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  1. #1
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    Standard Seetüchtige „Kleinkreuzer“

    Guten Abend liebes Forum,

    Ich kenne mittlerweile schon einige richtig seetüchtige „Kleinkreuzer“. Besonders gut gefallen mir dabei die Leisure 17 und die Hurley 18. Würde einfach gerne mein Wissen erweitern und würde mich freuen über jeden, der mir noch ein Boot dieser Art nennen kann.

    LG

  2. #2
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    Die bewährtesten Kleinkreuzer auf hoher See sind wohl ...
    https://www.google.de/search?q=mini+...w=1920&bih=911

    Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #3
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die bewährtesten Kleinkreuzer auf hoher See sind wohl ...
    https://www.google.de/search?q=mini+...w=1920&bih=911

    Franz
    Ja das ist natürlich klar

  4. #4
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    Wenn du auf einer Plattform Länge und Alter eingibst wirst du fündig.
    Alterseingabe ist wichtig, waren kleine Kielkreuzer doch früher solider , schwerer gebaut, dadurch meist seetüchtig(er).

    Eingabe
    Länge 17-24'
    Baujahr 1960-1985

    https://www.theyachtmarket.com/boats...orcharter=sale
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  5. #5
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    ........ waren kleine Kielkreuzer doch früher solider , schwerer gebaut, dadurch meist seetüchtig(er).

    ......
    Diese Meinung ist weit verbreitet.
    Sieht man mit welcher brachialer Gewalt die extraleichten Renner über den Atlantik geprügelt werden, kann man sich kaum vorstellen, dass die viel gelobten Schwergewichte das aushalten.
    Die Grenzen der Seetüchtigkeit werden nicht vom Boot gesetzt, sondern von der Crew (dem Skipper).
    Dass es schwache Konstruktionen unter den Leichten ebenso gibt wie unter den Schwergewichten ist unbestritten.
    Wir haben 16 Jahre lang einen Typ gesegelt der zur Zeit seiner Entstehung als unanständig leicht galt (heute noch). Derzeit ist die Struktur des 36 Jahre alten Schiffs absolut i.O., es gibt keine Schwächen.
    Die Materialien ebenso wie die Verarbeitungsmethoden werden immer besser, allerdings ist es erheblich billiger schwere Exemplare zu bauen.
    Es liegt also nicht am Gewicht, sondern an der Qualität der Konstruktion.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #6
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    Granada 24. Keine Rennziege, reichlich Platz für zwei Personen und schwerwettertauglich.

  7. #7
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    Ja, hast recht Franz.
    Ich hätte es differenzierter formulieren sollen.
    Das Alter der Schiffe ist nun auf Plattformen leider das einzige Kriterium mit dem man Schiffen die f. Offshore - Cruising konzipiert zumindest näher kommt.
    Jüngere Schiffe dieser Größenordnung sind ja allermeist trailerbare Küstenkreuzer, oder " seetüchtige Daytripper" .
    Früher hatten sehr viele kleine Schiffe ein anderes Lastenheft, nämlich jenes wonach m. E. der TO sucht.
    Heute würde man dieses Lastenheft vielleicht mit " Low-Budget Offshore" umschreiben. Das will ja heute kaum jemand mehr, die Ansprüche der Masse gehen in andere Richtungen.
    Nichtdestotrotz gibt es immer noch einen Nischenmarkt für für , ich sage mal sturdy , ungemein praktische und bewährte Konstruktionen. Manche dieser "altmodischen" Schiffe sind gar zu Ikonen geworden. Neukonstruktionen dieser klassischen Schule gibt es auch , allerdings v. Kleinwerften , und, teuer.
    In GB , Frankreich und den USA gibt es klassenübergreifende Vereinigungen deren Mitglieder die Tugenden ihrer "Zossen" hochhalten.
    Die Qualitäten der Schiffe passen und/oder genügen den Eignern. Hinzukommt oft das nicht nur der praktische Nutzwert dhintersteht. Es ist auch die Freude an der Eignerschaft, an der Bastelei, der Stolz ein " Kulturdenkmal" , eine Ikone der Yachtentwicklung zu besitzen.
    Auch in diesem Forum fällt auf dass immer wieder nach diesen Klassikern gefragt wird.

    Ich habe mich des öfteren durch oben angesprochene Eignervereinigungen , klassenünergreifende Associations ( oder auch HPs) gelesen.
    Es sind, wenn man " richtig" liest, Dokumente der techn. Evolution, der "Bedürfnisse" der Klientel, des Zeitgeistes , usw..



    Als Abschluss noch ein kleines, großes, hierzulande weniger bekannter Kleinkreuzer.
    Kimmkiel oder Mittelkiel, einzelne Einheiten gar m. EB. 1975 --Ihr Styling ( Kajütaufbau , Cockpit( duchten), war damals vorbildlich, state-of-the-art., für den Serienbau fast schon stilbildend .
    https://invader22.wordpress.com/invader-22/
    Geändert von supra (30.11.2017 um 20:57 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  8. #8
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    ........ .
    Früher hatten sehr viele kleine Schiffe ein anderes Lastenheft,
    .....
    Es ist auch die Freude an der Eignerschaft, .......
    Auch in diesem Forum fällt auf dass immer wieder nach diesen Klassikern gefragt wird.
    .......

    Deiner Schwester Anna schließe ich mich an, supra.
    Sucht man einen Kleinkreuzer, so fällt das Augenmerk zuerst auf "seefeste Schiffe" mit gutem Ruf.
    Genau so war es vor ca.25 Jahren bei uns auch. Allerdings hatten wir schon mit einem Jollenkreuzer in dänischen, deutschen und niederländischen Küstengewässern Erfahrungen gesammelt.

    Auf der Liste standen (für uns) bezahlbare Kleinkreuzer (die hießen damals noch nicht so), die auch offshore brauchbarer waren als unser Jolli. Ganz vorne Speakhugger (Segeleigenschaften), Mariholm 26 (einfach schön), Ecume de Meer, Blaubärs Granada, … mit Einbaumaschine, weil der Aubo des Jollis oft in der Luft quirlte. Die Hurlays, Leisures und Co waren wegen ihrer bräsigen Segeleigenschafte bereits rausgefallen.

    Es wurde eine Sangria, die segelte fast so gut wie der Speakhugger, besser als die Mariholm, größeres Angebot als die Granada und hatte eine bessere Bauqualität als die Ecume. Die Preise lagen damals inflationsbereinigt beim drei- bis vierfachen des heutigen und von Kleinkreuzern sprach niemand, Es waren "segehende kleine Kreuzer", so die Yacht.
    .
    Eine reine Kopfentscheidung, die sind selten. Bauchgefühlt, "gute" Marke, und die Erfüllung eines vagen Traums sind die "weichen", aber entscheidenden Auswahlbedingungen..
    Harte Kriterien sind
    - das Segelrevier der Wahl (unter realistischer Einschätzung)
    - die seglerischen Ambitionen
    - das Komfortbedürfnis
    - das eigene seglerische Vermögen
    - das Budget
    Alle Punkte mit einer Wichtung versehen und Strich drunter. Die Gefahr besteht allerdings, dass das Ergebnis von der ersten Vorstellung erheblich abweicht.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #9
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    Weitere Namen
    Dufour 1800, Dufour T6(Hubkiel), Westerly 22,Biga 24....
    Der Haken an den Kleinkreuzern ist meistens der zu kleine cockpit Lenzrohre. Die sollten, wenn richtig hochseetüchtig gewünscht ist, mind. 50mm im Querschnitt sein. Da die stäbigen Kleinkreuzer aber nur Lenzrohre mit max. 35 mm aufweisen(alles andere sieht nicht aus), gelten die Schiffchen such nicht als hochseetüchtig.....

  10. #10
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    Nur gut das hunderttausende bewährte Seekreuzer mit Lenzrohrdurchmesser kleiner als 50mm nicht wissen dass sie nicht seetüchtig sind.


    Das langsame Wasserablassen durch zu kleine Lenrohre war früher kein Thema, man hatte Brückendecks.

    Wird ein Schiff gewaschen, d, h. das Cockpit durch einen Brecher gefüllt, gilt es in erster Linie dem Wasser den Weg in die Kajüte zu versperren. Folgt kurzfristig ein weiterer , oder mehrere Brecher könnte bei nicht vorhandenem Brückendeck das Schiff sinken.
    Da nun in den letzten Jahrzehnten das Brückendeck vor allem aus ergonomischen Gründen abgeschafft wurde, musste man das Wasser anderweitig los werden , und das Möglicht schnell.
    Offene Spiegel , oder große Löcher darin, sowie Mindestanforderung an Lenzrohrdurchmesser waren die Lösung. Die Gesetzgeber sprangen da gerne bei, ein Schiff gilt demnach nur als seetüchtig wenn seine Lenzrohre mind. XYmm Durchmesser aufweisen.
    Der gesetzl. verlangte Mindestdurchmesser von Lenzrohren seetüchtiger Schiffe ist wohl bürokratisch ad hoc entstanden , etwas kurz gedacht.
    Bei einem Schiff mit echtem Brückendeck ist es ja so, dass sich das Cockpit zwar bis zu dessen Höhe ( Höhe der Sitzduchten) füllen kann, es gerät aber so gut wie nichts in die Kajüte.
    Mit dieser Wassermasse im Cockpit wird eigentlich jedes Schiff ersteinmal fertig, weswegen es auf einen möglichst schnellen Ablass durch größte Lenzrohre nicht sooo ankommt.
    Ganz ander sieht das natürlich bei Schiffen ohne Brückendeck und geschlossenem Spiegel aus.
    Schnell weg muss das Wasser --durch möglichst große Lenzrohre.
    Geschieht das nicht, füllt ein erneuter Brecher das Cockpit abermals, wird die Wassermasse zu einem großen Teil durch die Steckschotten in die Kajüte gelenzt.
    Geändert von supra (01.12.2017 um 13:13 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

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