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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nochmal MOB - Seeamtsverhandlung



Anneke
21.11.2001, 13:43
So stand es heute in der Zeitung:


Seeamt: Der Tod des Seglers wäre vermeidbar gewesen

Schiffsführer trifft Mitschuld / Leiche nach vier Wochen gefunden


Mitverantwortlich für den Tod eines Seglers auf der Yacht „Merlin“ ist nach Meinung des Bremerhavener Seeamts der Schiffsführer. Die Experten bezeichneten es als fehlerhaft, dass er das Großsegel nur unzureichend gesichert und nicht das Tragen von Rettungswesten angeordnet habe. Der verunglückte Segler ertrank in der Ostsee, nachdem ihn der unerwartet herumschlagende Großbaum am Kopf getroffen hatte.
Was in vielen zehntausend Fällen gutgeht, ging dieses Mal auf tödliche Weise schief – diese bittere Erfahrung machte die Besatzung der gut zehn Meter langen Segelyacht „Merlin“, als sie sich Anfang Juli dieses Jahres von der Mündung der Schlei aus auf dem Weg nach Stockholm befand. Die vier Freizeitsegler fuhren bei achterlichem Wind der Stärke 2 bis 3 einige Meilen nahe der dänischen Insel Langeland. Großsegel und Genua befanden sich in sogenannter Schmetterlingsstellung.
Als der Wind etwas zunahm, ließ der Schiffsführer die große Genua durch das kleinere Focksegel ersetzen, während das Großsegel durch den sogenannten “Bullenstander“ auf der Backbordseite fixiert blieb. Nachdem die Arbeiten an Deck fast beendet waren und nur noch das geborgene Segel zusammengelegt werden musste, passierte es. “Da gab es diesen fürchterlichen Wahnsinnsknall“, berichtete eine Zeugin, die bereits achtern im Cockpit auf einer Backskiste saß.
Der neben ihr stehende Mitsegler erhielt von dem losgerissenen Baum des Großsegels einen Schlag gegen den Kopf, stürzte über Bord und versank vor den Augen seiner mitreisenden schwangeren Ehefrau in der See.
Seine Leiche wurde erst vier Wochen später auf Fehmarn am Strand gefunden. Die Diagnose der Mediziner lautete Tod durch Ertrinken; die Verletzungen am Kopf seien nicht tödlich gewesen.
Diese Tatsache veranlasste das Seeamt zu der Feststellung, dass der Tod des Seglers vermeidbar gewesen wäre, wenn er, wie empfohlen, eine Arbeitssicherheitsweste getragen hätte.
Hinzu kam nach Auffassung der Experten der Fehler des Schiffsführers bei der Befestigung des Bullenstanders. Dabei habe er einen zu dünnen Tampen genommen und ihn zudem an einem ungeeigneten Metallring befestigt. Damit habe er gegen die seemännische Sorgfaltspflicht verstoßen, meinte das Seeamt.
Falsch war es auch, dass dem Verunglückten nicht sofort ein Rettungsring nachgeworfen wurde. Da der Mann aber sofort versank und nicht wieder auftauchte, sei dieser Punkt im Gegensatz zu den anderen beiden Fehlern nicht mitursächlich für den Tod des Seglers gewesen.
Zu seiner Entlastung hatte der Skipper unter anderem darauf verwiesen, dass er die Yacht steuerte und gleichzeitig die in Panik geratene Ehefrau des Verunglückten daran hindern musste, ihrem Mann hinterherzuspringen.

Strandpirat
21.11.2001, 14:01
Also da hat man echt keine Lust mehr zu skippern. 2-3 Bft! Wer trägt denn da eine Rettungsweste? Jetzt labert mich bloss nicht voll das es sicherer ist IMMER eine Weste zu tragen. Es ist auch sicherer IMMER angeleint zu sein und es wäre noch sicherer IMMER einen Helm zu tragen und mit dem Rettungskragen in der Hand herumzulaufen. Ich finde der beschriebene Fall war ein Unfall an dem niemand die Schuld trägt. Immer auf den Skipper wenn mal was passiert - das kann`s doch echt nicht sein.
Was sagt Ihr dazu.
Euer Strandpirat

HorstH
21.11.2001, 14:05
Vielen Dank Anneke für diesen Beitrag! Dem ist ja wohl nichts mehr hinzuzufürgen. Gerade im Hinblick auf die kürzliche MOB-Diskussion in diesem Forum.

Umso deutlicher wird es, wie wichtig es ist, solche Situationen immer wieder v o r dem Ernstfall zusammen mit der mitsegelnden Crew durchzuspielen, damit jeder besser auf die Gefahren sensibilisiert wird. Je sicherer der Einzelne durch wachsende Erfahrung zu werden meint, desto wichtiger wird die Einhaltung der grundsätzlichen Sicherheitsvorkehrungen.

Solche Un-Fälle passieren eben und sind nie 100%ig auszuschließen. Regelmäßiges Traioning reduziert das Risiko erheblich. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein Sicherheitsrisiko für die Crew und Schiff.

Mast und Schotbruch!
Horst

Strandpirat
21.11.2001, 14:35
Okay Horst, das stimmt, Du hast ja recht aber was willste denn üben wenn Dir der MOB sofort in den Fluten versinkt? Tauchen? Der eigentliche Knackpunkt ist doch der fehlerhafte Bulle, das hat der Skipper verbockt. Das die Crew keine Weste anhatte ist bei diesen Bedingungen Alltag. Schau dir doch die Leute an wenn sie aus den Häfen tuckern. Bei 2-3 Bft. trägt ausser Kindern so gut wie keiner Rettungswesten. Machst Du das? Bei mir an Bord wird sich ab 4-5 Bft. angeleint, auch im Cockpit und erst recht auf dem Vorschiff und nachts gilt natürlich das gleiche. Rettungswesten kann jeder tragen der will aber wer angeleint ist, fällt mir schonmal nicht in den Bach. Für jeden Unfall den Skipper ans Kreuz zu nageln finde ich einfach deprimierend.
Gruß
Strandpirat

Tamino
21.11.2001, 14:38
Selbstverständlich ist die Durchführung eines sicheren und geübten MOB Voraussetzung für unseren Segelsport. Was mich aber immer wieder stört ist, daß anschließend im warmen und sicheren Saal festgestellt wird , was man alles hätte machen können und müssen. Diese Feststellungen berücksichtigen nämlich meist nicht, daß sich die Menschen in einer extremen Ausnahmesituation befinden, die ein sonst durchaus geübtes Verhalten vergessen läßt. Panik läßt sich nicht verhindern, sie ist ein Verhaltensmerkmal. Wäre die schwangere Ehefrau hinterher gesprungen, so wären vielleicht 2 (3) Tote zu beklagen. Das im Nachhinein zu beurteilen halte ich für unmöglich.
Allgemein krankt unser "Rechtsstaat" daran, daß Juristen ohne ausreichende Fachkenntnisse aber mit einer erheblichen "Betriebsblindheit" urteilen dürfen.
--
Gruß Jens

Willy-Virus
21.11.2001, 14:42
Da ich mich im Auto IMMER anschnalle und dies auch von meinen Mitfahrern erwarte, (sonst bleiben sie draußen), und auch beim Motorradfahren, (was ich jetzt drangegeben habe), niemanden OHNE Helm mitnahm, so ist auch das Tragen einer Rettungsweste, (die Automatische), bei mir Pflicht. So lange nur 2 davon an Bord sind, werden auch nicht mehr als 2 Personen an Bord sein. Wenn man in der Plicht sitzt und leise vor sich hin segelt, kann man sie ablegen, doch spätestens beim verlassen dieser, ANLEGEN.
Ich finde es albern, diese leichten Dinger nicht tragen zu wollen, wenn sie mal Pflicht werden sollten, dann geht es ja auch. Und, wo ist der Unterschied zum Sicherheitsgurt und Motorradhelm?
Zum Sonnenbaden gehen wir vor Anker, da kann man sie dann ablegen.
Punktum!
Gruß Willy
PS. wer diesen minimalen Aufwand scheut, der sollte an Land bleiben.

Strandpirat
21.11.2001, 14:53
Original von Willy-Virus:
Da ich mich im Auto IMMER anschnalle und dies auch von meinen Mitfahrern erwarte, (sonst bleiben sie draußen), und auch beim Motorradfahren, (was ich jetzt drangegeben habe), niemanden OHNE Helm mitnahm, so ist auch das Tragen einer Rettungsweste, (die Automatische), bei mir Pflicht. So lange nur 2 davon an Bord sind, werden auch nicht mehr als 2 Personen an Bord sein. Wenn man in der Plicht sitzt und leise vor sich hin segelt, kann man sie ablegen, doch spätestens beim verlassen dieser, ANLEGEN.
Ich finde es albern, diese leichten Dinger nicht tragen zu wollen, wenn sie mal Pflicht werden sollten, dann geht es ja auch. Und, wo ist der Unterschied zum Sicherheitsgurt und Motorradhelm?
Zum Sonnenbaden gehen wir vor Anker, da kann man sie dann ablegen.
Punktum!
Gruß Willy
PS. wer diesen minimalen Aufwand scheut, der sollte an Land bleiben.



Einspruch Willy!

Meiner Meinung nach ist das Tragen der Rettungsweste eine ganz persönliche Entscheidung, ausser natürlich es wird vom Skipper angeordnet. Ich schnalle mich beim autofahren auch immer an aber ich trage zum Bsp. selten einen Helm beim radeln. Versteh mich nicht falsch, es ist natürlich immer besser im Sinne von sicherer alle Vorsichtsmassnahmen voll auszuschöpfen aber einge Dinge sind Ermessenssache. Keiner wird mir widersprechen können wenn ich behaupte es ist besser Gürtel UND Hosenträger zu benutzen, falls der Gürtel mal reisst aber wer macht das? Jetzt häng dich nicht an diesem Beispiel auf, ich weiss das das überspitzt ist. Ich glaube nicht das ich ein sorgloser Mensch bin und leichtsinnig mit meinem Leben oder dem anderer umgehe nur weil ich die Notwendigkeit eine Rettungsweste zu tragen mit der potentiellen Gefährdung abwäge.
Gruss
Strandpirat

Strandpirat
21.11.2001, 14:55
Original von Anneke:
So stand es heute in der Zeitung:


Seeamt: Der Tod des Seglers wäre vermeidbar gewesen

Schiffsführer trifft Mitschuld / Leiche nach vier Wochen gefunden


Mitverantwortlich für den Tod eines Seglers auf der Yacht „Merlin“ ist nach Meinung des Bremerhavener Seeamts der Schiffsführer. Die Experten bezeichneten es als fehlerhaft, dass er das Großsegel nur unzureichend gesichert und nicht das Tragen von Rettungswesten angeordnet habe. Der verunglückte Segler ertrank in der Ostsee, nachdem ihn der unerwartet herumschlagende Großbaum am Kopf getroffen hatte.
Was in vielen zehntausend Fällen gutgeht, ging dieses Mal auf tödliche Weise schief – diese bittere Erfahrung machte die Besatzung der gut zehn Meter langen Segelyacht „Merlin“, als sie sich Anfang Juli dieses Jahres von der Mündung der Schlei aus auf dem Weg nach Stockholm befand. Die vier Freizeitsegler fuhren bei achterlichem Wind der Stärke 2 bis 3 einige Meilen nahe der dänischen Insel Langeland. Großsegel und Genua befanden sich in sogenannter Schmetterlingsstellung.
Als der Wind etwas zunahm, ließ der Schiffsführer die große Genua durch das kleinere Focksegel ersetzen, während das Großsegel durch den sogenannten “Bullenstander“ auf der Backbordseite fixiert blieb. Nachdem die Arbeiten an Deck fast beendet waren und nur noch das geborgene Segel zusammengelegt werden musste, passierte es. “Da gab es diesen fürchterlichen Wahnsinnsknall“, berichtete eine Zeugin, die bereits achtern im Cockpit auf einer Backskiste saß.
Der neben ihr stehende Mitsegler erhielt von dem losgerissenen Baum des Großsegels einen Schlag gegen den Kopf, stürzte über Bord und versank vor den Augen seiner mitreisenden schwangeren Ehefrau in der See.
Seine Leiche wurde erst vier Wochen später auf Fehmarn am Strand gefunden. Die Diagnose der Mediziner lautete Tod durch Ertrinken; die Verletzungen am Kopf seien nicht tödlich gewesen.
Diese Tatsache veranlasste das Seeamt zu der Feststellung, dass der Tod des Seglers vermeidbar gewesen wäre, wenn er, wie empfohlen, eine Arbeitssicherheitsweste getragen hätte.
Hinzu kam nach Auffassung der Experten der Fehler des Schiffsführers bei der Befestigung des Bullenstanders. Dabei habe er einen zu dünnen Tampen genommen und ihn zudem an einem ungeeigneten Metallring befestigt. Damit habe er gegen die seemännische Sorgfaltspflicht verstoßen, meinte das Seeamt.
Falsch war es auch, dass dem Verunglückten nicht sofort ein Rettungsring nachgeworfen wurde. Da der Mann aber sofort versank und nicht wieder auftauchte, sei dieser Punkt im Gegensatz zu den anderen beiden Fehlern nicht mitursächlich für den Tod des Seglers gewesen.
Zu seiner Entlastung hatte der Skipper unter anderem darauf verwiesen, dass er die Yacht steuerte und gleichzeitig die in Panik geratene Ehefrau des Verunglückten daran hindern musste, ihrem Mann hinterherzuspringen.







Sorry, Mail funzt nicht. Hab ich aber eh nicht ganz verstanden. Stand da was neues drin?
Dein ratloser Strandpirat

Rheinsegler
21.11.2001, 15:11
Original von Strandpirat:
Also da hat man echt keine Lust mehr zu skippern. 2-3 Bft! Wer trägt denn da eine Rettungsweste


Ich

Rheinsegler
21.11.2001, 15:18
Hallo,

also ich finde das Ganze nicht soooo schrecklich wie einige von euch. Einer (der Skipper) trägt nunmal die Verantwortung. Das ist im übrigen Leben auch nicht anders. Die beiden Fehler waren offensichtlich: 1. Ein fehlerhafter Bullenstander - das ist ein 100% Fehler des Skippers. 2. Keine Rettungswesten angeordnet. Gute Seemannschaft bedeuted eben auch das Tragen von Rettungswesten. Hat jemand schonmal die Besatzung eines Rettungskreuzers oder eines Küstenwachschiffs ohne Rettungswesten gesehen? Ein Anordnen (inkl. Eintrag ins Logbuch) hätte ja ausgereicht. Wer die Weste dann nicht anzieht, ist tatsächlich selbst schuld, wenn er absäuft.
Der konkrete Fall zeigt übrigens wieder einmal, daß Regeln wie "Rettungsweste ab BFT5" völliger Unsinn sind. Man kann nicht vorhersagen, wann und wie ein Unfall passiert.

Gruß

Alexander

basti
21.11.2001, 18:54
Hallo!

wenn ich noch was anfügen darf.
es gab mal einen fall wo jemand an bord sich weigerte die schwimmweste anzuziehen. als der dann doch über bord ging stellte das seegericht fest dass der skipper denn mann notfalls mit gewalt hätte zwingen müssen die weste anzuziehen. der skipper hat also schuld gehabt....... ein eintrag ins logbuch reicht also nicht aus.
wie man das mit der gewalt machn soll weis ich auch nicht.

cu basti

Rheinsegler
21.11.2001, 22:01
Original von basti:
Hallo!

wenn ich noch was anfügen darf.
es gab mal einen fall wo jemand an bord sich weigerte die schwimmweste anzuziehen. als der dann doch über bord ging stellte das seegericht fest dass der skipper denn mann notfalls mit gewalt hätte zwingen müssen die weste anzuziehen. der skipper hat also schuld gehabt....... ein eintrag ins logbuch reicht also nicht aus.
wie man das mit der gewalt machn soll weis ich auch nicht.

cu basti



Hallo,

das ist mir auch unklar. Vielleicht ist die Skippereigenschaft ja ein ausreichendes Bedürfnis für einen Waffenschein.

Gruß

Alexander

skipper
21.11.2001, 22:21
Original von Rheinsegler:
...Der konkrete Fall zeigt übrigens wieder einmal, daß Regeln wie "Rettungsweste ab BFT5" völliger Unsinn sind. Man kann nicht vorhersagen, wann und wie ein Unfall passiert.

Gruß

Alexander

Ich denke das ist der entscheidene Satz, keiner weiß im voraus wann, was und warum gefährlich wird. Die Konsequenz ist doch, wie o.g., immer Weste tragen, wer sich auf dem Boot bewegt! Nicht fragen, machen. Dazu dann die viel beschriebene gute Seemanschaft und die Jungs (gibt es da eigentlich auch Mädels?) der DGZRS brauchen sich nur noch um Surfer und MOBO-Fahrer kümmern. Ist Theorie, ich weiß, die Weste versagt und der Skipper ist dann trotzdem dran, weil er vielleicht die TÜV-Plakete nicht geprüft hat, kann ich mir lebhaft vorstellen. Zuhause bleiben, Rotwein trinken und Euro-Sports gucken? Es sollen auch schon Menschen vom Sofa gefallen sein!


--
_(\_ skipper

Anneke
21.11.2001, 22:43
Original von Strandpirat:


Sorry, Mail funzt nicht. Hab ich aber eh nicht ganz verstanden. Stand da was neues drin?
Dein ratloser Strandpirat





Nee Strandpirat,

ich hatte zuerst versucht Dir den Artikel zu mailen, und als das nicht klappte, hab ich die Sache ins Forum gestellt - ist ja wohl auch wirklich von allgemeinem Interesse.

Lieber Gruß
Anneke

Willy-Virus
21.11.2001, 22:44
Hallo oller Strandpirat,
was der Skipper macht, ist ausschließlich seine Sache, (von der Vorbildfunktion mal abgesehen), doch für seine Mitsegler trägt er die Verantwortung. Und, das sollte allgemein bekannt sein, es gilt an Bord noch immer: Der Skipper trägt für alles die Verantwortung und kann das Tragen einer Weste ANORDNEN! Dieser Anordnung ist Folge zu leisten! Von jedem an Bord!!
Aber, ich spreche hier nur für mich, es muss jeder für sich entscheiden, wie er es handhabt. Der Katzenjammer ist erst dann groß, wenn wirklich etwas passiert.
Allzeit eine sichere Fahrt, Willy
PS. ist nicht Oberlehrerhaft oder gar böse gemeint......

uwekoerner
21.11.2001, 23:17
Sicherlich ist es nicht möglich, jetzt die Situation auf der `Merlin`zu beurteilen. Doch bei 2-3 Windstärken, bei achterlichen Winden von Schleimünde in Richtung Langeland, da gibt es nicht viel Schwell, warum hat der Steuermann `ne Patenthalse gefahren? In diesem Fall war es auch noch der Skipper! Ich denke, der entscheidende Fehler wurde am Ruder gemacht. `Vor dem Wind`- Kurse
sind nun mal nicht so ganz ohne. Ein Skipper muß das wissen und
damit umgehen können. Ich hätte bei den beschriebenen Windver-
hältnissen auch keine Rettungswesten angelegt, bzw. anlegen lassen,

trauriger Gruß, Uwe Koerner

Sunmagic44
21.11.2001, 23:36
Original von uwekoerner:
Sicherlich ist es nicht möglich, jetzt die Situation auf der `Merlin`zu beurteilen. Doch bei 2-3 Windstärken, bei achterlichen Winden von Schleimünde in Richtung Langeland, da gibt es nicht viel Schwell, warum hat der Steuermann `ne Patenthalse gefahren? In diesem Fall war es auch noch der Skipper! Ich denke, der entscheidende Fehler wurde am Ruder gemacht. `Vor dem Wind`- Kurse
sind nun mal nicht so ganz ohne. Ein Skipper muß das wissen und
damit umgehen können. Ich hätte bei den beschriebenen Windver-
hältnissen auch keine Rettungswesten angelegt, bzw. anlegen lassen,


Ich kann dir nur vollkommen Recht geben.
Es ist im Nachhinein nicht sinnvoll über die Auswirkungen und das "Was wäre wenn" zu diskutieren.
Viel einfacher ist die Ursache zu bewerten. Wenn ich als Skipper platt vor dem Laken fahre gilt auch bei 2-3 Bft meine Aufmerksamkeit dem Kurs und der Segelstellung. Hier hat aber der Steuermann eindeutig versagt, sonst wäre es nicht zui der Situation gekommen. Wenn ggf. kein Platz für eine entsprechende Kurskorrektur vorhanden war, so hätte er die Situation erkennen müssen und alle Crewmitglieder unmissverständlich zu erhöhter Vorsicht wegen einer drohenden Patenthalse aufrufen müssen. Bei diesen Verhältnissen und dem Schiff ist eine Patenthalse auch etwas gemütlicher als auf einem 49er bei 5 Bft

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Gerwin

michaelr
21.11.2001, 23:47
Hallo,
das Beispiel der Merlin zeigt doch gerade das es mit Schwimmweste nicht zu dem Unglück gekommen wäre. Bei uns wird immer die Schwimmweste angezogen sobald sich das Schiff bewegt. Wir kriegen dann zwar manchmal im Hafen mitleidige Blicke ab, mir ist die Sicherheit aber wichtiger. Ich würde mich ja auch nicht unangegurtet in das Auto setzen. In Skandinavien ist es unterhalb einer bestimmten Bootsgrösse ( 12 m ?? ) übrigens Pflicht Schwimmwesten zu benutzen. Skipper die darauf vertrauen das nichts passiert wissen es eben nicht besser ( oder sind Egoisten ).

Michael

Strandpirat
22.11.2001, 10:04
Original von Willy-Virus:
Hallo oller Strandpirat,
was der Skipper macht, ist ausschließlich seine Sache, (von der Vorbildfunktion mal abgesehen), doch für seine Mitsegler trägt er die Verantwortung. Und, das sollte allgemein bekannt sein, es gilt an Bord noch immer: Der Skipper trägt für alles die Verantwortung und kann das Tragen einer Weste ANORDNEN! Dieser Anordnung ist Folge zu leisten! Von jedem an Bord!!
Aber, ich spreche hier nur für mich, es muss jeder für sich entscheiden, wie er es handhabt. Der Katzenjammer ist erst dann groß, wenn wirklich etwas passiert.
Allzeit eine sichere Fahrt, Willy
PS. ist nicht Oberlehrerhaft oder gar böse gemeint......


Moin Willy,
sag ich doch.
1. Was der Skipper anordnet ist Gesetz.
2. Wann der Skipper etwas anordnet entscheidet er (und muss sich ggfs. dafür verantworten)
3. Jedem an Bord steht es frei alle Sicherheitseinrichtungen zu jeder Zeit zu nutzen.
4. Kinder, Anfänger und Nichtschwimmer sind Sonderfälle und sollten immer eine Rettungsweste tragen.
Gruss
Dein Strandpirat
P.S. Kam auch nicht böse bei mir an :0)

Strandpirat
22.11.2001, 10:06
Original von Anneke:


Original von Strandpirat:


Sorry, Mail funzt nicht. Hab ich aber eh nicht ganz verstanden. Stand da was neues drin?
Dein ratloser Strandpirat





Nee Strandpirat,

ich hatte zuerst versucht Dir den Artikel zu mailen, und als das nicht klappte, hab ich die Sache ins Forum gestellt - ist ja wohl auch wirklich von allgemeinem Interesse.

Lieber Gruß
Anneke



Alles klar. Danke und Gruss.
Strandpirat

hoevel
22.11.2001, 10:33
Hallo,

bei achterlichen Wind sehe ich immer die Gefahr, dass
der Grossbaum ein Crewmitglied am Kopf trifft. Das kann
schon reichen, ob mit oder ohne Weste.
Daher müssen bei mir alle den Kopf bei achterlichen Wind
aus dem Schlagbereich des Baums halten. Achtern im Cockpit
gibt es eine Markierung, wie weit der Baum reicht.
Natürlich würde bei einer Verhandlung das alles nichts gelten.
Aber eine Kopfverletzung weniger ist auch was!
Gruss!

hoevel

tomberger
22.11.2001, 12:42
Original von Strandpirat:
3. Jedem an Bord steht es frei alle Sicherheitseinrichtungen zu jeder Zeit zu nutzen.


Du hast es sicher nicht so gemeint, aber da hat der Skipper wohl doch noch ein Wörtchen mitzureden. Oder würdest Du zum Geburtstag auch gerne mal rotes Feuerwerk abfeuern, alle anderen Schiffe in der Nähe über DSC Notruf zur Feier einladen, die Epirb ausprobieren oder einfach mal die rote Nebelkerze anzünden?

Tom Berger

Strandpirat
22.11.2001, 13:24
Original von tomberger:


Original von Strandpirat:
3. Jedem an Bord steht es frei alle Sicherheitseinrichtungen zu jeder Zeit zu nutzen.


Du hast es sicher nicht so gemeint, aber da hat der Skipper wohl doch noch ein Wörtchen mitzureden. Oder würdest Du zum Geburtstag auch gerne mal rotes Feuerwerk abfeuern, alle anderen Schiffe in der Nähe über DSC Notruf zur Feier einladen, die Epirb ausprobieren oder einfach mal die rote Nebelkerze anzünden?

Tom Berger



Was Du da aufzählst ist mitnichten Sicherheits- sondern vielmehr NOTFALLequipment, insofern verstehe ich Deine Frage nicht so ganz.
Soll ich jetzt auch noch einzeln aufführen was alles dazu gehört oder lassen wir es lieber? Es liegt natürlich immer ein gewisser Charme darin, Spitzfindigkeiten und Wortspielreien auszutauschen. Liege ich da richtig, wenn ich Dein Posting unter dieser Rubrik abhefte?
Mit bestem Gruss
Der Strandpirat

Wolf_Hp
22.11.2001, 16:33
Hallo,

die dem Presseartikel zugrunde liegende Entscheidung des Seeamtes würde ich gerne mal im Original-Wortlaut lesen - kennt jemand das Aktenzeichen? Sind die Entscheidungen des Seeamtes vielleicht sogar irgendwo im I-Net veröffentlicht? Jedenfalls dürfte die Entscheidung ziemlich weitreichende Konsequenzen haben, wenn sich ein Skipper nicht dem Fahrlässigkeitsvorwurf ausgesetzt sehen will... - das möchte ich schon gern etwas genauer wissen....

Viele Grüße, Wolf

Eastsailor
23.11.2001, 14:54
Das Leben ist das eine und die Interpretation des Lebens durch die Seeamtsverhandlungen das andere. Manchmal hat man den Eindruck das es denen hauptsächlich darum geht irgend jemand zum verknacken zu haben um die Kosten der Verhandlung reinzubekommen.

Zwei Beispiele:

1. Skipperpaar segelt, Skipper geht über Bord (angeleint) und ertrinkt in der Bugwelle weil Sie nicht die Kraft aufbringt Ihn zu bergen. Sie wird vom Seeamt zum 1. Offizier erklärt und bekommt aus welchen nichtssagenden Gründen weiß ich nicht mehr die Schuld. Wenn sie wie im zweiten Fall zum Passagier erklärt worden hätte man niemanden zum verknacken gehabt.

2. Skipperpaar strandet und kann sich retten, eigentlich nichts passiert. Seeamt erklärt die Ehefrau zum Passagier und verknackt den Skipper wegen Gefährdung von Passagieren. Als erster Offizier wäre kein verknacken möglich gewesen.

Die Fälle wurden im Palstek oder Jacht vor einiger Zeit geschildert mit dem Thema Passagier oder erster Offizier und sollen nur als Beispiel für meine obige These gelten.

MfG Eastsailor

skipper
23.11.2001, 15:05
"Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich in Gotteshand." Wie wahr, wie wahr!

Trotzdem, schönes Wochenende!
--
_(\_ skipper

Tamino
23.11.2001, 21:34
[quote]
Original von skipper:
"Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich in Gotteshand." Wie wahr, wie wahr!


Auf See in Gotteshand, vor Gericht in T......hand !
--
Gruß Jens

Rheinsegler
23.11.2001, 22:41
"Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich in Gotteshand."


Stimmt vollkommen. Ein Seeamt ist aber kein Gericht. Vor dem Seamt bist Du verloren.

Charterer
25.11.2001, 18:26
Die hier gegebenen Antworten bestätigen das Urteil des Seeamts.
Es weiß, wie der Unfall hätte vermieden werden können.
Wie überall: Es kommt auf das Können des Skippers an, d.h. u.a. die Erfahrung, wann er wo,wie,etwas bemerkt, wem er wann,wie,wo etwas beibringt oder wem er wann,wie,wo etwas zutraut.
Noch nicht erwähnt wurde hier bei den Antworten ein guter Crew-Vertrag (alle Jahre wieder ein Thema in den Segelzeitschriften), der ein Crewmitglied nicht als Gast, sondern -grobe Fahrlässigkeit ausgenommen- als selbstverantwortlich bestimmt. Dieser Vertrag soll angeblich helfen,im Todesfall Forderungen von Angehörigen (z.B. Zahlung der Ausbildung d. Kinder etc.) abzuwehren.
--
Mit freundlichem Gruß,
(ein) Charterer

Berni
25.11.2001, 21:38
Hallo Leute,

ich weiß nicht, was es da zu diskutieren gibt ? Der Skipper hat grundsätzlich die Pflicht, Gefahren für Leib, Seele und Schiff abzuwenden. Und Dazu hatte er, wenn der Vortrag von Anneke stimmt, im Vorwege Möglichkeiten genug:

1. bei schwabbelwasser und wenig Wind steht vor dem Wind keiner im Dunstkreis des Grossbaum´s !

2. Wenn Manöver gefahren werden, wird ein sicherer Kurs gesteuert !

3. Schwimmweste sollte sein. -Wird, (zugegeben auch bei mir) nicht häufig benutzt !


Und Zuletzt: Ein Bullenstander ist grundsätzlich eine heikle Sache und sollte schon garnicht als "Versicherung" für an Deck wandelnde Crewmitglieder ausgelegt werden.

Ich als Skipper, bin mir bei allem bewusst, das ich die Verantwortung habe und zu selbiger gezogen werde, wenn was passiert! Wenn ich das nicht will, sollte ich es bleiben lassen!

Gruß Berni

billy
26.11.2001, 05:10
Hallo,

wäre er bei den Bedingungen bloß im Hafen geblieben! Hier gäb´s nichts zu sabbeln und der Mann wäre wohl noch am Leben. Die wahren Details wird man sowieso nicht erfahren, da wegen der Versicherungen oft nicht die ganze Wahrheit erzählt wird. Also ist alles hypothekisch.
Ergebnis trotzdem: Ich bin für ein Kleinkreuzer- und Jollengesetz. Helmpflicht für alle Jollen, zusätzlich Handschuhpflicht ebenso wie Westenpflicht für alle Schiffe unter 9,90m. Meins ist nämlich 10m! Dazu muß das Equipment TÜV geprüft sein, ein GS-Zeichen und die Typzulassung des GLs besitzen, und jedes Frühjahr neu abgenommen werden. Dazu ist endlich eine Prüfung zum richtigen Gebrauch dieser Dinge abzulegen und durch einen entsprechenden Eintrag im Führerschein zu bestätigen. Ein entsprechendes Abzeichen auf der Mütze oder dem Blazer läßt alle anderen neidisch werden, sodaß auch die Skipper der größeren Yachten unbedingt in den gleichen Stand erhoben werden möchten. Leider sollen diese dann die dreifache Prüfungsgebühr entrichten, da ihre Schiffe ja im Mittel dreimal so groß sind.
Laßt mich die nächsten dreißig Jahre bloß so weiterfahren, wie die letzten vierzig!
Es lebe die Freiheit der Meere!

klala
26.11.2001, 10:09
Oh Billy, mir ist beim Lesen Deines Beitrages richtig schlecht geworden. Zum Glück haben die letzten 2 Sätze alles wieder gerade gerückt. Recht hast Du.
--
Klaus

Klotzfisch
26.11.2001, 11:45
Moin,

Ich find Rettungswesten auf See ok.
egal bei welchem Wind.

Handbreit der Klotzfisch

Strandpirat
26.11.2001, 13:48
Original von Klotzfisch:
Moin,

Ich find Rettungswesten auf See ok.
egal bei welchem Wind.

Handbreit der Klotzfisch


Ich find Teewurst auf See auch ok, auch egal bei welchem Wind *lach*
Sorry aber DER Spruch kam echt göttlich, Klotzfisch.
(Nicht böse sein)
Der Strandpirat

Klotzfisch
26.11.2001, 16:16
Original von Strandpirat:





Ich find Teewurst auf See auch ok, auch egal bei welchem Wind *lach*
Sorry aber DER Spruch kam echt göttlich, Klotzfisch.
(Nicht böse sein)
Der Strandpirat





I Wo warum denn ?
jedem seine Meinung dazu ist das hier doch da ? oder

Strandpirat
26.11.2001, 16:21
Klaro, das sei Dir auch unbenommen. Aber Deine Feststellung das Rettungswesten auf See ok sind ist ja wohl nicht die Frage, sondern wann sie angelegt werden. Rettungswesten sind übrigens nicht nur ok auf See sondern vorgeschrieben.
Mit augenzwinkernden Grüssen
Der Strandpirat

-stefan
27.11.2001, 18:21
Hi Freunde,

ihr schweift wieder in die Grundsatzdiskussion ´Rettungsweste´ ab.

Wie zum Kuckuck kann ein Skipper eine Patenthalse fahren, wenns grad mal idealste Seebedingungen hat ?

Und wenn der Skipper zum Vorsegelwechsel seine Crew auf´m Vorschiff rumturnen lässt, warum luvt der dann in drei Teufels Namen nicht einfach etwas weiter an ?

Kann das Segel ja offen lassen, hat aber mehr Sicherheit. Das Ah und Oh an Bord - Diskussion wie fang ich den MOB wieder ein hin oder her - kann doch wohl nur heißen daß mir unter keinen Umständen jemand in den Teich fällt !

Und dann - bitte genau lesen - der MOB stand im Cockpit ! Wieso STEHT der da bei Platt-vor-dem-Laken ?

Klar wär der MOB oben geblieben bei Rettungsweste - aber ernsthaft, bei 2- 3 Bft. tragen die tagsüber fast nur Dänen ( find ich übrigens nicht schlecht, trag aber selber auch keine ?? )

Wenn ich das richtig lese, dann ist auch nicht der Tampen gerissen, sondern der Metallring abgeflogen, an dem selbiger befestigt war. Einen geeigneten Metallring auf dem Vorschiff finde ich aber nur am Anker ( der fliegt aber nicht ) oder falls ich diese Relingshalterung für den Spibaum habe oder ein evtl. Heißauge für den Niederholer des Spibaumes. Alles nicht so richtig geeignet . . .

Das ganze Szenario ist schlichtweg auf Unachtsamkeit zurückzuführen und da ist der Skipper nunmal der, der die Verantwortung trägt - egal ob er selbst Ruder geht oder nicht.

Und letztendlich ist das auch gut so. Wer diese Autorität nicht anerkennt und sich über Anweisungen des Skippers hinwegsetzt - auch wenn sie einem nicht gefallen - gehört irgendsowas wie kielgeholt. Wer als Skipper diese Autorität nicht durchsetzen kann aber irgendwie genauso . . .
--
mfg
Stefan
E-Mail im Profil

Chris-b
02.12.2001, 22:40
Original von Eastsailor:
...

Zwei Beispiele:

1. Skipperpaar segelt, Skipper geht über Bord (angeleint) und ertrinkt in der Bugwelle weil Sie nicht die Kraft aufbringt Ihn zu bergen. Sie wird vom Seeamt zum 1. Offizier erklärt und bekommt ... die Schuld.
2. Skipperpaar strandet und kann sich retten, ... Seeamt erklärt die Ehefrau zum Passagier ...


Hallo Eastsailor

die Urteilsbegündungen wären spannend ... Denn wenn die Skipperfrau im ersten Falls über qualifizieres Know How verfügt (sprich Bootführerseine, Seemeilen, Reviererfahrung usw usw.) im zweiten Fall aber eben ohne erkennbare Erfahrung ("Nein Schatz, den anderen Strick, den mit der gelben Markierung um das runde Ding wickeln!"), dann wären die Entscheidungen durchaus nachvollziehbar. In welchen Palsteck stand denn die Story??


Gruß
Christoph

[ Dieser Beitrag wurde von Chris-b am 02.12.2001 editiert. ]

Eastsailor
05.12.2001, 17:38
In beiden Fällen gleiche Erfahrung und Ausbildung. Ich suche dir den Artikel raus (bald vielleicht).

MfG Eastsailor

-stefan
05.12.2001, 18:16
Hallo Eastsailor !

Wenn 1. der Fall auf dem Ijselmeer war, bei dem sich der Skipper angeleint in den Hafen schleppen lassen wollte dann ist es vielleicht nachvollziehbar, denn beide hatten Jahrelange Segelerfahrung und das Seegericht kam zu keiner einleuchtenden Begründung, warum man den Skipper nicht über die Badeleiter an Bord geholt hat, zumal er unverletzt war. . .

Wenns noch so einen Fall gibt --> nix für ungut.
--
mfg
Stefan
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