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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Odin 820 Erfahrungsaustausch



solution
30.07.2014, 14:02
Hallo Segler und Seglerinnen einer Odin 820. Meine Frau 58 und ich 63 sind seit 3 Jahren Besitzer einer Odin 820. Unser Segelrevier ist die Ostsee. Unser Liegeplatz Flensburg. In diesem Jahr haben wir mit unserer Odin schon Winde von 7 Bf abgewttert. Jetzt möchte ich einige Veränderungen am Boot vornehmen wie Umbau der Ruderblätter usw. da die Kursstabilität bei dem Boot nach einer Wende nicht so toll ist. Jetzt suchen wir Odinsegler, möglichst in der Ostsee, um Erfahrungen austauschen zu können.

Vi:Ta
10.08.2014, 23:25
Du hast eine PM ;-)

Ausgeschiedener Nutzer
11.08.2014, 02:36
........haben wir mit unserer Odin schon Winde von 7 Bf abgewttert. Jetzt möchte ich einige Veränderungen am Boot vornehmen wie Umbau der Ruderblätter usw. da die Kursstabilität bei dem Boot nach einer Wende nicht so toll ist..

Da wirst Du mit " Umbau" der Ruderblâtter keine Verbesserung erzielen..
Das Boot hat ein Spatenschwert geringer Tiefe. Mit Tiefe ist die die Länge von vorn nach achtern gemeint . Der Tiefgang eines Schwerts , bzw. einer Kielflosse , wird hydro- und aerodynamisch als " Länge " bezeichnet."
Es ist ganz einfach so , ein schmaler Flügel , also dein Schwert, braucht erstmal ein büschen Vorwärtsfahrt bis es der Abdrift entgegenwirkt, entgegenwirken kann.
Flügel muss vorwärts damit Lift.
Das Profil . also dein Schwert muss erst einmal Auftrieb , allo Wirkung gegen die Abdrift ENTWICKELN.
Ich schreibe das nicht umsonst groß
Es dauert seine Zeit , hat mit Zirkulation zu tun, ist schwer zu erklären, noch schwerer zu verstehen.
Egal.
Ein Spatenschwert muss den Auftrieb erst einmal entwickeln.
Jeder Segler eines Racers mit in Längsrichtung kurzem bis kürzestem Kiel
kennt das. ( Andersrum sind diese extrem gestreckten Flossen äusserst effektiv)

Nach einer zu eckigen Wende , oder einer Wende bei Starrkwind , und / oder Welle, driftet der Eimer erst einmal für den , ich sage mal Unwissenden , wie Scheisse nach Lee.
Dat Is weder ein Beinbruch, noch eine Fehlkonstruktion, grschwige den ein Fehler des Steuermanns.
Sütje tastet man sich nach der Wende an die optimale, danach evtl. max. Höhe heran.
Man erfährt , im echtem Sinne, den Aufbau der Zirkulation des Anhangs unter Wasser.
Schön.

Einen, buw. zwei Schritt weiter
Da geht man dann bei der Wende bei, reisst den Eimmer nicht eckig mit vielleicht totatem Fahrtverlust um die Ecke.
Genau das nämlich,
das heisst NICHT aus dem Stillstand heraus auf dem neuem Bug...
Wat machcht das Schiff ?
Es driftet nicht doof nach Lee.
Sütje is' das Gebot , das zwingende Gebot.
Ich weiss, bei den von dir beschriebene 7Bft schwierig.
Ziehe tiefer . Mach keinen Wendewinkel von , X Grad für optimale Höhe die Du vorher hatest.
Du kommst da so an , gut im Tritt mit optimaler Höhe.
Anders:
Erwarte nicht nach einer " eckigen " Wende mit danach selbige Höhe mit totalem Fahrtverlust das es flutscht. das dein Schwert sofort greift.
Mit ohne Fahrt kann dein Schwert nicht greifen , das Schiff driftet nach Lee.
Das Ruder hat da keine Schuld !
Fahre die Wnde bei Starkwind Sütje. Erst Tiefer , bau Zirkulation auf. Ziehe dann höher.









Was schreibe ich hier eigentlich für Basics ?
mea culpa
...auch mir selbst.

Ausgeschiedener Nutzer
11.08.2014, 03:02
Ich sage dir noch etwas, etwas extremes.
Wenn ich meinen Tri, ein zrotz 8 m Breite ein sehr wendwewilliges Schiff , bei Strom gegen Wind im Gatt bei 6 Bft. eckig um die Wende gerissen Habec, fuhr es danachbmanchesmal achteraus ( fas ear dann eine " ganz" andere Herausforderung sich wieder zu befreien , insbesondere auf der schmalen Barre , toll :))

Da lernt man so....
Mit allen Jk die ich segelte hate ich bei handigeren Bedingungen die selben , bis ähnliche Probleme wie Du mit der Odin.
Das Ruder ist es nicht !!!!!!!!!

4five
11.08.2014, 11:56
Ich bin ein paar mal auf der Odin 820 eines Freundes gesegelt. Meines Erachtens hat dieses Boot eine mehr als ausreichende Ruderwirkung. Aber es verhält sich, wie Pogo schon ganz richtig gesagt hat, genau wie fast jedes andere Boot mit einem schlanken, nur sehr mäßig profilierten Kielschwert: Es braucht vergleichsweise viel Fahrt voraus, um Druck am Schwert aufzubauen, Höhe zu machen und kursstabil zu laufen. Deshalb sollte man in die Wende hinein möglichst viel Fahrt mitnehmen. Wenn man dann doch langsam wird, muss man erst weit abfallen, um danach (zunächst mit leicht gefierten Schoten!) sukzessive Fahrt aufzubauen, weiter anzuluven und dichtzuholen.

Da die Odin recht leicht ist und zudem aufgrund ihres im Verdrängungszustand suboptimalen Unterwasserschiffs ohne Segeldruck sehr schnell einparkt, ist es bei sehr viel oder sehr wenig Wind gar nicht so einfach, mit Fahrt aus der Wende herauszukommen. Da wird man also etwas üben müssen und/oder die zusätzliche Arbeit beim Wenden für's Abfallen/Fieren und Fahrtaufnehmen/Dichtholen investieren müssen. Zum Glück hat die Odin ja ein relativ kleines Vorsegel, sodass dieser Vorgang nicht (wie bei unserer Feeling) in echte Arbeit ausartet.

Handbreit ...

Ausgeschiedener Nutzer
11.08.2014, 20:18
Es dauert seine Zeit , hat mit Zirkulation zu tun, ist schwer zu erklären, noch schwerer zu verstehen.
Egal.
Hallo,

im grunde simpel, wenn es *richtig* verstanden wird:
Eine "Zirkulation" ist wie ein Mühlenrad.
Die Zirkulationskraft gleichmäßig auf dem Umfang zu verteilen ist dabei der größte Gedanken-Fehler, auch Nullnummer genannt.

Besser und genialer wird die Erscheinung mit Divergenz und Konvergenz beschrieben.
Denn durchs Kiel-Profil kann nie kein Wasser hindurch-"zirkulieren" und die aufsummierten Kräftevektoren sind offen, wie beim angetriebenen Mühlenrad.
Die Vorstellung einer "Zirkulation" ist so naiv wie auch grottig falsch.


Peter

tanu
22.10.2014, 15:04
Aus Langeveile habe ix mal dizes Tema angeklikkt unt, veil der letste Beitrag fon Kiewitt ctammte, daxte ix mix tsu amüziren.


Eine "Zirkulation" ist wie ein Mühlenrad. Ein "Mühlenrad" kann durx ein Drehmoment rotatsionsbecleunigt verden, es bezitst dan Rotatsionenergi. Der füzikalice Begriff der Tsikulatsion ist hir föllig fel am Plats.


Die Zirkulationskraft ist eine Erfindung fon Kiewitt


Besser und genialer wird die Erscheinung mit Divergenz und Konvergenz beschrieben. "Divergenz" unt "Konvergenz" zint Begriffe der Matematik. Inn der Füzik vird der Begriff "Konvergenz" unbekannt, di "Divergenz" ist di Kvellendixte eine Feldes. Es ist obergenial, dize Begriffe auf di Umctrömung des Kils anvenden tsu vollen.


... die aufsummierten Kräftevektoren sind offen"Offene Kräftevektoren"? Das ist nax oben offener Blödzinn!

Kiewitt fercteht mangels füzikalicer Grundbildung nixt, vi eine Tsirkulatsionsctrömung tsu anderen Ctrömungen vektoriell addirt vird. Das ist tsvar nixt bezonders cvirig, muss man aber nixt ferctehen. Dizer Mangel an Ferctändnis kratst nun dermasen an zeinem Zelpstbevustzein, dass er zeit Jaren tsu dem Begriff der Tsirkulatsion mit den genialsten ceinfüzikalicen Begriffen aufvartet.

Grus tanu

Ausgeschiedener Nutzer
23.10.2014, 21:02
"Divergenz" unt "Konvergenz" zint Begriffe der Matematik. Inn der Füzik vird der Begriff "Konvergenz" unbekannt, di "Divergenz" ist di Kvellendixte eine Feldes. Es ist obergenial, dize Begriffe auf di Umctrömung des Kils anvenden tsu vollen.

"Offene Kräftevektoren"? Das ist nax oben offener Blödzinn!

Kiewitt fercteht mangels füzikalicer Grundbildung nixt, vi eine Tsirkulatsionsctrömung tsu anderen Ctrömungen vektoriell addirt vird. Das ist tsvar nixt bezonders cvirig, muss man aber nixt ferctehen. Dizer Mangel an Ferctändnis kratst nun dermasen an zeinem Zelpstbevustzein, dass er zeit Jaren tsu dem Begriff der Tsirkulatsion mit den genialsten ceinfüzikalicen Begriffen aufvartet.

Grus tanu
Hallo,

zu "offene Kräftevektoren", ok.
Das war nur für das Segel in der Luft gemeint. Die "offene Lücke" dient dem Schiff zur Beschleunigung und Fortbewegung im Wasser.
Damit wäre der Kreis geschlossen, andernfalls "zirkuliert" das Segel :D.


Peter

Ausgeschiedener Nutzer
23.10.2014, 21:12
Hallo,

zu "offene Kräftevektoren", ok.
Das war nur für das Segel in der Luft gemeint. Die "offene Lücke" dient dem Schiff zur Beschleunigung und Fortbewegung im Wasser.
Damit wäre der Kreis geschlossen, andernfalls "zirkuliert" das Segel :D.


Peter


Der wird mit diesem absurden, wie auch unfreiwillig lustig geschriebenem Mumpitz niemals aufhören.

pogo

Ausgeschiedener Nutzer
23.10.2014, 21:39
Hallo,

zu "offene Kräftevektoren", ok.
Das war nur für das Segel in der Luft gemeint. Die "offene Lücke" dient dem Schiff zur Beschleunigung und Fortbewegung im Wasser.
Damit wäre der Kreis geschlossen, andernfalls "zirkuliert" das Segel :D.
Hallo,

ich sehe gerade:
tatsächlich erwähnte ich den Kiel und nicht das Segel.
Also, sowohl vom Rumpf als auch vom Segel gesehen gilt das:

Die "offen Vektoren" sind die Wertschöpfung, um Kraft abzugreifen,
- vom Segel: als Ernte für die Bewegung des Rumpfes im Wasser
- vom Rumpf: als Ernte für die Bewegung des Segels in der Luft

Eine bereits am Segel geschlossene Zirkulation ist nur sich selbst genug und nicht in der Lage Kraaft zum Rumpf abzugeben und umgekehrt.

So, die Luftverdichtung (Konvergenz) auf der Luv-Seite liefert Kraft ins Segelprofil und durch die Luftverdünnung (Divergenz) an der Leeseite verliert das Segelprofil an die Luft.


Peter

go4sail
13.01.2015, 16:07
Hallo Segler und Seglerinnen einer Odin 820. Meine Frau 58 und ich 63 sind seit 3 Jahren Besitzer einer Odin 820. Unser Segelrevier ist die Ostsee. Unser Liegeplatz Flensburg. In diesem Jahr haben wir mit unserer Odin schon Winde von 7 Bf abgewttert. Jetzt möchte ich einige Veränderungen am Boot vornehmen wie Umbau der Ruderblätter usw. da die Kursstabilität bei dem Boot nach einer Wende nicht so toll ist. Jetzt suchen wir Odinsegler, möglichst in der Ostsee, um Erfahrungen austauschen zu können.

Wo ist das Problem ?

Könnte mir vorstellen, dass das Boot sehr luvgierig ist,´: http://www.odin-yacht.de/Odin%20nova%20Werft.htm

mantaspeed
22.01.2015, 18:30
Hi
Ich habe das bei der Mc Gregor gut nachvollziehen können, die ist sehr luvgierig gewesen, selbst bei mehr raumen Wind war der Kurs schwer zu halten, Halbwind und hart am Wind war nur bei wenig bis mittleren Wind vernünftig möglich.

Mit einer Verdoppelung der Ruderfläche sowie anständiger Vorbalancierung bekam die Mc Gregor so viel mehr Lateralfläche, dass sich bei gesamt ausgefahrenen Schwert die Kursstabilität bei fast allen Bedingungen stark verbesserte. Die Luvgierigkeit ist nahezu eliminiert. Segelfehler wurden vorher durch das starke Anluven ausgemerzt, danach ist Betreff Reffen und genau Steuern etwas Vorsicht geboten. Das Boot segelt jedoch um Welten besser als vorher. Die vergrößerten Ruder mußten Betreff Aufhängungen kräftig verstärkt werden.

Da die Mc Gregor ähnlich gebaut ist könnte das bei der Odin auch eine signifikante Verbesserung bringen.

lady.manuela
11.08.2015, 14:35
moin, moin, ... unter Erfahrungsaustausch wollte ich einfach mal unsere ersten Eindrücke der neuen Odin schildern

Wo legen wir unser Geld am besten an ??? … ganz einfach – an einem Steg !!!

Jihaa, wir sind froh, dass wir uns für eine Odin entschieden haben. Nun gibt es ja böse Zungen, die behaupten, dass ein solcher Motorsegler weder ein richtiges Motor- noch ein vollwertiges Segelboot ist. Diese Leute haben nie eine Odyn nova de lux besessen.
Der Spaß geht schon los, wenn man den Dampfer ins Wasser läßt. Geschmeidig flutscht die Odin mit ihren 1,5 t auf der Slippe ins nasse Element. Während der Pott noch eine gute Tonne Wasser als Balast aufnimmt, gibt’s in der Nächsten Kneipe von dem Geld das man fürs Kranen gespart hat, ne ordentliche Stärkung und ein zünftiges Anlegelebier. Passend zum Thema zieht man dann an bord am Flaschenzug, stellt damit spielend leicht den 9 m Alu-Mast auf, fädelt noch zwei, drei Tampen irgendwo durch, sichert alles mit einem Mutti-Knoten, und dann geht’s mit der selbigen nach einem tollen Segelmanöern ab ins Schilf. Das Schwert läßt sich komplett einziehen, und so kann man sich selbst im Wattmehr total trocken fallen lassen. Über eine kleine Badeplattform gelangt man mit einer komfortablen Leiter direkt ins Wasser. Wenn dann alle wieder frrisch und munter an Bord sind, schließt man mit einem Klappsitz den hinteren Bereich des Familienbootes so ab, dass keine kleinen Kinder bei irgendeiner Zeckelei Richtung Motor durchrutschen können und gleich Schraubenfutter werden. Gemütlich sitzt man im Halbkreis um einen in alle Himmelsrichtungen verschiebbaren Cockpit-Tisch, und läßt mit der Klampfe den Abend im Sonnenuntergang ausklingen. Schlafplätze hat die Yacht ganze 6 !!! … und Bunkerplatz scheinbar unendlich. In den Backskisten im Cockpit verschwanden bei uns eine Kiste Bier, Werkzeug, der Grill samt Holzkohle, Rettungswesten, sowie Tampen, Ankerball und das komplette Angelgedöns. Nein – der Sprit hat eine Extraklappe von der Badeplattform aus für mindestens 50 l plus Öl etc. und selbst im Bad gabs nicht nur unterm Waschbecken Platz für den Putzkram, in einem Extrafach hätten Badetücher einer ganzen Schulklasse Platz.
Nun ließen sich unsere 9,7 und 3-jährigen Enkel im großen hinterhergezogenem Ring super bespaßen. Der 31- jährige Sohn indes reiste mit einem Wakebord an. Kein Problem, Mast legen, Wassertankleeren, Mutti auf die Bugspitze und der Mercury bringt bei 30 km/h die Odin nova de lux in Gleitfahrt und der Sohnemann tanz am Seil über die Wellenberge. Was fehlt diesem Boot ??? Nichts !!! Und mit Norbert Schmidt als Verkäufer hat man das Gefühl, dass er wie ein Vater zu jeder Odin ist, die bei ihm vom Stapel läuft, und zu uns natürlich auch. Er stand mit Rat und Tat immer zur Seite, selbst im Urlaub hinterließ er uns eine Telefonnummer. Schon als wir uns kennen lernten, sah er ein, dass wir nicht alles brauchen, was es an Zubehör gibt. Aber er empfahl uns unter anderem die 80 PS für meinen Mann und für mich das Lazy Jack. Und auch bei den beiden Extras war unser Geld gut angelegt.