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  1. #21
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    0,8Ah waren natürlich gemeint - bedankt für die Korrektur. Euch noch einen schönen Abend!

  2. #22
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    Haltet ein Leute,
    ….. bistabiles Relais, ….Multivibrator mit komplementären Transistoren… . Es geht um eine möglichst primitive Lösung, die Strom spart. Nur was nicht vorhanden ist, geht auch nicht kaputt. Der geringe Verbrauch eines LED Lämpchen rechtfertigt keinen Dämmerungsschalter.

    LED-Lampen sind der große Fortschritt. Mittlerweile sollen sie auch so zuverlässig sein wie die gute alte Glühlampe (???).

    Jedoch spart eine Seglerlaterne gegenüber den Seiten- und dem Hecklicht nicht. Die gleiche Anzahl von LED leuchten. Die Dreifarbenlaterne kann man sich also sparen, denn der Effekt wie bei den Glühlampen (eine statt drei Leuchtkörper) kommt nicht zum Tragen. Selbst zur Zeit der Glühbirnen war die Ersparnis marginal (25W statt 3x10), es sei denn, man ersetzte die 25W im Top gegen 10W, wie das die pfiffigen Bösewichte so machten.

    Bei der Umrüstung auf LED würde ich mir die Seglerlaterne sparen und das Dampferlicht kann auch bleiben. Wenn das leuchtet, läuft der Motor, kein Grund zum Sparen. Als Ankerlicht kann man getrost die Glühlampe gegen eine billige LED-Lampe tauschen, die Notwendigkeit zur scharfen Trennung der Sektoren spielt keine Rolle. Eine Petroleumlampe tut´s auch
    Stb-, bb- und Hecklicht in LED un´jut is´.

    So eine Simpelösung ist zuverlässig, praktisch sparsam, … , befriedigt allerdings nicht den Spieltrieb

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #23
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    Hallo Franz,

    das ist nicht ganz richtig. Eine LED-Dreifarbenlaterne braucht im Betrieb weniger als 2 Watt (für alle Farben zusammen).

    Das LED-Ankerlicht darin braucht 1 Watt.

    https://www.svb.de/media/504816/pdf/...2014-11-18.pdf

    Nach meiner Erfahrung braucht man eigentlich nur die Dreifarben-Laterne auf LED umrüsten, dann ist man sowohl beim Segeln als auch beim Ankern sparsam. Die restlichen Posis kann man lassen wie sie sind.

  4. #24
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    @Franz
    ["….. bistabiles Relais, ….Multivibrator mit komplementären Transistoren… "] - da blüht jedem Trekkie das Herz auf Aber ganz im Ernst, so abwegig sind bistabile Relais für den Yachteinsatz nicht. Google mal nach "Votronic Switch Unit" (für höhere Lastströme). Habe davon selbst ein Exemplar für andere Zwecke verbaut. Die verbrauchen nahezu keinen Strom. Das sieht bei normalen (KfZ-)Relais überraschend anders aus.

    ["Bei der Umrüstung auf LED würde ich mir die Seglerlaterne sparen..."]
    Ich stand genau vor dieser Entscheidung. Nur den Stromverbrauch betrachtet sehe ich das genauso wie Du:
    Verbrauch nach Datenblatt LED-Dreifarblaterne Aqua Signal Serie 34 (ohne Ankerlicht): 1,9W = 0,16A
    Verbrauch einzelne LED Pos-Laternen: 3x1,5W = 4,5W = 0,375A
    Einsparungsdifferenz: 0,215A - bei 6h Laufzeit = 1,29Ah. In der Praxis also ein wenig relevanter Unterschied.

    Die Dreifarblaterne kann auch fehlinterpretiert werden, die Kreuzerabteilung hatte vor ein paar Jahren mal etwas interessantes dazu geschrieben. In stark befahrenen Gewässerabschnitten fahre ich daher immer gerne unter "Normalbeleuchtung" (keine Dreifarblaterne).

    Jetzt aber die Kosten:
    Dreifarblaterne mit Ankerlicht: 177 EUR (inkl. Versand)
    Kosten einzelne LED Positionslaternen mit passenden Halterungen: >500 EUR.

    Wahrscheinlich subventionieren die Anbieter die niedrigen Preise für die LED Laternen durch die überteuerten, passenden Halterungen und denken, dass der Konsument dämlich ist und sich das nicht durchrechnet vorher. Die Kosten waren für mich der einzige Grund, die LED Dreifarblaterne zu kaufen und den Rest zu lassen, wie er ist.

  5. #25
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    Hallo DOS, das Bistabile Relais ist absolut nicht mehr up-to date . Zwar wird diese Funktion auch heute noch für verschiedenste Dinge benötigt, aber das macht man heute u.A. eben mit diesem "Mutlivibrator mit komplementären Transistoren". Es ist eine Schaltung mit nicht mehr als einer Handvoll (5) Bauteilen. Der schaltende Teil sollte modernerweise ein Powermosfet sein, der mit seinen Daten bez. der Leitfähigleit jeden mechanischen Kontakt weit hinter sich läßt. Das ist besonders wichtig, weil sich nicht nur besonders große, sondern genauso besonders kleine Ströme sehr schlecht schalten lassen, LED's mit ihren niedrigen Betriebsströmen gehören dabei zu den schwierigeren Elementen. Insgesamt, wenn man ausschließlich (handwerklich gut) gelötete Verbindungen einsetzt, dürfte das den Gipfel der Zuverlässigkeit darstellen. Das wäre auch ein Grund, sowas einzusetzen, wenn die Stromersparnis allein nicht ausreicht.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Barracuda Beitrag anzeigen
    Hallo Franz,

    das ist nicht ganz richtig. Eine LED-Dreifarbenlaterne braucht im Betrieb weniger als 2 Watt (für alle Farben zusammen).

    Das LED-Ankerlicht darin braucht 1 Watt.

    https://www.svb.de/media/504816/pdf/...2014-11-18.pdf

    Nach meiner Erfahrung braucht man eigentlich nur die Dreifarben-Laterne auf LED umrüsten, dann ist man sowohl beim Segeln als auch beim Ankern sparsam. Die restlichen Posis kann man lassen wie sie sind.
    Da ist was dran, Barracuda,
    der Sichtweise kann ich mich anschließen, zumal das Kostenargument von DOS noch dazukommt.
    Die Einsparung der Laternen im Rigg hat aber auch was. Nicht nur, dass sie störanfällig sind (mehr Verbindungen, längere Leitung) sondern auch weil man Störungen schlecht beheben kann. In dem Zusammenhang leuchtet (trotz LED ) mir überhaupt nicht ein, warum die Dampferlichter auf Salinghöhe sind. Es reicht wenn sie ein Meter oberhalb der Seitenlichter sind, höchstens oberhalb der Schiene für den Spibeschlag.
    Unser Ex-Boot stammte noch aus der Vor-LED-Zeit, hatte eine konventionelle Seglerlaterne sowie Dampferlicht, des Öfteren Quelle für Ärger durch defekte Birnen und Kontaktschwächen. Bei einer Umrüstung hätte ich die Lampen im Rigg gespart, bzw. tiefer gesetzt.
    Zum Verbrauch:
    In dem Link von Dir sind die einfarbigen Lampen mit 1,5W angegeben, die mit zwei Farben mit 3W. Das leuchtet mir auch ein, da für jede Farbe eine entsprechende Anzahl von LED notwendig ist, nicht eine zentrale Lichtquelle, die durch farbige Sektoren leuchtet wie bei den Glühlampen. (Oder bin ich auf´m Holzweg?)

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  7. #27
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    Wegen der Watt-Angaben hab ich mich auch schon gefragt, warum die Dreifarben nicht 4,5 Watt hat. Keine Ahnung. Denn tatsächlich sitzt in jedem Sektor eine eigene LED.

    Entweder sind die Zahlen falsch (das wäre allerdings merkwürdig, das Modell ist seit vielen Jahren am Markt). Oder, was ich eher glaube, es kommen je nach Modell unterschiedliche LEDs zum Einsatz, die unterschiedlich effizient arbeiten. Möglicherweise hat es mit dem zur Verfügung stehenden Bauraum zu tun, eventuell muss man deshalb bei der Dreifarben hochwertigere Linsen vor die LEDs setzen, die dann vielleicht weniger Licht schlucken. Weiss nicht, reine Spekulation. Vielleicht frage ich in Düsseldorf mal nach im Januar.

    Aber selbst wenn sie 4,5 Watt hätte, wäre das immer noch weniger als ein fünftel im Vergleich zur Birne.

    Beim Ankerlicht ist es glaube ich eine einzelne zentrale LED, die über eine Art Kunststoff-Lichtleiter über 360 Grad verteilt wird.

    Wartbarkeit: Das ist sicher richtig. Andererseits ist die Dreifarben relativ gut vor mechanischem Crash geschützt, jedenfalls solange man nicht eine Brücke von unten nimmt. Aber dann hat man ohnehin einiges kaputt da oben. Und eigentlich fallen die Teile nicht einfach so aus. Ist bei mir jedenfalls nicht passiert.

    Die seitlichen Posis dagegen dienen ja gelegentlich auch mal als Abweiser oder Scheuerleiste ...

  8. #28
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    Kontaktschwächen / Korrosion an den Kabelklemmverbindungen kann man z.B. mit Star Brite Flüssigisolierung ganz gut vorbeugen. Adernendhülsen unbedingt verwenden, darüber noch Schrumpfschlauch mit Innenkleber. Die 100% wären dann noch verzinnte Kabel bis oben. Man kann da schon was machen. Wenn man natürlich nur wie die ein oder anderen das normale Kupferkabelende blank ohne alles in die Klemme reinschraubt, dann ist die Wahrscheinlichkeit von Kontaktkorrosion natürlich höher...
    Geändert von DOS (05.12.2017 um 20:40 Uhr)

  9. #29
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    Zitat Zitat von DOS Beitrag anzeigen
    ...... mit Star Brite Flüssigisolierung ganz gut vorbeugen. Adernendhülsen unbedingt verwenden, darüber noch Schrumpfschlauch mit Innenkleber. Die 100% wären dann noch verzinnte Kabel bis oben. ........
    Nach schlechter Erfahrung, trotz erheblichem Aufwand mit teuren Steckern mit vergoldeten Kontakten, Schwanenhals... hat sich auch hier eine Simpellösung bewährt, s.u.. Ein Freund (Elektriker) konnte das Elend nicht mehr mit ansehen und hat Endhülsen aufgepresst. Die Lösung hatte vorher jahrelang selbst ohne die funktioniert, nur jedes Jahr die Klemmen getauscht.
    Halte diese simple Lösung für die zuverlässigste.
    Probleme gab es nur noch mit Kontaktschwächen zur Glühbirne und defekten Birnen.

    Gruß Franz
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  10. #30
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    Zitat Zitat von Barracuda Beitrag anzeigen
    Wegen der Watt-Angaben hab ich mich auch schon gefragt, warum die Dreifarben nicht 4,5 Watt hat. Keine Ahnung. Denn tatsächlich sitzt in jedem Sektor eine eigene LED.
    ...
    Ich spekuliere einfach mal... Die Lampen haben eine erlaubte Eingangsspannung von 10-30V. Die Dazu nötige Elektronik wird einen Wirkungsgrad haben und in einer Dreifarbenlaterne nur einmal benötigt?! Das wird keine 1.5W ausmachen aber einen Teil beitragen.

    Nachdem das Thema sowieso schon abgerutscht ist... Ich kenne die Diskussion um die Dreifarbenlaterne und halte sie trotzdem in vielen Situationen für das Mittel der Wahl.

    - Bei Dünung verschwindet das Licht nicht im Wellental sondern ist immer sichtbar.
    - es wird nicht von Gischt verdeckt und geht auch am Wind nie auf Tauchstation
    - ganz wichtig: kein Streulicht bei Nebel. Unten bleibt alles dunkel man wird nicht geblendet und man sieht wenigstens noch ein bisschen.
    - praktischer Nebeneffekt: Der Windy wird angestrahlt.

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