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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hamburger Yachthandel HYH



felixfelix
21.11.2001, 18:36
Habe sehr große Probleme (Knebelvertrag) mit dem HYH.Wüßte gerne, ob schon Jemand ähnliche Erfahrung gemacht hat, was mir auf dem juristischen Weg sehr helfen würde. Hoffe auf Solidarität unter ähnlich leidenen Seglern.

strittmatter
22.11.2001, 19:07
Hallo Felix,
es gibt offensichtlich jede Menge Leidensgenossen, was Dir aber wohl nichts nutzen wird, weil die Verträge wohl in der Regel juristisch korrekt sind. Es bleibt nur die Hoffnung, dass sich die geschickten Praktiken langsam herumsprechen. Warum sich diesem Thema nicht längst eines der Segelmagazine angenommen hat wundert mich. Ich hatte schon vor einiger Zeit einmal nach Leidensgenossen gefandet, mir wurde dann aber eine Klage wegen Geschäftsschädigung per Rechtsanwalt zugestellt. Sei also vorsichtig.
Viel Glück.
Gruß winfried

peter-blake
22.11.2001, 19:38
Hört hört. Das sollte doch wirklich mal ein Thema für die Redaktion sein....
--
Blake

sunwind
22.11.2001, 20:08
Hallo felixfelix

um was geht es eigentlich bei den Problemen?

Gruß Sunwind

Tamino
22.11.2001, 20:44
Hört, hört, Klage wegen Geschäftsschädigung. Wir sollten das Thema hier vertiefen. Versteht sich von selbst, daß die Kommentare der Wahrheit entsprechen müssen. Dann soll mal eine Firma gegen zig Segler klagen. Das dürfte der größte Flop werden
--
Gruß Jens

michaelr
22.11.2001, 22:20
Hallo,
ich will mehr wissen, macht doch einen neuen Thread auf und erzählt mal was eine fiktive Firma so machen könnte ... ohne Namen zu erwähnen ...

Michael

felixfelix
22.11.2001, 22:35
Wollte meinen Segler,Seamaster 815,für 19.000,bei Kauf wie gesehen ohne etwas zu machen,für 17.000 verkaufen.Als absoluten Tiefspreis quälte man mich auf 16.000 runter.Alles was darüber hinaus erzielt würde steht dem Makler zu,mindest aber 5.000+MWSt.Ich ging davon aus,das dies den künftiegen Käufer belastet und war so gutgläubig und unterschrieb.Als es mir dämmerte,wollte ich den Preis durch Eigenleistung auf die 19.000 bringen.Antwort:nur die zusätsliche Aufrüstung erhöht den Preis und wenn ich das Schiff nicht auf Vordermann bringe machen sie es zum Sonderpreis von 100 die Stunde.Das war Sonntag 18.11 Mittag.Abends schickte ich die Vertragskündigung.Als ich Montag 19.11 fragte ob die Kündigung angekommen sei,sagte man mir,das das Schiff bedauerlicherweise am Sonntagnachmittag zum Sonderpreis von 16.000 verkauft worden sei.16.000-5.000 Provision-1.800 Trailerkosten-200 Reinigungsgebühr,alles +MWSt.macht für sie den Traumbetragvon 7.800 DM.Meinen Zustand muß ich wohl nicht beschreiben und klage nun auf Sittenwiederigkeit des Vertrages.(40%Maklergebühr)Freue mich über Sendung ähnlicher Erfahrung für meinen Anwalt.

Jan_Matthaei
26.12.2001, 01:50
[quote]
Hallo FelixFelix,
das was Du da schreibst deckt sich so ziemlich mit den Informationen die damals in der Zeitung standen. Ich weiß leider nicht mehr genau wann das war, habe auch in den Suchmaschinen bisher nichts finden können. Ich geb Dir aber den Tip sehr vorsichtig zu sein mit Äußerungen über diese Fa. in der Öffentlichkeit. Eine Abmahnung wegen Geschäftsschädigung hat man ganz schnell am Hals. Also immer vorsichtig mit Firmennamen usw.

Falls mir noch was einfällt werde ich es Dich wissen lassen.
Ansonsten viel Glück bei Deiner Sache.

Gruß Jan

Buchtenbummler
26.12.2001, 12:47
Hallo

1. Ich habe mit keinem der Diskutanten und Diskutierten was zu tun... (kenne die auch nicht)


2. LESEN kann eigentlich in Deutschland fast jede/r... und wenn man einen - solchen - Vertrag unterzeichnet, sollte man sich halt darüber im Klaren sein, was da steht.

3. Wenn man sich UNKLAR ist, kann man sich hinterher nur wundern: es gibt fachkundige Rechtsanwälte, die AUCH (und gerne) für ein paar hundert Mark einen Vertrag prüfen.

Warum wurde solch fachkundiger Rat nicht VORHER eingeholt?

4. Ich will und kann (weil man ja alle (!!) Details einer solchen Sache kennen muß, bevor man die kommentiert), inhaltlich nicht Stellung nehmen, aber es ist m.E. falsch, wenn man die Verkaufsnebenkosten (wie oben geschehen) einfach zur Maklerprovision dazuaddiert, und sich dann über "40% Maklerprovision" empört. Was haben Transportkosten, Mwst und sonstige Kosten mit einer vereinbarten Grundprovision zu tun?

Ich möchte das hier zum Anlaß nehmen, JEDE/N , der/die offensichtlich keine oder wenig juristische und kaufmännische Sachkenntnis besitzt, doch bereits im Vorfeld sachkundigen Rat einzuholen...das NICHT zu tun, ist - wie man sieht - am falschen Ende gespart (dasselbe bezieht sich aucch auf die Käuferseite und das hier letztens schonmal andiskutierte Thema "Kaufberatung" oder "Beratung bei Kaufcharter" etc.)

Und selbst, WENN man Jurist oder Betriebswirt oder Arzt ist:
man sagt so schön

"Ein Anwalt, der sich selbst vertritt, hat einen Idioten zum Mandanten!"

Seriöse, neutrale, fachkundige Beratung ist nicht kostenlos, aber am Ende IMMER (!) BILLIGER...als hinterher Heulen, Zähneklappern und jahrelang vor Gericht herumstreiten - am Ende fressen die Kosten die Einnahmen auf... abgesehen vom nervlichen Streß!

Grüße
Hans
SY Flexen Hex´n
www.buchtenbummler.de

--
Hans Steiner
www.holidaysailing.de
SY Flexen Hex´n /Marmaris -Türkei

Tangoskipper
27.12.2001, 23:51
Original von felixfelix:
Wollte meinen Segler,Seamaster 815,für 19.000,bei Kauf wie gesehen ohne etwas zu machen,für 17.000 verkaufen.Als absoluten Tiefspreis quälte man mich auf 16.000 runter.Alles was darüber hinaus erzielt würde steht dem Makler zu,mindest aber 5.000+MWSt.Ich ging davon aus,das dies den künftiegen Käufer belastet und war so gutgläubig und unterschrieb.Als es mir dämmerte,wollte ich den Preis durch Eigenleistung auf die 19.000 bringen.Antwort:nur die zusätsliche Aufrüstung erhöht den Preis und wenn ich das Schiff nicht auf Vordermann bringe machen sie es zum Sonderpreis von 100 die Stunde.Das war Sonntag 18.11 Mittag.Abends schickte ich die Vertragskündigung.Als ich Montag 19.11 fragte ob die Kündigung angekommen sei,sagte man mir,das das Schiff bedauerlicherweise am Sonntagnachmittag zum Sonderpreis von 16.000 verkauft worden sei.16.000-5.000 Provision-1.800 Trailerkosten-200 Reinigungsgebühr,alles +MWSt.macht für sie den Traumbetragvon 7.800 DM.Meinen Zustand muß ich wohl nicht beschreiben und klage nun auf Sittenwiederigkeit des Vertrages.(40%Maklergebühr)Freue mich über Sendung ähnlicher Erfahrung für meinen Anwalt.


Ach felixfelix!
Hinterher ist man immer schlauer!
Aber stutzig wird man als Leser deiner Zeilen schon. Am Sonntag hat es dir also gedämmert. Dem entnehme ich, dass du zu diesem Zeitpunkt realisiert hast, was in dem Vertrag steht, den du unterschrieben hast. Leider war es da zu spät bzw. der Makler zu clever. Es wäre interessant zu erfahren, welchen Preis der neue Käufer auf den Tisch legen mußte!

Ein genaues Urteil kann man sich nur erlauben, wenn man den exakten Vertragstext lesen könnte - hier im Forum wohl nicht möglich.

Gruß
Tangoskipper

felixfelix
28.12.2001, 13:55
Hallo Tangoskipper,
einen Käufer hat mir der Yachthandel trotz mehrfacher und letzlich ultimativer Aufforderung durch meinen Rechtsanwalt noch nicht genannt. Wir bezweifeln, ob es tatsächlich verkauft ist!!!

Gruß Felix

werner-mg
04.01.2002, 09:51
Handelt sich hier um die Firma "Yachthandel Hamburg" , die auch
Etap vertritt, würde mich sehr interessieren, da ich vor kurzer
Zeit zu dieser Firma Kontakt aufgenommen habe bzgl. Verkauf meiner
Yacht und Kauf einer neuen Yacht ?
Bitte um Nachricht.
Gruß Werner

tagedieb
04.01.2002, 11:00
www.1aBoote.de dazu ist draussen am zaun das schild HYH

felixfelix
04.01.2002, 14:43
Hallo Werner,
die Firma heißt konkret:Hamburger Yacht Handel =HYH Geschäftsführer und,oder Gesellschafter ein Herr K.Petersen und ei Herr Voß.
Die Herren scheinen sich im Verkauf von Motorrädern und Autos auch zu verstehen, wenn man sich auf dem Gelände umsieht

Gruß Felix

tagedieb
05.01.2002, 15:09
um informations-klarheit zu behalten:

www.1aBoote.de
Hamburger Yacht Handel gmbH

Am Zaun draussen die Tel:
040- 232373
04534-251100

a) ev da einfach mal nachfragen ???
b) obs denn ein und das selbe iss
von dem hier gesprochen wird ?
c) vielleicht iss das auch ne ganz
andere firma ?
aus der web-seite
iss das nich zu erlesen ...

Rheinsegler
05.01.2002, 16:57
Hallo,

die Website und der Hamburger Yachthandel gehören wohl schon zusammen. Interessanterweise wird die Seamaster auf der Website noch zum Kauf angeboten.

Gruß

Alexander

Flipper
06.01.2002, 00:20
Hallo felixfelix,
das scheint mir in der Tat ein etwas blauäuiger Vertragsabschluß gewesen zu sein ("ging davon aus, daß dies den Käufer belastet"). Da würde ich die Schuld zunächst und vor allem bei mir selbst suchen. Ich staune immer wieder, wie oft Verträge ungelesen unterschrieben werden, ohne daß auch nur die wichtigsten Passagen klar sind. Ich würde auch nicht sofort von der Unwirksamkeit eines Vertrags ausgehen (ohne es für Deinen Fall beurteilen zu wollen), "bloß" weil er eine Vertragspartei einseitig erheblich begünstigt. Auch ein Makler ist ein Kaufmann und Kaufleute leben nunmal vom Geldverdienen. Ich kannte einen Gebraucht-Kfz-Händler, der das Geschick hatte, Fahrzeuge zu wirklich unvorstellbaren Preisen anzukaufen. Die Verträge waren aber wasserdicht. Verboten ist es nicht, ein Fahrzeug zu 25% des Marktpreises anzukaufen, auch Gesetze wie das zur Regelung der Allgemeinen Geschäfstbedingungen halfen da nicht. Aber - und das läuft ja zuweilen parallel - sein übriges Geschäftsverhalten war nicht so wasserdicht wie seine Verträge. Dies und die Tatsache, daß sich seine Preispolitik herumsprachen, machten seinem Treiben ein Ende.
Zu Deiner Suche nach anderen mit gleichen Erfahrungen. Nach meiner Erinnerung gab es mal eine Zeit lang eine gleichlautende Suchanzeige in der Boots-Börse, könnte ein Jahr her sein. Der Inserent wird wohl über Reaktionen berichten können (wenn es nicht sogar Strittmatter war, siehe oben).
Gruß Flipper

johannesderseefahrer
26.01.2002, 17:17
die öffentliche auskunft des hamburger amtsgericht zu fragen
der firmen-einträge / register einträge

040-42843-3428
mo-fr von 9-14 uhr

das ist kostenlose auskunft für JEDERMANN ohne angabe von gründen.