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  1. #1
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    Standard Pontinische Inseln

    Hallo Ihr, war jemand in der vergangenen Saison (Sommer '17) insbesondere auf Ponza und/oder Ventotene und hat aktuelle Infos?
    Wie überlaufen war es da, wie waren Hafengebühren, und vor allem wie war die Situation in den Ankerbuchten? Gibt es neue finanzielle "Tratzerln" wie Bojenpflicht in kostenpflichtigen Bojenfeldern?
    Vielen Dank
    nw
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  2. #2
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    Wir sind regelmäßig auf den pontinischen Inseln, zuletzt im August 2017 auf Palmarola.

    Es ist alles entspannt, Ankern ist überall möglich, außer Ventotene, da gibt es Schutz-Zonen.
    (NW-Küste und kleines Stück vor dem Badestrand)
    In der Hafen-Bucht vor Ponza-Hafen kann man kostenlos und gut geschützt ankern.
    Per Beiboot dann an Land...
    Ventotene hat 2 Häfen, 1 alten idyllischen, aber in der Hochsaison voll, und gleich nebenan eine große neue Marina.
    Die ist aber nach N offen...da kommt dann evtl. Schwell rein.
    Da wir nie in Häfen gehen, kann ich Dir zu den Gebühren nichts sagen.
    Zanone ist strenger Naturschutz...da geht nichts.

    Überlaufen...im August ist Ponza ziemlich voll...viele Mega-Yachten. Palmarola ist traumhaft, da abends alle
    abhauen und in den Hafen wollen...

    Schreib doch genauer, was Du vor hast...

    Viele Grüße Marian

  3. #3
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    Hallo Abyss, Ich habe dort im August ein Rendezvous mit der Familie meines Sohnes, wobei 3 kleine Kinder und eine seekrankheitsgefährdete Schwiegertochter dabei sind. Sie haben sich auf meinen Rat dort einen Platz in Baia Domenica gebucht, und ich stehe vor der Aufgabe, ihnen ein unvergeßliches Erlebnis zu bereiten, hoffentlich positiv. Schwiegertochter und Enkelkinder waren noch nie auf einem Segelschiff und haben größte Vorbehalte. Ich habe mir gedacht, eine Küstentour entlang der Inseln wäre nicht schlecht, denn sowohl der Ausgangspunkt, als auch die einzelnen Inseln sind jeweils in wenigen Stunden erreichbar. Ich nehme an, es ist dort der übliche Sommerwind (eigentlich kein Wind) und der zugehörige mäßige Seegang, wobei mir die Seekrankheitsanfäligkeit die größten Sorgen bereitet, denn davon hängt u.A. die fernere Zukunft des Schiffes ab. Wenn Du da noch einen guten Tip hast, insbesondere ob es wirklich nötig ist, die (teuren) italienischen Papierkarten mit dem feinen Maßstab anzuschaffen (reicht Navionics?) oder einen passenden Revierführer (italienisch geht leider nicht, jedoch english) wäre ich Dir dankbar.
    Vielen Dank
    nw
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  4. #4
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    Meine Frau ist auch sehr stark seekrankgefährdet...und hat das durch eine eiserne Diät während der Törns in den Griff bekommen.
    Einige Tage vor dem Törnbeginn fängt sie damit an: Kein Histamin zu sich nehmen...also keine Hefe, keine Tomaten, kein Alkohol, nur frisches Fleisch/Fisch...etc. Dazu immer Vitamin C durch diese Retard-Kapseln. Sonst hatte sie bei den üblichen Methoden wie Reisetabletten oder Pflaster starke Nebenwirkungen.
    So kommt sie seit Jahren auf dem Boot klar.
    August ist wie schön erwähnt recht voll, besonders Ponza. Ventotene und Palmarola sind da viel idyllischer! Ein Essen im Restaurant von Palmarola mit Blick aufs eigene Boot hat was...
    Allerdings ist der Hafen von Ponza auch sehr schön und man kann da abends gut flanieren...
    Falls mal Wind/Seegang aufkommt, findet sich eigentlich immer eine geschützte Bucht. Wind ist ansonsten Mangelware.
    Papierkarten habe ich zwar, mache aber alles mit Navionics. Da ändert sich auch nicht viel, so dass man nicht jedes Update braucht. Revierführer habe ich leider nur in italienisch...

  5. #5
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    Hallo Abyss, ja, das schaut doch gut aus! Noch eine technische Frage: Mit welcher Hardware bzw. welchem Nav-Programm betreibst Du die Navionics-Karte?
    Ich liebäugele mit der, die das ganze Mittelmeer+ Schwarzes Meer enthält, und bin mir noch nicht sicher, wie ich die richtig betreibe.
    Vielen Dank
    nw
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  6. #6
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    Ich habe (da wenig Platz auf nur 28 Fuß) einen Geonav 6 mit Navionics Mittelmeer Kartensatz
    und ein Navi-Notebook mit Open CPN und dem (weltweiten) CM 93 Kartensatz.
    Zusätzlich noch als Backup auch Navionics auf dem Smartphone.

    Per PN kann ich Dir evtl bei dem CM 93 Kartensatz helfen...)

  7. #7
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    Bzgl Seekrankheit: besorgt euch STUGERON-Tabletten, gibt es aber nur in der Schweiz... die helfen zu 90 %, haben so gut wie keine Nebenwirkungen - also man bleibt "normal" fit, keine Trägigkeit oder Müdigkeit; die sind einfach nur SUPER! Ich hatte einen Fall, wo eine Mitseglerin immer mit Seekrankheit zu leiden hatte, bis sie dann Stugeron genommen hat, daraufhin war sei sogar bei stärkerem Seegang unter Deck und machte zB Tee ... also hilft wirklich und hat eine gute Verträglichkeit.

  8. #8
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    Hallo, das spezielle Problem hier ist, daß ausschließlich Mediziner im Spiel sind. Während man bei gewöhnlichen Sterblichen in vielfältiger Weise auf der psychologischen Klaviatur spielen kann, funktioniert das bei Medizinern überhaupt nicht. Nachdem es bekannterweise kein wirklich wirksames pharmazeutisches Mittel gibt, ist die Situation absolut verratzt. Ich sehe die einzige Möglichkeit darin, das Reiseziel derart schmackhaft darzustellen, daß man es unter allen Umständen erreichen will. Speziell bei den Pontinischen Inseln scheint das nicht allzu schwierig zu sein, die Infos, die ich bisher erhalten habe, zeigen dieses!
    Vielen Dank
    nw
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  9. #9
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    Ja, aber die Wirkung von einer histaminarmen Ernährung und der gleichzeitigen Einnahme von Vitamin C
    sind auch nicht von der Hand zu weisen...Leider blockt die Pharma-Industrie dagegen!
    Auf der anderen Seite bringt es auch nichts, Mitmenschen überzeugen zu wollen.
    Meine Frau Annette litt extrem, und mit der erwähnten Diät kommt sie nun an Bord zurecht.
    Das Problem dabei ist, das man sehr konsequent sein muss...wer verzichtet im Urlaub gerne auf sein abendliches Glas Wein..
    Stugeron hatte Annette auch probiert, wurde sehr schläfrig:
    "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

    Besonders am Anfang der Behandlung kann Schläfrigkeit auftreten und somit das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen etc. kann deshalb vermindert sein."


    Das Thema Seekrankheit ist sehr komplex, es wird wohl nie ein Allgemeinrezept geben.
    Meine Erfahrung mit Annette hat gezeigt, wenn jemand aufs Boot will, dann findet sich ein Weg!


    Grüße Marian

  10. #10
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    Hallo Abyss, das Problem ist mir lange bekannt, auch schon bevor ich hier angefragt habe, habe ich Vorschläge gemacht, die mir samt und sonders vermittels neuerer wissenschaftlicher Studien um die Ohren geschlagen wurden. Dazu gehören nicht nur VitC, sondern auch Ingwer etc.
    Nein, es bleibt wirklich nur der psychologische Ansatz, der eben bei Medizinern nicht funktioniert, weil sie das mit den "Mittelchen" sofort durchschauen.
    Hilfreich waren jedoh die Hinweise auf wenig Wind und glattes Wasser, sowie die Schönheit der Inseln. Auf dieser Schiene werde ich hoffentlich zum Erfolg kommen!
    Vielen Dank
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