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  1. #1
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    Standard mein Auswanderungsversuch....

    huhu...." gut ding braucht weile "


    danke für die helfenden hände

    und beginnen sollte ich mit einem brief von Segelkameraden aus meiner Kindheit

    .................................................. .................................................. ....
    In den Unterlagen fand ich die nachfolgenden Leserbriefe aus dem "Flensburger Tageblatt" von 1979 (nach der ersten Weltumseglung)


    der " Weltumsegler "



    Die Weltumsegler
    Über den Leserbrief des Herrn Bühmann, Langballig (Ausgabe vom 23.8.), zu den Berichten über unsere Weltumseglung wundern wir uns kaum, denn einige Zeitungen berichten falsch, und er kann nicht wissen, daß uns der Rummel recht peinlich war. Uns tröstet nur, daß offenbar eine Menge Leute Spaß daran hatten.

    Um die Welt zu segeln, ist weder eine Sensation noch eine "Leistung", wie man sie in Deutschland versteht, sondern einfach herrlich. Uns ganz unmittelbar mit der Natur auseinanderzusetzen und fremde Länder mit ihren Menschen als Gast sozusagen "zu Fuß" erleben zu dürfen, hat uns, so hoffen wir, bescheidener, dankbarer und toleranter gemacht. Wir haben freilich auch erlebt, daß man sich in den weitaus meisten Ländern mit den Problemen, die dem Leserbriefschreiber so sehr am Herzen liegen, auch nicht annährend soviel Mühe macht wie hier; von ein paar "primitiven" Völkern abgesehen, die wir Weißen noch nicht allzu sehr durcheinander gebracht haben.

    Im übrigen haben wir beide hart gearbeitet, viele Jahre lang gespart (was immer auch eine große Wochenzeitung darüber schrieb) und kein Haus gebaut, wie es deutsche Tugend wohl erfordern mag; Zweitwagen, Juwelen, Pelzmäntel und dergleichen brauchen wir nicht.

    "Niedriger hängen!" soll der Alte Fritz gesagt haben, als ein gegen ihn gerichtetes Pamphlet für bequemes, allgemeines Lesen zu hoch hing.

    Ursel und Friedel Klee, Freienohl
    .................................................. ........................



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    Geändert von round-world2 (19.08.2008 um 12:18 Uhr)
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  2. #2
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    Toll, da freue ich mich, daß Du Dich jetzt traust, mit Deinem Projekt an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Gatuliere!

    Bitte gebe noch einige technische Eckdaten an wie Abmessungen, welche Selbststeueranlage, wie groß Wassertankkapazität ist, ob Du Solarpaneele anschaffst, wie Du navigieren wirst (eMaps oder Papierseekarten oder beides), was wirst Du an Navigationshardware haben etc.

    Gibt es schon ein Ziel? Oder planst Du Deine Reise nach dem Motto: Mal sehen, wie weit ich komme?

  3. #3
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    Glückwunsch! Das werden schnelle Etappen! Aber was machst Du dann an Land?

    Ich habe gelernt, die meiste Zeit verbringt der Weltumsegler vor Anker liegend. Dafür muß das Boot geeignet sein.

    Dein Konzept ist zwar sicher sehr schnell, aber recht spartanisch. Willst Du nur schnell rum, dann ist das OK. Rekorde sind aber bereits aufgestellt.

    Willst Du lange verweilen, brauchst Du einen ausreichend großen Salon, getrennte Kabinen, daß sich auch mal jemand zurückziehen kann oder schlafen, während der andere werkelt, funkt oder Musik hört.

    Dann gehört sicher einiges an Ausrüstung dazu, Beiboot, Räder, Tauchausrüstung, ...

    Kannst ja mal Deine Vorstellungen auflisten.

  4. #4
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Nelson
    Glückwunsch! Das werden schnelle Etappen! Aber was machst Du dann an Land?

    Ich habe gelernt, die meiste Zeit verbringt der Weltumsegler vor Anker liegend. Dafür muß das Boot geeignet sein.

    Dein Konzept ist zwar sicher sehr schnell, aber recht spartanisch. Willst Du nur schnell rum, dann ist das OK. Rekorde sind aber bereits aufgestellt.

    Willst Du lange verweilen, brauchst Du einen ausreichend großen Salon, getrennte Kabinen, daß sich auch mal jemand zurückziehen kann oder schlafen, während der andere werkelt, funkt oder Musik hört.

    Dann gehört sicher einiges an Ausrüstung dazu, Beiboot, Räder, Tauchausrüstung, ...

    Kannst ja mal Deine Vorstellungen auflisten.
    woher weisst du was er braucht/will ?
    warum listest du auf was du brauchst ?
    nach deinen vorstellungen, wäre eine langfahrt mit minderem komfort als den ein mind. 35` monos falsch.


    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (07.10.2007 um 20:12 Uhr)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Nelson

    Dann gehört sicher einiges an Ausrüstung dazu, Beiboot, Räder, Tauchausrüstung, ...
    Nun ja, das ist der Fehler der meisten Leute, die aber niemals lossegeln werden: Für alle Eventualitäten gewappnet sein wollen. Die, die lossegeln und reichhaltig ausgerüstet sind, stellen (manchmal) im Laufe ihrer Reise fest, daß es gut ist, das Boot leicht zu halten, daß Platz an Bord das höchste Gut ist und daß man sich ärgert, für das eine oder andere Teil viel Geld ausgegeben zu haben, ohne es je genutzt zu haben.

    Eine Grundausrüstung muß sein. Das ist klar. Oben habe ich einiges aufgelistet, was ich für unverzichtbar halte.

    Statt einer Rettungsinsel würde ich auf einem Boot, daß einer Ego-Trip-Reise dienen soll, lieber ein Seekajak anschaffen. Man kann es zum Erkunden einsetzen und wenn es Schiffbruch gibt, kann man was aktiv tun für die eigene Rettung. Nämlich paddeln, soweit es die Situation zuläßt. Watermaker und Proviant (Panik-)Kanister als Beigabe vorausgesetzt.

    Aber vielleicht läßt man hier round-world selbst mal zu Wort kommen und vielleicht hat er ganz andere Ansichten zur Ausrüstung.

  6. #6
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    Standard mein Auswanderungsversuch



    Rumpf: GFK / Carbon/Aramid

    Länge 9,9 m ( ohne besan und rammsporn/bugspriet )
    breite 5,4 m / 2,7 m
    BWL (hauptrumpf) 1 x 0,55 m
    BWL (Amas) 2 x 0,26 m
    höhe > 12 m
    gewicht ca 1,8t
    stehhöhe 1,75 - 1,86
    groß 24 m2
    fock 8 m2
    besan 8 m2
    kojen 4 (max 5)
    tiefgang 0,43 m

    Haupt und Besan masten stark profiliert und drehbar
    Hauptmast leg / kippbar < 1 min
    Material GFK / Carbonverstärkt

    konstruktion: Eggert Bülk

    bau 10/1979
    refit seit: > 3 jahre

    die schwenkarme für die amas sind stufenlos
    regulierbar und lassen sich über eine kurbel im niedergang stufenlos nach achtern einschwenken ,da keine wanten oder stagen stören. ( leichte backstagen sind in planung)

    Amas auch als katamaran oder auslegerkanu nutzbar !
    (Mastfuß für kleinen surfmast vorhanden zb. passat-segeln etc.)

    Hilfsmotor/generatoren (2takt / E-motor / 4tackt-E-generator)
    an zwei im rumpf eingelassenen absenkbaren "schrauben - wellen"
    zusätzlich 2 Kw Moppel
    solar und oder wind/wasser gen.



    nun ,
    da ein trimaran ja für ein schnelles vorankommen prädesziniert ist
    und somit eine schmale/flache windschnittige bauweise maßgeblich ist,
    frage ich mich echt ,ob und WO ich in meinem zuhause überhaupt platz
    hätte für den ganzen haufen E-zeug's, der vermutlich nach der ersten schlechtwetter - front ....eeh nur noch quitschend irgendwo rumbaumelt..

    3.Fortsetzung folgt !
    Geändert von round-world2 (19.08.2008 um 12:20 Uhr)
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  7. #7
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    Kannst Du was zum Werdegang des Trimarans erklären?

    Wie kam Eggert Bülk dazu, sich in Schiffskonstruktionen zu versuchen? Wieviele Trimarane sind gebaut worden? Hat er selbst gesegelt? Ist er noch immer aktiv, was Bootskonstruktionen anbetrifft?

    Gibt es Bilder vom montierten Trimaran? Eventuell auch unter Beseglung?

    Sind die drehbaren Masten seine Idee?

    Zitat Zitat von round-world2

    und beginnen sollte ich mit einem brief von Segelkameraden aus meiner Kindheit


    In den Unterlagen fand ich die nachfolgenden Leserbriefe aus dem "Flensburger Tageblatt" von 1979 (nach der ersten Weltumseglung)


    der " Weltumsegler "



    Die Weltumsegler
    Über den Leserbrief des Herrn Bühmann, Langballig (Ausgabe vom 23.8.), zu den Berichten über unsere Weltumseglung wundern wir uns kaum, denn einige Zeitungen berichten falsch, und er kann nicht wissen, daß uns der Rummel recht peinlich war. Uns tröstet nur, daß offenbar eine Menge Leute Spaß daran hatten.

    ... Wir haben freilich auch erlebt, daß man sich in den weitaus meisten Ländern mit den Problemen, die dem Leserbriefschreiber so sehr am Herzen liegen, auch nicht annährend soviel Mühe macht wie hier; von ein paar "primitiven" Völkern abgesehen, die wir Weißen noch nicht allzu sehr durcheinander gebracht haben.
    Nun ja, es ist ein wenig merkwürdig, daß Du das jetzt hier bringst. Man könnte annehmen, Du fühlst Dich im Nachhinein den "Leserbriefen" hier ausgesetzt, weil Du die Änderung Deines Eingangstextes nachträglich um diese Passage ergänzt hast.

    Es ist letztendlich Neugier und fachliches Interesse, warum man Dir hier leserbriefweise Fragen stellt. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?
    Geändert von trikita (07.10.2007 um 23:47 Uhr)

  8. #8
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    Standard der erste hilferuf....

    Zitat Zitat von trikita
    Kannst Du was zum Werdegang des Trimarans erklären?

    Wie kam Eggert Bülk dazu, sich in Schiffskonstruktionen zu versuchen? Wie viele Trimarane sind gebaut worden? Hat er selbst gesegelt? Ist er noch immer aktiv, was Bootskonstruktionen anbetrifft?

    Gibt es Bilder vom montierten Trimaran? Eventuell auch unter Besegelung ?

    Sind die drehbaren Masten seine Idee?



    Nun ja, es ist ein wenig merkwürdig, daß Du das jetzt hier bringst. Man könnte annehmen, Du fühlst Dich im Nachhinein den "Leserbriefen" hier ausgesetzt, weil Du die Änderung Deines Eingangstextes nachträglich um diese Passage ergänzt hast.

    Es ist letztendlich Neugier und fachliches Interesse, warum man Dir hier leserbriefweise Fragen stellt. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?
    Hilfe
    ......das war eine meiner obersten direktiven ...

    zitat von e.jünger

    Wer wirklich frei sein möchte,
    muss sich von den Problemen lösen,
    womit sich die anderen rumplagen .

    ...............................................

    nein kein Problem, ich weiß ja aus eigenen Erfahrungen wenn sich die Synapsen zum schwamm entwickeln
    und ich bin mir auch ganz sicher in meiner Jugend über den Erfinder und tüftler
    Herrn Eggart Bülk und seinem Trimaran " Trio " einiges "aufgesogen"
    zu haben,was allgemein seiner zeit "damals" weit voraus war.

    und das Thema ist " mein Auswanderungsversuch " ...und
    möglichst schritt für schritt zu präsentieren.....
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  9. #9
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    Standard

    Na ja, im Augenblick ist Dein Auswanderungsversuch nackte Theorie. Zur Zeit steht eher Dein Schiff im Mittelpunkt des Interesses und man ist froh, endlich - nach langer Geheimhaltung - etwas darüber lernen zu können. Später mehr.

  10. #10
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    Standard mein Auswanderungsversuch und "Männerspielzeug"

    Zitat Zitat von trikita
    Na ja, im Augenblick ist Dein Auswanderungsversuch nackte Theorie. Zur Zeit steht eher Dein Schiff im Mittelpunkt des Interesses und man ist froh, endlich - nach langer Geheimhaltung - etwas darüber lernen zu können. Später mehr.
    die " nackte" Theorie hängt mittlerweile an morschen Tragbalken und das dringend anstehende "um-setzen im nächstes Jahr" sollte meines Erachtens dann
    direkt Richtung Meer anstehen....

    da der Entwurf von von 1973 ! stammt,
    ich damals aber erst 9 jahre alt war, vermute ich mal das mich das ernsthaft geprägt hat,
    Zu einer zeit wo noch nicht einmal " Bügelbretter " mit segeln bekannt waren,
    wo wir Kid's bei " see-schlachten " mit den optis oder den " Dickschiffen " unserer Eltern
    auf der Mauer-begrenzten Möhne noch "turi's + michnix's" relativ straffrei
    versenken " durften "
    tauchten soweit ich mich erinnern kann,in irgendeiner Fachpresse Bilder oder Pläne auf und wurden größtenteils belächelt.

    überlegt mal ,Anfang der siebziger,die "Macherjahre" da boomte der Segelsport
    Olympia klassen waren wie betoniert genauso wie mache "Club-köpfe"...
    Die Alu masten hatten sich gerade erst bewährt...(wann brechen die ? ) und da kommt einer hintern
    deich wech und erzählt watt vom Plastik-masten mit zwei Hilfsrümpfen
    damit datt nicht untergeht....
    und Plastiktüten waren damals der große Schrei aber als masten ?
    und dann auch noch drehbar mit einem Profil,
    " ja ja,
    da oben im norden ,
    die haben den knall noch nicht gehört ,
    lass die mal Angelruten-masten bauen "
    oder so ähnlich hat es mal geklungen.../...Heute gibt es 50 meter lange
    unterdruck-Backöfen....wie groß wäre da erst das gelächter gewesen,hätte
    einer nen riesen Backofen Für Schiffe im letzten Jahrhundert bauen wollen ?

    nein die einfache und doch überdachte Konstruktion der masten und des gesamten Schiffs,
    zudem noch ohne störende Wanten und Stage,aus polyester mit Rovingsträngen,-Gewebe und -Matte sowie Pu - Hartschaum lässt schon
    auf einen überaus genialen Tüftler schließen,
    der " Nachhaltigkeit " schon vor über einer Generation ,
    das heißt , vor 34 Jahren ! genial durchdacht umgesetzt hat !

    Eine alte Hafenquittung von Helgoland habe ich vor Jahren noch an bord
    gefunden,leider war der Betrag nicht lesbar ...schade..
    und Helgoland in den siebzigern,
    das war Abenteuer Pur,
    nix für " Memmen und Weicheier ",
    fast wie Kap Horn und Eisberge....
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