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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zwölfer auf der hanseboot ausgestellt



ventum
19.10.2001, 13:08
Hallo Segler und andere Wassersportbegeisterte,
die Segelkameradschaft Ostsee, die Yachtwerft Glückstadt und die Messe Hamburg stellen auf der diesjährigen "hanseboot" unsere 12mR Yacht ANITA, Baujahr 1938 bei A + R in Lemwerder, aus. Shiplover sollten sich die seltene Gelegenheit, dieses zum Fahrtensegler umgebaute Schiff anzusehen, nicht entgehen lassen...
Näheres gibt es auf unserer Homepage www.skostsee.org.
Man sieht sich...

ventum
07.11.2001, 14:29
"Alte Dame machte gute Figur"
Der Auftritt der 63 Jahre alten ANITA auf der diesjährigen hanseboot war ein voller Erfolg.Das Publikumsinteresse an dem vor dem Messeeingang Ost aufgestellten Zwölfer war enorm; immer wieder wurden wir auf die elegante Rumpfform des Langkielers und auf den guten Erhaltungszustand unseres Schiffes angesprochen- ein Punkt, auf den wir natürlich besonders stolz sind.
Zwei Bilder des aufgepallten 70-Fussers gibt`s auf der Homepage:
www.SKOSTSEE.org
Helmut

peter-blake
07.11.2001, 14:44
Die Bilder bei 11-12Bft von der Anita sind noch viel besser. Da gruselt es einem direkt. Respekt. War das nicht der törn wo die Anita aus quasi Seenot nach Helgoland geschleppt wurde?

Schade dass man hier keine Fotos mehr ins Forum stellen kann. Das wären meine Favoriten.

Schaut mal rein:

http://home.t-online.de/home/skostsee/boot2.jpg

http://home.t-online.de/home/skostsee/boot1.jpg


Wer mir jetzt noch erzählt (nicht die die auf diesem Schiff damals dabei waren) er wäre schon bei 11-12 Bft mit seinem Yoghurtbecher gesegelt, der sollte sich vorher diese Bilder ansehen. Das gibts nämlich glücklicherweise gaaaaaaanz selten.
--
Blake

ventum
07.11.2001, 16:42
Hallo Peter,
diese Bilder sind am 2.Oktober1997 entstanden.
Die ANITA war zuvor in den frühen Morgenstunden, bei Dunkelheit, aus einer etwa 8 m hohen Welle "gefallen", als diese plötzlich zum Brecher wurde. Das Schiff segelte zu diesem Zeitpunkt knapp unterhalb des Wellenkamms, so dass der Sturz nicht mehr zu vermeiden war.
Da der Brecher unter anderem den Lukendeckel der Achterlast abgerissen hatte, drang binnen Sekunden,während sich das Schiff wieder aufrichtete, mehrere Tonnen Wasser ein. In dieser Situation hat der damalige Skipper einen Notruf abgesetzt, um einem eventuellen Absaufen der Stromversorgung zuvorzukommen.
Die Seenotlage wurde wenig später wieder aufgehoben. Das Schiff konnte in weniger als einer Stunde gelenzt werden und war dann wieder klar. ANITA ist selbständig nach Helgoland gelaufen; die W.KAISEN, die sofort ausgelaufen war, hat das Schiff bis dorthin begleitet.
Aus unserer Sicht ist i.Ü. dieser Vorfall damals in den Boulevardmedien nahezu hemmungslos übertrieben dargestellt worden.
Gruss, Helmut