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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rückzug vom Cup-Geschehen



Makis Enefrega
06.10.2010, 11:44
Nach Engländern und Neuseeländern haben sich nun scheinbar auch die
Deutschen von der sportlichen Seite des AMERICA'S CUP zurück gezogen,
sieht man mal von der Beteiligung der Firma BMW in Zusammenarbeit mit
der amerikanischen Firma ORACLE ab.

Heute kann man dazu einen Artikel in den Lüber Nachrichten (LN) lesen.
Dort lässt man den Chef des deutschen Syndikats, Michael Scheeren, zu
Wort kommen. Er spricht von Regeln, die das BMW-ORACLE-Team aufge-
stellt habe, und dass man mit der Einführug von Katamaranen mit der 159-
jährigen Tradition des Cups gebrochen habe. Man habe bisher nie (nie)
mit Mehrrumpf-Booten gesegelt. Bis zu dem Duell von Alinghi-Oracle sei
das deutsche Team glänzend (glänzend) aufgestellt gewesen.

Dieser Herr Scheeren hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Hätte der
Mann die Presse-Konferenzen von Roussell Coutts verfolgt, wüsste er,
dass die anwesenden interessierten Nationen sich mehrheitlich für (für)
Mehrrumpf-Schiffe entschieden haben, dass in der Zeit des Cup-Vertei-
digers Dennis Connor bereits ein Cat im Einsatz war, der die damalige
Wettfahrt-Serie mit 5:0 gewann, dass der 33. AMERICA'S CUP bereits
mit einem Tri und einem Cat durchgeführt wurden.

Ich denke, dass die vorgeschobenen Unaufrichtigkeiten verdecken sollen,
dass ein potentielles deutsches Team vor unauflösbaren Aufgaben stün-
de. Es fehlen ihm potente Manager, technisches Know-How, Finanzen
und Segler von Format.

Firsty
06.10.2010, 11:48
Das Einzige wo ich dir folgen kann ist die Tatsache, dass man hier kaum jemanden finden wird, der aus Spass an der Freude Millionen versenkt.

Makis Enefrega
06.10.2010, 12:26
Das Einzige wo ich dir folgen kann ist die Tatsache, dass man hier kaum jemanden
finden wird, der aus Spass an der Freude Millionen versenkt.
Der deutsche Auto-Konzern gibt Geld in einen Pool, aus dem die Verteidi-
gung des AMERICA'S CUP bezahlt wird. Er erhält dafür Platz für auf dem
Schiff des Verteidigers für Werbung. Das nennst du, lieber FIRSTY

MILLIONEN-VERSENKEN ?!

Ausgeschiedener User
06.10.2010, 12:42
Nach Engländern und Neuseeländern haben sich nun scheinbar auch die Deutschen von der sportlichen Seite des AMERICA'S CUP zurück gezogen (..)

Dieser Herr Scheeren hat seine Hausaufgaben nicht gemacht (..)

Ich denke, dass die vorgeschobenen Unaufrichtigkeiten verdecken sollen, dass ein potentielles deutsches Team vor unauflösbaren Aufgaben stün-de. Es fehlen ihm potente Manager, technisches Know-How, Finanzen und Segler von Format.

Ja, iss klar. :rolleyes: Man muss es sich nur so zurecht biegen, dass das eigene Weltbild wieder passt.


Zuerst werden kritische Mitglieder als zurückgebliebene Nostalgiker betitelt (http://forum.yacht.de/showpost.php?p=908745&postcount=5) ....

.... jetzt ist es eben der Syndikats-Chef, der zwar eigentlich gerne würde, aber a) selbst nix kapiert und b) nur unfähige Leute hat und c) auch keine Kohle zum Mitmachen hat.


Und die Engländer und Neuseeländer sind auch alle zu doof / pleite / zurückgebliebene Nostalgiker ?

:cool:

ticktack
06.10.2010, 12:43
seit wann, sind die Neuselländer nicht dabei? die machen auf jeden fall eine kampagne... das war jawohl klar, sonst hätten man wohl kaum am anfang des Jahres deren TP kaufen können

die briten sind raus, ich glaube, was Herr Scheeren sagen wollte, ist das es noch nie ein Protokoll gab, was Multis vorsah. letztes mal war 1&1 nur dabei, weil man mit relativ wenig aufwand und mitteln, eine Kampagne aufbauen konnte. das geht diesesmal auf keinen fall weil alle bis auf BOR wirklich bei 0,0 anfangen

Wooling
06.10.2010, 13:19
Dieser Herr Scheeren hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Hätte der
Mann die Presse-Konferenzen von Roussell Coutts verfolgt, wüsste er,
dass die anwesenden interessierten Nationen sich mehrheitlich für (für)
Mehrrumpf-Schiffe entschieden haben, dass in der Zeit des Cup-Vertei-
digers Dennis Connor bereits ein Cat im Einsatz war, der die damalige
Wettfahrt-Serie mit 5:0 gewann, dass der 33. AMERICA'S CUP bereits
mit einem Tri und einem Cat durchgeführt wurden.

Ich denke, dass die vorgeschobenen Unaufrichtigkeiten verdecken sollen,
dass ein potentielles deutsches Team vor unauflösbaren Aufgaben stün-
de. Es fehlen ihm potente Manager, technisches Know-How, Finanzen
und Segler von Format.

Jetzt wirds aber richtig unsachlich. Ich gehe davon aus, dass "Herr Scheeren" die Infos nicht aus einer PK erhalten muss, sondern als ehemaliger Teilnehmer näher an der Sache dran ist. Ein Bezug zum peinlichsten AC aller Zeiten (Nr. 33) liefert auch keine ernstzunehmenden Argumente.

Unaufrichtigkeit zu unterstellen ist nochmals unsachlich. Mag durchaus sein, dass das Team Germany das Budget nicht aufstellen kann und die Aufgabe unlösbar ist. Das ist umso mehr ein Beleg, das ein segelwilliges Team nicht in der Lage ist anzutreten. Durchaus ernstzunehmen sind auch Äußerungen von ausgewiesenen AC Experten (und Gewinnern) wie "Herr Schümann", der - wie ich mittlerweile gelesen habe - den gleichen Standpunkt vertritt wie ich. Er geht aber noch weiter und lässt kein gutes Haar an dem neuen Format. Offenbar ist dieses Konzept schwer finanzierbar und nicht jeder hat - wie "Herr Coutts" einen Milliardär ("Herrn Ellison") zur Hand.

Aber jetzt kann man feststellen: das neue Konzept ist nicht attraktiv genug, dass die Bewerber Ellison die Tür einrennen.

Und wie ich bereits erwähnt habe, zählt letztlich die Anzahl der Teilnehmer. Bisher kenne ich nur Absagen von vier potentiellen Teilnehmern. Das sind mehr Ab- als Zusagen. Aber natürlich hoffe auch ich nicht, dass letztlich BWM Oracle alleine gegen den subventionierten "Challenger of record" antreten muss. Andererseites wäre das eine klare (und wirklich demokratische) Absage an Ellison.

Firsty
06.10.2010, 13:22
Der deutsche Auto-Konzern gibt Geld in einen Pool, aus dem die Verteidi-
gung des AMERICA'S CUP bezahlt wird. Er erhält dafür Platz für auf dem
Schiff des Verteidigers für Werbung. Das nennst du, lieber FIRSTY

MILLIONEN-VERSENKEN ?!


In Europa wäre das so. Die oberen Zehntausend fahren in USA aus Prestigegründen gerne europäische, insbesondere deutsche Luxusfahrzeuge.
Da rechnet sich das dann schon, wenn man in diesen Kreisen einen Namen hat, der Amerikanern zum Erfolg (mit-) verholfen hat.
In Europa würde das niemanden interssieren. Da fehlt das Nationalbewusstsein, wenn man nicht zufälliger Weise Franzose ist. Die haben aber ihre eigene Automobilindustrie und glaube mir, da geht es hinter den Kulissen nicht gerade zimperlich zu.

Wooling
06.10.2010, 14:58
Noch ein kleiner Nachtrag:
Ich bin sehr gespannt, was die Jungs von Louis Vuitton mit Ihrer Trophy von den Plänen halten. Bei Bertarelli gings nicht, ich vermute mit den Ellison Plänen wirds noch weniger.

Die Louis Vuitton Trophy hat sich für mich zu einer echten Berreicherung gemausert. Vermutlich sieht Ellison in LV auch nur einen austauschbaren Sponsor - das wäre dann ein weiterer Fehler.

FinnGer
08.10.2010, 18:35
@Makis Enefrega:

:o in Person! Mehr kann man nicht mehr schreiben..

Ausgeschiedener User
11.10.2010, 16:32
Begründung England: http://www.yacht.de/yo/yo_news/powerslave,id,9857,nodeid,97.html?s=r

Begründung Deutschland: http://www.yacht.de/yo/yo_news/powerslave,id,9862,nodeid,97.html

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