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Seiten : [1] 2

Makis Enefrega
19.08.2011, 19:07
Unter dem Titel „Wasserblitzschach“ veröffentlichte das Magazin DER SPIEGEL am 25. Juli
2011 ein Gespräch (mit Fotos und Grafiken über 4 Seiten), das niemand Geringeres als Text-
chef Klaus Brinkbäumer mit dem Neuseeländer Russell Coutts führte:

SPIEGEL: Mr. Coutts, Sie sind ja nun der erfolgreichste Segler unserer Zeit und vielleicht immer
noch der beste, aber als Sie vor sechs Wochen vor San Francisco mit Ihrem Katamaran abho-
ben und aus zehn Meter Höhe ins Meer plumpsten, sahen Sie wie ein Anfänger aus. War’s ein
Winddreher oder werden Sie alt?

Coutts: Wir wollten jedenfalls nicht You-Tube beglücken, Absicht war es nicht. Auf dem Niveau
zu segeln, auf dem wir unterwegs sind, bedeutet, sich ständig an der Grenze des gerade noch
Möglichen zu bewegen, so wie ein Autorennfahrer, der so schnell es gerade geht durch die
Kurven jagt. Gehst du über dieses Limit hinaus, wird es gleich einen Crash geben. Ich bin im
Training schon viele hundert Male gekentert, das muss so sein – hätte ich diese Unfälle nicht
gehabt, wäre ich nicht hart genug. Ich habe einen Fehler gemacht, das ist alles.

SPIEGEL: Erklären Sie’s uns.

Coutts: Wir war auf dem neuen AC45 unterwegs …

SPIEGEL: … dem 45 Fuß langen Katamaran, auf dem ab August acht Rennen der neuen
America’s Cup World Series ausgetragen werden, zur Vorbereitung auf den nächsten Ame-
rica’s Cup 2013 in San Francisco …

Coutts: und die Dinger sind schneller als alles, was ich kenne. Es waren 25 Knoten Wind,
das sind 46 Stundenkilometer, und wir sind Raumschots gefahren, im 90-Grad-Winkel
zum Wind. Diese Boote erreichen auf diesem Kurs ihre maximale Geschwindigkeit: Sie
sind schwer zu stabilisieren, da wirken eine Menge Kräfte.

SPIEGEL: Es braucht Geschick?

Coutts: Geistiges Tempo vor allem, Entscheidungen fallen in Bruchteilen von Sekunden. Die
Kräfte waren so groß, zu viel Druck, und in diesem Augenblick habe ich zwei Möglichkeiten.

SPIEGEL: Sie können in den Wind hineindrehen, was den Druck reduziert und recht bald das
Boot stoppt.

Coutts: Oder abfallen, also vom Wind weg drehen, dabei die Segel öffnen, auch das nimmt
Druck heraus. In der Todeszone, wie wir das nennen, kann mal das eine und mal das ande-
re das Überleben sichern – es hängt unter anderem von der Windstärke oder dem Wellen-
gang ab. Beide Manöver können für einen kurzen Moment den Druck aber auch um ein fa-
tales bisschen erhöhen.

SPIEGEL: Fühlen Sie so etwas?

Coutts: Segler sehen: den Winkel des Bootes zum Wind, Böen und Winddreher, die das
Wasser aufrauen; was auf dem Schiff geschieht, was der Gegner tut. Ich bin vom Wind
abgefallen, wir wurden schneller, da begriff ich, dass ich die andere Richtung hätte wäh-
len müssen. „Nicht gut“, dachte ich, dann ging’s hinab.

SPIEGEL: Schmerzhaft?

Coutts: Wir tragen Schutzanzüge, Schwimmwesten, Helme. Das hilft. Empfehlen kann
ich so einen Sturz nicht, da bleiben ein paar Schnitte und Prellungen.

SPIEGEL: Sie sind ihr eigenes Opfer geworden. Das kalifornische Oracle Racing des Soft-
ware-Milliardärs Larry Ellison ist Titelverteidiger und darf die Regeln des nächsten Ame-
rica’s Cup festlegen. Darum gibt es die Katamarane, die kein Großsegel mehr haben,
sondern Flügel.

Coutts: Es war offensichtlich, dass wir Segler Veränderungen brauchten. Ein junges Pub-
likum. Die Facebook-Generation.

SPIEGEL: Sie haben sich die Wut der Seglergemeinde eingehandelt. Wieso wollen Sie den
seit 160 Jahren elitären America’s Cup trivialisieren und verramschen?

Coutts: Popularisieren wollen wir ihn. Wir möchten Nichtsegler erreichen. Die Traditiona-
listen mögen jetzt kritisch sein, weil sie noch nicht wissen, was da kommt, aber am Ende
werden sie dem Wettkampf folgen, weil auch sie leidenschaftliche Regatten lieben.

SPIEGEL: Erklären Sie uns, welche Zukunft Oracle dem Segeln bescheren wird.

Coutts: Kein Grund für Spott. Die künftigen Regatten werden taktisch so raffiniert und
seglerisch so hart sein wie frühere, nur schneller. Viel schneller. Wasserschach, so wur-
den Match Races …

SPIEGEL: … die Duelle eins gegen eins …

Coutts: … früher genannt. Jetzt werden wir Wasserblitzschach erleben.

SPIEGEL: Katamarane sind wegen der zwei Rümpfe schwerfällig zu manövrieren; ein
Nachteil für taktisches Segeln.

Coutts: Das war mal so, das dachten wir alle. Ein alter Katamaran-Rumpf hatte eine
V-Form, das bedeutete viel Verdrängung, alles war träge. Jetzt haben wir runde Rümp-
fe, die übers Wasser gleiten.

SPIEGEL: Gibt es das perfekte Rennen?

Coutts: Nein, perfekt wäre es, jede Welle und jeden Winddreher kommen zu sehen und
zu nutzen, also den kürzesten Kurs schnellstmöglich zu segeln. Unmöglich, ein halber
Meter geht immer verloren.

SPIEGEL: Gibt es das perfekte Schiff?

Coutts: Ja klar. Es ist ein Schiff ohne Schnickschnack, leicht, aggressiv, schnell. Mein per-
fektes Boot muss mich fordern, es ist nicht unbedingt jenes, mit dem Mama, Papa und
die Kinder sonntags hinausfahren. Der Wettkampf treibt mich, darum: keine Kompro-
misse. Kein Kühlschrank, kein Bett, kein Klo.

SPIEGEL: Wenn man Sie am Ruder sieht, fällt auf, dass Sie wirken wie in Trance. „Er ist
wieder in Russells Welt“, sagen Ihre Kollegen. Wie geht es dort zu?

Coutts: Ruhig. Jeder Sportler kennt diesen Zustand: entspannte Konzentration. Viele
Rennen bedeuten mir nicht mehr viel, ich kämpfe manchmal mit meiner Motivation.
Russells Welt betrete ich, wenn es wichtig wird. Dann öffne ich die Poren und fühle
den Wind, das Meer, das Schiff.

SPIEGEL: Gibt es die perfekte Crew?

Coutts: Sie besteht aus Individuen, die an ihrem Platz die Besten sind und sich gern
einfügen für ein höheres Ziel. Und sie braucht die richtige Balance aus Anführern und
denen, die lieber führen lassen.

SPIEGEL: Die Franzosen lieben die Geschichte von Bernard Moitessier, der 1969 beim
ersten Nonstop-Einhand-Rennen um die Welt gewonnen hätte, wenn er nicht nach Cap
Hoorn die Richtung geändert hätte: Statt durch den Atlantik nach Norden zum Ziel zu
segeln, bog er ab Richtung Südsee und fuhr nach Tahiti.

Coutts: Nur die Franzosen können so wahnsinnig sein. So romantisch. Unvorstellbar
für mich.

SPIEGEL: Von welcher Tour träumen Sie?

Coutts: Genau davon: einem Rennen um die Welt, allerdings um es zu gewinnen.

SPIEGEL: Sind eigentlich Abschiede Ihre Schwäche? Trennungen?

Coutts: Nein. Ich weiß, worauf Sie hinaus wollen, aber meine Abschiede unterscheiden
sich. Als ich aus Neuseeland fort ging, war das richtig: Andere Leute wollten Geld mit
dem Team verdienen, wir Sportler sollten nur segeln, das kam mir nicht fair vor. Unter-
schätzt habe ich, wie leidenschaftlich Sportfans sein können, ich hätte das klüger lösen
können.

SPIEGEL: Auch die Trennung von Ihrem Alinghi-Partner Ernesto Bertarelli war schmutzig.
Bertarelli sagte, dass Sie überall einen Scherbenhaufen hinterließen.

Coutts: (schweigt lange, ehe er antwortet) Sagt dieser Satz nicht mehr über ihn als über
mich?

SPIEGEL: Dem letzten America’s Cup gingen Prozesse voraus, darum ist Oracle in der
Seglerwelt so unbeliebt. Tat der Sieg gegen Alinghi gut?

Coutts: Dieser Sieg tat gut, ja.

SPIEGEL: Welche Rolle sehen Sie 2013 für Russel Coutts?

Coutts: Mein Job als CEO ist es, das bestmögliche Team für Oracle Racing in die Regatta
zu schicken. James Spithill wird unser Steuermann sein, und ich werde versuchen, Teil
der Crew zu sein, vielleicht als Taktiker. Auch ich muss auch mich selbst hinterfragen:
Ich bin 49, meine Reaktionszeit war vor zehn Jahren besser als heute. Sagen wir so:
Ich trainiere hart.

SPIEGEL: Sie sind studierter Ingenieur, hilft Ihnen da sportlich?

Coutts: Ja klar. Die besten Skipper sind jene, die mit Designern und Konstrukteuren per-
fekt zusammenarbeiten, indem sie verstehen, was warum wie funktioniert, und die Infor-
mationen so konkret wie möglich weiter geben können. Auch hier ist Segeln wie Formel 1.

SPIEGEL: Wie wirken die Flügel?

Coutts: Sie sind die größte Veränderung, die der Segelsport seit Jahrzehnten erlebt hat.
Wenn unsere Schiffe, in den Wind gerichtet an der Boje liegen und nur ganz leicht drehen,
um 10 oder 20 Grad, dann wollen diese Geschosse wie von selbst lossegeln, wie Wildpfer-
de – so gering ist der Widerstand, so groß sind die Strömungskräfte. Unsere Trimmer sind
überwältigt von den Möglichkeiten. Früher konnte man nur die drei Eckpunkte des Segels
einstellen, und auf einer Großschot lasteten dann 25 Tonnen, da konnten die stärksten
Kerle nichts variieren. Flügel hingegen lassen sich wunderbar justieren, Sie können sie
je nach Wind unten über dem Rumpf etwas öffnen und oben an der Mastspitze enger
stellen. Es ist ein endloses Getüftel, jeder Effekt ist messbar – ein Seglertraum.

SPIEGEL: Verändern sie auch die Regatten?

Coutts: Ja, natürlich. Sie wissen, wie Segeln bis vor kurzem war? Wir haben den Fernseh-
sendern gesagt: „Ein Rennen kann 50 Minuten oder auch drei Stunden dauern, bei wenig
oder zu viel Wind fällt es aus, und sowieso passiert nicht viel.“ Denn das Schiff, das den
Start gegen den Wind gewann, hatte danach alle Vorteile: Es konnte sich die Seite des
Kurses mit mehr Wind aussuchen, der Verfolger konnte nur die andere, schlechtere Sei-
te wählen oder im Windschatten dem Führenden folgen. Fernsehzuschauer konnten nach
dem Start ins Bett gehen.

SPIEGEL: Segeln war wie Cricket?

Coutts: Schlimer. Sie hätten auch Gras beim Wachsen zuschauen können. Wie wollen Sie
mit solch einem Konzept Erfolg haben? So war unser Sport.

Fortsetzung folgt.

Makis Enefrega
19.08.2011, 19:08
SPIEGEL: Und nun wird er massentauglich?

Coutts: Ganz und gar. Wir segeln in Küstennähe, 2013 in San Francisco direkt unter der
Golden Gate Bridge und in der Bucht vorbei an Alcatraz. Puristen sagen: „Oh, Landwinde
und Strömungsunterschiede beeinflussen das Rennen.“ Doch echte Segler sagen: „Groß-
artig, all das macht es noch aufregender.“ Diese Rennen werden schwerer zu verpassen
als zu verfolgen sein.

SPIEGEL: Wenn sie nicht ausfallen. Wegen Flaute. Oder Sturm.

Coutts: Je nach Windstärke werden die Strecken länger oder kürzer werden, die Rennen
also kalkulierbar, rund 45 Minuten lang. Niemand muss zehn Tage lang auf eine Wettfahrt
warten, das gab es ja wirklich! Und künftig beginnt das Rennen im 90-Grad-Winkel zum
Wind, also mit halbem Wind, und das heißt, dass das führende Boot einfach nur schneller
gestartet ist, aber das zweite wird nicht im Windschatten immer weiter zurückfallen. Und
wir ziehen elektronische Grenzen, verengen die Bahnen, so dass die Schiffe gezwungen
werden, sich immer wieder zu begegnen.

SPIEGEL: Segeln wird zum Action-Sport?

Coutts: Ferseh-Sport. Computer-Grafiken berechnen perfekte Kurse und vergleichen die
Positionen der Boote, es gibt Kameras an Bord, jedes Crewmitglied trägt ein Mikrofon.

SPIEGEL: Keine Angst vor Peinlichkeiten?

Coutts: Nein, warum? Fehler haben mir nie Angst gemacht. Darum mache ich Leistungs-
sport: um getestet zu werden.

SPIEGEL: Andre Agassi sagt, kein Sieg tue so gut, wie eine Niederlage schmerzte.

Coutts: Kluger Mann. Ich vergesse Siege sofort und fürchte die nächste Niederlage.

SPIEGEL: Wissen Sie, was Sportarten wie Volleyball versucht haben, um populär zu wer-
den? Die Zählweise wurde verändert, die Bälle wurden bunt, Kleiderregeln erfunden – die
Popularität blieb so klein wie früher.

Coutts: Beim American Football oder beim Fußball erklären virtuelle Linien Raumgewinn
oder Abseits, Zuschauer begreifen das Spiel besser. Wir werden erhalten, was das Segeln
ausmacht, es wird nur verständlich werden. Aus „steuerbord“ wird „rechts“ werden, aus
„backbord“ „links“, damit uns die Zuschauer verstehen.

SPIEGEL: Ganz schön plump.

Coutts: Nein, fragen Sie alle, die auf den neuen Booten unterwegs waren: Sie sind hinge-
rissen. Früher hatten wir Leute an Bord, die zehn Minuten lang mit verschränkten Armen
herumsitzen und sich den Wind ansehen konnten, ehe sie etwas vorschlugen. Vorbei. Frü-
her konnten wir Zeit gewinnen, indem wir uns überlegten, welches Manöver der Gegner
in fünf Minuten machen und was das für uns bedeuten würde – wir waren auf alles vor-
bereitet. Vorbei. Alles passiert sofort, Zeit wird komprimiert. Segeln erreicht eine neue
Dimension, und nur die, die es nicht ausprobiert haben, nörgeln.

SPIEGEL: Sie sind Geschäftsmann und mit den Herstellern der Flügel und natürlich mit
Oracle, dem Ausrichter des nächsten Cups, geschäftlich verknüpft.

Coutts: Ja klar. Aber ich bin nach wie vor mehr Segler als alles andere und als Segler
schlicht wiederbelebt. Ich wünschte mir, wir hätten all diese Entdeckungen vor 30 Jah-
ren gemacht.

SPIEGEL: Am Ende wird Oracle allein segeln, weil das alles viel zu teuer ist. Und einsei-
tig. Sagen Ihre Konkurrenten.

Coutts: Warten wir ab. Neun Teams haben bereits zugesagt, andere werden noch auf-
springen. Wir segeln ab August die neue World Series, acht Flottenrennen pro Saison
mit den 45-Fuß-Schiffen. Die Sponsoren werden es lieben, in allen großen Märkten
präsent zu sein. 2013 wird es in San Francisco den Louis Vuitton Cup der Herausfor-
derer geben, der mit 72-Fuß-Katamaranen in Match-Races entschieden wird, der Sie-
ger wird gegen Oracle Racing im America’s Cup antreten. In diesen zwei Wochen kul-
miniert alles.

SPIEGEL: Ein deutsches Team wird es nicht geben.

Coutts: Die Deutschen verpassen etwas.

SPIEGEL: Selbst BMW, Oracles langjähriger Partner, ist ausgestiegen.

Coutts: Ein großartiger Partner in großartigen Jahren. Wir konnten uns nicht über die
Bedingungen eines neuen Vertrags einigen, so ist es halt manchmal. Der Ingenieur
Christoph Erbelding ist geblieben.

SPIEGEL: Karol Jablonski, einst Skipper des deutschen Teams, sagt voraus, dass eini-
ge Herausforderer wegen der Schlagzeilen vorläufig zugesagt hätten und am Ende nur
drei oder vier starten würden.

Coutts: Wieso sollte das so sein?

SPIEGEL: 100 Millionen Dollar für eine Kampagne mit Siegchancen können nicht viele
Männer mit Spieltrieb ausgeben.

Coutts: Ein 72-Fuß-Schiff kostet etwas über fünf Millionen Euro. Ein Flügel 1,5 Millio-
nen Euro. Sie können für 40 oder 50 Millionen Euro eine konkurrenzfähige Kampagne
formen; es gibt keine Entschuldigung, wenn Sie es für dieses Geld nicht schaffen.

SPIEGEL: Ihr Sport funktioniert so: Unfassbar viel Geld gewinnt gegen viel Geld.

Coutts: Nein, so ist es nicht. Von 1983 bis 2003 hat im America’s Cup nicht das Team
gewonnen, das das meiste Geld hatte. 1995 und 2000 hatte Team Neuseeland jeweils
das fünftgrößte Budget und gewann, 2003 hatte Alinghi das viertgrößte und gewann.
Du brauchst einen Mindestbetrag, um mitzuhalten, dann geht es darum, wer die Zeit,
die er hat, am sinnvollsten einsetzt.

SPIEGEL: Oracle hat Entwicklungsvorsprung und wird nicht zu schlagen sein.

Coutts: Die Flügeltechnologie wurde in den dreißiger Jahren erfunden, das ist keine
schwarze Magie. Einen harten Flügel zu bauen ist einfacher, als ein schnelles weiches
Segel zu entwickeln. Es ist halt seit 160 Jahren so, dass das beste Team den Cup ge-
winnt – und der Sieger bestimmt die Regeln fürs nächste Mal. Stets heißt es, den Ti-
telverteidiger zu schlagen sei unmöglich. Denken Sie an 1995: Neuseeland besiegt
die USA? Unmöglich!

SPIEGEL: Alles Einstellungssache?

Coutts: Ja, du kannst mit einer negativen Haltung an alles herangehen; siegen wirst
du so nicht. Andersherum: Natürlich ist der America’s Cup gewinnbar – als Titelvertei-
diger freue ich mich, wenn die Herausforderer das anders sehen.

SPIEGEL: Mr. Coutts, wir danken ihnen für dieses Gespräch.


Mit freundlicher Genehmigung von DER SPIEGEL.

winnfield
19.08.2011, 19:33
na ja carlo

das snd extrem 40 mit wing, schlechter medial aufbereitet, nicht reffbar, auf zu langen kursen.

wenn du auch beide formate online live gesehen hast, interessiert mich deine meinung zum vergleich beider konzepte

Makis Enefrega
19.08.2011, 19:44
Ich verstehe dich nicht. Schreib bitte mal richtiges Deutsch mit ganzen Sätzen und auf welches
Segel-Ereignis du dich beziehst (ich sah vor zwei Jahren ein Dutzend Cats in Kiel, auf denen die
Welt-Elite sich ein Stelldichein gab, wobei es nur um "die Ehre" ging; wir hielten 4 Stunden im
Regen aus, wobei am spannendsten war, wer den besten Kurs beim Kreuzen vor dem Wind
wählte ... Dann schlief der Wind ein und auch unser Interesse erlahmte; mit dem America's
Cup ist das nicht vergleichbar).

winnfield
19.08.2011, 19:52
letzte woche zeitgleich

extrem 40 in england

ac 45 in portugal

hätte man aber selbst drauf kommen können

aber nachdem du fragst, hast du die 40er nicht verfolgt

winnfield
19.08.2011, 22:35
carlo !!!!!!!!!!

Makis Enefrega
19.08.2011, 22:44
carlo !!!!!!!!!!
Ich befand mich zu der Zeit auf dem Atlantic und hatte nur gelegentlich bei Häfen-
Besuchen Internet-Anschluss. Hier geht es um den America's Cup; stell deine Plau-
derei bitte ein oder verleg sie ins Unter-Forum "Klönschnack". Danke.

winnfield
19.08.2011, 23:01
Ich befand mich zu der Zeit auf dem Atlantic und hatte nur gelegentlich bei Häfen-
Besuchen Internet-Anschluss. Hier geht es um den America's Cup; stell deine Plau-
derei bitte ein oder verleg sie ins Unter-Forum "Klönschnack". Danke.

geht ja um die qualität des ac

abgesehen davon war die performance von couts bemerkenswert, willst du, oh carlo, das auch in ein anderes forum verschieben

abgesehen davon, der extrem 40 kalender war lange bekannt, was macht es für einen multi hull fan wie dich für enen sinn die ac 45 zum gleichen termin starten zu lassen?

und dann auch noch so

Makis Enefrega
25.08.2011, 23:59
Um wieder etwas Leben in die Bude zu bringen, hier die letzte Verlautbarung aus dem
America's-Cup-Büro:

In under three months’ time, the America’s Cup World Series will land in San Diego for the
U.S. debut of the new look America’s Cup racing. A new professional global circuit, the AC
World Series features the sport’s best athletes competing on some of the most physically
demanding boats in the world - the AC45 wing-sailed catamarans.

Adding a new and exciting chapter to its storied history with America’s Cup, San Diego is
renown as one of the best sailing venues in the world. But come this November, San Die-
go will see a very different America’s Cup experience, with racing held just feet offshore,
live inside San Diego Harbor in front of thousands of spectators. As one of the real birth-
places of extreme sports, San Diego is an ideal host for the next generation America’s
Cup, with boats that really embrace the extreme.

“We spent 16 months in San Diego preparing for the last America's Cup, so we know
that the harbor is a perfect stadium for the new-look high-speed, high-energy Ameri-
ca's Cup,” said James Spithill, Skipper of ORACLE Racing. “We thought it was pretty
cool just sailing our wing-sailed multihull back in 2009, but this time there will be a
whole fleet sailed by teams from around the world. I can promise you this: people
in San Diego will have a new appreciation for America's Cup sailing."

The AC World Series San Diego event will take place inside San Diego Bay, with
numerous waterfront viewing locations that will allow spectators to see the on-
the-water action up close. In addition to a full race schedule, the series stop will
feature the all-ages AC Village at Harbor Drive which encompasses activities on
Broadway Pier and the U.S.S. Midway with spectator grandstands, interactive
displays, concession booths and a nightly entertainment schedule, while the sty-
lish AC Experience at Harbor Island will provide a more lavish setting for patrons.

“Our city’s long and storied history with the Cup makes San Diego Bay an ideal
location to help transform America’s Cup racing in to a new era,“ said Chuck Ni-
chols, chairman of Sailing Events Association San Diego. “With its natural stadi-
um environment, we are able to host multiple venues along San Diego Bay for
fans to view this new form of high-adrenaline racing and, most importantly, cele-
brate the America’s Cup sporting experience in an intimate way never before ex-
perienced in the U.S.”

Fans will be greeted by new boats, new formats and a whole new level of racing.
Sailing the AC45, the athletes will tested through both fleet and match races that
put a premium on physical and mental strength. The highlight of the event is win-
ner-takes-all, fleet race on Sunday November 20, where the teams will compete
for the title of AC World Series San Diego Champion, as well as the chance to put
points on the board for an overall 2011-12 AC World Series win. Another fan show-
case – the AC 500 Speed Trial, where teams push their boats to the limit to cover
a 500-meter straight-line course in the shortest time.

"San Diego Bay has a proven track record as a perfect venue for this type of action-
packed sailing," said Lou Smith, Vice Chairman of the Board of Port Commissioners.
"The port supports the America's Cup World Series as part of its goal to 'activate'
the waterfront around San Diego Bay, providing economic benefit to port tenant
businesses and enjoyment to spectators."

Broadcast to expose millions more fans to the sport of high-performance sailing,
the AC World Series is a regular circuit of regattas that will bring America’s Cup-
level racing and experience to top international venues. The AC World Series
champion will be crowned during the final circuit stop in Newport, RI, in 2012.
The AC World Series events provide the fans the only opportunity to see all of
the America’s Cup competitors racing together.

“This exciting event will provide the city with a healthy economic jolt and also
serve as a great advertisement for San Diego,” said San Diego Mayor Jerry
Sanders. “Media from all over the globe will broadcast images of San Diego’s
spectacular scenery to viewers as far away as China and New Zealand.”

Makis Enefrega
30.08.2011, 23:17
Der Journalist Jens Kürbis von den Lübecker Nachrichten (LN) führte Heute ein Gespräch mit dem
Segler Jochen Schümann (57). Er wollte von dem derzeit in Valencia lebenden Diplom-Sportlehrer
wissen, wie der die Klasse, in der er segelt, im Vergleich zum America’s Cup sieht. Schümann, der
sich auf dem Weg von Monte Carlo ins spanische Cartagena befindet, wo er als Skipper der deutsch-
französisch besetzten „All4One“ in einer vierteiligen Regatta-Serie segeln wird (die er „die Cham-
pionsleague des Segelsports“ nennt), antwortete auf die Frage „Was ist mit dem America’s Cup?“
„Der war für mich mal die WM und wird es vielleicht auch wieder, der AudiMedCup ist momentan
die Königsklasse der Monohulls. Unsere Rennen sind sehr eng. Nicht selten entscheiden Sekunden
über Sieg oder Niederlage. Der America’s Cup mit den Cats wird dagegen kein sportlich hochwerti-
ger, ausgeglichener Wettbewerb, sondern ziemlich einseitig, da die Voraussetzungen der Teilneh-
mer sehr ungleich sind. Zeitplan und Reglement sind weiterhin unklar.* Aber sicher wird es gute
Bilder geben. Stürze und Spektakel versteht ja Jeder.

LN: Das klingt sehr harsch.

Schümann: Das Riesenproblem des America’s Cup ist, dass beim Titelverteidiger alle Rechte liegen**.
Eine verlässliche Kontinuität ist so fast unmöglich. Der Gerichtsprozess hat den Cup zudem in eine
tiefe Krise gestürzt.*** Deshalb gibt es auch keine deutsche Kampagne mehr. Ein neues Team,
deutsche Sponsoren wird es so vorerst nicht geben. Ich bezweifle, da es kaum Teilnehmer gibt,
dass 2013 schon gesegelt wird.**** Der AudiMedCup hingegen steht für Verlässlichkeit.*****

Anmerkungen:

Der Segler Schümann glaubt es sich leisten zu können, gegen besseres Wissen die Öffentlichkeit
zu verdummen, denn:

* Nichts steht fester als der Zeitplan des America’s Cup.

** Dass beim Titelverteidiger alle Rechte liegen, das macht ihn aus seit 160 Jahren aus !

*** Der Prozess um die Austragung ging zugunsten von ORACLE aus, was den Cup-Verteidiger
ALINGHI mit Schümann im Team in eine selbst gemachte Krise stürzte und ihn in der Folge zu
Verlierer auf dem Wasser machte.

**** Die Zweifel mag er haben, die Realität spricht eine andere Sprache.

***** Beim AudiMedCup, der von untergeordneter Bedeutung ist, segeln die Verlierer.

Ausgeschiedener User
31.08.2011, 11:38
Schümann: Das Riesenproblem des America’s Cup ist, dass beim Titelverteidiger alle Rechte liegen**. Eine verlässliche Kontinuität ist so fast unmöglich. Der Gerichtsprozess hat den Cup zudem in eine tiefe Krise gestürzt.*** Deshalb gibt es auch keine deutsche Kampagne mehr. Ein neues Team, deutsche Sponsoren wird es so vorerst nicht geben. Ich bezweifle, da es kaum Teilnehmer gibt, dass 2013 schon gesegelt wird.**** Der AudiMedCup hingegen steht für Verlässlichkeit.*****
Anmerkungen:
Der Segler Schümann glaubt es sich leisten zu können, gegen besseres Wissen die Öffentlichkeit zu verdummen, denn:
* Nichts steht fester als der Zeitplan des America’s Cup.
** Dass beim Titelverteidiger alle Rechte liegen, das macht ihn aus seit 160 Jahren aus !
*** Der Prozess um die Austragung ging zugunsten von ORACLE aus, was den Cup-Verteidiger ALINGHI mit Schümann im Team in eine selbst gemachte Krise stürzte und ihn in der Folge zu Verlierer auf dem Wasser machte.
**** Die Zweifel mag er haben, die Realität spricht eine andere Sprache.
***** Beim AudiMedCup, der von untergeordneter Bedeutung ist, segeln die Verlierer.

Wer will hier wen verdummen?

Ich würde sagen, der erste Teil ist Schümanns Meinung und der zweite Teil ist des Supervisors Meinung über Schümanns Meinung. Nicht mehr und nicht weniger.

_

cometsegler
31.08.2011, 14:45
...
Der Prozess um die Austragung ging zugunsten von ORACLE aus, was den Cup-Verteidiger ALINGHI mit Schümann im Team in eine selbst gemachte Krise stürzte und ihn in der Folge zu
Verlierer auf dem Wasser machte.
....

ALINGHI mit Schümann im Team??? sorry, deutlicher kann man seine Ahnungslosigkeit hier nicht dokumentieren!

Kleine Anmerkung: zu diesem Zeitpunkt war Schümann längst in einem anderen Team ...

leider sind viele interessante Teams in Folge dieses unsäglichen Rechtstreits auf der Strecke geblieben ...

aber es gibt ja noch andere interessante Veranstaltungen, die es lohnt zu verfolgen

Makis Enefrega
31.08.2011, 15:18
Jochen Schümann war Sportdirektor des Schweizer Teams Alinghi, das 2003 in Auckland (Neuseeland)
den America’s Cup gewann und den Titel 2007 vor Valencia (Spanien) erfolgreich verteidigte.

Da sein Vertrag beim Team Alinghi nicht verlängert wurde, hat sich Schümann entschieden, bei der
33. Auflage das United Internet Team Germany als Teamchef zu unterstützen.

Etwas muss Schümann gefehlt haben, dass er nicht zustande brachte, was er entschied zu machen.
Nun gurkt er mit allen möglichen Yachten rum und lamentiert über einen CUP, der in kompetenteren
Händen ist als es die seinen sind.

blaumann
31.08.2011, 15:56
Etwas muss Schümann gefehlt haben, dass er nicht zustande brachte, was er entschied zu machen.


etwas hölzern, oder? bitte nachbessern.


Nun gurkt er mit allen möglichen Yachten rum

Das ist nicht das schlechteste. ich gurke auch gern auf yachten rum. würde ich dafür noch das geld wie schümann bekommen, wärs noch besser. btw, gurken sie auch manchmal auf yachten rum, oder beschränken sie sich auf charterausflüge auf altengerechten, kippsicheren, totlanweiligen cruisingkats ?


... und lamentiert über einen CUP, der in kompetenteren
Händen ist als es die seinen sind.
nichts anderes tun Sie hier auch täglich.

Ausgeschiedener User
31.08.2011, 16:28
Beim AudiMedCup, der von untergeordneter Bedeutung ist, segeln die Verlierer

Jochen Schümann (..) Nun gurkt er mit allen möglichen Yachten rum und lamentiert über einen CUP, der in kompetenteren Händen ist als es die seinen sind

Also jeden anderen würde man für so despektierliche Aussagen schelten, aber was so ein richtiger Supervisor ist, mit der ganzen Erfahrung und den unzähligen sportlichen Erfolgen, der darf so was ruhig sagen.


http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/a055.gif

Makis Enefrega
02.09.2011, 23:01
America’s Cup World Series macht vom 10. bis 18. September Station in Plymouth
Plymouth, England, 2. September 2011

Der America's-Cup-Segelsport kommt nach England, und mit ihm viele der besten Segler des
Planeten, sowie Boote, die zu den körperlich anspruchsvollsten der Welt zählen: die AC45-Ka-
tamarane der neusten Generation mit Tragflächensegel. Schauplatz ist Plymouth, einer von
Englands traditions- und ruhmreichsten Häfen. Vom 10. bis 18. September wird die America's
Cup World Series Zuschauer auf dem weltbekannten „Plymouth Hoe“ begeistern.

Die Team-Basen sind aufgebaut, die Versorgungsbauten im Hafen sind so gut wie fertig, und
einige Teams haben das Training vor Ort bereits begonnen. Eine Woche vor dem Start des
erstens Rennens der America's Cup World Series – Plymouth fügt das Puzzle zusammen.

In den einigen der Teams finden sich britische Segler, für die der Auftritt in Großbritannien ein
willkommenes Heimspiel ist. „Es wird sicherlich großartig sein, in ‚heimischen’ Gewässern zu
segeln und die Unterstützung von Familie und Freuden zu genießen. Der Austragungsort ist
zudem ein natürliches Segelstadion, das Zuschauen sollte also richtig Spaß machen”, sagte
Chris Draper, der britische Skipper des Team Korea.

„Ich freue mich sehr auf die Regatta, denn bislang bin noch nicht so oft in Plymouth gesegelt.
Wir haben den ersten Event genau analysiert und dadurch einige wertvolle Einsichten für die
anstehende Regatta gewonnen. Obwohl wir sportlich gut abgeschnitten haben und im Allge-
meinen mit unserer Leistung in Cascais zufrieden sein können, sind wir sicher, dass wir uns
in einigen Kernbereichen noch verbessern können.“

Dies gilt nicht nur für das Team Korea. Die neun Teams aus sieben Nationen werden in Ply-
mouth an die packenden Wettfahrten auf den neuen AC45-Katamaranen mit Tragflächen-
segel anknüpfen wollen, die für aufregende und begeisternde Rennen gesorgt haben.

Die Regatta ist die zweite Station der America's Cup World Series. Beim Auftakt-Event im
portugiesischen Cascais im vergangenen Monat sicherte sich ORACLE Racing Spithill den
Titel im Matchracing, während das Emirates Team New Zealand sich im ersten „Super Sun-
day“-Fleet-Race durchsetzte und so den Gesamtsieg davon trug.

Der aktuelle Stand in der AC World Series 2011/12:

• Emirates Team New Zealand (NZL), Skipper Dean Barker
• Artemis Racing (SWE), Skipper Terry Hutchinson
• ORACLE Racing Spithill (USA), Skipper James Spithill
• ORACLE Racing Coutts (USA), Skipper Russell Coutts
• Green Comm Racing (ESP), Skipper Vasilij Zbogar
• Aleph (FRA), Skipper Bertrand Pace
• Team Korea (KOR), Skipper Chris Draper
• Energy Team (FRA), skipper Loick Peyron
• China Team (CHN), Skipper Charlie Ogletree

Das China Team hat in Charlie Ogletree einen neuen Skipper, der in Cascais noch als Taktiker
fungiert hatte. Andreas Hagara, ein erfahrener und erfolgreicher Multihull-Segler aus Öster-
reich verstärkt das Team als Steuermann.

Thierry Barot, CEO des China Teams, sagte: „Wir wollen ein starkes Sport-Team aufbauen, in
dem jedes Mitglied eine Hauptaufgabe hat, gleichzeitig aber in der Lage ist, andere Positionen
zu übernehmen, damit wir uns flexibel an unterschiedliche Reviere und Wetterbedingungen an-
passen können. So schöpfen wir das Potenzial und den Beitrag jedes Seglers zum Erfolg des
Teams maximal aus.“

Die Regatta in Plymouth beginnt am Wochenende mit den Plymouth AC Preliminaries, bestehend
aus je zwei Fleet-Races am Samstag (Beginn 14.10 Uhr Ortszeit/15.10 Uhr MEZ) und Sonntag
(15.00 Uhr/16.00 Uhr) sowie dem AC 500 Speed Trial am Samstagnachmittag.

Nach zwei Ruhetagen startet am Mittwoch die Plymouth AC Match-Race Championship. Die Teams
treten in einem dreitägigem Mix aus Fleet- und Matchracing gegeneinander an und kämpfen um die
Qualifikation für das Matchrace-Finale am Samstag. Der Event endet am Sonntag mit dem Höhe-
punkt, der AC World Series Plymouth Championship. In einem einzigen Fleet Race entscheidet sich
dann, wer den Titel in Plymouth gewinnt.

Tausende Zuschauer werden erwartet, sowohl auf dem Wasser als auch an Land. Gesegelt wird in
unmittelbarer Küstennähe im Inneren des Hafendamms, so dass die Zuschauer vom Plymouth Hoe
aus einen spektakulären im Blick haben werden. Das Race Village befindet sich rund um den Hafen
und die Millbay Docks und bietet ein interessantes Rahmenprogramm inklusive Live-Übertragung
der Rennen und Konzerte an jedem Abend.

Die America's Cup World Series Plymouth ist die zweite Station der Serie, die nach San Diego
(Kalifornien, USA) weiterzieht, wo vom 12. bis 20. November 2011 die nächste Regatta ausge-
tragen wird.

Fans aus aller Welt können die Rennen live und kostenlos im America’s Cup YouTube-Kanal ve-
rfolgen. Mit dem Multi-Screen-Player sind Zuschauer in der Lage, den täglichen Livestream von
den Rennen aus der On-Board-Perspektive jedes Teams, eine grafische Übersicht oder aus der
Vogelperspektive zu sehen. Zudem können sie verschiede Audiokommentare – von einem Se-
gelexperten oder einem Sportreporter – auswählen. Aufzeichnungen der Wettfahrten sind zu-
dem auf www.youtube.com/americascup abrufbar.

winnfield
04.09.2011, 19:25
interessant, der hagara steuert beim team china. danke für die info

lg

chris

Makis Enefrega
09.09.2011, 21:31
Die Regatta beginnt am Samstag, den 10. September, mit den Plymouth AC Preliminaries um
14.10 Uhr Ortszeit (15.10 Uhr MESZ). Drei Fleet Races und der Plymouth AC500 Speed Trial
stehen auf dem Programm. Für den Sonntag ist ein längeres Fleet Race angesetzt. Nach zwei
rennfreien Tagen wird von Mittwoch bis Sonntag, den 18. September, wieder gesegelt.

Mit der America’s Cup World Series richten sich die Augen der Segelwelt neun Tage lang auf
Plymouth. Der Vorsitzende des Stadtrats von Plymouth, Councillor Vivien Pengelly, sagte:
„Mit großer Freude sind wir Gastgeber für so einen großartigen Event, in der ganzen Stadt ist
die Vorfreude spürbar. Die ökonomischen Vorteile für die Stadt durch die World Series könnten
in Millionenhöhe ausfallen.“

Stimmen der Skipper:

James Spithill, ORACLE Racing Spithill: „Was diese Boote vor dem Wind sehr interessant macht,
ist dass es viele Überholmöglichkeiten gibt, und dass man als führendes Boot sehr aufmerksam
segeln muss. Das ist sehr schwierig … Doch die gute Nachricht ist: Wir sehen viele Überholmanö-
ver, das war in der Vergangenheit anders.”

Terry Hutchinson, Artemis Racing, der seine in kurzen Rennen am Limit arbeitende Crew nicht
zu sehr kritisieren möchte: „Es ist manchmal schwer. Bei den Manövern bin ich eine Art Zuschau-
er, da ist es leicht, Kritik zu üben. Aber man beißt sich auf die Zunge, weil man ja weiß, dass alle
an ihren Grenzen schuften. Alle vier Crewmitglieder hatten den Puls gestern im Training am An-
schlag. Das 15 Minuten durchzuhalten, wird hart. Aber es wird für Spannung sorgen, jeder Feh-
ler wird teuer.“

Bertrand Pacé, Aleph, über den „neuen“ America’s Cup: „Das ist eine neue Art des Segelns. Es
ist ein neuer America's Cup, ein neuer Event. Dies tut dem Sport gut, und ich bin froh, dabei zu
sein. Ich bin 50 Jahre alt und entdecke ein neues Boot und eine neue Art des Segelns, das ist
sehr aufregend.“

Charlie Ogletree, China Team, über seine neue Rolle als Skipper und den neuen Steuermann
Andreas Hagara: „Wie bei jedem anderen professionellen Sportteam auch, ist das Manage-
ment immer auf der Suche nach der besten Kombination von Athleten, um seine Ziele zu er-
reichen. Dass Andreas nicht unter dem Druck steht, Skipper zu sein, hilft ihm, sich auf seine
Aufgaben als Steuermann zu konzentrieren. Ich fungiere als Skipper und Taktiker.“

Dean Barker, Emirates Team New Zealand, der von überraschungsreichen Rennen ausgeht:
„Wir segeln unter Land, das heißt wechselhafte und herausfordernde Bedingungen. Es wird
also große Unterschiede geben. Auf dem Rennkurs kann man viel Boden verlieren oder gut
machen. Man versucht, sein Bestes zu geben und das Beste aus jeder Situation zu machen,
aber ich bin sicher, dass wir auch Wettfahrten erleben werden, in denen es gegen uns läuft.“

Loick Peyron, Energy Team, über den Weg zum Erfolg: „Wenn man schnell segelt, fühlt man
sich viel intelligenter. Doch alles passiert sehr schnell: Diese Boote sind schnell, die Kurse kurz,
also geht alles rasend schnell: Fehler geschehen genauso plötzlich wie gute Dinge. Manchmal
liegt man überraschend gut im Rennen. Manchmal ist man einfach nur glücklich mit seiner Posi-
tion, obwohl man sich die gar nicht ausgesucht hat … Man braucht Speed, gute Entscheidungen,
Intelligenz und Glück!”

Vasilij Zbogar, Green Comm Racing, über sein Kentern in dieser Woche: „Als wir gekentert sind,
habe ich plötzlich unsere ganzen Sandwiches im Wasser gesehen. Wir waren umzingelt von Sand-
wiches! Nun, da wir also gekentert sind, können wir das von der Liste streichen. Gestern sind wir
wieder gesegelt und hatten schon viel mehr Selbstvertrauen, trotzdem müssen wir bei mehr als
20 Knoten Wind immer noch sehr vorsichtig sein. Wir segeln dauernd am Limit …”

Chris Draper, Team Korea, ist beeindruckt davon, wie kurz die Kurse im Inneren des Plymouth
Sound sein werden: „Ich weiß, dass unser neues Crewmitglied nicht so begeistert war. Das ist
verdammt kurz, die Jungs werden ganz schön ins Schwitzen kommen. Bei drei oder vier Rennen
am Tag wird Einiges los sein. Es wird Spaß machen, aber auch sehr anstrengend werden.”

Russell Coutts, Skipper, ORACLE Racing Coutts, der es vermeiden möchte, noch einmal wie
beim Matchracing in Cascais von einem Underdog wie dem Team Korea aus dem Wettbewerb
geworfen zu werden: „Zu sagen, wir wären enttäuscht gewesen über diese Niederlage, ist eine
Untertreibung. Trotzdem war es so, dass wir einfach nicht gut genug gesegelt sind, um zu ge-
winnen. Man kann gegen jedes Team verlieren, insbesondere wenn man sein Potenzial nicht
voll abruft. Ein sehr erfahrener America's-Cup-Segler sagte mir einmal: Eine gutes Finish ist
besser als ein guter Start – und das Team Korea hatte an jenem Tag das bessere Finish.”

Regatten live: www.youtube.com/americascup.

winnfield
10.09.2011, 19:10
speed race, die hohe kunst des windglücks

@carlo

gut ich war mal anderer meinung

aber das ist nicht schach sondern bingo

Makis Enefrega
10.09.2011, 23:12
Plymouth, UK, 10. September 2011

Mehr als 10.000 Zuschauer hatten sich heute zum ersten Regattatag der AC World Series eingefun-
den und wurden mit exzellentem Segelsport bei anspruchsvollen Bedingungen belohnt.

Das Emirates Team New Zealand gewann zwei der drei Fleet Races, mit denen die Regatta
eröffnet wurde. Auch Russell Coutts und seine ORACLE Racing Crew setzten ein Ausrufezei-
chen und absolvierten beim AC500 Speed Trials die 500 Meter lange Speed-Strecke in der
Bestzeit.

Die Regatten wurden im „Sound“, nur wenige Meter vor dem „Plymouth Hoe“ ausgesegelt, so
dass eine begeisternde Stadion-Atmosphäre entstand. „Es war einfach wunderbar, eine solche
Zuschauermenge zu erleben, die diesen Sport sehen will“, sagte Artemis-Racing-Skipper Terry
Hutchinson. „Auf dem Plymouth Hoe und rund um den Regattakurs waren unglaublich viele Men-
schen. Ich denke nicht, dass jemand damit gerechnet hat. Man stelle sich nur vor, was an einem
sonnigen Tag möglich wäre.“

Bei Windstärken von mehr als 20 Knoten war der saubere Umgang mit dem Schiff die Schlüs-
seltugend, kombiniert mit mutigen Starts. Dean Barker und die „Kiwis“ gewannen das erste
Rennen, dicht gefolgt von ihren großen Rivalen der letzten Regatta im portugiesischen Cas-
cais, ORACLE Racing Spithill. James Spithills Teamkollege Coutts wurde wegen eines Früh-
starts disqualifiziert.

Selbst bei diesem Starkwind stellte sich ein guter Start als entscheidend heraus. Spithill
gelang es im zweiten Vorstart, die Neuseeländer zu kontrollieren und einzubremsen, wäh-
rend er selbst perfekt startete und früh in Führung ging, die das Team im weiteren Renn-
verlauf ausbauen konnte. Am Lee-Tor kam es nur wenige Meter von den Zuschauern ent-
fernt zu einem „Stau“, wobei das französische Team Aleph nur mit großer Mühe eine Kol-
lision vermeiden konnte. Bei Windstärken am Limit hatten einige Teams Mühe, die High-
Speed-Katamarane unter Kontrolle zu halten. So konnte Artemis Racing bei einer Ton-
nenrundung nur knapp das Kentern vermeiden. Das Team Korea musste mit Materialpro-
blemen aufgeben.

Dean Barker hatte in der dritten Wettfahrt die Lehren aus den vorhergegangenen Starts
gezogen und ging auf der Lee-Seite der Startlinie perfekt ins Rennen. Die erste Tonne run-
dete Barker knapp vor Artemis Racing und Spithill. Der Titelverteidiger aus den USA übte
eine Menge Druck aus, ehe ihm ein einheimischer Segler in die Quere kam, der das Gesche-
hen von seiner kleiner Cruising-Yacht aus beobachtete. Spithill war gezwungen abzubrem-
sen und darauf zu warten, dass die Yacht den Regattakurs verließ. Bis Spithill wieder Fahrt
aufnehmen konnte, waren die Neuseeländer längst auf und davon. Dafür war nun das zweite
ORACLE-Boot im Geschäft, und Russell Coutts zeigte keine Gnade mit den Teamkollegen, die
er blockierte und überholte. Auch Artemis hatte von Spithills Pech profitiert und Rang zwei
geerbt.

Emirates Team New Zealand führt nun mit zwei Siegen die Fleetracing-Wertung an. Zum
Dank für die Unterstützung der Fans segelte Barker winkend eine „Ehrenrunde“. Artemis
ist punktgleich mit Spithill.

Direkt im Anschluss ging es für die neun Teams mit dem AC500 Speed Trial weiter. Russell
Coutts zeigte mit seiner erfahrenen Crew den jüngeren Teams, wie man auf der Geraden
die maximale Geschwindigkeit aus dem AC45 herausholt. Coutts gewann den Wettbewerb
in einer Zeit von 39,69 Sekunden und der Höchstgeschwindigkeit von 28,18 Meilen pro Stun-
de (45,35 km/h). Er war damit 1,48 Sekunden schneller als das zweitplatzierte Emirates
Team New Zealand.

Der Start für das morgige Fleet Race wurde auf 13 Uhr Ortszeit (14 Uhr MESZ) vorverlegt.

winnfield
11.09.2011, 16:56
carlo

asche auf mein haupt, muss mich revidieren

dürfte doch kein wind-bingo sein im speed bewerb!

sonst ist es nicht zu erklären dass immer die gleichen vorne sind.

lg

chris

harti
11.09.2011, 19:45
Ich habe heute Nachmittag die ganze Zeit vorm Computer gesessen, so spannend war das.
Bin total fasziniert.

Die Live Berichterstattung erfolgt über YouTube http://www.youtube.com/user/AmericasCup
und was es besonders spannend macht, ist der Multi Camera Mode.

Man kann jederzeit zwischen 5 verschiedenen Kameras bzw. Reportagen umherschalten,
Sport 1 und Sailing sind eher so allgemeine Berichterstattung in engl. Sprache...
Boot A und BootB sind Live-Bilder von jeweils einem Boot, die allerdings je nach Regie von unterschiedlichen Booten einblendet werden.
Und Grafics ist eine Computerübersicht mit Geschwindigkeit und Abständen... auch sehr interessant.
http://img692.imageshack.us/img692/8023/multicamera.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/692/multicamera.jpg/)
Uploaded with ImageShack.us (http://imageshack.us)

Außerdem wird in HD übertragen, man kann also bildschirm füllend gucken. Ich habe eine 12kDSL Leitung und das ging sehr flüssig, wie im Fernsehen. Bei einem 3000DSL kann man in 720P Modus schauen..

Ich bin total begeistert, das Rennen war sehr spannend, viele Beinahmekenterungen über den Bug und ingesamt sind heute 6 Cats gekentert.Sehr empfehlenswert sind auch die gespeicherten Zusammenfassungen vom Samstag.

Ich hätte nicht gedacht, das der LVC so spannend seien könnte. Sicherlich nur eine Spielart des Regattasegelns, ähnlich der Formel1. Das andere ist das traditionelle Regattasegeln ohne TV, was auch sehr schön ist. Ich mag beides. In diesem Sinne,

Viel Spaß beim Ansehen..

Makis Enefrega
11.09.2011, 20:10
Die stürmischen Bedingungen brachten Crews und Boote an ihre Grenzen und manchmal auch
darüber hinaus. Drei Teams kenterten: Aleph aus Frankreich, Team Korea und nur wenige Meter
vor dem Ziel auch das spanische Green Comm Racing. In allen drei Fällen blieben die Crewmit-
glieder unversehrt, die Boote trugen kleinere Schäden an den Tragflächensegeln davon.

Im Rennverlauf entging auch ORACLE Racing Spithill mehrmals nur ganz knapp dem Kentern,
mit viel Glück überstand das Team die erste Tonnenrundung an der Spitze der Flotte. Andere
Teams konnten Spithill zwischenzeitlich die Führung abnehmen. Zunächst gelang dies Artemis
Racing, später dem Emirates Team New Zealand. Rennentscheidend war es heute, so wenige
Fehler wie möglich zu machen, und diesen Abnutzungskampf gewannen James Spithill und sein
abgebrühtes ORACLE Team.

Das französische Energy Team segelte mit eine starken Leistung auf Rang vier, nachdem es sich
das ganze Rennen über einen erbitterten Kampf mit Russell Coutts um einen Platz auf den Podiu-
m geliefert hatte. Auch das China Team machte seine Sache bei diesen Bedingungen gut und wur-
de Fünfter. Artemis Racing musste dagegen aufgeben, nur wenige Augenblicke nachdem das
Team in der zweiten Runde die Führung wegen Materialproblemen verloren hatte.

Das erste Team, das umkippte, war Aleph. Gleich zu Beginn des Fleet Race kenterten die Franzo-
sen über Bug, direkt vor der Uferpromenade von Plymouth. Als nächstes war das Team Korea an
der Luvmarke im Pech und kenterte ebenfalls über Bug. Und ärgerlich dicht vor der Ziellinie er-
wischte es Green Comm Racing in einer heftigen Bö. Sportdirektor Luca Devoti sagte: „Niemand
kam zu Schaden, allerdings hat der Flügel etwas abbekommen. Wir werden zwei Tage zur Repa-
ratur benötigen.“

Den ganzen Tag über wurden Segler und Boote an ihre äußersten Limits gebracht, schenkt man
allerdings einem lässigen James Spithill Glauben, dann war es gar nicht so schlimm: „Auf jeden
Fall war das großartiges Regattasegeln, aber noch nicht an den Grenzen dieser Boote, da geht
noch mehr.“ Mutige Worte nach einem Rennen, das vielen Zuschauern den Atem verschlug.

Trotz Spihills Sieg reichte dessen ärgstem Konkurrenten, Dean Barker, ein zweiter Platz, um
die Plymouth AC Preliminaries zu gewinnen.

Bei den AC500 Speed Trials sah es so aus, als hätten die „Kiwis“ mit zwei sehr guten Läufen
auch diesen Sieg bereits in der Tasche, während andere Teams große Probleme bekamen.
Spithills vollmundige Worte hätten sich fast gerächt, als sein AC45-Katamaran auf des Mes-
sers Schneide dahinglitt – tatsächlich sah es einige Momente so aus, als würde er umkippen
– eher er doch wieder auf beide Rümpfe zurückfiel.

Spithill hatte in den Speed Trials damit keine Siegchance mehr, die anderen Teams – insbe-
sondere ORACLE Racing Coutts – mussten die Zeit der „Kiwis“ nun attackieren. Wie gestern
war es schließlich Russell Coutts, der einen kompromisslosen letzten Lauf segelte und in
37,48 Sekunden die Bestzeit aufstellte.

Am Montag und am Dienstag stehen bei der America’s Cup World Series – Plymouth keine
Rennen auf dem Programm, so dass Mensch und Material die Chance zur Regenration bzw.
Reparatur bekommen. Am Mittwoch wird die Regatta mit den Qualifikationsrennen zur Ply-
mouth AC Match Race Championship fortgesetzt.

Makis Enefrega
14.09.2011, 14:08
The AC45 have made a big impact here in Plymouth. I was around the Hoe
on Saturday and was amazed at the number of people watching. Most had
no involvement or interest in sailing but were very positive about the
event staying for a couple of hours to watch. Sunday, although only one
race, was as popular and the crowds had plenty to see with three
capsizes. They appeared to me to be relatively gentle affairs with the
cats more falling over than pitchpoling. Little damage was caused,
indeed one cat that was righted completed the race. However yesterday
China Team were out training in 25 gusting30 knots of wind and on a
bear away pitchpoled. The damage appears serious to both the rig and one
of the hulls and I guess will take some time to fix. Living as we do
only a couple of miles from the event our spare bedrooms have become
very popular with multihull sailors that just happen to be in the area,
a good excuse to visit our local each evening.

For those that cannot get to Plymouth the internet coverage is
excellent, the best I've seen, all thanks to Stan Honey.

Cheers, Peter Azuli
mit freundlicher Genehmigung von
multihulls@steamradio.com

Makis Enefrega
14.09.2011, 22:22
Naples, Italy, has agreed in principle to host two stops on the America’s Cup World Series; the first
will be in April 2012, the second in May 2013.

Designed to expose millions more people to the sport of high-performance racing, the new profes-
sional circuit was created to bring the America’s Cup experience to top international venues.

“I’m very pleased to confirm we will be bringing the America’s Cup World Series to Naples,” said
Richard Worth, the Chairman of the America’s Cup Event Authority. “Naples offers us a Mediterra-
nean backdrop, and a stadium set-up within the Bay of Naples – a perfect complement to the exci-
ting racing the AC World Series provides.”

A delegation from the Naples event organizing committee, including the Mayor of Naples Luigi de
Magistris, and the Governor of Campania Stefano Caldoro, the Deputy President of the Province
of Naples Gennaro Ferrara, the President of the Industrial Union Paolo Graziano, and President
of Bagnolifutura Riccardo Marone, are in Plymouth this week, reviewing facilities, the set-up of
the technical areas and the race village and enjoying the racing.

Makis Enefrega
16.09.2011, 11:46
Went yesterday & it was awesome! Swedish boat "Artemis" ruled the day though Coutts
"Oracle" dominated the 3rd & final race of the day. Wind F3, 4 max. Plymouth seems to
be the perfect venue for such an event & admission was free! If you can get there, go -
don't hesitate!
Dave Howell
Mit freundlicher Genehmigung von
multihulls@steamradio.com

Makis Enefrega
16.09.2011, 23:56
Plymouth, UK, 16. September 2011

Es war von vorneherein klar, dass sich heute sechs Teams aus dem Rennen um den Titel
bei der Plymouth Match Racing Championship verabschieden würden. Überraschenderweise
aber gehörten zu den ausgeschiedenen Teams auch beide ORACLE Racing Boote.

Nachdem Chris Draper und sein Team Korea zunächst China Team eliminiert hatten, warfen
sie auch ORACLE Racing Spithill aus dem Wettbewerb, die mit einem defekten Klemmblock
für das Fock-Fall zu kämpfen hatten. Einmal in Führung, gab sich das koreanische Team keine
Blöße und brachte den Überraschungserfolg sicher nach Hause. Als nächstes bezwangen die
Koreaner auch das Energy Team und treffen morgen im zweiten Halbfinale (Best-of-3) auf
Artemis Racing.

Im ersten Halbfinale zwischen Emirates Team New Zealand und ORACLE Racing Coutts tra-
fen zwei ehemalige neuseeländische Teamkollegen aufeinander: Russell Coutts und sein frü-
herer „Lehrling“ Dean Barker. Von den ersten beiden Rennen gewannen beide Teams je ei-
nes, jeweils nach anfänglichem Rückstand. Das dritte Match Race musste die Entscheidung
bringen, und diese fiel nach knappem Rennverlauf zugunsten Barkers aus, der mit seiner
Crew damit das Finale erreichte.

„Wir haben es spannend gemacht“, sagte Barker. „Russell und seine Jungs sind ziemlich
schnell und starten vor allem gut. Alle drei Rennen waren sehr eng, wir sind glücklich, dass
wir in der dritten Wettfahrt das bessere Ende für uns hatten.“

Erneut waren zahlreiche Zuschauer an die Küste von Plymouth gepilgert und wurden mit
vielen spektakulären Match Races belohnt. So zwang Green Comm Racings Skipper Vasilij
Zbogar das französische Team Aleph zu etlichen Fehlern und zog in die nächste Runde ein.

Aleph ist damit ausgeschieden und schließt die Match Racing Championship auf Rang neun
ab. Green Comm Racing segelte danach zwar gut gegen Spithill, konnte den America’s-Cup-
Sieger aber dennoch nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Die Spanier treten morgen ge-
gen China um Platz sieben und acht an.

Im Match gegen die Chinesen kam das Team Korea zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg.
In den beiden nächsten Duellen – gegen ORACLE Racing Spithill und das Energy Team –
gelang es Draper und seiner Crew, trotz zwischenzeitlichem Rückstandes noch zu gewin-
nen. Loick Peyron hatte zwar einen exzellenten Start gezeigt, doch Fehler der französi-
schen Crew brachten die Koreaner zurück ins Rennen. Draper ließ sich diese Chance
nicht entgehen und verdiente sich den Einzug ins Halbfinale.

Drei Siege in drei Rennen sind ein bemerkenswertes Ergebnis für ein Team, das noch
wenig Matchracing-Erfahrung hat. Es ist zudem das zweite Mal, dass Chris Draper
einen Skipper des Titelverteidigers bezwingen konnte. Vor einem Monat in Cascais
hatte bereits Russell Coutts das Nachsehen. „Ich habe nichts gegen ORACLE”, scherz-
te Draper. „Wir versuchen uns im Matchracing zu verbessern. Das veränderte Format
gibt uns dazu mehr Gelegenheiten. Noch haben wir nicht allzu viel Erfahrung, aber wir
haben ein paar clevere Jungs an Bord.“

Spithill meinte: „Natürlich hat uns Korea einige Sorgen bereitet, aber alle Achtung vor
diesen Jungs. Sie haben sich voll reingehängt. Wir hingegen hatten ein paar Materialpro-
bleme, außerdem haben wir vor dem Wind einen taktischen Fehler begangen. Also haben
wir bekommen, was wir verdient haben.“

Morgen erreicht die Plymouth Match Racing Championship ihren Höhepunkt. An einem
ereignisreichen Tag steht zunächst das Halbfinale (Best-of-3) zwischen Team Korea und
Artemis Racing auf dem Programm. Die Schweden hatten sich mit dem Vorrundensieg
direkt für die Vorschlussrunde qualifiziert und mussten heute nicht aufs Wasser. Danach
werden die Platzierungs-Matches gesegelt, ehe das Finale (ebenfalls Best-of-3) ansteht.

Makis Enefrega
17.09.2011, 23:09
„Nachdem wir beim letzten Mal Zweiter geworden sind, ist es schön, dass wir hier gewonnen haben“,
sagte Barker. „Es ist ziemlich cool, die vielen Menschen oben auf dem Hoe zu sehen. Hoffentlich bie-
ten wir ihnen eine gute Show. Nun bereiten wir uns darauf vor, morgen noch einmal alles zu geben.
Es wäre toll, wenn wir beide Titel holen würden. Morgen gibt es nur ein Rennen – The winner takes it
all. Und was in einer einzelnen Wettfahrt alles passieren kann, haben wir heute gesehen."

Zuvor hatte Chris Drapers Team Korea weiter an seinem Ruf als Favoritenschreck gearbeitet und
Artemis Racing im zweiten Halbfinale mit 2:0 bezwungen. Vier Crewmitglieder des Team Korea
sind Briten, weshalb Drapers Erfolge die Zuschauer in Plymouth zu Jubelstürmen hinrissen. Die
Brise kam und ging, während die Sonne versuchte, durch die Regenwolken zu brechen – die Fans
behielten dennoch ihre gute Laune und feuerten die Teams lautstark an.

„Wir haben, denke ich, in Cascais sehr viel gelernt. Wir sind froh, dass wir das hier umsetzen
konnten und hoffen nun, noch etwas Kraft für morgen übrig zu haben“, sagte ein erschöpfter
Chris Draper, dessen Crew drei Rennen am Freitag und vier am Samstag segeln musste – mehr
als jedes andere Team.

„Es ist enttäuschend, dass wir in beiden Rennen am Lee-Tor in Führung lagen und trotzdem
nicht gewonnen haben. Das ist keine gute Leistung“, sagte Artemis-Racing-Skipper Terry
Hutchinson. „Aber unsere Gegner sind großartig gesegelt.“

Hutchinson Team leistete Wiedergutmachung für die Niederlage gegen die Koreaner, indem es
ORACLE Racing Coutts im Rennen um Platz drei besiegte. Nachdem Russell Coutts über die
Kursbegrenzung gesegelt war, machte die fällige Strafe aus einem engen Rennen eine relative
leichte Angelegenheit für die schwedische Crew.

Im Vorstart des Rennens um den fünften Rang zeigte ORACLE Racing Spithill die gute, alte
Matchracing-Schule, luvte das Energy Team an und gab die so erarbeitete Führung zu keinem
Zeitpunkt der Wettfahrt mehr ab.


Der Kampf um den siebten Platz schien für das China Team ein ebenso dominanter Erfolg zu
werden, nachdem Green Comm Racing die Startlinie einen Sekundenbruchteil zu früh über-
querte. Bis das spanische Team den Frühstart bereinigt hatte, hatte Charlie Ogletrees Crew
eine Bahn Vorsprung. Doch am zweiten Lee-Tor rundeten die Chinesen die Tonne von der fal-
schen Seite und waren fortan unwissentlich auf falschem Kurs unterwegs. Erst im Ziel erkann-
te China Team den Fehler, und Vasilij Zbogars Team erfuhr, dass es gewonnen hatte.

Für die einzige Wettfahrt am morgigen Sonntag, bei der es um die Plymouth Fleet Racing
Championship geht, hat sich Starkwind angekündigt. Für die Crews heißt es also, die schmer-
zenden Muskeln und die müden Gehirne möglich schnell zu regenerieren.

Ergebnisse vom Samstag

2. HALBFINALE
Team Korea besiegt Artemis Racing 2:0

PLATZIERUNGSRENNEN
Green Comm Racing besiegt China Team 1:0
ORACLE Racing Spithill besiegt Energy Team 1:0
Artemis Racing besiegt ORACLE Racing Coutts 1:0


FINALE
Emirates Team New Zealand besiegt Team Korea 2:0


ENDSTAND – PLYMOUTH MATCH RACING CHAMPIONSHIP
1. Emirates Team New Zealand
2. Team Korea
3. Artemis Racing
4. ORACLE Racing Coutts
5. ORACLE Racing Spithill
6. Energy Team
7. Green Comm Racing
8. China Team
9. Aleph

Makis Enefrega
18.09.2011, 21:24
James Spithill, der in der Match Race Championship blass geblieben war, sorgte heute mit dem
Sieg im einzigen und entscheidenden Fleet Race für Wiedergutmachung. „Damit haben wir die
Scharte aus dem Matchracing ausgewetzt“, sagte Spithill, der mit seiner Crew heute unbeein-
druckt vom Starkwind blieb. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Knoten (55 km/h) ging
es zunächst darum, das Kentern und Kollisionen zu vermeiden, doch Spithill sagte: „Offen ge-
standen glaube ich, wir hatten noch ein paar Reserven. Die Böen und Dreher waren heute die
Herausforderung, aber das Rennen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“

Einige Kollegen dürften das anderes gesehen haben. In den bewegten Minuten des Vorstarts
kenterte das Energy Team beim Versuch, Team Korea auszuweichen. Immerhin gelang es
Loick Peyron und seiner Crew, den Katamaran sehr schnell wieder aufzurichten. Nur wenige
Augenblicke später kollidierte Artemis Racing von hinten mit Green Comm Racing, dessen
Skipper Vasilij Zbogar dadurch über Bord ging und sich leicht an der Hand verletzte. Das Boot
von Green Comm trug ein Loch im Rumpf davon und musste noch vor dem Start aufgeben.

„Vasco (Vasilij Zbogar) und der gesamten Crew geht es gut, niemand wurde ernsthaft verletzt.
Wir werden nun versuchen, so schnell es geht aufs Wasser zurückzukehren“, sagte Francesco
de Leo, Executive Chairman des Teams.

Nachdem sie nicht in die Vorfälle der Vorstartphase verwickelt worden waren, schossen die
beiden ORACLE Racing Boote und das Emirates Team New Zealand über die Startlinie und
führten die Flotte an. Gleich beim ersten Abfallen kenterte das China Team, konnte das Fleet
Race aber fortsetzen. Nachdem später Artemis gekentert war und Charlie Ogletrees chinesi-
sches Team an den Schweden vorbeiziehen konnte, beendeten die Chinesen das Rennen 9
Minuten und 54 Sekunden nach dem siegreichen Boot – und damit exakt sechs Sekunden
vor Ablauf des erlaubten Limits. Ein großer Erfolg für das China Team, das ebenso zufrieden
sein konnte wie Aleph, die gegen Ende der Wettfahrt Team Korea überholten und sich den
vierten Rang sicherten.

Bei Bootsgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h lieferten sich die Neuseeländer einen harten
Kampf mit den beiden ORACLE Booten, doch auf der letzten Runde setzte sich Spithill ab. Für
Dean Barker blieb immerhin Rang zwei vor Russell Coutts.

„Das war heute Racing pur“, sagte Barker. „Als der Wind auffrischte, ging es richtig los. Das
Problem war nicht so sehr die Windstärke an sich, sondern die unberechenbaren Böen. Natür-
lich gewinnen wir lieber, aber wenigstens konnten wir Russell noch überholen und Zweiter werden.“

Die America’s Cup World Series zieht nun weiter nach San Diego, wo die ersten Trainingsrennen
für Samstag, den 12. November angesetzt sind. Am darauffolgenden Mittwoch (16. November)
beginnt die San Diego Match Racing Championship. Alle Rennen werden wie gewohnt live im TV
und im Internet übertragen.

Die Stimmen des Tages finden Sie auf www.americascup.com

Ergebnisse vom Sonntag

ENDSTAND – PLYMOUTH FLEET RACING CHAMPIONSHIP
1. ORACLE Racing Spithill
2. Emirates Team New Zealand
3. ORACLE Racing Coutts
4. Aleph
5. Team Korea
6. Energy Team
7. China Team
8. Artemis Racing
8. Green Comm Racing

PLYMOUTH MATCH RACING CHAMPIONSHIP (Samstag)
1. Emirates Team New Zealand
2. Team Korea
3. Artemis Racing
4. ORACLE Racing Coutts
5. ORACLE Racing Spithill
6. Energy Team
7. Green Comm Racing
8. China Team
9. Aleph

Makis Enefrega
19.09.2011, 18:15
Pack-up started in the Race Village on Sunday night and continues throughout the week, with
the cargo ship HR Constitution being loaded with the lifeblood of the America’s Cup World Series,
including the AC45 race boats, 102 shipping containers, 20 support boats, and one of the cranes
used to hoist the AC45s into the water. The ship is scheduled to depart Plymouth Sound on Sun-
day and to arrive in San Diego by October 24, approximately three weeks ahead of the first race
day.

“Each time we cycle through the pack-up and unloading, we’re able to find efficiencies and improve-
ments,” said Peter Ansell, director of on-shore operations. “Logistically, it’s a complex exercise,
especially with the tight deadlines between venues. We plan to be up and running in San Diego
by the end of October, and ready for the teams to go sailing by November 8.”

As in Plymouth, where officials estimate over 115,000 took in the race action from up on the
Hoe, racing in San Diego will be tucked in close to shore, allowing for a ‘stadium sailing’ expe-
rience for the race crews and spectators alike.

“San Diego is going to be a fantastic place, a harbor laid out perfectly like Plymouth,” said
ORACLE Racing skipper Russell Coutts, who won the America’s Cup in the Californian city in
1995. “When San Diego hosted the America's Cup (1988, 1992, 1995), the racing was a
long way out to sea. That won't be the case this time. This is going to be a great event.”

Official practice racing is scheduled to begin November 12-13, with the San Diego Match
Racing Championship running from November 16-19 and the climax event, the Fleet Ra-
cing Championship on Sunday November 20. The always exciting Speed Trials will be held
on the first day of the Match Racing Championship as well as the final Sunday. Live cover-
age of racing will start on Wednesday November 16.

Manfred7
20.09.2011, 15:53
Danke Makis,
Gute Möglichkeit sich schnell zu informieren ohne in den Tiefen des Netzes zu wühlen.

Makis Enefrega
14.10.2011, 19:29
With just one month to go until the America’s Cup World Series - San Diego, the event organizers are
finalizing preparations to host nine of the best sailing teams in the world, who will be racing close to
shore in the stadium setting of San Diego Bay.

The America’s Cup World Series is an extreme experience – cutting edge wing-sailed catamarans flying
at speeds over 30 miles per hour; short, sharp, intense races on courses squeezed into the Bay to en-
sure close action; and a mix of fleet and match racing, to test the abilities of the best sailing teams in
the world.

“I think the competition in San Diego Bay is going to be fantastic,” said Iain Murray, Regatta Director.
“The racing will be very close to shore, which means it will be great for spectators. The short courses
will also be very challenging for the sailors, who will need to execute their crew maneuvers flawlessly
to be successful. And having been there for the America's Cup in 1992 and 1995, I'm personally loo-
king forward to enjoying the hospitality of San Diego again.”

Bringing the racing into the Bay makes a sharp contrast to when the Cup was previously in San Diego
and races were held offshore, past Point Loma. Now, the AC Village will be on Harbor Drive, where spec-
tators will be able to see the racing from Broadway Pier, as well as at the AC Experience at Harbor Island,
one of the best views of the course.

“I love an active and exciting waterfront, and this is exactly the kind of event that brings people out.
Anyone – whether you sail or not yourself – can come out and see some great racing and a world
class sports event right from our own shoreline,” said Scott Peters, Chairman, Board of Port Com-
missioners. “A ton of people will be coming down to the bay front to watch the races, enjoy the
activities in the America’s Cup Village and visit our hotels and restaurants, and that’s great for sai-
ling and for San Diego.”

For the teams, San Diego marks the third stop on the America’s Cup World Series, which awards
points for both the overall Match Racing and Fleet Racing Championship. The 2011-2012 World
Series concludes July 1st in Newport, Rhode Island.

The nine crews competing in the America’s Cup World Series represent seven nations and several
of the more experienced sailors in the fleet can recall their previous Cup days in San Diego.

“I am really excited to race in San Diego again,” said Bertrand Pacé, the skipper of the French Aleph
team. “I sailed in two Louis Vuitton Cups there in the 1990s and I learned an awful lot about the
America’s Cup there. We all have great memories of that period. To go back and race AC45s in the
Bay next month will be completely different. The game has moved on a lot over the past 16 years,
but I'm sure that the warmth of San Diego hasn't changed at all.”

The America’s Cup World Series – San Diego has its opening weekend on November 12 and 13,
ahead of the racing for AC World Series points in the Match and Fleet Racing Championships,
which run from November 16-20.

Makis Enefrega
16.10.2011, 12:11
Um der Renn-Segel-Welt noch "Einen drauf" zu setzen, haben die Organisatoren des America's
Cup einen bisher beinahe nicht denkbaren und daher möglichst zu vermeidenden Schritt getan,
den Raumschots-Start mit leicht erkennbar höherem Risiko für Konflikt-Situationen in der Start-
Phase der Rennen - eine riskante Innovation.

Lets continue in English language now:

When the AC45 wingsailed catamarans were unveiled as the weapon of choice for the Ame-rica's
Cup World Series, it was clear that the boat would be just one of many innovations in the racing.

From making the races much shorter, to bringing the courses alongside the shore to make for
“stadium sailing”, to changing the course configuration, everything was on the table as a possib-
le refinement, including how the races start.

Both fleet and match races now start on a 'reach' with the wind blowing approximately 90-de-
grees from the boats.

This is the fastest point of sail for the catamarans and with the first mark just a couple of hun-
dred meters away, it puts tremendous emphasis on timing the run to the start line, finding a
'lane', and accelerating to top speed quickly.

As boats cannot cross the starting line ahead of the start gun, being as close to the line as
possible, while powering up to top speed, is of paramount importance. The reaching start,
combined with a short first leg to the turning mark just a few hundred meters down the track,
means the start of each race is an action-packed and adrenaline-fuelled couple of minutes, be-
fore the teams can focus on tactics for the (slightly) longer subsequent legs. And getting off
the starting line well to grab an early lead is as important as it ever was.

Makis Enefrega
17.10.2011, 18:40
Event comes to Naples April 7-15, 2012 and May 11-19, 2013

Event organizers came together today to celebrate Naples’ successful bid to host the America’s Cup
World Series, an event that will bring the top sailors in the world to Italy in April 2012 and May 2013.

The race village will be in Bagnoli, a western, seaside district of Naples that is undergoing significant
regeneration. The America’s Cup World Series events are expected to accelerate and contribute to
that process.

Paolo Graziano, President of Naples Industrial Union and CEO of ‘ACN srl’, the NewCo in charge of
the event, said: “Naples is in the process of renewing its image. To do this, you must set high tar-
gets and the America’s Cup World Series is the perfect event for us. The two events we have se-
cured will bring resources to Naples and draw international media attention. This agreement is an
important step to re-launch Naples and the Region of Campania.”

A consortium of authorities has been aligned to deliver the events, including the Region of Cam-
pania, the Province of Naples, the City of Naples and Unione Industriali Napoli. All parties are loo-
king forward to spectacular sailing at two events that will deliver a high impact for the city of Naples.

The event will give the Italian public, which has enjoyed a passionate history with the America’s
Cup over the past 20 years, an opportunity to watch the world’s top sailors compete in the sta-
te-of-the-art AC45 wing-sailed catamarans. The April 2012 event will be the first time the high-
#tech boats will be raced in Italy.

Richard Worth, Chairman of the America’s Cup Event Authority (ACEA), said: “We are very sup-
portive of how the city is planning to use the America’s Cup World Series to help drive the rege-
neration of the district of Bagnoli. All of the local authorities have demonstrated a deep passion
for the City of Naples and in bringing the events to the region. We are confident that Naples will
deliver outstanding America’s Cup World Series events, attracting many thousands of visitors to
the city, to the benefit of the entire region.”

The first AC World Series - Naples is scheduled for April 7 to 15, 2012, while the dates in 2013
will be one month later, from May 11-19. The 2013 event is currently scheduled to be the final
AC World Series stop before the teams head to San Francisco for the Louis Vuitton Cup and
the America’s Cup Finals, meaning the champion of the 2012-2013 AC World Series season
will be crowned in Naples.

The AC World Series features tight, short race courses designed to deliver close racing for
the fans on shore as well as the online and TV audiences. The innovative regatta format in-
cludes a mix of speed trials, head-to-head match racing, and all-out fleet racing with 9 iden-
tical AC45s on the line. These events provide the fans the only opportunity to see all of the
America’s Cup competitors racing together.

The forerunner to the next generation of America’s Cup boats, the AC45 wing-sailed cata-
maran is the official boat of the AC World Series. While capable of closing speeds over 35
mph, the AC45 remains nimble enough to handle the tight, tactical race courses planned
by America’s Cup Race Management (ACRM).

Quotes:
Luigi de Magistris, Mayor of Naples: “The rebirth of Naples and its image will be helped by
the two America’s Cup World Series events. It will be an extraordinary occasion for the city
that not only represents a major sporting event, but will also be a driving force for econo-
mic development. It will promote employment and investment, tourism and trade, allowing
the image of Naples to take off internationally.”

Luigi Cesaro, President of the Provincia di Napoli: “The America’s Cup is an extraordinary
event that will help us return to the ‘ordinary’. It has to be the start, not the end, for us
to aspire to become a Mediterranean capital. A change of gear and way of thinking, to re-
launch an area where lack of agreement has often affected development.”

Stefano Caldoro, President of Regione Campania: “We offer the best race course in the
world for this exciting sporting event. This is a great success for Naples and (the region
of) Campania. A result of formidable team work that will benefit the whole of the city and
the region. With these initiatives we will also re-launch our image across the world. The
challenge is on.”

Riccardo Marone, Bagnolifutura President: “I believe that the America's Cup World Series
regattas in 2012 and 2013 are a great opportunity for the area’s development because
they will allow us to unlock the necessary European funding to complete ongoing public
structural operations in Bagnoli as well as to open the site of the first part of the urban
park."

Nachts bin ich dann lieber wieder etwas weiter weg im Hotel (mit Garage für das Auto).

Makis Enefrega
20.10.2011, 09:41
The AC Village at Broadway and Navy Piers will come alive with the America’s Cup experience when
the America’s Cup World Series kicks off in San Diego. The nine-day international sporting compe-
tition will see fast action on the race course, while off the water, thousands of fans will enjoy local
and international live music, access to sailing stars and, interactive displays in a fun-charged festi-
val on shore.

The celebration of the AC World Series competition includes activities for all ages:
Watch the racing live, featuring America’s Cup groundbreaking new graphics and live commentary
Visit Flying on Water, where visitors will get a taste of the teams and what it’s like to sail on a high-
speed catamaran.

Take on the Racing Simulator, your own match race test, video-game style. Get up-close to best
sailors in the world, with the day’s racing highlights and first-hand reports from the sailing stars
every race day at the AC Village stage.

Get a sneak-peek into the action at teams bases from our “pit row”. Listen to great bands and
DJ’s, from indie pop to dance to some of San Diego’s best local bands. Great food festival with
a beer and wine garden, merchandise shops and stands.

To give some up-and-coming bands a spotlight on the America’s Cup global stage, the AC World
Series San Diego is hosting a Battle of the Bands, with the winners determined by online voting.
The four winning bands will get the opportunity to open for concerts each night of America’s Cup,
playing alongside acts such as Diplo, The Donkeys and K.Flay. For a chance to win, bands must
register at www.BattleofBands.SignOnSanDiego.com and share their video demo. The entrants
must register by 11:00 P.M., Sunday, November 6, 2011. All winners will be announced online on
November 10 at SignOnSanDiego.

With racing to run Nov. 12-20, the AC World Series San Diego will feature race courses designed
to deliver close competition and high-speed fly-bys for the fans on shore. The innovative regatta
format includes a mix of speed trials, head-to-head match racing, and all-out fleet racing with nine
identical AC45 wing-sailed catamarans charging the line.

WHEN:
The AC Village opens at:
November 12-15, 10:00 A.M. – 6:00 P.M.
November 16-20, 10:00 A.M. – 10:00 P.M.

WHERE:
The America’s Cup World Series fan entertainment zone, the AC Village, to be hosted at the Broadway
and Navy Piers
LIVE SCHEDULE:
Saturday, November 12
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
1:00 P.M. Three fleet races (time approximate and according to conditions)
6:00 P.M. AC Village closes

Sunday, November 13
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
1:00 P.M. Three fleet races (time approximate and according to conditions)
6:00 P.M. AC Village closes

Monday, November 14 – non-race day
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
6:00 P.M. AC Village closes

Tuesday, November 15 – non-race day
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
6:00 P.M. AC Village closes

Wednesday, November 16
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
11:00 A.M. AC Main Stage Opens - Oracle Race simulator
1:00 P.M. Racing begins (time approximate and according to conditions)
4:00 P.M. Mike Halloran, Radio MC
4:15 P.M. LIVE MUSIC: Battle of The Bands 4th place winner plays
5:30 P.M. Race Highlights & Athlete interviews from the stage
5:45 P.M. Mike Halloran, Radio MC
10:00 P.M. AC Village closes

Thursday, November 17 – San Diego Music Day
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
11:00 A.M. AC Main Stage Open - Oracle Race simulator
1:00 P.M. Racing begins (time approximate and according to conditions)
4:00 P.M. LIVE MUSIC: Battle of the Bands 3rd place winner plays
5:00 P.M. Mike Halloran, Radio MC
5:15 P.M. Little Hurricane
6:15 PM Mike Halloran, Radio MC
6:45 P.M. Athlete interviews from the stage
7:00 P.M. LIVE MUSIC: The Silent Comedy
9:00 P.M. LIVE MUSIC: The Donkeys
All afternoon, local VJ Miguel Vega
10:00 P.M. AC Village closes

Friday, November 18 – Healthy Oceans Day
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
11:00 A.M. AC Main Stage Opens - Oracle Race simulator
1:00 P.M. Racing begins (time approximate and according to conditions)
4:00 PM Mike Halloran, Radio MC
4:15 P.M. Earth Amplified
5:15 P.M. Mike Halloran, Radio MC
5:30 P.M. LIVE MUSIC: Battle of the Bands 2nd place winner plays
6:30 P.M. Mike Halloran, Radio MC
6:45 P.M Athlete interviews from the stage
7:00 P.M. Mike Halloran, Radio MC
7:15 P.M. LIVE MUSIC: K.FLAY
8:15 P.M. Mike Halloran, Radio MC
8:30 P.M. DJ
All afternoon, VJ Grant Davis
10:00 P.M. AC Village closes

Saturday, November 19
10:00 A.M. AC Village merchandise, food and beverage stands, and access to team bases open
11:00 A.M. AC Main Stage Opens - Oracle Race simulator
1:00 P.M. Racing begins (time approximate and according to conditions)
4:00 P.M. LIVE MUSIC: Battle of the Bands 1st place winner plays
5:00 P.M. Awards Ceremony for AC World Series San Diego Match Race Champion
5:30 P.M. Mike Halloran, Radio MC
5:45 P.M. Athlete interviews from the stage
6:00 P.M. LIVE MUSIC: The Chain Gang of 1974
7:00 P.M. Mike Halloran, Radio MC
7:15 P.M. LIVE MUSIC: Hyena
8:15 P.M. Mike Halloran, Radio MC
8:30 P.M. LIVE MUSIC: Diplo
All afternoon VJ Grant Davis
10:00 P.M. AC Village closes

Sunday, November 20
11:00 A.M AC Village merchandise, food and beverage stands, and the Oracle Race Simulator
on stage and race highlights on the big screen
2:00 P.M. Racing begins (time approximate and according to conditions)
3:00 P.M. Special live concert
3:30 P.M. Awards Ceremony for AC World Series San Diego Fleet Race Champion
4:00 P.M. LIVE MUSIC: Special live concert
5:00 P.M. Mike Halloran, Radio MC
10:00 P.M. AC Village closes (live program closes at 7:00 P.M.)

Makis Enefrega
25.10.2011, 21:35
The World’s Best Sailors to Compete November 12-20

In less than three weeks, the America’s Cup World Series (AC World Series) will land in San Diego, a location
known for its storied history with the America’s Cup. The nine-day event will mark the third stop in the 2011-
2012 America’s Cup World Series, a new professional circuit that has been attracting sailing fans and non-sai-
lors alike with its next generation racing speed machines, the AC45 wing-sailed catamarans.

"We're really excited about the San Diego event. As an American, having a chance to race in the US is always
something I look forward to,” said Terry Hutchinson, Skipper, Artemis Racing. “Having the race course inside
San Diego Bay gives us the opportunity to show what we do to more people than ever before, so that's also
a big bonus and for Artemis Racing, this is another chance for us to hone our skills against top competition
as we work towards the America's Cup in 2013."

With multiple vantage points dotted along the shoreline, the city is an ideal location to host the thousands
of AC World Series spectators anticipated to watch the first racing of the America’s Cup World Series in the
United States. Creating a live-action setting where fans can watch is a key element of this new America’s
Cup cycle, and the configuration of San Diego Bay is ideal. There is also a full range of hospitality options
for spectators seeking a full-service experience, featuring the America’s Cup Club on the Hornblower Inspi-
ration, which will have an unparalleled view of the sailing action right in the heart of the action with premium
benefits.

“San Diego Bay is a prime location for this series because the boats race closer to the shore than just
about anywhere else,” said Scott Peters, Chairman, Board of Port Commissioners. “The area of San Diego
Bay where the races will take place is located in the heart of San Diego, in downtown. Downtown has more
than 100,000 residents and workers and many of them will be able to just walk down to the waterfront to
observe the races close up.”

Fans will be greeted by new boats, new formats and a whole new level of racing. As seen at the first two
events, the athletes are tested through both fleet and match races as well as Speed Trials that put a pre-
mium on physical and mental strength.

Racing begins on November 12-13 with the Port Cities Challenge, an event supported by the Mayors of
each of the Port Cities - Chula Vista, Coronado, Imperial Beach, National City and San Diego. The preli-
minary showdown will allow competitors to gain a feel for the venue and fine-tune their speed. The week-
end will culminate on Sunday afternoon with the awarding of the Port Cities Challenge Trophy to the win-
ning team by one of the Port city mayors. In addition to the racing, the America’s Cup Village will be open
from 10am to 6pm offering a range of food and beverage and interactive activities.

After two off days, the San Diego Match Racing Championship begins on Wednesday November 16 with
three days of racing leading into the Final Championship. The highlight of the event is the final weekend,
November 19 and 20, where the teams will compete for the titles of AC World Series San Diego Match
and Fleet Race Champion, as well as for the chance to put points on the board for an overall 2011-12
AC World Series win.

Off the water, fans will be treated to a variety of activities and entertainment options at the AC Village
with live music every evening, access to sailing stars and interactive displays in a fun-charged festival
atmosphere on shore, right at the water’s edge where the boats will be racing. The AC Village will be
located on Harbor Drive and Broadway Pier, where fans can also visit ‘pit row’ and see the teams pre-
pare for the day’s racing and crane their boats in and out of the water. The AC Village will be open
from 10am to 10pm from November 16th to the 20th.

Entrance to the AC Village is a suggested donation of $10 to help support ocean conservation efforts.
The America’s Cup has dedicated its global platform to raising awareness of the issues facing the health
of our oceans worldwide and all proceeds of these donations will be split amongst the non-profit organi-
zations who are partnering with the America’s Cup: OceanElders, Mission Blue, Aquarium of the Bay,
Sailors for the Sea, and IUCN, the International Union for Conservation of Nature.

Televised to expose millions more fans to the sport of high-performance sailing, the AC World Series is
a regular circuit of regattas that will bring America’s Cup-level racing and experience to top international
venues. At the end of each AC World Series season, a champion will be crowned. These events provide
the fans the only opportunity to see all of the America’s Cup competitors racing together.

The AC World Series will be sailed in the AC45, the forerunner to the next generation of America’s Cup
boats, the AC72. Focused on creating more on-the-water excitement for both the teams and the fans,
the AC45 wing-sailed catamaran was designed for both speed and close racing. While capable of closing
speeds of over 30 mph, the AC45 remains nimble enough to handle the tight, tactical race courses plan-
ned by America’s Cup Race Management.


For travel, transportation and San Diego information, please visit
http://www.americascup.com/SanDiego.

Makis Enefrega
02.11.2011, 16:23
Luna Rossa und Circolo della Vela Sicilia sind Herausforderer für den 34sten America’s Cup

The Circolo della Vela Sicilia of Palermo and the team Luna Rossa Challenge 2013 announce
that their Notice of Challenge for the 34th America’s Cup, which will be held at San Francis-
co in September 2013, has been accepted by the Golden Gate Yacht Club.

Luna Rossa Challenge 2013 and Emirates Team New Zealand have signed a cooperation
agreement until 31st December 2012 which includes full access to all ETNZ design and
performance data for this period. The hulls for the Luna Rossa AC72’ will be built in Italy
and all other elements will be built in New Zealand in close cooperation with Emirates Team
New Zealand.

Luna Rossa’s 2012 programme includes the opening of a base in Auckland (New Zealand)
for the joint training, the participation in all events of the America’s Cup World Series
(ACWS) with the AC 45’ wing catamarans and the launch of the AC 72’ wing catamaran
for the America’s Cup.

From March 2013 the team Luna Rossa will continue its sporting preparation and techni-
cal development of the AC 72’ in San Francisco and will participate to all events schedu-
led for the 34th America’s Cup.

PATRIZIO BERTELLI, Team Principal of Luna Rossa Challenge 2013, declared: “I am cer-
tain that the co-operation of Luna Rossa with Emirates Team New Zealand will produce
excellent results, giving to both teams a faster and more effective development both in
the technical and in the sporting fields. The choice of the Circolo della Vela Sicilia as chal-
lenging yacht club is also significant: I think it is important, in a moment like this, to un-
derline the unity of our country also in the field of culture and sports”.

AGOSTINO RANDAZZO, President of the Circolo della Vela Sicilia, declared: “It is a true
honour for the Circolo della Vela Sicilia to challenge for the America’s Cup with a presti-
gious and beloved team like Luna Rossa. I therefore thank Patrizio Bertelli both for ha-
ving selected us and also for the reasons behind his choice. I am sure that our challen-
ge will contribute to create a strong spirit of emulation and will attract many young Si-
cilians to the sport of sailing”.

Technical and sporting cooperation with Emirates Team New Zealand

MATTEO de NORA, Team Principal of Emirates Team New Zealand, declared:
“I am very happy of this co-operation: since 2000, when they won the Louis Vuitton
Cup, Luna Rossa is certainly the most loved and respected foreign sailing team in New
Zealand. This partnership will increase the technical value of the teams. We look for-
ward to close co-operation on land and intense rivalry on the water.”

GRANT DALTON, managing director of Emirates Team New Zealand, said: “The coope-
ration with Luna Rossa is another step towards the long-term objective of establishing
our team as a provider of technology and services that highlight New Zealand’s marine
industry expertise. We look forward to sharing our design office resources and coope-
rating with two such well-respected names in top-level sailing.”
______________________

The team Luna Rossa was established in 1997 by Patrizio Bertelli with the original name
of “Prada Challenge for the America’s Cup 2000”. At its first attempt the team wins the
Louis Vuitton Cup – the challengers’ selection series - in 2000, with a record of 38 vic-
tories over 49 races. Luna Rossa has participated also in 2003 and in 2007 it reached
the Louis Vuitton Cup final. Luna Rossa is currently participating in the Extreme Sailing
Series, the Extreme 40’ catamarans circuit, where it is leading the overall standings.

Emirates Team New Zealand is the current holder of the Louis Vuitton Cup and is lea-
ding the America’s Cup World Series. Established in 1985 as the New Zealand Chal-
lenge, Emirates Team New Zealand has won both the America’s Cup twice and the
Louis Vuitton Cup twice. It also participates in the Audi Med Cup and Extreme Sai-
ling Series international racing circuits and will be at the start of the 2011/2012
Volvo Ocean Race with the yacht CAMPER.

The Circolo della Vela Sicilia, founded in 1933, is one of the oldest and most presti-
gious yacht clubs of the Mediterranean. Its club house is in Mondello, a few kilome-
ters from the centre of Palermo. Throughout the years the Circolo della Vela Sicilia
hosted many prestigious national and international regattas, including the J 24 and
Star Class European Championships, the Italian Olympic classes Championship and
the “Palermo – Monte Carlo” offshore race.

Makis Enefrega
09.11.2011, 09:56
Wingsegel hoch in der San Diego Bay

Winds were light to moderate on the bay Monday, ideal for a first test sail. Stronger winds
are expected beginning as early as tomorrow. But in all range of conditions, the wingsailed
AC45 catamarans are capable of generating breathtaking speeds, making spectacular racing.

Among the five boats training today was the French Energy Team, with Yann Guichard taking
over the skipper and helming duties for the racing in San Diego. The training sessions this
week are critical for him and his crew to gel as a team.

"I'm feeling more and more comfortable. After all, it's still a boat, it's a multihull and I know
multihulls quite well. It's more impressive with the wing, but we have a few days of training
here so that's good," said Guichard. "It's a small race area, quite narrow and with nine boats
competing, it's going to be challenging. For the first weekend, there is a low pressure weather
system coming so there could be strong winds. We'll be training a lot to be ready for that.”

Racing in San Diego begins with the Port Cities Challenge on Saturday and Sunday (Novem-
ber 12-13). Representatives from the member cities will be aboard the race boats on Sunday.
The event culminates with a public prize-giving ceremony at the AC Village following racing.

The championship portion of the America's Cup World Series - San Diego runs from Wed-
nesday November 16 through Sunday November 20, and includes fleet and match racing,
as well as AC500 Speed Trial drag races. The teams earn points from their final ranking in
both the fleet and match racing events towards the 2011-2012 America's Cup World Series.

Live, streaming video coverage of the racing runs from November 16-20 on the America's
Cup YouTube channel. And for the first time, there will also be live streaming to mobile de-
vices through the America’s Cup YouTube channel.

Beginning on the opening weekend fans can enjoy the show from the America's Cup Village,
which features food, merchandise, exhibits and entertainment. The AC Village is housed on
North Harbor Drive, between Broadway and Navy Piers. From November 16, the AC Village
will feature live music each evening.

The races of the America's Cup World Series will take place just off these Piers, within the
tight confines of San Diego Bay. Spectators will be able to take advantage of a number of
good shore-side viewing points, including a public spectator area at the end of Broadway
Pier. In the AC Village there will be live video with expert commentary on the big screen
from Wednesday through Sunday. Entrance to the AC Village is a suggested donation
of $10 to help support ocean conservation efforts.

With racing now just days away, the sailors, the city and the Port of San Diego are
looking forward to the start of the competition.

“San Diego Bay has a proven track record as a perfect venue for this type of action-
packed sailing,” said Board of Port Commissioners Chairman Scott Peters. “The Port
Cities Challenge is really a community celebration and a perfect way to encourage re-
sidents of San Diego County to come to the waterfront, and cheer on their represen-
tative teams as the racing event gets underway.”

Racing at the America's Cup World Series - San Diego is scheduled to start with a
warning signal at 1:05 pm each race day.

Gilles Martin-Raget

Makis Enefrega
12.11.2011, 09:56
Six of the best race crews in the world were on San Diego Bay Friday afternoon in final
preparation for the start of the America’s Cup World Series – San Diego.

With racing taking place in 6 to 9 knot Southwesterly wind, several teams took advantage
of the situation to practice their starts and close-quarters race maneuvering. China Team
had a strong day in the two races, posting a win and a second place finish to top the table
ahead of Sweden’s Artemis Racing.

“San Diego has a reputation for light airs but today was nice, up in the 8-10 knot range,”
said China Team skipper Charlie Ogletree. “We’re strong in the light winds as our helms-
man, Andreas Hagara, his specialty is light airs. He’s won a world championship in similar
conditions so he’s got a good feel in the light. We’re hoping for good results; we need
to learn to race at the front, so we’ll be looking to do as well as we can this weekend.”

On Saturday and Sunday, the racing gets serious, with all nine America’s Cup World
Series crews scheduled to race in the Port Cities Challenge. Three fleet races are
scheduled each day.

Representatives from the member cities will be aboard the race boats on Sunday. The
event culminates with a public prize-giving ceremony at the AC Village following racing.
The Port Cities Challenge trophy was designed by British artist Richard Vasey, who was
inspired by the AC World Series coming to Plymouth in September. He donated the tro-
phy to the local organizers of the San Diego event, who will present it to the winning
team on Sunday.

Following two training days on Monday and Tuesday, the championship portion of the
America's Cup World Series - San Diego runs from Wednesday November 16 through
Sunday November 20, and includes fleet and match racing, as well as AC500 Speed
Trial drag races. The teams earn points from their final ranking in both the fleet and
match racing events towards the 2011-2012 America's Cup World Series, currently
led by Emirates Team New Zealand.

How to follow:
Beginning on the opening weekend (November 12-13) fans can enjoy the show from
the America's Cup Village, which features food, merchandise, exhibits and entertain-
ment. The AC Village is housed on North Harbor Drive, between Broadway and Navy
Piers. From November 16-20, the AC Village will feature live music each evening.

The races of the America's Cup World Series will take place just off Broadway and
Navy Piers, within the tight confines of San Diego Bay. Spectators will be able to
take advantage of a number of good shore-side viewing points, including a public
spectator area at the end of Broadway Pier. In the AC Village there will be live video
with expert commentary on the big screen from Wednesday through Sunday. En-
trance to the AC Village is a suggested donation of $10 to help support ocean con-
servation efforts.

Online, the America's Cup website, www.americascup.com has all the news, features,
images and results from San Diego, including a webcam from the team bases. Star-
ting with the championship races from November 16-20, the event YouTube channel,
www.youtube.com/americascup will have live and on-demand streaming coverage of
all racing. And for the first time, there will also be live streaming to iOS mobile devices
through the America’s Cup YouTube channel.

Racing at the America's Cup World Series - San Diego is scheduled to start with a
warning signal at 1:05 pm each race day.

Gilles Martin-Raget

Makis Enefrega
14.11.2011, 10:13
Das Emirates Team New Zealand war zwar am Freitag als letztes Team angereist, und Skipper
Dean Barker ist zuvor noch nie in San Diego gesegelt, dennoch gab er sich mit seinem Team
keine Blöße und gewann die „Port Cities Challenge” zum Auftakt der America’s Cup World
Series in San Diego.

„Die Teams haben mehr und mehr Segelpraxis, entsprechend wird das Niveau immer höher“,
sagte Dean Barker. „In einem unberechenbaren Revier wie diesem gibt es viele Positionswech-
sel, deshalb ist es das Wichtigste, möglichst konstant zu segeln.“ Den Neuseeländern gelang
dies zweifelsohne: Die „Kiwis“ gewannen zwar nur ein Fleet Race, kamen aber fünf Mal unter
die besten drei und hatten am Ende komfortable sieben Punkte Vorsprung auf ORACLE Ra-
cing Spithill. Einen weiteren Zähler zurück kam Artemis Racing auf Rang drei.

Nachdem am Samstag das China Team seinen ersten Sieg im Rahmen der AC World Series
gefeiert hatte, waren es am Sonntag die französischen Teams, die im Rampenlicht standen.
Zunächst sicherte sich Aleph mit seinem neuen Skipper Pierre Pennec am Steuerrad den
Sieg in der vierten Wettfahrt. Das sechste Rennen schließlich gewann das Energy Team
mit Skipper Yann Guichard nach einer fehlerfreien Leistung.

„Dies ist ein fantastischer Tag für Aleph“, meinte Pennec. „Der Wind hat stark gedreht,
aber es war sonnig. Die Brise war stark genug, um auf einem Rumpf zu segeln. Dass
wir unseren ersten Sieg feiern konnten, macht diesen Tag zu etwas Besonderem.“

„Ab dem vierten Rennen war unsere Crew etwas müde“, sagte Guichard über den Renn-
sieg. „Dennoch haben wir keine Fehler gemacht, dieser Erfolg ist eine große Sache für
unser Team.“

Im ersten Rennen des Tages waren einige Vertreter der fünf Hafenstädte an Bord der
Katamarane. Coast Guard Commander Michael Leo Guerrero segelte für Chula Vista mit
ORACLE Racing Spithill. Das Team kam auf Rang zwei und erreichte damit die beste Plat-
zierung aller Boote mit Gästen. Chula Vista darf sich damit als „schnellste Hafenstadt“
bezeichnen. „Es war einfach nur genial”, sagte Commander Guerrero, der Chula Vista
anstelle von Bürgermeisterin Cheryl Cox vertrat. „Diese Boote sind phänomenal, wenn
sie Geschwindigkeit aufnehmen, ist das sehr faszinierend. Wir haben schon viel über
die Technologie hinter diesen Katamaranen gehört, umso schöner war es, sie in Aktion
zu erleben.“

Makis Enefrega
16.11.2011, 10:09
Stimmen von der Pressekonferenz mit den Skippern:

Pierre Pennec, Aleph (FRA):
„Ich bin hier, um zu lernen und mit meinem Team das bestmögliche Resultat einzufahren.
Es ist leicht, Freude an diesen Booten zu haben, und ich habe den ganzen Tag ein Grin-
sen auf den Lippen. Bertrand [Pacé] ist ein sehr guter Coach. Er schaut in den Compu-
ter [und übernimmt die harte Analyse-Arbeit], während ich segeln darf.“

Terry Hutchinson, Artemis Racing (SWE):
„Wir wollen weiterhin konstant segeln. Dieses Revier ist von anspruchsvollen und unbe-
rechenbaren Winddrehern gekennzeichnet. Unsere Bootsgeschwindigkeit war [im Trai-
ning am Wochenende] nicht besonders gut. Wir haben uns viele Gedanken über die
richtige Kombination von Segeln gemacht, aber am meisten müssen wir an uns selbst
arbeiten. Wir müssen unsere Leistung ständig analysieren und optimieren.“

Charlie Ogletree, China Team (CHN):
„Seit wir in San Diedo sind, legen wir uns mächtig ins Zeug. Seit Plymouth haben wir
nicht mehr auf mit den AC45 vergleichbaren Booten gesegelt. Es gab eine Werbever-
anstaltung in China, wir stehen vor der Herausforderung, in China Aufmerksamkeit
für den Cup zu generieren. Die Chinesen sind fasziniert vom Segelsport, die Sport-
art ist im Kommen. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen für den America’s Cup zu
begeistern.”

Dean Barker, Emirates Team New Zealand (NZL):
„Es ist schön, in San Diego zu sein. Hier bin ich nie zuvor gesegelt. Die Stadt hat
eine lange Cup-Tradition. Für uns Neuseeländer ist 1995 ein ganz besonderes Jahr,
als unser Land hier den America’s Cup gewonnen hat. Direkt vor der Stadt zu se-
geln, hat auch seine Tücken, aber es wird eine großartige Regatta.”

James Spithill, ORACLE Racing Spithill (USA):
„Wir haben hier einen sehr schönen Hafen, mitten in der Stadt. In der Vorberei-
tung auf den vergangenen America’s Cup Training sind wir hier in San Diego meis-
tens weit draußen gesegelt. Die Zuschauer werden eine großartige Show erleben.
Die Menschen in San Diego kennen den Cup gut, diese Regatta wird die Erinne-
rung auffrischen. Aber früher konnten sie lediglich sehen, wie die Yachten zum
Regattakurs geschleppt wurden. Jetzt findet alles vor ihrer Nase statt, das wird
aufregend. Hier kann jedes Team gewinnen.”

Yann Guichard, Energy Team:
„Ich hatte noch nicht allzu viel Gelegenheit zu trainieren, muss also das Boot und
das Team immer noch kennenlernen, da mache ich aber Fortschritte. Ich kann mich
nun auf die Taktik und die Strategie konzentrieren. Außerdem haben wir ein neues
Segel und sind dadurch schneller geworden. Wir arbeiten an der Kommunikation
an Bord und sind auf einem guten Weg.“

Vasco Zbogar, Green Comm Racing (ESP):
„Nach der Regatta in Plymouth [als das Team am Finaltag in eine der zahlreichen
Kollisionen verwickelt war] mussten wir das Boot reparieren. Es hätte aber schlim-
mer ausgehen können. Das Boot ist wieder hergestellt, aber wir konnten nicht all-
zu viel trainieren. Jetzt segeln wir so viel wie möglich. Noch haben wir viel Raum
für Verbesserungen. Hoffentlich erreichen wir ein gutes Ergebnis.”

Chris Draper, Team Korea (KOR):
„Wir hatten noch nicht allzu viele Gelegenheiten, auf dem AC45 zu segeln, aber
wir haben ein gutes Projekt mit unseren koreanischen Seglern absolviert und
sind bei einer Regatta in Korea angetreten. Ich bin sicher, dass unser Rück-
stand gegenüber den Teams mit Training nicht allzu groß ist.”


Darren Bundock, ORACLE Racing Coutts (USA):
„Ich habe diese Position eben erst eingenommen und bin Russell [Coutts] dank-
bar, dass er mir diese Chance gegeben hat. Meine Aufgabe ist es, Jimmy so gut
es geht anzutreiben. Ich muss ihm in Nacken sitzen. Natürlich würde ich gerne
seine Position [als Skipper der ORACLE Racing America’s-Cup-Challenge] ein-
nehmen.“

Makis Enefrega
18.11.2011, 16:34
Internet-Camera im Hafen von San Diego:

www.youtube.com/watch?v=2hXVUrZVkOg&feature=channel_video_title

Makis Enefrega
19.11.2011, 14:33
In San Diego schleichen sich Morgen-Brise und -gräue in den Hafen.

Makis Enefrega
22.12.2011, 12:30
Green Comm Racing, the youngest team to compete in the history of the America’s Cup, brings
together two of Europe’s most dynamic regions, Lombardy and Valencia, in its challenge for the
34th America’s Cup in San Francisco by promoting the values of sustainability.

With the presence of the key Officers of the Lombardy Region, the President of the Real Club
Nautico de Valencia, Manuel Pons, the President of Circolo Vela Gargnano, Lorenzo Rizzardi,
Green Comm Racing and its Executive Chairman, Francesco De Leo, a major milestone was
reached, by securing the institutional support of the Lombardy Region in promoting the first
European Challenge for the 34th America’s Cup.

The Region of Lombardy, Italy’s industrial and technological heartland, and one of Europe’s
most dynamic regions, has teamed up with Green Comm Racing to launch the first America’s
Cup challenge which aims at tapping the innovation and research capabilities of two nations,
Italy and Spain, by promoting a global sustainability agenda.

Green Comm Racing and the Real Club Nautico de Valencia (RCNV) have engaged with Circolo
Vela Gargnano (CVG) to reinforce the ties between Italy and Spain, and promote the first Euro-
pean Challenge in the history of the America’s Cup.

With a budget of 54 million Euros for its 34th America’s Cup campaign, Green Comm Racing
is now working on the development of the AC72 multihull, which will be launched on the wa-
ters of San Francisco at the beginning of 2013.

The new class of AC72 multi-hulls is a de-facto platform for innovation, a combination of
state of the art technology, science and research. The Region of Lombardy is one of the
leading innovation hubs in the world, with a tradition of technological excellence and entre-
preneurship, which spans across a number of scientific domains which are keys to building
up a successful America’s Cup campaign. Among them:

1. Advanced materials

2. Yacht design and construction

3. Electronic and sensors

4. E-health

5. Sustainability and renewable energy

Green Comm Racing is building up the youngest team ever to compete in the America’s Cup,
engaging a new generation of European athletes, selected from Olympic sailing trials, tapping
a new wave of young European entrepreneurs, which are bringing together breakthroughs in
technology and innovation to promote sustainability across the World.

Commenting on the launch of the first ever European Challenge, which aims at tapping the
best young talents in sports and technology, Francesco De Leo, Executive Chairman of Green
Comm Racing, said: “We are delighted and proud to have been chosen by one of Europe’s
most dynamic regions to tap and enhance the entrepreneurial spirit, the technological pro-
wess and the athletic excellence of a new generation of Europeans.

Promoting the values of sustainability is not an issue relegated to one single country or
region of the world. We are not just Italian, Spanish, or French.

We are first and foremost Europeans and we need to inspire and engage the new gene-
ration to take charge in addressing one of the most critical challenges of our times: cli-
mate change and sustainability.

The America’s Cup with its innovative format and its focus on pushing the edge of tech-
nology and innovation is the best platform and test ground for new talents and opens
up the opportunity to engage a young and dynamic global audience by sharing the jour-
ney towards a more sustainable planet.

San Francisco and the Bay Area are the most iconic venues for a world class event, such
as the New America’s Cup: California is The Hub for innovation in green tech and the ties
to Lombardy, Valencia and Europe will be greatly enhanced by reaching out to a new gene-
ration of young entrepreneurs which are feeling at home across both sides of the Atlantic.

In the end, the New America’s Cup is not just a next generation, top class sport event:
this time, more than ever, it will inspire and ignite a new wave of innovation, with an en-
during impact on our progress towards a more sustainable world.

It’s time for Europe to come together to address the challenge of building on each other’s
strengths, and rebuilding trust across diverse constituencies: sport can play a role, and
the America’s Cup provides a great opportunity to reach out to a new generation of young
Europeans”.

Makis Enefrega
04.01.2012, 14:15
... Seit der Cup nicht mehr mit richtigen Booten ausgetragen wird, interessiert sich
sowieso keiner mehr dafür, da können durchaus alle Regatten in einen Topf.
Ich bin gespannnt. Vor zwei Jahren schlug ich YACHT vor, das America's-Cup-Unter-Forum
zu entsorgen und seinen Inhalt dem Unter-Forum REGATTA zuzuschlagen. Nicht mal ein
müdes Lächeln bekam ich dafür.

Pogolino
05.01.2012, 01:04
Ich bin gespannnt. Vor zwei Jahren schlug ich YACHT vor, das America's-Cup-Unter-Forum
zu entsorgen und seinen Inhalt dem Unter-Forum REGATTA zuzuschlagen. Nicht mal ein
müdes Lächeln bekam ich dafür.

Möglich, daß für eine derart revolutionäre Idee die Zeit noch nicht reif war. Nach den Selbstgesprächen der letzten Monate auf diesem Bereich, hat vielleicht sogar die konservative Forumsverwaltung ein Einsehen.

Makis Enefrega
05.01.2012, 09:12
Möglich, daß für eine derart revolutionäre Idee die Zeit noch nicht reif war. Nach den Selbstgesprächen der letzten Monate auf diesem Bereich, hat vielleicht sogar die konservative Forumsverwaltung ein Einsehen.
So wird das nichts mit Profilierung; selten gelingt Sie auf Kosten anderer. Den Kiel-Fraktion-
Interessenten am AMERICA'S CUP sind die Schiffe weggebrochen. Da mögen Sie sich noch
so viel Mühe geben, Sie schaffen es nicht, das zu meinem Problem zu machen. Im Übrigen
bin ich der Meinung, dass in der Redaktion von YACHT so viel Bewusstsein für den wichtig-
sten Pokal der Segel-Geschichte (wenn nicht Weltgeschichte) vorhanden ist, dass man ihm
weiter ein eigenes Unter-Forum zugesteht.

Pogolino
05.01.2012, 14:04
Im Übrigen
bin ich der Meinung, dass in der Redaktion von YACHT so viel Bewusstsein für den wichtig-
sten Pokal der Segel-Geschichte (wenn nicht Weltgeschichte) vorhanden ist, dass man ihm
weiter ein eigenes Unter-Forum zugesteht.

Da ist schon wieder solch eine Dynamitstange. Ich werf sie gleich mal zurück: Wenn dieser Cup so wichtig ist, wie vorteilhaft ist dann Wissen darum für die seglerische Allgemeinbildung? Wann haben sie das erste Mal vom Cup gehört? Seit wann verfolgen sie das Geschehen um den Cup aktiv? Was wissen sie von seiner Geschichte?

Makis Enefrega
05.01.2012, 17:28
Da ist schon wieder solch eine Dynamitstange. Ich werf sie gleich mal
zurück: Wenn dieser Cup so wichtig ist, wie vorteilhaft ist dann Wissen darum für die
seglerische Allgemeinbildung? Wann haben sie das erste Mal vom Cup gehört? Seit
wann verfolgen sie das Geschehen um den Cup aktiv? Was wissen sie von seiner
Geschichte?
Die Kandidaten für das Amt des Multihull-Supervisors werden examiniert.

Das Forum-Mitglied POGOLINO, Anwärter auf den bald vakanten Posten des Segel-Pap-
stes, trifft die Vorauswahl. Heute ist MAKIS ENEFREGA dran.

Der ist auf Alles vorbereitet, aber nicht auf Fragen zur Wichtigkeit seglerischer Allgemein-
bildung in Bezug auf den AMERICA'S CUP - er muss passen.

Auch bei der zweiten Frage, wann er das erste Mal mit dem Cup-Geschehen konfrontiert
war in seinem Leben, ist er überfragt; denn der Cup hatte sich über die Hintertür bei ihm
eingeschlichen, während er selbst draußen auf den Regatta-Revieren nach Titeln jagte.
Er hatte Zeitung gelesen, ja, und er registrierte auch den erstmaligen Verlust des Cups
aus amerikanischer Hand, in Verbindung mit dem Namen Dennis Conner und einem neu-
artigen Kiel am Schiff der Neuseeländer, entwickelt in holländischen Schlepptanks.

Schließlich die Gretchenfrage nach dem Wissen. Was soll ich mich mit Wissen belasten,
das ich in WIKIPEDIA nachlesen kann, sagte sich MAKIS.

Pogolino
05.01.2012, 17:53
[B]Er hatte Zeitung gelesen, ja, und er registrierte auch den erstmaligen Verlust des Cups
aus amerikanischer Hand, in Verbindung mit dem Namen Dennis Conner und einem neu-
artigen Kiel am Schiff der Neuseeländer, entwickelt in holländischen Schlepptanks.

Schließlich die Gretchenfrage nach dem Wissen. Was soll ich mich mit Wissen belasten,
das ich in WIKIPEDIA nachlesen kann, sagte sich MAKIS.

Es waren Australier, an deren Schiff der Flügelkiel hing. Namentlich John Bertrand und Australia II, aber das nur am Rande. Sich mit Wissen vollzustopfen, daß Wikipedia viel bequemer liefert, halte ich auch für wenig sinnvoll. Auffällig an Ihre Beiträgen, und da sind wir schon wieder kurz vor den Dynamitstangen, ist die Wichtigkeit des Cups, auf die sie immer wieder hinweisen, obwohl er Ihnen bis vor drei Jahren offensichtlich völlig egal war. Zu der Zeit war er aber der gleiche Pokal.
Im Übrigen hielte ich es für vorteilhaft, wenn sie mal nach Nigel Tetley googeln. Der wird sie bestimmt interessieren. Ihr Meister Schenk hat sich vor einiger Zeit auch über ihn geäußert - leider nicht besonders vorteilhaft.

Ausgeschiedener User
05.01.2012, 18:02
Interessant, wie der Themenersteller seit Beitrag # 47 sein eigenes Thema so verwässert. Wo er doch sonst so für Forendisziplin und -qualität kämpft und jede noch so kleine Abtrift in andere Foren "verschiebt" oder durch Erstellung neuer Themen "verlagert".

War es zuletzt doch langweilig, so ganz alleine hier? :rolleyes:
(letzter 'fremder' Beitrag war # 33 am 22.09.11)





Und der Pogolino geht ihm auch noch auf den Leim und fällt auf den Trick mit dem (themenfremden) Zitat rein und unterbricht den schönen Monolog ...... http://www.cosgan.de/images/midi/konfus/a050.gif

Makis Enefrega
05.01.2012, 18:13
...
Im Übrigen hielte ich es für vorteilhaft, wenn sie mal nach Nigel Tetley googeln ...
Auf der Suche nach NIGEL TETLEY stieß ich zunächst auf einen Link mit Namen Cowhurst,
wollte wissen, ob es sich um den

Donald Crowhurst

(36, Brite, Elektronik-Ingenieur, erfolgloser Unternehmer, unerfahrener Wochenend-Segler,
verheiratet, 4 Kinder) handelt und wurde beim Click darauf von plötzlich einsetzender Musik
überrascht:

www.365sterne.de/GrosseLogb/donald/weltreise/index.html

ralfandreas
05.01.2012, 18:14
Im Übrigen hielte ich es für vorteilhaft, wenn sie mal nach Nigel Tetley googeln. Der wird sie bestimmt interessieren. Ihr Meister Schenk hat sich vor einiger Zeit auch über ihn geäußert - leider nicht besonders vorteilhaft.

Wirklich interessant. Wusste gar nicht, dass er eines gewaltsamen Todes starb. Wenigstens bei Ausübung seines "Hobbys", wie es scheint...

Pogolino
05.01.2012, 19:56
Wenigstens bei Ausübung seines "Hobbys", wie es scheint...

Wirklich tragisch die Geschichte. Daß Schenk den Fall aufgegriffen hat, weil er im gleichen Zusammenhang erklärt hat, daß Einhandsegler ein Ding an der Murmel haben, treibt mich schon wieder zum Wahnsinn. Es gab beim Golden Globe damals eigentlich drei Gewinner. Sir Robin, Tetley und Moitessier.

Makis Enefrega
10.01.2012, 18:39
The following press release is distributed on behalf of Ben Ainslie Racing (BAR):

Three time Olympic gold medallist Ben Ainslie today announced the launch of a new team
that will initially compete in the next edition of the America’s Cup World Series along with
plans to join ORACLE Racing for the defence of the 34th America’s Cup.

Ben Ainslie Racing (BAR) will compete in the 2012/13 America’s Cup World Series (ACWS),
following the completion of Ainslie’s London 2012 Olympic campaign in the Men’s Single-
handed Heavy Dinghy (Finn class) event.

The new global America’s Cup World Series circuit attracts some of the best sailors in the
world in high speed 45 foot wing-sailed catamarans.

With the announcement of a new team, the triple Olympic gold medallist also set out his
long term vision to challenge for the 35th America’s Cup following the conclusion of the
34th Cup in San Francisco in 2013: “I’ve always tried to have a plan of what I’m doing
next after the Olympics. The 2012 Olympics has been the focus, but from that has come
the opportunity to be able to build a team which we hope can ultimately go on to chal-
lenge for the 35th America’s Cup.”

Four time America’s Cup winner and ORACLE Racing’s CEO Russell Coutts fully backed
Ainslie’s goal to create his own future America’s Cup team. “With all the things that we
are doing to improve the America’s Cup commercially, I think this is a great time for
someone like Ben to be laying the foundations for his own team. With the massive
improvements to televising the racing and staging it right where fans can see it, there
has never been a better arena for stars such as Ben. ”

Ben Ainslie Racing (BAR) will be entering the America’s Cup World Series under the
Royal Cornwall Yacht Club, which has supported the Olympian since the beginning
of his career. Ben said: “It’s my home club; it’s where I grew up. I’ve had so much
support from the club over the years, it seemed a natural fit.”

The AC World Series will provide a great testing ground and platform for Ben, as will
joining ORACLE Racing for their 2013 defence. Ben will be added to an already impres-
sive line-up which includes some of the best sailors in the world, such as James Spithill,
youngest ever winning skipper of the oldest trophy in international sport, and Russell
Coutts.

It will be the 34 year old Briton’s fourth America’s Cup campaign. After the 2000 Syd-
ney Olympics Ainslie joined the American ‘One World Challenge’. Post-Athens in 2004
he helped ‘Team New Zealand’ lift the Louis Vuitton Cup before joining Sir Keith Mills
start-up campaign ‘TEAMORIGIN’ as skipper after his victory at the 2008 Beijing Olympics.

On joining ORACLE Racing Ainslie said: “It’s a fantastic opportunity, I have a huge
amount of respect for Russell, Jimmy and everyone involved. I think with the direction
the Cup has taken in the last few years, it’s actually really important that ORACLE Ra-
cing win again and it continues on the path that it has taken. I’m very excited about it
and hopefully I can help the team retain the Cup.”

Welcoming Ben to the America’s Cup, Coutts said: “It’s fantastic for the America’s Cup
that we’ve got a three time Olympic gold medallist, four time Olympic medallist, hopefully
soon to become five. The America’s Cup without Ben would be a little bit like Wimbledon
without Rafael Nadal or Novak Djokovic.

He’s the number one sailor in the world right now and it’s fantastic to have him involved
in our team.”

The iconic America’s Cup trophy was originally awarded in 1851 by Britain’s Royal Yacht
Squadron for a race around the Isle of Wight, to the schooner America. The trophy was
renamed the America’s Cup after the boat and was donated to the New York Yacht Club
under the terms of the Deed of Gift, which made the Cup available for perpetual interna-
tional competition. Ainslie will not rule out another bid for Olympic gold in Brazil 2016,
but for now he sees his future with the America’s Cup.

About Ben Ainslie CBE

Ben Ainslie is Britain’s most successful Olympic sailor; in total he has won three gold
medals and one silver.

Ben won his first Olympic medal at just 19 years old – silver in the Laser class at the
1996 Atlanta Games. Four years later, he achieved every athlete’s dream of Olympic
gold on Sydney Harbour. For the 2004 Athens Olympic Games, Ben switched to the
larger Finn dinghy he again won Olympic gold. In August 2008 Ben proved his was
still the best by winning his third straight Olympic gold medal.

Not only is he a triple Olympic gold medallist, he is also a nine times World champion,
eight times European Champion, three times ISAF world sailor of the year and former
ISAF World Match Racing Champion. Ben’s next aspiration is to win a historic fourth
gold in the London 2012 Olympics.


Ben Ainslie Racing (BAR) will be entering the America’s Cup World Series in September
2012/13, but this will not include entry to the Louis Vuitton Cup, the Challenger Series
for the 34th America’s Cup.

Ben Ainslie Racing (BAR) will be entering the America’s Cup World Series under the
Royal Cornwall Yacht Club.

Makis Enefrega
19.02.2012, 01:50
Napoli ist bereit für die Show der neun Duellanten, hier der Spot:

http://34th.americascup.com/media/images/m4210_Naples_Map.jpg

Makis Enefrega
23.02.2012, 01:13
In 44 Tagen wird hier zum ersten Mal im Zeichen des America's Cup gesegelt:

www.americascup.com/en/Latest/News/2012/2/Americas-Cup-race-course-revealed/

Makis Enefrega
27.02.2012, 21:16
Sky Sports will provide full daily live coverage of the next stop of the America’s Cup
World Series in Naples, Italy in April and in Venice in May, in addition to daily race high-
lights. With 13 hours of live coverage alone planned from the 11th to 15th of April,
Sky Sports will be the UK’s home base for high-octane America’s Cup racing. Both
events will be available in the UK live on Sky Sports and via live streaming on sky-
sports.com.

Rik Dovey, Deputy Managing Director of Sky Sports said: “We are delighted to be
able to show the America’s Cup on Sky Sports and give UK viewers a chance to
see the live action of the events leading up to the 2013 America’s Cup. This is
another example of the value we are creating for customers through our content.
Our different ways of keeping up-to-date and support programming can take new
followers and devoted fans to the core of this sport.”

As the AC World Series prepares to make its fourth stop on the circuit in Naples,
event organizers will also be announcing partnerships with free-to-air national
broadcasters in the American and Italian markets in the coming days.

Richard Worth, Chairman and CEO, America’s Cup Event Authority: “We’re de-
lighted to see the growth of interest of the America’s Cup World Series by pi-
votal broadcasters like Sky Sports. We believe that the athletic and competi-
tive nature of the sport is showing far wider audiences just how exciting the
sport of sailing really is. The reliability and drama of the events are proving in-
tensely attractive.”

Naples will mark the return of one of Italy’s strongest America’s Cup challengers,
Luna Rossa Challenge, to the competition. The team returns in force and style,
fielding not one but two teams aboard the AC45s, the first of the next genera-
tion wing-sailed catamarans.

A fleet of eleven AC45s from eight different countries will do battle representing
nine America’s Cup teams. The international fleet will compete off the waterfront
of via Caracciolo, where the AC World Series Naples will feature some of the world’s
best sailors competing in the fastest boats.

In addition to the Italians, teams representing New Zealand, China, France, Korea,
Spain, Sweden, and the United States will be on the starting line in Naples. At the
halfway stage in the inaugural World Series, Emirates Team New Zealand leads the
Team USA/ORACLE Racing Spithill by just a single point in the overall standings.

Sky Sports live coverage will run daily at 13:00 UK time, and the broadcaster will
continue to showcase “America’s Cup Uncovered,” the 30-minute feature program
documenting the background stories of the America’s Cup.

The AC World Series has shown rapid growth in its total distribution, now reaching
more than 190 countries and territories around the globe.

In addition to traditional broadcast outlets, every minute of the live action is avail-
able on the dedicated America’s Cup YouTube channel – livestreamed and on de-
mand - with a choice of commentary, as well as a multi-screen player with four
different feeds so viewers can choose the action they want to view.

“In every sense of the word, the America’s Cup is reinventing itself, from our
cutting-edge boats to breakthrough sporting technology to our close-to-
shore racing,” said Worth. “Everything about this new America’s Cup is
designed around the spectator experience.”

UK viewers can also keep up-to-date with Sky Go, which allows Sky TV cus-
tomers with Sky Sports access across a range of devices. Sky customers will
be able to watch live streaming of every Sky Sports channel on laptops, com-
puters, tablet and mobile devices. There is also coverage on skysports.com,
plus the breaking news and views round the clock on Sky Sports News.

winnfield
27.02.2012, 22:47
Sky Sports will provide full daily live coverage..........views round the clock on Sky Sports News.

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Vergesst was es von UHU, Tesa oder Scotch gibt! Denn jetzt ganz Aktuell gibt es

Copypaste

als neues Wundermittel im Haushalt. Es ist das Nr. 1 Produkt aus dem Deutschen Trendsetter Reich und wurde schon über 200 Milliarden mal angewendet.

leider hat carlo nur die englische version :mad:

Makis Enefrega
28.02.2012, 10:28
Mayor Edwin M. Lee and the America’s Cup Event Authority (ACEA) announced today a
consolidated venue plan for the 34th America’s Cup, removing Piers 30-32 for use during
the America’s Cup events, consolidating all racing teams at Pier 80 and build a race village
at Pier 27-29.

“We are excited to host the 34thAmerica’s Cup, one of the world’s greatest international
sporting events, in San Francisco and benefit from the jobs and economic impacts that
come with it,” said Mayor Lee. “This consolidated venue plan with the teams at Pier 80 will
ensure we are ready for races this year and in 2013 and brings new investment and im-
provements to our City’s Southern waterfront.”

“We want to thank the Mayor, his staff and the City of San Francisco for their incredible
support and efforts working with us to make our collective goal of a remarkable race a
reality. We believe that these changes will further the progress towards our collective
goal while maintaining major investments in City Infrastructure,” said America’s Cup
Event Authority Board Member Stephen Barclay. “We look forward to continuing our
work with the Mayor and the City and delivering all the benefits this race will bring.”

The additional development at Pier 80 in Dogpatch and the Bayview will mean millions
of dollars in improvements and job opportunities in one of the City’s most underserved
areas. The infrastructure improvements and long-term development rights associated
with the Event Authority’s investments, originally proposed for team bases at Piers
30-32, will now no longer be necessary for races in 2012 and 2013.

Ausgeschiedener User
28.02.2012, 11:05
die Copypaste
(..) Es ist das Nr. 1 Produkt aus dem Deutschen Trendsetter Reich und wurde schon über 200 Milliarden mal angewendet


Hab mich auch schon oft gefragt, wie viele Fantastillarden von Terrabyte inzwischen an reinem Datenmüll (= doppelt / kopiert / verlinkt etc.) weltweit auf Servern gespeichert sind.

Und wie viel Strom diese Server fressen.

Und welche Datenmenge auf einen Schlag eingespart würde, wenn man all diese Server abgleichen/synchronisieren würde.

:eek:


Aber Dank cloud computing wird das in Zukunft noch tausendmal schlimmer.

Vielleicht sollte man sich ein paar Server in den Keller stellen und Speicherplatz verpachten ..... :rolleyes:


_

Islelander
29.02.2012, 02:03
Francisco macht AC den Hof? (http://www.newsday.com/news/sf-waterfront-plans-for-america-s-cup-scaled-back-1.3562139)

Makis Enefrega
29.02.2012, 09:42
Francisco macht AC den Hof? (http://www.newsday.com/news/sf-waterfront-plans-for-america-s-cup-scaled-back-1.3562139)
Daneben ergibt die mittelalterliche Sinnform den „Sitz einer Person“, wie beim Hof
des Königs, Hofhaltung. Daraus entwickelt sich in der Folge als „Besitz einer Per-
son“ die Bezeichnung für ein landwirtschaftliches Anwesen (Gut, Landgut) im All-
gemeinen, als „Bauerngut“ oder in herrschaftlichem Besitz als „Gutshof“, abstra-
hiert in der Redewendung den Hof machen.

Beispiele
Ein Mann macht einer Frau den Hof = Er wirbt um sie.
Eine Frau macht einem Mann den Hof = Sie macht ihm Avancen.
San Francisco macht dem America's Cup den Hof = Die Stadt stellt Infrastruktur zur Verfügung.

So viel Zeit investiert Makis Enefrega in sein Werben um Fräulein Isle Lander;
er macht ihr den Hof.

Ausgeschiedener User
29.02.2012, 17:08
:cool: Gehässig, aber (leider) wahr:



Dear Larry,

Seems you have taken the oldest and most prestigious event in the history of sport and run in through the muck of San Francisco bay. You have now done everything possible to cheapen the sport and the dog and pony show you are about to present is going to be a disaster.

You have insulated your self and surrounding your self with yes men who may know something about sailing but don't know anything about politics and especially the unique politics of San Francisco.

Hopefully you have now seen how totally dysfunctional SF politics are and that the "MAYOR" is powerless over the various fiefdom that make up the city. While local knowledge will help you on the race course, it is essential in San Francisco politics. Had you written a simple 100 G check to Willie Brown, you would have all you wanted and things would have been built by now. You have demonstrated to those of us in the sailing community how inept you really are at this.

With only three challengers (there were 12 in Valencia) how did you expect to pull this off? This is essentially a non event. Being totally isolated at pier 80 doesn't help. Who is going to go down there - BY BUS??? Apparently you have never ridden Muni! Pit row is now in the hood! Good luck with that. I for one, am not driving my Lexus down there. I bet you aren't either.

You have now set the America's Cup on a path of destruction. No longer is the Cup about national pride with hired guns from where ever you can get them and retainers for guys that you don't want to compete against. No longer is the Cup the test platform for new development. That is now the bastion fob the Volvo regatta, the Orma's and the Classe 40's.

Who's going to come to this dog and pony show? You have alienated the mono hull guys which is the vast majority of those that sail. You have made the Cup the NASCAR of sailing where everyone comes for the crash and burn. Except NASCAR has 43 cars. And 36 races. In one season. And millions of fans.

It will probably take a couple of separated shoulders and some face plants into the main during a pitch pole to understand that trying to sail those things in SF bay in real breeze is a life threatening experience. Not to mention when they start breaking. And that is when, not if. Wonder what the over/under is on some races having no finishers at all?.

You make no effort to reach out to the locals or the local yacht clubs. Sending a talking head down to the St Francis Yacht Club last Wednesday for the luncheon was a pretty lame attempt to garner support - in the 11th hour no less. Lets face it, you have NO SUPPORT from the rank and file in that community.

Who's coming from out of town? Who's coming to see 3 boats race each other. Yes the 72 footer will be an odyssey, more like a freak show if it actually makes it around the course on a typical 30 knot day.

Don't see omega yachts in the crystal ball either, as now you have no facilities!

Your plan to create a Cup Village may never come true if the environmentalists have their way. Hell, they don't even like your giant floating TV. You should have made a big donation and got them onboard instead of alienating them.

So now you pissed off the sailing community, pissed of the local politicians, pissed off the greenies - and have nothing to show for it. By the way where is F**K the trophy? Lke the boats, there is no access to this either.




Quelle: http://www.sailinganarchy.com/index_page1.php

winnfield
29.02.2012, 18:46
carlo, ein statement

bitte

Makis Enefrega
29.02.2012, 19:12
... hätte der Schreiber solch billiger Polemik die Übersetzung der Internet-
Plattform Altavista-Babelfish. Hier sind ein paar frisierte Phrasen daraus:


Lieber Larry!
Es scheint so, dass Sie die älteste und Prestige-trächtigste Trophäe in der
Geschichte des Sports nehmen, um sie durch den Dreck von San Francisco
zu schleifen. Sie haben jetzt alles in Ihrer Macht Stehende getan, den Regat-
ta-Sport auf das Niveau von Hunde- und Pony-Rennen herabzuwürdigen. Sie
sind im Begriff, diesen Sport zu Ihrer Selbstdarstellung zu nutzen – es wird
Ihnen nicht gelingen. Sie haben sich isoliert und mit Ja-Sagern umgeben, die
nichts über Segeln wissen, aber alles über Politik, besonders die einzigartige
Politik von San Francisco … Der America’s Cup ist nicht mehr die Testplattform
für Neuentwicklungen. Die finden jetzt in der Bastion der Volvo-Ocean-Regatta
statt … Sie haben die Monorumpf-Segler rausgeschmissen, obwohl sie die über-
wiegende Mehrheit der Segler darstellt … Sie bemühen sich nicht, die Einheimi-
schen oder die lokalen Yacht-Clubs zu erreichen. Einen TV-Sprecher zum San-
Francisco-Yacht-Club zum Mittagessen einzuladen war ein recht lahmer Ver-
such … Lassen Sie’s, Sie haben KEINE UNTERSTÜTZUNG … So, jetzt pisst
die Segelgemeinde Sie weg, weil Ihre Grünschnäbel nichts drauf haben.

Aufjaulen, Heulen und Zähneklappern - Neid, Missgunst und Vorhersagen aus
der untersten Misantrophen-Schublade (dürfte einer ganzen Reihe von Yacht-
Forum-Mitgliedern sehr bekannt vorkommen). Es wird nicht das letzte Zucken
der Einrumpf-Fraktionisten sein - der Stachel sitzt zu tief.

winnfield
29.02.2012, 22:33
lieber carlo

übersetz doch bitte auch deine, mittels der guten copypaste erstellten, beiträge :)

danke

Ausgeschiedener User
01.03.2012, 12:50
Komisch, dass bestimmte Sätze in der Übersetzung ausgelassen wurden .... wie z.B.:


With only three challengers (there were 12 in Valencia) how did you expect to pull this off? This is essentially a non event.

Islelander
01.03.2012, 13:30
Hier wird viel Phantasie gezeigt. Ob Altavista-Babelfish zu so viel Entstellung des Originaltextes in der Lage ist?

You have now done everything possible to cheapen the sport and the dog and pony show you are about to present is going to be a disaster.


Sie haben jetzt alles in Ihrer Macht Stehende getan, den Regat-
ta-Sport auf das Niveau von Hunde- und Pony-Rennen herabzuwürdigen

...


Sie sind im Begriff, diesen Sport zu Ihrer Selbstdarstellung zu nutzen – es wird
Ihnen nicht gelingen

You have insulated your self and surrounding your self with yes men who may know something about sailing but don't know anything about politics and especially the unique politics of San Francisco.



Sie haben sich isoliert und mit Ja-Sagern umgeben, die
nichts über Segeln wissen, aber alles über Politik, besonders die einzigartige
Politik von San Francisco

So now you pissed off the sailing community, pissed of the local politicians, pissed off the greenies - and have nothing to show for it.


So, jetzt pisst die Segelgemeinde Sie weg, weil Ihre Grünschnäbel nichts drauf haben.

Makis Enefrega
01.03.2012, 14:11
Isle,
ich habe ALTAVISTA übersetzen lassen und dann geglättet.
Mehr hat der Schreiber nicht verdient. Sagen Sie doch einfach,
wie Sie "pissed off" übersetzen würden.

Islelander
01.03.2012, 14:30
ich habe ALTAVISTA übersetzen lassen und dann geglättet.

Wie gezeigt wurden wesentliche Passagen falsch übersetzt und anschließend noch mehr entstellt. Hinzu kommen im Original nicht vorhandene Teile. Offenbar wurde auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Ursprungstext verzichtet. Der bekannte Boulevard-Journalismus wurde bereits wegen Weniger zu Gegendarstellungen verurteilt. Die "Übersetzung" wird vielem gerecht...allerdings keinem hohen Anspruch.


Mehr hat der Schreiber nicht verdient.

Eine solches Urteil ist nur in einem Fall haltbar: wenn der Urteilende den Inhalt erfassen konnte. Der Übersetzungsversuch zeigt, das dem nicht so ist.


Sagen Sie doch einfach, wie Sie "pissed off" übersetzen würden.

Eine wortgenaue Übersetzung dieses Straßen-Begriffs hier verbietet meine Erziehung. Den Satz würde ich folgendermaßen übersetzten:

So now you pissed off the sailing community, pissed of the local politicians, pissed off the greenies - and have nothing to show for it.

Jetzt hast Du die Segler verärgert, die Lokalpolitiker verärgert, die Grünen (oder Ökos) verärgert - und hast nichts vorzuweisen.

Makis Enefrega
01.03.2012, 18:13
Isle, ich gebe Ihnen im Wesentlichen Recht. Aber woraus schließen sie, dass der
Schreiber des englischen Textes keine versaubeutelte Übersetzung verdient hat ?

winnfield
01.03.2012, 18:59
keine versaubeutelte Übersetzung verdient hat ?

da würde ich aber froh sein wenn deine texte nicht übersetzt werden

ibmavl

Makis Enefrega
01.03.2012, 22:41
Firsty:

„man weiss ja meist nicht, was Du ernsthaft meinst und wann Du nur spielen willst.“

Offener Brief

Lieber Günther,

du hast vollkommen Recht mit obigem Zitat. Er gibt mir Gelegenheit zu einer
Momentaufnahme des Yacht-Forums und meiner Vision für dessen Zukunft.

Neben Stil und Ausdruck meiner Texte, neben Seriosität, Ehrlichkeit und
Ernsthaftigkeit, stehen mir, wenn ich es für angemessen halte, auch Lais-
sez-faire, Flachs, Ironie, Distanz, Provokation, Hohn, und - last not least –
die bewusste Falschaussage/Falschübersetzung zur Verfügung. Und eben
das, was du kritisiertest: dass man bei mir oft die Intention eines Textes
nicht erkennen kann, weil ich keine Icons benutze, die das deutlich machen
könnten. Aber das ist Teil meiner Strategie, wenn man so will: meines Cha-
rakters. Lilo hatte Monate gebraucht zu deuten, wann ich es Ernst meine
und wann nicht. Seit sie in der Lage ist mich aufzudecken, haben wir täglich
Vergnügen miteinander.

Zurück zum Forum: Wenn ich auf ein Mitglied treffe, das eine einfache
Frage stellt, ist es leicht, auf dem Pfad der Tugend zu bleiben. Schwieri-
ger wird es zum Beispiel, wenn bereits Jemand die Frage beantwortet
hat und sich darin Ungenauigkeit befindet. Dann setzen sich bekannte
Mechanismen in Gang, schaukeln sich auf und enden nicht selten in ge-
genseitiger Ignorierung – damit kann ich leben.

Es gibt Mitglieder in der Einrumpf-Fraktion, die es immer noch nicht ver-
wunden haben, dass der America’s Cup sich von ihrer Schiffsgattung
verabschiedet hat, obwohl mehr als neunzig Prozent der weltweit se-
gelnden Schiffe diesem Schiffstyp entsprechen. Die Bitterkeit darüber
trägt zuweilen so kuriose Früchte wie den Beitrag aus einem englischen
Forum, der nun im Yacht-Forum zitiert wurde. Man identifiziert sich damit,
obwohl es sich um ein Englisch handelt, das kein seriöser Mensch spricht.
Man veröffentlicht den Text in der Absicht, Wirbel zu erzeugen, ohne die
eigene Überzeugung zu bemühen.

Ich könnte – sein Ansinnen bemerkend – so einen Text wegstecken. Da
ich aber immer noch mein Mütchen (über den von YACHT vor 38 Jahren
geschriebenen Artikel zu einer Multihull-Kenterung) bei jeder sich bietenden
Gelegenheit zu kühlen bereit bin, ging ich darauf ein. Ich überflog den Text,
schätzte den Schreiber ein und fand: der hat keine saubere Übersetzung
verdient. Während ich mich zu Babelfish durch klickte, kam Zorn und Ver-
achtung in mir auf. Die erzeugte Übersetzung war ungenießbar. Ich kürzte
und glättete und achtete dabei vorsätzlich nicht auf das englische Original.
Die Stimmen dazu würden nicht lange auf sich warten lassen – sie kamen
postwendend.

Ich kann mir das Theater leisten, dachte ich und denke es auch immer
noch, denn ich erhalte enormen Zuspruch im Forum; und das, obwohl
mein Wissen und meine Kompetenz sich im Wesentlichen auf den Sektor
der Multihulls beschränken. Dabei kommt mir zugute, dass das Gros der
Mitglieder keine Klasse hat; dennoch: dass auch unterbelichtete Segler
mitreden möchten, ist in Ordnung. Das Ärgerliche daran ist nur, dass
diese Typen in alle möglichen Erscheinungsformen flachen Gezänks ver-
fallen und dabei nicht merken (oder billigend in Kauf nehmen), dass die
wahren Größen des Segelsports im Forum für sich keine Heimat sehen
und wegbleiben (mir liegt der Brief von Bobby Schenk vor, worin er das
bedauert).

Ich wage anzunehmen, dass es sich um einen deutschen Wesenszug han-
delt, sich aus der Deckung eines Nicknamens heraus zu entblöden. Jeden-
falls ist mir solches Verhalten in den letzten 10 Jahren Mitgliedschaft in dem
englischen Forum (multihulls@steamradio.com) nicht begegnet. Es gibt für
mich keine Anzeichen dafür, dass sich daran in naher Zukunft Etwas ändern
wird. Einen Lichtblick will ich nicht verschweigen: Der Bundestag-Referent
zur Führerscheinfrage brachte im vergangenen Jahr einen solchen Qualitäts-
schub in unsere Reihen, dass einfältige Mitglieder sich genötigt sahen, ehr-
fürchtig Inhalt-arme Beiträgen zurück zu halten. Gleiches galt und gilt für
die Phasen, in denen sich der Faszination ausstrahlende Hamburger Her-
steller der Windpiloten zu Wort meldet. Doch der hat keinen leichten
Stand und verschleudert seine Perlen lieber im eigenen Blog, seit der
Chefredakteur von Yacht ihm kürzlich einen „Leitartikel“ widmete. Des-
halb wird das Yacht-Forum weiter so plätschern wie es das zurzeit tut.

winnfield
01.03.2012, 23:06
Lilo ....... Seit sie in der Lage ist mich aufzudecken, haben wir täglich
Vergnügen miteinander.



respect,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

Ausgeschiedener User
02.03.2012, 16:26
Dabei kommt mir zugute, dass das Gros der Mitglieder keine Klasse hat; dennoch: dass auch unterbelichtete Segler mitreden möchten, ist in Ordnung. Das Ärgerliche daran ist nur, dass
diese Typen in alle möglichen Erscheinungsformen flachen Gezänks ver-fallen und dabei nicht merken (oder billigend in Kauf nehmen), dass die wahren Größen des Segelsports im Forum für sich keine Heimat sehen und wegbleiben (mir liegt der Brief von Bobby Schenk vor, worin er das bedauert).


Lieber 2.000 unterbelichtete Typen, die keine Klasse haben als 2 Typen, die sich für eine wahre Größe halten.



Ich bin dafür, dass Sie sich ein Beispiel an Herrn Schenk nehmen und (gerne auch mit Bedauern) dem Forum fortan fernbleiben. :cool:

_

winnfield
02.03.2012, 20:54
Ich bin dafür, dass Sie sich ein Beispiel an Herrn Schenk nehmen und (gerne auch mit Bedauern) dem Forum fortan fernbleiben. :cool:

_

ja das ist sicher die beste lösung. guter vorschlag und danke

ob er jedoch auf fruchtbaren boden fällt bezweifle ich stark

Makis Enefrega
06.03.2012, 13:29
Die erste Regatta der America’s Cup World Series im Jahr 2012 findet im kommen-
den Monat im italienischen Neapel statt. Heute wurde das Regattaprogramm be-
kannt gegeben. Es beinhaltet eine interessante Mischung verschiedener Formate,
so dass die Crews mit all ihren Fähigkeiten gefordert sind. Die besten Segler der
Welt werden im Matchracing, Fleetracing und bei Speed-Rennen gegen die Uhr
ihre Klasse unter Beweis stellen, wenn sie auf den anspruchsvollen AC45-Kata-
maranen mit Tragflächensegel gegeneinander antreten.

„Wir haben ein paar Optimierungen am Regattaformat für die AC World Series
vorgenommen“, erläutert Regatta Director Iain Murray. „In Absprache mit den
Teams haben wir die Lehren aus den ersten drei Regatten im vergangenen Jahr
gezogen und das Format weiterentwickelt. Das Ergebnis kann sich sehen las-
sen. Jetzt ist jedes Rennen der Regatta bedeutsam für die Final-Wettfahrten.
Dennoch wird jedes Team an jedem Regattatag zum Einsatz kommen, was
ebenso wichtig ist.“

Das Eröffnungswochenende gibt den Teams die Möglichkeit, sich den Feinschliff
für die Championship-Rennen zu holen. Zum Auftakt der Regatta in Neapel steht
am Samstagnachmittag (7. April) Matchracing auf dem Programm. Die Paarungen
richten sich nach der Abschlusstabelle der vorangegangenen AC World Series
Fleetracing-Meisterschaft. Am darauf folgenden Sonntag werden drei Fleet Races
von je etwa 15 Minuten Dauer gestartet.

Nach zwei Ruhetagen startet am Mittwoch, den 11. April die Meisterschaft mit den
Qualifikationsrennen für die Match Racing Championship am Samstag. Insgesamt
stehen bis zum Wochenende elf Fleet Races, darunter eine 45-Minuten-Wettfahrt,
auf dem Programm. Die besten vier Teams dieser Wertung ziehen ins Matchracing-
Halbfinale (Modus „best-of-three”) ein.

Der Sonntag (15. April) ist der Höhepunkt der Regatta. Eröffnet wird der Abschluss-
tag mit dem AC500 Speed Trial, bei dem jedes Team zwei gezeitete Versuche über
eine Distanz von 500 Metern absolviert. Dieser Wettbewerb steht bereits am Freitag
auf dem Programm. Sieger ist die Crew mit der schnellsten Zeit. Direkt im Anschluss
wird das 40-minütige Fleet-Race gestartet, das über den Regattasieg entscheidet. In
dieser Wettfahrt darf sich kein Team einen Fehler erlauben.

Alle Meisterschaft-Wettfahrten (Mittwoch, 11. April bis Sonntag, 15, April) sind live
im Internet zu sehen: www.youtube.com/americascup.

Bei den ersten drei Stationen der AC World Series im vergangenen Jahr teilten das
Emirates-Team New Zealand und ORACLE-Racing Spithill die meisten Trophäen unter
sich auf. Doch in diesem Jahr müssen sich beide Teams wohl auf härtere Konkurrenz
einstellen. Zum einen üben einige der etablierten Teams, wie Artemis Racing (SWE),
Druck aus. Zudem sind in Neapel erstmals neue Gegner am Start. Luna Rossa Chal-
lenge feiert seine Premiere in den AC World Series – und dies vor heimischem Publi-
kum. Das italienische Team ist zwar spät hinzugekommen, wird dafür aber in den AC
World Series mit einer Zwei-Boot-Kampagne antreten, um sich optimal auf den Am-
rica’s Cup 2013 vorzubereiten.

„Dass ein Team vom Kaliber der Luna Rossa Challenge in die AC World Series ein-
steigt, ist eine großartige Entwicklung”, sagt Murray. „Schon bei der letzten Regat-
ta im vergangenen Jahr wurde deutlich, wie eindrucksvoll das Niveau innerhalb der
Flotte gestiegen ist. Namentlich haben die beiden französischen Crews und das
Team Korea den etablierten Teams das Leben schwer gemacht. In Neapel, wo
Luna Rossa im eigenen Land vor seinen ‚Tifosi’ antritt, werden die Wettfahrten
sicherlich noch einmal härter und enger.“

winnfield
08.03.2012, 12:30
Multihull

Das Thema ist im Unter-Forum "Klönschnack" an-
zusiedeln. Hier ist jetzt Schluss damit.


na dann.........

Makis Enefrega
23.03.2012, 22:14
DER AMERICA’S CUP AB 11. APRIL IN NEAPEL

RENNEN DIREKT VOR DER KÜSTE GARANTIEREN FESSELNDES ZUSCHAUER-ERLEBNIS

In weniger als drei Wochen, am 11. April, werden vor der Küste von Neapel (Italien) die ersten
Championship-Wettfahrten der America’s Cup World Series 2012 gestartet.

Während sich die Crews auf die Rennen vorbereiten steigt bei Jimmy Spithill, Skipper von ORACLE
Racing und von 2004 bis 2007 in Diensten des italienischen Luna Rossa Teams, die Vorfreude. Er
verspricht den Fans in Italien eine spektakuläre Regatta: Der neue America’s Cup steht für Wett-
fahrten auf kurzen Kursen mit faszinierenden und schnellen Katamaranen mit Tragflächensegeln
– und dies alles nur einen Steinwurf vom Ufer entfernt.

„Sportfans in Italien gehören zu den leidenschaftlichsten auf der ganzen Welt. Sie sind mit Hingabe
und großen Emotionen bei der Sache. Sie sind Fans mit Leib und Seele und lieben den Wettkampf“,
sagt Spithill. „Ich freue mich daher ungemein, nach Italien zurückzukehren und dies wieder zu erleben.
Ich bin mir sicher, dass die Leute dieses Event ebenso genießen werden. Sehr vieles ist neu, es ist viel
aufregender – und die Italiener werden es lieben.”

Heute wurde ein überarbeitetes Regattaformat vorgestellt, das die Disziplinen Matchracing, Fleetracing
und Speed Trials ausgewogener über die fünf Regattatage, die ihren Höhepunkt am Sonntag, den 15.
April mit der Entscheidung in der Naples Fleet Race Championship erreichen, verteilt.

Das Format hat zwei bemerkenswerte Neuerungen: Jedes Fleet Race wird mit 35 Minuten länger dauern,
als bei den bisherigen Regatten der America’s Cup World Series. Zudem wird der Sieger der Fleetracing-
Wertung über alle neun Wettfahrten hinweg ermittelt und nicht mehr nur anhand der Platzierung im ab-
schließenden Rennen am Final-Sonntag.

Da nun alle Fleet Races für die Gesamtwertung von Bedeutung sind, werden die Teams von Anfang an
in Topform sein müssen. In jeder Wettfahrt gilt es, sich eine gute Ausgangsposition für das große Fi-
nale am Sonntag zu verschaffen.

Regatta Director Iain Murray stellt die Änderungen im Detail vor: „Das Fleet Race am Final-Sonntag
(15. April) ist das am stärksten gewichtete, hier werden deutlich mehr Punkte vergeben als in den
anderen Wettfahrten. Zudem zählen nun aber auch alle anderen Fleet Races zur Gesamtwertung
der Fleet Racing Championship in Neapel. Wir glauben, damit einen guten Weg gefunden zu haben,
um konstant starke Leistungen unter der Woche zu belohnen und gleichzeitig am Sonntag den
Crews und auch den Zuschauer mit dem wohl entscheidenden Rennen einen zusätzlichen Nerven-
kitzel zu bieten.“

Murray ergänzt: „Obwohl die Fleet Races nun länger dauern, bleiben die Kurse selbst eng und kurz,
so dass nach wie vor die Crewarbeit und die Beherrschung der Boote im Mittelpunkt stehen. Das
Rennen wird länger dauern, der Druck auf die Crews wird dadurch aber nicht geringer.”

Unverändert kurz sind die Match Races ausgelegt, sie sollen nicht mehr als 15 Minuten dauern.
An drei Regattatagen versuchen die Teams, sich für die Entscheidung in der Match Racing Cham-
pionship am Samstag zu qualifizieren. Auch hier kennt das Format keine Gnade: Nur wer gewinnt,
kommt eine Runde weiter. Mit einer einzigen Niederlage ist man ausgeschieden – hier lauern über-
raschende Favoriten-Stürze.

Unterdessen schreiten die Aufbauten für die Regatta in Neapel nach Zeitplan voran. In der ersten
Aprilwoche wird die Infrastruktur stehen. Am 7. und 8. April werden einige Teams in Trainingsren-
nen gegeneinander antreten. Die Championship-Wettfahrten beginnen am 11. April. Das Race
Village an der Küste Neapels wird vom 7. bis zum 15. April geöffnet sein und an jedem Tag ein
Abendprogramm anbieten.

Makis Enefrega
18.04.2012, 23:07
Laut Terry Hutchinson werden im Juli die ersten 72-Fuß-Catamarane zum Segeln zur Verfügung stehen.

Makis Enefrega
20.04.2012, 15:03
Chris Draper hat seine Luna Rossa Crew zu einem begeisternden Sieg im abschließenden
Fleet Race der AC World Series in Neapel geführt. Die Italiener sammelten damit 50 zusätz-
liche Punkte und sicherten sich den Gesamtsieg in der Fleet Racing Championship. Der Sieg
löste bei den Tausenden von italienischen America’s-Cup-Fans, die das Geschehen von der
Küste Neapels aus verfolgt hatten, großen Jubel aus.

„Wir sind sehr glücklich über den Ausgang dieser Regatta und das, was wir als Team
erreicht haben”, sagte Draper. „Wir sind mit keinen großen Erwartungen gestartet,
aber Rang eins (im Fleetracing) und zwei (im Matchracing) sind überragend.“

Die Segelbedingungen am Sonntag waren bei Lichtwind anspruchsvoll und unberechen-
bar, doch Draper und seine Crew waren taktisch voll auf der Höhe. Gleiches galt für
James Spithill und seine ORACLE Racing Crew, die im ersten Rennen bereits scheinbar
aussichtslos auf dem letzten Rang dümpelten, nur um eine furiose Aufholjagd mit Rang
zwei zu krönen.

„Der Schlüssel zum Erfolg war es, nicht aufzugeben und nach Chancen zu suchen – und
es gab da draußen einige Möglichkeiten”, sagte Spithill. „JK (Taktiker John Kostecki) und
das Team haben das sehr gut gemacht… Bei diesen Bedingungen kann man in Sekunden-
schnelle vom Helden zum Deppen werden. Die Jungs haben ein paar gute Entscheidungen
getroffen und uns nach vorne gebracht.“

Zuvor war die Entscheidung in der Match Racing Championship gefallen, als Terry Hutchinson
und sein Artemis Racing Team von einem Fehler ihrer Gegner (Chris Draper und seine Crew)
im Vorstart profitierten und das Finalrennen gewannen. Dieser Sieg war eine große Genug-
tuung für Artemis, die im ersten Rennen der Regatta gekentert waren, dabei ihr Tragflächen-
segel beschädigt und viele Punkte verloren hatten.

„Ich kann die Leistung der Crew und der Jungs an Land gar nicht stark genug loben“, sagte
Hutchinson. „Nach den Geschehnissen am Mittwoch hätte wir dieses Ergebnis nie und nimmer
für möglich gehalten. Unser Team-Trainer sagt immer: Es ist nicht schlimm, hinzufallen, ent-
scheidend ist es, wieder aufzustehen. Nun werden wir in ein paar Wochen in Venedig wieder
an den Start gehen, dort müssen wir an unserer Konstanz arbeiten.“

Bei den AC500 Speed Trials waren angesichts der Leichtwindbedingungen keinen neuen Best-
zeiten zu erwarten. Gegen Ende des Wettbewerbs frischte der Wind etwas auf, so dass hier
die schnellsten Läufe möglich waren. ORACLE Racing Bundock setzte sich schließlich mit der
Winzigkeit von 0,02 Sekunden vor Artemis Racing durch.

Im Verlauf der Regatta in Neapel hatte die Begeisterung in der Stadt und die große Besucher-
zahl im Event Village für Aufsehen gesorgt. Auch der Sonntag machte keine Ausnahme, dicht
gedrängt standen die Segel-Fans am Ufer. Wenig überraschend bekam Luna Rossa die größte
Unterstützung der „Tifosi“.

„Wir sind nach dem Zieldurchgang an der Küste entlang gesegelt. Es ist unfassbar, wie viele
Menschen da waren“, sagte Luna Rossas Draper. „Als Segler hätte man sich so eine Zuschau-
ermenge niemals träumen lassen. Das tut dem Sport sehr gut. Wir genießen es sehr, als ita-
lienisches Team vor diesen Fans zu segeln. Wir sind sehr stolz.“

Die America’s Cup World Series bricht nun die Zelte ab und zieht um in den Norden Italiens,
wo im Mai in Venedig der fünfte Auftritt stattfinden wird. Mit der Regatta in Neapel gibt es
einen Wechsel an der Spitze der Gesamtwertung der AC World Series Championship.
ORACLE Racing Sptihill hat das Emirates Team New Zealand an der Spitze abgelöst – mit
einem Vorsprung von nur einem Punkt nach vier Events. Die AC World Series 2011/12
endet am 1. Juli in Newport (US-Bundesstaat Rhode Island). So wie es derzeit aussieht,
wird erst dann die Entscheidung um den Gesamtsieg fallen.


Fleet Racing Championship – Endstand (sieben Rennen):

1. Luna Rossa - Piranha (Steuermann: Chris Draper); 92 Punkte
2. ORACLE Racing - Spithill (Skipper: James Spithill); 77 Punkte
3. Emirates Team New Zealand (Skipper: Dean Barker); 60 Punkte
4. Energy Team (Skipper: Yann Guichard); 54 Punkte
5. Team Korea (Skipper: Nathan Outteridge); 49 Punkte
6. Luna Rossa - Swordfish (Steuermann: Paul Campbell-James); 41 Punkte
7. Artemis Racing (Skipper: Terry Hutchinson); 40 Punkte
8. ORACLE Racing - Bundock (Skipper: Darren Bundock); 37 Punkte
9. China Team (Skipper: Fred Le Peutrec); 17 Punkte

Match Racing Championship – Rennen vom Sonntag

Finale – Artemis Racing bezwingt Luna Rossa Piranha
HF1 – Artemis Racing bezwingt Luna Rossa Swordfish
HF2 – Luna Rossa Piranha bezwingt ORACLE Racing Bundock

America’s Cup World Series 2011/12 – Gesamtwertung

Rang Team Punkte (Match-racing) Punkte (Fleet-racing)
PUNKTE GESAMT



1
ORACLE Racing - Spithill 30 37 67

2
Emirates Team New Zealand 30 36 66

3
Artemis Racing 33 21 54

4
Energy Team 25 23 48

5
ORACLE Racing - Bundock 26 21 47

5
Team Korea 25 22 47

7
China Team 12 14 26

8
Green Comm Racing 11 12 23

9
Luna Rossa - Piranha 9 10 19

10
Luna Rossa - Swordfish 7 5 12

Makis Enefrega
20.04.2012, 17:56
Carlo, ich habe vor ein paar Tagen auch hier einen Link zu
sämtlichen Ergebnissen eingestellt. freundliche Seglergrüße Hermann
Sorry Hermann, habe ich übersehen. Frohes Wochenende in Wien,
Carlo

Makis Enefrega
26.04.2012, 21:02
Fresh from record crowds and success in Naples, Italy, the America’s Cup World Series
heads to Venice, Italy, for the penultimate regatta in the inaugural AC World Series.
Racing takes place from May 15 to 20 and is part of a festival of sailing over nine
days from May 12 to 20. The race course is one of the narrowest and most chal-
lenging in competitive sailing.

Having just won their first regatta in front of home country fans, first-time competitor
Luna Rossa Challenge (Italy) anticipates tough competition in Venice. “Naples showed
us that any of the teams can win on any given day,” said Luna Rossa’s skipper Max
Sirena. “The racing is so close that you can’t afford to be off the pace for even one
race or you will fall down the leader-board. Venice will be exceptionally tight putting
a premium on boat-handling.”

More than 500,000 fans turned out during the week’s racing in Naples to watch the
regatta. 70 hours of live coverage was broadcast globally, while over 350 media were
accredited on site to cover the event, resulting in coverage in more than 850 media
outlets.

Although Luna Rossa Challenge won the fleet racing competition, and Artemis Racing
prevailed in the match racing in Naples, ORACLE Racing Spithill is now the AC World
Series overall point leader overtaking Emirates Team New Zealand by just 1 point.

Venice will produce the narrowest race course yet at any AC World Series venue,
and the backdrop to the racing will be the entrance to the Grand Canal, the Doge’s
Palace and St. Mark’s Square.

“The magnificent waterways of Venice and its stunning Grand Canal will provide an
exceptional arena for the AC45s,” said Regatta Director Iain Murray. “The mix of
courses and the tricky winds will provide more challenging racing than ever.”

Event preparations are well underway in what will be a spectacular venue. “Venice
has a great maritime heritage and we look forward to welcoming the world’s best
sailors to our waters,” said Venice Mayor Giorgio Orsoni.

The racing area includes spectator access along numerous points on the water-
front, including the team bases in the Venetian Arsenal. Dating back to the 1100s,
Arsenale di Venezia was originally a shipyard and naval depot, providing a uniquely
historic home base for the world’s top sailors throughout the event.

The innovative regatta format includes a mix of speed trials, head-to-head match
racing, and all-out fleet racing with identical AC45s on the line. The forerunner to
the next generation of America’s Cup boats, the AC45 wing-sailed catamaran is
the official boat of the AC World Series. While capable of closing speeds more
than 35 mph, the AC45 remains nimble enough to handle the tight, tactical race
course.

Racing Program and Schedule

The ACWS Venice Race Village opens to the public on Saturday May 12. The City
of Venice will host an invitational event “the City of Venice Regatta” over the ope-
ning weekend. America’s Cup teams are invited to compete, but the results will
not count toward the ACWS Venice scoring.

America’s Cup World Series racing begins on Tuesday, May 15, and runs through
Sunday, May 20. Racing will be held from 2 p.m. to 4:30 p.m. alternatively on two
courses: one in the open sea, in front of San Nicolo del Lido (the Lido Race Course),
and one in the lagoon (the San Marco Race Course), between the island of Lido,
the basin San Marco and Punta della Dogana.

The event will feature nine boats from seven countries, including: Artemis Racing
(Sweden), skipper Terry Hutchinson; China Team (China), skipper Fred Le Peutrec;
Emirates Team New Zealand (New Zealand), skipper Dean Barker; Energy Team
(France), helmsman Loïck Peyron; Luna Rossa Challenge (Italy), with two boats,
helmsmen Chris Draper and Paul Campbell-James; ORACLE Racing (USA) with
two boats, skippers James Spithill and Darren Bundock; and Team Korea (Korea)
with skipper Nathan Outteridge.

Makis Enefrega
28.04.2012, 09:01
San Francisco, 27/04/2012

The first blush of San Francisco’s excitement for the 2013 America’s Cup was made evident
today as hundreds of fans and dignitaries joined in celebrating the ceremonial signing of the
agreement for the City to host the America’s Cup in 2013, complete with popping champagne
corks, the America’s Cup itself and a digital competition between Mayor Ed Lee and four time
America’s Cup winner Sir Russell Coutts.

The event celebrated the start of construction on Pier 27, which will serve as the heart of
the spectator village for the America’s Cup as well as the start and finish line for the Louis
Vuitton Cup race from July 4 to Sept. 1, 2013, and the America’s Cup Match Finals from
Sept. 7 to 22, 2013.

“The America’s Cup will bring new life, new amenities and new excitement to San Francisco’s
waterfront,” said Mayor Lee. “This great race, this grand tradition, this remarkable 161-year-
old competition is part of the revitalization and refurbishment of this pier and our City’s wa-
terfront.”

Mayor Lee signed the agreement for San Francisco to host the America’s Cup in front of
hundreds of people gathered together to celebrate the momentous occasion that makes
way for this world-renowned competitive sailing event to be held in the natural sailing am-
phitheater of the San Francisco Bay and be broadcast worldwide by NBC Sports and a
host of international television networks.

“Never in the history of the sport has there been such an extraordinary opportunity to
bring competitive sailing to the people,” said Sir Russell, head of ORACLE TEAM USA.
“This venue will be transformed into the starting and finish line, an amphitheater and
a racing village highlighting the excitement of the America’s Cup. This is where the ac-
tion and magic of the America’s Cup will come alive.”

Construction at Pier 27 is now under way and will be completed in February 2013. The
Racing Village will feature an amphitheater for 10,000 fans, entertainment including live
music and dance, exhibitions of past America’s Cup winners, and other exciting celebra-
tions of the America’s Cup festival.

In addition, Pier 30/32 will provide a real “pit row” experience for fans to see the sailors,
boats and international teams up close and personal.

After signing the agreement, Mayor Lee and Sir Russell competed in a friendly ‘digital sail-
off’ on “The America’s Cup: Speed Trials” app available free on iPhones and iPads via the
Apple App Store.

“I might have a hard time keeping up with Russell in a real race, but with this game I feel
like I have a chance,” joked Mayor Lee. “But he’s still pretty good and I think I need some
more practice.”

Also featured at the celebration was the America’s Cup itself, which is the oldest trophy
in international sport, and is affectionately known as the “Auld Mug.” It was on display
for public viewing after the event, one of a number of stops throughout the world leading
up to the America’s Cup in 2013.

San Francisco will begin to experience America’s Cup racing later this year as part of the
2012-2013 America’s Cup World Series. The World Series brings the best sailors in the
fastest boats to cities around the world. The next event will take place next month in
Venice, Italy, May 15 to 20 before moving to Newport, R.I. in June and then coming to
San Francisco in the Fall.

Makis Enefrega
30.04.2012, 23:03
America's Cup World Series crews have the opportunity to compete for €50,000 in prize
money in the City of Venice Trophy on May 12-13. The invitational regatta, organized and
announced today by the yacht club Venice Compagnia della Vela, marks the opening of a
nine-day celebration of the America’s Cup World Series in the historic Italian city.

With €50,000 at stake, the City of Venice Trophy becomes an important prologue to the
AC World Series championship. The new, two-day event consists of five, 30-minute fleet
races, to be sailed on a course just outside Lido Island.

But the highlight will be Sunday’s long fleet race, which starts outside Lido Island and fini-
shes just off St. Marks Square. The first team to finish at St. Marks Square will receive the
City of Venice Trophy presented by Arzanà Navi as well as a cash prize of €30,000. The
remaining €20,000 in prize money is distributed to the top three crews from the five 30-
minute fleet races.

The results of City of Venice Trophy will not count towards the overall AC World Series
rankings, but the generous prize money is sure to stoke competitive fires among the
teams.

“This is a great opportunity for us to get in some meaningful racing against the other
teams,” said Luna Rossa Challenge skipper Max Sirena. “We were always planning on
sailing as early as possible in Venice, and now the City of Venice Trophy represents a
great opportunity to participate in an additional very exciting and spectacular race."

"The debut of the AC45s racing in Venice will certainly be very interesting,” said Mayor
Giorgio Orsoni. “To have the teams competing for a trophy that bears the name of the
city adds prestige to an already important event. Special thanks for this must go to
Arzanà Navi, which has chosen to support us.

“This two-day regatta, with the grand finale a unique point to point race from Lido
to St. Marks Square, is a first step towards seeing Compagnia della Vela as a host
for high level sailing. This is a beautiful way to begin this nine day event, which we
hope will be memorable, both for Venetians and for those who want to discover a
new face of Venice – one linked to its traditions and the sea, but also to technology
and a lesser known part of the city, the Arsenale, where the catamarans berth after
racing for the City of Venice Trophy.”

The weekend of May 12-13 also marks the opening of the public event village for
the full nine-day festival, highlighted by the championship races of the America’s
Cup World Series Venice.

Championship Racing in the AC World Series Venice runs from May 17-20 and here,
every race matters. Venice is the penultimate event in the 2011-12 World Series and
James Spithill’s ORACLE Racing crew holds the overall lead by just one point over
Dean Barker’s Emirates Team New Zealand.

Nine crews from seven countries are competing in the AC World Series in Venice,
including: Artemis Racing (Sweden), skipper Terry Hutchinson; China Team (China),
skipper Fred Le Peutrec; Emirates Team New Zealand (New Zealand), skipper Dean
Barker; Energy Team (France), helmsman Loïck Peyron; Luna Rossa Challenge (Italy),
with two boats, helmsmen Chris Draper and Paul Campbell-James; ORACLE Racing
(USA) with two boats, skippers James Spithill and Darren Bundock; and Team Korea
with skipper Nathan Outteridge.

Makis Enefrega
01.05.2012, 10:25
Graphic LiveLine Technology Makes Competitive Sailing

Inviting to TV Audiences


America’s Cup groundbreaking use of Liveline, the technology that makes competitive sailing
accessible to home viewers worldwide, has been awarded an Emmy for extraordinary technical
innovation. LiveLine technology, which is used for American football and NASCAR car racing
broadcasts, is being recognized for making the sport welcoming to new fans and providing
precise data for race management.

“We’re honored by this award. At the core, this team’s efforts are driven by a passion for
sports and connecting people to sports they otherwise might not have the opportunity to
view,” said Stephen Barclay, interim CEO, America’s Cup Event Authority. “Stan Honey
(America’s Cup Director of Technology) and the rest of the team are to be commended
for their role in developing this technology that is assisting America’s Cup to be broadcast
internationally. This Emmy recognizes that this technology helps new fans and veteran
racers to enjoy a spectacular visual experience in a way never before imagined.”

The sport of sailing is growing internationally, and America’s Cup organizers are invested
in constantly improving the spectator experience. LiveLine superimposes graphics on the
screen as a technical aid for viewers, like ahead-behind lines that enable audiences to
clearly see who is leading the race and race-course boundaries. Spectators will recognize
the technology from other Sportvision products, like the yellow first-down line use in the
NFL and the Race/FX tracking and highlighting system used in NASCAR.

The technology was developed exclusively for America’s Cup broadcasts by the America’s
Cup Event Authority, Sportvision and NBC Sports Network and does what was previously
impossible: overlay geo-positioned lines and data streams at two centimeter accuracy on
live race course video shot from rapidly moving helicopter and water-based platforms.

Driven by a GPS system that can track the America’s Cup catamarans to within a two-
centimeter accuracy on the race course, event organizers leverage the system for on-
the-water management of the sport. Telemetering of the course allows for rapid move-
ment of marks and controlling course limits, while use of real-time overlap and zone-
entry determinations enable umpires to make the most accurate decisions ever possible.

The team that developed the technology is made up of Director of Technology Stan
Honey, LiveLine Project Manager Ken Milnes, Onboard Media Manager Mark Sheffield,
and key America’s Cup management personnel including Denis Harvey, Richard Worth,
Gary Lovejoy and Tim Heidmann; and Sportvision team members Jim McGuffin and
Alan Trimble.

The George Wensel Technical Achievement Award from the National Academy of Tele-
vision Arts and Sciences was presented on Monday, April 30, 2012 at the Frederick
P. Rose Hall at the Lincoln Center in New York City. Others considered for the award
included Hot Trax/Hot Spot, used by the Fox network for NASCAR and baseball tele-
casts, the Diamond Platform, used by baseball's MLB Network, and ESPN's 3-D co-
verage of the Masters golf tournament.

Makis Enefrega
16.05.2012, 10:15
Jimmy Spithill, Skipper des ORACLE TEAM USA geht mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem
Punkt in die Wettfahrten von Venedig, Dean Barkers Emirates Team New Zealand sitzt ihm im Nacken.
Venedig ist die vorletzte Station der AC World Series 2011/12, die im kommenden Monat in Newport
(US-Bundesstaat Rhode Island) endet.

Im Rahmen der Skipper-Pressekonferenz bekamen die Segler am Dienstag in Venedig erstmals die
neue AC-World-Series-Trophäe zu sehen. Inhaltlich stand die Ausgeglichenheit der Flotte ebenso
im Mittelpunkt wie die zu erwartenden Herausforderungen auf dem Weg zu konstant guten Resul-
taten bei dieser Regatta.

„Jeder der hier anwesenden Segler möchte diese Serie gewinnen“, sagte Spithill. „Aber das Segeln
hier in Venedig wird wirklich sehr, sehr anspruchsvoll. Entscheidend wird es sein, konstant zu segeln.
Das Niveau ist so hoch, dass jedes Team gewinnen kann. Dies hat die Vergangenheit bereits gezeigt,
und in Venedig wird es viel mehr Überholmöglichkeiten geben. Kein Rennen ist entschieden, ehe man
das Ziel erreicht hat. Für die Zuschauer ist das fantastisch, für uns Segler eine echte Herausforderung.”

„Konstanz unterwegs zu sein, wird unglaublich schwierig“, meinte auch Terry Hutchinson, Skipper vom
Drittplatzierten der Gesamtwertung, Artemis Racing. „Die Schwierigkeit besteht darin, die (Wind-)Bedin-
gungen und die Gegner im Auge zu behalten sowie Situationen zu überstehen, in denen der Zufall eine
gewisse Rolle spielt. Andererseits: Ein allzu großes Rätsel ist das alles nicht, es geht nur darum, alles
optimal zusammenzubringen.“

Der neue Pokal der AC World Series Trophy ist – ebenso wie der America’s Cup – aus poliertem Silber
gefertigt. Neun Tragflächensegel stehen für die neun teilnehmenden Teams der AC World Series 2011/12.
Die Weltkugel symbolisiert den internationalen Charakter der Teams und der Ausrichterstädte, während
das Design insgesamt die Präzision und Technologie widerspiegelt, die in diesem Sport so wichtig sind.“

Die Wettfahrten der America’s Cup World Series in Venedig beginnen am Donnerstag um 14:15 Uhr
Ortszeit. Am ersten Tag sind zwei Fleet Races sowie die ersten Viertelfinalduelle im Match Racing vor-
gesehen. Am Dienstagnachmittag können die Teams trainieren, auch der morgige Mittwoch ist ein offi-
zieller Trainingstag. Allerdings sind die Wettervorhersagen ungünstig, so dass die Trainingszeit am
Dienstag umso wichtiger wird.

Stimmen:

Dean Barker, Skipper Emirates Team New Zealand, über die Herausforderung beim Umstieg auf
Mehrrumpfboote: „Es ging darum, viele Instinkthandlungen neu zu erlernen. Viele bisher natürliche
Reaktionen waren nun falsch, aber wir lernen dazu. Wir wissen bereits jetzt: Selbst wenn im kom-
menden Jahr der Louis Vuitton Cup in San Francisco beginnt, werden wir immer noch jeden Tag
dazulernen. Dies ist ein natürlicher Prozess. Man konnte in den bisherigen Regatten gut beob-
achten, dass es immer ein Team gab, das im Vergleich zu Konkurrenz einen Sprung gemacht hat.
Es wird darauf ankommen, wer am Ende den größten Schritt macht – eine fantastische Heraus-
forderung …“

Loick Peyron, Skipper Energy Team, über die Entwicklung, die sein Team im vergangenen Jahr
genommen hat: „Yann (Guichard) und das Team haben in San Diego und in Neapel ihre Sache
gut gemacht und sich verbessert. Am Steuer ist es nun viel einfacher. Was immer ich vorhabe –
die Jungs machen ihren Job gut und setzen es um. In den vergangenen Tagen sind wir hier ge-
segelt, und ich muss sagen: Ein besseres Trainingsrevier lässt sich nur schwer finden. Die Wet-
terbedingungen sind exzellent.“

Darren Bundock, Skipper, ORACLE TEAM USA Bundock, über das neue Crewmitglied Russell Coutts:
„Ich würde nicht sagen, dass dies den Druck erhöht. Russell wurde ins kalte Wasser geworfen und
steht jetzt in vorderster Front. Jetzt kann er sich selbst ein Bild davon machen, wie körperlich an-
spruchsvoll er diese Boote gemacht hat! Wir lieben das: Wie oft kommt es schon vor, dass man
den Boss herumscheuchen darf?!?“

Nathan Outteridge, Skipper Team Korea, über die Rückkehr zur AC World Series nach dem Gewinn
seines vierten WM-Titels im 49er in der vergangenen Woche: „Ich freue mich riesig, wieder hier zu
sein und gegen die besten Segler der Welt anzutreten. Gestern war ich auf dem Wasser unterwegs…
ich freue mich darauf, auch heute wieder rauszufahren und mich auf diese Regatta vorzubereiten.
Venedig ist ein fantastisches Revier, hoffentlich können wir an unsere Leistung in Neapel anknüpfen.“

Phil Robertson, Skipper, China Team, über sein junges Team (mit 25 Jahren ist er der jüngste Skipper
der Flotte): „Für uns ist das eine große Aufgabe, denn wir sind das jüngste Team. Unser Altersdurch-
schnitt an Bord liegt bei etwa 26 Jahren. Wir konzentrieren uns darauf, das Boot in den Griff zu be-
kommen und uns in kleinen Schritten an das Niveau der Konkurrenz heranzutasten. Das gesamte
Team segelt seit einem Jahr gemeinsam auf diesem Boot, wir müssen einfach nur das Niveau steigern.“

Chris Draper, Steuermann Luna Rossa Piranha, über Leistungsdruck: „(Skipper) Max Sirena und das
Team haben uns eingetrichtert, nicht abzuheben. Wir haben noch immer große Schwächen, die wir
verbessern können. Wenn wir uns auf uns konzentrieren und uns verbessern, werden die Ergebnis-
se von selber kommen.“

Paul Campbell-James, Steuermann Luna Rossa Swordfish, über die Geschwindigkeit, mit der sein
Team das Niveau der Konkurrenz erreichen konnte: „Weil wir zwei Boote haben, ist unser Training
extrem effektiv. Jeder Tag auf dem Wasser bringt Fortschritte. Unser Team ist im vergangenen Jahr
gemeinsam auf X40s gesegelt, während Chris mit dem Team Korea tolle Leistungen abgeliefert hat.
Wir lernen sehr viel voneinander.“

AC World Series 2011/12 – Gesamtwertung

ORACLE TEAM USA – Spithill… 67 Punkte
Emirates Team New Zealand… 66 Punkte
Artemis Racing… 54 Punkte
Energy Team… 48 Punkte
ORACLE TEAM USA – Bundock… 47 Punkte
Team Korea… 47 Punkte
China Team… 26 Punkte
Luna Rossa Piranha… 19 Punkte
Luna Rossa Swordfish… 12 Punkte

Makis Enefrega
17.05.2012, 22:10
Jugend und Erfahrung haben sich am ersten Tag der America’s Cup World Series im italienischen
Venedig durchgesetzt. Team Koreas Nathan Outteridge, mit 26 Jahren einer der jüngsten Skipper
der Flotte, gewann das erste Fleet Race. Im zweiten Rennen setzte sich nach einer Aufholjagd der
52-jährige Loick Peyron durch und übernahm die Führung im Zwischenklassement.

„Ist es nicht schön? Wundervolles Wetter in Venedig, Schnee auf den Bergen und das Energy
Team steht heute auf dem Berggipfel“, sagte ein gut gelaunter Peyron nach seinem Sieg. „Das
Team hat wie immer einen fantastischen Job gemacht. Zwar unterlaufen uns immer noch Fehler,
aber es waren weniger Fehler, als den anderen Teams – und so gewinnt man Rennen.“

Wie Peyron bereits sagte, verwöhnte Venedig die Segler heute mit idealen Rennbedingungen.
Es herrschte eine Seebrise im Bereich zwischen acht und elf Knoten, dazu kam ein strahlend
blauer Himmel. Es war also keine Überraschung, dass viele Zuschauerboote auf dem Wasser
waren, um die Wettfahrten zu verfolgen.

Der Gesamtführende der AC World Series, Jimmy Spithill, und sein ORACLE TEAM USA erlebten
einen schwierigen Tag und kamen auf die Plätze acht und vier. Im Zwischenklassement bedeutet
dies Rang sieben. Dean Barkers Emirates Team New Zealand, das in des Gesamtwertung auf
Rang zwei liegt, konnte davon nicht in vollem Umfang profitieren und blieb hinter den eigenen
Erwartungen zurück. Auf dem vierten Platz hat das Team einen Vorsprung von nur drei Punkten
auf Spithill. „Es waren viele kleine Fehler, die sich summiert haben“, sagte Spithill. „Wir müssen
uns nun zusammenreißen.“

Die Lokalmatadoren von Luna Rossa hatten gemischten Erfolg. Das Piranha Team liegt unter
der Führung von Chris Draper auf Rang sechs, während Paul Campbell-James und seine
Swordfish-Crew mit Skipper Max Sirena zwei Top-4-Platzierungen erreichten und im Zwi-
schenklassement Zweiter sind. „Es war ein guter Tag. Wir haben gute Starts erwischt und
konnten unsere Position verteidigen“, sagte Campbell-James. „Obwohl wird zwei Mal auf
dem letzten Vorwindgang vom Energy Team abgehängt wurden, sind wir insgesamt zu-
frieden.”

Den dritten Platz im Fleet Racing-Zwischenklassement verdiente sich Team Koreas Skipper
Nathan Outteridge mit einem makellosen ersten Lauf, der mit seinem ersten Wettfahrtsieg
bin der AC World Series (Outteridge stieß erst in Neapel zum Team) belohnt wurde. Im zwei-
ten Rennen allerdings verpatzte das Team den Start, kam aber noch auf Rang sechs.

In den ersten Match Races der Regatta schied das China Team in der Qualifikation gegen
ORACLE Racing – Bundock aus. Die anschließenden Viertelfinal-Paarungen endeten alle mit
2:0-Erfolgen für Energy Team, Artemis Racing, ORACLE TEAM USA Spithill und Luna Rossa
Piranha, die ins Halbfinale einziehen. Die unterlegenen Teams platzieren sich nach den Vor-
schriften der Sailing Instructions.

Am Vormittag wurde der Red Bull Youth America’s Cup auf dem berühmten Markusplatz in
Venedig feierlich präsentiert. Der neue Wettbewerb ermöglicht es jungen Segeltalenten (19
bis 23 Jahre), die Erfahrungen zu sammeln, die ein America’s-Cup-Segler braucht. Die Wett-
fahrten des Red Bull Youth America’s Cup finden im Sommer 2013 in San Francisco statt.

Makis Enefrega
20.05.2012, 21:45
Loïck Peyron bewies auch am Finaltag der America’s Cup World Series in Venedig, dass er in
Top-Form ist und führte sein Energy Team zu einem großen Sieg. Peyron und seine französi-
sche Crew hatten das Zwischenklassement die ganz Woche über angeführt und den Rennkurs
im „Canale Grande“ jederzeit unter Kontrolle.

„Ich glaube, die leichteren Wind sind uns entgegengekommen”, sagte der erfahrene Multihull-
Segler Peyron. „Ich bin an dieses unberechenbare Spiel gewöhnt und habe mich bemüht, so
ruhig wie möglich zu bleiben. Der Druck war enorm hoch, aber das sorgt für packende Wett-
fahrten. Für uns ist das ein ganz wichtiger Sieg, und hoffentlich war das erst der Anfang.“

Am Sonntag verwandelten ausgesprochen leichte Winde Winds den „San-Marco-Kurs“ in die
anspruchsvollste Rennstrecke, mit der die Temas in der AC World Series bislang konfrontiert
waren. Der kleinste Windhauch hatte einen großen Geschwindigkeitsschub zur Folge, so dass
die Teams ständig Positionen gewannen oder verloren. Von Minute zu Minute ergab sich ein
anderes Bild.

Zu Beginn des Rennens, auf der ersten Vorwindbahn, fand Peyron die beste Linie aller Teams
und setzte sich deutlich von der Flotte ab, gefolgt vom ORACLE TEAM USA Spithill.

Obwohl die Franzosen einen scheinbar uneinholbaren Vorsprung herausgesegelt hatten,
versuchte Spithill weiterhin Druck zu machen. Und es gelang ihm tatsächlich, noch einmal
aufzuschließen. Doch mit der letzten Halse des Rennens rettete sich Peyron ins Ziel, wo er
erleichtert zu Boden sank, während seine Crew in grenzenlosen Jubel ausbrach.

Anders als das Spitzenduo segelte der Rest der Flotte das ganze Rennen über dicht ge-
drängt. An einer Wendemarke kam es zu einem Stau, als zu viele Boote versuchten, sich
zwischen die Tonne und das nahe Ufer zu quetschen.

Terry Hutchinsons Artemis Racing überstand diese Situation auf dem dritten Rang, wurde
nun aber vom Emirates Team New Zealand über den Regattakurs gejagt. Schließlich wurde
Artemis wegen einer Kollision durch zu langsames Segeln bestraft, konnte die „Kiwis“ später
aber noch einmal abfangen und sich den dritten Platz sichern.

Der Rest der Flotte schaffte es indes nicht mehr im Zeitlimit ins Ziel und wird als „did not
finish“ gewertet, bekam also keine Punkte.
Zuvor hatte Artemis Racing zum zweiten Mal nacheinander Chris Drapers Luna Rossa-
Piranha im Finale der Match Racing Championship bezwungen. Bei tückisch drehendem
Leichtwind gewannen Hutchinson und seine Crew den Start. Diesen kleinen Vorteil ver-
teidigte das Team zunächst, ehe es sich Mitte des Rennens deutlich absetzen und einen
hart erkämpften Sieg feiern konnte.

„Wir haben in Neapel ein gutes Ergebnis erzielt und jetzt hier wieder – allerdings bei
ganz anderen Bedingungen“, sagte Hutchinson. „Das Gute an den Match Races bei
diesen Regatten ist, dass es uns gelingt, unseren Matchplan umzusetzen. Wir haben
das gute Gefühl, dass sich das Training auf diesen Booten für uns auszahlt.“

Für die Saisonwertung bedeuten die Ergebnisse in Venedig, dass das ORACLE TEAM
USA Spithill ein wenig Luft zum Atmen bekommt: Das Emirates Team New Zealand
auf Rang zwei ist etwas zurückgefallen und hat nun seinerseits Artemis Racing im
Nacken.

„Vor der Regatta hatten wir einen Vorsprung von einem einzigen Punkt auf das Em-
rates Team New Zealand, jetzt sind es vier Zähler“, sagte Spithill und blickte voraus
zur nächsten Regatta in Newport. „Dafür ist das enorm wichtig. Ich bin glücklich über
die Leistung meines Teams. Natürlich haben wir noch Arbeit vor uns, aber wir werden
in Newport bestens vorbereit sein.“

Die letzte Regatta der AC World Series 2011/12 findet von 26. Juni bis zum 1. Juli in
Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) statt. Am Ende dieser Regatta wird der Ge-
samtsieger gekrönt.

AC World Series 2011/12 Gesamtwertung (nach fünf von sechs Regatten)
1. ORACLE TEAM USA Spithill…84 Punkte
2. Emirates Team New Zealand…80 Punkte
3. Artemis Racing…71 Punkte
4. Energy Team…65 Punkte
5. Team Korea…56 Punkte
6. ORACLE TEAM USA Bundock…53 Punkte
7. Luna Rossa Piranha…34 Punkte
8. China Team…31 Punkte
9. Luna Rossa Swordfish…21 Punkte

AC World Series Venice Fleet Racing Championship – Endstand
1. Energy Team…74 Punkte
2. ORACLE TEAM USA Spithill…58 Punkte
3. Emirates Team New Zealand…54 Punkte
4. Artemis Racing…52 Punkte
5. Luna Rossa Piranha…43 Punkte
6. Luna Rossa Swordfish…43 Punkte
7. Team Korea…37 Punkte
8. ORACLE TEAM USA Bundock…22 Punkte
9. China Team…18 Punkte

AC World Series Venedig Match Racing Championship
Finale: Artemis Racing gezwingt Luna Rossa – Piranha mit 1:0
1. Artemis Racing
2. Luna Rossa Piranha
3. ORACLE TEAM USA Spithill
4. Energy Team
5. Emirates Team New Zealand
6. Team Korea
7. Luna Rossa Swordfish
8. ORACLE TEAM USA Bundock
9. China Team

* Die im Viertel- und Halbfinale unterlegenen Teams wurden in der Match Racing Champion-
ship entsprechend der Regeln in den „Sailing Instructions“ von Platz drei bis neun gewertet.

winnfield
22.05.2012, 14:14
tja carlo, wasserblitzschach in venedig war eher leichtwindtümpeln vor historischer kulisse

andererseits bei den windverhältnissen am sonntag währe das für einrümpfer wettdriften geworden.

und jetzt kommt von der großtante gleich ein weiteres copy&past-post, daß der winnfield carlas tröt bedient geht ja gar nicht

Makis Enefrega
12.06.2012, 10:31
Chinesische Sportler sind eine unüberwindliche Weltmacht: Im Tischtennis, und das
bei beiden Geschlechtern. Ja gut, auch im Fußball, aber da nur bei dem schwachen
Geschlecht. Und sonst? Fällt mir nicht Viel ein. Turmspringen vielleicht noch.

Im Segeln sind sie so weit hinten, dass ihnen die Lust daran vergeht. Eine kleine
Meldung im Schlusssatz der letzten offiziellen Verlautbarung aus dem America's-
Cup-Lager macht es deutlich:


China Team has informed event organizers that they will not compete in
Newport but intend to develop young Chinese sailors through the Red Bull
Youth America’s Cup as a bridge to a future all-Chinese America’s Cup sailing
team.

Makis Enefrega
12.06.2012, 15:25
Am 1. Juli, dem letzten Regattatag der AC World Series, wird in Newport, US-Bundesstaat Rhode
Island, der erste Champion gekürt. Die Entscheidung, welches der acht Teams den Titel gewinnt,
wird in den USA landesweit auf NBC zu sehen sein.

Jimmy Spithill, Skipper des ORACLE TEAM USA, hat in der Gesamtwertung mit vier Punkten Vor-
sprung auf Dean Barkers Emirates Team New Zealand die beste Ausgangsposition. Auf Rang drei
liegt Artemis Racing in Lauerstellung, allerdings müssen Skipper Terry Hutchinson und seine Crew
auch nach hinten schauen: Das Energiy Team mit dem Franzosen Loïck Peyron hat sich mit einem
Sieg bei der jüngsten Regatta in Venedig in eine gute Position für den Angriff auf die Top-3 gebracht.
Nur sechs Punkte beträgt der Rückstand auf Artemis.

„Die Regatta in Newport wird ein fantastisches Event. Außerdem ist es großartig, dass der America’s
Cup wieder in der Stadt ist“, sagt Spithill. „Wir treten an, um den Gesamtsieg unter Dach und Fach
zu bringen. Das war immer unser Ziel. Wir setzen alles daran, den Sieg zu erringen.“

Regatta Director Iain Murray gab das Format für die vier Regattatage in Newport (28. Juni bis 1. Juli)
bekannt. Am letzten Tag wird sich das Geschehen zuspitzen, wenn beide Wertungen – Matchracing
und Fleetracing – in je einer entscheidenden Wettfahrt entschieden werden.

Insgesamt stehen fünf Fleet Races auf dem Programm, wobei das abschließende Rennen am Sonntag
stärker gewichtet ist. Ein gutes Resultat ist unverzichtbar für die Disziplinwertung. Der Matchracing-
Titel wird an drei Tagen ausgesegelt: Einer Viertelfinalrunde im Modus „Best-of-three“ am Donnerstag
folgen die Halbfinals am Samstag und das Finale am Sonntag. Am Wochenende heißt es „Siegen oder
Fliegen“: Beide Halbfinals und das Finale bestehen jeweils nur aus einem Match Race. Artemis Racing
gewann zuletzt in Neapel und Venedig zwei Mal in Folge die Matchracingwertung. Mit einem weiteren
guten Resultat in Newport könnte das Team die Saison auf Rang zwei beenden.

„Ich habe eine Menge Zeit in Newport verbracht und bin am Donnerstag mit der J24-Flotte gesegelt“,
sagt Hutchinson. „Natürlich ist es anders als im AC45, aber trotzdem ist Newport ein tolles Revier. Es
gibt viele Unterwasser-Hindernisse, drehende und böige Winde sowie eine starke Strömung. Es erin-
nert mich sehr an Plymouth.“

Der AC500 Speed Trial, der nicht in die Gesamtwertung einfließt, ist für den Samstagnachmittag
angesetzt. Der Wettbewerb, bei dem die Teams eine 500 Meter lange Gerade mit maximaler Ge-
schwindigkeit segeln, ist bei den Zuschauern beliebt – besonders an windigen Tagen.

Acht Crews aus sechs Nationen nehmen an der AC World Series 2011/12 teil: Artemis Racing
(Schweden) mit Skipper Terry Hutchinson, Emirates Team New Zealand (Neuseeland) mit Skipper
Dean Barker, Energy Team (Frankreich) mit Steuermann Loïck Peyron, Luna Rossa Challenge (Ita-
lien) mit zwei Booten sowie den Steuerleuten Chris Draper und Paul Campbell-James, ORACLE
TEAM USA (USA) mit zwei Booten sowie den Skippern James Spithill und Russell Coutts und
Team Korea (Korea) mit Skipper Nathan Outteridge.

Das China Team hat den Organisatoren mitgeteilt, dass es in Newport nicht an den Start
gehen wird. Das Team plane aber, jungen chinesischen Seglern im Red Bull Youth America’s
Cup das Rüstzeug mitzugeben, um zukünftig ein rein chinesisches America’s-Cup-Team auf
die Beine zu stellen.

Makis Enefrega
19.06.2012, 10:10
Team Korea has paid its entry fee for next year's Louis Vuitton Cup (America's Cup Challenger
Series) hitting another important milestone on the road to San Francisco in 2013. This marks
the first time a team from Korea has challenged for the America's Cup.

"I'm very happy to see Team Korea take this next step," said Iain Murray, the Regatta Director
for the 34th America's Cup. "The challenges faced by any America's Cup team are immense;
it's just a massive project, so to see the Korean team tick another box and move to the next
stage is very encouraging."

Next, the team will need to finalize its boat design and begin building its own AC72, for which
the major components must be constructed in Korea as per the Rules of the event.

Makis Enefrega
20.06.2012, 21:52
Die 150-jährige Geschichte des America's Cup in Fotos und Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=DWMO_0gOZ2g&feature=em-subs_digest&playnext=1&list=TL8Defhh13NxM&force_ap=1

Makis Enefrega
25.06.2012, 21:37
Newport, Rhode Island, USA, 25/06/2012

The decisive final day of dramatic racing at the AC World Series Newport will be shown
coast to coast in the USA on NBC television on July 1, signaling the return of live America's
Cup racing to network television in the United States for the first time in 20 years.

The final day of racing on Sunday will determine not just the winner of the Newport event,
but will also decide the 2011-12 AC World Series Championship. Currently, ORACLE TEAM
USA's Jimmy Spithill holds a narrow four-point lead in the overall series.

Televised action, including both the match racing and fleet racing finals, is scheduled to start
at 14.30 EDT on Sunday July 1st. The 90-minute program will be available across the United
States on the main NBC network.

Championship Racing in the AC World Series in Newport consists of four full days of match
and fleet racing from June 28-July 1 with the AC Village in Newport open from June 23 through
July 1.

In the Newport area, NBC 10, the AC World Series Newport Official Television Partner, will
bring viewers special programing, including a showing on June 23 of America’s Cup Uncovered
followed by a live special, ‘America’s Cup: The Races Return’. This live special will touch on the
history of the America’s Cup races in Newport since 1983, preview the races and let local fans
know how they can enjoy the Newport event, on TV and on web and mobile platforms. Me-TV,
the digital tier station of NBC 10, will be showing live racing on Thursday June 28 to Saturday
June 30, before NBC takes over on Sunday July 1.

Comcast Sports in California will also have live racing each day, as well as a full replay at 2100 PDT.

Globally, the Emmy award-winning coverage is available on more than 35 networks including
Mediaset in Italy, Canal+ in France, SkySports in the UK, Supersport in South Africa, Rogers
Sportsnet in Canada, OSN across the Middle-East, Fox Sports in Australia and TVNZ in New
Zealand.

Coverage is also available live and on-demand worldwide on YouTube.com/AmericasCup,
subject to territorial broadcast agreements. In the United States, the broadcast agreement
with NBC means there will be no live coverage on Sunday July 1 on YouTube. Replays,
highlights and on-demand are unaffected however and will be available on YouTube in
the USA throughout all four days of the AC World Series in Newport.

Eight crews from six countries are competing in the 2011-12 AC World Series, including:
Artemis Racing (Sweden), skipper Terry Hutchinson; Emirates Team New Zealand (New
Zealand), skipper Dean Barker; Energy Team (France), helmsman Loïck Peyron; Luna
Rossa Challenge (Italy), with two boats, helmsmen Chris Draper and Paul Campbell-
James; ORACLE TEAM USA (USA) with two boats, skippers James Spithill and Russell
Coutts; and Team Korea (Korea) with skipper Nathan Outteridge.

Makis Enefrega
27.06.2012, 00:47
With over 100 local junior sailors in the audience, ORACLE TEAM USA’s Jimmy Spithill and Emirates
Team New Zealand’s Dean Barker both declared their intention to leave Newport with the inaugural
AC World Series trophy in hand. And while Terry Hutchinson’s Artemis Racing still has a mathemati-
cal chance of playing the spoiler, most are looking at this as a two horse race for the title between
Spithill and Barker.

Spithill’s ORACLE TEAM USA is in pole position with a narrow four-point advantage entering the
regatta. But with 10 points available to the winner of each discipline here – match racing and fleet
racing – that lead can disappear quickly.

This is why we’re in the World Series, to be in regatta pressure and put ourselves on the line,”
said Spithill. “I’d rather go in to the final event four points clear than the other way, but it’s ex-
tremely close. The best thing is it will be decided on the water, and it will be decided on Sunday.”

“Absolutely,” Barker answered when asked if winning was the goal for his team. “We still think we
have a very good chance. We need to put together a good result in the Match Racing Champion-
ship which will set up the opportunity to take the overall title. Then it comes down to how well we
fleet race. I think we have as good a chance as anyone.”

Artemis Racing could easily have made this a three-team fight for the overall title, were it not for
the fleet racing. The Swedish challenger leads the match race standings for the season, but sits
in fourth place in fleet racing, something skipper Terry Hutchinson attributes to inconsistent starts:
“It really doesn’t come down to anything but I haven’t started the boat well throughout the series,”
explained Hutchinson. “It’s been a bit of an Achilles’ heel for us and it’s on me to make it better.”

Championship Racing in the AC World Series Newport is from June 28 to July 1 with the grand finale
on Sunday to be broadcast live on NBC across the United States beginning at 1430 EDT. All four
days of racing can be seen worldwide on www.youtube.com/americascup (subject to territorial
broadcast agreements).

The teams have two days of official practice racing on Tuesday and Wednesday afternoon before
racing starts on June 28 at 1200 EDT. The full regatta schedule and format is here.

During Tuesday’s practice session, Emirates Team New Zealand had a collision with one of the mark
boats in gusty conditions late in the afternoon. The initial assessment is that both boats suffered
minor damage, with nothing serious enough to keep the Kiwis from racing on Thursday.

Quotes from the Newport ‘Meet the Skippers’ event:

Jimmy Spithill, ORACLE TEAM USA Spithill: I was just speaking with Dean (Barker) before coming
on stage and he was saying how confident he was, that he’s got this one in the bag, and he’s
cleaned out some room in his trophy cabinet (laughing). But we’re going to make him work for it!

Dean Barker, Emirates Team New Zealand: Jimmy (Spithill) is going in as hot favorite, but we have
a fantastic opportunity in front of us. It’s going to be a great event. We’ve been here for a few
days and the sailing here is fantastic. It’s not getting any easier, that’s for sure – all eight teams
are capable of winning races.

Terry Hutchinson, Artemis Racing: I think the great state of Rhode Island is going to deliver really,
really good conditions for us. When you look at the forecasts we should have some really good
sea breeze days. This race course is not that tricky that random things will happen. I think every-
one will get a handle on it and if we get some solid sea breezes, we’ll have a lot of action.

Loïck Peyron, Energy Team: Any time you have the chance to sail on these boats you will improve
and any time you can fight against the best, as we do here, it’s even better. But I’ve never tried
to specialize in what type of boat I sail.

Nathan Outteridge, Team Korea: The 49er class is quite fast and the racing happens very quickly
on short courses, so for me to step onto the AC45, while it’s obviously a big step, to be honest
we have a great team that makes my life pretty easy at the moment.

Russell Coutts, ORACLE TEAM USA Coutts (on whether he is out of practice): All of these guys
sitting up here should just stay out of our way this week (laughing).

Chris Draper, Luna Rossa Piranha: We’ve had some great sailing. It was so nice on day one of
training here to trim on and let the boat rip. We’re looking forward to racing in these waters;
we have tide, windshifts, everything we like about the sport. The city has given us a really
warm welcome.

Max Sirena, Luna Rossa Swordfish: We’re still in the learning process as a team. But we’re
pretty happy with our results so far. We’re looking forward this week to see if we can improve
on what we did in Venice. But these guys have been sailing for more than one year and we’re
trying to close the gap in time for San Francisco next year.

2011-12 AC World Series Overall Championship Leaderboard (after five of six events)
ORACLE TEAM USA Spithill…84 points
Emirates Team New Zealand…80 points
Artemis Racing…71 points
Energy Team…65 points
Team Korea…56 points
ORACLE TEAM USA Coutts…53 points
Luna Rossa Piranha…34 points
China Team…31 points
Luna Rossa Swordfish…21 points

winnfield
27.06.2012, 11:25
News from the 2011-12 AC World Series

Terry Hutchinson, Artemis Racing:

For the Championship Racing in the AC World Series in Newport we have a special training unit, every team member will be equiped with a moths-spray to defend against the abstruse construction of Oracle Team USA.
We think we’re trying to close the gap with this concept and be well-fortified to the combatants.


mit freundlicher genemigung der absurdity news factorship

Makis Enefrega
29.06.2012, 00:51
It was a frenetic opening day of racing at the AC World Series in Newport, the sixth and final
stop on the global international circuit. In glorious conditions on Thursday afternoon, the
overall series leader, ORACLE TEAM USA’s Jimmy Spithill, extended his lead, while his nearest
rival, Dean Barker, saw his season championship hopes sink with a dramatic and unexpected
capsize.

Spithill had roaring start in the opening fleet race, powering off the starting line in light breezes
to lead from start to finish, giving the American team top seeding in the match racing quarter
finals, which started immediately afterward. Pushed to the limit in the match racing, the team
responded to advance to the semi finals.

“We went one-nil down, match point down, and I thought this was a great test for the guys
to keep cool and fight back,” Spithill said of his match racing. “I’m really happy with how we
performed under pressure.”

Conditions were tricky to start the day, with the forecast sea breeze not having filled in by
race time at noon. But that didn’t trouble Spithill, who extended a narrow lead at the first
mark all the way around the race course. A big wind shift late in the race gave the chasing
pack some hope, but Spithill held on for what was doubtlessly a satisfying birthday present
for the 33 year-old skipper.

With the sea breeze then beginning to build ahead of the match racing, anticipation was
high for an action-packed afternoon. The thousands of fans lining the shoreline at Fort
Adams and crowding the race course boundaries with spectator boats on Narragansett
Bay were not disappointed.

Paired against Luna Rossa Piranha, Emirates Team New Zealand unexpectedly capsized
in the building conditions. More dramatically, the Kiwis couldn’t get their boat upright
for nearly an hour, the wing filling with water. At one point, the boat was no longer on
its side, but instead had its bows pointing straight up at the clear blue sky, as the boat
drifted along in the current. Early indications are that the wing suffered damage in the
incident, but the team expects to be racing on Friday.

“It was a close race, we did a normal mark rounding but the runner (one of the control
lines) was caught and we couldn’t let the wing out,” Barker explained. “The boat was
just too loaded up and we were at the point where we couldn’t turn up or down and
the boat just rolled over… These boats have to be treated with the utmost respect.
You have any little issue on the boat and it can be very punishing.”

Artemis Racing continued their strong form in the match racing series. The winners in
Naples and Venice earned their ticket to the semi finals with a 2-0 sweep over Energy
Team. Meanwhile, both ORACLE TEAM USA crews were pushed to the limit by their op-
ponents. But first Coutts (over Swordfish), and then Spithill (over Team Korea), won
the deciding third race to advance. This sets up Coutts against Chris Draper’s Piranha
team in one semi final and Artemis Racing against Spithill in the other pairing.

“Jimmy and his guys are sailing really well and it’s going to take our best effort to beat
them,” Hutchinson said. “It’s sudden death tomorrow and in order to teak one off them
we’ll have to put our best foot forward, but I’m optimistic. I think we have a very good
team and on the day, any team can win.”

Friday’s program has the one race Match Racing semi finals, followed by a single fleet
race. Racing starts at 14:36 EDT and is live on youtube.com/americascup.

Fleet Race One Results

1. ORACLE TEAM USA Spithill
2. ORACLE TEAM USA Coutts
3. Luna Rossa Piranha
4. Artemis Racing
5. Energy Team
6. Emirates Team New Zealand
7. Luna Rossa Swordfish
8. Team Korea

Match Racing Championships, Quarter Final results (winners advance to Semi Finals)

Artemis Racing beat Energy Team, 2-0
Luna Rossa Piranha beat Emirates Team New Zealand, 2-0
ORACLE TEAM USA Coutts beat Luna Rossa Swordfish, 2-1
ORACLE TEAM USA Spithill beat Team Korea, 2-1

AC WORLD Series Newport Match Racing Championships – Results

The top four teams will race in the Semi Finals on Friday

5. Energy Team
6. Emirates Team New Zealand
7. Luna Rossa Swordfish
8. Team Korea

2011-12 AC World Series Overall Championship Leaderboard (after five of six events)

1. ORACLE TEAM USA Spithill…84 points
2. Emirates Team New Zealand…80 points
3. Artemis Racing…71 points
4. Energy Team…65 points
5. Team Korea…56 points
6. ORACLE TEAM USA Coutts…53 points
7. Luna Rossa Piranha…34 points
8. China Team…31 points
9. Luna Rossa Swordfish…21 points

Makis Enefrega
30.06.2012, 10:00
Jimmy Spithill’s ORACLE TEAM USA crew couldn’t have had a better afternoon of racing at
the AC World Series in Newport on Friday. First, they won their match race to advance to
the Final on Sunday. Then, Spithill’s team stole a win in the fleet race with an impressive,
last minute passing move, to deny the Kiwi team a storybook victory.

“We got off the starting line well and the boys just dug in the whole way around and never
gave up,” Spithill said. “We thought we had a shot at it (making the late pass), it was just
a fantastic race track. There were a lot of passing opportunities out there; it was never over.
But full credit to Team New Zealand, they did a lot of work last night and they got out there
and were straight up to pace.”

Emirates Team New Zealand made an impressive recovery from Thursday’s capsize and wing
damage, bursting out of the starting gate to lead the fleet race from the first mark until the
very final moments, when Spithill pounced, to grab a seven second victory.

But the second place finish will be a measure of consolation for Dean Barker’s team which
had spent much of Thursday night in the boat shed, repairing damage to the wing that was
incurred after it filled with water following the capsize. The team launched before noon on
Friday with a fully repaired wing, ready to race, and eager to prove they could challenge for
the top of the table.

“For us it was important to put it all back together on the water today,” Barker said. “The
guys really battled hard all through the night last night. There was a lot of damage and it
was a massive effort just to make the start today. It would have been nice to give them a
win, but second is okay.”

Racing took place in front of big crowds along the north shore of Fort Adams, as well as
on the water. Organizers counted nearly 9,000 people through the gates on Friday.

Sea breeze conditions ensured good competition, with winds in the 10 to 14 knot range.

At the beginning of the afternoon, ORACLE TEAM USA set up an all-American match race
showdown on Sunday when both crews won their semi final races on Friday afternoon.

Terry Hutchinson’s Artemis Racing hadn’t lost a match race yet this year, but made an
error by breaking the starting line early and picking up a penalty which allowed ORACLE
TEAM USA SPITHILL to take an early lead that they would never relinquish.

Then, Russell Coutts proved the value of experience in the pre-start as the Cup veteran
made an aggressive move moments before the starting gun fired to take a narrow advan-
tage off the line in his match against Luna Rossa Piranha. Chris Draper’s Italian team kept
it close for much of the race, but was never able to cross ahead of Coutts’ ORACLE TEAM
USA.

Quotes:
Governor Lincon D. Chafee, after racing with Luna Rossa Piranha: "It was a thrill to see first
hand the best sailors and fastest boats. This is the next generation of innovative, competitive
sailing. I'm looking forward to showcasing Rhode Island as the host city for the Americas's
Cup World Series on national television during the finals on Sunday."

Terry Hutchinson, skipper, Artemis Racing: “Making it into the Semi Finals secured us the overall
Championship for the year in the match racing… (But) we still feel we have a long way to go to
match ORACLE TEAM USA and Emirates Team New Zealand. We're a fairly young team and we
have to get better, plain and simple.”

Russell Coutts, skipper, ORACLE TEAM USA COUTTS: “It’s always been a challenge to engage
the US audience in sailing. But I think we’ve got a racing format that people are interested in.
The crowds are clearly enjoying it and I think it’s a great opportunity to grow the sport.”

Chris Draper, helmsman, Luna Rossa Piranha: “We were pretty much in control in the pre-start
until the last 30 seconds but couldn’t fool Russell… It’s a bit of a shame (the match racing for-
mat) is a best of one.”

Nathan Outteridge, skipper, Team Korea: “In the practice racing we were getting a lot of firsts
and seconds, and it was just about getting around that first mark and getting yourself down
to the bottom mark in good shape… But I think the fleet is getting better with every regatta.”

Loick Peyron, skipper, Energy Team: “Our start was not good, but the way we came back was
interesting… Our crew did a tremendous job today.”

Saturday’s program begins with the AC500 Speed Trial, followed by fleet races three and four.
Racing starts at 14:36 EDT and is live on youtube.com/americascup.

Makis Enefrega
01.07.2012, 01:46
Jimmy Spithill’s ORACLE TEAM USA continues to impress in Newport, but were denied a fourth
consecutive fleet race win by a hard-charging Emirates Team New Zealand.

“We had a good solid day,” Barker said. “It’s nice to win one and we have some good momen-
tum going into tomorrow. The ORACLE TEAM USA guys are sailing well, but we’ll do what we
can do and if we can win the race we’ll be happy.”

Newport delivered another perfect afternoon of racing conditions, with a sea breeze near 15
knots under sunny skies. Thousands took advantage of the warm afternoon to enjoy the sight
from Fort Adams as well as in the hundreds of spectator boats crowding the Narragansett Bay
course boundaries.

In fleet race three, Spithill threaded the needle at the start, barely squeezing between the Race
Committee boat and two of his competitors, hitting the starting line as the gun fired at top speed.

“It was a risky start, but in this type of racing you really have to push things now and then,” Spit-
hill said. “We knew if we got off the starting line well we’d have a shot for being top three in the
race, so we’ve been pushing hard.”

From there, Spithill extended away while his rivals were engaged in battle behind him. Young
Nathan Outteridge and his Team Korea crew had an impressive race in second place, holding
off Emirates Team New Zealand, as Dean Barker threatened early, but couldn’t make the pas-
sing move and settled for third. Artemis Racing made its way up from near the back of the
fleet to take fourth.

Fleet race four started like the previous one, with Spithill barging across the starting line to
take an early lead. But this time Dean Barker’s crew had an answer on the first upwind leg,
working a favorable path up the shoreline, away from the adverse current running down the
race course, to take steal the lead. Loïck Peyron’s Energy Team too, passed Spithill and then
Nathan Outteridge squeezed by on the next leg. But the ORACLE TEAM USA crew fought
back to ease around the top mark just behind the Kiwis. Barker and crew held their position
however all the way to the finish, with Spithill relegated to third, his worst result of the series.

With a second and a fourth place finish, Nathan Outteridge’s Team Korea climbed off the bot-
tom of the leaderboard and now sits just two points out of a podium position.

“It was much better today,” Outteridge said. “I think we got what we deserved. We had some
better starts and gave ourselves a chance in both races. There was a bit more breeze so we
were really able to be more physical on the boat. The guys on our boat are awesome when
the breeze is up, there’s never an issue with the crew work on our boat. Today has given us
a good chance to get right in there and if we sail like we did today, we have every chance of
getting on the podium and that’s what we’re here for.”

Meanwhile ORACLE TEAM USA COUTTS withdrew from the first race of the day at the halfway
point with equipment problems, after hitting one of the turning mark boats.

“I never did like the anchors on those boats,” Coutts joked. “But at least the hull that I was
sitting on missed it!”

Coutts went in for repairs, and although he made it out for race four, he was late to start and
never in contention, with the last place finish dropping the team to the bottom of the leaderboard.

Before racing started, the teams engaged in the AC500 Speed Trial. Here too, Spithill proved the
class of the fleet, his second run setting the standard ahead of Energy Team and Team Korea.

Racing starts at 1430 on Sunday with the final of the Newport Match Racing Championship bet
ween the two ORACLE TEAM USA crews.

“It’s a high-pressure race,” Spithill joked. “For whoever loses, it’s going to be brutal!!”

Then it’s the fifth and final fleet race to determine the Newport Fleet Racing Champion as well as
the overall 2011-12 AC World Series Championship. There are 30 points on offer to the winner
of race five, meaning the Newport fleet racing title is wide open.

Sunday’s racing program is live, coast to coast in the United States on NBC, beginning at 1430.
This means it will not be shown live on YouTube.com/americascup in the United States. However,
the race replay and highlights will be posted after the live broadcast has concluded.


AC500 Speed Trial

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL - 24.77 knots
2. Energy Team - 24.00 knots
3. Team Korea - 23.79 knots
4. Artemis Racing - 23.72 knots
5. Luna Rossa Swordfish - 23.59 knots
6. ORACLE TEAM USA COUTTS - 23.54 knots
7. Luna Rossa Piranha - 23.48 knots
8. Emirates Team New Zealand - 23.17 knots

AC World Series Newport Match Racing Championships – Standings

The top two teams will race in the Final on Sunday
3. Luna Rossa Piranha
4. Artemis Racing
5. Energy Team
6. Emirates Team New Zealand
7. Luna Rossa Swordfish
8. Team Korea

2011-12 AC World Series Overall Championship Leaderboard (after five of six events)

1. ORACLE TEAM USA Spithill…84 points
2. Emirates Team New Zealand…80 points
3. Artemis Racing…71 points
4. Energy Team…65 points
5. Team Korea…56 points
6. ORACLE TEAM USA Coutts…53 points
7. Luna Rossa Piranha…34 points
8. China Team…31 points
9. Luna Rossa Swordfish…21 points


The next Louis Vuitton Cup, America’s Cup Challenger Series (July-August 2013) and America’s Cup
Match (September 2013) will be held for the first time in San Francisco Bay, a natural sailing arena
where more than one million spectators are expected.

winnfield
01.07.2012, 11:55
Despite the late hour, the sun wasn't setting over St. Petersburg as maestro Valery Gergiev welcomed 100 guests at 11 p.m. for a private inaugural concert at the new Mariinsky Theatre. Beyond the windows of what will be the staff cafeteria, the city's historic skyline shimmered in the pale light of the White Nights. The celebrated conductor says he hopes the new opera house—most of which is still a construction site—would be a place for music for years to come. Then he corrects himself: "For centuries."

The new building is one of Mr. Gergiev's legacies to the renowned Mariinsky. The politically well-connected director, who is also principal conductor of the London Symphony Orchestra, is famously ambitious in his vision. In more than two decades under his energetic direction, the 200-year-old theater—considered one of the best in the world—has expanded its scope and reach to become a major cultural export.

The Mariinsky's opera, ballet and orchestra are expected to move into the modern, glass-and-limestone structure by this time next year. The beloved 19th-century theater, which has played host to the premieres of such notable works as Tchaikovsky's "The Nutcracker" and choreographer Marius Petipa's "Swan Lake" revival, will continue to be used after undergoing renovation. The iconic green facade stands across a narrow canal from the new building.

The journey to find a more modern house for the theater has been a long one, with operatic plot twists and plenty of drama.

More than a decade ago, Mr. Gergiev began pushing for a new theater, saying the Mariinsky's rising star was being limited by the constraints imposed by the 1860 building. The Russian government agreed to fund the project and in 2002, Los Angeles architect Eric Owen Moss, whose aggressively contemporary creations have transformed Culver City, Calif., into an avant-garde showcase, won the competition to design the new building. He was also chosen to create a cultural and commercial center in New Holland, a derelict former naval shipyard located nearby.

Mr. Moss says he saw his theater design—with its granite facade broken by steel and swaths of uneven glass—as an architectural means to help the city accelerate its transition from the past to the future. "In the 2000s, we were looking positively at the transformation of Russia," he says. "There was the idea that post-Soviet Russia would be a very forward-looking, democratic place."

The radical design caused a sensation. But in a city that counts its architectural unity among its manifold charms, it had plenty of opponents. When the project was presented at the 2002 Venice Biennale as part of the Russian pavilion, David Sarkisian, the exhibition curator and then-director of the Schusev State Museum of Architecture, voiced concern about what might be lost. "The fascination of a place like the New Holland lies in that it is unique picturesque ruins," he said in an interview with Mr. Gergiev, published in the exhibition catalog. "It is a place where you can walk alone for hours and encounter nobody, like in some abandoned ancient city. This is poetic and attractive. Hundreds of tourists, cafes and stores is something less than poetic."

"Don't you think we have too much poetry of dying here?" countered Mr. Gergiev. Still, the conductor distanced himself from the plan, saying controversy over the design had caused delays in the project.

A new competition was held in 2003, and this time, a design by French star architect Dominique Perrault was the winner. Mr. Perrault's plans called for a theater clad in a giant golden sheath. Mr. Gergiev describes this second choice as a sign of the times. "In 2003, we celebrated 300 years of St. Petersburg," he says. "We had a great celebration, we had a great city, the economy was doing well—why not a beautiful building? It was extravagant, really extravagant."

Rendering of the first design by Eric Owen Moss Architects

But even as the foundations were being laid, Mr. Gergiev says, questions arose. "What I didn't understand 10 years ago was that half of my budget would go to maintenance, protecting it against snow and ice and wind," he says. "It was good-looking on paper. But it was destined to stay in the archives." Mr. Perrault declined to comment.

Meanwhile, in 2007, on one of his whirlwind tours, the conductor visited the Four Seasons Centre for the Performing Arts in Toronto, built in 2006 by Diamond Schmitt Architects. Though the Canadian firm's performing-arts spaces in Toronto and Montreal had been labeled unspectacular by local critics, Mr. Gergiev praised their cost-effectiveness and technical proficiency. "My experience in Toronto was very important—seeing an opera house that is built in the first place for music," he says.

With costs skyrocketing on the Mariinsky Building, a third competition was held in 2009 and Diamond Schmitt Architects won. Because of the difficulty of building in St. Petersburg's swampy soil (so inhospitable that tens of thousands of serfs died constructing the city under Peter the Great), they had to use the foundation designed by the French firm, which had already been constructed. But their design—a sober, beige-colored limestone box with glass facade—marked a far different approach.

"The cohesion of St. Petersburg is wonderful," says firm founder Jack Diamond, as he stands at the construction site, gesturing at the even plane of rooftops stretching out before him, punctuated by golden spires and domes. "You have to have respect for this extraordinarily beautiful city. It was important to me to maintain the consistency.

"If you build something novel here," the architect adds, "it would be sensational for a moment, then forever incongruous." Which is not to say that they wanted to build a 19th-century opera house. "We wanted to create something authentic, not some replica," he says.

For the Canadians, this translated into a modern building in which form follows function in everything from the décor in the main performance hall to the open-air rooftop terrace to the coat check in the basement and the handicap ramps in the lobby. "To me, technology should be decorative," says Mr. Diamond. "Everything should be acoustically driven."

Like each of the old plans, the new design has its detractors. "All the architects said the same thing," says Vladilen Krasilnikov, one of the architects behind the Moscow International House of Music. "The building is not a success." Among other things, he criticizes what he sees as a lack of dialogue between the new and old facades.

Raymond Stults, classical music critic for the Moscow Times, questions whether the new building was necessary. "Once they've renovated the old theater, with the new concert hall, they'll have something like 5,000 seats a night," he says. "How will they fill them all?"

Mr. Gergiev, however, remains optimistic. "It is my duty today to make sure the company I lead grows. At the same time, we have to save the historical achievements," he says. "I personally hope for a really nice opening."

mit freundlicher flatulenz wsj

Makis Enefrega
02.07.2012, 09:27
Newport proved to be a statement event for the US defender of the America’s Cup
as ORACLE TEAM USA was prominent in all areas of the leaderboard. Jimmy Spithill’s
team earned the overall 2011-12 AC World Series Championship with a strong second
place finishes in both the match racing and fleet racing in Newport. Spithill also claimed
the overall season Fleet Racing Championship while Sweden’s Artemis Racing won the
inaugural season’s Match Racing Championship.

“Consistency had been the key,” Spithill said moments before he was handed the newly
commissioned AC World Series trophy. “We were the last team to arrive here, but we
came out and performed under pressure. For us it was very satisfying to see us step
up and the other guys fall back when the pressure came on.”

His veteran stable-mate very nearly stole the day in front of a capacity crowd of spec-
tators at Fort Adams. Russell Coutts won the Newport Match Racing Championship
over Spithill and almost took out the fleet race as well, but was denied that honor by
Chris Draper’s Luna Rossa Piranha team, who took advantage of a penalty to the
Coutts team to grab a lead they would extend to the finish, to grab the Newport
Fleet Racing Championship. Coutts was under intense pressure in the latter stages
of the race from the Italian Swordfish team, but just held on for second place.

“Today just happened to work out for us. We got some nice breaks, but I wouldn’t
give us too much credit for it,” Coutts said. “As a team, we’re really happy. Jimmy
and his guys won the World Series and that’s what we came here to do… We’re
always out there to win, we’re not there to just sail around the buoys - we want
to win.”

For Chris Draper, the fleet racing win was a nice turn around after a difficult week:
“We’ve had a tough week, the team’s been pretty down, but I’m pleased that both
boats did well today. We needed that result to prove to ourselves that we could do
it, so we’re happy.”

Terry Hutchinson’s Artemis Racing placed fourth in the Newport Match Racing Cham-
pionship this week, which earned his team enough points to win the Match Racing
title for the season.

“It’s a nice milestone for the team,” Hutchinson said, his mood tempered somewhat
by a poor fleet race on Sunday. “But I think we have a lot of work to do. There are
a lot of areas we can do better. But we have 14 months to do it and we’re looking
forward to the challenge.”

The Newport event marks the end of the first season of AC World Series racing and
follows previous events in Cascais (POR), Plymouth (UK), San Diego (USA), Naples
and Venice (ITA). Regatta Director Iain Murray and his team have conducted 130 ra-
ces over 30 days of racing in the six international venues. Over the time, only one
day of races has been postponed due to weather.

Sunday’s racing was broadcast live, coast to coast, in the USA on NBC, marking the
return of the Cup to network television for the first time in more than 20 years. The
final day of racing in the opening two events of the 2012-13 AC World Series in San
Francisco in August and October will likewise be shown on NBC.

Racing will start anew next month with the 2012-13 AC World Series in San Francisco
from August 21-26. The new Ben Ainslie Racing will join the circuit as it comes to the
host city of the 34th America’s Cup.

Quotes:
Loïck Peyron, skipper, Energy Team, reflection on the season: “After six events and al-
most one year of racing, we need to improve still in our match racing, but in the fleet
racing we are happy to be third overall for the season, which is good. Now, we look
forward to the racing in San Francisco in August and October.”

Dean Barker, skipper, Emirates Team New Zealand, on a tough day: “We had a nice
start and we’re second at the first mark and then we just blew it. We made a couple
of mistakes and fell back to fifth or sixth and from there it was very difficult to fight
our way back through.”

Nathan Outteridge, skipper, Team Korea, on his team’s performance: “We didn’t have
an ideal start, but we kept moving forward and on the last leg upwind we really nailed
it and made up some places. I think we’ve performed better than we were initially ho-
ping. This week I think we sailed the best we’ve sailed the whole time. So we’re really
looking forward to San Francisco.”

2011-12 AC World Series Overall Championship Leaderboard
(Team, Match Racing Points, Fleet Racing Points, Total Points)

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL…47 – 55 – 102 points
2. Emirates Team New Zealand…41 – 52 – 93 points
3. Artemis Racing…50 – 32 – 82 points
4. Energy Team…38 – 36 – 74 points
5. ORACLE TEAM USA COUTTS…39 – 29 – 68 points
6. Team Korea…33 – 33 – 66 points
7. Luna Rossa Piranha…26 – 26 – 52 points
8. Luna Rossa Swordfish…15 – 16 – 31 points
9. China Team…15 – 16 – 31 points


AC World Series Newport Match Racing Championships – Standings

1. ORACLE TEAM USA COUTTS
2. ORACLE TEAM USA SPITHILL
3. Luna Rossa Piranha
4. Artemis Racing
5. Energy Team
6. Emirates Team New Zealand
7. Luna Rossa Swordfish
8. Team Korea

Makis Enefrega
02.07.2012, 13:58
... Hier gab es mal eine sehr lebhafte und unterhaltsame AC Diskussion mit
einigen Beteiligten. Die sind aber von Makis verekelt worden, der seit dem in
seinem eigenen Thread Selbstgespräche führt. Man kann kaum erwarten, dass
sich ein normaler Mensch an einem Austausch mit Makis beteiligt. Das wäre mal
ein guter Anlass für die Forumsbetreiber, lenkend einzugreifen. Man sieht ja ein-
deutig, wohin dieser Weg führt: entweder ein lebendiger Austausch mit vielen
oder ein einsamer Makis.
Mitglieder der Elite sind meist ein wenig einsamer als Mitglieder der grauen Masse.
Wer sich in höhere Regionen messerscharfer Analysen begibt (in die ihm Analyse-
unfähige Forum-Mitglieder nicht folgen können), zahlt diesen Preis dafür. Im Übri-
gen interessiert es den Ecume-de-Mer-Segler kaum, was in den höchsten Regio-
nen des Segelns so passiert, während er seinen täglichen Kampf mit Wind, Strö-
mung, Ebbe, Flut und Andipfauling kämpft; und die meisten Mitglieder des Forums
sind nun mal Ecume-Segler.

Makis Enefrega
18.07.2012, 16:16
Das Wetter zeigt sich regnerisch, der Weg durch den Garten ist nass bis dreckig
und meine Frau sagt, ich soll nicht mit den Hausschuhen durch den Matsch laufen.
"Matsch", das war das Stichwort, um auf "Match" und dann auf "match-racing" zu
kommen. Hier sind ein Menge laufende Bilder davon zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=FVS_LlSPr5I&feature=em-subs_digest

Baltic-Sailor
18.07.2012, 16:53
M.E. = Hausschuhsegler im Kampf mit dem Matsch der Belanglosigkeit...

Makis Enefrega
20.07.2012, 00:10
Ab sofort zählt jede einzelne Wettfahrt

Die Auftaktregatta in die AC World Series 2012/13 findet in San Francisco statt. Damit wird
erstmals in der Gastgeberstadt des 34. America’s Cup gesegelt.

Am Dienstag wurde das Format für die Saison 2012/13 der AC World Series veröffentlicht.
An fünf Regattatagen finden Wettfahrten statt. Jedes Event erlebt mit dem „Super Sunday“
seinen Höhepunkt.

„Mit diesem Format wollen wir die komplette Saison der AC World Series 2012/13 bestreiten”,
sagte Iain Murray, Regatta Director des 34. America’s Cup. „In der vergangenen Saison haben
wir mit verschiedenen Formaten experimentiert, um ein Programm zu finden, mit dem wir glück-
lich sind. In diesem Jahr haben wir für alle Events ein einheitliches Format, das nur leicht modi-
fiziert werden kann, wenn die örtlichen Gegebenheiten dies erfordern. Die Regeln wurden inso-
fern verschärft, als nun jedes einzelne Match und Fleet Race für die jeweilige Saison-Gesamt-
wertung zählt.”

Bei jeder Regatta beginnen die Wettfahrten am Mittwoch. Jedes Rennen, das von Mittwoch
bis inklusive Samstag ausgetragen wird, ist bedeutsam für die Qualifikation für das Match-
racing-Halbfinale.

Am abschließenden Regattatag, dem Sonntag, stehen sich die besten vier Teams in den
Matchracing-Halbfinals gegenüber, die in jeweils nur einem Rennen entschieden werden.
Das gleiche gilt für das Finale. Im Anschluss daran treten alle Teams im AC World Series
Championship Fleet Race gegeneinander an.

Regattaprogramm der AC World Series 2012/13:

Mittwoch: Matchracing
Donnerstag: Zwei Fleet Races (zählen zur Qualifikation für das Matchracing-Halbfinale)
Freitag: Zwei Fleet Races (zählen zur Qualifikation für das Matchracing-Halbfinale)
Samstag: Zwei Fleet Races (zählen zur Qualifikation für das Matchracing-Halbfinale)
Sonntag: Matchracing-Halbfinals und -Finale, ACWS Championship Fleet Race

Die in den Fleet Races am „Super Sunday“ ersegelten Punkte werden im Saisonverlauf
addiert und so der AC World Series Champion ermittelt. Anhand der Abschlussplatzie-
rungen im Matchracing wird am Ende der Saison der Match Racing Champion gekürt.

Für die Herausforderer sind diese Punkte auch für das so genannte „Louis Vuitton Ran-
king” von Bedeutung. Je besser ein Team in dieser Wertung platziert ist, desto mehr
Vorteile hat es im Louis Vuitton Cup, der 2013 ausgetragen wird.

TV- und Livestream-Bilder werden bei allen Events von Freitag bis Sonntag produziert,
von den Rennen am Donnerstag wird eine Highlight-Berichterstattung zur Verfügung
gestellt.

Bei den Regatten in San Francisco wird es windbedingt eine kleine Abweichung geben.
Die Matchracing-Halbfinals und das Finale werden nicht am „Super Sunday“, sondern
bereits am Samstagnachmittag stattfinden. Der Grund dafür ist, dass dann eine stär-
kere Brise erwartet wird. Würden die Rennen am Sonntagmorgen vor dem Entstehen
der Seebrise gestartet werden, bestünde ein zu großes Flauten-Risiko.

Das AC Village der beiden Events in San Francisco im August und Oktober 2012 wird
in der Marina Green beheimatet sein, 2013 wird in die Piers 27-29 umgezogen.

Makis Enefrega
31.07.2012, 02:05
Lexus hat sich der Entwicklung und Optimierung von bahnbrechender Hybrid-Technologie verschrieben
und geht beim America’s Cup als Offizielles Fahrzeug und Nachhaltigkeitspartner an Bord.

Als „Official Vehicle of the 34th America’s Cup“, stellt Lexus eine Fahrzeugflotte zur Verfügung, die
während der Regatten der AC World Series sowie in San Francisco beim Louis Vuitton Cup 2013
(America’s Cup Challenger Series) und dem America’s Cup zum Einsatz kommt.

„Der America’s Cup steht für Innovation, Technologie und herausragendes Design“, sagte Stephen
Barclay, CEO des 34th America’s Cup. „In diesem Sport ist es die Messlatte für Designer und
Ingenieure, das schnellste Boot zu konstruieren, das den besten Seglern der Welt alles abverlangt.
In dieser Tradition von Design, Technologie und Exzellenz ergeben sich mit Lexus viele Synergien.“

Indem Lexus eine Flotte energieeffizienter Fahrzeuge zur Verfügung stellt, leistet das Unternehmen
einen wichtigen Beitrag zu den Umweltschutzzielen des America’s Cup. Die Hybrid-Fahrzeuge von
Lexus sind die fortschrittlichsten Automobile auf der Straße und produzieren 63 Prozent weniger
smogverursachende Emissionen als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor – bei höherer
Leistung. Lexus hat mehr Hybrid-Automobile und -SUVs im Angebot, als jeder andere Premium-
Hersteller. Das Unternehmen hat sich auf die Fahnen geschrieben, innovative Hybrid-Technologie
zu entwickeln, ohne dafür beim Luxus oder der Leistung Abstriche machen zu müssen.

„Lexus und der America’s Cup haben eine vergleichbare Zielgruppe, und die Partnerschaft mit
einem derart leistungsbewussten Sportevent eröffnet uns die Möglichkeit, unsere Fans an uns
zu binden“, sagte Brian Smith, Lexus Vizepräsident Marketing. „Wir freuen uns darauf, unser
Angebot an Hybrid-Fahrzeugen während der prestigeträchtigsten Segelregatta der Welt einer
neuen Öffentlichkeit zu präsentieren.“


Lexus feierte seine America’s Cup-Premiere in Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) bei der
abschließenden Regatta der AC World Series 2011/12 mit einer Fahrzeugausstellung und einer
Einsatzflotte. Lexus wird bei allen Events des 34. America’s Cup präsent sein, also auch bei der
Saisoneröffnung der AC World Series 2012/13 in San Francisco (21. bis 26. August 2012).

Makis Enefrega
02.08.2012, 11:37
Defender Trials to determine defense team

The program for the 2013 America’s Cup season in San Francisco will include up to 55 days of
racing in the Louis Vuitton Cup, America’s Cup Finals and Red Bull Youth America’s Cup as four
teams take up the challenge against ORACLE TEAM USA, the defender.

With the passing of the challenge deadline at midnight on August 1, the team line-up for the
Louis Vuitton Cup is set. The challenging teams for the 34th America’s Cup are a formidable
foursome and collectively as strong a group as any Defender has faced since the beginning
of the multi-challenger era of the Cup in 1970.

Artemis Racing (SWE), Emirates Team New Zealand (NZL), Luna Rossa Challenge (ITA) and
Team Korea (KOR) will battle each other in the Louis Vuitton Cup, the America’s Cup Challen-
ger Series, for the right to face ORACLE TEAM USA in the America’s Cup Finals.

“The four challengers who will take on the 34th America’s Cup are an imposing group,” said
Regatta Director Iain Murray. “They are talented, they know how to win, and they will be a
threat to the defender.”

Running from July 4 through September 1, the Louis Vuitton Cup will provide two full months
of racing on San Francisco Bay.

In parallel to the challenger series, ORACLE TEAM USA will hold Defender Trials to strengthen
its bid to defend the Cup. Jimmy Spithill, the skipper of ORACLE TEAM USA when it won the
Cup in 2010, will helm one of the boats, while Ben Ainslie, the multiple Olympic Gold Medalist
from the UK will helm the other. They will go head to head on the same racetrack and on the
same days as the Louis Vuitton Cup challengers.

The America’s Cup Finals, with ORACLE TEAM USA against the winner of the Louis Vuitton Cup,
will run from September 7 to September 22 and features a new format with nearly twice as much
racing. Previous Cup Finals have seen the teams race in a ‘first to five’ format, where the winning
team needed to collect five victories. In 2013, there will be two races per day, with nine victories
required to win the America’s Cup.

In between the Louis Vuitton Cup and America’s Cup Finals the future stars of the sport will take
to the water in the Red Bull Youth America’s Cup.

“The amount of racing we’re going to have on San Francisco Bay next summer is simply pheno-
menal,” said Stephen Barclay, the CEO of the 34th America’s Cup. “The competition is going to
be spectacular, the racing will be close, and spectators will be a part of the action with the shore-
line along the city front literally making up one of the race course boundaries.”

The AC Village for the 2013 season will be at Piers 27-29 and is currently under construction.

The first Cup racing in San Francisco will take place later this month with the first event of the
2012-13 AC World Series from August 21-26, with up to 11 crews competing. The AC Village
for August will be at Marina Green. Racing on Sunday August 26 will be broadcast live, coast
to coast in the United States, on NBC, from 11:30am – 1:00pm PDT.

Makis Enefrega
09.08.2012, 00:14
Die Segel-Karriere des Briten vom ersten Olympia-Sieg bis hin zum Eintritt in das Team
Oracle, eingeladen von Coutts, willkommen geheißen von Spithill:
http://www.youtube.com/watch?v=qsnzEx4OG3o&feature=em-subs_digest

winnfield
09.08.2012, 00:22
mag sein, aber in wahrheit ja nur damit ihm kein anderes team mehr verpflichten kann!

clever der o.r.a.c.l.e.

Makis Enefrega
16.08.2012, 21:16
Join us for 3 Events in San Francisco - See the Cup, Score Gear, and Cleanup the Beach
with the Teams

Hey AC Crew Members, we've got 3 exciting events coming up before America's Cup World
Series San Francisco begins. Hope you can join us! And for those that can't make it to San
Francisco, we've still got some cool things coming up for you, too.

Thursday, August 16th:
ORACLE TEAM USA Party at PUMA Market Street Store
Take your photo with the America's Cup, meet ORACLE TEAM USA, enter to win $250
PUMA gift card and enjoy 15% off your purchase this Thursday.

Saturday, August 18th:
See the Cup + Meet the Sailors at Macy's Men's Store in Union Square

Sunday, August 19th:
Healthy Ocean Project Beach Clean Up with America's Cup World Series Team members
The goal of the America's Cup Healthy Ocean Project is to inspire millions of people to CARE
about the ocean and its inhabitants, encourage public ACTION to benefit ocean life, and leave
a positive ocean LEGACY to benefit marine life and future generations. Join us for a beach
cleanup with members of the Teams and staff.

winnfield
17.08.2012, 00:39
wollen wir den spezialisten doch ihren raum geben


Bei schönem Wetter können Sie zwar damit auch zu Zweit se-
geln, aber nur noch halsen.

speziell denen die sich supervisor nannten ! :cool:

Makis Enefrega
20.08.2012, 22:40
San Francisco-Headquartered Brokerage Named Official Investment Firm of the 34th America’s Cup

Charles Schwab today announced a sponsorship of the 34th America’s Cup, becoming the official
investment firm for the America’s Cup World Series events in San Francisco and the Louis Vuitton
Cup, America’s Cup Challenger Series, and America’s Cup Finals in 2013. Over the next 13 months,
Schwab’s founding city of San Francisco, Ca., will play host to the high-profile international compe-
tition and its millions of fans.

“Investing and sailing require a similar mindset, including the need to have a strategic plan and the
discipline to keep focused on the future,” said Laurine Garrity, chief marketing officer with Charles
Schwab. “We are excited to be part of this prestigious event in our hometown, and look forward
to hosting the America’s Cup competitors and fans over the next year.”

Schwab works with investors through its 300 branches, service centers and robust online offering
and the firm’s focus on the importance of investors having a plan is reflected in its work with clients.
Through the end of July 2012, Schwab has conducted approximately 355,000 face-to face interac-
tions with clients, delivered 12,400 complimentary consultations, and assisted more than 26,000
clients with their planning needs. Assets in Schwab’s growing advice programs stood at $118
billion as of July 30, 2012, and the firm is adding on average more than $1.5 billion in new assets
to these offers each month of 2012.

“When San Francisco was announced as host city in 2010, Schwab registered their interest in
partnering with the America’s Cup. Through our discussions, we have realized our objectives
align and we are delighted to welcome them as a member of the America’s Cup family. We are
proud to see another blue-chip company join our growing team of partners,” said Stephen
Barclay, CEO of the America’s Cup Event Authority.

Schwab will be hosting events at America’s Cup venues and Schwab branches throughout
the San Francisco Bay Area and will have a significant brand presence during America’s Cup
events, including the opening event of the 2012 AC World Series in San Francisco from
August 21-26, 2012.

Makis Enefrega
21.08.2012, 09:10
Featuring a new team, more boats and more sailors the second season of the America’s Cup World
Series is scheduled to begin Wednesday, Aug. 22, at ACWS San Francisco.

The entry list of eight teams includes Artemis Racing (SWE), China Team (CHN), Emirates Team
New Zealand (NZL), Energy Team (FRA), J.P. Morgan BAR (GBR), Luna Rossa Challenge 2013 (ITA),
ORACLE TEAM USA (USA) and Team Korea (KOR).

The fleet now numbers 11 boats with Artemis Racing, Luna Rossa Challenge and ORACLE TEAM
USA each fielding two crews, and the return of China Team. At this regatta there are 55 sailors
competing from 12 countries. (View the event crew list at ACWS San Francisco Crew List.)

“With a new team, more boats and more sailors, ACWS San Francisco should be an outstanding
regatta,” said America’s Cup Regatta Director Iain Murray. “The racecourse will certainly be more
intense than we've seen before, and the consistent strong winds and current-driven chop will
keep the competitors on their toes. We’ve already seen a few capsizes in training, but we know
everyone will be on their game when the starting gun fires.”

The first day of the new season will see six of the teams contesting a series of match racing
qualifiers with the three winners advancing to the Quarterfinal Round, scheduled Thursday
and Friday, where they’ll meet the top five seeds based on the standings from the 2011-12
ACWS Match Racing Championship.

One of the qualifier teams is newcomer J.P. Morgan BAR, skippered by Ben Ainslie. Ainslie
recently won his fourth consecutive Olympic gold medal – his fifth medal overall – and joins
the ACWS fleet with the long-term goal of leading an America’s Cup challenge.

“As a kid growing up I really wanted to be part of the Olympics and do well at that and also
to be part of an America’s Cup team that could win,” said Ainslie. “This is the next stage in
my career and I’m really excited to be a part of the Cup.”

ACWS San Francisco will also see the debut of a second yacht from Artemis Racing, the
Swedish Challenger of Record for the America’s Cup. Artemis Racing Red will be helmed
by Santiago Lange of Argentina, a two-time Olympic bronze medalist in the Tornado class,
and is entered alongside stablemate Artemis Racing White, led by team skipper Terry
Hutchinson.

Hutchinson’s crew is the No. 1 seed based on last season’s match racing championship.

“We were certainly happy to win last season, but that’s done and dusted,” said Hutchinson.
“Racing on San Francisco Bay might be the most challenging of all the venues we’ve visited.”

Wednesday’s racing schedule features No. 6-seed Team Korea vs. No. 11 J.P. Morgan BAR,
No. 7 Luna Rossa – Piranha vs. No. 10 Artemis Racing Red and No. 8 Luna Rossa – Swordfish
vs. No. 9 China Team. Each match is a best-of-three.

Racing continues Thursday with two pairs of the match racing quarterfinals and the first two
fleet races. View the racing lineup at ACWS San Francisco Regatta Format and additional event
information at the ACWS San Francisco event page.

Makis Enefrega
22.08.2012, 18:39
The 11 skippers leading crews at ACWS San Francisco this week were introduced to the public this
evening at a ceremony on the main stage of the ACWS Race Village at Marina Green.

This afternoon the fleet took to San Francisco Bay for a practice session in winds between 17 and
20 knots. The action was exhilarating for JR Hildebrand, 24, a San Francisco native and IndyCar
driver who spent the day as guest racer with ORACLE TEAM USA SPITHILL.

“It was awesome. It’s such a cool thing to be a part of,” said Hildebrand, the 2011 Indianapolis
500 Rookie of the Year. “You don’t have to be going 200 mph to feel like you’re hauling ass. It
was very cool. It’s a like-relationship, racing cars and racing boats. Everything’s very sensitive.
How these guys work together to get right up against the other boats is really impressive. It
gives me a lot of appreciation for what these guys do.”

In other practice action, Emirates Team New Zealand and China Team each capsized. Five crews
now have capsized since practice began. Here’s what the skippers had to say at this morning’s
media briefing:

Ben Ainslie, J.P. Morgan BAR
On managing the AC45 on the racecourse: “It’s going to be exciting. It’ll be slightly chaotic on
the start line in 20 knots with 11 boats; I’m sure we’re going to see an amazing spectacle. I’m
going to have to back off because the big thing is to avoid any damage.”

Russell Coutts, ORACLE TEAM USA COUTTS
On the predicted flood tide changing tactics: “Wind shifts will still be important upwind and
downwind. Judging the approach to marks is going to be challenging as well. If you get that
wrong and have to do extra tacks or jibes it’ll be expensive, but I’m looking forward to it.”

Yann Guichard, Energy Team
On being back on the helm after coaching: “After a good training session last week I’m very
pleased to be back and quite confident, but there are 11 boats on the start line so the risk
management is essential because a capsize can happen suddenly.”

Terry Hutchinson, Artemis Racing White
On what’s new on board since ACWS Newport: “We have the same crew as the previous
regatta in Newport. We have a new J3, the heavy-air jib; no surprise there. We’ve been
developing some Code 0s and trying to figure out which one to use.”

John Kostecki, ORACLE TEAM USA SPITHILL
On what he’s looking forward to this week: “I’m looking forward to showcasing the America’s
Cup World Series to people here in the Bay area. I think it’ll be pretty cool going to Marina
Green and watching the racing. It’s a unique racecourse because we’ll be racing parallel to
the shoreline.”

Santiago Lange, Artemis Racing Red
On racing the AC45 compared to the Tornado catamaran: “From the point of view of stability
or digging the bow, I think the AC45 is safer than a Tornado. But it’s a lot harder because
there are five people on board and it’s very physical for the crew.”

Nathan Outteridge, Team Korea
On the expected crowded starting line: “When you have a lot of boats near you and you
can’t steer where you want to steer, that’s when it gets nerve-wracking. If you steer to
the wrong position you capsize, and if there’s a boat in your way there are going to be
capsizes.”

Phil Robertson, China Team
On returning to the ACWS: “We’re extremely happy to be back racing the ACWS. There
couldn’t be a better place to be sailing than San Francisco Bay. The wind is fantastic and
the boats are extremely exciting to sail in that much pressure; they’re a handful.”

Max Sirena, Luna Rossa Swordfish
On the strong winds expected this week: “We’ve never sailed so much in such strong wind.
The only day was one in Naples when we had 25-30 knots. It’s going to be tough because
the AC45 is a really powerful boat and with the wing you can’t depower it that much.”

Jimmy Spithill, ORACLE TEAM USA SPITHILL
On racing in front of the home crowd: “It’s huge. We had the final event of the last AC World
Series in Newport, and one of the key things to winning was the fan support. It was overwhel-
ming. I really want to see everyone coming down here and getting into it.”

Wednesday’s match racing schedule features No. 6-seed Team Korea vs. No. 11 J.P. Morgan
BAR, No. 7 Luna Rossa – Piranha vs. No. 10 Artemis Racing Red and No. 8 Luna Rossa –
Swordfish vs. No. 9 China Team. Each match is a best-of-three.

Racing continues Thursday with two pairs of the match racing quarterfinals and the first two
fleet races. View the racing lineup at ACWS San Francisco Regatta Format and additional event
information at the ACWS San Francisco event page.

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Makis Enefrega
22.08.2012, 19:05
Ein neues Format, mehr Boote und mehr Segler: Am kommenden Mittwoch beginnt die zweite
Saison der America’s Cup World Series in San Francisco.

Acht Teams werden am Start sein: Artemis Racing (SWE), China Team (CHN), Emirates Team
New Zealand (NZL), Energy Team (FRA), J.P. Morgan BAR (GBR), Luna Rossa Challenge 2013
(ITA), ORACLE TEAM USA (USA) und Team Korea (KOR).

Die Fans bekommen sogar elf Boote zu sehen, denn Artemis Racing, Luna Rossa Challenge
und ORACLE TEAM USA schicken zwei Crews ins Rennen, zudem feiert das China Team sein
Comeback. Damit nehmen 55 Segler aus zwölf Nationen an der Regatta teil.

„Mit einem neuen Team sowie mehr Yachten und Seglern verspricht die ACWS San Francisco
eine herausragende Regatta zu werden“, sagte America’s Cup Regatta Director Iain Murray.
„Auf dem Regattakurs wird es intensiver als je zuvor zugehen. Die konstant starken Winde
sowie Wellengang und Strömung werden die Segler auf Trab halten. Im Training sind bereits
einige Boote gekentert, doch wir sind sicher: Sobald die Regatta beginnt, werden alle Teams
gerüstet sein.“

Am Eröffnungstag der neuen Saison werden sechs Crews eine Matrchracing-Vorrunde be-
streiten, die drei Sieger ziehen ins Viertelfinale ein, das am Donnerstag und Freitag ausge-
segelt wird. Sie treffen dann auf die besten fünf Teams der ACWS Match Racing Champion-
ship 2011/12.

In der Vorrunde feiert das Team J.P. Morgan BAR mit Skipper Ben Ainslie seine Premiere.
Der Brite gewann vor zwei Wochen zum vierten Mal in Folge eine olympische Goldmedaille
– und zum fünften Mal olympisches Edelmetall. Ainslie tritt in der ACWS mit dem Ziel an,
später eine America’s Cup Challenge zu führen.

„Als Kind habe ich immer davon geträumt, bei Olympia zu segeln und dort erfolgreich zu
sein. Außerdem wollte ich immer zu einem America’s Cup Team gehören, das Siegchancen
hat“, sagte Ainslie. „Dies ist nun die nächste Phase meiner Karriere und ich bin überglücklich,
beim Cup dabei zu sein.“

Bei der ACWS San Francisco feiert auch die zweite Yacht von Artemis Racing, dem schwedi-
schen „Challenger of Record for the America’s Cup“, ihr Debüt. Steuermann der Artemis
Racing Red ist der Argentinier Santiago Lange, zweimaliger Bronze-Gewinner bei Olympia
im Tornado. Das zweite Boot, Artemis Racing White, wird gesteuert vom Team-Skipper
Terry Hutchinson.

Hutchinsons Crew ist als Sieger der Match Racing Championship der vergangenen Saison
an Nummer eins gesetzt. „So glücklich wir über den Sieg in der vergangenen Saison sind
– das ist nun Geschichte”, sagte Hutchinson. „Die Wettfahrten auf der San Francisco Bay
dürften das Härteste werden, das wir bisher in der ACWS erlebt haben.”

In den Duellen am Mittwoch treffen Team Korea (Nummer sechs der Setzliste) auf J.P. Mor-
gan BAR (11), Luna Rossa – Piranha (7) auf Artemis Racing Red (10) und Luna Rossa –
Swordfish (8) auf China Team (9). Jede Paarung wird im Modus „Best-of-3“ ausgetragen.

Am Donnerstag stehen zwei Matchracing-Duelle des Viertelfinales sowie die ersten beiden
Fleet Races auf dem Programm.

Makis Enefrega
25.08.2012, 08:04
San Francisco, USA, 23/08/2012

Die America’s Cup World Series in San Francisco wurde am Mittwochnachmittag mit drei Matchracing-
Duellen eröffnet. Sechs Teams kämpften um die letzten drei Startplätze im Viertelfinale. Es war das
erste Mal, dass Wettfahrten zum 34. America’s Cup in der Bucht von San Francisco ausgetragen wurden.

Die äußeren Bedingungen waren nicht ganz so schwierig, wie es die Teams nach der vergangenen
Woche erwarten mussten, nachdem im Training fünf Boote gekentert waren. Am Mittwoch war die
Herausforderung eine ganz andere: Westwind zwischen 14 und Knoten sowie tückische Strömungen
stellten vor allem die Taktiker auf die Probe.

Am Ufer vor dem AC Village in der Marina Green verfolgten begeisterte Zuschauer die Boote, die
sich der Küste zweitweise bis auf Zentimeter näherten, und genossen die erste America’s-Cup-
Regatta in der San Francisco Bay.

Für Luna Rossa war es ein guter Tag. Beide Crews, Swordfish (Steuermann Max Sirena) und
Piranha (Steuermann Chris Draper) kamen zu 2:0-Siegen über das China Team bzw. Artemis
Racing Red.

„Es war wirklich nicht einfach gegen Santiago Lange und seine Artemis Crew“, sagte Draper.
„Wir wussten, dass es ein starkes Team ist. Aber meine Crew hat die Winddreher einige Mal
sehr gut antizipiert und uns so in Führung gebracht.“

Das J.P. Morgan BAR Team mit Skipper Ben Ainslie feierte eine erfolgreiche Premiere und
setzte sich in zwei Rennen glatt gegen das Team Korea durch.

„Natürlich haben wir noch eine Menge zu lernen“, sagte Ainslie. „An der einen oder anderen Stelle
hat es noch geklemmt, aber insgesamt haben die Jungs uns prima über den Regattakurs gebracht.
In beiden Rennen mussten wir überholen. Im zweiten Rennen hat und die Strafe gegen den Gegner
natürlich geholfen, aber dennoch: Meine Crew hat das prima gemacht.“

Der Skipper des Team Korea, der mit olympischem Gold dekorierte Nathan Outteridge, war natürlich
enttäuscht über den Verlust der Führung in beiden Wettfahrten: „Im ersten Rennen sind wir gut
gestartet, haben uns dann aber einen kleinen Fehler erlaubt. Und den haben sie gnadenlos ausgenutzt.“

„Im zweiten Match Race hatte es den Anschein, als würden wir grundlos Strafen kassieren – also
mussten wir unseren Gegner ziehen lassen. Um ehrlich zu sein: Wir sind etwas irritiert über das,
was da passiert ist“, meinte Outteridge.

Wegen der unterschiedlichen Auffassungen über die Strafen ersuchte das Team Korea Regatta
Director Iain Murray, das Rennergebnis zu annullieren und die Wettfahrt neu zu starten. Nach
Beratung mit der Jury entschied Murray, das Ergebnis nicht zu annullieren, da die Regeln dies
nicht erlaubten.

Die Wettfahrten werden von Donnerstag bis Sonntag (Startzeiten 14 Uhr Ortszeit / 23 Uhr
MESZ von Donnerstag bis Samstag, 11.30 Uhr / 20.30 Uhr am Sonntag) weltweit auf dem
America’s Cup YouTube-Kanal live übertragen (in einigen Ländern kann es Einschränkungen
geben). Fernsehbilder bieten in der Bay Area „NBC Bay Area 11.2“ und in Kalifornien „Comcast
Sportsnet California“ an. Das Finale am Sonntag wird in den USA flächendeckend ausgestrahlt.
NBC überträgt ab 11.30 Uhr Ortszeit

Makis Enefrega
25.08.2012, 08:07
Das Heimteam, ORACLE TEAM USA, zeigte sich seinen Fans am Donnerstag von der
besten Seite, feierte im ersten Rennen des Tages einen Doppelsieg und führt die
Fleetracing-Wertung der AC World Series San Francisco nach dem zweiten Regattatag an.

Bei idealen Rennbedingungen – 12 bis 16 Knoten Wind – strömten Segelfans zur Marina
Green, um ihr Lieblingsteam anzufeuern. Die Begrenzung des Regattakurses lag nahe an
der Küste, und die Teams segelten oft bis auf wenige Meter an die Zuschauer heran, um
der Tidenströmung zu entkommen. Für die Fans war das spektakulär, und auch die Segler
genossen es.

„Diese Wettfahrten sind fantastisch. Etwas Besseres habe ich in noch keinem Boot erlebt.
Das ist genau das, was den Segelsport ausmacht. Ich bin sehr froh, dass ich hier sein kann“,
sagte Santiago Lange (Artemis Racing). Der Argentinier hat bei Olympia zweimal Bronze im
Tornado gewonnen und feiert sein Debüt in dieser Serie. „Ich gewöhne mich noch immer an
das Steuern dieser Boote, gleichzeitig versuche ich die Wendemarken, Kursbegrenzungen
und all die Lichter im Auge zu behalten – aber das hier ist tolles Racing.“

Im ersten Fleet Race der Regatta gelang dem Routinier Russell Coutts ein beeindruckender
Start. Kurz vor dem Startschuss nahm er volle Fahrt auf, ging mit perfektem Timing und
Geschwindigkeit über die Linie und ersegelte sich so einen Vorsprung, den er bis ins Ziel
verteidigte. Sein Teamkollege Jimmy Spithill machte als Zweiter den Doppelsieg des US-
Teams perfekt.

„Der Start war entscheidend. Ich habe es genossen, die Flotte um die erste Tonne zu
führen“, sagte Coutts. „Dennoch war es auf diesem Regattakurs schwer. Man musste
immer die Augen offen halten und sich seine Linie suchen.“

Dem zweiten Fleet Race drückten die beiden jüngsten Skipper im Feld ihren Stempel auf.
Phil Robertson (China Team) und Nathan Outteridge (Team Korea) lagen in der Frühphase
des Rennens an der Spitze. Robertson führte an der ersten Tonne, fiel dann aber zurück.
Outteridge kämpften ebenfalls um Platz eins, doch eine Strafe warf in zwischenzeitlich
zurück. Er kämpfte sich mit seiner Crew aber wieder ins Rennen und kam knapp vor
J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) auf Rang vier ins Ziel.

Nach dem zweiten Platz im ersten Rennen segelte Spithill (ORACLE TEAM USA) im zweiten
Fleet Race zu einem Laufsieg, nachdem er an der zweiten Tonne die Führung vom China
Team erobert hatte und diese gegen die beiden Artemis Racing Crews verteidigte.

„Wir mussten uns gegen die Artemis-Boote zur Wehr setzen, aber die Jungs haben
unsere Position verteidigt“, sagte Spithill. „Die Tidenströmung ist deutlich zu spüren,
und am oberen Ende des Kurses war der Wind nur sehr schwer zu lesen. Wir haben
perfekte Manöver gezeigt und sind sehr glücklich über das Ergebnis. Jetzt freuen wir
uns auf morgen.“

Der Regattatag hatte mit den ersten beiden Viertelfinal-Duellen im Matchracing begonnen.
Beide Luna Rossa Crews sahen sich mit Top-Teams aus der vergangenen Saison konfrontiert.
Zunächst müsste sich Luna Rossa Swordfish (Paul Campbell-James) dem amtierenden AC
Matchracing-Champions, Terry Hutchinson und seiner Artemis Racing White Crew,
geschlagen geben.

Im Anschluss traf Chris Drapers Piranha Team auf den Gesamtsieger der vergangenen
Saison, das ORACLE TEAM USA SPITHILL. Mit einem exzellent getimten Start sicherte
sich die US-Crew einen Vorsprung, den sie verbissen verteidigte und so ins Halbfinale
einzog.

Die Wettfahrten werden von Donnerstag bis Sonntag (Startzeiten 14 Uhr Ortszeit /
23 Uhr MESZ von Donnerstag bis Samstag, 11.30 Uhr / 20.30 Uhr am Sonntag)
weltweit auf dem America’s Cup YouTube-Kanal live übertragen (in einigen Ländern
kann es Einschränkungen geben). Fernsehbilder bieten in der Bay Area „NBC Bay
Area 11.2“ und in Kalifornien „Comcast Sportsnet California“ an. Das Finale am
Sonntag wird in den USA flächendeckend ausgestrahlt. NBC überträgt ab 11.30
Uhr Ortszeit.

winnfield
26.08.2012, 11:43
wasserblitzschach oder terrorangriff aufs startbooterl?

Kontrapunkt
26.08.2012, 17:10
Die spinnen, die Cupper.

Spithill heißt doch so viel wie Hügelspucker: Passt für dieses grinsend kommentierte unsportliche Verhalten!

winnfield
26.08.2012, 17:47
ja kontra

da is er schmähstad der carlo

Makis Enefrega
27.08.2012, 15:24
Nach einer spektakulären Kollision ist das ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts) am Freitag
aus der America’s Cup World Series San Francisco ausgeschieden. Im Vorstart des dritten Fleet
Races war Coutts mit dem Boot der Rennleitung kollidiert.

Der Routinier hatte versucht, sich durch eine schmale Lücke zwischen dem Startboot und der Yacht
seines Teamkollegen Jimmy Spithill (ORACLE TEAM USA SPITHILL) zu quetschen. Der Platz reichte
nicht aus, eine heftige Kollision war die Folge.

„Ich glaubte, es könne dort eine Lücke geben, aber dem war nicht so“, sagte Coutts. „Der Einschlag
war hart. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Manöver so riskant ist. Ich dachte, er (Jimmy Spithill)
würde wenden und starten, aber er hat Kurs gehalten, und dann war die Tür zu.“

Die Helden des Tages waren Nathan Outteridge und seine Crew vom Team Korea, die im ersten
Rennen mit Paul Campbell-James (Luna Rossa Swordfish) um den Sieg kämpften, ehe eine Strafe
die Koreaner zurück auf Rang vier warf. Den zweiten Platz sicherte sich Luna Rossa Piranha vor
dem Energy Team um Yann Guichard, die mit Rang drei ihr bestes Ergebnis einfuhren.

„Für uns war das ein großer Tag. Der Wind war gut, und wir waren meist vorne zu finden. Das ist
eine tolle Sache“, sagte Outteridge, der vor Kurzem olympisches Gold gewann. „Die Plätze vier und
zwei – die würde ich jeden Tag sofort nehmen. An den ersten drei Regattatagen geht es um Konstanz
– und am letzten Tag muss man dann den großen Wurf raushauen und im entscheidenden Moment
da sein.“

Im zweiten Fleet Races des Tages gelang dem Emirates Team New Zealand um Dean Barker ein prima
Start, der den Neuseeländern die Führung an der ersten Tonne einbrachte. Auf der zweiten Kreuz
fand aber das ORACLE TEAM USA SPITHILL die bessere Linie und segelte anschließend zum Sieg.
Outteridge war erneut zur Stelle und schnappte den „Kiwis“ auf dem letzten Vorwindgang noch
den zweiten Platz weg. Ben Ainslie erreichte mit Rang vier seine bisher beste Fleetracing-Platzierung.

„JK (Taktiker John Kostecki) hat sehr viele Stunden auf der Bay zugebracht“, berichtete Spithill.
„Ich denke, niemand kann diese Bucht in allen Einzelheiten kennen, aber die vielen Stunden, die
er dort verbracht hat, sind eine große Hilfe. Das war großartiges Racing.

Es fühlt sich wie in einem Stadion - das haben wir hier geschaffen. Wir sind sehr dankbar für die
Unterstützung der Fans und hoffen, dass es am Wochenende noch mehr werden.“

Auch nach den heutigen Rennen bleibt Spithill an der Spitze der Fleetracing-Wertung, während
Outteridge und das Team Korea sich auf den zweiten Platz vorgeschoben haben. Coutts fiel nach
einem starken ersten Tag nun auf den zehnten Rang zurück.

Der Regattatag hatte mit den beiden noch ausstehenden Match Races des Viertelfinals begonnen.
Nach dem ersten Rennen entschuldigte sich J.P. Morgan BAR Skipper Ben Ainslie bei seiner Crew
für einen verpatzten Start, durch den das Emirates Team New Zealand zu einem leichten Sieg
kam und ins Halbfinale einzog. „Dieser Start tut mir leid, Jungs, ich muss hier noch Einiges
lernen“, sagte Ainslie beim Überfahren der Ziellinie. Der erfolgreichste Olympiasegler aller
Zeiten muss in der AC45-Klasse noch Lehrgeld bezahlen.

Enger ging es in der zweiten Wettfahrt zu. Coutts hatte den besseren Start und führte über
große Strecken der ersten Runde. Doch sein Gegner, das Energy Team um Yann Guichard,
fand auf der zweiten Kreuz auf der küstenfernen Seite besseren Wind und ging in Führung.
Coutts schlug zurück, überholte seinerseits, deckte seinen Gegner danach kompromisslos
ab und brachte einen kleinen Vorsprung ins Ziel.

Makis Enefrega
27.08.2012, 15:29
Nachdem Jimmy Spithill (ORACLE TEAM USA) beim America’s Cup Day des Baseball-Teams San
Francisco Giants den ersten Wurf übernommen hatte und ihm dabei ein Strike gelungen war,
zeigte er auch auf dem Regattakurs der America’s Cup World Series seine sportliche Klasse.

Spithill begann den Samstag mit einem Matchracing-Sieg über seinen Erzrivalen Dean Barker
vom Emirates Team New Zealand und zog ins Finale ein. Der Australier lies zwei weitere starke
Leistungen in den beiden Fleet Races des Tages folgen und führt vor dem entscheidenden
Rennen am Sonntag das Klassement an.

„Das erste Fleet Race heute war wahrscheinlich unser bestes“, sagte Spithill, obwohl er sich
einen Frühstart erlaubt hatte. „Wir standen danach unter großem Druck. Es war mein Fehler,
aber danach war die Herausforderung umso größer. Ich habe die Crew angespornt, uns
irgendwie wieder zurück ins Rennen zu bringen. Wenn wir einmal im Hintertreffen sind,
kämpfen wir während des gesamten Rennens für ein Comeback. Die Jungs sind heute
dafür belohnt worden.“

Der Sieg im ersten Fleet Race ging an das Energy Team um Yann Guichard, das in der
Endphase des Rennens Spithill und auch Dean Barker abgefangen hatte. Spithill kam
auf den zweiten Rang, während sich Barker mit dem dritten Platz zufrieden geben
musste, nachdem er an den ersten vier Tonnen in Führung gelegen hatte.

In der zweiten Wettfahrt konnten sich Spithills Crew und das Team Korea am ersten
Lee-Tor auf der jeweils anderen Kursseite von der Flotte absetzen. Spithill nutze die
freie Bahn zu einem überlegen Sieg, dem vierten Erfolg im sechsten Fleet Race der
Woche – eine beeindruckend dominante Leistung. Team Koreas Nathan Outteridge
kam mit über einer Minute Rückstand auf den zweiten Rang und entschädigte sich
damit für das schlechte Abschneiden im ersten Rennen des Tages. Den dritten Platz
sicherte sich Guichard, dessen Energy Team sich mit der zweiten Podiumsplatzierung
des Nachmittags auf den zweiten Platz der Gesamtwertung verbesserte.

„Es war ein super Tag für uns. Leicht war es nicht, denn der Wind hat stark gedreht,
aber mein Team hat das prima gelöst. Ich bin sehr glücklich“, sagte Guichard. „Am
Morgen haben wir das Set-up am Großsegel verändert und waren dadurch schneller.
Es ist viel leichter, eine gute Taktik umzusetzen, wenn man mehr Geschwindigkeit hat.“

Der Fleetracing-Wettbewerb endet am Sonntag mit dem siebten Rennen. Am so
genannten „Super Sunday“ wird die Wettfahrt besonders stark gewichtet, so dass
noch vier Teams die Chance haben, die Fleetracing Championship zu gewinnen.

In der Matchracing Championship standen die Halbfinals auf dem Programm. Das
ORACLE TEAM USA Coutts (Russell Coutts) hatte den besseren Start und baute
seinen kleinen Vorsprung auf dem ersten Vorwindgang aus. Doch der Gegner,
Terry Hutchinson (Artemis Racing), kam wieder so nahe heran, dass die beiden
Boote an der Luvtonne fast kollidiert wären. Coutts behielt die Nerven, segelte
über die Schweden und gewann das Rennen. Mit seiner Crew steht er nun im
Finale am Sonntag.

Sein Teamkollege, Jimmy Spithill, nutze die Chance auf ein Finalduell der beiden
ORACLE TEAM USA Crews, indem er in der Vorschlussrunde Barkers Emirates
Team New Zealand ausschaltete. Barker gelang ein perfekt getimter Start sowie
ein gutes Manöver an der Luvtonne, die er in Führung liegend rundete. Auch am
Leetor lagen die Neuseeländer vorne, doch Spithill entschied sich für die andere
Kursseite und gewann dort Meter um Meter. An der Luvtonne konnte er schließlich
überholen und sich den Sieg sichern.

Dies alles wurde im AC Village von enthusiastischen Zuschauern in der Marina
Green verfolgt, dicht an dicht standen die Fans am Ufer. Nach den Wettfahrten
begeisterte Dr. Dog die Besucher mit einem Gratiskonzert im Race Village.

HotDog
27.08.2012, 15:33
Dr. Dog

Sollte der Nick HOTDOG jemals verbrannt sein, würde der zitierte Name nicht gut
zu mir passen, was meinen Sie, Carlo?

HotDog

Makis Enefrega
27.08.2012, 15:35
Das ORACLE TEAM USA hat heute in beiden Wertungen der AC World Series San Francisco
triumphiert und damit die Zuschauermassen begeistert, welche die umkämpften und schnellen
Rennen auf der San Francisco Bay aus der ersten Reihe verfolgten.

Zunächst setzte sich der viermalige America’s Cup-Sieger Russell Coutts im Matchracing-Finale
gegen seinen Teamkollegen Jimmy Spithill durch. Nicht weniger als drei Mal wechselte die Führung
bei mehr als 20 Knoten Wind, ehe es Coutts gelang, mit dem denkbar knappen Vorsprung von
einer Sekunde zu gewinnen.

Gut 40 Minuten später erlebte Spithill einen weiteren packenden Sprint zur Ziellinie. Diesmal
musste er das Team Korea (Nathan Outteridge) noch abfangen, um die Fleetracing- und die
Gesamtwertung für sich zu entscheiden.

Spithill rundete die letzte Tonne mit einer kleinen Überlappung an Outteridges Heck und pro-
vozierte so eine Strafe gegen die Koreaner. Outteridge musste auf Geheiß der Schiedsrichter
abbremsen, Spithill konnte in Lee vorbeisegeln und sich den zweiten Platz sichern – und damit
einen Punkt Vorsprung in der Gesamtwertung der Regatta.

„Für das ORACLE TEAM USA sind der Sieg in der Matchracing-, Fleetracing- und der Gesamt-
wertung ein fantastisches Ergebnis“, sagte Spithill, der amtierende ACWS-Champion. „Ich
kann es nicht genug betonen, wie hart die Jungs heute gearbeitet haben. Wir haben uns
zurück an Spitze gekämpft und sind belohnt worden.”

Die erste Regatta der AC World Series in San Francisco, Gastgeber des America’s Cup 2013,
lobte Bürgermeister Mayor Edwin M. Lee bei der Siegerehrung als vollen Erfolg. Lee übergab
die Trophäen für die ersten drei Plätze im Match- und Fleetracing. „Das war das erste von
vielen Events, und wir freuen uns schon jetzt auf die zweite Regatta (2. bis 7. Oktober),
wenn wir alle Teams wiedersehen werden“, sagte Lee. „Vielen Dank an alle Teams, die hier
hergekommen sind und an alle Abteilungen der Stadtverwaltung, die an diesem Event mit-
gearbeitet haben.“

Nach Schätzungen der Behörden besuchten während der Regatta mehr als 150.000 Men-
schen das AC Village in der Marina Green. Die beiden Sitzplatz-Areale waren an allen Tagen
ausverkauft. Regatta Director Iain Murray nannte die Zuschauerflotte auf dem Wasser
„wesentlich größer als erwartet“.

„Das Interesse an der Regatta hat unsere Erwartungen übertroffen“, meinte auch Stephen
Barclay, CEO des 34. America’s Cup. „Es war die Premiere in San Francisco und die erste
Gelegenheit, die Katamarane mit Tragflächensegel in der Bay Rennen segeln zu sehen.
Es war einfach wundervoll, das zu erleben.“

Im Verlauf der Woche erlebten die Fans Segelrennen direkt vor der Küste. Die Zuschauer
konnten hören, wie die Segler sich über die Taktik austauschten. Die Athleten wiederum
konnten die Anfeuerungsrufe verstehen. Auch am Finaltag ging es wieder eng zu, beide
Wertungen wurden mit minimalen Zeitabständen entscheiden.

Für Coutts war es der zweite Matracing-Titel in Folge, nachdem er auch im Juli beim Finale
der Saison 2011/12 in Newport triumphiert hatte. Der Neuseeländer hat mittlerweile ein
gutes Händchen für den Start mit den AC45-Booten entwickelt und stellte dies auch
heute unter Beweis.

„Für unser Team war es eine fantastische Woche“, sagte Coutts, der auch CEO des
ORACLE TEAM USA ist. „Mit beiden Teams ins Matchracing-Finale einzuziehen, ist ein
tolles Ergebnis, und Jimmy und seine Crew sind nach wie vor exzellent. Die Fans an
der Küste hatten offensichtlich ihren Spaß, und das ist das Wichtigste. Und wir hatten
ganz sicher unseren Spaß auf dem Wasser.“

Luna Rossa Piranha (Chris Draper) gewann das Fleet Race mit einem Vorsprung von
drei Sekunden auf Spithill, Outteridge wurde Dritter. Wie man es mittlerweile von ihm
kennt, startete Draper solide und segelte ein zuverlässiges Rennen.

Am zweiten Leetor betrug die Führung sogar gut 200 Meter, Luna Rossa hätte den
Sieg aber fast noch aus der Hand gegeben, als das Team auf der Ziellinie um ein Haar
gekentert wäre. Doch im letzten Moment nah die Crew Druck aus dem Flügel. Das Ziel-
signal ertönte nur Sekundenbruchteile nachdem der Luv-Rumpf zurück aufs Wasser
klatschte.

„Wir haben in den vergangenen Tagen gesehen, dass die Segler, die schon immer mit
Hochgeschwindigkeitsyachten unterwegs sind – Nathan, ich, Yann (Guichard, Energy
Team) und Jimmy, der hier viel trainiert hat – ihre Sache gut machen“, meinte Draper.
„Aber alle werden sich verbessern, also können wir uns nicht ausruhen. Wir werden
hart trainieren und im Oktober zurück kommen und nach dem Sieg schielen.“

Makis Enefrega
29.08.2012, 23:38
Auch zwei Tage nach dem Ende der Rennen in der AC World Series San Francisco ist der Glanz
der Veranstaltung noch nicht verblasst. Die Premiere der Wettfahrten mit den Katamaranen
und ihren Tragflächensegeln hat in der Gastgeberstadt des America’s Cup 2013 eine Welle der
Begeisterung ausgelöst.

Sogar der Leichtathletik-Star Michael Johnson, viermaliger Olympiasieger und nach Meinung
vieler Experten der beste Langsprinter aller Zeiten, zog den Hut vor der athletischen Leistung,
einen AC45 zu segeln.

Johnson war beim Warmsegeln für das Finale am „Super Sunday” an Bord des J.P. Morgan
BAR Teams mit Skipper Ben Ainslie, ein Rennen erlebte auf dem Katamaran des ORACLE
TEAM USA COUTTS.

„Ich habe jetzt Hochachtung vor den Seglern“, sagte der 44-jährige Johnson. „Mich faszinieren
die Beweglichkeit und Schnelligkeit, die man braucht, während das Boot in Bewegung ist.“

Johnson war im abschließenden Fleet Race an Bord des AC45 von Russell Coutts, der auf den
fünften Rang kam – für Johnson indes musste ein DNF (kam nicht ins Ziel) notiert werden. Der
Weltrekordhalter über 400 Meter ging am Heck über Bord, als er während einer Wende beim
Wechseln der Seite einen falschen Schritt machte.

Video: Michael Johnson geht beim ORACLE TEAM USA COUTTS ÜBER BORD

„Ich glaube, wir haben eine Welle getroffen“, sagte Johnson, der sein erstes Segelrennen an
Bord erlebte. „Diese Boote sind so schnell, und es ist unglaublich, wie nahe sie sich kommen.
Das ist ziemlich cool.“

Johnson trug eine Schwimmweste und wurde ohne Probleme von einem der Marshal-Boote
geborgen. Seinen „Sitzplatz in der ersten Reihe“ konnte er also nur kurz in Anspruch nehmen,
an der Küste bleiben aber alle Ränge besetzt: Zehntausende Fans kamen in die Marina Green,
die anderen Zuschauerbereiche oder verfolgten die Rennen trockenen Fußes am Computer.
Zahlen & Fakten zur ACWS San Francisco:

In der Regattawoche (21. bis 26. August) besuchten geschätzt 150.000 Menschen das AC Village
in der Marina Green, alleine am Finaltag waren es 40.000 Fans. Die Zuschauerflotte auf dem Wasser
wuchs von Tag zu Tag, am „Super Sunday“ umfasste sie schließlich 450 Boote Auf dem America’s
Cup YouTube-Kanal generierten 45 Videos mehr als 500.000 Views. 163 Journalisten aus elf
Nationen von allen fünf Kontinenten waren vor Ort. Mehr als 2.900 Berichte in über 1.000 Publi-
kationen wurden veröffentlicht. Auf dem America’s Cup Media Server stehen mehr als 5.600 Hi-
Res-Bilder zum Download bereit. Die neue America’s Cup-Website verzeichnete 300.000 Unique
Visitors, die mehr als eine Millionen Seiten aufriefen und im Durchschnitt dreieinhalb Minuten auf
der Website verbrachten. Die neue America’s Cup-App für iOS- und Android-Geräte wurde über
10.000 Mal heruntergeladen, die Version für iPad und iPod hat eine Nutzerbewertung von mehr
als vier Sternen. 6.600 Sitzplatz-Tickets waren an jedem Tag ausverkauft, dazu kamen im Verlauf
der Woche rund 1.600 Gäste in der Hospitality. Das kostenlose Konzert von Dr. Dog im AC Village
hatte mehr als 5.500 Besucher. Die America’s Cup Event Authority verteilte 12.388 Liter Wasser
auf dem Eventgelände. 24.700 Einweg-Plastikflaschen wurden so eingespart. 180 Freiwillige betei-
ligten sich am 19. August an der Strandsäuberungsaktion im Rahmen des „Healthy Ocean Project“.
Sie sammelten 75 Säcke voll Müll und recycelbarer Stoffe ein. Die nächste ACWS-Regatta in San
Francisco findet vom 2. bis 7. Oktober während der „Fleet Week“ statt. Die ACWS-Boote werden
sich die Bay mit der Marineflotte der Pacific Fleet teilen. Das jährlich ausgetragene Event ist eines
der größten in San Francisco.

Makis Enefrega
31.08.2012, 19:42
"Aus Oppertunitätsgründen: Einrumpf-Segler stellen weltweit die Mehrheit der Segler und Segelboote."
Richtig muss es heißen: "Aus Opportunitätsgründen ..."

winnfield
31.08.2012, 22:33
carlo

grundlos begründet oder begründet grundlos, eine frage aber schwer zu beantworten!

was will er uns sagen der makis?

grosse freude den tippfehler gefunden zu haben, adlerauge der linksschreibung oder nur rechtschreibgeselle?

Nachtsegler
01.09.2012, 17:02
wieso kann man denn bei M.C.Fragestellung mehrfach voten ? z.B. Musikus ???

Makis Enefrega
01.09.2012, 17:24
wieso kann man denn bei M.C.Fragestellung mehrfach voten ? z.B. Musikus ???
Junktim: Nicht abstimmende Forum-Mitglieder bekommen auf Fragen keine Antwort.

Makis Enefrega
13.09.2012, 08:31
Show-down between Spithill and Coutts

http://www.youtube.com/watch?v=FPRrZlrIiDY&feature=em-subs_digest

Das Video zeigt, dass mit dem alten Haudegen, auch wenn er im ersten Rennen
sein Schiff auf der Startlinie im Kräsch mit dem Komitee-Boot beinahe zerlegte,
weiterhin zu rechnen ist. Spithill bekam ein paar Lehrstunden und gab sich am
Ende der Regatta sichtbar demütig. Ob Coutts, den der Sprecher des Videos
bereits als "Legende" bezeichnete, bei den Zweiundsiebzig-Füßern für einen
fünften Amerca's-Cup-Sieg noch genügend "hungrig" ist, vermag ich nicht
zu sagen. Wer wagt es ?

Makis Enefrega
22.09.2012, 09:56
Wings on the water and wings in the sky will culminate a historic week of action on and
above San Francisco Bay at the second event of the 2012-13 America’s Cup World Series,
from October 2-7.

The first America’s Cup event in San Francisco in August attracted over 150,000 fans to
the Marina Green and nearly 500 spectator boats to witness 11 of the best sailing crews
in the world battle just yards from the shoreline.

In October, the wingsail AC45 catamarans will join the rigid wings of the Blue Angels aero-
batic team in bringing an unprecedented combination of thrills to onlookers lined around
shore and on the waters of the Bay. With Fleet Week crowds in attendance, nearly 1-million
spectators are expected over the final weekend when the race crews will share the Bay with
the Pacific Fleet of the Navy.

“This is a perfect combination for fans and spectators in San Francisco,” said Stephen Barclay,
the CEO of the 34th America’s Cup. “Fleet Week is well established as a must-see event in San
Francisco attracting hundreds of thousands of people down to the waterfront, and following
on from our first regatta during the summer, the America’s Cup is fast becoming a similar
draw for fans interested in high-adrenalin action.”

In joining forces with Fleet Week, the America’s Cup Village will be located at Little Marina
Green. Teams will be based at Piers 30-32, with the top crews from each day coming
ashore at Little Marina Green and proceeding to the stage for interviews. Race commen-
tary, as well as morning and dock-in shows, along with food and beverage concessions
and activities will feature at the America’s Cup Village at Little Marina Green. Admission
is free.

Beginning on Tuesday, October 2, the America’s Cup World Series teams will be racing
on the Bay with open practice followed by Wednesday’s Match Race Qualifying. Champion-
ship Racing is from Thursday to Sunday (October 4-7), culminating with Super Sunday,
broadcast live across America on NBC, when the America’s Cup World Series San Fran-
cisco champion will be crowned.

After Super Sunday racing on October 7 (with racing on the Bay scheduled to start at
1:55pm), the Blue Angels will be performing over San Francisco Bay, a highlight of the
Fleet Week air shows.

“I'm pleased the America's Cup World Series is joining Fleet Week this year and welcome
the sailors from all over the world as they demonstrate their incredible sailing skills on the
challenging San Francisco Bay. This is a great opportunity to demonstrate the spirit of com-
petition as the United States attempts to win the America's Cup again in 2013,” said San
Francisco Fleet Week Chairman Major General Michael J. Myatt (USMC, ret.).

Championship Racing (Thursday through Sunday) is live internationally on YouTube (subject
to territorial broadcast arrangements). Super Sunday – October 7 – will be shown live, coast
to coast, across the United States on NBC from 1.30pm PDT.

Makis Enefrega
05.10.2012, 23:43
Als der Engländer Ben Ainslie im August die erste America’s Cup World Series San Francisco
bestritt, da war er direkt von den Olympischen Spielen angereist – mit der fünften Medaille im
Gepäck. Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit tat er sich damals etwas schwer mit der
neuen Bootsklasse. Nun hat Ainslie einen Monat Trainingsarbeit hinter sich – und bei der
zweiten AC World Series San Francisco sofort die Führung im Fleet Racing übernommen.

Das erste Fleet Race wurde am späten Nachmittag bei 15 Knoten Wind gestartet. Ainslies
Team J.P. Morgan BAR gewann die Wettfahrt mit einem Vorsprung von 17 Sekunden. Im
zweiten Rennen kam Ainslie auf Rang drei und führt das Zwischenklassement nun mit 21
Punkten an.

Mit fünf Punkten Rückstand teilten sich drei Teams den zweiten Rang: der Sieger des
zweiten Rennens, ORACLE TEAM USA SPITHILL (Jimmy Spithill), Artemis Racing – Red
(Nathan Outteridge) und ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts).

„Ins erste Fleet Race sind wird gut gestartet und haben uns dann ein tolles Rennen
mit Nathan und dem Team New Zealand geliefert. Wir sind überglücklich über den
ersten Sieg in dieser Serie“, sagte Ainslie, der vier Mal olympisches Gold gewinnen
konnte. „Es kommt auch hier nur auf Training und Zeit im Boot an. Wenn du nicht
trainierst und nicht viel Zeit investierst, wirst du keine guten Ergebnisse erzielen.“

Spithill, Sieger der ersten AC World Series San Francisco, war enttäuscht über den
achten Rang in der ersten Wettfahrt, für den er einen schlechten Start und einige
Fehler im Rennen verantwortlich machte. Mit dem Erfolg im zweiten Fleet Race – mit
einem Vorsprung von 37 Sekunden – rückte Spithill die Dinge wieder gerade.

„Das war wichtig. Die Jungs waren nach dem ersten Rennen hochmotiviert und haben
uns eine deutliche Führung ermöglicht“, sagte Spithill. „Hier kann jedes Team gewinnen.
Die Boote sind identisch, es kaum darauf an, als Team gut zu segeln. Ben war heute
eine Klasse für sich, ist klasse gesegelt und führt völlig verdient.“

Outteridge, der bei dieser Regatta erstmals mit Artemis Racing segelt, untermauerte
seine Konstanz und kam auf zwei vierte Plätze.

„Wir hatten zwei gute Starts. Darauf konzentrieren wir uns, und das hat sich ausgezahlt“,
sagte Outteridge. „An anderer Stelle müssen wir noch arbeiten, um eine Führung auch zu
verteidigen. Aber wenn wir jeden Tag so segeln wie heute, ist das völlig in Ordnung.“

Vor den beiden Fleet Races wurde die erste Hälfte der Vietelfinals in der Matchracing
Championship absolviert. Artemis Racing – White (Terry Hutchinson) setzte sich gegen
die junge Crew vom Team Korea (Peter Burling) durch. Im zweiten Duell bezwang das
Emirates Team New Zealand (Dean Barker) das Energy Team (Loïck Peyron).

Die beiden noch ausstehenden Viertelfinals sind für Freitagnachmittag angesetzt. Um
16:05 Uhr Ortszeit (1:05 Uhr MESZ) trifft Artemis Racing – Red auf ORACLE TEAM
USA COUTTS. Um 16:22 Uhr startet das Duell J. P. Morgan BAR gegen ORACLE TEAM
USA SPITHILL. Ab 16.50 Uhr stehen die Fleet Races Nummer drei und vier auf dem
Programm.

AC World Series San Francisco Fleet Racing Championship (nach 2 von 7 Rennen)

1. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) 1-3 – 21 Punkte
2. ORACLE TEAM USA SPITHILL (Jimmy Spithill) 8-1 – 16
2. Artemis Racing – Red (Nathan Outteridge) 4-4 – 16
2. ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts) 3-5 – 16
5. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) 2-8 – 14
6. Artemis Racing – White (Terry Hutchinson) 10-2 – 12
7. Energy Team (Loick Peyron) 6-7 – 11
8. Team Korea (Peter Burling) 5-9 – 10
9. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) 9-6 – 9
10. China Team (Phil Robertson) 7-10 – 7
11. Luna Rossa Swordfish (Iker Martinez) 11-11 – 2

Makis Enefrega
06.10.2012, 20:36
J.P. Morgan BAR Skipper Ben Ainslie und seine Crew sind nicht das einzige Team bei der America’s
Cup World Series San Francisco, für das sich ein Monat hartes Training auszahlt. Auch die beiden
Crews von Artemis Racing sind wiedererstarkt.

Ainslie, der es auf fünf olympische Medaillen bringt, baute seine Führung am Freitag mit einem
ersten und einem zweiten Platz aus. Mit den Platzierungen 1, 3, 1 und 2 hat Ainslie bereits 43
Punkte gesammelt und einen Vorsprung von neun Zählern auf Terry Hutchinsons Artemis
Racing – White sowie von elf Punkten auf Nathan Outteridges Artemis Racing – Red.

Outteridge ist neuer Steuermann bei Artemis Racing. Der 26-Jährige stieß im vergangenen
Monat zum Team, nachdem er bei der olympischen Regatta in Weymouth eine Goldmedaille
gewonnen hatte und zuvor beim Team Korea gesegelt war. Er ist neben Skipper Hutchinson
der zweite Steuermann. Der Routinier gewann in der vergangenen Saison die erste America’s
Cup World Series Matchracing Championship.

„Nachdem Nathan zum Artemis-Team kam, haben wir bei einer zweiwöchigen Trainingseinheit
große Fortschritte bei Segeln dieser Boote gemacht und viel voneinander gelernt“, sagte
Hutchinson, der in den heutigen Fleet Races auf die Plätze zwei und eins kam. „Einen Segler
von Nathans Klasse im Team zu haben, ist großartig – auch bei den Teambesprechungen, in
denen er wertvolle Ideen hat.“

Outteridge erreichte, wie schon am Donnerstag, zwei vierte Plätze, war aber heute wesentlich
zufriedener mit der Leistung. „Wir sind glücklich, denn wir sind besser gesegelt als gestern“,
sagte er. „Gestern lagen wir zwischenzeitlich in Führung und sind noch auf Rang vier zurück
gefallen. Heute haben wir uns auf den vierten Platz nach vorne gekämpft. Das fühlt sich
natürlich ganz anders an.“

Während Hutchinson und Outteridge vom Ideenaustausch profitieren, konnte sich CEO
Paul Cayard einen scherzhaften Kommentar zu der ungewöhnlichen Situation nicht ver-
kneifen, dass ein 26-Jähriger eine ältere Seglergeneration anführt. „Als ich ein junger
Mann war und an meinem ersten America’s Cup teilgenommen habe, standen die ganzen
erfahrenen Segler hinten im Boot“, sagte Cayard, der Outteridges Taktiker ist und seinen
Arbeitsplatz vorne auf dem Boot hat. „Heutzutage kommen die jungen Kerle mit ihren
Goldmedaillen, stellen sich an die Pinne und wir Alten sind auf dem Vorschiff – verkehrte
Welt.“

Auch im Matchracing Championship sind die beiden Artemis-Crews gut dabei und
zogen ins Halbfinale ein, das morgen ausgesegelt wird. Hutchinson trifft auf ORACLE
TEAM USA SPITHILL (Jimmy Spithill), das zweite Duell bestreiten Outteridge und das
Emirates Team New Zealand (Dean Barker).

Outteridge bezwang im Viertelfinale ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts),
obwohl Coutts seinem jungen Kontrahenten im Vorstart eine Strafe auf lud und das
Rennen lange beherrschte. Dann aber rundete er kurz vor dem Ziel die falsche Tonne
und wurde als DNF (Rennen nicht beendet) gewertet. „Was soll ich dazu schon sagen?“,
meinte Coutts. „Es ist, wie es ist. Wir haben die falsche Tonne genommen, so einfach
ist das.“

Eine besondere Perspektive für die Rennen am Freitag genoss die Schwimmerin Natalie
Coughlin, die mit einer Bronzemedaille in London ihre olympische Bilanz auf zwölf Mal
Edelmetall ausbauen konnte. Sie war im zweiten Fleet Race als Gast an Bord des Emi-
rates Team New Zealand.

„Das war ein großartiges Erlebnis. Mir ist klar geworden, was für beeindruckende Ath-
leten Segler sind“, sagte die dreimalige Olympiasiegerin. „Obwohl wir sehr schnell unter-
wegs waren, war es doch faszinierend friedlich. Es war richtig cool, wie eine Ausfahrt.“

Am Samstag werden die beiden Halbfinals um 16:05 Uhr Ortszeit (21:05 Uhr MESZ)
und 16:22 Uhr ausgetragen. Es folgen zwei weitere Fleet Races (16:50 und 17:30 Uhr).
Den Höhepunkt des Tages bildet die Entscheidung im Matchracing Championship um
18.10 Uhr.

AC World Series San Francisco Fleet Racing Championship (nach 4 von 7 Rennen)

1. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) 1-3-1-2 – 43 Punkte
2. Artemis Racing – White (Terry Hutchinson) 10-2-2-1 – 34
3. Artemis Racing – Red (Nathan Outteridge) 4-4-4-4 – 32
4. ORACLE TEAM USA SPITHILL (Jimmy Spithill) 8-1-6-5 – 29
5. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) 2-8-5-6 – 27
6. Energy Team (Loick Peyron) 6-7-7-3 – 25
7. ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts) 3-5-8-7 – 25
8. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) 9-6-3-10 – 20
9. Team Korea (Peter Burling) 5-9-10-8 – 16
10. China Team (Phil Robertson) 7-10-11-9 – 11
11. Luna Rossa Swordfish (Iker Martinez) 11-11-9-11 – 6

Punktevergabe:
1. = 12 Punkte
2. = 10
3. = 9
4. = 8
5. = 7
6. = 6
7. = 5
8. = 4
9. = 3
10. = 2
11. = 1

Match Racing Endstand (Plätze 5 bis 11)
5. ORACLE TEAM USA COUTTS
6. Energy Team
7. J.P. Morgan BAR
8. Team Korea
9. China Team
10. Luna Rossa Piranha
11. Luna Rossa Swordfish

Makis Enefrega
09.10.2012, 12:19
Das ORACLE TEAM USA SPITHILL (Jimmy Spithill) hat am „Super Sunday“ im entscheidenden
Fleet Race eine Aufholjagd vom letzten Platz an der ersten Wendemarke gestartet und die
America’s Cup World Series San Francisco gewonnen.

Spithill und seine Crew – Dirk de Ridder, John Kostecki, Jono MacBeth und Joe Newton – fanden
sich bereits beim Start am Ende der Flotte wieder, kämpften sich aber durch das gesamte Feld.
An der letzten Luvtonne hatte das Team schließlich die Führung eroberte und einen Vorsprung
von 17 Sekunden auf das zweitplatzierte ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts) heraus-
gesegelt.

Spithill bekam für den Sieg 40 Punkte gutgeschrieben und baute seine Gesamtbilanz auf 79
Zähler aus – ebenso wie das Team J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie), das im abschließenden Ren-
nen auf den vierten Platz kam. Die bessere Platzierung in der Finalwettfahrt gab den Ausschlag
zugunsten Spithills.

„Die vier Jungs vorne im Boot haben heute den Unterschied ausgemacht“, lobte Spithill seine
Crew. „Beim Start waren wir praktisch schon erledigt, aber das hat diese Jungs nicht interes-
siert. Dies ist ein Team von Kämpfern. Wir sind sehr, sehr glücklich.“

Das ORACLE TEAM USA SPITHILL drückte dieser Regatta seinen Stempel auf. Gestern gewann
die Crew auch die Matchracing Championship, nachdem sie gekentert war und dabei das Trag-
flächensegel beschädigt hatte. Im August hatte das Team die erste AC World Series San Fran-
cisco Championship mit einem Punkt Vorsprung gewonnen – damals der knappste Ausgang
einer Regatta der AC World Series.

„Wir haben immer gesagt, dass wir in der Lage sein müssen, einen Rückstand aufzuholen und
Rückschläge zu verarbeiten“, meinte Spithill, der als Skipper den America’s Cup 2010 gewonnen
hatte. „Ich dachte, gestern hätte ich mit dem Kentern für ausreichend Widrigkeiten gesorgt.
Aber es zeichnet ein starkes Team aus, sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Diese
Erfolge sind der Verdienst des Shore-Teams, unser Coaches und unseres Teamgeists.“

Artemis Racing – White (Terry Hutchinson) kam heute auf den dritten Rang und wurde auch in
der Gesamtwertung Dritter. Das Emirates Team New Zealand (Dean Barker) erreichte Rang vier
der Gesamtwertung, Platz fünf ging an das ORACLE TEAM USA COUTTS.


AC World Series San Francisco Fleet Racing Championship (nach 7 von 7 Rennen)

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL (Jimmy Spithill) 8-1-6-5-DNF-2-1 – 79 Punkte
2. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) 1-3-1-2-4-1-4 – 79
3. Artemis Racing – White (Terry Hutchinson) 10-2-2-1-3-3-3 – 72
4. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) 2-8-5-6-1-4-7 – 57
5. ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts) 3-5-8-7-8-10-2 – 56
6. Artemis Racing – Red (Nathan Outteridge) 4-4-4-4-9-8-5 – 52
7. Energy Team (Loick Peyron) 6-7-7-3-6-7-6 – 47
8. Team Korea (Peter Burling) 5-9-10-8-2-5-10 – 40
9. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) 9-6-3-10-10-6-9 – 36
10. China Team (Phil Robertson) 7-10-11-9-5-11-8 – 28
11. Luna Rossa Swordfish (Iker Martinez) 11-11-9-11-7-9-11 – 20

AC World Series San Francisco Matchracing Championship

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL
2. Emirates Team New Zealand
3. Artemis Racing – White
4. Artemis Racing – Red
5. ORACLE TEAM USA COUTTS
6. Energy Team
7. J.P. Morgan BAR
8. Team Korea
9. China Team
10. Luna Rossa Piranha
11. Luna Rossa Swordfish

Makis Enefrega
10.10.2012, 23:52
Die Jugend und die besten Segler der Welt ersetzen die alten, reichen Männer früherer
Zeiten, als noch zwei dicke Yachten behäbig um ein Dreieck schlichen. Das Video zeigt
die letzten Regatten vor San Francisco:

http://www.youtube.com/watch?v=j50-ix4XhfM&feature=em-subs_digest-newavtr

Makis Enefrega
11.10.2012, 09:45
Die zweite Regatta der America’s Cup World Series in San Francisco war Teil eines Veranstaltungs-
wochenendes, das in den USA mit „Event-Ageddon“ betitelt wurde und in der Stadt einen Besu-
cheransturm auslöste.

Bürgermeister Ed Lee besuchte die America’s Cup World Series am „Super Sunday“ und zeigte
sich dankbar für die internationale Aufmerksamkeit, welche die World Series San Francisco be-
scherte. „Das war eine großartige Sache für unsere Stadt, eine Million Besucher haben sich die
Rennen angesehen“, sagte Lee. „Sie wollten nahe ans Wasser kommen, um zu sehen, wie Him-
mel und Wasser miteinander verschmelzen und um diese Rennyachten sowie die Blue Angels
zu bewundern. Die America’s Cup Rennen Jahr werden im kommenden Jahr das einzige inter-
nationale Sportevent in den USA sein – wenn nicht sogar in ganz Nordamerika.“

Wie bereits bei der America’s Cup World Series im August wagte ein mit Olympiagold deko-
rierter Athlet den Ausflug in eine neue Disziplin an Bord einer AC45-Yacht. Die dreimalige
Schwimm-Olympiasiegerin Natalie Coughlin segelte mit dem Emirates Team New Zealand
und war, wie bereits Leichtathletik-Legende Michael Johnson im August, begeistert von
den athletischen Höchstleistungen, die nötig sind, um einen AC45 zu bewegen.

„Das ist schon ein Spaß, aber man muss wahnsinnig viel investieren. Ich kenne die Fach-
ausdrücke nicht, aber die Segler haben geschuftet wie die Tiere“, sagte Coughlin. „Es war
ziemlich aufregend zu erleben, wie knapp die Katamarane aneinander vorbeigefahren sind.“

Zahlen und Fakten zu der fünftägigen Regatta:

Es kamen geschätzt eine Millionen Besucher nach San Francisco, um die America’s Cup World
Series und die Fleet Week zu sehen, am Samstag und Sonntag war eine 1.500 Boote starke
Zuschauerflotte auf dem Wasser

177 akkreditierte Journalisten aus 14 Ländern berichteten aus San Francisco

Mehr als 2.600 Berichte in über 1.000 Publikationen und 46 Ländern wurden veröffentlicht

Die America’s Cup Website verzeichnete 300.000 Unique Visitors, die mehr als eine Million
Seiten aufriefen und im Durchschnitt drei Minuten auf der Website verbrachten

America’s Cup TV produzierte 38 Videos, die mehr als 360.000 Mal angesehen wurden

Die America’s Cup-App für iPhone and iPad wurde über 14.500 Mal heruntergeladen, die
Android-Version über 2.700 Mal

Der America’s Cup Facebook Auftritt wuchs um 20 Prozent und hat derzeit mehr als 118.000 „Likes“

Die America’s Cup Event Authority verteilte 7.570 Liter Wasser auf dem Eventgelände.

Mehr als 15.000 Einweg-Plastikflaschen wurden so eingespart

Lexus, Official Car of the America’s Cup, stellte eine Flotte von Hybrid-Fahrzeugen zur Ver-
fügung und trug so zur Einsparung von Benzin und zur Reduzierung von Emissionen bei

40 Freiwillige, darunter Teammitglieder und Fans, beteiligten sich im Rahmen des „Healthy
Ocean Project“ an der Strandsäuberungsaktion der „Parks Conservancy“ am Fort Mason

Mit dem Zweifach-Erfolg des ORACLE TEAM USA von Skipper Jimmy Spithill im Match- und
Fleetracing sind die Regatten der America’s Cup World Series in diesem Jahr abgeschlossen.

Die nächste Regatta findet im April 2013 in Italien statt. Zudem peilt die America’s Cup Event
Authority im Juni ein Event in New York City an, bevor der Regattasommer in San Francisco
am 4. Juli 2013 beginnt.


America’s Cup World Series Saisonwertung 2012/13

Team (Skipper) SF1-SF2 – Gesamt
1. ORACLE TEAM USA SPITHILL (Jimmy Spithill) 86-79 – 165 Punkte
2. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) 85-36 – 121
3. Artemis Racing – White (Terry Hutchinson) 48-72 – 120
4. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) 37-79 – 116
5. Team Korea (Peter Burling) 65-40 – 105
6. Energy Team (Loïck Peyron) 55-47 – 102
7. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) 43-57 – 100
8. ORACLE TEAM USA COUTTS (Russell Coutts) 42-56 – 98
9. Artemis Racing – Red (Nathan Outteridge) 38-52 – 90
10. Luna Rossa Swordfish (Iker Martinez) 51-20 – 71
11. China Team (Phil Robertson) 15-28 – 43

America’s Cup World Series Matchracing Championship 2012/13

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL – 19 Punkte
2. Emirates Team New Zealand – 16
3. Artemis Racing – White – 16
4. ORACLE TEAM USA COUTTS – 16
5. Energy Team – 11
6. Artemis Racing – Red – 8
7. J.P. Morgan BAR – 7
8. Luna Rossa Piranha – 6
9. Team Korea – 5
10. Luna Rossa Swordfish – 5
11. China Team – 3

winnfield
14.11.2012, 16:11
muss man da wirklich ein neues thema eröffnen ??????????

Ausgeschiedener User
14.11.2012, 16:24
muss man da wirklich ein neues thema eröffnen ??????????

Hat er das alte nicht mehr wieder gefunden ? :p


(Stichwort "Anzeige-Eigenschaften" innerhalb der Unterrubrik)

winnfield
14.11.2012, 18:10
sollten sie, werter user, diesen trööt nicht finden können, hier wird ihnen geholfen:

http://forum.yacht.de/showthread.php?138205-Umfrage-zum-America-s-Cup

Makis Enefrega
17.11.2012, 11:36
A feature of the next year’s America’s Cup calendar is the Red Bull Youth America’s Cup,
scheduled Sept. 1-4, 2013. The Red Bull Youth America’s Cup has been created to give
youth sailors, aged 19-24, an opportunity to compete in America’s Cup-style racing and
to identify the next stars of the sport.

This week competition started for a coveted spot in next September’s races as ORACLE
TEAM USA is hosting six teams over three two-day sessions to select the crews that will
represent the U.S. and San Francisco in next year’s competition. A selection series for in-
ternational teams is planned for February 2013.

The six U.S. teams feature sailors from 10 states, all with varied résumés in dinghy and
keelboat racing. Each crew is comprised of six sailors, one more than Cup teams because
the sailors are 40-50 pounds lighter than a Cup sailor.

After seeing four teams through the first four days of the training camp, ORACLE TEAM
USA coach Darren Bundock pronounced it an ongoing success. “We’ve had a bit of fun,”
said Bundock. “We’re happy with the level the sailors displayed. We had no idea what level
we would see.”

The youth sailors go through an orientation process with the AC45 before they’re allowed
to sail. They help rig the boat and launch it. On the water, Bundock rides in the back of the
boat with a second ORACLE TEAM USA sailor up front. Each helps the youth sailors with
pointers and tips for how to sail the boat.

“We go through the roles on board before going sailing, and when we’re on the water we’re
always offering tips on how to setup the boat and how to sail it,” said Bundock. “Their abili-
ties really skyrocketed in the first two days.

“The one thing they all said was that it looked so much easier on video. After an hour and a
half of sailing, the loads and the boathandling, they’re just drained.”

The final pair of U.S. hopefuls will be with the team November 19-20.

winnfield
18.11.2012, 16:02
Was nicht per Hand oder Winsch, mit Übersetzungen und mehrfach geschorenen Schoten
erledigt werden kann, also Motorkraft benötigt, ist ein Irrweg,

ohne worte opaccb

Makis Enefrega
21.11.2012, 12:36
The first trials for the Red Bull Youth America’s Cup concluded on Tuesday in San Francisco
with six teams battling for two spots representing San Francisco and the United States.

For the young sailors, the trials have been an opportunity to learn what it takes to compete
at the highest level, with lessons from the best sailors in the world.

“It's been incredible," said Mikey Radziejowski, a 20-year old who works the bow for the
American Youth Sailing Force. "These last few days have definitely been the best days of
sailing in my entire life. Regardless of how we did, I will forever remember this and it will
always be an experience that (I've been) fortunate to have."

ORACLE TEAM USA has been organizing the trials and is expected to announce the results
in the coming days. The youth sailors have been put through their paces under the watchful
eyes of team coaches Philippe Presti and Darren Bundock, who said he was impressed with
what he saw on and off the water.

“It’s been a really good week. We’ve had two busy days of training and evaluation for each
of the six teams so it’s been pretty intense for the sailors,” he said. “But I think it’s been a
good introduction and we’ve seen a lot of talent come out from these young sailors. We’re
looking for teams with potential to win the Red Bull Youth America’s Cup in September.”

While the young American teams were vying this week for spots supported by ORACLE TEAM
USA, international teams will take part in a selection series in San Francisco in February. Racing
for the inaugural Red Bull Youth America’s Cup takes place in September 2013, between the
Louis Vuitton Cup and America’s Cup Finals.

Each youth crew is comprised of six sailors, one more than America’s Cup World Series teams
because the sailors are, on average, 40-50 pounds lighter than a Cup sailor. All crew must be
between the ages of 19 and 24 and meet nationality requirements.

The six U.S. teams have sailors from 10 states, all with varied résumés in dinghy and keelboat
racing. ORACLE TEAM USA will now identify two youth teams, one to represent the U.S. and
another to represent San Francisco. The selected crews will be provided with coaching and in-
struction by ORACLE TEAM USA through to the finals in September 2013.

“We’ll forward our evaluations and recommendations to the management of ORACLE TEAM
USA,” Bundock said, explaining the process. “We’ve seen a lot of good individuals on these
teams, so we might suggest a few moves across the teams. And I think even on the teams
that might not be selected there is some good individual talent that we’ve identified and ho-
pefully those sailors find their way into the competition.”

Mary Read
21.11.2012, 12:52
Don't feed the Troll

30239

Makis Enefrega
05.12.2012, 10:40
Mit 16 Teilnehmern nach 16 Monaten Laufzeit ist die Umfrage noch etwas schwach
bestückt, um als repräsentativ und zitierfähig gelten zu können. Vor Allem vermisst
man Beiträge von Forum-Teilnehmern, die sich bisher mehr mit Gutachten über Mak
Enefrega als mit der AC-Materie befassten. Dabei sind die Fragen selbst recht einfach
gefasst und ohne den vielfach kritisierten intellektuellen Anspruch. Bitte beteiligen Sie
sich rege daran, damit genügend Munition gesammelt werden kann, wenn es nach der
Aussegelung mit den 72-Füßern im Anschluss um die Frage geht, ob der 35ste AC
wieder mit Mehrrumpf-Schiffen ausgesegelt werden soll.

marina23
05.12.2012, 13:00
Mit 16 Teilnehmern nach 16 Monaten Laufzeit ist die Umfrage noch etwas schwach
bestückt, um als repräsentativ und zitierfähig gelten zu können. Vor Allem vermisst
man Beiträge von Forum-Teilnehmern, die sich bisher mehr mit Gutachten über Mak
Enefrega als mit der AC-Materie befassten. Dabei sind die Fragen selbst recht einfach
gefasst und ohne den vielfach kritisierten intellektuellen Anspruch. Bitte beteiligen Sie
sich rege daran, damit genügend Munition gesammelt werden kann, wenn es nach der
Aussegelung mit den 72-Füßern im Anschluss um die Frage geht, ob der 35ste AC
wieder mit Mehrrumpf-Schiffen ausgesegelt werden soll.

Aber nur mit dir als Supervisor Skipper, der die Tonnen nicht sieht.

Wooling
05.12.2012, 16:58
Ach herrje, die Umfrage wurde ja von M.E. initiiert.

Kann ich meine Abstimmung wieder rückgängig machen? :-)

Makis Enefrega
05.12.2012, 17:18
ach herrje, die umfrage wurde ja von m.e. Initiiert. Kann ich meine abstimmung wieder rückgängig machen? ...
Nein - nein - nein ! ! !

Mary Read
05.12.2012, 17:22
... seh ich da ein Rumpelstilzchen auf und ab hüpfen?

winnfield
06.12.2012, 01:48
auch der herr karl muss verstehen das die mehrheit stärker als da individium ist, was bleibt nun:

demut und der respect vor den anderen!

oder auch nicht, wir werden es sehen

Makis Enefrega
12.12.2012, 10:14
Die Zahl der besten nationalen Nachwuchssegelteams, die an der „February Selection Series“ zum
Red Bull Youth America’s Cup teilnehmen dürfen, wurde auf zwölf erhöht.

Dem Red Bull Youth America’s Cup (1. bis 4. September 2013) geht im Februar 2013 eine Qualifi-
kationsserie in San Francisco voraus. Das Ziel dieser so genannten „Selection Series Trials“ ist es
sicherzustellen, dass nur die Besten der Besten bei der eigentlichen Regatta starten. Vom 9. bis
24. Februar 2013 wird daher bei selektiven Trainings-Workshops und einer Regatta eine Voraus-
wahl getroffen.

Die zweimaligen Olympia-Sieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher haben in ihrer Funktion
als Sportdirektoren des Red Bull Youth America’s Cup die zwölf Teams ausgewählt, die eine Einla-
dung zu den „February Section Series Trials“ erhalten haben.

„Wir haben sehr viele Bewerbungen zur Teilnahme am Red Bull Youth America’s Cup bekommen,
tatsächlich war es mehr als 30“, berichtet Hagara. „Wir haben uns die Teams angesehen und dabei
besonders auf das Teamwork und den Fitnesszustand – denn der AC45 ist ein physisch enorm
anspruchsvolles Boot – geachtet. Und natürlich mussten es sehr gute Segler sein. Die besten
zwölf Teams wurden eingeladen, den nächsten Schritt zu gehen.“

„Das ist das Beste, was einem jungen Segler passieren kann“, sagt Thomas Mermod aus dem
Schweizer Nachwuchsteam TILT, das an der „February Selection Series“ teilnehmen wird. „Es ist
eine fantastische Möglichkeit, uns zu verbessern und Profisegler zu werden – eine bessere Chance
können sich Nachwuchssegler nicht wünschen.“

Zeitgleich zum Auswahlprozess der internationalen Crews hat das ORACLE TEAM USA zwei US-
Nachwuchsteams gescoutet, die es auf die Regatta im September vorbereiten wird. Der Red Bull
Youth America’s Cup wurde aus der Taufe gehoben, um Seglern im Alter zwischen 19 und 25 Jahren
den Weg zur Regatta um die älteste international Sporttrophäe – den America’s Cup – zu erleichtern.

Die Teams America Racing (für die USA) und American Youth Sailing Force (für San Francisco) werden
in den kommenden neun Monaten unter der Anleitung des ORACLE TEAM USA für den Red Bull Youth
America’s Cup trainieren.

Auch das Emirates Team New Zealand, Artemis Racing, China Team und Team Korea haben signalisiert,
dass sie Crews auf dem Weg zum Red Bull Youth America’s Cup begleiten wollen. Nachwuchsteams,
die von einem America’s Cup World Series Team unterstützt werden, haben ein Startplatz im Sep-
tember sicher – die Zustimmung des Regatta Directors vorausgesetzt.

Bei den „Selection Series Trials“ im Februar wird auf denselben AC45-Katamaranen gesegelt wie im
September. Es handelt sich dabei um die Yachten der America’s-Cup-Teams, die auch in der AC World
Series zum Einsatz kommen.

Teilnehmende Teams der Red Bull Youth America’s Cup Selection Series Trials:

Block 1 – 9. bis 15. Februar
Australien - Objective Australia
Österreich - Team Austria
Dänemark - Danish Vikings
Deutschland - STG/NRV Youth America's Cup Team
Neuseeland - Full Metal Jacket Racing
Südafrika - Team i’KaziKati

Block 2 – 18. bis 24. Februar
Argentinien - Argentina AC45 Youth Team
Frankreich - French Youth Team
Italien - Team Italy
Niederlande - Flying Dutchies
Portugal - Team Cascais
Schweiz - Team TILT

eule10
04.01.2013, 09:35
Nur weil der "edle" Herr ME seit dem 19.12. nicht mehr schreibt, muss dieser Thread ja nicht gleich ganz einschlafen:

Erst hat Oracle seinen 72 er bei den ersten Flugversuchen gekentert und dabei so schwer beschädigt, dass erst einmal keine weiteren Tests möglich sind.

Dann mussten sie den Neuseeländern beim Fliegen zusehen, die selbst bei 27 Knoten Wind damit keine Probleme hatten.

Dann mussten sie erleben, dass auch die Italiener kurz nach dem Wassern schon fliegen konnten – allerdings mit entscheidendem Know-how von den Neuseeländern.

Nicht verwunderlich, dass man es genauer wissen wollte, wie die das denn wohl so machen. Nur kam man dabei den Italienern etwas zu nahe – jedenfalls aus Sicht der Italiener, die einen Protest einreichten.

Dieser Sichtweise hat sich die Jury angeschossen und Oracle eine empfindliche Strafe aufgebrummt. Die 15 Tsd $ dürften dabei das geringste Übel sein. Aber auf weitere 5 Testtage verzichten zu müssen, schmerzt schon sehr.

Eigentlich ist Schadenfreude ja nicht so ganz mein Ding. Aber nach der ganzen Vorgeschichte kann ich mich da doch nicht zurückhalten.

Ich finde es schon spannend, ob die Neuseeländer ihren momentan offensichtlich vorhandenen technischen Vorsprung halten können. Ihr Problem wird wohl noch sein, dass sie durch den anstehenden Umzug nach San Francisco viel Zeit verlieren werden.

Wünschen würde ich es ihnen jedenfalls sehr. Denn ihr Sieg wäre aus meiner Sicht noch die beste Voraussetzung dafür, die Weiterentwicklung des Cups in Bahnen zu lenken, die auch die bisherige Tradition wieder mit aufgreifen.

We will see…

Eule

P.S. Wenn es dann richtig losgeht, sollte vielleicht ein neuer Thread ohne diese dämliche Umfrage gestartet werden.

Makis Enefrega
09.01.2013, 00:14
Interpretierte Übersetzung der Presse-Mitteilung vom 8. Januar 2013, in der es um den
Umbau der bisherigen Planungen ging.

Im Bestreben, einen scharfen Fokus auf den Prestige-trächtigsten Pokal des Segeln und
dessen Herzstück zu legen, ruft die Direktion des America’s-Cup-Veranstalters (ACEA)
den “Sommer des Segelns” aus, beginnend mit dem Louis-Vuitton-Cup am 4ten Juli bis
hin zum Final-Läufen vom 7. September an.

In der Qualifikationsserie, dem Louis-Vuitton-Cup, werden sich die drei besten Teams
und aus ihnen den Herausforderer herausschälen, dem sich am Ende der Verteidiger
stellt, das amerikanische Team ORACLE.

ACEA wird den Plan, eine Regatta in New York auszurichten, zunächst nicht weiter ver-
folgen. Stephen Barclay bestätigte jedoch die Aufrechterhaltung des Plans im April im
italienischen Neapel, zu dem bereits drei Daten-bewahrende Anzahlungen geleistet wur-
den. Mehrfach wies er jedoch darauf hin, dass zu man sich auf die Endserie in San Fran-
cisco zu konzentrieren habe und weder Geld noch Kraft in Regatten stecken könne, bei
denen die Kosten nicht gedeckt sind und damit einhergehende kommerzielle Komplikatio-
nen den Erfolg vom „Sommer des Segelns“ erodieren lassen könnten (was als eine War-
nung nach Italien hin interpretiert werden könnte).

Bei der America’s-Cup-Welt-Serie handelt es sich um eine vom direkten Cup-Geschehen
abgekoppelte Regatta-Serie, in der mit den kleineren 45-Fuß-Cats gesegelt wird. Sie bot
bisher erfolgreiche Auftritte in Portugal, Großbritannien, Italien und an Ost- und Westküste
der USA, die weit über zwei Millionen Zuschauer zu verzeichnen hatte und zugleich den
Emmy-TV-Award gewann und sich mit ihrer Technik (kombiniertes Live-TV und Live-Line-
Grafik) verantwortlich zeichnet für die weiteren Regatten bis hin zum America’s Cup selbst.

Neben der Bestätigung des Louis-Vuitton-Cup verkündete Stephen Barclay einen neuen
Namen im Cup-Geschehen: Red-Bull-Jugend-America’s-Cup (vom 4. Juli bis 30. August)
und legte den Regatta-Modus fest: im America’s-Cup-Finale vom 7. bis 21. September
wird das Team gewinnen, das zuerst 9 Läufe von maximal 17 gewinnen konnte.

Barklay beschließt seine Verkündigungen etwa so: Die 72-Fuß-Wing-Flügel-Hochleistung-
Catamarane, die in der spektakulären aber nichtsdestoweniger anspruchsvollen Bucht
von San Francisco ihren Auftritt haben, werden für einen erinnernswerten America’s Cup
sorgen, auch und gerade deshalb, weil er „vor der Haustüre“ an der Wasserfront der Stadt
direkt vor den Augen eines Sport-begeisterten Publikums stattfindet.

Nelson-II
09.01.2013, 12:14
Carlo, wieder aktiv im Forum?

Makis Enefrega
23.01.2013, 15:51
Carlo, wieder aktiv im Forum?
Yes Sir !

The America’s Cup and Live Nation are proud to present the America's Cup Concert Series at the America’s
Cup Pavilion, located between Piers 27/29. The America’s Cup Pavilion will host multiple events in the sum-
mer of 2013 in San Francisco's first outdoor, waterfront concert venue.

Sting, the multi-Grammy award winning musician is the first headline act to be announced. Tickets for the
concert, part of the critically acclaimed Back to Bass world tour, will go on sale beginning Friday, February
22nd at 10am at Ticketmaster.com. Additional events will be announced throughout the concert season
that runs through October.

The America’s Cup Concert Series is a major live entertainment initiative in support of the America's Cup
Park on the Embarcadero, intended to create a vibrant, public space with a full range of activities for sai-
lors and non-sailors alike.

The new, temporary, 9,000 seat venue will be centered in the America's Cup Park on Piers 27/29 and will
host a wide range of events including concerts, family shows, community and business events, comedy,
as well as America's Cup race activities and viewing sessions.

The America's Cup Park at Piers 27/29 on the Embarcadero is the center of event activities during the
34th America's Cup in San Francisco. This is where fans will find team bases, interactive exhibits, food
and beverage courts, as well as shops featuring their favorite team gear. This is also the place to come
on race days for the Dock-In and Dock-Out shows, as well as team and guest hospitality.

The America’s Cup Concert Series will run throughout the summer of 2013 and coincide with the Louis
Vuitton Cup (the America’s Cup Challenger Series), the Red Bull Youth America’s Cup and the America’s
Cup Finals.

“The America’s Cup is one of the world’s great sporting events and by partnering with Live Nation we
can create a fun atmosphere with both entertainment and educational opportunities in the family-
friendly environment of the America’s Cup Park,” said Stephen Barclay, CEO of the 34th America’s
Cup. “San Francisco’s storied music history is part of the fabric of this great community and we
plan to continue to celebrate music and culture as part of the America’s Cup.”

"We're honored to partner with an event as prestigious as the America's Cup to bring an exciting
new entertainment venue to San Francisco," said Jodi Goodman, President of Live Nation Northern
California. "An outdoor venue in the City of San Francisco is long overdue. The America’s Cup Park
will truly add to our rich San Francisco culture and bring more value to our City and its waterfront."

The stage and seating on Piers 27/29 will allow America’s Cup organizers to host a range of both
ticketed and non-ticketed events. In addition to a full music line-up, the amphitheatre will offer
daytime shows featuring educational topics themed around the America’s Cup and race viewing
opportunities on a large screen. Construction is set to begin in spring of 2013 with the first events
anticipated by mid-May 2013 and running through October 2013.

About Live Nation Entertainment
Live Nation Entertainment is the world’s leading live entertainment and ecommerce company, comprised of
four market leaders: Ticketmaster.com, Live Nation Concerts, Artist Nation and Live Nation Network. Ticket-
master.com is the global event ticketing leader and one of the world’s top five ecommerce sites, with almost
27 million monthly unique visitors. Live Nation Concerts produces over 22,000 shows annually for more than
2,300 artists globally. Artist Nation is the world’s top artist management company, representing over 250
artists. These businesses power Live Nation Network, the leading provider of entertainment marketing solu-
tions, enabling nearly 800 advertisers to tap into the 200 million consumers Live Nation delivers annually
through its live event and digital platforms. For additional information, visit www.livenation.com/investors.

About Sting
Composer, singer, author, actor, activist - Sting was born in Newcastle, England before moving to London
in 1977 to form The Police with Stewart Copeland and Andy Summers. The band released five albums,
earned six Grammy awards, and in 2003 was inducted into The Rock and Roll Hall of Fame. Since 1985,
Sting has released 13 solo albums. To commemorate the 25th anniversary of his solo career, 25 Years,
the definitive box set collection and the double disc, The Best Of 25 Years were released. Sting 25,
the free iPad APP, which was awarded the prestigious Cannes Lion for Best Design/Aesthetic at the
Cannes Lions International Festival of Creativity, is also now available on iTunes and features exclu-
sive all-star performances from his 60th birthday benefit concert, plus rare interviews, photos, music
videos, and more. Sting has sold nearly 100 million albums from his combined work with the Police and
as a solo artist and has earned an additional 10 Grammy awards, a Golden Globe, an Emmy, and three
Oscar nominations.

Politsegler
23.01.2013, 20:35
zitat: SPIEGEL: Mr. Coutts, Sie sind ja nun der erfolgreichste Segler unserer Zeit und vielleicht immer
noch der beste - zitat ende.

makis....... sei doch nicht so erbost!

scheinbar hat ihn (carolus maximus :rolleyes: ) diese aussage so erbost, das er diese vielen pamplete verfassen musste. und ich habe sie nicht gelesen :p .

gruss kalle

ps: da ich eh auf der honky-donk ignoreliste stehe, schreibe ich natürlich wie es mek beliebt.

Makis Enefrega
24.01.2013, 01:44
zitat: SPIEGEL: Mr. Coutts, Sie sind ja nun der erfolgreichste Segler unserer Zeit und
vielleicht immer noch der beste - zitat ende. makis....... sei doch nicht so erbost! scheinbar
hat ihn (carolus maximus :rolleyes: ) diese aussage so erbost, das er diese vielen pamplete
verfassen musste. und ich habe sie nicht gelesen :p .
gruss kalle
ps: da ich eh auf der honky-donk ignoreliste stehe, schreibe ich natürlich wie es mek beliebt.
POLITSEGERLER, Pamplete sind Ihr Stilmittel und Ihr letztes enthält das, was Sie zum Ameri-
ca's Cup zu sagen haben. Zu Ihrem Mut, es auch zu schreiben, gratuliere ich Ihnen.

Makis Enefrega
24.01.2013, 01:57
Nespresso wird den America’s Cup 2013 als Offizieller Kaffee des Events begleiten. Damit wird eine
starke Partnerschaft fortgesetzt, die den Pionier bei portioniertem Premium-Kaffee und den Wett-
kampf um die älteste Sport-Trophäe der Welt verbindet.

Im Rahmen der America’s-Cup-Partnerschaft wird Nespresso während des „Summer of Sailing“ in
San Francisco eine Vielzahl von Marken- und Produkterlebnissen schaffen. Fans und Gäste des
America’s Cup Park werden die einzigartigen Nespresso Grand Cru Kaffees genießen können.

Die Partnerschaft umfasst auch die America’s Cup World Series, die im April im italienischen
Neapel gastiert, ehe sich alle Aufmerksamkeit auf San Francisco und einen ganzen Sommer
voller halsbrecherischer Segelwettkämpfe konzentriert. Den Auftakt macht der Louis Vuitton
Cup, die America’s-Cup-Herausforderer-Serie (4. Juli – 30. August). Der „Summer of Sailing“
erreicht seinen Höhepunkt mit dem America’s Cup Finale (7. bis 21. September), in dem das
ORACLE TEAM USA den America’s Cup gegen den besten Herausforderer verteidigen muss.

Stephen Barclay, CEO der America’s Cup Event Authority, sagt: „Mit großer Freude und Stolz
begrüßen wir Nespresso als Offiziellen Kaffee des 34. America’s Cup. Wir freuen uns darauf,
unseren Gästen, Partner und Fans im America’s Cup Park in San Francisco eine exzellente
Tasse Kaffee – sozusagen den „Ultimate Cup“ – servieren zu können.“

„Wir sind stolz darauf, eine derart prestigeträchtige und mitreißende Sportveranstaltung zu
unterstützen“, sagt Patrice Bula, Chairman von Nespresso. „Auch wir streben nach Perfek-
tion – genau wie die Teams es bei der ultimativen Herausforderung des Segelsports mit fort-
schrittlichster Technologie tun. Diese Partnerschaft eröffnet uns die perfekte Möglichkeit,
Nespresso auf einer globalen Bühne zu präsentieren.“

Nespresso und Segeln

Die Verbindung zwischen Nespresso und dem Segelsport begann als Co-Sponsor des Team
Alinghi bei dessen Kampagne zum 32. America’s Cup. Zudem war Nespresso der Offizielle
Kaffee des Events. Im Jahr 2010 hoben Nespresso und Wally, Weltmarktführer bei innovati-
ven Yachten, den Nespresso Cup, eine international Regatta für die Wally-Klasse, im italie-
nischen Portofino aus der Taufe. Eine zweite Auflage der Regatta folgte im Jahr 2011.

Die Partnerschaft von Nespresso mit dem Emirates Team New Zealand, die im April 2011
bekannt gegeben wurde, sowie die jüngste Vereinbarung als Offizieller Kaffee des 34.
America’s Cup werden die Tradition des Unternehmens im America’s Cup und dem Se-
gelsport fortschreiben.

Nespresso hat sich für den Segelsport entschieden, der ein angesehenes Image sowie
einen internationalen Rahmen bietet, in dem sich facettenreiche Möglichkeiten ergeben,
die Marke zu präsentieren und Markenerlebnisse zu generieren.

winnfield
24.01.2013, 10:37
der herr karl und die werbung, frei nach dem motto.

egal was man schreibt und seis nur werbung, hauptsache AC

oder doch karl kluney

SkipperRolf
24.01.2013, 11:42
der herr karl und die werbung, frei nach dem motto.

egal was man schreibt und seis nur werbung, hauptsache AC

oder doch karl kluney

Der Mann schreibt nicht, der Mann kopiert* - das ist ein gewaltiger Unterschied!
Mit der neuen Tastatur geht das jetzt noch einfacher :cool:
31745

*und alles OHNE Quellenangabe - sehr mutig !

Politsegler
24.01.2013, 14:55
Der Mann schreibt nicht, der Mann kopiert* - das ist ein gewaltiger Unterschied!
Mit der neuen Tastatur geht das jetzt noch einfacher :cool:
31745

*und alles OHNE Quellenangabe - sehr mutig !

na sicher doch, warum wohl hat er keine "titel" als fussnote, sondern sprüche?!

gruss kalle

ps: es heisst pamphlet. :rolleyes:

Makis Enefrega
29.01.2013, 23:30
One of the most popular destinations in the world, San Francisco is a one-of-a-kind city,
with its dramatic cityscapes and majestic views. Its vigorous arts, culture, restaurant and
nightlife scenes make the city a vibrant hotspot in every season, hosting an ever-changing
entertainment and events line-up, including exhibitions, performances and street festivals.

Welcoming and energetic, this is a cosmopolitan city that has never been afraid of new
ideas. San Francisco has been recently raising its profile as an international sport event
hub.

For further information visit sanfrancisco.travel

Some facts and figures*:

Population: 805,463
Total area in square miles in the city of San Francisco – 47.335 miles
Miles of shoreline – 29.5 miles
Miles of waterfront – 7.5 miles
Number of piers – 39
Buildings designated historical landmarks (since 1967) – 261 buildings
Historic districts (Alamo Square, Blackstone Court, Bush Street Cottage Row,
Civic Center, Dogpatch, Jackson Square, Liberty Hill, Northeast Waterfront,
South End, Telegraph Hill, Webster St. – 11 total Victorian Houses –
14,000 Restaurants – 3,588 Theaters and small theaters – 150 Museums – 66

Hier ein Foto der auf Foilern segelnden Rennmaschine:
http://34th.americascup.com/media/images/m4940_gg12-sfosep-24423.jpg

Makis Enefrega
30.01.2013, 01:14
Die Starterliste der Qualifikation (Selection Series) für den Red Bull Youth America’s Cup
umfasst elf nationale Teams. Vom 9. bis 24. Februar bestreiten die Crews in San Francisco
in zwei Gruppen die Qualifikation.

Hinzugestoßen ist ein britisches Team, GBR Youth Challenge, das den Startplatz des franzö-
sischen Teams übernimmt. Die Franzosen sind nun direkt für die Regatta im September quali-
fiziert, da sie vom Energy Team, dem französischen Teilnehmer an der America’s Cup World
Series, unterstützt werden.

„Der America’s Cup ist das Größte, das es im Segelsport gibt“, sagt Adam Lees, Mitglied des
britischen Teams. „Die Intention des Red Bull Youth America’s Cup ist es, mehr Menschen an
diesen Wettbewerb teilhaben zu lassen und jungen Leuten den Zugang zu erleichtern – die
nächste Generation ist also schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt involviert.“

Dem Red Bull Youth America’s Cup (1. bis 4. September 2013) geht im Februar 2013 eine
Qualifikation in San Francisco voraus. Das Ziel dieser so genannten „Selection Series“ ist
es sicherzustellen, dass nur die Besten der Besten bei der eigentlichen Regatta starten.
Vom 9. bis 15. und 18. bis 24. Februar 2013 wird daher bei selektiven Trainings-Workshops,
die auch Regatten einschließen, eine Vorauswahl getroffen.

„Mit dem Auswahlprozess verfolgen wir zwei Ziele“, sagt der zweimalige Olympiasieger
Hans-Peter Steinacher, der wie auch Roman Hagara Sportdirektor des Events ist. „Zum
einen wollen wir, dass alle Teams bei der Selection Series etwas lernen, sich verbessern
und ihr Potenzial ausreizen können. Gleichzeitig müssen wir die Crews im Verlauf der Woche
unter die Lupe nehmen, damit wir die besten Teams zum Red Bull Youth America’s Cup im
September einladen können. Für diese jungen Teams bietet sich damit die große Chance,
eine erfolgreiche Laufbahn einzuschlagen.“

„Wir haben bei den Trainingscamps diese eine Gelegenheit zu beobachten, wie die jungen
Crews unter großem Druck trainieren und Wettfahrten bestreiten“, stimmt Hagara zu.
„Das ist eine fantastische Möglichkeit um herauszufinden, wer seine beste Leistung ab-
rufen kann, und die Crews zu identifizieren, die sich die Qualifikation für das Hauptevent
verdient haben.“

Das Emirates Team New Zealand, Artemis Racing, das China Team und das Energy Team
haben signalisiert, dass sie Crews auf dem Weg zum Red Bull Youth America’s Cup beglei-
ten wollen. Nachwuchsteams, die von einem America’s Cup World Series Team unterstützt
werden, haben ein Startplatz im September sicher – die Zustimmung des Regatta Directors
vorausgesetzt.

Das ORACLE TEAM USA, amtierender America’s-Cup-Sieger, hat vor Weihnachten ein eigenes
Trainingscamp durchgeführt, um die US-Crews auszuwählen, welche es unterstützen wird.
Die USA45 Racing (für die USA) und American Youth Sailing Force (für San Francisco) wer-
den in den kommenden Monaten unter der Anleitung des Titelverteidigers für den Red Bull
Youth America’s Cup trainieren.

Bei der „Selection Series“ im Februar wird auf denselben AC45-Katamaranen gesegelt wie
im September. Es handelt sich dabei um die Yachten der America’s-Cup-Teams, die auch
in der AC World Series zum Einsatz kommen.

Teilnehmende Teams am Red Bull Youth America’s Cup:

Selection Series, Block 1 (9.-15. Februar 2013)
Australien - Objective Australia
Österreich - Team Austria
Dänemark - Danish Vikings
Deutschland - STG-NRV Sailing Team
Neuseeland - Full Metal Jacket Racing
Südafrika - Team i’KaziKati

Selection Series, Block 2 (18.-24. Februar2013)
Argentinien - Argentina Youth Team
GBR - GBR Youth Challenge
Italien - Team Italy powered by Stig
Portugal - ROFF – Cascais
Schweiz - Team TILT

Nachwuchscrews mit Unterstützung eines Teams aus der America's Cup World Series
China - China Team / Name TBC
Frankreich - Energy Team / Name TBC
Neuseeland - Emirates Team New Zealand / Name TBC
Schweden - Artemis Racing / Swedish Youth Challenge
USA - ORACLE TEAM USA / American Youth Sailing Force (SFO)
USA - ORACLE TEAM USA / USA45 Racing (USA)

Makis Enefrega
07.02.2013, 22:48
Am kommenden Samstag (9. Februar 2013) startet um 18 Uhr MEZ (9 Uhr PST) der Dauerkartenverkauf
für den America’s Cup 2013 in San Francisco. Die Fans können sich einen der besten Plätze an der San
Francisco Bay sichern.

Der dreimonatige „Summer of Racing“ ist vollgepackt mit intensiven Wettbewerben, an deren Ende sich
die beiden besten Segelteams der Welt im Duell um die älteste internationale Sport-Trophäe der Welt
gegenüber stehen.

Die Rennen werden mit den brandneuen AC72-Katamaranen mit Tragflächensegeln ausgetragen. Diese
extremen Yachten erreichen Geschwindigkeiten wie man sie von Automobilen kennt – bis zu 85 km/h
(45 Knoten) sind möglich. Weil die Wettfahrten zudem nur weniger Meter von der Küste entfernt statt-
finden, wird dieser America’s Cup außergewöhnlich spektakulär – und vor Ort das mit Abstand intensiv-
ste Live-Erlebnis bieten.

Mit einer America’s-Cup-Dauerkarte sichern Sie sich einen unüberdachten Sitzplatz auf der exklusiven
Tribüne im America’s Cup Village direkt an der Küste und genießen einen erhöhten und direkten Blick
auf den Startbereich und die Wendetonnen.

Eine detaillierte Übersicht aller Sitzplätze wird Anfang März veröffentlicht, es gibt dann auch die Mög-
lichkeit zwischen Sitzplätzen im America’s Cup Village in der Marina Green oder auf der Halbinsel zu
wählen. Eintrittskarten für diese privilegierten Zuschauerbereiche wahren während der Saison 2012
komplett ausverkauft. Der Kauf einer America’s-Cup-Dauerkarte ist also ratsam, um den besten Blick
auf alle Wettfahrten garantiert zu haben.

Die Dauerkarten sind bereits ab 999 US-Dollar zu haben. Gegen eine nicht erstattbare Anzahlung
von 100 US-Dollar ist Ihnen Ihr Sitzplatz sicher.

Regattaplan 2013 – Meilensteine

4. Juli: Eröffnung
5. Juli: Fleet Racing mit allen Herausforderern und dem Titelverteidiger
7. Juli: Erster Regattatag des Louis Vuitton Cup (America‘s Cup Herausforderer-Serie)
17. August: Erster Regattatag des Louis-Vuitton-Cup-Finales
1.-4. September: Red Bull Youth America‘s Cup
7.-21. September: America‘s-Cup-Finale
9., 11. und 13. September – Superyachten-Regatta

winnfield
07.02.2013, 23:33
wollen der herr karl und wir uns nebeneinander setzen?????

Makis Enefrega
08.02.2013, 08:04
wollen der herr karl und wir uns nebeneinander setzen?????
Es kommt darauf an, wieviele ihr seid.

Ich halte das deutsche Volk für so aufgeschlossen, dass es den Anblick eines seiner
Repräsentanten neben Österreichern nicht mehr als ehrenrührig zu empfindet.

Makis Enefrega
10.02.2013, 10:23
The first day of the Red Bull Youth America’s Cup Selection Series provided an illustration
of the massive expectations on the youth teams who have congregated in San Francisco
for a shot at advancing to September’s regatta.

The teams were put through their paces on shore by Sports Directors Roman Hagara and
Hans-Peter Steinacher, where the physical demands of sailing an AC45 wing sail catamaran
were made clear through an exhausting fitness evaluation.

“That’s the hardest thing I’ve ever done,” said Michael Ovenstone, a 22-year-old trimmer
for South Africa’s i’KaziKati team. “I really feel the burning in my arms,” he said, while mas-
saging the inside of his forearms. “I don’t know what muscle that is, but it burns.”

Along with the fitness testing, the teams were instructed on how to sail an AC45 and how,
hopefully, to avoid capsizing.

“We’re talking to them about the four most common scenarios that can lead to a capsize,”
said Darren Bundock, from ORACLE TEAM USA, who is one of the coaches sharing his exper-
tise. “But I imagine we could see some creativity over the course of these sessions in finding
some new ways we haven’t encountered yet.”

At the beginning of the day, the six youth teams were welcomed by Russell Coutts, the CEO
of ORACLE TEAM USA and a driving force behind the creation of the Red Bull Youth America’s
Cup.

“The Red Bull Youth America's Cup is meant to be a way for you guys to show your talents
and make it to the pro sailing ranks,” Coutts told the group. “So work hard but also have fun
and enjoy yourselves. This is some of the best and most fun racing I’ve done in years. I’m
sure you’ll enjoy it too.”

Beginning Sunday, the teams will start on-the-water training in the AC45s, leading to race
practice later in the week.

“We need to build towards the racing methodically,” Hagara said.

“These boats are a handful for the most experienced, professional sailors,” agreed his counter-
part Steinacher. “So it’s important that we take the right steps to allow everyone a chance to
learn, develop and succeed as we move towards the racing at the end of the week and the
eventual selection for September.”

The six national teams taking part in the first session of the Red Bull Youth America’s Cup
Selection Series are:

AUS – Objective Australia
AUT – Team Austria
DEN – Danish Youth Vikings
GER – STG-NRV Youth Team
NZL – Full Metal Jacket Racing
RSA – Team i’KaziKati

The first group is on site at the Selection Series in San Francsico between February 9-15.
Then, from February 18-24, a second group of youth crews will go through the same pro-
cess, including the following teams:

ARG – Arg Youth Team
GBR – GBR Youth Challenge
ITA – Team Italy powered by Stig
POR – ROFF/Cascais Sailing Team
SUI – Team TILT

At the end of the second session, at least four teams will be selected to proceed to the
Red Bull Youth America’s Cup taking place from September 1-4, right before the America’s
Cup Finals in San Francisco.

About the Red Bull Youth America’s Cup For the first time in the history of the America’s
Cup, young, talented sailors have a clear pathway towards competing for one of the most
prestigious trophies in sport. Racing will take place in the same high performance, wing-
sailed AC45 catamarans that are used in the America’s Cup World Series. The Red Bull
Youth America’s Cup is scheduled for September 1-4, 2013, in San Francisco, during the
heart of the 34th America’s Cup racing season.

About the Red Bull Youth America’s Cup

For the first time in the history of the America’s Cup, young, talented sailors have a clear
pathway towards competing for one of the most prestigious trophies in sport.

Racing will take place in the same high performance, wing-sailed AC45 catamarans that
are used in the America’s Cup World Series. The Red Bull Youth America’s Cup is scheduled
for September 1-4, 2013, in San Francisco, during the heart of the 34th America’s Cup
racing season.

Makis Enefrega
14.02.2013, 10:22
Weltklasse-Segler vom ORACLE TEAM USA und von Artemis Racing haben heute bei einem
Medien-Tag die Nachwuchscrews willkommen geheißen, die an der ersten Vorausscheidung
zum Red Bull Youth America’s Cup teilnehmen.

Die Segelgrößen – Russell Coutts, Jimmy Spithill, Ben Ainslie, Iain Percy und Nathan Outteridge –
bringen es zusammen auf nicht weniger als fünf America’s-Cup-Siege, 14 Olympische Medaillen
und unzählige weitere Titel.

Auch wenn Coutts mit vier America’s-Cup-Triumphen der Segler mit der größten Reputation ist,
so ist Spithill prädestiniert, die Bedeutung des Red Bull Youth America’s Cup vor dem Hintergrund
seines Werdegangs zu würdigen.

„Es war reines Glück, dass ich einen Einstieg in den America’s Cup gefunden habe“, sagte Spithill,
Skipper des ORACLE TEAM USA, der im Alter von 30 Jahren als jüngster Skipper der Geschichte
den America’s Cup gewinnen konnte.

„Als ich jung war, gab es keinen vorgezeichneten Weg zum Cup. Doch mit dem Red Bull Youth
America’s Cup stehen die Türen nun offen, und die Youngster haben eine echte Chance. Sehr
viel mehr Nachwuchssegler sind nun im Spiel“, meinte der 33-Jährige. „Es ist beeindruckend,
wie gut der Nachwuchs aufgestellt ist.“

Der viermalige Olympiasieger Ainslie ergänzt: „Bisher waren die Olympischen Spiele der einzige
Zugang zum professionellen Segeln und dem America’s Cup. Nun ist das anders, der Nachwuchs
hat eine neue Chance, sich für den Cup zu empfehlen. Der Sport kann davon nur profitieren.“
Die Idee hinter dem Red Bull Youth America’s Cup ist es, jungen Seglern den Weg zum America’s
Cup zu ebnen. Denn in der Vergangenheit hatte der Nachwuchs kaum eine Chance, sich in der
Hierarchie eines America’s-Cup-Teams nach oben zu arbeiten. Den Talenten wurde einfach die
Erfahrung abgesprochen, um das hohe Niveau einer America’s-Cup-Crew zu erfüllen. Der Red
Bull Youth America’s Cup möchte das ändern.

„Nach San Fransisco zu kommen und die Chance zu haben, mit einem AC45 zu segeln, ist
wahnsinnig aufregend – einfach fantastisch“, sagt Erik Heil, 23-jähriger Steuermann des
deutschen Teams – einer Kooperation des Sailing Team Germany (STG) und des Nord-
deutschen Regatta Vereins (NRV). „Andererseits ist es sehr schade, dass wir nur eine
Woche haben. Wir würden das gerne sehr viel länger auskosten.“

Das STG/NRV-Team zählt zu den sechs Crews, die in der ersten Qualifikationsgruppe
antreten. Sechs weitere Teams sind in der kommenden Woche (18. bis 24.Februar)
gefordert. Mindestens vier Crews werden anschließend die Startberechtigung für den
Red Bull Youth America’s Cup (1. bis 4. September) bekommen.

„Eine bessre Chance, Geschichte zu schreiben, als im Red Bull Youth America’s Cup gibt
es nicht“, sagt Hans-Peter Steinacher, einer von zwei Red Bull Segeldirektoren. „Wir wer-
den die Besten der Besten aussuchen.“

Sechs Nationen sind in der ersten Vorausscheidung vertreten: Australien, Dänemark,
Deutschland, Österreich, Neuseeland und Südafrika. Während einige Teams die finan-
ziellen Mittel zur Teilnahme an der Qualifikation selbst aufgebracht haben, haben an-
dere Crews Unterstützung organisiert.

In den ersten Tagen haben die Teams größeres Können und Souveränität bewiesen,
als zu erwarten war – immerhin hat die überwiegende Mehrzahl der Segler lediglich
Erfahrungen in Dinghies gesammelt. Die mächtigen AC5-Katamarane, die bei der
America’s Cup World Series und der Qualifikation zum Einsatz kommen, sind ein ganz
anderes Kaliber.

„Als wir gestern bei 17 Knoten gesegelt sind, war es weit schwieriger, als ich erwartet
hatte“, sagte Philip Buhl vom STG/NRV-Team, ein dekorierter Laser-Segler. „Wann immer
wir ein Manöver abgeschlossen hatten mussten wir das nächste in Angriff nehmen. Durch-
schnaufen konnten wir nicht.“

Die Nachwuchscrews teilten sich die San Francisco Bay mit dem ORACLE TEAM USA und
Artemis Racing, die seit ein paar Tagen ihre AC72-Katamarane auf Touren bringen. Und
als seien die AC45-Yaxchten noch nicht spektakulär genug, staunten die Youngster nicht
schlecht, als die AC72s vorüber schossen.

„Wir wollen die AC45s ausreizen, aber das war gestern nicht leicht. Am liebsten hätten wir
angehalten und den AC72s zugesehen“, sagte Buhl. „So was nennt man bei uns Zuhause
ein Luxusproblem.“

In der zweiten Qualifikations-Runde sind Teams aus Argentinien, Großbritannien, Italien,
Neuseeland, Portugal und der Schweiz am Start. Sie alle werden sich von ihrer besten
Seite zeigen müssen, denn nur wenige Crews erreichen das Finale. Aber selbst wenn es
nicht ganz reicht – eine Chance wie diese zu bekommen, ist ein Erlebnis für sich.


Red Bull Youth America’s Cup Teams

Selection Series, Block 1 (9.-15. Februar 2013)
Australien – Objective Australia
Österreich – Team Austria
Dänemsark – Danish Youth Vikings
Deutschland – STG/NRV Youth Team
Neuseeland – Full Metal Jacket Racing
Südafrika – i’KaziKati

Selection Series, Block 2 (18.-24. Februar 2013)
Argentinien – Arg Youth Team
Großbritannien – GBR Youth Challenge
Italien – Team Italy powered by Stig
Neuseeland – 36 Below Racing
Portugal – ROFF/Cascais Sailing Team
Schweiz – Team TILT

Nachwuchscrews mit Unterstützung eines Teams aus der America's Cup World Series
China - China Team / Name TBC
Frankreich - Energy Team / French Youth Team
Neuseeland - Emirates Team New Zealand / Name TBC
Schweden - Artemis Racing / Swedish Youth Challenge
USA - ORACLE TEAM USA / American Youth Sailing Force (SFO)
USA - ORACLE TEAM USA / USA45 Racing (USA)

Makis Enefrega
22.02.2013, 00:52
Der eingeladene Cup-Nachwuchs im Video:

http://www.youtube.com/watch?v=EQ6BbauqM5g&feature=youtu.be

Makis Enefrega
23.02.2013, 10:58
Zwölf Teams hoffen darauf, beim Red Bull Youth America's Cup im September starten zu dürfen.
Am kommenden Montag werden sie wissen, ob sich ihr Traum erfüllt.

In den vergangenen 14 Tagen waren die Teams in zwei Gruppen in San Francisco aktiv. In dieser
Woche waren die zweiten sechs Crews, die aus Europa, Südafrika, und Neuseeland kommen, an
der Reihe und versuchten im Training und in den Wettkämpfen zu beeindrucken.

Am Sonntag wird auch diese zweite Session abgeschlossen sein, einen Tag später erfahren die
Teams, wer es geschafft hat. Mindestens vier der zwölf Crews werden für die Teilnahme am Red
Bull Youth America’s Cup (1.-4. September, San Francisco) ausgewählt. In die Beurteilung fließen
die Rennergebnisse ebenso ein wie die generelle Leistungsfähigkeit der jungen Segler zu Wasser
und an Land. Unter die Lupe genommen werden u.a. die Fitness, die Trainingsprogramme und die
Professionalität.

„Eines ist sicher: Leicht ist es nicht für die Youngster“, sagt der zweimalige Olympiasieger Roman
Hagara, der als einer der Sport-Direktoren für die Auswertung der beiden Sessions verantwortlich
ist. „Wir haben es ausnahmslos mit guten Seglern zu tun, die sich auf den nächsten großen Schritt
vorbereiten. Sie erfahren, was alles nötig ist, um professioneller Segler zu werden und sich mit den
Besten der Welt messen zu können.“

„Am eindrucksvollsten war die Qualität aller Teams im Feld“, sagt Hans-Peter Steinacher, der zweite
Sport-Direktor des Red Bull Youth America’s Cup. „Bei jeder einzelnen Crew konnten wir sehr großes
Potenzial erkennen. Nun müssen wir aber die Teams auswählen, von denen wir glauben, dass sie die
größten Chancen haben, sich so weit zu verbessern, um die eigentliche Regatta im September ge-
winnen zu können.“

Der Red Bull Youth America’s Cup ist Teil des „Summer of Racing” in San Francisco. Die Crews be-
stehen aus Seglern eines Landes im Alter von 19 und 24 Jahren, gesegelt wird auf AC45-Katama-
ranen mit Tragflächensegeln. Die Selection Series war für viele der Talente ein echtes Aha-Erlebnis.

„Diese Woche war der Wahnsinn“, sagt der 21-Jährige Jason Waterhouse, Skipper von Objective
Australia, das in der ersten Gruppe gesegelt war. „Wir haben unglaublich viel gelernt. Auch wenn
wir uns bessere Ergebnisse gewünscht hätten, so haben wir doch sehr gute Grundlagen gelegt.“

Es war Russell Coutts, der erfolgreichste Skipper in der Geschichte des America’s Cup, der maß-
geblichen Anteil an der Realisierung dieses Nachwuchswettbewerbs, der jungen Talenten den
Weg in den America’s Cup erleichtern soll, hatte.

„In der Entwicklung der Youngster ist der Red Bull Youth America’s Cup ein entscheidender Schritt“,
sagt Coutts, CEO des ORACLE TEAM USA. „Wenn sie es schaffen, hart arbeiten und die Fähigkeiten
erlernen, die man auf diesen Booten braucht, dann können sie diese sofort auf einer America’s-Cup-
Yacht anwenden. Dies ist eine fantastische Perspektive.“

Red Bull Youth America’s Cup Selection Series 1 – Endstand

1. Full Metal Jacket (Neuseeland) William Tiller – 16 Punkte
1. STG/NRV Youth Team (Deutschland) Philipp Buhl – 16
3. Team Austria (Österreich) Max Trippolt – 18
3. Danish Youth Vikings (Dänemark) Daniel Bjørnholt Christensen – 18
5. Objective Australia (Australien) Jason Waterhouse – 19
6. i’KaziKati (Südafrika) Matt Whitehead – 21

Selection Series Session 2 (18. bis 24. Februat)

Arg Youth Team (Argentinien) – Skipper: Mateo Majdalani (18, Buenos Aires, Argentinien)
GBR Youth Challenge (Großbritannien) – Skipper: James French (20, Newbridge, Isle of Wight)
Team Italy powered by Stig (Italien) – Steuermann: Sivitz Kosuta (21, Triest, Italien)
36 Below Racing (Neuseeland) – Skipper: Chris Steele (20, Auckland, Neuseeland)
ROFF/Cascais Sailing Team (Portugal) – Skipper: Bernardo Freitas (22, Cascais, Portugal)
Team TILT (Schweiz) – Skipper: Lucien Cujean (23, Versoix, Schweiz)

Nachwuchscrews mit Unterstützung eines Teams aus der America's Cup World Series

China - China Team / Name TBC
Frankreich - Energy Team / Name TBC
Neuseeland - Emirates Team New Zealand / Name TBC
Schweden - Artemis Racing / Swedish Youth Challenge
USA - ORACLE TEAM USA / American Youth Sailing Force (SFO)
USA - ORACLE TEAM USA / USA45 Racing (USA)

Makis Enefrega
27.02.2013, 12:04
The Port and the City of San Francisco came together on Tuesday afternoon to celebrate
the completion of the James R Herman Cruise Ship Terminal on Pier 27 with a ribbon-cutting
ceremony.

The building will be turned over to the America's Cup Event Authority on March 1st, who
will make it the centerpiece of the America's Cup Park. The Cruise Ship Terminal will host
the America's Cup Media Center, and have areas for the competing teams, for public exhi-
bitions, as well as food and beverage points. Following the Summer of Racing, it will be
turned back to the Port and become a working Cruise Ship Terminal.

"I want to congratulate the City and the Port on achieving this milestone," said Stephen
Barclay, the CEO of the America's Cup Event Authority. "It's been a fantastic effort to get
to this point. We're very proud to be the first tenant of this facility, which will host the in-
ternational media, as well as thousands of guest and the public, who will come to the Ame-
rica's Cup Park this summer."

The waterfront was buzzing with anticipation on a warm and sunny San Francisco afternoon
as Mayor Edwin M. Lee told the crowd the project was an example of the legacy this Ameri-
ca's Cup will leave for the city.

“The new Cruise Terminal is a legacy project that will not only boost tourism and create jobs
this summer during the America’s Cup races, but it will welcome visitors and residents to our
waterfront for generations to come,” said Mayor Lee. “This major infrastructure project that
is being delivered on time and on budget is the centerpiece of the America’s Cup Park and
when it begins serving the cruise industry next year, it will provide a significant economic
impact to our City.”

Following the America's Cup, the Port is scheduled to complete the James R. Herman Cruise
Terminal by 2014 to make it operational for cruise ships, and create a new 2.5 acre public
park known as the Northeast Wharf Plaza.

winnfield
02.03.2013, 20:32
http://www.yacht.de/sport/americas_cup/artemis-racing-in-der-sackgasse/a78533.html

wenn ich das so lese, zweifelich daran das die jungs segeln, oder daß man es noch segeln nennen kann.

nein das mag ich nicht, ein formel 1 auto könnte man mit pkw führerschein noch bewegen, diese fliegenden flügelkisten wahrscheinlich nicht.

Makis Enefrega
25.03.2013, 23:17
The America’s Cup Summer of Racing in San Francisco intends to be carbon neutral thanks to a
partnership announced today between the America’s Cup Event Authority (ACEA) and Vancouver,
BC based Offsetters, North America’s leading carbon management solutions provider.

Today’s announcement supports ACEA’s commitment to sustainability while delivering one of the
most fiercely competitive sporting events, as four teams race for the oldest trophy in international
sport.

“Our unique partnership with Offsetters marks the 34th America’s Cup as the first in history to
have an Official Carbon Credit Supplier, and is a crucial step forward to meeting our goal to make
this race as sustainable as possible,” said Stephen Barclay, CEO of ACEA.

To help the America’s Cup reach its sustainability goals, Offsetters will provide a portfolio of high
quality carbon credits that have strong links to marine benefits and the sport of sailing. Offsetters
will also manage the America’s Cup Sustainability Credit (“ACSC”) Program.

Each ACSC is comprised of a carbon credit equivalent to removing one tonne of greenhouse gas
emissions from the atmosphere, and a cash donation to a restoration project in San Francisco Bay,
where the sailing event takes place. The aquatics-related carbon credit projects will prevent emis-
sions from entering into the atmosphere, thereby compensating for the emissions arising from the
event that are under the control of the event organizers. All carbon credits will be sourced from
high-quality projects, designed to meet or exceed the highest international standard for carbon
accounting and offsetting.

The America’s Cup Sustainability Plan outlines the ACEA’s approach to delivering sustainable event
activities in San Francisco. Strategies include diverting materials away from landfill, sourcing local
and sustainable food, and reducing emissions from transportation. A robust event carbon manage-
ment strategy is being implemented to measure the event carbon footprint, reduce ACEA’s owned
emissions, and to compensate for ACEA’s unavoidable emissions associated with event activities in
San Francisco.

Offsetters and ACEA will also work with interested stakeholders who want to compensate for their
own emissions from the Summer of Racing – resulting from air travel and other carbon emitting
activities – by encouraging them to acquire ACSC.

“We’re proud to partner with such a historic sporting event and to showcase ACEA’s forward-thinking
leadership in environmental sustainability,” said Dr. James Tansey, CEO of Offsetters. “The projects
we have chosen to offset its emissions will continue as living environmental legacies of the 34th
America’s Cup, long after the athletes and spectators have returned home.”


About Offsetters

Offsetters is North America’s leading carbon management solutions provider. Founded in 2005, the
company helps organizations and individuals understand, reduce, and offset their climate impact.
Offsetters was the first official supplier of carbon offsets in the history of the Olympic movement
(Vancouver 2010 Olympic and Paralympic Winter Games).

Its team of industry leaders specializes in the origination, development and commercialization of
high-quality carbon offset projects and is proud to also provide clients with a comprehensive
offering of sustainability consultancy services. Based in Vancouver, Canada, Offsetters has
worked with over 150 of the world’s most prestigious organizations including Aimia and
lululemon athletica. For more information, please visit www.offsetters.ca.

Makis Enefrega
03.04.2013, 14:49
Es ist nicht gerade ein Lehrgang für den Trimm eines Wing-geriggten Cats,
aber ein Wenig erfährt man und sieht auch gelegentlich, dass beide Rümpfe
des Cats aus dem Wasser kommen:

www.youtube.com/watch?v=tEEbJCngseo&feature=em-subs_digest

Makis Enefrega
17.04.2013, 00:46
Die neun Skipper der America's Cup World Series haben sich heute in Neapel bei einer
Pressekonferenz den Fragen zahlreicher Medienvertreter gestellt. Im Zentrum stand die
Vorfreude auf die anstehenden Rennen, nachdem der vergangenen Regatta in San
Francisco eine lange Regatta-Pause folgte.

"Das große Thema für unser Team ist es, in dieser Woche endlich wieder im Wettkampf-
modus trainieren zu können", sagte Chris Draper, Steuermann von Luna Rossa Piranha.
"Wir haben in den vergangenen sechs Monaten sehr viel Arbeit in das Projekt gesteckt
und sind nun begierig darauf zu erfahren, ob sich das auszahlt."

Der Skipper des Emirates Team New Zealand, Dean Barker, pflichtete Draper bei und
erklärte die anstehende Woche zur perfekten Gelegenheit, die Rennabläufe zu perfek-
tionieren, nachdem sein Team zuletzt sehr viel für das AC72-Programm getestet hatte.
"Man rostet schnell ein", meinte Barker. "Wir freuen uns darauf, wieder Rennen zu segeln."

Im Anschluss an die Pressekonferenz am Vormittag trainierten die meisten Teams auf der
Bucht von Neapel bei moderaten Bedingungen und strahlendem Sonnenschein, um sich
den letzten Schliff für die ersten Wettfahrten am Donnerstag zu holen.


Stimmen der Skipper:

Charlie Ekberg, Artemis Racing: "Dies gibt uns ist die bestmögliche Gelegenheit zur Vorbe-
reitung auf den Red Bull Youth America's Cup. Es war eine Herausforderung, sich an diese
Boote zu gewöhnen. Wir sind gespannt, ob wir die Yachten so gut wie andere beherrschen
können. Es sind ein paar richtig gute Segler am Start – wahrscheinlich ist es gut, dass ich
nicht allzu viel über sie weiß."

Ben Ainslie, J.P. Morgan BAR: "Das Segeln bei Leichtwind ist neu für uns. Dennoch möchten
wir, wie beim letzten Mal, ganz vorne landen. Wir mögen es, mit den Spitzenteams um den
Sieg zu kämpfen. Der gestrige Trainingstag war sehr gut, und bis zum Regattastart werden
wir das Beste aus der noch verbleibenden Zeit machen."

Mitch Booth, China Team: "Zuletzt konnten wir für ein paar Wochen im chinesischen Sanya
mit 28-Fuß-Katamaranen trainieren. Das reicht natürlich nicht, um sich mit den besten Seg-
lern der Welt mit AC45-Kats zu messen, aber wir konnten an der Kommunikation an Bord
arbeiten. Die meisten unserer Crewmitglieder sind noch nie auf einem so hohen Niveau
gesegelt. Die Kräfte und die Intensitäten sind so viel größer – wir haben noch viel zu lernen."

Dean Barker, Emirates Team New Zealand: "In den vergangenen zehn Monaten haben wir
uns auf die Tests mit dem AC72 konzentriert. Und man rostet schnell ein, wenn man länger
nicht mit den kleineren Kats segelt. Wir freuen uns darauf, wieder Rennen zu segeln."

Yann Guichard, Energy Team: "Neapel ist ein tolles Segelrevier. Es kommt hier eine echte
Stadionatmosphäre auf, weil man so nahe an die Küste segeln kann. Am vergangenen Wo-
chenende sind wir beim Coast Race die Küste entlang gesegelt – es war fantastisch."

Chris Draper, Luna Rossa Piranha: "Im Matchracing würden wir sehr gerne gut abschneiden.
Aber du darfst dir nicht den kleinsten Fehler erlauben, dann ist das Rennen vorbei. Das große
Thema für unser Team ist es, in dieser Woche endlich wieder im Wettkampfmodus trainieren
zu können. Wir haben in den vergangenen sechs Monaten sehr viel Arbeit in das Projekt ge-
steckt und sind nun begierig darauf zu erfahren, ob sich das auszahlt."

Francesco Bruni, Luna Rossa Swordfish: "Ich freue mich sehr darüber, wieder in Neapel zu
sein. Die Zuschauer sind herzlich und voller Begeisterung. Ich bin mir sicher, dass Luna
Rossa viel Unterstützung erfahren wird. Es wird eine harte Woche, die aber auch viel Spaß
machen wird."

Roman Hagara, HS Racing: "Wir freuen uns auf gute Wettfahrten. Für uns heißt es, die Ma-
növer zu verbessern, denn diese Yachten segeln sich anders als die Extreme 40s, mit denen
wir viel Erfahrung haben. Aber wir haben eine gute Crew und sind bereit."

Tom Slingsby, ORACLE TEAM USA Slingsby: "Wir sind wohl die Außenseiter, denn es ist un-
sere erste Regatta – und in der Vergangenheit haben einige der anderen Skipper bei ihrer
Premiere Lehrgeld bezahlt. Aber wir sind ein gutes und junges Team, das vielleicht den ein
oder anderen überraschen wird. Wir kommen ganz gut mit den Booten zurecht, jetzt müssen
wir noch Regattaerfahrung sammeln."

Makis Enefrega
17.04.2013, 21:28
Nine teams took part in the official practice session on the Bay of Naples on Wednesday
afternoon, ahead of the first day of championship racing in the America’s Cup World Series
scheduled for Thursday afternoon.

This is the final event of the 2012-13 America’s Cup World Series. ORACLE TEAM USA is
leading the standings and has tasked Tom Slingsby with protecting a lead built up in the
first events by team skipper Jimmy Spithill. Slingsby jokes that Spithill has told him not
to ‘stuff it up’, and although he considers himself an underdog in making his AC World
Series debut as skipper, he’s confident his team can earn good results.

“I think we've got a good young team that could surprise some people,” he said. “Our boat
handling looks pretty good so we just need to get our race experience up.”

Another team making their inaugural AC World Series appearance is HS Racing, led by double
Olympic gold medalist Roman Hagara, who says he’s hoping to challenge some of the more
experienced AC45 teams over the course of the week.

“I want to see us improve a little bit from race to race and hopefully get some finishes near
the top,” he said. “The other teams have many more hours on the water than we do, but I
think there’s a chance we could surprise some people.”

Following today’s training session the nine skippers took to the stage to meet the public in
the Race Village. A vocal and enthusiastic crowd was on hand to ask questions and celebrate
the sailors. Fans have been lining the foreshore to watch the teams practicing since last
weekend when the Race Village opened and the crowds are only expected to grow as the
week progresses.

Racing from Thursday to Sunday will be streamed live on YouTube worldwide (subject
to territorial rights agreements) beginning at 1400 local time (CEST) on Thursday.

Current 2012-13 America’s Cup World Series Championship leaderboard
(Teams participating in Naples – skipper – points)
ORACLE TEAM USA (Slingsby) – 165
Luna Rossa Piranha (Draper) – 121
Artemis Racing White (Ekberg) – 120
J.P. Morgan BAR – 116
Energy Team – 102
Emirates Team New Zealand – 100
Luna Rossa Swordfish – 71
China Team – 43
HS Racing – 0

Makis Enefrega
18.04.2013, 22:35
Zum Auftakt der America’s Cup World Series Neapel bekam es die hochklassige Flotte von neun AC45-
Katamaranen – mit einigen der besten Segler der Welt am Steuer – mit äußerst unsteten Windbedin-
gungen zu tun.

Die J.P. Morgan BAR Crew um Skipper Ben Ainslie kam am besten mit den Verhältnissen zurecht,
verbuchte die Plätze drei und eins in den beiden Fleet Races und führt das Klassement nach dem
ersten Tag mit 21 Punkten an. Nur einen Zähler Rückstand hat Dean Barkers Emirates Team New
Zealand, das auf die Plätze eins und vier kam.

J.P. Morgan BAR verbuchte zudem im Viertelfinale der Matchracing Championship einen Sieg trotz
anfänglichen Rückstands. Alle 45 Segler der neun Teams hatten heute alle Hände voll zu tun, die
unberechenbaren Winde richtig zu deuten.

„Das war heute einer der Tage, an denen man nur irgendwie durchkommen will, denn bei diesen
Bedingungen kann man ganz schnell ein schlechtes Resultat einfahren“, meinte der viermalige
Olympiasieger Ainslie, der heute den britischen Botschafter in Italien, Christopher Prentice, als
Gast an Bord hatte. „Der über die Landzunge kommende Wind hat heute dermaßen gedreht,
das war eine Riesen-Herausforderung.“

Um fast 35 Grad (von Südsüdwest auf West) drehte der Wind heute in der Bucht von Neapel,
die Windstärke bewegte sich zwischen acht und zwölf Knoten. Auch Barker hatte zu kämpfen.
„Man kam heute in überhaupt keinen Rhythmus“, sagte der ehemalige Sieger des America’s
Cup und des Louis Vuitton Cup. „Im einen Moment konnte man, wenn man auf der richtigen
Kursseite war, richtig weit nach vorne kommen. Und im nächsten Moment konnte man in ein
Flautenloch segeln. Besonders rund um die Luvtonne konnte man viele Meter gewinnen oder
verlieren. Ich denke, wir haben heute das Beste daraus gemacht.“

Auf dem dritten Rang liegt derzeit mit 18 Punkten die Luna Rossa Piranha Crew um Chris Draper.
Der 49er-Weltmeister hofft darauf, den Paukenschlag zu wiederholen, der ihm mit dem Sieg der
AC World Series Neapel im vergangenen Jahr gelungen war.

„Ich denke, für uns war das ein guter Tag“, sagte Draper. „Wir haben beim Fleetracing zwar die
ein oder andere Chance ausgelassen, aber uns dennoch die Plätze vier und zwei sichern können.
Morgen wollen wir noch besser sein. Ich habe heute meinem Instinkt nicht genug vertraut, als
ich es hätte tun sollen. Auf der anderen Seite habe ich Chancen gesucht, die gar nicht da waren.
Insgesamt war es aber in Ordnung.“

So anspruchsvoll die Bedingungen im Allgemeinen waren, so schwierig war der Regattakurs für
einige der neuen Steuermänner zu beherrschen. Sowohl Tom Slingsby vom ORACLE TEAM USA
als auch Roman Hagara von HS Racing handelten sich eine Strafe für das Übersegeln der Kurs-
grenzen ein.

Für Slingsby resultierte dies im zweiten Platz im ersten Rennen – anstelle eines möglichen Sieges.
„Wir hatten einen schönen Vorsprung, doch als Rookie habe ich eine Kursbegrenzung nicht erkannt,
und wir sind offenbar knapp darüber hinaus gesegelt“, meinte Slingsby, Olympiasieger im Laser.
„Ich habe nach dem Rennen meine Crew gebeten, mit deutlich auf die Grenzen hinzuweisen.“

In der Matchracing-Qualifikation kam das neue Team HS Racing, angeführt von den gleichberech-
tigten Skippern Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher, zu einem kampflosen Sieg über das
China Team, das wegen eines irregulären Starts disqualifiziert werden musste.

In den beiden Viertelfinal-Rennen des Tages bezwang Luna Rossa Piranha das Team Artemis
Racing White (Charlie Ekberg), während sich J.P. Morgan BAR gegen das Energy Team (Yann
Guichard) durchsetzte.

Morgen werden die Viertelfinals mit den Match Races zwischen HS Racing und ORACLE TEAM
USA SLINGSBY sowie Emirates Team New Zealand und Luna Rossa Swordfish (Francesco Bruni)
komplettiert.

„Es ist wirklich schön, in Neapel zu segeln”, sagte der zweimalige Olympiasieger Hagara. „Das
ist großer Sport, besonders für die Zuschauer. Es ist unglaublich, wie viele Fans heute vor Ort
waren. Ich habe noch sie so viele Menschen bei einer Regatta erlebt.“

Die morgigen Wettfahrten beginnen um 14.00 Uhr MESZ und werden weltweit (Einschränkun-
gen aufgrund der Rechte-Situation in einigen Ländern möglich) auf YouTube übertragen.


America’s Cup World Series Neapel - Zwischenstand (nach zwei von sieben Wettfahrten)

1. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) – 21 Punkte
2. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) – 20
3. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) – 18
4. ORACLE TEAM USA (Tom Slingsby) – 16
5. Energy Team (Yann Guichard) – 14
6. Luna Rossa Swordfish (Francesco Bruni) – 14
7. Artemis Racing White (Charlie Ekberg) – 11
8. China Team (Mitch Booth) – 7
9. HS Racing (R. Hagara/H.S. Steinacher) – 7

winnfield
19.04.2013, 14:54
gibts einen livestream?

Makis Enefrega
20.04.2013, 00:03
Neapel, 19. April 2013

Der zweite Tag der America’s Cup World Series Neapel war gekennzeichnet von starken Leistungen
der Crews ORACLE TEAM USA SLINGSBY und Energy Team sowie einer krachenden Kollision, in die
das Emirates Team New Zealand und Luna Rossa Challenge verwickelt waren.

Steuermann Tom Slingsby führte das ORACLE TEAM USA mit einem Sieg und einem zweiten Platz
in den Fleet Races auf den zweiten Rang des Zwischenklassements. Slingsby, der in Neapel Team-
Skipper Jimmy Spithill vertritt, gewann auch sein erstes Match Race in dieser Serie mit 34 Sekun-
den Vorsprung auf die HS Racing-Crew um die beiden gleichberechtigten Skipper Roman Hagara
und Hans-Peter Steinacher.

„Für uns war das ein Traumtag, wir sind überglücklich“, sagte der 28-jährige Australier Slingsby,
der im vergangenen Jahr Olympisches Gold im Laser gewonnen hatte. „Der Wind war heute viel
stabiler als gestern, es ging also vornehmlich darum, gut zu starten, solide zu segeln und sich
aussichtsreich zu positionieren. Es war nicht nötig, dauernd auf den Wind zu achten und ihn zu
lesen. Wir hatten heute eine nette Seebrise mit nur kleinen Drehern. Dadurch war alles einfacher
als gestern.“

Sehr angetan von Slingsbys Leistungen zeigte sich auch David Thorne, der US-Botschafter in Italien,
der als Gast beim ORACLE TEAM USA an Bord war. „Diese Rennen sind sehr spektakulär anzusehen“,
sagte Thorne. „Wenn man aber mittendrin ist, dann macht das erst richtig Spaß. Das sind eigentlich
gar keine Segelboote, das sind Flugzeuge. Ihre Geschwindigkeit und Wendigkeit am eigenen Leib zu
spüren, ist spektakulär – der absolute Hammer.“

Skipper Yann Guichard kam mit seinem französischen Energy Team auf die Plätze zwei und eins.
Im ersten Fleet Race hatte die Crew Slingsby auf der zweiten Kreuz noch ziehen lassen müssen,
entschädigte sich aber in der zweiten Wettfahrt mit einem Vorsprung von 26 Sekunden im Ziel.

„Gestern war es wegen der extremen Dreher sehr schwer, den Rennkurs zu lesen. Aber heute war
das ganz anderes. Ich konnte mich voll auf unsere Geschwindigkeit konzentrieren, besonders beim
Start“, meinte Guichard, der das Energy Team im vergangenen Jahr in Neapel auf Rang vier geführt
hatte. „Die Entscheidung fällt erst am Sonntag, aber trotzdem: Es ist wichtig, jeden Tag gute Leis-
tungen zu bringen, um für das Finale Selbstvertrauen zu tanken.“

Während die Boote in den Fleet Races weitgehend auf Abstand bleiben, war das beim Matchracing
ganz anders – zumindest im ersten Rennen des Tages zwischen Luna Rossa Swordfish und dem
Emirates Team New Zealand.

Die Teams, die im Winter gemeinsam in Neuseeland mit den großen AC72-Yachten trainiert hatten,
krachten an der Luvtonne zusammen: Der Steuerbord-Bug von Luna Rossa wurde beschädigt, den
Katamaran vom Emirates Team New Zealand erwischte es auf der Backbordseite.

Zuvor hatte Dean Barker dem Emirates Team New Zealand einen Traumstart beschert, nachdem
er Luna Rossa Swordfish mit Steuermann Francesco Bruni zu einem Frühstart genötigt hatte. An
der ersten Leetonne hatte Barker einen Vorsprung von fünf Sekunden, doch Bruni kam auf der
anschließenden Kreuz Meter um Meter näher.

Beide Yachten wollten die linke Luvtonne runden. Barker war auf Backbordbug unterwegs, Bruni
auf Steuerbordbug. Videobilder zeigen, dass Bruni den Dreilängenkreis den Bruchteil einer Se-
kunde früher als Barker erreicht hatte – und somit das Recht hatte, die Tonne ohne Behinderung
zu runden. Barker hätte sich freihalten müssen. Doch der Neuseeländer hielt seinen Kurs, es kam
zur Kollision, und Barker wurde bestraft, so dass Bruni das Rennen gewinnen konnte.

Die Boote waren nun aber beschädigt. In der Folge ging Luna Rossa Swordfish im zweiten Fleet
Race nicht mehr an den Start. In der ersten Wettfahrt hatte das Team noch Rang drei belegt.

„Wir sind froh über den Erfolg gegen das Team New Zealand, denn dies ist eines der besten
Teams überhaupt, das muss man erst einmal schlagen“, sagte Luna Rossa Challenge Skipper
Max Sirena, der als Trimmer zur Swordfish-Crew gehört.

Barker indes war verärgert, weil Luna Rossa Swordfish nicht mehr unternommen hatte, um
die Kollision zu vermeiden. „Selbst wenn man Wegerecht hat, geht man normalerweise einer
Kollision aus dem Weg, die größeren Schaden verursachen kann. Es sah nicht so aus, als wür-
den sie das tun“, meinte der ehemalige Matchracing-Weltmeister. „Ich finde das offen gesagt
ziemlich schwach. Aber die Schiedsrichter haben es so gesehen, wie sie es gesehen haben –
und unsere Jungs haben jetzt eine lange Reparatur-Nacht vor sich.“ Beide Katamarane wur-
den ausgekrant.

Die morgigen Wettfahrten beginnen um 14.00 Uhr MESZ und werden weltweit (Einschrän-
kungen aufgrund der Rechte-Situation in einigen Ländern möglich) auf YouTube übertragen.


America’s Cup World Series Neapel nach vier von sieben Wettfahrten

1. ORACLE TEAM USA (Tom Slingsby) – 38 Punkte
2. Energy Team (Yann Guichard) – 36
3. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) – 36
4. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) – 35
5. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) – 33
6. Luna Rossa Swordfish (Francesco Bruni) – 23
7. Artemis Racing White (Charlie Ekberg) – 21
8. HS Racing (R. Hagara/H.S. Steinacher) – 17
9. China Team (Mitch Booth) – 14

Matchracing am Samstag

1. Halbfinale: Luna Rossa Piranha gegen Luna Rossa Swordfish
2. Halbfinale: ORACLE TEAM USA SLINGSBY gegen J.P. Morgan BAR

Makis Enefrega
20.04.2013, 22:37
Zwar hat Dean Barkers Emirates Team New Zealand heute in der Bucht von Neapel zwei Fleetracing-Schlachten
gewonnen, mit Blick auf die der Saisonwertung ist es aber das ORACLE TEAM USA mit Tom Slingsby, das auf dem
besten Wege ist, die America’s Cup World Series Championship 2012/13 zu gewinnen. Slingsby steuert Jimmy
Spithills Boot mit der Startnummer 5.

Spithill hatte im vergangenen Jahr mit dem ORACLE TEAM USA die Premierensaison der America’s Cup World
Series für sich entschieden und in den ersten beiden Regatten der neuen Saison einen Vorsprung von 44 Punkten
ersegelt.

In dieser Woche konnte er nicht an den Start gehen, denn das Team ist dabei, seinen zweiten AC72-Katamaran
in der Vorbereitung auf den 34. America’s Cup in San Francisco (7. – 21. September) segelfertig zu machen. Also
sprang der amtierende Laser-Olympiasieger Slingsby ein.

Er bewies bei seinem ersten Auftritt in der America’s Cup World Series eine ruhige Hand, führte sein Team ins
morgige Finale der Matchracing Championship und darf sich auch noch Chancen auf den Gewinn der Fleetracing
Championship ausrechnen. Doch egal was morgen passiert – die Chancen auf den Triumph in der Saisonwertung
sind bestens.

„Es wäre klasse für das Team, wenn wir die America’s Cup World Series zwei Mal in Folge gewinnen könnten“,
sagte Slingsby. „Ich freue mich, dass ich etwas beitragen konnte, aber wenn wir es schaffen, dann gehört der
Sieg nicht mir. Er gehört Jimmy und dem Team, die die Voraussetzungen geschaffen haben. Ich bin an Bord
gekommen, als es bereits einen komfortablen Vorsprung gab.“

An einem Tag, der die wohl anspruchsvollsten Bedingungen der America’s Cup World Series Neapel bereit hielt,
zeigte das Emirates Team New Zealand sich von seiner besten Seite und gewann beide Fleet Races. Der Wind
pendelte zwischen sieben und zwölf Knoten, aber ein unangenehmer Wellengang erforderte viel Geschick.

Mit dem Zweifachtriumph ist das Emirates Team New Zealand der dritte Führende im Zwischenklassement am
dritten Tag der Regatta. Barkers Crew gelang in der ersten Wettfahrt ein Start-Ziel-Sieg, im zweiten Rennen
brachte ein raffiniertes Überholmanöver gegen Luna Rossa Swordfish (Francesco Bruni) den Erfolg.

„Im Training und bei allen Wettfahrten hat es sich so angefühlt, als seien wir ziemlich schnell unterwegs – egal
wie die Bedingungen waren“, meinte Barker. „Heute hat der Mistral viel Wasser in die Bucht gedrückt. Diese Boote
mögen keine Wellen, sie sind dann garstig zu segeln. Gute Teamarbeit wird bei solchen Bedingungen aber belohnt,
und ich glaube, genau dies ist eine Stärke unseres Teams.“

Slingsby kam auf die Plätze zwei und fünf und hat damit einen Rückstand von fünf Zählern auf Emirates Team
New Zealand. Begonnen hatte der Taktiker/Stratege des ORACLE TEAM USA den Tag mit einem Sieg im Match-
racing-Halbfinale über Ben Ainslies J.P. Morgan BAR. Obwohl die beiden Teamkollegen im ORACLE TEAM USA
sind, schenkten sie sich in dem elfminütigen Rennen nichts.

Ein intensives Duell auf der ersten Kreuz entschied Slingsby für sich. Dadurch hatte er ein wenig Kontrolle über
Ainslie gewonnen – und diese an der Luvtonne fast wieder verloren. Ainslie hatte im Dreilängenkreis auf Steuer-
bordbug die Nase vorne, Slingsby segelte auf Backbordbug. Ainslie hätte nach dem Reglement die Tonne unbe-
helligt runden dürfen, doch Slingsby kreutze und wählte die linke Tonne, während Ainslie abfiel und sich für die
rechte Wendemarke entschied.

„Wir sind abgedreht, denn die linke Kursseite erschien uns die bessere. Das war eine enge Entscheidung“, sagte
Ainslie. „Unsere Gegner haben das sehr gut gemacht. Hoffentlich können wir dafür morgen gewinnen.“

Im Matchracing-Finale bekommt es das ORACLE TEAM USA am Sonntag mit Luna Rossa Swordfish zu tun. Bruni
setzte sich in der Vorschlussrunde in einem teaminternen Duelle gegen Chris Draper und dessen Luna Rossa
Piranha Crew durch.

„Ich fühle mich sehr gut. Das viele Training in Auckland ist sehr hilfreich“, meinte Bruni. „Wir haben sehr viel
Zeit darauf verwendet, uns im Matchracing zu verbessern. Chris hat einen großen Sprung nach vorne gemacht,
und ich habe mich als Steuermann verbessert.“

Slingsby, der bei seinem Olympiasieg als klarer Favorit in die Regatta gegangen war und diesem Druck stand-
gehalten hatte, hat sich große Ziele gesetzt. „Ich will morgen gewinnen“, sagte er. „Das Team New Zealand
hat zwar einen Vorsprung, aber mit einem Sieg im morgigen Rennen können wir sie noch abfangen. Mein Job
ist noch nicht getan: Ich will morgen gewinnen. Dies ist meine einzige Chance in der America’s Cup World Series.
Keiner weiß, wann und ob die nächste Regatta stattfinden wird. Also will ich das Maximum herausholen.“

Die morgigen Wettfahrten beginnen um 14.30 Uhr MESZ und werden weltweit (Einschränkungen aufgrund der
Rechte-Situation in einigen Ländern möglich) auf YouTube übertragen.

America’s Cup World Series Neapel nach sechs von sieben Wettfahrten

1. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) – 60 Punkte
2. ORACLE TEAM USA (Tom Slingsby) – 55
3. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) – 52
4. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) – 50
5. Energy Team (Yann Guichard) – 42
6. Luna Rossa Swordfish (Francesco Bruni) – 40
7. Artemis Racing White (Charlie Ekberg) – 31
8. HS Racing (R. Hagara/H.S. Steinacher) – 26
9. China Team (Mitch Booth) – 22

America's Cup World Series Season Championship nach 20 von 21 Wettfahrten

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL/SLINGSBY – 220 Punkte
2. Luna Rossa Piranha – 171
3. J.P. Morgan BAR – 168
4. Emirates Team New Zealand – 160
5. Artemis Racing White – 151
6. Energy Team – 144
7. Luna Rossa Swordfish – 111
8. Team Korea – 105
9. ORACLE TEAM USA COUTTS – 98
10. Artemis Racing Red – 90
11. China Team – 65
12. HS Racing – 26

Matrchracing am Sonntag

Finale: ORACLE TEAM USA SLINGSBY gegen Luna Rossa Swordfish

Zwischenstand Matchracing

3. Platz – J.P. Morgan BAR, 4. – Luna Rossa Piranha, 5. – Emirates Team New Zealand,
6. – Artemis Racing White, 7. – Energy Team, 8. – HS Racing, 9. – China Team

Makis Enefrega
21.04.2013, 14:17
OFF TOPIC


... makis....... sei doch nicht so erbost! scheinbar hat ihn ... diese aussage so
erbost, das er diese vielen pamplete verfassen musste ... gruss kalle ...
Der Erfolg eines Themas hängt nicht von Jenen ab, die hier ihre flüssigen bis über-
flüssigen Kommentare schreiben, sondern von Demjenigen, der das Thema fortführt.
Es gibt hier täglich etwa 100 (einhundert) Zugriffe von Mitgliedern, die das Thema
interessiert und die sich aus sicherer Quelle informieren möchten. Sie, POLITSEGLER
gehören nicht dazu; Ihr Aufgabengebiet in diesem FRED ist unter der Gürtellinie an-
gesiedelt.

Makis Enefrega
21.04.2013, 22:35
Steuermann Francesco Bruni und seine Luna Rossa Swordfish Crew haben sich heute den Gesamtsieg bei
der America’s Cup World Series Neapel gesichert. Ein Überholmanöver auf dem letzten Vorwindgang des
packenden Fleetracing-Finales bescherte Bruni diesen Erfolg. Insgesamt hatte die Führung in der entschei-
denden Wettfahrt dreimal gewechselt.

Mit diesem Sieg entschädigte sich der emotionale italienische Steuermann für das zuvor gegen ORACLE
TEAM USA SLINGSBY verlorene Matchracing-Finale. Bruni sah seine Leistung im Match Race, in dem er
zunächst geführt hatte, sehr kritisch.

„Der Fleetracing-Triumph war die einzige Möglichkeit, den Ärger über unseren Fehler im Matchracing zu
vergessen“, sagte Bruni, der beim Louis Vuitton Cup (4. Juli bis 30. August) als Taktiker für Luna Rossa
Challenge fungieren wird.

„Der Titel bedeutet mir sehr viel. Wir hatten sogar die Chance auf einen Doppelsieg, aber den haben wir
knapp verpasst. Ich kann meiner Crew nicht genug danken. Paul Campbell-James, Max Sirena, Xabi Fer-
nandez und Manuel Modena waren heute großartig.“

Slingsby indes hielt sein Versprechen, die Saisonwertung 2012/2013 der America’s Cup World Series für
das ORACLE TEAM USA – den Titelverteidiger im 34. America’s Cup (7. bis 21. September) – unter Dach
und Fach zu bringen. Dieser Titel war ihm bereits gestern nicht mehr zu nehmen gewesen, heute kam
der Triumph in der Matchracing Championship dazu.

„Ich bin sehr stolz, dass ich den Pokal der America’s Cup World Series für das ORACLE TEAM USA holen
durfte“, meinte Slingsby. Das ORACLE TEAM USA verteidigte damit diesen Titel aus dem Vorjahr. „Jimmy
Spithill und sein Team haben die Grundlagen gelegt. Wir mussten nur hierher kommen und unser Bestes
geben. Zum Glück haben sie uns einen ausreichend großen Vorsprung mit auf den Weg gegeben.“

Die zweite Regatta der America’s Cup World Series in Neapel besuchten noch einmal mehr Zuschauer als
das Event im vergangenen Jahr. Die lokalen Veranstalter gehen von mehr als einer Million Besucher aus,
die während der einwöchigen Regatta in das America’s Cup Village und an die Küste kamen. Bereits das
– außer Konkurrenz gesegelte – Coastal Race hatten am vergangenen Sonntag rund 100.000 Menschen
besucht.

Slingsby gewann den Matchracing-Titel mit einem Überholmanöver auf der zweiten Kreuz. Am Leetor hatte
er noch 22 Sekunden Rückstand auf Bruni gehabt. Doch dann zeigte Slingsby, warum er den Spitznamen
„Windflüsterer“ bekommen hat.

„Der Wind war so variabel, dass ich mich sicher war, dass wir eine Chance bekommen könnten“, meinte
Slingsby. „Ich wusste: Wenn wir es schaffen, die Dreher auszusegeln und den Gegner dazu bringen, dies
nicht zu tun, dann können wir sehr viel Boden gutmachen. Wir haben uns gesagt: ‚Wir könnten sie schnap-
pen‘. Und zum Glück haben wir das auch getan.“

Slingsby ging an Bruni vorbei, als dieser nicht abdeckte. Bis dahin hatte der Italiener ein brillantes Match
gesegelt. Im Vorstart bewies er viel Geduld und blockierte geschickt den Zugang zum Regattakurs.

„Bis zu dem einen, entscheidenden Moment haben wir alles perfekt umgesetzt“, meinte Bruni. „Doch auf
der abschließenden Kreuz haben wir leider ein paar große Fehler gemacht. Der Wind drehte sehr stark
– und wir haben ein paar Mal sehr schlecht gewendet. So schlecht, dass wir fast vollständig an Fahrt
verloren haben.“

Den zweiten Platz in der Saisonwertung der America’s Cup World Series sicherten sich Chris Draper und
Luna Rossa Piranha. Das Team, das im vergangenen Jahr die America’s Cup World Series Neapel gewon-
nen hatte, belegte diesmal den vierten Rang.

„Kurz vor der Regatta waren wir sehr gut in Form. Vielleicht hatten wir deshalb zu große Erwartungen und
haben uns überschätzt“, sagte Draper, der den AC72 von Luna Rossa steuern wird. „Trotzdem: Mit Platz
zwei in der Saisonwertung sind wir sehr zufrieden, schließlich sind hier einige richtig gute Teams dabei.“

Mit der America’s Cup World Series Neapel ging die Saison 2012/13 der America’s Cup World Series zu
Ende. Nun rückt der „Summer of Racing“ in San Francisco in den Mittelpunkt, der im Juli mit der Ame-
rica’s-Cup-Herausfordererserie um den Louis Vuitton Cup beginnt und im September mit dem America’s-
Cup-Finale endet.

America’s Cup World Series Neapel – Endstand

1. Luna Rossa Swordfish (Francesco Bruni) – 80 Punkte
2. ORACLE TEAM USA (Tom Slingsby) – 80
3. Emirates Team New Zealand (Dean Barker) – 71
4. Luna Rossa Piranha (Chris Draper) – 70
5. J.P. Morgan BAR (Ben Ainslie) – 65
6. Energy Team (Yann Guichard) – 58
7. Artemis Racing White (Charlie Ekberg) – 40
8. HS Racing (R. Hagara/H.S. Steinacher) – 36
9. China Team (Mitch Booth) – 30

America’s Cup World Series Neapel – Matchracing Championship

1. ORACLE TEAM USA SLINGSBY, 2. Luna Rossa Swordfish, 3. J.P. Morgan BAR, 4. Luna Rossa Piranha,
5. Emirates Team New Zealand, 6. Artemis Racing White, 7. Energy Team, 8. HS Racing, 9. China Team

America's Cup World Series 2012/13 – Saisonwertung

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL/SLINGSBY – 245 Punkte
2. Luna Rossa Piranha – 191
3. J.P. Morgan BAR – 181
4. Emirates Team New Zealand – 171
5. Energy Team – 160
6. Artemis Racing White – 160
7. Luna Rossa Swordfish – 151
8. Team Korea – 105
9. ORACLE TEAM USA COUTTS – 98
10. Artemis Racing Red – 90
11. China Team – 73
12. HS Racing – 36

America’s Cup World Series Matchracing Championship 2012/13 – Saisonwertung

1. ORACLE TEAM USA SPITHILL/SLINGSBY 29 Punkte, 2. Emirates Team New Zealand – 22, 3. Artemis
Racing White – 21, 4. ORACLE TEAM USA COUTTS – 16, 5. J.P. Morgan BAR – 15, 6. Energy Team – 15, 7.
Luna Rossa Swordfish – 14, 8. Luna Rossa Piranha – 13, 9. Artemis Racing Red – 8, 10. China Team – 5,
11. Team Korea – 5, 12. HS Racing – 3

Makis Enefrega
26.04.2013, 10:22
Das neue Zweiundsiebzig-Fuß-Schiff wird zum ersten Mal nass:

www.youtube.com/watch?v=pLsz70ijpxM&feature=em-subs_digest

Makis Enefrega
01.05.2013, 11:26
Die eingangs der Umfrage gestellte Wahlmöglichkeit

"Aus Oppertunitätsgründen: Einrumpf-Segler stellen weltweit die Mehrheit der Segler und Segelboote."

enthält einen Schreibfehler. Richtig muss es heißen:

Aus Opportunitätsgründen ...

Makis Enefrega
03.05.2013, 07:57
This weekend the countdown clock will mark two months to the start of the “Summer of Racing”
in San Francisco. An Opening Ceremony is planned for July 4 and will be followed on July 5 by a
special fleet race for all teams.

Racing in the Louis Vuitton Cup, the America’s Cup Challenger Series, officially begins on July 7
with a match between Emirates Team New Zealand and Luna Rossa Challenge of Italy. It con-
tinues on July 9 with Sweden’s Artemis Racing taking on the New Zealanders, and July 10 with
Luna Rossa against Artemis Racing.

The Louis Vuitton Cup schedule is packed with action. Some highlights:

The Louis Vuitton Cup round robins are scheduled July 7-Aug. 4. Wins are worth 1 point
The Louis Vuitton Cup Semi Final, a best-of-seven series, is scheduled Aug. 6-14
The Louis Vuitton Cup Final, a best-of-13 series, is scheduled Aug. 17-30
Racing is scheduled on Tuesdays, Wednesdays, Fridays, Saturdays and Sundays
Start times for the round robins and semi finals are scheduled for 1:15 pm PT (Tuesdays,
Fridays,
Saturdays, Sundays) or 2:15 pm PT (Wednesdays)
Mondays and Thursdays are scheduled reserve days
In the round robins and semi finals, one race is scheduled per day with a target elapsed
time of one hour
In the Louis Vuitton Cup Final, two races are scheduled each day, each with a target
elapsed time of 30 minutes


The top team at the end of the round robins gets to choose whether it advances directly to
the Louis Vuitton Cup Finals or races in the semi finals. With a break of 12 days in the offing,
presumably the winner would choose to go to the final and let the other two teams continue
slugging it out in the semis.

Throughout the Louis Vuitton Cup the defender, ORACLE TEAM USA, will also have access
to the race course four days per week, Wednesdays, Thursdays, Saturdays and Sundays,
sometimes sandwiched around the challengers’ racing.

The America’s Cup Finals are scheduled Sept. 7-21, with racing set for Saturdays, Sundays,
Tuesdays and Thursdays. The match is a best-of-17 series. Two races are planned each
day, lasting approximately 30 minutes, and beginning at 1:10 pm PT and 2:10 pm PT. A break
of approximately 30 minutes between races is mandated by the Protocol.

Makis Enefrega
03.05.2013, 11:17
Am kommenden Wochenende werden es exakt zwei Monate bis zum Start des „Summer of Racing“
in San Francisco sein. Für den 4. Juli 2013 ist eine Eröffnungsfeier geplant, ehe am 5. Juli ein ganz
besonderes Fleet Race mit Beteiligung aller Teams auf dem Programm steht.

Die Wettfahrten des Louis Vuitton Cup, der Herausfordererserie für den America’s Cup, starten
am 7. Juli mit dem Match zwischen dem Emirates Team New Zealand und Luna Rossa Challenge
aus Italien. Es folgen die Duelle zwischen Artemis Racing (Schweden) und den Neuseeländern
(9. Juli) sowie zwischen Luna Rossa und Artemis Racing (10. Juli).

Der viel versprechende Zeitplan des Louis Vuitton Cup orientiert sich an den folgenden Eckpunkten:


Die Round Robin des Louis Vuitton Cup findet zwischen dem 7. Juli und 4. August statt.
Jeder Sieg ist einen Punkt wert.

Das Halbfinale des Louis Vuitton Cup, eine „Best-of-7“-Serie (vier Siege sind nötig, um sich
durchzusetzen), findet zwischen dem 6. und 14. August statt.

Das Finale des Louis Vuitton Cup, eine „Best-of-13“-Serie (sieben Siege sind nötig, um sich
durchzusetzen), findet zwischen dem 17. und 30. August statt.

Wettfahrten finden immer dienstags, mittwochs, samstags und sonntags statt.
In der Round Robin und im Halbfinale gelten die folgenden Startzeiten: 13:15 Uhr Ortszeit
(22:15 Uhr MESZ) am Dienstag, Freitag und am Wochenende sowie 14:15 Uhr Ortszeit
(23:15 Uhr MESZ) am Mittwoch.

Montage und Donnerstage sind Reservetage.

In der Round Robin und im Halbfinale ist ein Match Race pro Tag angesetzt, das etwa eine
Stunde dauern wird.

Im Finale sind zwei Match Races pro Tag angesetzt, die jeweils etwa eine halbe Stunde
dauern werden.

Das beste Team nach der Vorrunde (Round Robin) kann wählen, ob es direkt in das Louis
Vuitton Cup Finale einziehen will oder das Halbfinale bestreitet. Da die direkte Qualifikation
für das Finale gleichbedeutend ist mit einer zwölftägigen Pause, dürfte der Round-Robin-
Sieger sich aller Wahrscheinlichkeit nach dafür entscheiden.

Während des gesamten Louis Vuitton Cup darf der Titelverteidiger, das ORACLE TEAM USA, an vier Tagen jeder Woche (Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag) ebenfalls den Regattakurs nutzen, an Renntagen vor und nach den Wettfahrten der Herausforderer.

Das America’s Cup Finale („Best-of-17“, neun Siege sind nötig, um sich durchzusetzen) findet zwischen dem 7. und 21. September statt, gesegelt wird samstags, sonntags, dienstags und donnerstags. Zwei Match Races pro Tag sind angesetzt, die jeweils etwa eine halbe Stunde dauern werden. Die Startzeiten sind 13:10 Uhr Ortszeit (22:10 Uhr MESZ) und 14:10 Uhr Ortszeit (23:10 Uhr MESZ), wobei mindestens 30 Minuten zwischen den Rennen liegen müssen.

Makis Enefrega
06.05.2013, 14:52
Wem die offiziellen Verlautbarungen aus dem America`s-Cup-Presse-Zentrum nicht genug sind,
mag zusammen mit DER SPIEGEL von außen auf das kommende Ereignis schauen. In Heft Nr. 19,
auf den Seiten 118 und 119 lässt uns Philip Bethge Blicke auf die bekannt gewordenen Eckdaten,
die Potenz der Schiffe ihrer Segler (hihi) werfen, ehe er einen der Skipper zu Wort kommen lässt:

"Kein Boot ist schwerer* zu segeln als die AC72, wir brauchen bärenstarke Männer; und jeder Feh-
ler kann katastrophale Folgen haben."

Makis Enefrega
10.05.2013, 01:43
Noch ist kein Name bekannt geworden von der Person, die während des Unfalls beim
Training der ARTEMIS starb (hervorgerufen durch den Bruch eines der beiden Rümpfe).
Hier ist zunächst ein Video von der Rettungsaktion und ein wenig detaillierter Bericht:

America`s Cup
www.nbcbayarea.com/news/local/Americas-Cup-Sailboat-Capsizes-off-Treasure-Island-206820701.html

A sailor died Thursday when an America's Cup sailboat named Artemis Racing capsized
during a training in the San Francisco Bay, north of Treasure Island. NBC Bay Area's
chopper was overhead after it happened.

The Coast Guard responded to the AC 72 boat shortly after 1 p.m.

Crews performed CPR on one of the sailors, according to the San Francisco Fire Depart-
ment. But just after 2 p.m., fire paramedics stopped life-saving efforts. NBC Bay Area
witnessed emergency crews pulling a tarp over the sailor's body.

Twelve people were aboard the sailboat. It's unknown why the boat capsized. Capturing
images from a helicopter, the massive boat floated on its side in the choppy waters for
hours as crews hovered nearby.

In the sailing world, one of the biggest names on Team Artemis is Paul Cayard, a seven-
time world sailing champion, a six-time America's Cup veteran and two-time Olympian.
Photos and updates were also available on the America's Cup website. He joined the
team in 2009 as its CEO. Artemis Racing is the "challenger of record" for the 24th
America's Cup.

This is the second time over the last year that a sailboat training for the America's Cup
has capsized in San Francisco. In October, a nearly $8-million, 72-foot catamaran used
by Oracle Team USA capsized near the Golden Gate Bridge. No one was injured when
that happened. But there was at least $2 million in damage to the wing of the AC 72 boat,
a massive vessel with a 13,000-pound hull and a 131-foot mast.

Nachtrag:
Bei dem verstorbenen Segler handelt es sich um Andrew 'Bart' Simpson.

Makis Enefrega
10.05.2013, 09:03
Die offizielle Verlautbarung aus dem America`s Cup Hauptquartier


Artemis Racing sailor Andrew Simpson dies in training accident
Alameda, California, 05/09/2013

Sent on behalf of Artemis Racing

It is with immense sadness that Artemis Racing confirms the tragic death of crewmember
Andrew ‘Bart’ Simpson today in San Francisco.

Andrew, a British double Olympic gold medallist, was one of the 11 man crew aboard Artemis
Racing’s AC72 catamaran which capsized during training on San Francisco Bay ahead of this
summer’s America’s Cup. All other crew are accounted for.

Simpson however was trapped underneath the boat and despite attempts to revive him, by
doctors afloat and subsequently ashore, his life was lost.

“The entire Artemis Racing team is devastated by what happened,” said CEO Paul Cayard.
“Our heartfelt condolences are with Andrew’s wife and family.”

Jennifer McHugh

Makis Enefrega
10.05.2013, 09:49
Der Multihull-Designer schreibt Heute Folgendes aus seiner Wahl-Heimat Neuseeland:

"Last time, I asked why everyone seemed surprised? Over-power any vehicle and you are
going to have a problem. If you cannot take the foot off the pedal the crash is inevitable.

The catamaran is already in the aim of the pointing fingers. This AC capsize was inevitable,
but this one is not a catamaran problem. It starts with the rule makers. It seems that every-
one involved concentrates on how to add power and speed but little planning goes towards
the events of things not going to plan.

It takes disaster to concentrate the mind on what, in hind sight, looks obvious. I think of
the mono situation in the Fastnet 69 when 15 sailors lost their lives. It was a reminder to
the designers that there is a balance between performance and seaworthiness.

I was on Cool Change two days ago. KSS owner built. 9 years and 37000 miles since
launch. She has two powerful and very efficient wing masts with mainsails. Both sail/wing
combinations can be dumped immediately on any tack. The solid AC wings cannot be dumped.
All cats should/could be able to dump power.

Simple capsize may not be the explanation in this case, but unfortunately the “second AC
cat capsize” is what will be remembered around the World.

Am I right that the foils were an addition? Adding foils to a hull which was designed without
the foil requirement, could be the explanation of what we see from the helicopter.

A sad day for boating and catamarans in particular – but let me stress, this was never a
pure catamaran problem.

To happier days for boating.

Derek."
--
FRINA, Website -www.kelsall.com R.D. 2, Waihi, NZ. Half Crown Club member, RWYC.

Makis Enefrega
10.05.2013, 10:10
Brian Eiland`s Beitrag in "Multihulls @ Steamradio" ist interessant, weil er zur Analyse des Unfalls
beitragen kann:

"Preliminary reports indicate Artemis’s boat didn’t capsize because the sailors were pushing too
hard or made a mistake, as was the case with Team Oracle. The problem was with the boat itself,
either faulty engineering or faulty construction. The boat simply broke apart under sail, folded,
then flipped. The Artemis boat has had a history of cracking and problems with the carbon fiber
used in the twin “beams” — the two girders that lash the two narrow hulls together. The boat
had been in and out of the shed numerous times in an attempt to correct those problems. Today,
however, the forward beam — the girder in front of the sail — gave way during a practice run.
The two hulls, no longer connected, began sailing in slightly different directions. This caused
one hull to snap just forward of the aft beam, and the mast, held up by high-tension rigging
connected to the front of the hulls, simply fell over. The boat began to cartwheel, ultimately
trapping Simpson underneath and drowning him"

Firsty
10.05.2013, 19:37
(hervorgerufen durch den Bruch eines der beiden Rümpfe).




Woher hast Du das? Glaskugel? Bis jetzt gibt es noch keine Verlautbarung zur Ursache.

Wenn ich so die bisherigen Kenterungen sehe, müssen offensichtlich noch mehr Menschen sterben, bis man den Wahn einsieht und sich anstelle der Technik wieder auf's Segeln konzentriert.

Makis Enefrega
10.05.2013, 21:26
Woher hast Du das? Glaskugel? Bis jetzt gibt es noch keine Verlautbarung zur Ursache.
Das stimmt, zunächst hat keiner der Mitsegler über die Ursache gesprochen; es handelt sich bisher
um Zwischenberichte von Augenzeugen aus der Ferne, die im englischen Forum berichteten. Aber
die Version, dass der Vorderholm zerbrach und dadurch die Rümpfe auseinander drifteten, ist die
plausibelste Erklärung.


Wenn ich so die bisherigen Kenterungen sehe, müssen offensichtlich noch mehr Menschen sterben,
bis man den Wahn einsieht und sich anstelle der Technik wieder auf's Segeln konzentriert.
Was Wahn und was Segeln ist, darüber wird nicht hier entschieden. Im Übrigen ist Alles, was
auf dem Wasser ohne Motorkraft und durch Wind nach Luv bewegt werden kann, S E G E L N !

Der AMERICA'S CUP hat seine eigenen Gesetze. Es scheint so, als dringt solange Nichts aus
seinem Inneren, bis der Unfall aufgearbeitet und analysiert wurde. So wie man Ellison und
Coutts kennt, kann man sich darauf verlassen, spätestens im Zeitpunkt der Klarheit der
Gründe für das Desaster ein offizielles Statement des Managements zu erhalten.

Russell Coutts fand bisher immer die richtigen Worte, wenn es darauf ankam. Wie ich den
Laden kenne, wird er zu seiner Verantwortung stehen und uns das Ergebnis verkünden,
sobald es ihm vorliegt.

Dem Einrumpf-Segler FIRSTY sei gesagt: Auch der Verlust mehrerer Kiel-Yachten mit zu-
gleich 15 (fünfzehn) Ertrunkenen innerhalb weniger Stunden, konnte die Veranstalter nicht
daran hindern, weiterhin das FASTNET-Race zu starten.

Pogolino
10.05.2013, 23:03
Der AMERICA'S CUP hat seine eigenen Gesetze.

Achtung verrehrte ForumsmitleserInnen, nun heißt es aufpassen! Der Blinde berichtet von der Farbe. Da können wir noch was lernen.


Auch der Verlust mehrerer Kiel-Yachten mit zu-
gleich 15 (fünfzehn) Ertrunkenen innerhalb weniger Stunden, konnte die Veranstalter nicht
daran hindern, weiterhin das FASTNET-Race zu starten.
...und macht gleich munter weiter im Takt. Ohne Google wüßte er höchstwahrscheinlich nicht mal, wann besagtes Fastnet überhaupt war.

Makis Enefrega
11.05.2013, 01:20
Off topic

... Ohne Google wüßte er höchstwahrscheinlich nicht mal, wann besagtes Fastnet überhaupt war.
Ehe ich mir den Inhalt des zitierten Beitrags vornehme, möchte ich zunächst los werden,
dass ich in ihm einen Versuch misslungener Häme sehe; ein schlechter Tag, POGOLINO,
Sie können das besser.

Mit "ER" meinten Sie mich, nicht wahr, POGOLINO ?! Ihre Empfehlung an das Auditorium,
von mir zu lernen, wie man über Segeln schreiben kann, ohne Segeln zu können, ist -
lassen Sie mich mit ein Wort benutzen, das aus der Mode gekommen zu sein scheint -
entzückend.

On topic
Der America`s Cup hat seine eigenen Gesetze !

Makis Enefrega
11.05.2013, 09:51
Regatta Director Iain Murray will lead a review into the events surrounding the capsize of Artemis
Racing’s first AC72 and the subsequent tragic death of crewman Andrew Simpson.

During training on San Francisco Bay yesterday, Artemis Racing capsized in winds between 18 and
20 knots. The boat broke apart and Simpson, 36, became trapped.

Support vessels on site rushed to recover the crew from the water and it quickly became apparent
that Simpson was missing. After he was retrieved, CPR was administered by trained professionals,
both afloat and at the dock, for more than 20 minutes. Approximately 30 minutes after the incident,
he was pronounced dead.

“It was less than 24 hours ago when this accident happened and the pain is still very acute for
everyone involved. Our condolences go out to Andrew's family and friends, and the members of
Artemis Racing,” said Stephen Barclay, chief executive of America’s Cup Event Authority, at a
press briefing this morning.

“It’s too early to speculate about the causes of the accident. Iain will conduct the review and
will liaise with the San Francisco Police Department and the United States Coast Guard and any
other third-party experts as necessary,” Barclay said.

Murray is a veteran ocean racer and America’s Cup sailor, having been part of four America’s Cup
campaigns. His knowledge of the sport is thorough and he declined to speculate on the causes,
or prejudge the results of the review.

“All we know is that the boat ended up capsized, the hulls upside down, broken in half,” said Murray.
“The split seconds from when the boat was sailing upwind to the pictures that we’ve all seen (of the
boat turned upside down and broken apart), there’s a gap in there and that’s what we need to fill in
and find out what happened.”

Artemis Racing chase boats were assisted in the recovery effort by members of ORACLE TEAM USA,
Emirates Team New Zealand and Luna Rossa Challenge 2013, all of whom were on site observing the
training session.

“This is a tragic reminder of the challenges faced by sailors on the water, whether they’re commercial
sailors or recreational or professional sailors,” said Captain Matt Bliven of the U.S. Coast Guard Sector
San Francisco, which will liaise with Murray on the review.

“It also underlines the importance of adequate training and proper gear to minimize the impact when
something goes wrong. That’s something we’ve consistently seen from the America’s Cup organization
and the participating teams – their level of preparation and training to avert these types of mishaps,”
Bliven said.

No timetable has been placed on completing the review. The San Francisco Police Department is also
conducting its own review as normal procedure when there is loss of life.

“Iain’s going to conduct his review and it’ll be thorough,” said Barclay. “I have every expectation that
we will host a spectacular event here in the summer, but I’m not going to prejudge it. Iain will conduct
his review and we will see the outcome and recommendations of that.”

Makis Enefrega
11.05.2013, 10:03
Als Reaktion auf den Unfall der Yacht Artemis und den Tod von Andrew Simpson hat
das "Sailing Team Germany" die Teilnahme seiner Mannschaft am "Youth America`s Cup"
abgesagt. Dazu stellte der Team-Geschäftsführer Oliver Schwall fest: "Ein toter Segler
ist schon genug für unsere Entscheidung. Und wir möchten auch ein Zeichen setzten."

winnfield
11.05.2013, 12:00
mich erinnert der derzeitige ac an die aufbruchszeit der formel 1 ab 1968, als colin chapman den lotus mit radikalem leichtbau zwar einen leistungsschub verpasste, der jedoch auf kosten der sicherheit ging und letztlich im tod jochen rindts endete.

die königsklasse des motorsports hat daraus gelernt, ob die derzeitigen macher des ac aus den aktuellen ereignissen lernen bezweifle ich.

Makis Enefrega
12.05.2013, 11:38
Regatta Director sets to work on fact-finding mission

San Francisco, 11. Mai 2013

Tasked with running a review into the circumstances surrounding the capsize of the Artemis
Racing AC72 on Thursday, Regatta Director Iain Murray says consultation with stakeholders
is already underway.

On Tuesday, Murray has scheduled a formal meeting when all four teams competing in the
"Summer of Racing" - ORACLE TEAM USA, Artemis Racing (SWE), Emirates Team New Zea-
land and Luna Rossa Challenge (ITA) – will be in San Francisco.

"The meeting with the teams is a crucial next step," Murray said. "We need to establish an
open flow of information to ensure this review meets its goals of fact-finding and putting
us in a position to recommend changes, if necessary."

One aspect of the review will involve study of all data that was captured at the time of
the incident.

"Once we have the information, the basic facts, all the data, then we will be able to re-
build the entire chain of events and start to assess why this incident resulted in a tragic
loss of life," he said.

Makis Enefrega
14.05.2013, 22:50
Gegen 23 Uhr mitteleuropäischer Zeit wird Regatta-
Direktor Ian Murray eine Presse-Konferenz geben:

www.youtube.com/user/AmericasCup

Makis Enefrega
15.05.2013, 09:13
America’s Cup organizers have confirmed that this summer’s events remain on track.

In parallel with completing the final arrangements for the America’s Cup, a highly experienced panel
of sailing and safety at sea experts has been appointed and charged with reviewing the training
and racing of AC72 yachts in the 2013 America’s Cup.

The Review Committee will make its recommendations following the loss of Artemis Racing crew
member Andrew ‘Bart’ Simpson (GBR) in a training accident on San Francisco Bay on Thursday of
last week.

Members of the Committee – download bios here – have strong backgrounds in the sport at its
highest levels as well as involvement in other reviews where an incident at sea has claimed the
life of a competitor.

Iain Murray, the Regatta Director, will chair and lead the Review Committee comprised of:

• Iain Murray (AUS, Chair)
• Sally Lindsay Honey (USA, Deputy Chair)
• John Craig (USA)
• Chuck Hawley (USA)
• Vincent Lauriot-Prévost (FRA)
• Jim Farmer QC (NZL)

The U.S. Coast Guard supports this approach and will assist as appropriate. Lt. Jon Lane, with
26 years in the Coast Guard and 10 years experience as a marine casualty investigator will serve
as liaison.

Tom Ehman, the Vice Commodore of the Golden Gate Yacht Club (the America’s Cup Trustee),
said, “The America’s Cup will go ahead this summer. We will see the world’s best sailors racing
at the highest level on one of the most iconic race tracks in sport.”

With regard to the Review, Ehman added: “The Committee brings immense experience and
expertise to this Review. At a meeting in San Francisco this morning, the teams expressed
unanimous support for this Committee and this process.”

The Review Committee will report as soon as possible, given that racing starts in seven weeks.

Makis Enefrega
18.05.2013, 10:04
The Golden Gate Yacht Club and America’s Cup organizers are pleased that the work of the
America’s Cup Review Committee has begun and that it met with the teams in San Francisco
today.

We appreciate the vote of confidence Mr. Bertelli, president of Luna Rossa Challenge, gave
to the America's Cup continuing as planned this summer on San Francisco Bay, during his
press conference this afternoon in Alameda.

We are pleased that Luna Rossa has already submitted its suggestions to the Review Com-
mittee. We are, however, disappointed that Luna Rossa indicated that it might not follow
the Review Committee's recommendation issued last evening that teams not sail in San
Francisco before May 23rd (to allow the Committee time to make further recommendations).

We note that Luna Rossa has already sailed its AC72 yacht in Auckland for some 40 days
without incident and are now prepared to sail in San Francisco Bay.

Nonetheless, we expect that the Review Committee's safety-driven recommendations will
be accepted by the teams, and we appreciate Mr. Bertelli's assurances in that regard du-
ring today's press conference.

The best way forward for the expert Review Committee is to complete its work and publish
its recommendations so that we will achieve the safest-possible resumption of AC72 training
and racing on San Francisco Bay as soon as possible.

Makis Enefrega
19.05.2013, 23:04
Der Einrumpfsegler Bruce Knecht ist der Autor des Buches
"The Proving Ground: the Inside Story of the 1998 Sydney to Hobart Race"
(Little, Brown & Co., 2001). Eine Version seines folgenden Textes findet sich
in THE WALL STREET JOURNAL vom 18. Mai dieses Jahres mit der Überschrift
"Larry Ellison's dangerous America's Cup"

"Last week, an Olympic gold medalist died in San Francisco Bay while training for America's Cup,
the world's most famous sailing competition. British sailor Andrew Simpson's death is the latest
evidence that the current competition is fundamentally flawed.

Billionaire Larry Ellison's ambitions for the America's Cup have always gone beyond winning,
which he did in 2010 with his Team Oracle ORCL +1.92% . The America's Cup winner deter-
mines the ground rules for the next competition, and Mr. Ellison created a new class of lar-
ge but lightweight double-hulled vessels that are powered by solid "wing" sails. He hoped
the supercharged catamarans would catapult the 162-year-old event into the modern age
and transform it into a spectator sport fit for TV.

In terms of the hardware, Mr. Ellison has succeeded. When the wings and wind are properly
aligned, the 72-foot boats—or AC72s, as they are known—literally lift out of the water, sup-
ported only by the foils on their daggerboards, the retractable keels that drop down from
each of the hulls. The vessels skim across the water at speeds of close to 50 miles per hour.

In October, an AC72 built by Mr. Ellison's team, Oracle Team USA, flipped and was severely
damaged. The wipeout came as a surprise to many—but not to the sailors. They already
knew that AC72s are dangerous, overpowered beasts that are always skating on the edge
of catastrophe.

This risk—plus the massive expense to design and build the boats—is why Mr. Ellison failed
to deliver on his promise that more than a dozen teams would challenge Oracle for the cup
this year. Only three signed up: Artemis Racing, representing Sweden; Luna Rossa Challenge,
bankrolled by Patrizio Bertelli, the owner of Prada and a longtime sponsor of Italy's America's
Cup campaigns; and Emirates Team New Zealand, the airline-backed national team.

The fatal accident came when one of Artemis Racing's bows dug into the water and structu-
ral elements disintegrated, causing the vessel to fold up on itself and capsize. Mr. Simpson,
a 36-year-old married father of two, was trapped underneath.

Artemis has not determined whether it will press on with its campaign. Luna Rossa's Mr. Ber-
telli says he will leave it up to his crew. "If they told me to stop, that wouldn't be a problem
for me," he told Yacht Capital, an Italian sailing magazine, last week. "This Cup with the AC
72s is too extreme. They have to realize it and change, revise the rules, everything."

Having written about sailing for the last 15 years, I believe Mr. Bertelli is correct, and that
Larry Ellison should rethink the guidelines for this year's race.

Mr. Ellison didn't become one of the world's richest men by holding back from challenges.
When I interviewed him for my book about the deadly 1998 Sydney to Hobart Race, in
which he sailed, he told me he believed the purpose of life is to engage in difficult com-
petitions to determine how good we are.

But after the Hobart Race, during which six sailors died, Mr. Ellison said there had to be
limits: "This is not what racing is supposed to be. Difficult, yes. Dangerous, no. Life-threa-
tening, definitely not." Because of the Hobart Race, Mr. Ellison gave up ocean racing and
turned to inshore sailing contests such as the America's Cup. "I decided to focus on a more
technical and less life-threatening form of sailing," he told me in 2008.

Yet it is Mr. Ellison who has made the America's Cup dangerous. Until his involvement, be-
ginning in 2000, winning was determined both by the intrinsic speeds of the boats and by
tactical decisions about where each team positioned its vessel relative to the opposition
throughout the race.

The AC72s are all about straight-line speed. They are so difficult, time-consuming and
dangerous to turn that boat-to-boat tactics are less important than simply keeping the
monsters under control. Consequently, the enhanced technological sophistication of the
AC72s has had the effect of dumbing down the sailing, another reason for Mr. Ellison to
reconsider.

The Cup, which is supposed to begin in September after an elimination round in July,
would not have to be postponed. Since 2011, the contenders have been racing against
each other in much safer 45-foot catamarans. The Cup could be sailed with them.

You're probably thinking that the headstrong Mr. Ellison will never agree to it. You are
probably right. Then again, he understands that his legacy will be forever intertwined
with the America's Cup. Not long before he became the first American to win it since
1995, I suggested to him that if he prevailed the first words of his obituary might be
about sailing rather than his business achievements. He did not disagree. "Oracle could
disappear someday," he said. "The America's Cup will not."

Indeed. The best way for Mr. Ellison to secure his position as the founder of the mo-
dern-day America's Cup would be to admit that the AC72s are a mistake."

Mit freundlicher Genehmigung von
The Wall Street Journal

Makis Enefrega
20.05.2013, 10:21
Typical know-nothing article written by presumably a doddering old
geezer. Yes the AC72s are well beyond anything out there but isn't that
what the AC is about ? I wonder if Nat Herreshoff (he of the
technological marvels built with aircraft materials, seminal multihull
designer) came back to life today whether he'd be clamoring to go back
to IACCs or 12m or whatever else the old geezery crew want to do? The
12meters were minor leagueboats even in Cap'n Nat's day and they were
picked up after the war as a cost saving venture and hung on way too
long. The IACCs were overweight, oversized, leadmines from the start an
an International 14 could probably beat one around a course. People say
the AC72s are too expensive but are they really ? Has anyone thrown out
the money these things are supposed to be costing relative to the IACCs
where you were spending 10s of millions to go 0.1 knot faster and -.5
deg higher than the other guy ?

Did the rulemakers get it wrong by allowing foiling by mistake ?
Probably, but Artemis seems to have been structurally flawed from the
beginning when the thing broke during structural tests (that's NOT
supposed to happen). When Oracle nosed it in last year did they have the
hulls fall to peices ? IIRC no.

We have to be careful whose propaganda we're buying ... The east coast
Newport mob think it should've been held there just because they are who
they are, the Euros think Ellison stole the cup when the reality is
Bertarelli gave it away, and the rest just think that these two hulled
things just aren't proper boats. The Cup is what it is, there only needs
to be one challenger and you can be sure TNZ is not going to wuss out
(Can you imagine Dalts saying "If they told me to stop, that wouldn't be
a problem for me" ?). That the "premiere sailing competition in the
world" as these AC types are so won't to say should involve risks
commensurate with the cost is perhaps appropriate. The true spirit of
the AC is it's pre-war heritage of the biggest, high tech-est, badass
boats on the planet. Everything else is just second place and you know
what that is ...

Clifford Bradford

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von
multihulls@steamradio.com

Makis Enefrega
23.05.2013, 09:07
San Francisco, 22. Mai 2013

Presse-Mitteilung

Structural reviews of AC72 boats and wings, a 10-knot lower wind limit (23 knots maximum)
and enhanced sailor safety equipment are among the 37 recommendations issued today to
increase safety during the Summer of Racing at the 2013 America’s Cup.

Many of the recommendations are intended to increase the personal safety of the sailors
and they include buoyancy aids, body armor, crew locator devices, hands-free breathing
apparatus and high visibility helmets. Other recommendations are specific to the AC72
yachts, additional support equipment and race management.

Regatta Director Iain Murray, progressing the work of the Review Committee, presented
his “2013 America’s Cup Regatta Director Recommendations” at a meeting with the four
competing teams and the America’s Cup Event Authority on Wednesday afternoon in San
Francisco.

For reasons of insurance and liability, the Review Committee stopped short of making its
own recommendations. Regatta Director Iain Murray has formulated the specific safety
recommendations.

These additional recommendations have been incorporated into the safety plan produced
by the America’s Cup, which was forwarded to the U.S. Coast Guard today.

“Producing and implementing the safety plan is within the scope of the America's Cup, as
the sponsoring organization for this summer’s racing,” said Stephen Barclay, the CEO of
the America’s Cup. “This America’s Cup safety plan is a necessary component of the
permit application submitted to the Coast Guard for their consideration.”

The Regatta Director will now form a number of task forces to bring in experts to define
additional technical recommendations for specific safety items such as protective gear
for sailors.

Since its first meeting on May 16, the Review Committee has worked diligently inter-
viewing 25 team members including team heads, skippers, designers, engineers, sailors
and support boat operators.

“All four competing America’s Cup teams have cooperated in an open, helpful and con-
structive way,” Murray said, “and the Review Committee noted there is a clear desire
on the part of the teams to ensure the safety of the America’s Cup as much as possible.”

“I want to thank the members of the Review Committee for their exceptional and
efficient work,” Murray concluded.

Makis Enefrega
23.05.2013, 12:52
Am 22. Mai gibt der Regatta-Direktor des “Golden Gate Yacht Club” ein fünfseitiges Empfehlungsspapier
heraus. Aus Gründen will ich lediglich dessen letzte Seite (Anhang A) im Folgenden zitieren. Wer den
gesamten Text benoetigt, mag mir das per PN mitteilen.


Attachment A

Team Rescue Boat Minimum Equipment List

Medical Equipment

• Medical backpack
• Comprehensive First Aid Kit
• Spine Board x 1
• 2 x Yellow foam waist rings with tethers
• 1 x bag of various pump/air splints
• 1 x small Trauma Kit

Cordage

• 2 x 130 tow rope, 25mm diameter nylon/polyprop, breaking strength of 5 ton.
• 1 x 100 meter anchor line, Anchor.12mm polyprop
• 100m of 16mm spare line

Dive Equipment

• 1 x complete dive kit
O BCD with integrated weights
O Fins
O Mask
O 1 x regulator, gauge, low pressure hose
• 1 x drysuit/wetsuit
• 1 x Pony bottle with back harness and single regulator
• 2 x 10 liter dive tanks

Salvage Equipment

• Airbags
• 4 x 500 kilo lift
• Trash pump with a flow rate of 1200 L/min or greater
• 1 x cable cutter with long handles capable of cutting rigging away from the platform
• Powered abrasive cutter

Makis Enefrega
24.05.2013, 00:10
Regatta-Direktor stellt Sicherheitsempfehlungen vor

Am Mittwoch wurden 37 Empfehlungen veröffentlicht, um beim America’s Cup im „Summer of Racing“
die Sicherheit zu verbessern. Dazu zählen strukturelle Überarbeitungen der AC72-Boote und Trag-
flächensegel, ein um zehn Knoten geringeres Windlimit (maximal 23 Knoten) sowie verbesserte
Sicherheitsausrüstung für die Segler.

Die meisten Vorschläge zielen auf die persönliche Sicherheit der Segler ab: Schwimmwesten und
Auftriebshilfen, Schutzbekleidung, Ortungssender, freihändig zu bedienende Atemgeräte und gut
sichtbare Helme. Weitere Vorschläge betreffen die AC72-Yachten, die weitere Ausrüstung und das
Wettkampf-Management.

Regatta-Direktor Iain Murray legte die „2013 America’s-Cup-Regatta-Direktor-Empfehlungen“,
die auf den Ergebnissen der Prüfungskommission basieren, am Mittwoch bei einem Treffen mit
den vier teilnehmenden Teams und den America’s-Cup-Verantwortlichen in San Francisco vor.

Aus Versicherungs- und Haftungsgründen gab die Prüfungskommission selbst keine Empfehlungen
ab. Die Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit hat Regatta Direltor Iain Murray formuliert.

Diese zusätzlichen Empfehlungen wurden in einen America’s-Cup-Sicherheitsplan integriert, der
an die US-Küstenwache (U.S. Coast Guard) weitergeleitet wurde.

„Diesen Sicherheitsplan zu erarbeiten gehört zu den Aufgaben des America's Cup als der prote-
gierenden Organisation der Regatten dieses Sommers“, sagte Stephen Barclay, CEO des Ame-
rica’s Cup. „Der America’s-Cup-Sicherheitsplan ist notwendiger Bestandteil des Genehmigungs-
antrags, der an die Küstenwache geschickt wurde.“

Der Regatta Director wird nun Gruppen von Spezialisten zusammenstellen, die zusätzliche tech-
nische Anforderungen an bestimmte Ausrüstungsgegenstände, z.B. die Schutzbekleidung für
die Segler, definieren werden.

Seit ihrer ersten Sitzung am 16. Mai hat die Untersuchungskommission akribisch gearbeitet.
Insgesamt 25 Mitglieder der Segelteams wurden befragt, darunter Teamchefs, Skipper, De-
signer, Ingenieure, Segler und Besatzungsmitglieder der Begleitboote.

„Alle vier beim America’s Cup vertretenen Teams haben in aller Offenheit und Hilfsbereitschaft
konstruktiv kooperiert“, sagte Murray. „Die Untersuchungskommission folgte dem deutlichen
Wunsch der Teams, die maximal mögliche Sicherheit beim America’s Cup sicherzustellen.“

„Ich möchte mich bei den Mitgliedern der Untersuchungskommission für ihre herausragende
und effiziente Arbeit bedanken“, schloss Murray.

winnfield
24.05.2013, 01:07
"freihändig zu bedienende Atemgerät"

zitat onkel carlo, exzellenz-cluster

er meint sicher eine lunge

ibmavl

Firsty
24.05.2013, 13:50
Naja, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist der Verunglückte ja nicht unter dem Trampolin weggekommen. Das dürfte mit Schwimmwesten und Auftriebshilfen noch gravierender werden.
Aber ein gut erreichbarer Schnorchel könnte da schon lebensrettend sein.

Makis Enefrega
24.05.2013, 14:14
Die Adresse des Videos der Pressekonferenz vom 14. Mai war eine Zeit lang nicht erreichbar,
Heute tauchte sie wieder auf:

www.youtube.com/watch?v=yE1DHYP8yag&feature=em-subs_digest

Das Verhalten der Verantwortlichen für den Rückzug der deutschen Mannschaft vom "Youth
America's Cup" kommt darin mehrfach zur Sprache. Unverständnis "schwallt" rüber, so als
hätten die Jungs mit 72-Fuß-Cats segeln müssen; da ist mehr im Busch als bisher raus flog.

winnfield
24.05.2013, 14:34
"freihändig zu bedienende Atemgerät"

zitat onkel carlo, exzellenz-cluster

er meint sicher eine lunge

ibmavl

bitte um aufklärung was unter freihändig zu verstehen ist, herr karl

winnfield
26.05.2013, 09:29
die yacht klärt auf

http://www.yacht.de/sport/americas_cup/neues-spiel-neues-glueck/a80335.html

wenn man das so liest sind wir endgültig bei

wasserblitzscheixx

angekommen

Makis Enefrega
29.05.2013, 23:14
Wenn die drei 72-Fuß-Cats während des Trainings vor San Francisco aus dem Wasser kommen,
scheinen sie zu fliegen - auf allen Kursen:

www.thedailysail.com/inshore/13/64601/0/video-ac72-practice-on-san-francisco-bay

winnfield
29.05.2013, 23:21
besser vor peinlichkeit in die tonne abtauchen, oder die medienberichte lesen.

herr karl widersagen sie :o

Makis Enefrega
30.05.2013, 01:26
Für mich ist das einfach zu weit von dem entfernt was für mich Segeln bedeutet.
Einem Segler mit solch konservativer Haltung bleibt kaum mehr, als sich vom America's Cup
als Zuschauer zurück zu ziehen. Er ist damit nicht allein, er könnte einer Mehrheit angehören,
die ähnlich denkt. Dennoch beugt sich diese Mehrheit der "deed of gift", der Schenkungsur-
kunde der Stifter, die den Fortgang des Geschens regelt, denn sie wurde bisher nicht bestrit-
ten: Der Sieger einer Regatta-Serie legt die Bedingungen für die Cup-Verteidigung fest. Dieses
Szenario ist das Herz der Veranstaltung.

Übrigens: Alle Kritiker des America's-Cup-Geschehens, die dem Verteidiger das in der "deed of
gift" verbriefte Recht beschneiden möchten, versuchen am offenen Herzen zu operieren, frei-
lich ohne jegliche Eignung zum Chirurgen.


Filigrane Konstruktionen die nur in einem optimalen Wind und Wellen Fenster überhaupt
bewegbar sind.
Es handelt sich bei dieser Bemerkung um einen Halbsatz. Um ihm Bedeutung beimessen zu,
können, müsste man auch die zweite Hälfte des Satzes kennen.

Makis Enefrega
30.05.2013, 02:22
Ich verstehe den Schmerz darüber, dass sich die Vertreter einer großen Gruppe (die Gegner
von Mehrrumpf-Schiffen) einer kleinen Gruppe (die Verteidiger des America's Cup) beugen
müssen - in diesem Fall um den Preis der Lächerlichkeit.

Makis Enefrega
30.05.2013, 12:18
Spannend sind die Diskussionen über die Wirkungsweise der Flossen unter den 72-Füßern. Die ver-
öffentlichten Videos lassen nicht erkennen, ob und wie sie einstellbar sind. Die Experten in den eng-
lischen Foren spekulieren auf Teufel komm raus. Auch der Mehrrumpf-Designer Derek Kelsall beteiligt
sich an der Debatte:

I still fail to see what is to be gained by foil lift which has a leeward bias, which gets greater
as the windward hull lifts. There must be a reason. Icarus angled foils were self adjusting ...
Happy boating,
Derek.
Einig ist man sich lediglich in der Ansicht, dass ein Schiff, das ohne Flossen antritt,
vonvornherein einen Nachteil hat.

Makis Enefrega
30.05.2013, 13:54
Während die Einen abSCHWALLen (schade um den erzielten zweiten Platz der erfolreichen
deutschen Mannschaft beim "Youth America's Cup - sind diese Segler eigentlich stimmlos,
ist Niemand aus den Segelsport-Magazinen daran interessiert, was die betroffenen Jungs
zu ihrer Entfernung aus dem Cup-Geschehen zu sagen haben ?), heizen die Anderen an:

www.thedailysail.com/inshore/13/64601/0/video-ac72-practice-on-san-francisco-bay

winnfield
30.05.2013, 14:54
Während die Einen abSCHWALLen (schade um den erzielten zweiten Platz der erfolreichen
deutschen Mannschaft beim "Youth America's Cup - sind diese Segler eigentlich stimmlos,
ist Niemand aus den Segelsport-Magazinen daran interessiert, was die betroffenen Jungs
zu ihrer Entfernung aus dem Cup-Geschehen zu sagen haben ?), heizen die Anderen an:

www.thedailysail.com/inshore/13/64601/0/video-ac72-practice-on-san-francisco-bay

schreibst du jetzt blödsinn oder die yacht

http://www.yacht.de/sport/news/all-in-racing-yes-you-are-racing/a80483.html

Makis Enefrega
30.05.2013, 15:05
Am 29. Mai schreibt Yacht-Online:


Das Sailing Team Germany (STG) und der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) hatten das Team
ursprünglich aus der Taufe gehoben, formiert und für die Qualifikation zum Red Bull Youth Ame-
rica's Cup angemeldet sowie die ersten Meldegelder überwiesen. Nach dem Unfalltod des briti-
schen Olympiasiegers Andrew Simpson beim Crash des Katamarans von Artemis Racing vor
knapp drei Wochen hatten STG und NRV ihre Talent-Mannschaft aufgrund von Sicherheits-
bedenken zurückgezogen.

Diese Entscheidung wollten die jungen Segler mit Hinweis auf den Einsatz auf kleineren und
aus ihrer Sicht erprobteren Katamaranen vom Typ AC45 nicht akzeptieren. Sie gründeten
eine eigene Kampagne, baten in Spendenaktionen um Hilfe, fanden einige großzügige För-
derer und berappten auch selbst einen Teil ihres Ersparten, um den großen Traum von der
Teilnahme am Youth America's Cup auf der Segelsport-Weltbühne vor San Francisco wahr
werden zu lassen. Nun ist das entscheidende Manöver auf dem Kurs mit Ziel San Francisco
gelungen.

- ... der SCHWALL kann gehen.

winnfield
30.05.2013, 15:20
schwall und rauch

lies doch wenigstens die homepage des forumsbetreibers bevor du unsinn verzapfst!!!!!!!

Makis Enefrega
01.06.2013, 10:23
"In the name of Andrew ‘Bart’ Simpson"

The America’s Cup Concert Series opened on Friday night with a sold-out show by American
indie band, Imagine Dragons. It was the first show at the America’s Cup Pavilion, a new, tem-
porary, 9,000-seat, outdoor concert venue along the Embarcadero on San Francisco’s waterfront.

“We’ve played a lot of venues across the country that are about this size, but this is one of the
most beautiful,” said Dan Reynolds, the lead singer of the award-winning, Las Vegas quartet,
before taking the stage. “To be playing right here on the Bay, there’s a real energy and it’s
great to be part of it.”

The show by Imagine Dragons was the first of series of concerts and performances scheduled
between now and October as part of the America’s Cup Summer of Racing festivities along the
San Francisco waterfront.

“Imagine Dragons are a phenomenal live act and we couldn’t think of a better way to open the
venue,” said Aaron Siuda, Vice President of Live Nation Northern California. “Having a sold out
crowd on the waterfront was a great way to start the America’s Cup Concert Series this summer.”

The America’s Cup Pavilion will host concerts in the evenings, while during the day the Pavilion
is an integral part of the America’s Cup Park at Piers 27/29 and will feature live racing with com-
mentary on the big screens.

A portion of ticket proceeds from the Imagine Dragons show will be donated to a charity cur-
rently being set up in the name of Andrew ‘Bart’ Simpson, to benefit children’s sailing. Simpson,
sailor with Artemis Racing, died earlier this month following a tragic training accident.

Makis Enefrega
03.06.2013, 18:50
Der Schwall hat seine Schuldigkeit getan, der Schwall kann gehen.
Auch der Schümann hat seine Schuldigkeit getan und ging. Er poltert noch ein bisschen
mit seiner neuen Meinung durch die Gegend: die Amerikaner lassen den anderen Seglern
keine Chancen. Die jungen deutschen Youth-America's-Cup-Segler wissen, was sie an ihm
haben: Nichts.

Makis Enefrega
04.06.2013, 14:35
Die jungen Segler, die sich in Haltung und Leistung für den Youth-America's Cup qualifizierten, sind
besser als ihre Funtionäre. Denn diese Funktionäre, die die Jungs um ihre Teilnahme an den Endkäm-
pfen dieses Sommers auf den 45-Fuß-Cats vor San Francisco bringen wollten, diese Verwalter des
Fadenscheins, der Amtsschimmel- und Versaubeutelei gehören nicht mehr auf ihren Posten - fall sie
jemals dahin gehörten; sie sind geeignet, einen Schandfleck zu hinterlassen auf jedem Bürosessel,
auf den man sie in Zukunft hochloben wird.

winnfield
05.06.2013, 14:13
selbst einem unverbesserlichen oracle fan sollte das zu denken geben

http://www.yacht.de/sport/americas_cup/ein-neustart-mit-hindernissen/a80629.html

Makis Enefrega
05.06.2013, 22:49
Unter dem Titel "Ein Neustart mit Hindernissen" schreibt ein Dieter Loibner in YACHT einen
Beitrag zum America’s Cup, in dem er vornehmlich Fachleute per Zitat zu Wort kommen
lässt. Zu drei eigenen Schlüssen kommt er auch:


Die Herausforder-Serie droht eine Farce zu werden.
Er spekuliert damit, dass die schwedische Yacht "Artemis" nicht rechtzeitig wieder auf
die Beine kommt und so für den Louis-Vouiton-Cup nur zwei Konkurrenten übrig bleiben.


... die Veranstalter, die vollmundige Versprechen abgegeben hatten und nun in einen
Erklärungsnotstand geraten sind.
Mir ist nicht bekannt, dass ein gegebenes Versprechen nicht eingehalten wurde, ebenso
ist mir der "Erklärungsnotstand" bisher verborgen geblieben. Alles, was Teilneher und Zu-
schauer wissen sollten, ist bekannt.


Hinter den Kulissen tobt Kampf um Geld und Regeln
Welche Kulissen ?, frage ich, denn die Regeln des Cups sind ebenso transparent wie die
neuen zusätzlichen Sicherheitsvorschläge nach dem Crash von Artemis.

Was Loibner nicht sagt: Dieser America's Cup wird der spektakulärste aller Zeiten sein,
der mit größtmöglicher Transparenz und Beteiligung der derzeit besten Segler dieser Welt,
nicht zu vergessen mit der Jugend, die auf den 45-Fuß-Cats im Vorfeld Regatten segelt,
ein Novum im bald einhundertsechzigjährigen Cup-Geschehen. Aber dann hätte er den
Ausrichter und den Oracle-Eigner loben müssen, von dem er lieber schreibt: "... wohlha-
bende Philantropen sind nicht interessiert, Geld für das Hobby des drittreichsten Ameri-
kaners zu spenden ..."

Die Fotos von den 72-Fuß-Cats beim Gleiten sind jedenfalls großartig; und wenn Dieter
Loibner etwas geschafft hat mit seinem Beitrag vom heutigen Tag, dann ist es das An-
heizen im Vorfeld der Ausscheidungsrennen und des Cup-Geschehens überhaupt.

Makis Enefrega
06.06.2013, 11:00
Zunächst:
Der Schreiber des YACHT-Artikels, Dieter Loibner, in seinem Bemühen, dem "spiritus rector"
Ellison ans Bein zu pinkeln, stellt gegen den Magnaten namenlose "Philantropen" in den Raum,
die sich nicht mit dem Software-Giganten gemein machen möchten. Der Schluss-Redaktion
von YACHT dürfte das zwar genehm gewesen sein, entgangen ist ihr, dass die zögerlichen
Geldgeber, wenn schon so bezeichnet, eher Philanthropen sein dürften.

Wikipedia: Unter Philanthropie versteht man ein allgemein menschenfreundliches
Denken und Verhalten. In der Neuzeit wird „Philanthropie“ im allgemeinen Sprach-
gebrauch mit Wohltätigkeit und gemeinnützigen Aktivitäten assoziiert.


Nicht zu vergessen:

Der vom Kiel-Yacht-Segeln zum Multihull-Protegierer konvertierte Lawrence J. Ellison, von
seinen Freunden Larry genannt, sagte einmal sinngemäß: Die Firma ORACLE wird es eines
Tages nicht mehr geben - vom America's Cup lässt sich das nicht so leicht behaupten.
Mit anderen Worten: Selbst wenn er reicher als reich werden sollte, zu einen Eintrag ins
Geschichtsbuch wird ihm Geld nicht verhelfen - aber der Cup ! Es ist ein Segen, dass ein
im Geschäftsleben erfolgreich gewordener Mensch sich den Sinn für das freie Spiel der
Kräfte auf dem Segelsektor bewahrt hat.

Makis Enefrega
06.06.2013, 11:45
Nachtrag, damit mir keine Klagen kommen:
Multihull-Protegierer = Multihull-Protagonist

Makis Enefrega
06.06.2013, 13:44
Lesen Sie,
was Jaques Rogge, Ian Murray, Ben Ainslie, Carlo Croce und Andere dazu sagen:

www.youtube.com/watch?v=vShSG2lDQ8g&feature=em-subs_digest

sailcon-team
06.06.2013, 16:37
Piling On: That's Going To Leave A Mark
Hot on the heels of the brutal New York Time's article "When Billionaire Sets Rules, It's an Exclusive Race" http://www.nytimes.com/2013/06/04/us/americas-cup-sailing-race-faces-challenges-in-san-francisco.html?pagewanted=all&_r=1& comes this from Bloomberg's Jonathan Mahler:

After Larry Ellison finally took possession of the America's Cup in 2010, he had grand plans for the race. He would transform this elite, gentleman's sport into a TV spectacle for the masses: NASCAR on San Francisco Bay. Ellison was going to reinvent the cup for "the Facebook generation, not the Flintstones generation." Yes, disruptive innovation was coming to sailing!
In a way, Ellison has been true to his word. The result is the sports equivalent of Apple's Newton or Microsoft's Bob: a disruptive, innovative, colossal failure.
it turns out that not even yachting billionaires are prepared to spend the $100 million it takes to build and maintain boats that meet Ellison's absurd specifications. Second, it turns out that sailors don't necessarily want to sail them.
Of course, no story of a megalomaniacal billionaire imposing his will on a sport would be complete without the fleecing of taxpayers. The city of San Francisco has spent millions to redevelop its waterfront for the race, even as it has come to grips with the reality that Ellison's promises of "economic activity" around the cup were mostly just hype. Russell Coutts, his team's CEO, is now acknowledging that mistakes have been made, and suggesting that whoever wins this year's cup will probably opt for smaller, safer boats.
www.bloomberg.com

Makis Enefrega
06.06.2013, 22:49
Das läuft darauf hinaus, eine Bahnmarke zu verlieren

Kurz hinter den hoch-heißen Haxen des New Yorker Gezeiten-Artikels her formiert sich ein
Billionen-schwerer Satz von Regeln, wie geschaffen für ein außergewöhnliches Rennen, das
von Jonathan Mahler aus geht und in Bloomberg enden soll. Nachdem sich Larry Ellison im
Jahre 2010 nach Christus endlich in den Besitz des amerikanischen Pokals brachte, konnte
er großartige Pläne schmieden. Er wollte Freundliche-Herren-Eliten in Fernseh-Fuzzi-Speku-
lanten verwandeln, nasse Autos um die Bucht von Francisco stellen, der Gesichtsbuch-Ge-
neration in eine Kieselstein-Variante an die Seite stellen und Unruhestifter zum Segeln an-
regen !

Ellison hat Wort gehalten. Des Apfels Neuton und des Kleinweichs Robert stifteten die vor-
hergesehene Unruhe für den gigantischen Betriebsunfall. Es stellte sich heraus, Segelsport-
Billionäre weder auf eine Spende von hundert Millionen Dollar noch auf den Bau und die
Pflege von Ellisons ungereimt-genauen Darstellungen aufspringen wollten. Gleich zweimal
wurde deutlich, dass die Notwendigkeit zum Segeln unerwünscht war.

Natürlich wäre keine Geschichte eines Achtung gebietenden Stammplatz-Billionärs komplett
ohne die Ausname von Steuerzahlern. Das Stadtzentrum des heiligen Franciscus hat Millio-
nen gespendet, damit sich die Wasserfront für das Rennen zurück entwickelt. Man kam so-
gar damit zurecht, dass Ellison anstelle des gewohnten Rummels handelsübliche Wirklich-
keit versprach. Russela Coutts, die Generaldirektorin seiner Mannschaft, hat den leichtfer-
tigen Umgang mit Fehlern bestätigt und vorgeschlagen, dass für einen anderen Pokal op-
tiert werden kann, von welchem Sieger wahrscheinlich auch immer.

sailcon-team
06.06.2013, 23:03
Good job Makis!

winnfield
06.06.2013, 23:35
werter Exzellenz-Cluster oder komischer textvergewaltiger

eine reife leistung, nicht die übersetzung, diese übersetzung zu posten!!!!! :confused::mad::confused:

Makis Enefrega
07.06.2013, 21:38
Artemis Racing says it is moving forward with its challenge for the America’s Cup. The team’s
continued participation had been in doubt following a tragic capsize that led to the death of
a crew member last month.

The Swedish challenger has confirmed it is now preparing its second AC72, which will undergo
a rigorous testing regime. When the sailing team is satisfied that the boat is ready to race, it
will join the Louis Vuitton Cup, America’s Cup Challenger Series.

“Artemis Racing’s decision to continue will inspire race fans,” said Stephen Barclay, the CEO
of the America’s Cup Event Authority. “I’m sure we’ll see massive support and goodwill for
the Swedish team."

Paul Cayard, the CEO of Artemis Racing, said: “We are working around-the-clock to get our
new boat ready, in the water and to prepare our team to race. We still have a mountain to
climb, but our plan is to launch our new boat in early July and get ourselves in a position
where we can race by the end of the month.”

“Learning that Artemis Racing is focused on getting to the start line is truly great news,”
Barclay said. “I don’t think we can expect them to be ready for the first races but I’m
certain the America’s Cup community will support them in every way possible.”

Following confirmation from Artemis Racing that it intends to continue, Regatta Director
Iain Murray has updated the schedule to reflect one of his Safety Recommendations de-
veloped after the capsize, in reducing the number of preliminary rounds to five from se-
ven. This safety recommendation followed team feedback indicating more maintenance
time between races was desirable.

The Summer of Racing kicks off with an opening ceremony on July 4, followed by a fleet
race with the Defender and challengers on July 5. The first race day of the Louis Vuitton
Cup, America’s Cup Challenger Series, remains July 7.

winnfield
07.06.2013, 21:47
übersetze doch bitte

war so erheiternd!

Makis Enefrega
07.06.2013, 22:59
Nach dem tragischen Tod des Crew-Mitglieds Simpson während des Trainings waren Zweifel
am weiteren Verlauf der Herausforderung aufgekommen, aber seit heute hat das Team Arte-
mis wieder den Vorwärtsgang zum America’s Cup eingelegt.

Das schwedische Team hat bestätigt, dass es zur Zeit seinen zweiten 72-Fuß-Cat vorberei-
tet und ihn anschließend eingehenden Tests unterziehen will. Sobald das Team mit der Leis-
tung des Schiffes zufrieden ist, will es zu den Herausforderungsrennen der Louis-Vuitton-Cup-
Serie antreten.

“Die Entscheidung für den Fortgang wird unsere Fans begeistern“, sagte Stephen Barclay,
der Geschäftsführer des Cup-Konsortiums; „ich bin sicher, dass das schwedische Team ne-
ben Wohlwollen auch starke Unterstützung erfahren wird.“

Pau Cayard, der Geschäftsführer von Artemis Racing, sagte: “Wir arbeiten rund um die Uhr
daran, das neue Boot fertig zu stellen, es zu Wasser zu bringen und unsere Mannschaft
wieder fit für die Rennen zu bekommen. Zwar haben wir noch Berge zu besteigen, aber
unser Plan steht, das neue Schiff Anfang Juli zu wässern und uns selbst in die Lage zu
versetzen, am Ende des Monats Regatta zu segeln.“

„Als wir davon erfuhren, dass Artemis sich darauf konzentriert, wieder auf der Startlinie
zu erscheinen, war das eine großartige Neuigkeit“, sage Barclay; „ich glaube zwar nicht,
dass sie es bis zum ersten angesetzten Rennen schaffen, aber ich bin sicher, dass ihm
die America’s-Cup-Gemeinde in jeder Hinsicht Unterstützung gewähren wird.“

Als Folge der Nachricht von Artemis hat Ian Murray die Pläne erneuert, die einen Punkt
des Sicherheitspakets nach den Crash des Schiffes reflektieren: die Anzahl der Vorberei-
tungsrunden wird von sieben auf fünf reduziert, weil die den Empfehlungen nachfolgen-
den Fragen einen höheren Zeitbedarf für Wartung zwischen den Rennen wünschenswert
machten.

Der Regatta-Sommer startet am vierten Juli mit einer Eröffnungszeremonie, gefolgt von
einem Flotten-Rennen, sowohl mit den Herausforderern als auch mit dem Cup-Verteidiger.
Das erste Rennen des Louis-Vuitton-Cup-Serie startet wie geplant am 7. Juli.

Makis Enefrega
08.06.2013, 08:22
Heute Nacht kam Übersetzung aus Amerika über den Ticker, hier zum Vergleich:

Artemis Racing hat bekannt gegeben, dass es seine Herausforderer-Kampagne um den Ameri-
ca’s Cup fortsetzen wird. Nachdem im vergangenen Monat bei einem tragischen Unglück ein
Crewmitglied ums Leben gekommen war, war die weitere Teilnahme des Teams fraglich.

Der schwedische Herausforderer hat nun aber bestätigt, dass er seinen zweiten AC72-Kata-
maran aufbaut. Die Yacht wird einem rigorosen Testprogramm unterzogen. Wenn das Team
restlos überzeugt ist, dass das Boot regattafähig ist, wird es beim Louis Vuitton Cup, der
America’s Cup Herausforderer-Serie, starten.

„Die Fans werden die Entscheidung von Artemis Racing positiv aufnehmen“, sagt Stephen
Barclay, CEO der America’s Cup Event Authority. „Ich bin ganz sicher: Das schwedische
Team wird enormen Zuspruch und große Sympathien erfahren.“

Paul Cayard, CEO von Artemis Racing, meint: „Wir arbeiten rund um die Uhr, um das neue
Boot fertigzustellen, segelfertig zu machen und unser Team auf die Rennen vorzubereiten.
Noch liegt ein großer Berg vor uns, aber wir haben das Ziel, unseren neuen Katamaran An-
fang Juli vom Stapel zu lassen und am Ende des Monats soweit zu sein, dass wir an den
Regatten teilnehmen können.“

„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass Artemis Racing mit aller Macht starten will“, sagt
Barclay. „Ich erwarte nicht, dass das Team bei den ersten Rennen mitsegeln kann, bin
aber überzeugt, dass es von der America’s Cup Community jede mögliche Unterstützung
bekommen wird.“

Nach der Ankündigung von Artemis Racing, weiter teilnehmen zu wollen, hat Regatta Di-
rector Iain Murray einen neuen Terminplan für die Regatta veröffentlicht. Er setzt damit
einen seiner Vorschläge für mehr Sicherheit um, die eine Reaktion auf das Unglück waren:
Die Zahl der Vorrunden wird von sieben auf fünf reduziert. Dies hatten sich die Teams ge-
wünscht, um mehr Zeit für die Wartung der Yachten zu bekommen.

Der „Summer of Racing“ beginnt mit einer Eröffnungsfeier am 4. Juli, einen Tag später fin-
det ein Fleet Race mit dem Titelverteidiger und allen Herausforderern statt. Die Wettfahr-
ten des Louis Vuitton Cup, der Herausforderer-Serie für den America’s Cup, starten wie
geplant am 7. Juli.

Makis Enefrega
11.06.2013, 08:44
America’s Cup refunds grandstand tickets for early races

San Francisco, 10 Juni 2013


The America’s Cup is refunding ticket holders for races in the initial rounds of the Summer of Racing.

The decision follows confirmation last week by the Swedish challenger, Artemis Racing, of its
intention to race in the Louis Vuitton Cup, America’s Cup Challenger Series, once it is satisfied
its second boat is ready for racing.

“This is the right thing to do for our fans who may be affected in the early rounds, before the
racing hits full stride,” said America’s Cup CEO Stephen Barclay.

Last week, Artemis Racing CEO Paul Cayard described the challenge ahead for his team as a
“mountain to climb” as it works through the steps to be in a position to race by the end of
July, ahead of the Louis Vuitton Cup semifinals.

Fans who purchased tickets for the initial races will be informed via email of the refund
process. All tickets for racing in the initial rounds (July 5 – August 5) will be refunded.
Tickets for the Louis Vuitton Cup semi finals will be refunded as well, with those currently
holding tickets given priority access for re-booking once Artemis Racing confirms its racing
schedule.

Makis Enefrega
11.06.2013, 10:12
Die ARD springt auf

Heute Morgen um 8 Uhr ließ man den deutschen Vorzeige-Segler Schümann im Morgenmagazin
der ARD zu Wort kommen. Er beantwortete die meisten Fragen eines Journalisten korrekt. Die
interessanteste Frage:

„Was treibt die Amerikaner, den America’s Cup mit kaum beherrschbaren Schiffen auszusegeln?“

beantwortete der Deutsche mit einer ganz eigenen Ansicht: Larry Ellison habe sich die 72-Fuß-
Bootsklasse von dem Neuseeländer Russell Coutts („dessen Plan B“) aufschwätzen lassen, weil
die Amis in der Wingmast- und Foiler-Technologie zur Zeit unaufholbaren technologischen Vor-
sprung besitzen; für den Rest der Welt komme erschwerend hinzu, dass die Amis die Regeln
auf sich selbst zugeschnitten hätten.

Der Tonfall des Deutschen hätte zwar vorwurfsvoller sein können, aber das Kratzen am Image
der Cup-Veranstalter blieb unüberhörbar. Was Schümann dem unbedarften Publikum verschwieg:
Bei dem Vorgehen der Cup-Verteidiger handelt es sich um ein Ritual, das so alt ist wie der Cup
selbst - und ihn ausmacht.

henne38
11.06.2013, 11:19
[B]Ein Mann und sein Ego...

noch nie war der AC so tief am Boden wie jetzt! Ein Milliardär schiebt sich die Regeln und Vorgaben so lange zurecht, bis
alles Andere als ein Sieg seines Teams zur Unmöglichkeit geworden ist. Dabei schadet Er dem AC so sehr, dass dieser kurz
vor seiner Beerdigung steht. Aus angekündigtem "spektakulären" Wettkämpfen wird nun ein gähnendes Vorgeplätscher von
einzelnen Cats, die mit sich selbst um die Wette fahren. Selbst die 10 kleinen Negerlein sind nicht so schnell zusammengeschrumpft wie die Teilnehmerzahl der Cats im LV Cup. Die Zuschauer werden -wenn schon nicht durch das Segeln-
doch wenigstens bei den angekündigten Musikkonzerten etwas Spass haben....
Schlussendlich sehen wir dann Team New Zealand im Finale 3 mal hoffnungslos "Oracle" hinterherhecheln und Larry bekommt
dabei ne feuchte Hose- au backe!
Beim nächsten Cup tritt dann keiner mehr an und Herr Ellison kann sich voller Stolz den letzten AC- Cup in seiner vergoldeten
Vitrine stellen: Herzlichen Glückwunsch!

Makis Enefrega
11.06.2013, 11:41
... noch nie war der AC so tief am Boden wie jetzt! ...
Das Vergnügen, zwischendurch die Jugend der Welt auf den 45-Fuß-
Cats vor San Francisco um die Wette segeln zu sehen zählt nicht ?!

Als Chef-Redakteur eines Segel-Magazins würde ich einen ständigen
Mitarbeiter vor Ort schicken (oder zumindest einem Korrespondenten
den Auftrag geben), die Stimmen der Teilnehmer einzufangen. Das
wäre ein wunderbarer Gegenpol zu der Larmoyanz - von Schümann
bis hin zu Mitgliedern dieses Forums.

Nicknolte
11.06.2013, 12:37
„Was treibt die Amerikaner, den America’s Cup mit kaum beherrschbaren Schiffen auszusegeln?“


Vielleicht ist es an der Zeit das die Reglements straffer und allgemeiner werden. Parallelen zu anderen technischen Sportarten gibt es ja zu genüge. Siehe (Guppe B Rally) und andere Motorsportarten. Aber die Amis kochen ja gerne ihre eigene Suppe.

Makis Enefrega
11.06.2013, 12:54
Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Reglements straffer und allgemeiner werden ...
Gesetzt den Fall, es wäre an der Zeit, das Cup-Reglement zu verändern - wie stellen Sie
sich das vor, in Kenntnis des Inhalts der "Deed of Gift", der Stiftungsurkunde des Pokals ?

Nicknolte
11.06.2013, 13:42
Gesetzt den Fall, es wäre an der Zeit, das Cup-Reglement zu verändern - wie stellen Sie
sich das vor, in Kenntnis des Inhalts der "Deed of Gift", der Stiftungsurkunde des Pokals ?

Eigentlich soll das nicht meine Aufgabe sein, da ich nicht nicht all zu sehr damit beschäftige. Punkte wären: Festlegen einer Obergrenze für die Windgeschwindigkeit, ggf. neu definieren der Yacht-Klassen (maximale Größe/Auslegung) im Vorfeld, auch wenn das im Hinblick auf die Stiftungsurkunde grenzwertig ist. Die Frage ist halt wo soll es hingehen, so sinkt diese Veranstaltung nur weiter ab.

Makis Enefrega
11.06.2013, 15:01
... Die Frage ist halt wo soll es hingehen, so sinkt diese Veranstaltung nur weiter ab.
Dass der America's Cup, den Sie "diese Veranstaltung" nennen ab sinkt, das sehen nicht
alle Segler so, die von außen auf ihn blicken. Es kommt auf die Perspektive an, auf den
Winkel des Betrachters. Ich bin Mitglied eines internationalen Multihull-Forums, in dem
fast einhellige Freude darüber besteht, dass der Cup nicht mehr von den Einrümpfern
ausgetragen wird, wie das über 140 Jahre lang geschah.


Die Frage ist halt wo soll es hingehen, ...
Die Beantwortung dieser Frage ist offen. Traditionell wird das zukünftige Geschehen von
den Cup-Verteidigern bestimmt. Aber wenn Sie einen der Verantwortlichen fragen würden,
wohin "der Hase läuft", werden Sie wohl noch keine vernünftige Antwort erwarten dürfen.
Ich will nicht vorgreifen, aber "Wir werden den 35. Cup mit Schiffen segeln, auf denen wir
uns die größten Gewinnchancen ausrechnen", dürfte eine plausible Erklärung sein.

NS
Ich hatte die "Deed of Gift" ins Deutsche übersetzt; leider ist der Computer, auf dem der
Text gespeichert war, inzwischen abgestürzt. Kann Jemand eine Quelle zu deutschen
Fassung nennen ?

Nicknolte
11.06.2013, 15:43
Zu Mono oder Kat habe ich keine pers. Meinung, hier kann ich nur sagen das sich die Welt weiter dreht und wenn dem Kat die Zukunft gehört warum nicht. Ich bin nur kein Freund der aktuellen Entwicklung und würde es für besser empfinden wenn man den Wurzeln und zu klassischen Seglern zurückkehren würde. Auch wenn es ein Sport der Superreichen bleibt, vielleicht würde das ganze wieder sportlich ernster genommen werden.

Auf der anderen Seite wird mit dem Medienspektakel immer mehr Geld verdient, ob das in die richtige Richtung geht oder nur ein Hype wird bleibt offen.

Makis Enefrega
11.06.2013, 16:07
... kann ich nur sagen, dass sich die Welt weiter dreht und wenn dem Kat die Zukunft
gehört, warum nicht. Ich bin nur kein Freund der aktuellen Entwicklung und würde es für besser
empfinden, wenn man zu den Wurzeln und zu klassischen Seglern zurückkehren würde. Auch
wenn es ein Sport der Superreichen bleibt, vielleicht würde das ganze wieder sportlich ernster
genommen werden ...
Es gibt so viele Regattan auf dieser Welt, vom Opti angefangen bis hin zu den Canting-Keelern.
An keiner von ihnen wird so viel Anstoß genommen wie an der des America's Cup. Die Motive
dafür sind nicht klar. Wenn ich diese Umfrage als Grundlage nehme, könnte es daran liegen,
dass die Einrumpf-Segler sich verraten fühlen, weil sie Jahrzente in dem Glauben lebten, der
America's Cup sei eine unanfechtbare Domäne ihrer Bootsgattung. Darüber hinaus sehen sich
die meisten Segler ausgeschlossen von der Teilnahme, weil sie das persönlich finanziell nicht
wuppen können und obendrein zusehen müssen, dass in der erfolgreichsten Ökonomie dieses
Jahrhunderts nicht mal ein Syndikat in der Lage ist, in gebündelter Anstrengung eine Heraus-
forderungskampagne zu starten - von Aussicht auf Erfolg ganz zu schweigen.

Nicknolte
11.06.2013, 17:53
Es gibt so viele Regattan auf dieser Welt, vom Opti angefangen bis hin zu den Canting-Keelern.
An keiner von ihnen wird so viel Anstoß genommen wie an der des America's Cup. Die Motive
dafür sind nicht klar.

Das hat einzig und alleine mit dem Medienrummel zu tun und findet sich auch in anderen Sportarten wieder. Traurig, aber so ist die einfach gestrickte Welt nun mal. Übrigens können alle diese Sportarten von keinem mal so "gewuppt" werden, das scheidet also von vornherein aus. Was bleibt ist der Medienrummel, welcher die Kohle verteilt.

Makis Enefrega
11.06.2013, 21:22
Das hat einzig und alleine mit dem Medienrummel zu tun und findet sich auch
in anderen Sportarten wieder. Traurig, aber so ist die einfach gestrickte Welt nun mal.
Übrigens können alle diese Sportarten von keinem mal so "gewuppt" werden, das scheidet
also von vornherein aus. Was bleibt ist der Medienrummel, welcher die Kohle verteilt.
Über Medienrummel beim America's Cup kann man lamentieren und sich vielleicht sogar die
alten Zeiten zurück wünschen, als der Queen Victoria vom Sieg des amerikanischen Schiffes
berichtet wurde, das sich fernab aller Öffentlichkeit gegen eine Armada englischer Segler
durchgesetzt hatte. Die Frage der Queen, wer Zweiter in der Regatta wurde und die Ant-
wort darauf: "There is no second", werfen ein Licht darauf, wie es damals um die Zuschau-
erschaft bestellt war. Wir sind heute in der glücklichen Lage, das Spektakel auf unseren
Monitoren zu verfolgen, Dank der Bemühungen von Larry Ellison und Russell Coutts, die
dem America's Cup ein modernes Gesicht geben; ich möchte darauf keinesfalls verzich-
ten. Diese beiden Männer haben neben ihren Visionen und notwendigem finanziellen Hin-
tergrund auch das Talent, aus dem Cup ein Geschäft zu machen - wer wollte ihnen das
verdenken ?!