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tomst
28.02.2003, 03:37
Mastbruch auf der NZL...

Tilo
28.02.2003, 04:00
Einfach unglaublich...
Wie in der 1. Wettfahrt: erst Wasser im Boot, dann ein Problem mit dem (diesmal Groß-) Segel, dann Bruch. Was haben die denn da nur konstruiert?
20 Knoten Wind und in den Böen zwischendurch wohl ein paar mehr sind für so ziemlich alle Boote außer diesem kein Problem *sichwunder*

Gruß
Tilo

Ausgeschiedener User
28.02.2003, 10:27
Vielleicht hätten die doch die zwei Flautenrennen fahren sollen - dann würd es jetzt wenigstens 4:2 stehen

so langsam bekomme ich Mitleid mit NZ - so eine Pleite haben die nicht verdient

--


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Fynnie
28.02.2003, 11:10
mit dem 4:2 könntest Du recht haben.

Mitleid--->nein, dafür haben die eine zu große Klappe gehabt.

fendant
28.02.2003, 11:48
Hier geht die rechtsaussen Drecksschlacht einiger Kiwi`s weiter:

Alinghi`s Kiwi aces face revenge expulsion bid

28.02.2003
By ANNE BESTON
"Russell Coutts and Brad Butterworth face expulsion from the Royal New Zealand Yacht Squadron after a complaint against them from a life member.

Squadron commodore Bill Endean said yesterday that life member and waterfront businessman John Street had asked the club, which holds the America`s Cup, to consider expelling the pair for "taking information with them that has gone to another syndicate".

"Mr Street, a member of the defunct BlackHeart campaign and owner of a marine export company and ship chandlers, said his life membership was tarnished by having to share the honour with Coutts.

"He chose to change sides and now he`s trying to take the America`s Cup away from the club," he said.

The club was the custodian of the cup, and it was important it remained in the club`s possession.


"I just don`t know how anyone can desert their country


Meine Meinung: Bad Sportsmanship! ist es ein Verfahren mit dem Ausschluss aus der Royal New Zealand Yacht Squadron einzuleiten bevor man den Cup verloren hat. Hier haben einige alte ewiggesttrige Knacker wohl schon das Muffensausen!

Frank

Fynnie
28.02.2003, 12:16
Ich denke Russell hat es seinerseits versäumt, rechtzeitig auszutreten. Das holen andere jetzt nach.
Die alten geplagten Säcke, klar geht denen die Hämoroiden-Düse, denn nichts wird mehr so sein, wie es mal war.Sie werden sich eine Nummer ziehen müssen, und wieder hinten anstellen.

Und wenn sie so weitermachen, wie im Laufe der letzten Woche, wird man in Zukunft genausoviel aus Downunder hören, wie in der Vergangenheit>>> gar nichts mehr!!

peter-blake
28.02.2003, 12:29
Also erstmal Gratulation an Alinghi. Sagenhaft diese Standfestigkeit des Bootes und das seglerische Können der Mannschaft.
Schade nur dass bislang erst bei einer Wettfahrt Alinghi wirklich seglerisch gewonnen hat. So dämlich wie die Kiwis kann man doch eigentlich gar nicht sein.

Erstmal hat man die wohl längste Entwicklungszeit aller Teilnehmer. (was bekanntlich zu Trägheit und Fehlentwicklungen führen kann)

Dann säuft man im ersten Rennen fast ab, besiegt sich also selber.

Im 2. (war es das 2.?) ist man zu blöd das Ziel sicher zu decken, obwohl man glänzend vorne liegt

Das 3. (war es das 3. oder 2. ist schon soooooo lange her hihi) endlich echter Zweikampf

Im vierten haben die KIWIS wieder mal sich selbst mit Mastbruch besiegt.

Ich glaube, das letztendlich nicht nur das beste sondern vor allem das zuverlässigste Schiff gewinnt. Oracle und Prada sind auch mehrfach am Material gescheitert.
In der Formel 1 gewinnt doch auch immer Schumi, nicht nur weil er so gut Auto fährt, sondern vor allem weil sein Auto durchhält.

Also meiner Meinung nach gebührt der Grösste Respekt R. Vrojlik und seinem Designteam und nicht immer nur dem Team um Jochen Schümann (Wieso schreiben eigenlich alle immer vom Team um J. Schümann, der ist doch nur ein Rad von ganz vielen auf dem Dampfer).

Also macht den Deckel zu und gut is. Möglicherweise braucht Alinghi aber gar nicht den Deckel drauf zu machen, dass erledigen die Kiwis eh von alleine.



--
Blake

Ausgeschiedener User
28.02.2003, 15:15
ohne die eingebürgerten Kiwis Coutts & Butterworth wären die Schweizer wahrscheinlich auch nicht soooooo weit wie jetzt ?

also nicht immer auf die Kiwis schimpfen ;-)

--


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rschumacher
28.02.2003, 17:40
Tschau mitenander

Stimmt auf jeden Fall: Neuseeländische und Deutsche Exponenten sind absolut entscheidend für den bereits erreichten und sich noch abzeichnenden Erfolg von Alinghi.

Aber nicht ausschliesslich. Immerhin ist es ein Schweizer Projekt, und es steckt dahinter sehr viel Schweizerisches als vordergründig erscheinen mag:
- Projektleitung (Fokusierung auf das Wesentliche und Risk Management)
- Coaching (Team-Zusammenstellung und -Bildung; Trainingsprogramme etc.)
- Bootsbau (die AC-Yachten sind bekanntlich im Land des Syndikats zu bauen; samt aller Simulationsmodelle von der Eidg. Techn. Hochschule in Lausanne)
- Und claro, Schweizer Geld... allerdings, Milliardäre gibt es überall auf der Welt, eigentlich auch in Deutschland.


Summa summarum kann ich ziemlich viele Analogien zum Engagement von Illbruck im 2001/02-Volvo Ocean Race erkennen. Michael Illbrucks Verdienst dabei war ebenso seine unternehmerische Gabe, die einzelnen erforderlichen Puzzleteile zu einem Ganzen zusammen zu tragen und damit auf Anhieb einen fantastischen Erfolg zu erzielen.
...ich schaue somit gespannt auf eine Deutsche Challenge bei der nächsten AC-Austragung!

Gruss - RAPHAEL

rschumacher
28.02.2003, 17:45
PS. schade um das Neuseeländische Team, und wie sie im Moment so nackt dastehen. Man ist sich wohl einig, dass diese Seglernation mehr seglerische Substanz aufweist als in diesen Tagen der Eindruck vermittelt wird.
Dass von gewissen neuseeländischen Gruppierungen stark auf Emotionen gesetzt worden ist (loyal-Kampagne), erweist nun als schädlich v.a. für ihr eigenes Team und die ganze Nation.
Irgendwie sind da einige Dinge krumm gelaufen, schon seit geraumer Zeit... schade

-RAPHAEL

Augustiner
28.02.2003, 18:11
tornst:
...wäre 0:4 nicht korrekter ..als Themen-Überschrift ???????????
--
- Gruß...Augustiner ! -

Fineseglerfrank
28.02.2003, 20:08
Mitleid habe ich mit denen nicht und man kann auch nicht sagen das die Schweiz gewinnt weil sie Kiwis an bord haben , das haben die andere ja nun auch . Peinlich wenn ich mein eigenes vor der Tür liegendes Revier nicht kenne.


--
Grüsse aus Wedel
Frank
"Sprinta-Sport"

SOPHIE
28.02.2003, 20:53
Original von fendant:
Hier geht die rechtsaussen Drecksschlacht einiger Kiwi`s weiter:


"I just don`t know how anyone can desert their country


Frank



Uns hat man eingebläut, daß unsere Emigranten die besseren Deutschen gewesen sind.

Wundert sich

SOPHIE.

Kiwi
01.03.2003, 21:00
An alle Stubensegler:
Selten habe ich soviel unqualifizietes Zeug gelesen. Schade um`s Segeln. Wird nun wohl doch ein Massensport....






--
Mast und Schotbruch

Fynnie
01.03.2003, 21:05
Dir weiterhin eine tolle Zeit am Mastdarm dieser Welt, in der du in Frieden trauern kannst.

Kiwi
01.03.2003, 21:15
Copyright NZ Herald:

Champagne still on ice, but Bertarelli says NZ comeback tough

01.03.2003
10.45am

Alinghi boss Ernesto Bertarelli is exuding quiet confidence as his Swiss America`s Cup crew head into today`s fifth race holding a 4-0 lead over defenders Team New Zealand.

Bertarelli said a comeback by Team NZ, who spent overnight repairing their battered boat, NZL82, was always possible, but he felt it was unlikely.

"They have to win five races and we have to win only one, and since the beginning of this regatta we have lost only three races," he said. "So we will have to lose more races than we have lost, which is a big ask."

Bertarelli, who is also navigator on the Alinghi yacht, SUI64, said there was no champagne to celebrate Alinghi`s feat of getting to match point yesterday.

Instead, it was a beer for him and an early night.

Team New Zealand, sailing a boat that attracted much pre-match comment for its innovations, have now failed to finish two of the four races because of gear failure

Yesterday, with winds reaching 25 knots, they saw their mast crash down in lumpy seas on the second windward leg. The cause was the failure of a fitting called a tin cup, which joins sections of the rig.

As in race one, Alinghi skipper Russell Coutts and his crew were left to sail the rest of the course by themselves. Bertarelli admitted that he was surprised at the way events had unfolded over the past fortnight, taking a dig at pundits who had predicted that NZL82 would have an edge over SUI64.

"We heard so much about their design team, the speed of their boat and how strong the technology of Team New Zealand is," he said. "And out of four races, they have finished only two, so I`m a bit surprised."

Asked for his thoughts on why that should be, the Swiss billionaire replied: "It`s not for me to answer that. "I think people who were saying their boat was better and faster and stronger and had the technology should answer that."

Meanwhile, Team New Zealand head Tom Schnackenberg defended the design of NZL82 as against SUI64.

"I think you are seeing two boats that are pretty evenly matched," he said. "Probably some things in our package are better than the equivalent on Alinghi and obviously other things are better on Alinghi than with us."

Schnackenberg said the net result for Team New Zealand was a yacht that was competitive.

"Certainly we haven`t seen Alinghi sailing away from us on the race course," he said.

"We have broken our boom and more recently our mast, and there are areas we have let ourselves down. It is either in the engineering or just gremlins, but certainly it`s not something we are happy about."

Team New Zealand skipper Dean Barker deflected suggestions that his crew hadn`t trained enough in rough conditions. "We wouldn`t really imagine doing anything terribly different over again," he said. "It`s just we haven`t had a super breezy summer all in all. It`s only in the last few weeks that we`ve had a lot of strong winds."

But Barker also said Team New Zealand`s smaller budget compared with that of Alinghi and other challengers meant they knew they could be in trouble if things broke on their boat. For example, whereas Alinghi had built four masts, Team New Zealand had only two.

"We`ve always felt that, if we had any serious failure, it was going to hurt our campaign, not having a massive budget to be able to repair things," Barker said. "You are are always worried about what happens if something does break."

- NZPA
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Mast und Schotbruch