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  1. #21
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    Aufgefangenes gras wird doch getrocknet ?
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  2. #22
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    dario noseda meint ein starboot sei hochseetüchtig, hat 11 tage von cran canaria nach cabo verde gebraucht
    der hat aber auch das cockpit verkleinert...
    https://www.youtube.com/watch?v=DQQZFvTcxrY
    haribo

  3. #23
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    dario noseda meint ein starboot sei hochseetüchtig, hat 11 tage von cran canaria nach cabo verde gebraucht
    der hat aber auch das cockpit verkleinert...
    https://www.youtube.com/watch?v=DQQZFvTcxrY
    haribo

    Worauf willst du hinaus ?
    Kleinere Cockpitoberfläche die unterdecks jedoch nachwievor großes Volumen mit kleinen Elvströmlenzern hat ?
    Willst du auf die " dichte , unsinkbare Dose " hinaus ?
    Ich halte das Starboot nicht zuletzt durch sein extrem trimmbares dadurch fragiles Rigg nicht für seetauglich..
    Wir haben eine Starbootflotte im Verein. Die Boote können Starkwind, der Materialbruch ( Masten) dabei ist aber "drastisch" .

    Die "dichte Dose" , die kleine dichte Dose.
    Erstaunlich , nein nachvollziehbar , auf Wettfahrten im Stromrevier , bei Strom gegen Wind mit ab 6Bft., ist immer wieder dass die allerkleinsten Kielschiffe ( Boote) auf der Kreuz vorne liegen.
    Diese kleinen Kielboote ( 570er Waarschips, Minitonner , Sprinta Sports) passen nicht in die Welle.
    Sie nuckeln da auf der Welle hin, fahren die Kontour wie eine Gummiente ab.
    33' Schiffe stampfen sich da fest.
    Die Ansicht Lange läuft, stampft weniger, zieht nicht immer. Hat man eine kurze "Dose" ....
    Man kann das jetzt mal auf Offshore , Atlantikwelle übertragen-- unter dem Aspekt Seefreundlichkeit kleiner, kurzer Schiffe.
    Kontourt das Schiff , also die Dose die Welle, "wippt" es weniger.
    Inwieweit dieses Verhalten der "Leistung" zugute kommt sei dahingestellt. Da zählen natürlich andere, nein , zusätzliche Parameter. Segeltragvermögen , wieviel Power für Speed, usw.

    Obiges nur mal so als Denkanstoß dass auch kleine , kleinste Kreuzer , um die es hier geht, auch seefreundlich (und manchesmal durchaus schnell ---VMG ) seien können.

    Aus eigener Erfahrung kann ich beisteuern dass ein kurzes Schiff bei Starkwind gegen Strom angenehmer zu segeln ist als größeres, schwereres , welches in die Welle passt . Mitunter artikuliert sich diese Seefreundlichkeit auch in Speed, höherer VMG .
    Andersrum kann man aber auch sagen dass ein wesentlich längeres Schiff durch obige Wellen nicht mehr gebremst wird. Das Schiff passt nicht mehr so recht in die Welle, in die Wellen, es " überbrückt" sie.
    Nicht zuletzt durch seine höhere Rumpfgeschwindigkeit .Die kinetische Energie ermöglicht da mehr vorraus als auf und ab.
    Ab wann diese Länge, bzw. wie lang die WL sein muss , ist revierabhängig.
    Für die Flussmündungen der dt. Nordseeküste lege ich da mal fest, entweder gut unter 6m WL, oder über 10m WL.

    Ja ja, ich weiss, die kurze harte Welle. Liest man sich hier und anderswo so durch, gibt es sie überall. Auf dem Stollergrund, in der Ostsee überhaupt. auf dem Brombachsee, , auf dem IJsselmeer , bei Meltemi, Bora, Föhn, ...
    Kurz und hart ist immer was man selbst max. kennt, was man als " gravierend" , " bedrohlich " sieht.
    Der Hammer aber , der unbekannte Hammer aber liegt anderswo.
    Es gibt nur eine wirklich kurze , steile Welle.---nämlich im schmalen Estuar ( Flussmündung ) bei ( Stark) Wind gegen Strom.
    Vielleicht noch den Aghulas- Strom , den kenne ich aber nicht persönlich. ( Mir reichen dahingend auch bis 8Bft auf Ems, Jade, Weser, Elbe , Eider, Hever, und nicht zuletzt Gatten , aus denen ich meine Erfahrung schöpfe )
    O. K. ,bei auflandigen Hafenansteuerungen auch, das ist aber Wind auf den Arsch, ein anderes Szenario , einen eigenen Thread wert.
    Geändert von supra (02.12.2017 um 02:32 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  4. #24
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Da war wohl eher die erweiiterte , feste Sprayhood die Idee.
    Schutz der Crew vor Gischt, weniger um das Volumen eines von dwars, oder von achtern überkommenden Wellenkamms zu minimieren.
    Siehe auch heutige Offshore-Racer , z. b. " Hugo Boss".
    https://m.youtube.com/watch?v=euwVv4zH2Bk
    Ich habe den Hinweis eher in Richtung verkleinerter Cockpits verstanden, bei denen Cockpitvolumen (!) reduziert wurde, eben nicht nur die Oberfläche "überdacht" (als quasi "Sitzbretter"), sondern insgesamt abgetrennt (quasi breitere/größere Backskisten).

  5. #25
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    ........
    Der Hammer aber , der unbekannte Hammer aber liegt anderswo.
    Es gibt nur eine wirklich kurze , steile Welle.---nämlich im schmalen Estuar ( Flussmündung ) bei ( Stark) Wind gegen Strom.
    Vielleicht noch den Aghulas- Strom , den kenne ich aber nicht persönlich. ( Mir reichen dahingend auch bis 8Bft auf Ems, Jade, Weser, Elbe , Eider, Hever, und nicht zuletzt Gatten , aus denen ich meine Erfahrung schöpfe )
    O. K. ,bei auflandigen Hafenansteuerungen auch, das ist aber Wind auf den Arsch, ein anderes Szenario , einen eigenen Thread wert.
    Das möchte ich uneingeschränkt bestätigen (bis auf die 8Bft),
    wobei die Länge des Bootes nur eingeschränkt wirkt. Eigene Erfahrung mit 25' und 31'.
    Richtung London, bei Westwind auf Thames Estuary unter Motor ging die FdW fast auf 0 (25'). Unter Segel kamen wir zügig voran. Das war an den engen Stellen des Queenchannal in der Vorplotterzeit stressig.

    Auf der Elbe mit 31' das gleiche Bild, nur dass da Kreuzen durch gute Betonnung einfacher ist.
    Im Spätsommer sind viele Holländer mit großen Yachten auf dem Heimweg von der Ostsee. Verlässt man gemeinsam mit denen die Schleuse Brunsbüttel stellt man fest, dass die sich auch festhauen, fast wie unseren kleinen Boote. Wir hatten beim Kreuzen eine deutlich bessere VMG als die Großen unter Motor, und die laufen locker 7kn Marschfahrt im glatten Wasser.
    Bei den Containerschiffen war dieser Effekt nicht zu bemerken

    Bei den Gatten ist Wind gegen Strom besonders ekelhaft, nicht nur mit kleinen Booten. Bei 5Bft ist Schicht im Schacht.
    Allgemein kann man auch hier sagen: Jeder Meter hilft.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #26
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Worauf willst du hinaus ?
    Kleinere Cockpitoberfläche die unterdecks jedoch nachwievor großes Volumen mit kleinen Elvströmlenzern hat ?
    Willst du auf die " dichte , unsinkbare Dose " hinaus ?
    Ich halte das Starboot nicht zuletzt durch sein extrem trimmbares dadurch fragiles Rigg nicht für seetauglich..
    ich halts auch nicht für seetüchtig, dario offensichtlich schon... was er genau umgebaut hat weiss ich nicht, evtl erkennst du es im video

    der begriff "länge passt zur welle" ist auch eher wenig genau definiert,
    evtl passt es ja eben genau nicht wenn die rumpflänge der wellenlänge entspricht?
    haribo

  7. #27
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    ich halts auch nicht für seetüchtig, dario offensichtlich schon... was er genau umgebaut hat weiss ich nicht, evtl erkennst du es im video
    Klar ist das Boot seetrüchtig. Selbstlenzendes, verkleinertes Cockpit. Dickschiff-Mastprofil, (kürzer als das Original, d.h. kleinere Segelfläche), Div. Rollvorsegel. Trockener Schlafraum unter der Decksluke. (Sieht man alles im Video !)

  8. #28
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    das selbstlenzen- des cockpits hab ich spontan nicht wahrgenommen im video, das bedeutet aber nur wenig
    haribo

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