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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Megapulse Akku Refresher doch gut?



Bordeaux
26.04.2012, 15:57
Hallo,
eben lese ich in "Segeln" Heft 5/12 auf Seite 11 einen Leserbrief, der sich auf einen Megapulse Test im März- Heft bezieht.
Tester Michael Bohmann erzählt, daß die groben Kristalle der starkt sulfatierten Platten per Megapulse aufgelöst werden.
Das kann ich kaum glauben, weil ich selbst endlose Versuche mit Megapulse angestellt habe- Wirkung absolut Null.
Inzwischen ist der Katalog Preis von 59,- Euros auf 69,- gestiegen.
Hat vielleicht jemand das März- Heft von "Segeln" und kann mal wiedergeben, was da stand?

Es bedankt sich

Bordeaux

BlankenAd
26.04.2012, 16:08
Diese Art von Geräten fass ich unter den selben Nenner wie die Ladegeräte für Zink-Kohle Batterien , Diesel magnete und viele andere "Teleshopping" Sch.......

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Buntesegel
26.04.2012, 19:30
Hatte die gleiche Frage und hatte das Forum nochmal gescreent. Da waren ja viele Beiträge, allerdings nicht unterschieden hinsichtlIch Effekt auf Starter und Bordnetzbatterien. Wenn dieser Megapulse was bringt dann wohl eher bei letzteren, denn die leiden deutlich stärker. Trotzdem wäre es prima hätte jemand den Artikel.

4five
26.04.2012, 19:35
Such' doch mal hier im Forum nach diesem Stichwort. Ich habe mir vor einiger Zeit die Mühe gemacht, den Effekt dieser Geräte auf meine leicht angezählten Batterien zu messen. Wenn Du keine Lust auf das technische Kauderwelsch hast, fasse ich es gern hier noch mal für Dich und alle anderen zusammen: Mumpitz.

Handbreit ...

Ausgeschiedener Nutzer
26.04.2012, 20:26
Ganz genau,

das ist sogar an einer einzelnen Batterie meßbar und
dazu bedarf es noch nicht einmal einer Vergleichsbatterie.

Das Problem bei solchen Testern ist, daß sie der Physik, auch ansatzweise, nicht das Wasser reichen können
und ihnen die Spur eines Schimmers einer Ahnung fehlt es zu vermuten.


Peter

Nelson
26.04.2012, 22:44
Ich habe es u.U. noch im Müll. Sende PN mit Fax-Nummer, wenn ich es finde, faxe ich es.

girouette
26.04.2012, 23:08
Ganz genau,

das ist sogar an einer einzelnen Batterie meßbar und
dazu bedarf es noch nicht einmal einer Vergleichsbatterie.
Hast du das selber gemacht? Gibt es eine Referenz dazu?



Das Problem bei solchen Testern ist, daß sie der Physik, auch ansatzweise, nicht das Wasser reichen können und ihnen die Spur eines Schimmers einer Ahnung fehlt es zu vermuten.
Peter

Na dann erklär doch mal den Physikern unter uns was passiert.

Polemisieren ist leicht, aber Fakten eindeutig zu belegen ...

Hellmut

Sailing-Skipper
26.04.2012, 23:13
@all

falls noch jemand einen Megapulser rumliegen hat, von dem er der Überzeugung ist, dass er nicht funktioniert, kann ihn mir ja für kleines Geld verkaufen. Ich nehme ihn!

Ausgeschiedener Nutzer
26.04.2012, 23:28
Hast du das selber gemacht? Gibt es eine Referenz dazu?
Hallo,

ja, indem Betrag und Phase am Akku gemessen wurde.
http://forum.yacht.de/showthread.php?118800-Batteriepulser!&highlight=Megapulse

Ich mache das auch bis 1kW, gegen Aufwandserstattung, wer will.
Iss nich ganz billig, sach ich mal so.
Aber bei 100W wirds auch nicht preiswerter.

Wer das Ergebnis bekommt, muß es noch interpretieren können.
Und das kann so fürs Verständnis zwischen einfach bis mehrere Jahre Ausbildung liegen.

Also, kurz gesagt:
- Da, wo der Pulser "pulst" besitzt der Akku einen enorm hohen Widerstand, die aktive Masse ist praktisch vom Puls völlig isoliert.
- Wenn jemand einen "hohen" Pulsstrom mißt, dann nur scheinbar hoch, wegen dem Skin-Effekt und weil keine Energie vom Akku aufgezehrt wird.
Ebenso kann man in der Badewanne das Wasser aufschaukeln und sich einbilden, im Fluß Schiffe damit zu versenken, die Gezeiten zu beeinflussen oder gar sinnvolle Arbeit zu leisten.


Peter

round-world2
26.04.2012, 23:32
ich hab einen für meinen motorroller damit dieser den 7Ah nicht den fetten blähbauch generiert,
welcher von meinem alten ladegerät mit schnelllader in wenigen minuten zustandekommt. :D:D
aber ehrlich,
das kleine dingen mit dem pupser,
läd auch größere batterien,dauert halt etwas länger :rolleyes:

apropopo ... früher wurden alte bleibatterien auf harten boden gestampft,so sollen auch die kristalldinger gelöst werden :)
nennt man das nun pulser oder puscher ...

steggano
27.04.2012, 01:27
Sehr geehrte Segelkollegen,
Ich habe den Test in Segeln vorliegen. Ich werde ihn nicht verenden, fasse aber mal kurz zusammen was gemacht wurde.
Der Tester (Michael Bohmann) hat keine Labormessungen durchgeführt, sondern einen Langzeit-Selbstversuch. Er hat eine stark sulfatierte 6 Jahre alte, normale Starter-Batterie mit dem Megapulser behandelt. Die Batterie, Herstellerangabe 72 Ah, Kaltstartrom 640 A, besaß demnach am Testbeginn noch einen Kaltstartstrom von 260- 280 A auf. Dieser Wert verbesserte sich im Verlauf eines Jahres kontinuierlich, asymptotisch ansteigend auf 638 -639 A. Geladen wurde die Batterie vor und während des Tests mit einem Ladegerät W-Kennlinie und einer Lichtmaschine.
Ich sehe hier nur vier Erklärungsmöglichkeiten.
1. Das Ding funktioniert (egal warum)
2. Es gab irgend einen nicht berücksichtigten Umstand der nicht erwähnt wurde (Was könnte das aber sein?)
3. Michael Bohmann wurde von Megapuls bestochen. :cool: (Gefährlich!)
4. Ein Wunder ist geschehen.:o
Ich habe mir auch schon angesehen was in einem Vorgänger Thread für theoretische Betrachtungen, bzw. auch Messungen durchgeführt wurden, dabei ist mir aufgefallen das dabei immer davon ausgegangen wurde das sich Wirkungen schon nach wenigen Tagen zeigen müssen und dafür logischer Weise auch erhebliche Wirkströme fließen müssten. Vielleicht liegt da die Ursache für den Unterschied der Ergebnisse.

PS. Ich besitze keinen Megapulser, denke aber darüber nach. Bohmann kündigt an die Ergebnisse eines weiteren Test mit einer AGM-Batterie im Frühjahr zu veröffentlichen, ich bin mal gespannt.

4five
27.04.2012, 08:43
Sehr geehrte Segelkollegen,
Ich habe den Test in Segeln vorliegen. Ich werde ihn nicht verenden, fasse aber mal kurz zusammen was gemacht wurde.
Der Tester (Michael Bohmann) hat keine Labormessungen durchgeführt, sondern einen Langzeit-Selbstversuch. Er hat eine stark sulfatierte 6 Jahre alte, normale Starter-Batterie mit dem Megapulser behandelt. Die Batterie, Herstellerangabe 72 Ah, Kaltstartrom 640 A, besaß demnach am Testbeginn noch einen Kaltstartstrom von 260- 280 A auf. Dieser Wert verbesserte sich im Verlauf eines Jahres kontinuierlich, asymptotisch ansteigend auf 638 -639 A. Geladen wurde die Batterie vor und während des Tests mit einem Ladegerät W-Kennlinie und einer Lichtmaschine.
Ich sehe hier nur vier Erklärungsmöglichkeiten.
1. Das Ding funktioniert (egal warum)
2. Es gab irgend einen nicht berücksichtigten Umstand der nicht erwähnt wurde (Was könnte das aber sein?)
3. Michael Bohmann wurde von Megapuls bestochen. :cool: (Gefährlich!)
4. Ein Wunder ist geschehen.:o


Wie wäre es hiermit:

5. Die Batterie hätte sich auch ohne Megapulser durch ein paar Lade- und Entladezyklen von ihren vorhergegangenen Misshandlungen erholt.

Spekulation Ende, nun wieder zu den Fakten. Bei meinen Messungen hat die Batterieleistung während der Megapulse-Behandlung sogar abgenommen. Allerdings konstruiere ich daraus, genau wie Kiewitt, keinen kausalen Zusammenhang mit dem Megapulse-Gerät.

Leute, glaubt was Ihr wollt, an irgendeinen lieben Gott oder an das Gute im Menschen oder eben an Megapulse-Voodoo. Die Katholiken unter uns könnten es z.B. mit ein paar Ave Maria bei jedem Ladevorgang versuchen. Das schadet garantiert nicht und wer weiß - vielleicht hilft es?

Handbreit ...

Ausgeschiedener Nutzer
27.04.2012, 09:27
Ich sehe hier nur vier Erklärungsmöglichkeiten.
1. Das Ding funktioniert (egal warum)
2. Es gab irgend einen nicht berücksichtigten Umstand der nicht erwähnt wurde (Was könnte das aber sein?)
Zufall, Laden, Bewegung des Akkus, ...

3. Michael Bohmann wurde von Megapuls bestochen. :cool: (Gefährlich!)
4. Ein Wunder ist geschehen.:o
Ich habe mir auch schon angesehen was in einem Vorgänger Thread für theoretische Betrachtungen, bzw. auch Messungen durchgeführt wurden, dabei ist mir aufgefallen das dabei immer davon ausgegangen wurde das sich Wirkungen schon nach wenigen Tagen zeigen müssen und dafür logischer Weise auch erhebliche Wirkströme fließen müssten. Vielleicht liegt da die Ursache für den Unterschied der Ergebnisse.
Hallo,

es gibt noch eine andere Möglichkeit
5. Die Physik ist nicht immer linear wie ein Strich übers Blatt Papier
Bspsw schaut Euch mal das Wetter an. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist.
Ganz zu schweigen von "exakten" Messungen im Bereich von Rauscheffekten, wie in dem Segeltest mit Megapluse.
Aber das mach mal einer einem Einkäufer von China-Mann klar, wenn er zufälligen Einzelfall-"Erscheinungen" auf den Leim kriecht.

Aber bei diesem Redakteur gibt es noch eine andere interessante Möglichkeit:
6. Text, jede Menge sinnlosen abgekauften Text auf Teufel komm raus und möglichst ohne großen Einsatz.

Nein, also um eine Wirkung zu vollbringen braucht es dann Zeit. Dummerweise liegt ein möglicher Wirkungshorizont dann weit jenseits der Lebensdauer vom Akku.


Peter

Sailing-Skipper
27.04.2012, 11:45
Die Batterie, Herstellerangabe 72 Ah, Kaltstartrom 640 A, besaß demnach am Testbeginn noch einen Kaltstartstrom von 260- 280 A auf. Dieser Wert verbesserte sich im Verlauf eines Jahres kontinuierlich, asymptotisch ansteigend auf 638 -639 A. Geladen wurde die Batterie vor und während des Tests mit einem Ladegerät W-Kennlinie und einer Lichtmaschine.


Ich hätte gern mal gewusst, wie man den tatsächlich vorhandenen Kaltstartstrom feststellen, ihn beziffern kann? Wie geht das?

4five
27.04.2012, 12:11
Ist zwar keine direkte Antwort auf Deine Frage, aber vielleicht dennoch hilfreich: Der Kaltstartstrom beschreibt den maximalen, von einer -18Grad Celsius kalten Batterie gelieferten Strom über eine Dauer von 30sec. Dabei darf die Spannung nicht unter 9 Volt fallen.

Allerdings ist der Kaltstartstrom allenfalls ein Indiz für den Gesamtzustand eine Verbraucherbatterie. Diese wird nämlich (im Gegensatz zur Starterbatterie) normalerweise weder bei derartigen Temperaturen, noch mit auch nur annähernd vergleichbaren Entladeströmen betrieben. Viel interessanter ist die Kapazität einer Batterie bei den üblichen, recht moderaten Entnahmeströmen und normalen Temperaturen, denn das ist genau das, was wir auf unseren Schiffen benötigen: möglichst lange kleine bis mittlere Ströme. Die aufgedruckte Kapazität einer Batterie gilt übrigens für 20-stündige Entladung. Das bedeutet, das eine (neue) 100Ah-Batterie 20h lang 5A liefern können muss, bis sie leer ist.

Daneben könnte noch der Innenwiderstand interessieren, der angibt, wie stark die Spannung einer Batterie bei Belastung einbricht. Erfahrungsgemäß spielt dieser Wert aber bei den üblichen, niedrigen Entladeströmen einer Bordbatterie nur eine sehr untergeordnete Rolle. Der Innenwiderstand wird erst bei hohen Strömen interessant, z.B. wenn die Batterie durch Inverter im KW-Bereich von einer Mikrowelle oder Werkzeugen stark belastet wird. Dieser Wert ist übrigens von der Aussage her dem Kaltstartstrom ähnlich, nur eben anders herum: Ein kleiner Innenwiderstand ergibt im Allgemeinen einen hohen Kaltstartstrom.

Handbreit ...

cr838
27.04.2012, 14:12
Moin,

vielen Dank für die Info's, hab' wieder was dazugelernt.

Der Segeln-Artikel bezog sich offenbar auf einen Starterakku; dieser wurde angeblich mittels MegaPulse wieder auf Vordermann gebracht. Insofern war die Angabe des Kaltstartstroms folgerichtig.

Allerdings wäre mir das "auffrischen" eines Starterakku's ziemlich egel, sind diese Teile doch regelmäßig für weniger Geld als ein "MegaPulse" zu bekommen. Wenn solche Teile die Serviceakku's "auffrischen" könnten, wäre es interessant!

Übrigens: ich habe mir vor einigen Jahren so ein Teil zugelegt und konnte bisher keinen Effekt (weder negativ noch positiv) feststellen... :confused:

Sailing-Skipper
27.04.2012, 15:04
Moin,

vielen Dank für die Info's, hab' wieder was dazugelernt.

Der Segeln-Artikel bezog sich offenbar auf einen Starterakku; dieser wurde angeblich mittels MegaPulse wieder auf Vordermann gebracht. Insofern war die Angabe des Kaltstartstroms folgerichtig.

Allerdings wäre mir das "auffrischen" eines Starterakku's ziemlich egel, sind diese Teile doch regelmäßig für weniger Geld als ein "MegaPulse" zu bekommen. Wenn solche Teile die Serviceakku's "auffrischen" könnten, wäre es interessant!
Übrigens: ich habe mir vor einigen Jahren so ein Teil zugelegt und konnte bisher keinen Effekt (weder negativ noch positiv) feststellen... :confused:

Soweit ich das verstanden habe ist es wohl so, dass Batterien dann sulfatieren, die regelmäßig (eigentlich immer) nur durch die Lima und dessen eingebauten serienmäßigen Regler geladen werden, also nie richtig voll werden.
Wenn die Akkus aber regelmäßig durch ein Ladegerät mit IUoU-Kennlinie geladen werden, spielt die Sulfatierung keine oder keine entscheidente Rolle mehr.

Sailing-Skipper
27.04.2012, 15:09
Ist zwar keine direkte Antwort auf Deine Frage, aber vielleicht dennoch hilfreich: Der Kaltstartstrom beschreibt den maximalen, von einer -18Grad Celsius kalten Batterie gelieferten Strom über eine Dauer von 30sec. Dabei darf die Spannung nicht unter 9 Volt fallen.
Handbreit ...

Ja genau, -aber wie bzw. womit kann man so eine Messung durchführen?



Die aufgedruckte Kapazität einer Batterie gilt übrigens für 20-stündige Entladung. Das bedeutet, das eine (neue) 100Ah-Batterie 20h lang 5A liefern können muss, bis sie leer ist.
Handbreit ...

So habe ich es auch gelernt!

cr838
27.04.2012, 15:24
Ja genau, -aber wie bzw. womit kann man so eine Messung durchführen?...

Moin,

man selbst wohl eher nicht...

Man benötigt dazu einen einstellbaren Widerstand, ein Amperemeter, ein Voltmeter und eine Stoppuhr.
Der Widerstand wird in Serie mit dem Amperemeter an den Akku geklemmt, der max. Strom gemessen unter der Maßgabe, daß die Spannung am Akku nach 30 sec nicht unter 9V sinkt. Wenn man nur die Angabe des Herstellers ("Kaltstartstrom") prüfen will, reicht eine Messung, ansonsten muß man das Maximum iterativ ermitteln.

Wegen der Ströme von einigen 100A, sowie der Lasten (einige kW !) bekommt man das aber nur mit Profiausstattung hin.

cr838
27.04.2012, 15:27
Soweit ich das verstanden habe ist es wohl so, dass Batterien dann sulfatieren, die regelmäßig (eigentlich immer) nur durch die Lima und dessen eingebauten serienmäßigen Regler geladen werden, also nie richtig voll werden.
Wenn die Akkus aber regelmäßig durch ein Ladegerät mit IUoU-Kennlinie geladen werden, spielt die Sulfatierung keine oder keine entscheidente Rolle mehr.

Moin,

das würde sich mit meinen Erfahrungen decken. Insofern macht der Pulser bei mir - da Lima mit HLR-Regler - dann nur am Starterakku Sinn.

steggano
27.04.2012, 16:39
Wie wäre es hiermit:

5. Die Batterie hätte sich auch ohne Megapulser durch ein paar Lade- und Entladezyklen von ihren vorhergegangenen Misshandlungen erholt.

...................

Leute, glaubt was Ihr wollt, an irgendeinen lieben Gott oder an das Gute im Menschen oder eben an Megapulse-Voodoo. Die Katholiken unter uns könnten es z.B. mit ein paar Ave Maria bei jedem Ladevorgang versuchen. Das schadet garantiert nicht und wer weiß - vielleicht hilft es?

Handbreit ...

@ 4five kommt so etwas häufig vor? Und warum sollte bei ansonsten gleichen Bedingungen (so habe ich das Text jedenfalls verstanden) eine Batterie über 6 Jahre zuerst sulfatieren, und dann in einem Jahr wieder desulfatieren?

Mein lieber 4five, aufgrund meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung war ich als ich das erste Mal von dem Ding gelesen habe genau ihrer Meinung. Dann habe ich einen positiven Test im Palstek gelesen, dann einen anderen Bericht im TV Automagazin (öffentlich-rechtlich!) gesehen, und jetzt dieser Bericht in Segeln. Langsam werde ich nachdenklich.
Immerhin weiß ich auch dass Kristallisationsprozesse in der Chemie ein sehr schwieriges Thema sind. Chemiker züchten gerne große Einkristalle weil sich damit so schön Strukturanalysen machen lassen. (Was ja der umgekehrte Prozess ist) Aber häufig klappt es nicht, warum weiß dann keiner so genau. Ich glaube auch nicht dass die Hersteller wirklich wissen warum es funktioniert, wenn es denn funktioniert.
In der Medizin heißt es: Wer heilt hat recht! Und im Ingenieurwesen „Wer misst, misst Mist“. Die Frage ist was hier zutrifft.
Eines ist auf jeden Fall wohl klar, die Sache kann nicht bei allen Batterien Sinn machen, denn nicht alle sulfatieren stark.

@ Sailing Skipper. Für Kaltstartstrommessungen gibt es von verschiedenen Herstellern handliche Testgeräte (das benutzte war hier natürlich auch von Novitec, gibt es aber auch von Bosch usw.) Diese messen dies wohl weitgehend belastungsfrei und auch bei Zimmertemperatur. Fragen sie mich nicht wie sie das machen, und wie genau die sind. Diese sind aber wohl weit verbreitet und bei KFZ-Werkstätten und Händlern im Einsatz, um eben einen ungefähren Anhaltspunkt für den Zustand der Batterie zu bekommen.

Mit besten Grüßen

umbe
27.04.2012, 18:00
Hallo Steggan,

Du hast ja Recht, aber meine Meinung ist: ich habe zu dem Thema noch keinen einzigen Test gelesen, der kritischem Hinterfragen Stand gehalten hätte.
Ich wäre ja bereit zu glauben, dass es irgendwie funktioniert und keiner weiß wieso, wenn ich dazu nur einen einzigen glaubwürdigen Artikel finden könnte.
Aber das genaue Gegenteil ist ja der Fall: es werden technisch abstruse Behauptungen aufgestellt (z.B. über Strom-"Pulse" die auf die Resonanzfrequenz der Kristalle abgestimmt seien) warum es funktioniert (welche Frequenz hat denn bitte ein Einzel-Puls? Meine Kritik gilt hier der Behauptung, dass die Pulse "abgestimmt" seien!).
Diese Theorien werden von den "Testern" in den Fachzeitschriften kritiklos und meißt wörtlich übernommen.
Aber keiner dieser Berichte überzeugt durch einen wissenschaftlich korrekten Nachweis.
Überhaupt klingen alle Testberichte irgendwie ähnlich. Und so sehr ich die Fahrtensegel- und Kleinkreuzerberichte der anderen Segelzeitschrift schätze, die technischen Artikel, zuletzt die Beilage zur Aerodynamik des Segels, sind fast immer grauselig und voll mit gravierenden inhaltlichen Fehlern, angefangen beim regelmäßigen Durcheinanderwürfeln von Strom (A) und Ladung (Ah) (Realschul-Wissen) und aufgehört bei der Behauptung, dass benachbarte Luftteilchen, die sich am Vorliek trennen, gleichzeitig am Achterliek ankommen müssen (man kann mit dieser Theorie ohne Probleme leben und alt werden, aber Fachartikel sollten darauf seit rund 20 Jahren nicht mehr aufbauen).
Vor diesem Hintergrund muss ich für mich annehmen, dass, selbst wenn die Technik die gute Absicht hatte, das genannten Gerät ehrlich testen zu wollen, ihr der technische Hintergrund fehlt, dies fehlerfrei durchzuführen, womit der sogenannte "Test" für mich nur eine Produktpräsentation ist.

Ich behaupte nicht, dass die Geräte nicht eine positiven Einfluß auf gealterte Bleibatterien haben können, aber solange ich dafür keinen wirklich glaubwürdigen Anhaltspunkt habe und die Werbung mit techno-Esoterik strunzt, gebe ich mein Geld lieber für Dinge aus, von deren Nutzen ich überzeugt bin.

Uwe

steggano
27.04.2012, 18:44
Hallo Steggan,

Du hast ja Recht, aber meine Meinung ist: ich habe zu dem Thema noch keinen einzigen Test gelesen, der kritischem Hinterfragen Stand gehalten hätte.
Ich wäre ja bereit zu glauben, dass es irgendwie funktioniert und keiner weiß wieso, wenn ich dazu nur einen einzigen glaubwürdigen Artikel finden könnte.

Hallo umbe

Es gibt eine, allerdings nur empirische und relativ kurz gehaltene, Publikation hier. http://megapulse.ch/downloads/Mega-test-uni.pdf Habe ich gerade gegoogelt als ich mir den Artikel noch mal genauer durchgelesen habe. Und weiß ich nicht ob das zuverlässiger ist denn der Artikel ist ja von einer Megapulswebsite, aber man könnte immerhin in Wien bei der TU nachfragen was von dieser Untersuchung zu halten ist.

umbe
27.04.2012, 19:01
Soweit ich mich an den Artikel erinnere, ist zwar eine Untersuchung von einer Einzelperson in den Räumlichkeiten der Uni durchgeführt worden; das ist aber etwas völlig anderes als suggeriert werden soll...
Genau diese Form der Darstellung hat meine Zweifel an der Seriösität nur noch weiter genährt!

P.S. o.k. der Artikel ist ein anderer als ich kenne. In diesem wird behauptet, dass mit dem Gerät Schrottbatterien wieder ladefähig gemacht werden können. Das ist aber nicht die Anwendung, die ich in meinem Schiff habe.
Die richtige Aufgabenstellung wäre gewesen, in einem Doppelblindtest nachzuweisen, dass bepulste Batterien eine größere Lebensdauer bei mindestens gleicher oder höherer Energiespeicherfähigkeit aufweisen, als andere. Das ist zumindest das Versprechen, das ich aus den Werbeaussagen herauslese.
Nun ja, ich denke es werden genügend Geräte verkauft, so dass der wirtschaftliche Erfolg Recht gibt und wissenschaftliche Genauigkeit für den Hersteller daher nicht so interessant ist.

steggano
27.04.2012, 20:25
Soweit ich mich an den Artikel erinnere, ist zwar eine Untersuchung von einer Einzelperson in den Räumlichkeiten der Uni durchgeführt worden; das ist aber etwas völlig anderes als suggeriert werden soll...
Genau diese Form der Darstellung hat meine Zweifel an der Seriösität nur noch weiter genährt!

P.S. o.k. der Artikel ist ein anderer als ich kenne. In diesem wird behauptet, dass mit dem Gerät Schrottbatterien wieder ladefähig gemacht werden können. Das ist aber nicht die Anwendung, die ich in meinem Schiff habe.
Die richtige Aufgabenstellung wäre gewesen, in einem Doppelblindtest nachzuweisen, dass bepulste Batterien eine größere Lebensdauer bei mindestens gleicher oder höherer Energiespeicherfähigkeit aufweisen, als andere. Das ist zumindest das Versprechen, das ich aus den Werbeaussagen herauslese.
Nun ja, ich denke es werden genügend Geräte verkauft, so dass der wirtschaftliche Erfolg Recht gibt und wissenschaftliche Genauigkeit für den Hersteller daher nicht so interessant ist.

Wäre dem so, wäre es natürlich ziemlich unseriös.
Habe ich auch mal gegoogelt. M. Wieger war anscheinend zu dieser Zeit wirklich Assistent an der TU in Wien. Er hat im Zeitraum von 1999 bis 2002 einen Artikel im International Journal of Applied Electromagnetics and Mechanics, 15 (2002), S. 97 – 102 und knapp 30 weitere Publikationen überwiegend zu diesem Thema verfasst und auch ein Patent eingereicht. (Arbeitet er jetzt für Novitec?)
Da hat also derjenige untersucht der es auch erfunden hat, das kann unseriös sein, muss es aber nicht.

PS. Natürlich wäre die von Ihnen vorgeschlagene Untersuchung für uns aussagestärker, aber die könnte dann ja auch mal gut 10 Jahre dauern, wer soll das machen? Eigentlich ist es daher sowieso schwierig etwas absolut gesichertes über das Ganze zu sagen. Es können da immer nur einzelne Besitzer Erfahrungsberichte geben, Messreihen werden die wohl kaum durchführen.

Mit besten Grüßen

girouette
27.04.2012, 23:00
... es werden technisch abstruse Behauptungen aufgestellt... welche Frequenz hat denn bitte ein Einzel-Puls? Meine Kritik gilt hier der Behauptung, dass die Pulse "abgestimmt" seien! ...
Uwe

Hallo Uwe,

wenn man sich einen einzelnen Strompuls nimmt, denkt man an einen Puls, der plötzlich angeschaltet wird und der vorher und nachher gleich NULL ist. Es macht durchaus Sinn zu fragen, welche Frequenzen in diesem Puls enthalten sind. Du hast sicher schon mal bei einem Gewitter ein Knacken im Radio gehört. Also, ein einzelner Blitz sendet auch Frequenzen im Radiobereich aus! Mathematisch wird das durch die Fourier-Transformation beschrieben. Deren pauschale Aussage ist: ein kurzer Puls enthält viele Frequenzen, ein langer weniger. Mathematisch wird das gleich SEHR anspruchsvoll, google mal.

Wieso diese Frequenzen allerdings die sulfatisierten Kristalle aufbrechen sollen...???

Ich vermute, dass es zu den Pulsern Untersuchungen von der US-Coastguard gibt. Die kümmern sich auch um solche Probleme. Ich werde mal versuchen, da was zu erfahren.

Gruß,
Hellmut

Ausgeschiedener Nutzer
27.04.2012, 23:15
Hallo,

na, die Diskussion bekommt ein bischen Fahrt.
Nun muß ich sagen, ich testete nur eine Batterie, die älteste von zweien (Ich denke, deren Daten hatte ich damals genannt).
Ob Starterbatterie oder Servicebatterie, beide Batterien haben und hatten bei mir wirklich nichts auszustehen und sind, ich sag es mal, immer randvoll. Entweder durch die LiMa mit 08/15-Regler (ja, der funzt :)) oder durch einen verünftigen Akkulader IUoU.
Mein Stromverbauch ist halt sehr bescheiden gehalten.


Peter

sharky
28.04.2012, 08:49
Moin,

als ich mein Schiff vor 3 jahren kaufte, befand u.a. sich eine bereits 3-4 jahre alte 180 Ah Batterie darauf, die im Ruhezustand 12,5V anzeigte. An dieses betagte Baby habe ich einen MegaPuls angeschlossen und nach einigen Monaten erhöhte sich die Ruhespannung nach dem Laden auf stabile 12,6V.

ich habe daraufhin an die anderen Batterien auch einen Megapuls gehängt. Sollte sich die Battrielebenszeit dadurch auch nur um 1-2 jahre verlängern, dann hat sich das Teil schon bezahlt gemacht.

Gruß
Achim

Baringa
28.04.2012, 09:25
Ich habe so ein Ding auch auf meinem Kahn. Und wie Achim o.g. beschrieb, hoffe ich damit (wie auf dem vorherigem Boot) die vorhandene alte Batterie noch etwas über die Zeit zu retten. Wie gesagt, vorher hat es funktioniert. Naja, vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich fest daran glaube.... Hauptsache das Ergebnis stimmt.

26147

Benjamin
28.04.2012, 09:36
Eine 3-4 Jahre alte Batterie ist keineswegs ein betagtes Baby, sondern bei normaler Nutzung vielleicht leicht angebraucht. Eine Batterie altert in erster Linie nicht nach Zeit sondern mit Ladezyklen, dies umso schneller je tiefer man entlädt.

Die Lebensdauer einer Batterie wird auch nicht durch Pulser oder anderen Voodoozauber entscheidend beeinflusst sondern dadurch, dass man sie spezifikationsgerecht behandelt:

1. Nicht überladen d. h. zulässige Ladespannung korrekt einhalten und nach vollständiger Ladung sofort auf die vorgeschriebene Erhaltungsspannung absenken

2. Möglichst wenig entladen (keinesfalls tiefer als zulässig) und sofort danach wieder aufladen

3. Batteriecontroller benutzen. Die sind zwar auch nicht über jeden Zweifel erhaben aber weit zuverlässiger als von der Spannung auf den Ladezustand zu schließen

Weitere Infos dazu gibt es hier (http://www.mergerandfriends.de/technik/strom-an-bord/batterien.html).

steggano
28.04.2012, 11:39
Eine 3-4 Jahre alte Batterie ist keineswegs ein betagtes Baby, sondern bei normaler Nutzung vielleicht leicht angebraucht. Eine Batterie altert in erster Linie nicht nach Zeit sondern mit Ladezyklen, dies umso schneller je tiefer man entlädt.

Die Lebensdauer einer Batterie wird auch nicht durch Pulser oder anderen Voodoozauber entscheidend beeinflusst sondern dadurch, dass man sie spezifikationsgerecht behandelt:
[/URL].

Werter Benjamin,
die Problemstellung um die es hier geht ist ja eine eingegrenzte. Es geht um Sulfatierung, nicht um die Bildung von Anodenschlamm oder Plattenbruch etc.
In meinem Fall ist es nun so das ich meine Batterie jedes Jahr sehr lange ohne Nachladung Überwintern möchte. (Große Entfernung zum Schiff im Freilager) Nach meinem Verständnis ist das genau ein Umstand unter dem Sulfatierung eintreten kann, da die durch die Selbstentladung freigesetzten Sulfationen Zeit und Ruhe haben sich lokal zu schön großen Einkristallen zu formieren. Umkristallisieren sagt der Chemiker dazu. Und das kann dann jedes Jahr wieder erfolgen, das Alter wird hier also wichtig. Wenn sie mir begründet sagen können das dem nicht so ist, würden sie mir einen großen Gefallen tun denn dann müsste ich mir keine Gedanken machen den ein IUoU- Ldaegerät habe ich.
Ob der Megapulser diese Kristalle wieder abbauen kann oder nicht das ist nun die Folgefrage.
Da hat nun dieser Herr Wieger eine Diplomarbeit darüber verfasst, einen Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, und einige durchaus angesehene Segelzeitschriften haben Tests veröffentlicht. Natürlich gibt es blöde Professoren die dumme Diplomarbeiten durchwinken, es gibt auch Fachjournale die jeden Mist veröffentlichen, und in Segelzeitschriften steht auch manchmal Unsinn. Aber das ganze sollte dann doch wenigstens gründlich widerlegt werden, und nicht einfach als Voodoo abgetan werden ohne diese Meinung irgendwie zu legitimieren.
Wenn sie mir sagen, ich bin prom. Physiker und dieser Fachbereich der TU Wien hat in Fachkreisen einen schlechten Ruf, und dieses Journal auch, das wäre ja schon etwas. Schöner wäre aber eine direkte Widerlegung. Einfach zu sagen, das geht nicht weil die mir bekannte Theorie das nicht erlaubt, und wenn Versuche was anderes zeigen dann ist das schlecht für die Versuche ist, wie sie wissen, nicht die wissenschaftliche Vorgehensweise.
Mit besten Grüßen

PS. Schöne Website die sie da betreiben, werde sie mir Bookmarken.

Ausgeschiedener Nutzer
28.04.2012, 13:01
Wenn sie mir sagen, ich bin prom. Physiker und dieser Fachbereich der TU Wien hat in Fachkreisen einen schlechten Ruf, und dieses Journal auch, das wäre ja schon etwas.

Wien ..., war da nicht mal etwas, eine gefälschte Feststellung, Krebs durch Handy-Hochfrequenz?

Schöner wäre aber eine direkte Widerlegung. Einfach zu sagen, das geht nicht weil die mir bekannte Theorie das nicht erlaubt, und wenn Versuche was anderes zeigen dann ist das schlecht für die Versuche ist, wie sie wissen, nicht die wissenschaftliche Vorgehensweise.
Mit besten Grüßen

PS. Schöne Website die sie da betreiben, werde sie mir Bookmarken.
Gut, das
Hallo
etwas ungeschickt aber hier und da,

Ich hatte ebenfalls diese Befürchtungen. Über Wnter ging der Lader nach kürzester Zeit auf Netzteilbetrieb und letzten Sommer war ich gar nicht im Wasser und hatte andere Sorgen als die Akkus.
Nun sind die Zwei mit einem spannungsempfindlichen Relais verbunden (BEP VSR):
Selbst wochen- oder monatelanges aktivieren durch versäumtes Abschalten war im Endeffekt uninteressant.

Vielleicht sollte der Fokus mehr auf der Identifizierung von "heimlichen" Verbrauchern liegen, als auf "Pulser".
Oder einfach ausbauen und ins haus schleppen. Es wird sonst garantiert der Tag kommen, an dem ein Akku durch Frost platzt.
Auch mit (sinnlosen) Pulser.

Aber dennoch, obwohl ich nicht an Pulser glaube, schon gar nicht an pulsende Ladegeräte, das Thema finde ich meßtechnisch schon interessant. Mir kommen da die wildesten Ideen hoch. Bspw. Belegung eines Akkus mit hoher Leistung und das gleichzeitige empfindliche Abhorchen auf spektrale "Krackfrequenzen".
Es bleibt vorrangig die Frage zu klären, ob rein hohe Frequenzen am Akku sinnig und effektiv die Kurve im Gleichspannungsbereich korrigieren können.


Peter

umbe
30.04.2012, 11:26
...und einige durchaus angesehene Segelzeitschriften haben Tests veröffentlicht....
Aber das ganze sollte dann doch wenigstens gründlich widerlegt werden, und nicht einfach als Voodoo abgetan werden ohne diese Meinung irgendwie zu legitimieren.


1) Sind die "angesehenen" Segelzeitschriften nicht gerade dafür bekannt, neutrale Tests zu veröffentlichen.
2) Handelt es sich bei dem letzten erschienen Artikel maximal um einen laienhaften Erfahrungsbericht und nicht um einen Test.
3) Umgekehrt wird ein Schuh draus: Du forderst, dass die Kritiker die fragwürdigen Weberaussagen wiederlegen. Aber wenn das Gerät funktionieren würde, sollte es doch leicht und vorteilhaft für den Hersteller sein, eindeutige Belege für die Funktion anzuführen und nicht welche, die mit fragwürdigen Darstellungen gestützt werden ("Uni Wien", das Vergleichen von Mikroskopbildern von Kristallen, die nach meinem Eindruck bei völlig verschiedenen Vergrößerungen aufgenommen wurden, etc.). Ich muss nicht beweisen, dass es nicht funktioniert. Ich habe aber reichlich Argumente, zu bezweifeln, dass es funktioniert. Und wenn jemand mein Geld haben möchte, muss er mich schon überzeugen.
4) Das Totschlagargument, dass kritische Fachhändler bloß Angst um ihre Batterie-Umsätze haben, könnte aus der Schulung für Haustürmissionare stammen.

Uwe

Nelson
01.05.2012, 11:01
Mein Startakku ist jetzt 10 Jahre ohne Pulser!
Kaltstromtest oder Kapazitätstest ist wie Crashtest mit dem Auto. Der Fahrer hat die Geschwindigkeit von 50 km/h überlebt, aber das Auto?

Hochstrom und Tiefentladung zerstören den Akku. Kann man mit einer Serie machen, muß aber jedes Mal neuen Akku nehmen. Dann Statistik.

Steggano, es gibt leider unendlich viele mögliche Aussagen, aber wenig sinnvolle. Man muß und kann daher nicht alle untersuchen.

Wie die Bücher, die der Computer generiert, indem er alle Buchstaben beliebig kombiniert und die Bücher beliebig groß machst. Du findest darunter alle bücher, die jemals noch geschrieben werden bereits heute. Aber auch Faust, mit einem oder zwei Rechtschreibfehlern an verschiedenen Stellen, also bei der Dicke des Werkes Millionen mehr oder weniger richtige Faust. U.s.w.

Pulser ladt einen Kondensator auf hohe Spannung und entlädt den dann auf den Akku. Induktivität und Innenwiderstand übernehmen die Wirkung! (Stört das eigentlich im Funk?)

Ausgeschiedener Nutzer
01.05.2012, 13:47
Pulser ladt einen Kondensator auf hohe Spannung und entlädt den dann auf den Akku. Induktivität und Innenwiderstand übernehmen die Wirkung! (Stört das eigentlich im Funk?)
Hallo,

im Prinzip ja.
Aber als Minderleister ist der Pulser wohl gemäß den Störempfehlungen "störfrei".

Wenn Pulser weiterhin als wirksam angesehen werden überlege ich mir langsam, ob nicht auch Sicherheitsgurte für Bürostühle
ein Kassenschlager werden könnten.


Peter

Nelson-II
01.05.2012, 14:19
Wird noch Pflicht, warte es ab!

Jeden Tag steht ein Dummer auf, man muß ihn nur finden, um reich zu werden! Oder man arbeitet anständig, das ist der schwerere Weg!

Ich verkaufe jetzt Korkmatten gegen Erdstrahlen und Wüstensand gegen Wasseradern. Eine Lage Kork unters Bett und mit Wüstensand auffüllen und Du schläfst wieder richtig gut!
(Wenn Du es nicht weiterverrätst, der Wüstensand kommt aus einem Steinbruch im Kraichgau. Lös ist Wüstensand, aber so viel billiger zu beschaffen!)

steggano
01.05.2012, 16:46
Verehrte Segelkameraden
Also so langsam mache ich mir doch ernsthaft Sorgen. Nicht so sehr darüber ob ich das Ding nun kaufen soll oder nicht, sondern um den Zustand der Ingenieurwissenschaften im Bereich der Elektrotechnik.
Ich habe dort, wie ich zugeben muss, nicht allzu viel Ahnung. Aber im Wissenschaftsbetrieb kenne ich mich ein wenig aus, darf ich doch auch ein Dr. rer. nat. führen, worauf ich beim Segeln aber verzichte. :o
Auf der Homepage der TU Wien ist nachzulesen, das dieser Herr Wieger eine Diplomarbeit verfasst, einen Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, Poster für Fachtagungen gestellt hat und wohl mehrere Jahre dort tätig war. Wenn das alles so hanebüchender, leicht widerlegbarer Unsinn ist, der elementaren Gesetzen der Elektronik widerspricht. Warum hat ihn nicht spätestens bei Abgabe der Diplomarbeit sein Professor zur Seite genommen und auf den Pfad der Tugend zurückgeführt? Der würde sich doch in Fachkreisen lächerlich machen! :mad:
Also in meiner Disziplin kann ich mir nicht vorstellen, dass Ergebnisse publiziert werden die so leicht, evtl. schon von Amateuren zu widerlegen sind.
Verstehen sie mich nicht falsch, vielleicht ist das ja alles Unsinn, aber ich möchte es am liebsten gründlich (möglichst sogar empirisch) widerlegt haben. Was ich nicht so sehr mag ist es einfach apodiktisch Behauptungen aufzustellen, und die Reputation von Testern anzugreifen. Diese einfachen Tests genügen zwar nicht wissenschaftlichen Ansprüchen aber einfach Unseriösität zu unterstellen ist eben auch nicht wissenschaftlich.
Ach ja, wäre ich noch an der Uni und hätte etwas Zeit, den Pulser und mein altes REM, dann könnte man wirklich mal nachschauen was mit den Sulfatkristallen passiert. Das ist übrigens ein Punkt der mich wiederum skeptisch macht. Warum werden solche Untersuchungen nicht erwähnt, bzw. hat so etwas keiner gemacht?

Mit besten Grüßen

Ausgeschiedener Nutzer
01.05.2012, 18:00
Also in meiner Disziplin kann ich mir nicht vorstellen, dass Ergebnisse publiziert werden die so leicht, evtl. schon von Amateuren zu widerlegen sind.

Hallo, ich frage mich, ob diese ausgesprochen schräge Feststellung einer realen Beprobung standhalten kann: "leicht", "Amateure".

Verstehen sie mich nicht falsch, vielleicht ist das ja alles Unsinn, aber ich möchte es am liebsten gründlich (möglichst sogar empirisch) widerlegt haben. Was ich nicht so sehr mag ist es einfach apodiktisch Behauptungen aufzustellen, und die Reputation von Testern anzugreifen. Diese einfachen Tests genügen zwar nicht wissenschaftlichen Ansprüchen aber einfach Unseriösität zu unterstellen ist eben auch nicht wissenschaftlich.
Nun, gleich zur Tat. Denn es gibt dazu eine Menge Stoff aufzuholen, um souverän zu gelten.
Ich bin auch so zufrieden, denn ich muß mit Akkus nichts ausstehen.
Pulser? Weniger ist mehr!


Peter

Nelson
01.05.2012, 18:37
Verehrte Segelkameraden
Also so langsam mache ich mir doch ernsthaft Sorgen. Nicht so sehr darüber ob ich das Ding nun kaufen soll oder nicht, sondern um den Zustand der Ingenieurwissenschaften im Bereich der Elektrotechnik.
Ich habe dort, wie ich zugeben muss, nicht allzu viel Ahnung. Aber im Wissenschaftsbetrieb kenne ich mich ein wenig aus, darf ich doch auch ein Dr. rer. nat. führen, worauf ich beim Segeln aber verzichte. :o
Auf der Homepage der TU Wien ist nachzulesen, das dieser Herr Wieger eine Diplomarbeit verfasst, einen Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, Poster für Fachtagungen gestellt hat und wohl mehrere Jahre dort tätig war. Wenn das alles so hanebüchender, leicht widerlegbarer Unsinn ist, der elementaren Gesetzen der Elektronik widerspricht. Warum hat ihn nicht spätestens bei Abgabe der Diplomarbeit sein Professor zur Seite genommen und auf den Pfad der Tugend zurückgeführt? Der würde sich doch in Fachkreisen lächerlich machen! :mad:
Also in meiner Disziplin kann ich mir nicht vorstellen, dass Ergebnisse publiziert werden die so leicht, evtl. schon von Amateuren zu widerlegen sind.
Verstehen sie mich nicht falsch, vielleicht ist das ja alles Unsinn, aber ich möchte es am liebsten gründlich (möglichst sogar empirisch) widerlegt haben. Was ich nicht so sehr mag ist es einfach apodiktisch Behauptungen aufzustellen, und die Reputation von Testern anzugreifen. Diese einfachen Tests genügen zwar nicht wissenschaftlichen Ansprüchen aber einfach Unseriösität zu unterstellen ist eben auch nicht wissenschaftlich.
Ach ja, wäre ich noch an der Uni und hätte etwas Zeit, den Pulser und mein altes REM, dann könnte man wirklich mal nachschauen was mit den Sulfatkristallen passiert. Das ist übrigens ein Punkt der mich wiederum skeptisch macht. Warum werden solche Untersuchungen nicht erwähnt, bzw. hat so etwas keiner gemacht?

Mit besten Grüßen

Titel sagen nichts mehr. Aber andere haben auch welche. Lassen wir das.

E-Technik: HF-Pulse sind nicht einfach auf Drähten zu übertragen. Üblicherweise Koaxkabel oder Hohlleiter, je nach Frequenz.
Wenn aber:Vergleiche mal die Plattenfläche eines Akkus mit der eines in den Pulser pasenden Kondensators und dann schließe mal kurz! Meinst Du, der Akku merkt das?

Ferner: Leitungswiderstand zum Akku, die Leiterplatte des Pulsers ist recht dünn, erwartest Du, daß da 100 A fließen können? Berücksichtige auch die Übergangswiderstände bei den Anschlüsen, alles bestenfalls einige mOhm.

Weiter, die Fourierkomponenten des Pulses werden deutlich weniger Strom liefern als der integrale Puls.bei den einzelnenFrequenzen also nahezu nichts. Warum soll das mehr bewirken, als die Komponenten der Oberwellen des Generators oder Ladegerätes?

Ferner müßte der Pulser zum Akku passen. Ein 10 Ah-Akku würde was ganz anderes benötigen als ein 100 Ah-Akku oder gar eine Akkubank.

hanjin
01.05.2012, 19:26
Diese Diskussion über die Wirksamkeit des Megapulsers gab es ja schon einige Male hier.

Es ist wie die Diskussion über das Leben nach dem Tod.

Niemand weiss was dann passiert. Aber es gibt überzeugte Menschen, die sagen mit dem Tod ist alles zuende und es gibt Leute, die überzeugt sind, dass der Geist weiterlebt.

In diesem Fall hier ist es nicht gerade eine überzeugende Darstellung der E-Technik-Ingenieure, oder auch Physiker.

Ausgeschiedener Nutzer
01.05.2012, 20:21
Hallo,

genau das Gegenteil ist hier der Fall. Das zu erkennen ist nur nicht gerade simpel, weil in der scheinbar geraden Linie zu viele Hakenschläge bedeutend sind und mit Fakten nicht umgegangen werden kann.


Peter

fendant
01.05.2012, 22:14
Bei uns Ing. hiess es immer:
"Physiker wissen theoretisch ganz genau, warum sie praktisch nichts zustande bringen"
Der Megapulser ist wie die Anti Kotz Armbänder mit dem "G" Punkt oder die Kupferarmreifen, hilft wohl nix, schad aber auch nix.
Hauptsache Verkäufer freut sich und Käufer auch :)

Nelson
01.05.2012, 23:18
Könnte sich ja mal jemand mit entsprechender Fachausbildung melden und sagen, daß er überzeugt ist. Ich habe den Eindruck, die Fachleute sind alle vom Unfug überzeugt!

leebedoo
01.05.2012, 23:19
Vielleicht doch einmal ein wenig mehr Sachlichkeit! Ohne Physiker würdet Ihr heute noch an Geister und Gespenster glauben, ohne die Ingenieure würdet Ihr per Pferd (wenn überhaupt) zum Boot kommen.

Wie Akkus funktionieren, wie sie altern, wie sie Zyklen fest gebaut werden müssten, wie sie regeneriert werden können, das alles ist bekannt (den Physikern und den Ingenieuren, die vom Fach sind) und Stand der Technik, der sich in den nächsten Jahren auch im Anwender Bereich durchsetzen wird.

Das Problem ist immer die Oberfläche der Zelle, die sich zusetzt, verkrustet oder gar auflöst, die zudem zu klein ist, um die benötigten Ströme und Kapazitäten bereit zu stellen. Hier setzt der Megapulse von seiner Theorie an. Ich weiss nicht, ob das bei diesem Gerät funktioniert, aber der Weg ist prinzipiell richtig und wird weiter verfolgt und wird zum Durchbruch führen.

Woher der Optimismus? Es wird gewaltig Geld reingesteckt, weil gewaltig Geld zu verdienen ist!

Der Einsatz von Blei Akkus wird sich rasant verlagern von der Starter Batterie zu anderen Anwendungen:

Portable Elektronik (Smart Phones, die eine Woche durchhalten müssen, Laptops, die auch einen Tag ohne Netz auskommen)

Elekro oder Hybrid Autos, die mehr als 50 km Radius bieten.

Solar Speicher, die ein Häuschen ein paar Tage versorgen können.

Das ist nur mit Nano (Oberfläche) und Lithium (Spannungsreihe) Technologie zu schaffen.

Hier ein paar Links:

http://de.engadget.com/2011/11/27/hundertfach-langere-akku-lebensdauer-dank-nanoteilchen/

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-14657-2012-04-12.html

Aus dem letzten Artikel mal ein Zitat, damit Ihr seht, wo es lang geht:

Mit ihrem neuem Material stellten die Wissenschaftler ganz nebenbei einen neuen Rekord auf: Unter allen mesoporösen Kohlenstoff-Nanopartikeln weist ihr Material nach aktueller Datenlage das bisher größte innere Porenvolumen (2,32 cm3/g) und die extrem hohe Oberfläche von 2445 m2/g auf. Das entspricht ungefähr dem Volumen eines Zuckerwürfels und der Oberfläche von zehn Tennisfeldern – vielleicht werden ähnlich große Oberflächen bald in unseren Akkus stecken. „Unsere Ergebnisse zeigen die große Bedeutung der Nano-Morphologie für die Leistungsfähigkeit neuer Konzepte zur Energiespeicherung", so Bein. (Angewandte Chemie, 2012; doi:10.1002/anie.201107817)
(Ludwig-Maximilians-Universität München, 12.04.2012 - NPO)

Ausgeschiedener Nutzer
02.05.2012, 00:11
Das Problem ist immer die Oberfläche der Zelle, die sich zusetzt, verkrustet oder gar auflöst, die zudem zu klein ist, um die benötigten Ströme und Kapazitäten bereit zu stellen. Hier setzt der Megapulse von seiner Theorie an. Ich weiss nicht, ob das bei diesem Gerät funktioniert, aber der Weg ist prinzipiell richtig und wird weiter verfolgt und wird zum Durchbruch führen.
Hallo,

Magapuls wird nur von Dir erwähnt. In den Linkings ist die Kiste und auch das Prinzip einfach wie Luft. Die haben mit dem Voodoo für Bleiakkus überhaupt nichts am Hut, zu recht.


Peter

steggano
02.05.2012, 00:46
Titel sagen nichts mehr. Aber andere haben auch welche. Lassen wir das.

E-Technik: HF-Pulse sind nicht einfach auf Drähten zu übertragen. Üblicherweise Koaxkabel oder Hohlleiter, je nach Frequenz.
Wenn aber:Vergleiche mal die Plattenfläche eines Akkus mit der eines in den Pulser pasenden Kondensators und dann schließe mal kurz! Meinst Du, der Akku merkt das?

Ferner: Leitungswiderstand zum Akku, die Leiterplatte des Pulsers ist recht dünn, erwartest Du, daß da 100 A fließen können? Berücksichtige auch die Übergangswiderstände bei den Anschlüsen, alles bestenfalls einige mOhm.

Weiter, die Fourierkomponenten des Pulses werden deutlich weniger Strom liefern als der integrale Puls.bei den einzelnenFrequenzen also nahezu nichts. Warum soll das mehr bewirken, als die Komponenten der Oberwellen des Generators oder Ladegerätes?

Ferner müßte der Pulser zum Akku passen. Ein 10 Ah-Akku würde was ganz anderes benötigen als ein 100 Ah-Akku oder gar eine Akkubank.

Werter Nelson,
das ist doch das was ich erhofft habe, sachliche Argumente über die man nachdenken kann.
Wie gesagt ich habe nicht sehr viel Ahnung von der Materie was die Elektrik betrifft. Was mir auffällt ist, dass sie davon ausgehen das beträchtliche Ströme fließen müssten um eine Wirkung zu erzielen. Ich habe mir die Mühe gemacht die von mir verlinkte Publikation des Erfinders zu lesen. Er geht davon aus dass die Wirkung auf eine lokale Erhöhung der Säuredichte an der Plattenoberfläche zurückzuführen ist. Die Frage ist nun, wie käme die zustande? Dazu fällt mir ein dass es schon denkbar ist die Protonenkonzentration durch ein elektrisches Feld, dazu muss ja nur wenig Strom fließen, lokal (wir sprechen wohl von Mikrometern) sehr schnell zu erhöhen. Zum Ladungstransport finden nämlich Protonenübertragungsreaktionen zwischen Wassermolekülen statt, d.h. hier fließen keine freien Elektronen sondern benachbarte Wassermoleküle tauschen Protonen aus. Diese Reaktionen gehören zum schnellsten was die Chemie kennt, es geht um Bruchteile von Nanosekunden. Die lokale H3O+ Ionenkonzentration kann sich also durchaus sehr schnell ändern. Ob die Feldstärke, die das Gerät erzeugt in der Lage ist dies zu induzieren, weiß ich aber nicht. Ebenso wenig sehe ich es als gesichert an, dass diese lokale pH-Änderung die gewünschte Umkristallisation bewirkt, ausschließen würde ich es aber nicht. Wie gesagt man müsste es sich im REM ankucken.
Mit besten Empfehlungen

PS. In der Naturwissenschaft ist die Moglerquote niedriger ;)

Nelson
02.05.2012, 08:35
Wenn Du jetzt noch darüber nachdenkst, weshalb das mal an einer, mal an der Nachbarstelle geschehen soll und da bei parallel,geschalteten Plattenpaketen ind seriengeschalteten Zellen, dann hast Du die Lösung.

Und zum Strom, um einen Effekt auf der Oberfläche zu bewirken, benötigt man 10E 19 Atome je A ganz grob. Also keinen Mikrospot. Für den Akku mit 100 Ah wird also ein Amperepuls kaum was bewirken.

4five
02.05.2012, 08:59
Hä?

(Übersetzung: Nelson, ich habe Deinen Gedankengang nicht nachvollziehen können. Bitte versuche doch noch einmal, ihn etwas ausführlicher darzustellen.)

Handbreit ...

Nelson-II
02.05.2012, 13:16
Bringt das was? Bist Du Fachmann? es war für steggano. Wenn der nachfragt, erläutere ich es nochmal.

Ausgeschiedener Nutzer
02.05.2012, 16:03
das ist doch das was ich erhofft habe, sachliche Argumente über die man nachdenken kann.
Hallo,

wer hat das nicht erhofft.
Das Problem ist, daß die Trefferquote wegen Nichtabnahme sehr dünn gesäht ist.

Hier mal ein Beispiel, wie "Pulse" aus Gewinnstreben und perfider Angstmache mystifiziert, harmlose Hintergründe chaotisiert werden: http://www.buergerwelle.de/de/
Wer sich diesen Brei antut, kann fast fühlen, wie Pulse Gehirne perforieren.
http://www.buergerwelle.de/assets/files/wien_aerzte_warnplakat-1.pdf

Was liegt da näher, einfach Akkus mit der Puls-Technik die Stirn zu bieten.
Dumm ist nur, daß kritische Rückfragen zu solchen nebulösen Messungen nie erwünscht sind.


Peter

bajou
02.05.2012, 16:23
Leute, Leute ... es gibt inzwischen genügend auch brauchbare und gute Fachliteratur im Peer-Review, die sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Das größte Problem bei den durchaus messbaren Ergebnissen ist die Frage wieweit das in der Praxis unserer äußerst mies behandelten Akkumulatoren an Bord überhaupt noch Praxisrelevanz hat. Als alter Molekülphysiker muss ich übrigens einwerfen, dass man erschreckend viele Dinge über die Grenzflächenchemie dieser Dinge eben NICHT weiß, sondern nur vermutet!

Meine Meinung: bei bestimmten Einsatzbedingungen gibt es wohl scheinbar einen Effekt, aber ich glaube wir sind gar nicht in der Lage die Umgebungsvariablen ausreichend zu kontrollieren, um einen flächendeckend sinnvollen Einsatz zu machen.

Ausgeschiedener Nutzer
02.05.2012, 17:27
Hallo,

ja, das ist wohl wahr.

Erschreckend finde ich auch, daß Erfahrungen unterschiedlich gewichtet werden.
Denn das ist Gesetz: Das Neugerät (Megapuls) ist statistisch immer der Sieger.
Wo würde einer landen, einem teuer erworbenen Neugerät aus dem Stand miese Eigenschaften
zuzuschreiben.


Peter

Nelson-II
03.05.2012, 17:19
Ich würde es ja testen, aber der Preis ist höher als die (nicht) zu erwartende Lebensdauer des Akkus wert ist.

Und wenn ich die Funkstörungen meines Kühlschrankes im Funk höre, weiß ich, daß ich genug Pulse an Bord habe. (Sicher flasche Farbe der Pulse???)

Ausgeschiedener Nutzer
03.05.2012, 18:20
Hallo,

kleiner Tipp: Einen 2µ WIMA-Kondensator so dicht wie möglich zum Kompressorsteuergerät plus, die Zuleitung als verdrillte Doppelader ausführen.
Der Kondensator ist genau das Prinzip am pulsenden, aber entstörten LiMA-Regler von der Stange.

Wenn man sich den Arbeitsbereich vom Megapuls ansieht, arbeitet der im praktischen Bordbetrieb eh nur von zwölf bis Mittags, um die Batterie 24h zu schonen.


Peter

Nelson
03.05.2012, 20:35
Danke. 2 u hat zu hohe Induktivität, da muß 1 n keramisch dazu. Aber dann ist mein Pulser futsch!!!?

ms-cutter
03.05.2012, 21:41
Hallo,
eben lese ich in "Segeln" Heft 5/12 auf Seite 11 einen Leserbrief, der sich auf einen Megapulse Test im März- Heft bezieht.
Tester Michael Bohmann erzählt, daß die groben Kristalle der starkt sulfatierten Platten per Megapulse aufgelöst werden.
Das kann ich kaum glauben, weil ich selbst endlose Versuche mit Megapulse angestellt habe- Wirkung absolut Null.
Inzwischen ist der Katalog Preis von 59,- Euros auf 69,- gestiegen.
Hat vielleicht jemand das März- Heft von "Segeln" und kann mal wiedergeben, was da stand?

Es bedankt sich

Bordeaux


Bordeaux, du sollst nicht glauben oder glauben, du sollst es am eigenem Leibe testen.
Man lege Megapulse-Anschlüsse an den eigenen Körper, so wie z.B. ein Defibrillator angelegt wird.
Einschalten, und über Nacht einwirken lassen. Fertig! Glaube mir, es passiert ein Wunder!
Die groben Cholesterinkristalle in stark sulfatierten Adern und Venen werden über Nacht fast komplett aufgelöst. Bauchspeck wird in kräftige Muskeln umgewandelt, zirrhosierte Leber wird regeneriert und auf volle Ladung gebracht. Puls stabilisiert sich auch und wird echt Mega, daher auch der Name „Megapulse“. Habe schon mal gehört dass auch im Genitalbereich passiert ein kleines Wunder. Also, für -.69€ kann man nicht meckern. Vollständigkeitshalber soll man auch die Nebenwirkungen erwähnen: die graue Masse zwischen den Ohren wird leider als Katalysator für die desulfatierung verbraucht. Aber wass solls, wer einen Megapulse bereits eigenen nennt, hat ja sowieso davon nicht viel übrig.

Ausgeschiedener Nutzer
03.05.2012, 23:53
Danke. 2 u hat zu hohe Induktivität, da muß 1 n keramisch dazu. Aber dann ist mein Pulser futsch!!!?
Hallo,

das paßt schon, Wima MKS (Reichelt MKS-2-5 2,2µ) als Stützkondensator.
Der Rest bringt die verdrillte Doppelader: wenig Antennenwirkung bzw. Kapazität gegen höhere Frequenzen.


Peter

steggano
04.05.2012, 00:01
So nachdem ich jetzt mal wieder Zeit habe, mich im Forum zu entspannen, gebe ich noch mal meinen Senf dazu.


Leute, Leute ... es gibt inzwischen genügend auch brauchbare und gute Fachliteratur im Peer-Review, die sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Das größte Problem bei den durchaus messbaren Ergebnissen ist die Frage wieweit das in der Praxis unserer äußerst mies behandelten Akkumulatoren an Bord überhaupt noch Praxisrelevanz hat.


@ Bajou
Schön das sich hier mal jemand „Vom Fach“ äußert. Sehr interessant das es hier also durchaus ernst zunehmende Literatur mit positiven Ergebnissen gibt.
(Leider habe ich keinen Zugang mehr zum CCI und wenig Zeit sonst hätte ich selbst mal gesucht)
Dies erklärt, dass es wohl durchaus möglich ist, dass die Herren von Segeln keinen „Mist“ gemessen haben.
Natürlich kann das Ding kein Allheilmittel sein, man kann einen Akku auf vielerlei Art brauchen und „missbrauchen“. Für meine persönliche Problematik (lange Lagerzeiten ohne Ladung) könnte aber eben Sulfatierung die maßgebliche „Quälerei" sein.
Ich warte erst mal auf den nächsten Artikel zu der AGM Batterie.



Als alter Molekülphysiker muss ich übrigens einwerfen, dass man erschreckend viele Dinge über die Grenzflächenchemie dieser Dinge eben NICHT weiß, sondern nur vermutet!.


So ist es wohl. Und das ist es wohl was einen guten Naturwissenschaftler ausmacht. Man soll seine Überzeugungen vertreten, und darf vieles für richtig oder falsch halten, aber man darf sich nie zu sicher sein.
Dies möchte ich auch jenen ins Stammbuch schreiben die im Brustton der Überlegenheit ihre für ewig zementierte Meinung zur Basis für Spott und Hohn machen.

@ Nelson
„um einen Effekt auf der Oberfläche zu bewirken, benötigt man 10E 19 Atome je A“
Wie sie auf diese Abschätzung kommen ist mir nicht klar. Die Menge ungerechnet in g entspricht ca. 0,4 Milligramm Sulfationen. Und warum pro A?
Meinen sie damit das ein so großer Kristall quasi auf einen Schlag aufgelöst wird? Das wird nie passieren. Dekristallisationsprozesse, soviel glauben wir zu wissen, sind Kantenprozesse, finden also primär an Ecken und Kanten statt. (An Ecken und Kanten ist auch die Feldstärke am größten soweit ich weiß) und solche Ecken und Kanten finden wir eben an vielen Stellen auf der Platte. Ich möchte aber hier nicht weiter spekulieren sonder verweise auf den Beitrag von Bajou. Scheinbar haben sich schon kompetentere mit dieser Frage befasst, und haben einen Effekt festgestellt.

Mit besten Empfehlungen

Ausgeschiedener Nutzer
04.05.2012, 00:48
So ist es wohl. Und das ist es wohl was einen guten Naturwissenschaftler ausmacht. Man soll seine Überzeugungen vertreten, und darf vieles für richtig oder falsch halten, aber man darf sich nie zu sicher sein.
Dies möchte ich auch jenen ins Stammbuch schreiben die im Brustton der Überlegenheit ihre für ewig zementierte Meinung zur Basis für Spott und Hohn machen.
Hallo,

anders herum wird ein Schuh draus:
Was muß Megapuls für seinen Preis mindestens schaffen?
An der Hürde winken die stärksten Zweifel.
Ein nebulöses Produkt ohne zugesicherte effektive Eigenschaften außer "teuer".


Peter

steggano
04.05.2012, 01:03
Dies ist die am leichtesten zu beantwortende Frage von allen.
Anschaffungspreis Batterie /Megapulspreis * 100
Beispiel für 300 Euro Batteriepreis min. 23,33 % länger sollte die Batterie halten, dann hat sich das Gerät mit einer Batterie gelohnt Also statt 8 Jahre ungefähr 10 Jahre. Bei teureren Batterien lohnt es sich dann schneller.
Die schwierig zu beantwortende ist: Wie kann man eindeutig beweisen dass der Megapulse dafür verantwortlich ist, ohne einen 10 Jahre Dauertest mit 1000 Batterien zu machen.

Mit besten Empfehlungen

Nelson
04.05.2012, 08:18
...
@ Nelson
„um einen Effekt auf der Oberfläche zu bewirken, benötigt man 10E 19 Atome je A“
Wie sie auf diese Abschätzung kommen ist mir nicht klar. Die Menge ungerechnet in g entspricht ca. 0,4 Milligramm Sulfationen. Und warum pro A?
Meinen sie damit das ein so großer Kristall quasi auf einen Schlag aufgelöst wird? Das wird nie passieren. Dekristallisationsprozesse, soviel glauben wir zu wissen, sind Kantenprozesse, finden also primär an Ecken und Kanten statt. (An Ecken und Kanten ist auch die Feldstärke am größten soweit ich weiß) und solche Ecken und Kanten finden wir eben an vielen Stellen auf der Platte. Ich möchte aber hier nicht weiter spekulieren sonder verweise auf den Beitrag von Bajou. Scheinbar haben sich schon kompetentere mit dieser Frage befasst, und haben einen Effekt festgestellt.

Mit besten Empfehlungen

Die 10E 19 wegen der Elementarladung. Grob so viele Elektronen geben 1A.

Man könnte auch die Loschmidt- Zahl verwenden, um die Moleküle auszurechnen. Da der Strom ja aus großer Oberfläche kommt, muß die komplett hinüber sein und reanimiert werden. Da wären viele A nötig. Wenige mA können das nicht reparieren, falls das überhaupt geht. Kristalle sind übrigens Isolatoren und daneben ist der noch funktionierende Teil des Akkus Leiter. Wie wird sich der Strom verteilen?

Zur Lebensdauer, mein Startakku ist ihne Pulser im 10. Jahr!

Ausgeschiedener Nutzer
04.05.2012, 08:19
Dies ist die am leichtesten zu beantwortende Frage von allen.
Anschaffungspreis Batterie /Megapulspreis * 100
Beispiel für 300 Euro Batteriepreis min. 23,33 % länger sollte die Batterie halten, dann hat sich das Gerät mit einer Batterie gelohnt Also statt 8 Jahre ungefähr 10 Jahre. Bei teureren Batterien lohnt es sich dann schneller.
Die schwierig zu beantwortende ist: Wie kann man eindeutig beweisen dass der Megapulse dafür verantwortlich ist, ohne einen 10 Jahre Dauertest mit 1000 Batterien zu machen.

Mit besten Empfehlungen
Hallo,

und wieviel Unsicherheit integriert diese simple Rechnung? Doch nicht etwa größer als der Effekt selbst?

Ich kann mir ehrlich gesagt den "Kanteneffekt nicht vorstellen, im Akku.
Wo soll denn die Feldstärke herkommen? Die Kante ist nicht alllein im Medium Akku.
Ein Umlaufintegral müßte dann *zeitgleich* auf hohe negative Feldstärken treffen und die kämen nie vom Pulser.


Peter

Quantenpulsar
29.06.2014, 05:35
schönen Sonntag an die Segler,

nach wirklich tausenden von Webseiten bin ich hier auf das erste Forum von > 100 gestossen, in welchem keine homoerectustypen mit IQ<50 (Schimpansenlevel 50) anzutreffen sind. Jedenfalls nicht mit Megapulse vorgängig schon behandelt wurden.

Ich bin kein Segler sondern ein UHU, bin seit 60 Jahren elektrisiert, daher 53 J. mit meiner Anvertrauten liiert.

Und trotzdem habe ich mich nun kurz zum Affen gemacht, indem ich nachdem meine letzten 3 AGM Bannerbatterien (total 280Ah) nach 2/3 Jahren in unserem kl. Womokastenwagen nach Winterdauererhaltung, Volladung und 500km Fahrt nach 24 Stunden inkl. Solarnachladung mit der Kompr.Kühlbox als Last, kurzum tief entladen wurden.

Nachher tägl. nur noch nach der Fahrt > Brandenburg immer am Netz. Nun nach dem 2.Ausfall innert 24 Stunden alle 3 Batt. getestet. Nehmen keinen wesentlichen Ladestrom auf und hatten bei Entladung auf 12,2zusammen noch max. 3x 5Ah.
Ich habe dann mit Spannungen bis zu 17,5 V. und 24 Stunden 2A den Batterien wieder etwas Leben einhauch können. Nach Mehrmaligem Entladen bis 12,2 und wiederum laden hatte ich denen nun das > 2-fache angeheizt jedoch nur 2x 12Ah + 1x 20Ah von möglichen 2X92+1x100Ah erreicht.

Da wurde ich vom Affen gebissen und habe trotz diesem grössten Schwachsinn aller Zeiten, dass mit 3,25 Mhz Pulsen im Zeitraster von 0,12 msec. die Sulfatkristallresonanz angeregt werden sollte, dann diesen Schmarrn für FR.110.- bei Nautic-elektronics.co bestellt. Am Tel. wollte dieser Verkäufer sich noch als Boots-Elektronikspezi ausgebend mir sogleich 3 Stck. von diesen Plastikdingern andrehen. Die späteren Mails zeigten dann was Sache ist> Totenstille.

Jedenfalls habe ich die Batts einzeln gepulst> etwas gekitzelt und über einen 10 Ohm Widerstand immer von den anderen -Batts/Lader 70mA eingespeist, damit die Batt. nicht unter 12,8V fällt und der Pulser ausgeschaltet wird.
Resultat nach weiteren 4 Lade-entladungs-Zyklen Kapazität bei den Aufbaubatts. nur noch 2x 3 Ah ! D.h. der MegaPulse hat mir 2 Batts def. zu Mega-Schrott verwandelt.

N.B. Nachdem der Schaudt bei <11,5V auch abgeschaltet hatte stieg die Leerlaufspannung der Batterien sofort auf über 12,82 V an. Nach Angaben der Battverkäufer sollte eine solche Spg. eine Kapazität von 100% aufweisen.
mit einer 5W Lampe jedoch sank die Batterie in Sekundenschnelle wieder auf 11,7V.
Auch damit weiteren Batterieverkäuferschmarrn bewiesen, denn nur unter Last kann der Innenwiederstand welcher die vorhandene Kapazität eindeutig nachweist, bestimmt werden.

Und ich habe vor den Spielen an den Batterien diesen Quantenpulsar ( mit Labornetzgerät und Oszi getetet.
Von den beworbenen 3,25 MHz nicht die geringste Spur vorhanden. Nur im Bereich von 100 nsec.(10MHz) war ein Ausschwingvorgang des 10V peak. Pulses zusehen.

Der Novitecler hat verm. irgendwelche Schaltungseigenresonanzen mit seinen Batterien gemessen und dies dann sofort als Resoanzfrequenz der sog. Sulfatkristalle (Kristalle normal glänzend und Durchsichtig) erkannt.
Wie ein solcher Schwamm resonieren soll, das hat er doch verwechselt mit Onareso-nieren.
Bei sovielen gepulsten Megaquanten würde sich der Max Planck noch im Grabe umdrehen.

In allen übrigen Foren da schwärmen nun ausnahmslos alle (nur mal Gugeln wieviele-unzählige 1000-ende Verkäufer diesen Schmarrn anpreisen) Forenteilnehmenden Megaverkäufer von dem Effekt aus Schrott mach neu mit Megapulse, verschweigen aber dass es sich nicht um Batterien sondern um eingepulste Mega-Euros handelt. Wenn noch von Interesse Auszüge der Mails per PN anfordern.

Gruss vom Quantenpulsar

37degree
29.06.2014, 22:30
Lass das bloß meine 3x220Ah Gels nicht erfahren.....die werden seit nun 8 jahren gepulst sind gut drauf und wissen von nichts ;-)

derJakob
30.06.2014, 00:40
Lass das bloß meine 3x220Ah Gels nicht erfahren.....die werden seit nun 8 jahren gepulst sind gut drauf und wissen von nichts ;-)

Batterien sind nur auf den ersten Blick trivial...
Insbesondere kommt man mit Pauschalurteilen nicht weiter.

Ich glaube, das es gute Erfahrungen gibt, diese auch technisch möglich sind.
Einen Plattenschluss kann man noch so lange pulsen, das wir nie wieder was... Äpfel und Birnen...

cat rig
30.06.2014, 09:11
Man kann immer durch Vergleich mit dem professionellen Bereich erkennen, ob etwas was taugt oder nicht. Dinger wie Wonderpulse, Megaflash und Climax Charge gibt's in der professionellen Ladetechnik nicht, also taugt's auch nicht's. Klingt etwas platt, ist aber so.
Im professionellen Bereich geht es in der Instandhaltung um viel viel Geld und alles was wirtschaftlich sinnvoll ist wird gemacht.
Das selbe gilt für irgendwelche Wundermittelchen zur "Diesel Systemreinigung", irgendwelche merkwürdigen Öladditive, Filter mit denen man angeblich nie mehr Öl wechseln muss und anderen Unsinn mehr.

Es gilt im Übrigen auch für die Ladetechnik von Batterien.

derJakob
30.06.2014, 09:37
:cool:ich hasse Verallgemeinerungen, IMMER:cool:

Ausgeschiedener Nutzer
30.06.2014, 10:20
Lass das bloß meine 3x220Ah Gels nicht erfahren.....die werden seit nun 8 jahren gepulst sind gut drauf und wissen von nichts ;-)
Hallo,

genau so gut könntest Du eine Opfergabe auf die Akkus kleben, mit dem gleichen Erfolg.


Peter

4five
30.06.2014, 13:48
Lass das bloß meine 3x220Ah Gels nicht erfahren.....die werden seit nun 8 jahren gepulst sind gut drauf und wissen von nichts ;-)

Das ist immerhin das beste, was man über die Pulsatoren sagen kann: Sie scheinen nicht _allen_ Akkus mehr zu schaden als zu nutzen. Bei meinen konkreten Messungen an noch immerhin zu über 50% intakten Exemplaren war das im Endergebnis eher umgekehrt.

Handbreit ...

Nelson-II
30.06.2014, 21:21
Lass das bloß meine 3x220Ah Gels nicht erfahren.....die werden seit nun 8 jahren gepulst sind gut drauf und wissen von nichts ;-)

Das bischen Pulsen hat Deinen Gels weder geschadet, noch genützt?

Ralf-T
01.07.2014, 09:14
Was ist denn eigentlich mit unseren tollen Ladegeräten. Die haben so schöne Kennlinien Iuiuiui oder so ähnlich. Ist das auch Hokuspokus? Wer kann es verständlich erklären?

Ausgeschiedener Nutzer
01.07.2014, 10:27
Hallo,

das ist aber ein anderes Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ladeverfahren
http://www.itwissen.info/definition/lexikon/CCCV-constant-current-constant-voltage-IU-Verfahren.html
Wichtig bei einer Landstromversorgung ist die Netzteilfunktion am Ladeschluß. Auch nötig, wenn der Akku mal ausgebaut ist.


Peter

37degree
01.07.2014, 14:25
Keine Ahnung Nelson, die letzten waren nach 5 Jahren bei gleicher Installation und mehr oder weniger identischer Nutzung hinüber, die aktuellen mit Pulser halten halt. Ich habe keinerlei Idee, ob das tatsächlich an dem pulser liegt oder daran, dass ich sie bei Neumond geladen habe, ich amüsiere mich nur über die engagierte Diskussion bei einem 49€'Teil auf Booten die mehr als das tausendfache kosten

Quantenpulsar
01.07.2014, 20:41
da habe ich mich doch geirrt, weil nur die vorhergehenden Beiträge gelesen. zitiere:

"Bei meinen konkreten Messungen an noch immerhin zu über 50% intakten Exemplaren war das im Endergebnis eher umgekehrt."

Da wird Grossgekotzt von Messungen berichtet. Mit was gemessen und wo sind die Resultate ? Habe noch nie nur ein Beitrag gelesen wo solche Euronen Pulser ausgemessen wurden. Nur unendliche Verkaufsreklame dann wars.

Oder der mit den nur 49Euros= 110SFR + eine Unmenge Aerger und Zeitvergeudung für einen solchen Schmarrn, der von derselben Vera....Gilde doch mit 300% Gewinn den Affen (dazu gehöre ich nun auch) angedreht wird.

Handelt es sich vllt. doch um Toilettendurchmesser ? sehr einfach zu messen, das traue ich der Mehrheit der Gattung Homosapiens noch zu.

Wenn ich etwas gekauft habe und es funktioniert zufriedenstellend, dann suche ich doch nicht nach nicht vorhandenen Problemen in den Foren , oder doch> Gattung Verkäufersapiens? . Jedoch die von mir angesprochenen Verkäufer müssen natürlich sofort das Gegenteil behaupten, eine Diskussion damit sicher ins Nirwana zu schieben, damit der Verkaufserfolg an die Affen nicht unterbrochen wird.

Für mich Thema erledigt und abgehackt, wünsche allen trotzdem einen schönen Sommer auf und unter dem Wasser.

derJakob
02.07.2014, 14:30
Was ist denn eigentlich mit unseren tollen Ladegeräten. Die haben so schöne Kennlinien Iuiuiui oder so ähnlich. Ist das auch Hokuspokus? Wer kann es verständlich erklären?

Das kann man erklären (aber nur Kurzform):
Batterieladung ist kein linearer Vorgang, was den Ladestrom angeht. Der geht nämlich kontinuierlich zurück bei der Batterieladung, weil der Innenwiderstand der Batterie steigt.
Um kurze Ladezeiten zu erreichen und die Batterie voll zu laden, wird in die (elektronische" Trickkiste gegriffen.
Bei Erreichen einer bestimmten (einstellbaren) Spannung, schaltet das Gerät in einen anderen (schonenden) Lademodus um, Erhaltungsladung.

Diese Art der Ladung kann aúch mit den unterschiedlichen Ladeschlussspannungen/Gasungsspannungen der unterschiedlichen Batterietypen umgehen.

In Batterien mit gebundenem Elektrolyten (Gel,AGM) muss Gasung unbedingtverhindert werden, weil der Füssigkeitsverlust nicht ersetzt werden kann. Bei einer "normalen" BS Batterie wird einfach wieder dest. Wasser nachgefüllt...

streetbug
02.07.2014, 14:55
..wir haben einen "Billig-Refresher" seit einem Jahr dran. Die Akkukapazität der (über 6 Jahre alten) Bleiakkus hat sich wieder verdoppelt.

Tralala
02.07.2014, 16:39
...ich amüsiere mich nur über die engagierte Diskussion bei einem 49€'Teil auf Booten die mehr als das tausendfache kosten

Luftlöcher unter der Wasserlinie in den Rumpf zu bohren kostet noch viel weniger. Warum wird man es trotzdem nicht tun und engagiert dagegen diskutieren?
WEIL ES NICHT SINNVOLL IST.

Ich war auch so ein Trottel der es versucht hat (den Pulser, nicht das Luftloch:rolleyes:). Meine Erfahrung: Ich habe keinerlei "Wiederbelebungseffekt" der alten Akkus beobachtet und keinerlei Lebensdauerverlängerung der neuen. Das ist natürlich nur ein Einzelfall. Über (dokumentierte) Wunderheilungen bei anderen kann und will ich mir kein Urteil erlauben.
Aber ich habe beigetragen dem Geschäftsmodell (Geld gegen Erfahrung) zum Erfolg zu verhelfen. So wie vermutlich die Mehrheit der Käufer.

Ich habe den Quatsch wieder entfernt, wenn ich mal einen Hohepriester vom Orden des Megapulses treffe nehme ich das Gerät und führe es einer sinnvollen Verwendung zu.:p

Ausgeschiedener Nutzer
02.07.2014, 16:41
Ich habe den Quatsch wieder entfernt, wenn ich mal einen Hohepriester vom Orden des Megapulses treffe nehme ich das Gerät und führe es einer sinnvollen Verwendung zu.:p

Rektal ? :)

37degree
02.07.2014, 19:18
Bleibt Locker,
Ich habe weder Messreihen noch versuchsaufbauten parat :-) aber meine Akkus halten eben trotz Megapulser länger als die zuvor. Noch dazu lade ich mit woodoo Technik :"Entsulfatierungszyklus
Bei einem Dauerbetrieb über Wochen und Monate kann es zu einer Säureschichtung und Sulfatierung in den Batterien kommen. Deshalb schalten PRODIGITAL2-Ladegeräte bei Dauerbetrieb alle 7 Tage in einen Entsulfatierungsmodus. Dieser ermöglicht eine noch längere Lebensdauer Ihrer Batterien."
Also nicht mal Doppelmegapulsen hat meine Akkus getötet, der Vergleich mit den Löchern im Rumpf hinkt also ein klein wenig :-)

Ausgeschiedener Nutzer
03.07.2014, 14:10
Bleibt Locker,
Ich habe weder Messreihen noch versuchsaufbauten parat ...
+++
Lass das bloß meine 3x220Ah Gels nicht erfahren
+++
Bei einem Dauerbetrieb über Wochen und Monate kann es zu einer Säureschichtung und Sulfatierung in den Batterien kommen
Hallo,

das ist Satire in reinster Form. Warum? Ich werde es nicht erklären.


Peter

TomM
03.07.2014, 15:17
Interessant, wie bei einem 50 Euro Teil die Emotionen hochschießen.

Interessant, die basher (Pulsen ist schon seit halben Ewigkeiten z.B. bei Gabelstapler Batterien "normal". Auch die Entsulfatierung ist mittlerweile bei hochpreisigen Ladern angekommen.

Wenn es alles für die Katz ist (warum sollten die Techniker hier Unsinn verbreiten) frage ich mich doch warum es das auch in der Technik schon gibt, schon länger als die Megapulser und Nachbauten.

Ganz nebenbei, ich hab mir mit dem Pulser eine Motorradbatterie ruiniert, aber ich weiß auch warum, der Automatiklader wusste nämlich nicht mehr wann sie voll ist und hat geladen, geladen, geladen... irgendwann war die Batterie dann trocken :-(

Genauso, wie die Pulserei bei einer Verbraucherbatterie selbige immer bis zum Abschaltpunkt entläd, das gibt dann natürlich mehr Zyklen und die sind bekanntermaßen eher begrenzt.

Vielleicht ist die Daueranwendung nicht so toll und man sollte "nur" ab und an mal pulsen?

Also egal, man hört Wunderdinge und man hört Horrormeldungen - was ist nun wahr?

37degree
03.07.2014, 16:09
Hi Tom,

bei den Pulsern geht es mir wie mit diesem trastostat ;-) funktioniert gut und mir ist egal warum :-) Wenn ich jedes Kleinteil bis auf die Molekularebene analysieren wollte, käme ich nicht zum Segeln.
Gruß
Bodo

Ausgeschiedener Nutzer
03.07.2014, 16:13
Also egal, man hört Wunderdinge und man hört Horrormeldungen - was ist nun wahr?
Hallo,

das, was hier vorgelegt wurde.
Aber, was nützen vorliegende Ergebnisse, wenn sie nicht noch nicht einmal ansatzweise begriffen werden?

Dann liegen halt trügerische Emotionen näher.


Peter

Ausgeschiedener Nutzer
03.07.2014, 17:37
Hi Tom,

bei den Pulsern geht es mir wie mit diesem trastostat ;-) funktioniert gut und mir ist egal warum :-) Wenn ich jedes Kleinteil bis auf die Molekularebene analysieren wollte, käme ich nicht zum Segeln.
Gruß
Bodo
Hallo,

eben nicht und diese Tatsache kannst Du beim "pulser" nicht erfassen, außer dass Du Dich real happy fühlst.


Peter

37degree
03.07.2014, 17:48
OK wir einigen uns darauf dass ich dran glaube :-) ich will auch nix erfassen, ich will lange Spaß an den Akkus..thats it
Trotzdem bin ich zufrieden und würde ihn wieder kaufen. Ich bin aber auch nicht böse, wenn es ein anderer nicht macht..nur wenn andere meinen, sie würden da dermaßen durchblicken und bei der Gelegenheit die eigenen Batterien anscheinend abrauchen lassen, muss ich voller Emotionen schmunzeln

Ausgeschiedener Nutzer
03.07.2014, 18:17
OK wir einigen uns darauf dass ich dran glaube :-) ich will auch nix erfassen, ich will lange Spaß an den Akkus..thats it
Trotzdem bin ich zufrieden und würde ihn wieder kaufen. Ich bin aber auch nicht böse, wenn es ein anderer nicht macht..nur wenn andere meinen, sie würden da dermaßen durchblicken und bei der Gelegenheit die eigenen Batterien anscheinend abrauchen lassen, muss ich voller Emotionen schmunzeln
Hallo,

auch das ist falsch.
Du hast damit unüberwindbare Hürden und schmunzelst herablassend wie ein Schauspieler.
Ich habe damit noch nicht einmal Anstrengung und Aufwand.


Peter

TomM
03.07.2014, 18:25
Also nun mal die Frage der Fragen.

Jeder hat nun seine Ansicht dargelegt, der eine nach Emotion, der andere nach technischen Kriterien. Beides ist für den Leser nicht nachvollziehbar, ist der Glaube das Ergebnis, redet der eine sich was schön? Stimmen die Messmethoden, wird überhaupt richtig geprüft, weiß man was man prüft.

Wie gesagt kaum nachvollziehbar.

Was aber reitet euch sich derart zu engagieren? Kiewitt, wist Du ein Gutmensch, der uns alle warnen will, 37degree bist Du ein Promoter, der uns alle veralbern will?

Warum wirft man sich so ins Zeug? Kommt mir bald vor wie in meinem Verkaufströt, dort gibt es zwei drei, die meinen es besser zu wissen ohne was zu wissen...

Ausgeschiedener Nutzer
03.07.2014, 18:34
Hallo,

nur mal zu Deinen gepulsten "Gabelstaplern":

Deren Lade-Halbleiter werden gepulst, damit nichts der Technik überhitzt.
Auch hier bist Du mit Ursache und Wirkung völlig auf dem Holzweg.

Ich muß mir nicht jeden dummen Schuh _hochnäsig_ ("Gutmensch", "schmunzeln", usw.) als passend andichten lassen.


Peter

TomM
03.07.2014, 22:15
Mensch Peter,

ich dichte Dir nichts an, liegt mir fern.

Es gibt Technologien für Staplerbatterien um diese zu regenerieren. Mit geht es auch nicht um den Megapulser und dass er gut sei, ich persönlich hab dazu keine Meinung weil das Ding einmal nicht machte was es sollte und einmal unbestimmt in Ordnung war.