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  1. #1
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    Standard Antenne und Kriechstrom??

    Wir haben ein Problem.
    Aluschiff - True Heading Graphene AIS mit Splitter. Wir haben gerade eine neue Antenne und Kabel (Aircell 7mm mit Metz Antenne)

    jetzt aber, im Schiff (Alubat Cigale 14) haben wir einen (Leak) "Kriechstrom Anzeige" wenn wir es einschalten, bekommen wir rotes Licht (Kriechstrom) bei eingeschaltetem AIS und auch bei eingeschaltetem UKW.
    Trenne ich das Antennenkabel vom UKW zum AIS, geht das Licht beim UKW aus aber beim AIS nicht.
    Trenne ich die Antenne vom AIS geht auch hier das Licht aus, also, eindeutig ist die Antenne schuld.

    Meine Frage, wie kann eine Antenne Kriechstrom abgeben? Zwischen AIS und Masttop Antenne gibt es KEINE Stecker, das Aircell 7mm Kabel ist durchgehend.

    Am Masttop hat es einen Aircell Kabel-Stecker, der direkt in die Antenne geht. Was kann diese "leak" Kriechstrom verursachen?


    Das AIS zeigt keinerlei Fehler an (Computer Diagnose) und funktioniert besser als einwandfrei, wir sehen schiffe die schon 52 sm weg sind.

    Wer sich mit Antennenbau auskennt, bitte um Rat.

    PS, Könnte es eventl. vom Antennenhalterung eine Verbindung zum Mast (und dadurch Rumpf) geben??

  2. #2
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    jau ...

    die Antenne scheint ein 1/2 Wellen Strahler zu sein, die braucht ein "Gegengewicht" d.h. dein Mast ist über die Halterung mit der Masse des Funkgerätes verbunden. Da der Mast elektrisch mit dem Rumpf verbunden sein dürfte hast du Masse auf den Rumpf gelegt.

    Naja, es gibt natürlich Antennen die ohne "Gegengewicht" auskommen und die über einen sehr guten Wirkungsgrad verfügen sind dann z.B. Sperrtopfantennen oder J-Antennen, welche der kommerziellen Antennen für Yachten so aufgebaut ist, weiß ich nicht. Würde mal auf die Glomex tippen, bin mir da aber nicht sicher. Die dürften dann auch isoliert aufbaubar sein.

  3. #3
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    Standard

    und wenn ich die Antenne/Halterung isoliere????? sodas die Antenne keine Verbindung zum Mast mehr hat??
    Die Antenne is von Metz.

  4. #4
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    dann funktioniert deine Antenne nicht mehr, weil eben 1/2 Wellen Strahler.

  5. #5
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    564

    Standard

    Zitat Zitat von kaptnhannes Beitrag anzeigen
    und wenn ich die Antenne/Halterung isoliere????? sodas die Antenne keine Verbindung zum Mast mehr hat??
    Die Antenne is von Metz.
    Hallo,

    das geht nur so.

    Aber es bleibt trotzdem immer noch bedingt.
    Eine Bedingung wäre bspw. das Kabel erst nach ca. 1m in den Mast zu führen.

    Besorg dir besser eine 1.5m lange Antenne nach wafi oder einen 1m hohen senkrechten Dipol, der auf halber Höhe (0,5m)eingespeist wird.
    Beispiel: http://dl6ben.darc.de/amateurfunk/do...al-Antenne.pdf
    Dem Beispiel fehlt leider noch eine "Kleinigkeit": DC closed, die bedeutende Gleichstromverbindung zwischen Außenmantel und Innenleiter.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (11.12.2017 um 00:41 Uhr)

  6. #6
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    Standard

    Ich bin , nein, könnte ja ganz beruhigt dass ich von alldem überhaupt nichts verstehe.









    Anna Log is' meine liebste Freundin.



    lLiegt des TOs Problem jetzt eigentlich an dessen Aluschiff mit elektro(nischen) Dialyse- , Bonding-, Elekmagnetodigital- Galvanproblemen ?
    Gar an der Inkompabilität der digitalen Komponenten. dass sie in unterschiedlicher Sprache eben nicht miteinander kommunizieren ?
    Oder liegt es schlicht an der " halben Welle" , mit , oder ohne Ausgleich ? ( Was auch immer das ist).

    Um einmal Franzens Worte ; " halber Wind reicht völlig"; fortzuführen,----" halbe Welle überfordert total",

    Ich bitte um Aufklärung.


    Sorry.




    " Kriechstrom" , im Grunde absurd, paradox.
    So ungefähr auf nur halber Welle der Antenne mit nur geringster Geschwindigkeit surfend, desdewegenst jeden digitalen Output höherer Frequenz verwirrend, .hahaha!
    Mmh ....?
    Geändert von supra (11.12.2017 um 02:21 Uhr)

  7. #7
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    Standard

    Hallo Supra, aus der Sicht des el. Stromes ist jeder Strom ein Strom, er fließt auch immer (bei einfacher Sichtweise) gleich schnell, rennt weder aufrecht, noch kriecht er am Boden entlang. Es ist eher ein linguistisches Problem. Vielleicht ist es besser, das in geplante und ungeplante Ströme zu unterscheiden.
    Ein geplanter Strom fließt schön brav seinen Draht entlang, nimmt keine Umwege und kommt dort an, wo man ihn haben will. Schön wärs. Der Strom ist eher wie ein ungehorsames Kind, sucht ständig nach Ausflüchten und Abwegen, hält sich an Dingen auf, die ihn mehr interessieren, und tut letztlich nur dann, was er soll, wenn man ihn mit harten Maßnahmen zwingt.
    Wenn also die Elektroinstallation Möglichkeiten für Abwege bietet, wird der Strom diese auch nutzen, und für seinen Meister zunächst unsichtbar verborgene Wege im Untergrund beschreiten. Umgangssprachlich nennt man das "Kriechstrom".
    Leider sind diese Kriechströme bei einem Alu-Schiff höchst fatal, denn da kommt die Elektro Liese ins Spiel, die sich mit Freuden mit dem Kriechstom paart und Löcher zeugt. Löcher sind für jedes Schiff eine fatale Sache, deshalb muß jeder Besitzer eines Alu-Schiffes da wirklich penibel hinterher sein!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  8. #8
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    Zitat Zitat von kaptnhannes Beitrag anzeigen
    Wir haben ein Problem.
    Aluschiff - True Heading Graphene AIS mit Splitter. Wir haben gerade eine neue Antenne und Kabel (Aircell 7mm mit Metz Antenne)

    jetzt aber, im Schiff (Alubat Cigale 14) haben wir einen (Leak) "Kriechstrom Anzeige" wenn wir es einschalten, bekommen wir rotes Licht (Kriechstrom) bei eingeschaltetem AIS und auch bei eingeschaltetem UKW.
    Trenne ich das Antennenkabel vom UKW zum AIS, geht das Licht beim UKW aus aber beim AIS nicht.
    Trenne ich die Antenne vom AIS geht auch hier das Licht aus, also, eindeutig ist die Antenne schuld.

    Meine Frage, wie kann eine Antenne Kriechstrom abgeben? Zwischen AIS und Masttop Antenne gibt es KEINE Stecker, das Aircell 7mm Kabel ist durchgehend.

    Am Masttop hat es einen Aircell Kabel-Stecker, der direkt in die Antenne geht. Was kann diese "leak" Kriechstrom verursachen?


    Das AIS zeigt keinerlei Fehler an (Computer Diagnose) und funktioniert besser als einwandfrei, wir sehen schiffe die schon 52 sm weg sind.

    Wer sich mit Antennenbau auskennt, bitte um Rat.

    PS, Könnte es eventl. vom Antennenhalterung eine Verbindung zum Mast (und dadurch Rumpf) geben??
    Es ist Normal das Kriechstrom da ist. Alleine die Feuchtigkeit.
    Habe selber lustige Begebenheiten erlebt mit dem Kriechstrom, am Bugkorb mit einer ausgeschalteten Posilampe

  9. #9
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    Hallo,

    das ist ganz etwas anderes.
    Du nimmst deinen gemessenen Mist für bare Münze verkennst aber gleichzeitig, dass du eine Gleichung mit zwei Unbekannten lösen willst.

    Derzeit liegt durch die falsch montierte Antenne der Batterieminus voll am Alurumpf und das ist nicht gerade empfehlenswert


    Peter

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von kaptnhannes Beitrag anzeigen
    Ich bin erstaunt wieviel absoluten Unsinn hier geschrieben wird.
    Fachforum??????? Fehlanzeige nur ein Haufen idioten die nur dummes Zeug von sich geben.

    Hilfe????? nix

    werde Fachmann fragen Ihr Idioten.
    Danke für nichts.
    Moin,

    was soll - bitte sehr - das denn??

    @wafi und Peter haben Dir auf Deine Frage eine mögliche Ursache genannt und dafür eine Lösung vorgeschlagen. Und dafür bezeichnest Du sie als " ... ein Haufen idioten die nur dummes Zeug von sich geben ...". Na, toll!!
    Wundere Dich bitte nicht, wenn Dir hier künftig keiner auf Fragen antwortet. Eine Entschuldigung ist mehr als angebracht!

    Peter: Dein Link zu der Notantenne finde ich äußerst interessant. Ich hab' von HF-Technik wenig bis gar keine Ahnung. Daher die Frage: hat das schon mal jemand an seinem Seefunkgerät ausprobiert? Sollte man sich auf 1 W Sendeleistung beschränken oder funktionieren auch 25 W?

    Ich hab' im Herbst und Frühjahr das Problem, daß ich ohne Mast (und Seefunkantenne) zum Winterlager fahren und dabei eine Klappbrücke passieren muß. Telefonieren geht nur umständlich, der Brückenwärter erwartet einen Anruf über Seefunk. Und da wäre eine Koaxkabel-Antenne eine prima Lösung. Wenn's denn funktioniert.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

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