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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gefahr wegen Piraten?



John
01.12.2001, 16:38
Hallo zusammen!

Ich plane kommendes Frühjahr einen Überstellungsfahrt mit meiner 15m Yacht vom Mittelmeer zu den Seychellen, durch den Sueskanal und Rotes Meer.
Jetzt warnte mich aber ein Freund, der bereits seit 25 Jahren zur See fährt, das im unterem Ende des Roten Meeres (Somalia und Jemen) mehr Piraten als Fischer unterwegs sind.
Er riet mir entweder Afrika zu umsegeln oder mein Boot in Ägypten auf einen Kontainerfrachter stellen zu lassen, der mich durch diese Zone bringt und mich im indischen Ozean wieder absetzt.
Meine Frage an die Forumteilnähmer hier, hat jemand Erfahrungen in dieser Gegend gemacht und ist die Gefahr wirklich so groß, oder kann man relatiev sicher durchkommen, wenn man z.B. ohne anzulegen in einem dieses Gebiet durchsegelt?

Mit besten Dank für eure Antwort
John

Johannes
01.12.2001, 20:01
hallo john

etwas zu diesem thema kannst du auf der website von obersegler schenk nachlesen. der jedenfalls hat sich wegen der akuten piratengefahr in jener region entschieden, westwärts in die südsee zu driften.
andere wagten und wagen es trotzdem. meist segeln die aber im verband mit anderen zusammen. us-yachten seien gefragte begleiter. weil man auch in piratenkreisen mittlerweise wisse, dass die bis auf die zähne bewaffnet seien. es gibt am internet auch eine spezielle site, die heisst in etwa piracy-network.org oder ähnlich.
--
cul @ Forum, Johannes

Tamino
01.12.2001, 22:22
Hallo John,
hier im Forum (oder im alten Forum) wurde dieses Thema bereits behandelt. Findest Du unter der Suchfunktion
--
Gruß Jens

Ausgeschiedener Nutzer
02.12.2001, 03:40
Moin John
arbeite unter anderem für eine Reederei. Kann dir leider nur bestätigen, daß gerade Ausgang Rotes Meer mehr als gefährlich ist. Aber nicht nur Ausgang Rotes Meer, auch gerade das nördliche Somalia ist nicht ohne. Irgendwie hauen die sich da seit Jahren und ne kleine Yacht als Prise, auch nicht schlecht. Laß es nach, pck dein Schiff auf nen Dampfer und gut ist. Frag mal bei deiner Versicherung nach ob sie diesen Trip vollkasko versichern würden, schätze außer einem müden Lächeln kommt da dann nicht mehr viel.
Falls du Interesse hast kann ich mal nach einem Preis für den Transport fragen, brauchte dann allerdings ein paar Rahmendaten wie Länge/Breite/Gewicht ect.

tschüß
Peter

John
02.12.2001, 14:55
Original von wafi:
Moin John
arbeite unter anderem für eine Reederei. Kann dir leider nur bestätigen, daß gerade Ausgang Rotes Meer mehr als gefährlich ist. Aber nicht nur Ausgang Rotes Meer, auch gerade das nördliche Somalia ist nicht ohne. Irgendwie hauen die sich da seit Jahren und ne kleine Yacht als Prise, auch nicht schlecht. Laß es nach, pck dein Schiff auf nen Dampfer und gut ist. Frag mal bei deiner Versicherung nach ob sie diesen Trip vollkasko versichern würden, schätze außer einem müden Lächeln kommt da dann nicht mehr viel.
Falls du Interesse hast kann ich mal nach einem Preis für den Transport fragen, brauchte dann allerdings ein paar Rahmendaten wie Länge/Breite/Gewicht ect.

tschüß
Peter


Hallo Peter
Danke für dein Angebot, wäre echt hilfreich.
Also; ich habe einen Kat mit 14,68m Länge, 7,38m Breite und 10700 kg
Wo kann ich den Kat in Ägypten am besten verladen lassen? Giebt es in Urgada einen Kontainerhafen, oder muß ich bereits in Alexandria auf einen Frachter?

Mit besten Dank für deine Hilfe
John

babs77
02.12.2001, 16:18
.fahren da nicht ziemlich regelmäßig kriegsschiffe durch und könnte man sich da nicht (rein theoretisch) "dranhängen".....??

auf funkweite natürlich, sichtweite wird auf grund der geschwindigkeitsdifferenz wohl nicht zu halten sein......

gruß albert

[ Dieser Beitrag wurde von babs77 am 02.12.2001 editiert. ]

Ausgeschiedener Nutzer
02.12.2001, 19:23
Moin John,

also ob Hurgada oder Alexandria ist egal, Kanalpassage bezahlst du auf jedenfall. Die ägyptischen Piraten der Kanalverwaltung kassieren nämlich für ein Schiff huckepack auch die Kanalpassage, denn es könnte ja, rein theoretisch zumindest, auch selber durch den Kanal fahren und dann Gebühr bezahlen müssen. Hurgada wird aber selten von Seeschiffen angelaufen, Alexandria oder Suez ist wohl richtiger. Sag dir morgen was zu den Kosten

tschüß
Peter

Sailin-Duo
03.12.2001, 20:45
Original von Johannes:
... us-yachten seien gefragte begleiter. weil man auch in piratenkreisen mittlerweise wisse, dass die bis auf die zähne bewaffnet seien. ...


Ahoy Johannes,
Ahoy Gang,

wer die kuesten von Mexico, Belize, San Salvador und Sued America segelt, weiss sich auf der ganzen welt zu verteidigen.


Cheers

--
"All full ahead" (http://www.geocities.com/bluepacificsailing)

Capt. U
Marina Del Rey, CA
United States of America

Ausgeschiedener Nutzer
05.12.2001, 17:25
Moin John,

wollte mich ja noch wg. Preis melden, aber ich glaub das macht wenig Sinn, viel zu teuer.... Hatte Preis bei einer Reederei nachgefragt, die über Schiffe mit eigenem Ladegeschirr (Schwergutkräne) verfügt (erstklassige Schiffe, max 6 Jahre alt). Problem ist die Deviation, denn Seychellen gehören eben nicht in den Fahrplan Nordkontinent-Asien. Du mußt halt mals rauskriegen, welche Reederei die Seychellen regelmäßig anläuft, allerdings ist es natürlich auch ne andere Frage: was ist sicherer, segeln und evt. Begegnung mit Piraten, oder dein Schiff an Bord einer Rostbeule ...

tschüß
Peter

Holgere
06.12.2001, 10:29
Hallo wafi,

schade, dass du nicht mehr Details liefern kannst, auch ich stehe (im Herbst nächsten Jahres) vor der Frage, wie Souez und Rotes Meer am sichersten zu passieren sind. Bis dahin kann zwar noch einiges passieren (schade, dass W. nicht segelt), aber Informationen zu Alternativen sind immer willkommen. Kannst du wenigstens grössenordnungsmässig angeben, was eine Huckepack-Passage in etwa kostet?

Gruss Holgi

Rheinsegler
06.12.2001, 10:46
Original von Holgere:
Hallo wafi,

schade, dass du nicht mehr Details liefern kannst, auch ich stehe (im Herbst nächsten Jahres) vor der Frage, wie Souez und Rotes Meer am sichersten zu passieren sind. Bis dahin kann zwar noch einiges passieren (schade, dass W. nicht segelt), aber Informationen zu Alternativen sind immer willkommen. Kannst du wenigstens grössenordnungsmässig angeben, was eine Huckepack-Passage in etwa kostet?

Gruss Holgi



Hallo,

habe das Thema mal mit einer Versicherung (Pantaenius) diskutiert. Als sicherste Variante empfehlen diese Leute die Vasco da Gama Route, also rund Afrika ums Kap der Guten Hoffnung. Ist zwar auch nicht ohne aber wohl immer noch sicherer als das Horn von Afrika. Fahrten durch das Rote Meer versichern die grundsätzlich nicht (vielleicht machen sie bei Kriegsschiffen ne Ausnahme).

Gruß

Alexander

Alexander

Ausgeschiedener Nutzer
06.12.2001, 12:40
Moin
also mehr Details kann ich liefern, kein Problem. Aber ich befürchte ihr fallt tot um, wenn ich euch nen6 stelligen US$ Betrag nenne.

Das Problem hier sind schlicht die Seychellen, am A... der Welt. Deshalb müßte das Schiff auf dem Weg nach Asien einen extremen Umweg fahren + die Hafenkosten und der Reeder will noch was verdienen.

Alternative ist schlicht huckepack auf der "normalen " Route. Die sieht ungefähr so aus: Suez... Golf (meistens) ... Indien ... Singapore ... China ... Korea .... Japan.
Alles was ungefähr auf dieser Route liegt könnte deutlich billiger werden. Preislich noch besser wäre es, wenn man flexibel in der Wahl des Ankunftshafens ist. Wenn sowieso dort gelöscht/geladen wird, dann fallen Hafengebühren ect. nicht so ins Gewicht.

tschüß
Peter

Sayang
06.12.2001, 13:41
Also, John,

bei der Seefracht ist die Entfernung nicht so entscheidend, deshalb wuerde ich mich nicht auf einen Ladehafen in Aegypten konzentrieren. In Deinem Fall ist bei dem Volumen auch das Gewicht praktisch unwichtig (ausser fuer den Kran).

Ueber den Daumen gepeilt:
Die Fracht berechnet sich aus der Anzahl Container, auf dessen Fracht das Schiff verzichten muss.

In Deinem Fall:
Laenge 14,68 ist drei 20 Fuss Container lang, mit liegendem Mast vielleicht auch 4 Container lang
Breite 7,38 ist drei 20 Fuss Container breit
Wenn Hoehe 2,5 m (ein Container hoch) ausreicht, also drei mal drei ist 9 Container oder 3 mal 4 ist 12 Container

Ergebnis:
Von Istanbul/Tuerkei (da gibt es dann ein Freibier von mir) nach Mombassa/Kenia kostet ein Container knapp USD 2.000,--, Also kostet der Spass rund USD 18.000,-- bis USD 24.000,--. Abfahrt ist woechentlich.

Vorsicht:
Wenn man sagt, da auf den Kat keine Container gestapelt werden koennen, also muss die Fracht auch fuer die normalerweise darueber stehenden Container bezahlt werden, dann verfuenffachen sich die oben genannten Kosten, wenn normalerweise sechs Container uebereinander stehen. (Kann der Kat auf die Container gestellt weden? Monohulls normalerweise nicht.) Ein weiteres Fragezeichen ist die Behandlung durch den Zoll im Ankunftshafen.

Wenn das Schiff allerdings nicht voll faehrt, kann man oft verhandeln und Kosten Sparen, vor allem, wenn man im Verschiffungstermin flexibel ist. Das Alter des Transportschiffes waere mir recht egal. Zum einen kann man den Wert des Transportguts versichern, zum anderen sind die Mannschaften der alten Poette oft sehr flexibel, und erlauben vielleicht auch, dass der Eigner waehrend der Passage auf seinem Boot wohnt.

Wenn Du schon im Mittelmeer bist, solltest Du versuchen, Haefen zu finden, die regelmaessige Fahrten nach Ostafrika haben, und da konkret nachfragen. Mumbai (Bombay) oder Cochin liegen m.E. zu unguenstig, Colombo besser bleiben lassen, und auch Galle. Vielleicht besser Karachi/Pakistan, aber geographisch waeren Mombassa/Kenia oder Dar es Salam/Tanzania die Haefen meiner Wahl.

Sayang
06.12.2001, 14:18
John,
kurzer Nachtrag: Auf der Route Istanbul/Mombassa werden die Container an Deck in drei Lagen gestapelt.

Ausgeschiedener Nutzer
06.12.2001, 14:41
Moin Sayan

du hast ein paar nicht unwesentliche Kleinigkeiten vergessen:
1. für Suezkanal komt noch mal extra was drauf, weil eben Schiff auf Schiff huckepack entsprechend mehr bezahlt werden muß. Ist halt Ägypten und der Kanal heißt nicht umsonst Malboro Kanal ...

2. u. das halte ich für wichtiger: Laden/Löschen vom Kat. Mit Kränen für Container geht das vielleicht noch, aber du hast garantiert keine Spreader, Soft Belts o.ä. und wenn die Jungs mit Grummets rangehen (Stahltrosse) dann war der Kat mal ein Kat. Hier sollte man evt. doch eher Profi`s mit entsprechendem Geschirr ranlassen.

3. Transport an Deck: auch wenn es vielleicht erstaunt, aber Decktransport geht immer auf das Risiko des Kunden, nicht auf das Schiff! Soll heißen, mußt du schon selbst versichern.

4. und letztes : Laschen: ein Containerschiff hat Containerlaschmaterial an Bord, mit Sicherheit aber kein Material für general cargo, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, daß gerade Yachten fast kaum vernünftig zu laschen sind. Auch eine Pallung aufzubauen dürfte auf einem Containerschiff fast nicht möglich sein.

tschüß
Peter

Sayang
06.12.2001, 15:21
Die Kosten sind erst ‘mal von 6stelligen USD auf kleine 5stellige USD runter. Wenn John sich mit dieser Groessenordnung anfreunden kann, muessen selbstverstaendlich die Kleinigkeiten geklaert werden.

Profis, die auch noch improvisieren koennen, gibt es auch in anderen Laendern. Was kostet ein Satz Gurte im Verhaeltnis zu den Gesamtkosten? Spreader in Istanbul oder Mombassa nicht zu bekommen?

Noch eine Frage an den Fachmann: Gibt es tatsaechlich Leute, die ihre Seefracht nicht versichern? Selbst wer noch keine B/L gelesen hat, wird doch kaum so einfaeltig sein, oder?

Ausgeschiedener Nutzer
06.12.2001, 16:41
Moin Sayan,

du hast natürlich auch recht, daß du den 6 stelligen Betrag deutlich kleiner gemacht hast, aber genau unter den Voraussetzungen die ich schon genannt hatte, nämlich kein exklusiver Anlauf, sondern als Beipack. Is natürlich nen Unterschied.

Zur Versicherung: also ich denke mal, daß 90% der Leute hier nicht wissen, daß eine Decksfracht shippers risk ist und sie diese extra versichern müssen, daher mein Hinweiß.

Zu Laschen /Stauen ect. nu, das ist so mein täglicher Job, weiß was für Scheiße teilweise gebaut wird. Natürlich geht alles irgendwie, aber manchmal auch in die Hose..... Nu ist der Kat relativ klein, aber trotzdem, mit scheiß Slings und unerfahrener Besatzung machst du eben auch viel kaputt. Würde ich mir tatsächlich überlegen, dafür gibt es nun mal Schiffe die eben für general cargo und oder Schwergut ausgelegt sind, mit entsprechender Ausrüstung ect.

tschüß
Peter

SkipBaer
09.12.2001, 08:16
Original von John:
Hallo zusammen!

Ich plane kommendes Frühjahr einen Überstellungsfahrt mit meiner 15m Yacht vom Mittelmeer zu den Seychellen, durch den Sueskanal und Rotes Meer.
Jetzt warnte mich aber ein Freund, der bereits seit 25 Jahren zur See fährt, das im unterem Ende des Roten Meeres (Somalia und Jemen) mehr Piraten als Fischer unterwegs sind.
Er riet mir entweder Afrika zu umsegeln oder mein Boot in Ägypten auf einen Kontainerfrachter stellen zu lassen, der mich durch diese Zone bringt und mich im indischen Ozean wieder absetzt.
Meine Frage an die Forumteilnähmer hier, hat jemand Erfahrungen in dieser Gegend gemacht und ist die Gefahr wirklich so groß, oder kann man relatiev sicher durchkommen, wenn man z.B. ohne anzulegen in einem dieses Gebiet durchsegelt?

Mit besten Dank für eure Antwort
John


Eine Antwort hat Sir Peter Blake geschrieben, seine Letzte.

Yachtbericht (http://www.yacht.de/archiv/2001/071201.html)

Hier der Stand vom letzten Jahr:
ATTACKS IN AFRICA AND THE MIDDLE EAST (http://www.iccwbo.org/ccs/imb_piracy/maps/2000/africa2000.asp)


--
SkipBaer (http://home.t-online.de/home/320025012511/beerdrink.gif)


Vorschoter@web.de




[ Dieser Beitrag wurde von SkipBaer am 09.12.2001 editiert. ]

SkipBaer
09.12.2001, 08:50
Moin John,
ich hoffe Du kannst von Deiner Überstellungsfahrt berichten.

http://www.maritimesecurity.com/images/marsec_cd.jpg


Hier ein paar ungeordnete Links:

http://www.bluewater.de/pirats.htm


http://www.noonsite.com/News/News_20011106145022


http://www.maritimesecurity.com/


http://www.noonsite.com/General/Piracy



The following report was received from Peter Seymour who runs Blue Water Rallies from the U.K. His round-the-world rally sailed up the Red Sea last spring. His notes come from his personal experience and those of the sailors who were involved with the rally.

I promised to give you an update on the Blue Water Rally following its recent passage from the Maldives through the Gulf of Aden to Djibouti. As you are aware, the leg from the Maldives to Djibouti takes in the high-piracy risk area from Socotra through the Gulf of Aden. The passage of our 19 yachts, formed into four groups, was completed without any serious incident, with all yachts arriving in Djibouti by 22 February. On the evening of 23 February we learned that there had been a piracy incident that morning off the coast of Yemen. The details are as follows:

Soon after sunrise the Heavenly Twins catamaran Ocean Swan was at position 13° 48` N, 48° 13` E - approximately six nautical miles off the Yemen coast. They were towing Shady Lady with a third yacht, Mi Marro, in close company. Ocean Swan, with a husband and wife team aboard, was attacked by three 20- to 30-foot trading-style vessels - wide, high-sided and flat-sterned with outboard rudders. Shots were fired into Ocean Swan`s headsails, hitting the furling gear and rigging. Ocean Swan and Shady Lady were then boarded by armed individuals. Both yachts were ransacked, but crewmembers suffered no physical harm. Ocean Swan attempted to send a Mayday over the SSB on various distress frequencies, but received no reply. Eventually, messages were relayed through other yachts to Salalah in Oman and later to Mukalla Port Control in Yemen. Attempts to pass a message to Aden failed. The yachts made their way to Aden, where a full report was made to the Port Office.

There was little we could do to help by the time that we heard about the incident, some 12 hours later in Djibouti. Nonetheless, I was able to alert the French Naval Commander immediately, as he happened to be with me at the time. The French Navy dispatched a vessel towards the last known position of Ocean Swan. However, the yacht`s position was extremely sketchy and there was no success in locating it. I also made an immediate call to the British Consul in Sanaa, capital of Yemen, who alerted the British Consul in Aden to await the arrival of the three yachts.

There are benefits to participating in a rally, not the least of which are the very careful precautions that we take in routing our yachts. In fact, we follow to a large extent the anti-piracy measures already discussed in past issues of Blue Water Sailing. We give both the Yemen and the Somali coasts a very wide berth (remaining along the median line of the Gulf) and our participants always travel in groups, in each of which there is always at least one Sat-C-equipped yacht. There is a twice-daily net, where positions are passed in relation to specific waypoints known only to the Rally, and HF is monitored on a regular basis. Daily positions are passed to the U.K. Rally Office and retransmitted to the French Navy in Djibouti, who monitor the transit of our yachts. Skippers are briefed on actions to take in the case of emergencies and, in the event of a genuine Mayday situation, are instructed, as per IMO advice, to use their 406 EPIRB - "...should an attack occur and the crew be put in grave and imminent danger requiring immediate assistance..."

Unfortunately, the Yemen coast has been known for some time to be at risk from piracy. Regrettably, this incident has underlined that fact. It is also worth mentioning that HF propagation in the Gulf of Aden is extremely poor. It is, therefore, no surprise that it was impossible for Ocean Swan to get anyone to hear their Mayday calls. It remains our opinion that an EPIRB gives absolute certainty that a distress message will be received and at least some form of response will be set in train. Finally, this incident also underlines our view that carrying weapons for self-defense would have been entirely pointless, if not extremely dangerous to the crew involved, given the amount of weaponry available to the attackers.

Gruß






--
SkipBaer (http://home.t-online.de/home/320025012511/beerdrink.gif)

Vorschoter@web.de

johannesderseefahrer
09.12.2001, 20:47
hi!
1.bloss keine ägyptischen hafen...
>las dir die geschichten von den dt tachbasen dort erzählen...
> die hatten ihre tauchausrüstng für die ganze station
dort, dannn im hafen fest.. da sollten unsummen
backschisch gezahlt weren... dann lag das zeug eben fest
und zwar 1/2 jahr...( gründer von lagona-diver erzähleten das)

2. und überhaupt aufs container schiff...
> du liegst gannz oben bei 14 metern dh. du blockiertst zwei
grosse container...
2.1 dann musst du ev wieder beim zwischenladen runter und wieder rauf...
2.2 mit nem gestell darum nich sooo nen problemmm
2.3 aber bei zeitdruck laden die dann parallel auch mir bordeignem geschirr > und "üben" dann mit deinem schiff...
da helfen nur viele faustan-tabletten fuer dich beim zusehen..!
4-6 stunden je hafen , wenn die mannschaft da ein
segelerherz hat hast du glück.
bei meiner container fahrt singapore-japan und zurück > konnte
ich genug sehen um n i e mein segel schiffchen o h n e gehäuse auf
einen dampfer zu bringen.

3.hole dir doch mal angebot von jochen schoenicke skipper team-
der sagt dir klartext... .
3.1 versuche per fax-rundumschlag für genau deine tour eine kasko-versicherung zu bekommen...

4. nimm dir dir zeit und fahre über
kapstadt.
schreibe unbedingt hier rein wie du die weichen gestellt hast.
mfg von johannesderseefahrer@gmx.net