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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neue Kategorie Motoryachten/-segler



Ralf-T
22.12.2010, 14:49
Was bedeuted denn das?

Da wird eine neue Kategorie erstellt und dann sieht man folgendes Bild.


15293


Auch wenn dies ja analog zum Magazin Yacht eigentlich ein Segelforum ist, finde gut, hier auch Motorbootfahrer willkommen zu heißen.

Schließlich sind viele Motorbootfahrer Ex-Segler und man kann voneinander sicherlich gegenseitig lernen. Zudem drücken viele Mobo-Fahrer doch oftmals ähnliche Probleme wie Segler auch und die meisten von uns sind doch oft als Motorboot unterwegs, beim An-und Ablegen, bei Flaute oder warum auch immer.

Also, von meiner Seite aus: herzlich Willkommen.

segelgunnar
22.12.2010, 15:02
Ralf, ich denke auch, dass das eine gute Idee ist, und jetzt ist ja auch das "Nie" raus, das Unterforum wurde ja erst heute morgen eingerichtet.

Gruss Gunnar

Ausgeschiedener Nutzer
24.12.2010, 10:20
zumal meine Frau und ich auch noch begeisterer Motorbootfahrer sind. Unsere Fjord liegt gleich neben dem Segler und wir haben immer wieder die Qual der Wahl.....

Immer Handbreit unterm Kiel oder Propeller wünscht
Saga

ollybert
27.12.2010, 12:15
mal mit der Grand Banks rund Mallorca -
das wäre schon was
Die meisten Touren-Motorboote nerven weniger wie unnötige Schlauchifahrten
im Hafen, oder am Ankerplatz.

Sarastro
27.12.2010, 13:32
Ich halte die Idee auch für gut, denn die Motorbootfahrer, die sich in ein Seglerforum "verirren" , sind an einem Miteinander interessiert.

Ausgeschiedener Nutzer
27.12.2010, 22:55
Ich halte die Idee auch für gut, denn die Motorbootfahrer, die sich in ein Seglerforum "verirren" , sind an einem Miteinander interessiert.

Eigentlich haben doch alle, die ihre Freizeit auf dem Wasser verbringen, ähnliche Interessen. Navigation, Ankerplätze, Technik, rechtliche Probleme, vieles haben alle Bootfahrer an gemeinsamen Themen.

Sich für den besseren Teil der seefahrenden Menschheit zu halten, ist allerdings ein Irrtum, der bei Seglern weit verbreitet ist. Auch in der Hinsicht kann ein gemeinsames Unterforum Sinn machen.

Mast- und Schotbruch

Saga

Ausgeschiedener User
27.12.2010, 23:59
Eigentlich haben doch alle, die ihre Freizeit auf dem Wasser verbringen, ähnliche Interessen. Navigation, Ankerplätze, Technik, rechtliche Probleme, vieles haben alle Bootfahrer an gemeinsamen Themen.

Sich für den besseren Teil der seefahrenden Menschheit zu halten, ist allerdings ein Irrtum, der bei Seglern weit verbreitet ist. Auch in der Hinsicht kann ein gemeinsames Unterforum Sinn machen.

Mast- und Schotbruch

Saga

Klasse Beitrag Saga, das ist auch der Grund weshalb die Gringos alle Seemänner mit" Sailor "bezeichnen - und das finde ich gut.
Kurz und knapp von dir erwáhnt ,
machen ein paar Stunden unter Segeln einen soo grossen Unterschied?
Wir haben doch alle irgendwie die gleichen Problemchen oder Nöte, oder?
Grüsse - Norbert

Ausgeschiedener Nutzer
29.12.2010, 22:40
Seit 1985 haben meine Frau und ich Motorkajütboote. Eine Shetland 570 war das erste. Nun sind wir seit vielen Jahren glücklich mit einer Fjord 320. Das ist Gleitbootfahren pur. Ca. 40 kn bei guten Wohnverhältnissen sind eine traumhafte Kombination aus Fahrspass und Nutzen im Hafen oder in der Ankerbucht. 700l Diesel reichen eine schöne Strecke lang, aber etwa 400 sm Reichweite ergeben keine hochseetüchtige Jacht. Von der Seetüchtigkeit eines Motorgleitbootes mit < 10 m will ich erst gar nicht träumen. Jenseits Windstärke 8 auf offener See wird da ein Alptraum draus.

Drum haben wir uns vor vier Jahren ein Segelboot (Bav 37 C) zugelegt. Ich behaupte, seither beide "Welten", die der Mobo- und der Lappenfahrer aus Anwendersicht zu kennen.

Mit den Motorbooten waren wir lange Zeit jeden Urlaub in der Ostsee usw. unterwegs. Zwischen Göteborg und Christiansö kennen wir die Gegend echt gut. Schweden und Dänen waren immer total OK. Deutsche Segler waren aber oft (nicht immer!) total gaga. Die haben sich tatsächlich als die überlegenen Menschen gegenüber uns Mobofahrern empfunden. Vom Können her sowieso und von der Moral her erst recht (wie kann man nur so einen umweltschädlichen, lauten Stinker fahren!). Dass einer, der an einem Fluß wie der Donau zuhause ist, mit einem Segelboot, übers Jahre betrachtet, nichts anfangen kann, wurde mit "dann kraxl doch in den Bergen!" gekontert. Dass uns mal ein deutscher Segler bei schwierigen Anlegemanövern durch Übernahme einer Landleine geholfen hat, war auch selten. Boote mit Mast und Deutschlandflagge am Heck waren uns bald Wurst, wenn die Leute nicht von sich aus auf uns zukamen. Echt spassig war, nebenbei bemerkt, dass zur Schau gestelltes Überheblichkeitsgehabe oft umgekehrt proportional zum Wert der Dschunke war, welche die Vögel gefahren haben.

Sei es drum. Nun sind wir selber auch Segler mit einem zusätzlichen Motorboot. Die Sportkammeraden, die mir vorhalten, an den < 2.000l/a Diesel, die ich in meinen Motoren verbrenne, geht die Welt zugrunde, können mich mal.

Trotzdem wäre es gut, wenn die Anhänger beider Vortriebsarten sich darauf besinnen würden, dass da fast alle Interessen gemeinsame sein müssen. Unnötige Befahrensverbote wegen "Umweltschutz" betreffen alle. Die immer mehr um sich greifende Umwelthysterie macht uns allen irgendwann den Gar aus, wenn wir nicht gemeinsam erfolgreich gegensteuern. Ausufernde Bürokratie bei der Zulassung von Mann und Material ist ein weiteres Beispiel. Die Reihe mit gemeinsamen Interessen kann fast beliebig fortgesetzt werden.

Also, Segler und Motorbootfahrer, tun wir uns zusammen.

Viele Grüße
Saga

Ausgeschiedener User
30.12.2010, 09:16
Hallo Saga, Danke für deine Einschätzung und deinen Aufruf zu mehr Gemeinsamkeit unter den verschiedenen Bootskategorien.
Die wenigsten Motorbootfahrer sind als solche auf die Welt gekommen sondern meist beginnt der Wassersport auf einer Jolle oder anderem Segelboot.
Deshalb kann man in der Mehrheit davon ausgehen dass Motorbootfahrer beide Welten kennen und die meisten Segler nur die Welt der Segler.
Du gehörst dabei eher zu den Ausnahmen und dazu zu den positiven.
Grüsse - Norbert