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  1. #11
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Diese Folie muss sich aber beim Anbringen auf den Rumpf, der Rumpfform anpassen...und dazu muss sie weich sein !
    ..
    Was jeder Autofolierer mit einem Föhn bewerkstelligt.
    2D , also eine Folie spärisch zu machen, aufzukleben, is'' eine Sache von Elastizität ( Stretch), weniger von Weichheit, von geringer " Härte".
    Und ja, Profis können das aufgrund ihrer Erfahrung wesentlich besser.
    Das ist wohl auch der Grund warum die von dier verlinkte Folie nur in Patches, also kleinen Stücken vertrieben wird. Kleine Flicken sind einfacher aufzubringen. Weniger bis kein Föhnen , Beibehaltung der Dickte. " Nur" Zuschnitt, exakt auf Stoß ( is' auch nicht einfach, umso sphärischer, desto mehr exakt abgeschnittener Waste )
    Also, Verklebung benötigt keine "Weichheit" keinen Stretch des Materials. Im Gegenteil, Stretch ist unerwünscht, Stretch bedeutet weniger Dickte.
    Gleichmäßige , oder nur nahezu gleichmäßige Foliendicke kann wohl nur ein Profi, daher wohl die zwingende Forderung seitens der Hersteller, Verteiber.
    Geändert von supra (20.12.2017 um 02:26 Uhr)

  2. #12
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    Vielleicht sind die Gründe f. eine Silikonfolie banaler.
    Die ist max. glatt vor allem aber gibt sie keine Aerosole ab.
    ( Silikon , also Kartuschen , gar Farbe ist auf Werften und in Winterlagerhallen strengstens verboten)

    Warum aber kehren die Hersteller die konstante Dicke der Folie hervor ?
    Ordnen sich die Moleküle bei geringster Dicke noch hydrophober, noch glatter an ?

    Silikonhaltiges Farbantifouling wird übrigens auch schief angesehen, es gibt nicht abbaubare Silikonöle ab.
    Macht Folie das evtl.nicht ?
    Geändert von supra (20.12.2017 um 09:30 Uhr)

  3. #13
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    Hallo Ihr, bei der Frage "Haftung an Oberflächen" gibt es den Begriff der "Oberflächenenergie"(https://www.tu-chemnitz.de/physik/OSMP/Soft/V_07.pdf ), die mir schon in vielfältiger Hinsicht begegnet ist, jetzt auch hier. Diese Oberflächenenergie sagt letztlich aus, wie gut oder schlecht etwas daran haften kann. Das betrifft technische Klebungen genauso wie biologisches Anwachsen. Das ist mein Wissensstand, als Nichtchemiker bin ich da noch nicht wirklich durchgestiegen. Auch weiß ich, daß es bei dieser Sache eine Rangfolge der Oberflächen gibt, bei der PTFE offensichtlich den Spitzenplatz einnimmt. Silikon ist wohl auch nicht schlecht, kommt aber an Teflon nicht heran. Diese schlechte Oberflächenhaftung bedeutet wohl auch, daß es sich technisch schlecht verarbeiten läßt, was bei Silikon wohl nicht so kraß ist. Ich vermute, deshalb gibt man Silikon den Vorzug.
    Viele Grüße
    nw
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  4. #14
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    @sucher

    inSachen Oberflächenenergie und Monolayers habe ich das hier gefunden, Seiten 19 -22 :
    https://www.umweltbundesamt.de/sites...nen/3783_0.pdf

  5. #15
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    Zitat Zitat von alexander6060 Beitrag anzeigen
    hey du,

    schau doch mal hier:

    www.deutscher-digitaldrucker.de


    Mit " hey du " meinst du ja wohl nicht mich ?
    Ich möchte kein besseres DC-fix mit Christbaumkugel-Dessin.
    Geändert von supra (20.12.2017 um 09:47 Uhr)

  6. #16
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    Diese Folierer würde ich nicht auf den Hof lassen, sie kaschieren die Stöße mit Silikonmasse .

    https://m.youtube.com/watch?v=_1kUoY0Kgfg

  7. #17
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Vielleicht sind die Gründe f. eine Silikonfolie banaler.
    Die ist max. glatt vor allem aber gibt sie keine Aerosole ab.
    ( Silikon , also Kartuschen , gar Farbe ist auf Werften und in Winterlagerhallen strengstens verboten)

    Warum aber kehren die Hersteller die konstante Dicke der Folie hervor ?
    Ordnen sich die Moleküle bei geringster Dicke noch hydrophober, noch glatter an ?

    Silikonhaltiges Farbantifouling wird übrigens auch schief angesehen, es gibt nicht abbaubare Silikonöle ab.
    Macht Folie das evtl.nicht ?
    Nochmal ganz langsam:
    Wenn Du hier von Oberflächenenergien etc. sprichst, dann geht es um die Oberfläche und nicht um das, was dahinter liegt. Die Dicke der Folie ist für mechanische Festigkeit entscheidend.
    Es gibt mehrere Silikonhaltige Farbantifoulings, u.a. Auch welche die Silikonöle an due Umgebung abgeben.
    Die Folien geben aber geben nix ab, auch keine Silikonöle!

  8. #18
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Die Dicke der Folie ist für mechanische Festigkeit entscheidend.
    !
    Wie jetzt ?
    Je dünner desto abriebfester,
    oder,
    je dicker desto abriebfester,
    oder nur abriebfest bei genau eingehaltener Dicke ?

    Gaanz langsam !
    Geändert von supra (20.12.2017 um 12:00 Uhr)

  9. #19
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    Hallo supra, ja der Link ist sehr interessant, obgleich die Seiten 22ff in diesem Zusammenhang eher noch interessanter sind.
    Ich nehme an, daß jegliche Haftung auf einer Oberfläche auf den "Van-Der-Waal-Kräften" beruht, die umso besser haften je inniger der Oberflächenkontakt ist, und je dichter die die Polaritäten auf der Oberfläche verteilt sind. In der Veröffentlichung hebt man ja auch auf die Oberflächenstruktur ab, die insbesondere die innige Berührung verhindert. Ich meine, dieses Prinzip ist technisch nicht auf Dauer machbar, weil dieses in der Biologie weit verbreitete Prinzip dynamisch aufrechterhalten wird. Einer toten Silikonfolie geht diese Dynamik völlig ab. Bleibt die Verarmung einer Oberfläche von Polaritäten. Da sind generell unpolare Stoffe im Vorteil, und eben Teflon steht da ganz vorne.
    Viele Grüße
    nw
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  10. #20
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Die Folien geben aber geben nix ab, auch keine Silikonöle!
    Wenn die Folien nichts abgeben, müssten sie doch unendlich lange , und nicht nur 5 Jahre funktionieren ?

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