
    Austausch halt. Debatte ,Disput, was auch immer.
    Auch wenn ich deine Ansicht nicht teile, weiss ich deine Argumentation durchaus zu schätzen, beziehe sie auch etwas ein .

    Mit ohne Contra, mit ohne konstruktiver Kritik wird man nichts, nicht " besser" .
    Impulse !





    Im Grunde ist auch dieser Thread nur ein vom TO recht clever initiierterter Sturrm im Wasserglas im eigenem Sinne, in seinem Sinne.
    Genau das mag ich nicht. Es ist mir zuwider das irgendwer instrumentalisiert wird. Im Sinne des TO die Ansichten gar selektiert, , bzw. subtill manipuliert werden, er hier versucht in seinem Sinne disziplinierend zu agieren.
    So ungefähr , ischa mein Thread, alles Contra bügel ich schön konform ab und über und weg.

    Ich attestiere dem TO Forumserfahrung. Er war ja nach eigenem Bekunden auch Moderator im Med Forum.
    Lief auf Dauer nicht.
    Jene Möglichkeiten , Machtmöglichkeiten, also als Mod , hier subtil anzubringen , zu versuchen, gepaart mit whatever gearteter Eigendarstellung ......

    Reflektion, " Selbstreflektion" fehlt.

    Bestätigung wird via "Agent Provocateur" gesucht, nein , generiert , Freundlichkeit wird eingefordert- clevere Camouflage. Contra wird stigmatisiert.

    Ei unzufriedener , unsicherer Mensch , dem seine früheren Möglichkeiten eine Mods fehlen.

    Insofern sind all seine Threads eigenbegründet, irrelevant , provozierend , ego, .......Reihenfolge egal . ....nichtig.

    Der TO möge auf sich selbst zurück, er möge nicht andere dafür bemühen., missbrauchen.
    Er möge nicht ein Forumsdesaster, irgendein Desaster, hier kompensieren.
    Geändert von supra (27.11.2017 um 01:09 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  7. #27
    Registriert seit
    13.02.2009
    Beiträge
    2.167

    Standard

    Zitat Zitat von edjm Beitrag anzeigen
    Meine Frage an das Forum ist nun: War es vom Vater richtig, seinen Sohn so zu warnen?
    Ist es ein Risiko, in einer solchen Situation einem unbemannten Boot zur Hilfe zu kommen, indem man an Bord springt, nach Motorschlüssel sucht, an der Ankerwinsch dreht, oder sonst eine Problemlösung sucht, um das Boot vor Schaden zu bewahren?
    Was wäre die richtige Alternative gewesen?
    mich ärgern ansich schon die fragen aber evtl schadet es nicht die eigene meinung darzulegen?

    1. vaters sache
    2. ja es besteht ein risiko
    3. der junge hat das richtige gemacht

    4. es ergeben sich viele gegenfragen... wat haste eigendlich gemacht? und wiso nicht? und wen interessiert das? etc

    haribo

  8. #28
    Registriert seit
    06.04.2004
    Beiträge
    373

    Standard

    „Insofern sind all seine Threads eigenbegründet, irrelevant , provozierend , ego, .......Reihenfolge egal . ....nichtig.“

    Und zwar so nichtig, dass supra dazu jede Nacht ganze Bücher verfasst :-)

    Warum? Das weiß nur sein Anna Lütiker.

  9. #29
    Registriert seit
    15.10.2010
    Beiträge
    4.269

    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die Grenzen der Hilfsbereitschaft auszuloten bedarf einer sorgfältigen Prüfung. Bei den ständig vorkommenden Seenotfällen und bei Gefahr im Verzug darf nicht leichtfertig entschieden werden.

    - Wie ist die rechtliche Lage?
    - Kann ich in Regress genommen werden?
    - Was steht in der Versicherungspolice?
    - Wo ist der Gerichtsstand?
    - Kann man den ADAC rufen
    - Warum helfen die anderen nicht?
    - Habe ich überhaupt eine Lösung parat?
    - Was sagen die Forumsbrüder im Yachtforum?
    - ...

    Eine einfache Entscheidungshilfe: Arsch in der Hose oder nicht?

    Gruß Franz
    Es fehlen noch die Fragen:
    1 (a): Sind erkennbar Menschenleben in Gefahr
    Ja: es muß geholfen werden, wenn man dazu in der Lage ist
    Nein: Ist ein Schiff/Yacht in Gefahr?
    Ja: wie hoch könnte der Bergelohn sein ?
    Ab 10k€ sofort helfen, wenn man meint erfolgreich das Schiff sichern zu können! Danach zügig Anwalt beauftragen den Bergelohn erfolgreich zu beantragen. Wichtig: mit handy Beweisfotos schiessen um zu beweisen wie nötig und wie erfolgreich die Hilfestellung war!
    Unter 10k€ : Finger wech, lohnt den Aufwand nicht!
    Ausnahme: es handelt sich um das Schiff eines, mit allen Wassern gewaschenen Grauwals.

    Dazu braucht man keinen Arsch, keinen Anwalt, sondern nur einen guten Taschenrechner und gute Augen, um die Sachlage rasch erfassen zu können.

  10. #30
    Registriert seit
    14.06.2012
    Beiträge
    159

    Standard

    Schon mal einer daran gedacht, der im Hafen das sagen hat?
    Hafenmeister?

    Je nachdem wie die Möglichkeiten ist eine einfache Hilfe sicher angebracht und selbstverständlich, was darüber hinaus geht ist der Situation geschuldet.

Ähnliche Themen

  1. Die Grenzen einer Talje
    Von grauwal im Forum Technik & Elektronik
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 24.11.2014, 12:53
  2. Grenzen von Hand-gegen-Koje
    Von sancho-fx1 im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 12.10.2011, 11:28
  3. Der Wanderprediger stösst an seine Grenzen
    Von Ausgeschiedener User im Forum Klönschnack
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 10.06.2010, 16:57
  4. Ist Hilfeleistung noch normal
    Von jamimas im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 05.11.2009, 11:51
  5. Grenzen des Nationalparks Kornaten!
    Von Elmar im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 04.09.2001, 11:43

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •