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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reffen



matl
27.08.2008, 20:52
...........

Renique
27.08.2008, 21:52
Fractionelles rig oder Top?
Wievele (what kind of) Segel an bord?
IOR rumpf oder modernes racer?
Erfahrenes "crew" (heavy Spinaker)?
Ein baum an bord zum "ausbaumen"?
Uzw uzw

Oder verstehe ich die Frage falsch?

MfG Michel

Elb_Pirat
27.08.2008, 22:17
wie meinst du das, von einem ZUM anderen kurs reffen, ist etwas unklar!
Ansonsten einfach mal etwas genauer die jeweilige Situation beschreiben.

gruß

bajou
27.08.2008, 23:08
ich verstehe es immer noch nicht. Worum geht es?

Renique
27.08.2008, 23:59
Z.b.s. meinst du dieses?

0-18 knoten waren wind (150-170 grad) genua 2 (mit spibaum "bak") und voll groSS

19-24 knoten waren wind genua 2 und ersten reff

25-30 knoten waren wind genua 4 und ersten reff

30-35 knoten waren wind genua 4 und zweiter reff

>35 knoten nur genua 4 oder storm fock

> 40 knoten = kneipe

??

Ist dar ein roll Gross oder Roll Reff genua, ist dar ein kotterstag fur ein sturmfok, hast du ein storm gross, ein drittes reff?

Michel

garfilius
28.08.2008, 00:12
da gabs in der letzten Yacht einen Artikel dazu.

Contrast33
28.08.2008, 08:10
Hallo Uwe,

für Fahrtensegeln reffe ich pi * Daumen so, dass die Segelflächen in etwa gleichmäßig reduziert werden. Nicht nur bei meinem 7/8-Rigg sondern auch bei topp-getakelten fange ich mit dem Groß an, um vor allem die Vorliek-Länge im Vorsegel zu behalten.
Bei Vorsegel wechsele ich auf meinem Boot von Genua II auf Fock (G III habe ich noch nicht, hat sich dieses Jahr auf der Wunschliste ziemlich weit nach oben gearbeitet). Rollvorsegel zu reffen gibt 'ne fette Wurst im Vorliek und belastet das Segel, das versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden.
Also auf jeden Fall zuerst das zweite Reff ins Groß, bevor ich irgendetwas mit der Fock mache.

Bei raumen Kursen oder vor dem Wind, insbesondere auch in engen Fahrwässern, fahre ich bei stärkerem Wind auch mal nur mit Vorsegel.

Hope I could help
Dirk

leebedoo
28.08.2008, 16:24
Fahre meist längere Strecken. Wenn möglich, nehme ich solange es nicht zu heftig wird das Gross mir zuerst vor. Ggf. laufe ich mit Rollgenua allein ab, danach wird die Genua eingerefft (gerollt). Gegenan läuft meine Reinke 10 tons bis ca. BF 6 auch gut allein unter Genua.

Danach gegenan bedeutet in der Regel 2 Reff im Gross und die Genua etwa einen Meter eingerollt. Dis Skala ist nach oben offen, vermeide aber bisher erfolgreich einen Härtetest mit Dauerdusche und laufe lieber feige ab.

andreas2
28.08.2008, 19:50
Fahre meist längere Strecken.
Danach gegenan bedeutet in der Regel 2 Reff im Gross und die Genua etwa einen Meter eingerollt. Dis Skala ist nach oben offen, vermeide aber bisher erfolgreich einen Härtetest mit Dauerdusche und laufe lieber feige ab.

Was heißt feige? - Du entscheidest für Dein Boot, wie es laufen soll und wie es Dir gefällt. Mehr gerefft hat noch nie geschadet - zuwenig aber sehr wohl. Findet mit Grüßen Andreas2

trikita
28.08.2008, 19:58
ich verstehe es immer noch nicht. Worum geht es?

Um's Verkleinern der Segelfläche in Relation zur Stärke des Windes = genannt "reffen".

Möglicherweise aber auch um die technische Abfolge bzw. deren Erklärung der einzelnen, chronologisch handzuhabenden Schritte = genannt "der Reffvorgang".
:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Scorpionsailor
29.08.2008, 11:05
Moin,

In engen Gewässern bzw. wenn öfters mal Halsen angesagt sind, vermeide ich gerne das ganze Geraffel mit Groß und Bullenstander und fahre nur mit der Rollgenua. Bei Schlappwind bringt imho das Groß auch nicht mehr viel, und Schmetterling ohne Bullenstander ist halt fies zu steuern bei Welle.

Und zum Reffen (Feltz Skorpion II, Kutter-Takelung; ab 5-6 Winden) rolle ich die Genua einen Meter weg. Dann kann man auch besser drunterwegsehen, um z.B. nicht über die nächste Tonne zu mangeln ;).
Bei mehr Wind noch'n Meter einrollen. Dann (7 bft) ganz rein und Kuttersegel hoch. Wenn das immernoch zu groß ist (8+ bft) bin ich in der nächsten Kneipe zu finden :rolleyes:

Wenn Platz ist oder längere Zeit der gleiche Kurs anliegt fahre ich ganz klassisch mit beiden Segeln und Bullenstander. Reffen ist ähnlich. 5-6 Genua einen Meter rein. 6bft 1. Reff ins Groß, Genua noch'n Meter rein. 7bft 2. Reff ins Groß, Genua ganz rein, Kuttersegel hoch. Mehr Wind = Kneipe.

Auf anderen Kursen kommt die Genua schon bei 6 ganz rein und der Kutter hoch.

Hoffe das hilft, meint der Scorpionsailor

Foerdesegler
01.09.2008, 21:33
Noch ein Nachtrag, gefunden bei Diekow Segel http://www.diekow-segel.de/framesets/frame_ie.htm

2. Raumschots oder auf Kursen vor dem Wind refft man zuerst das Großsegel. Logisch: Der dadurch weiter nach vorn verlagerte Segeldruckpunkt wirkt kursstabilisierend und verhindert in höherem Seegang das seitliche Ausbrechen des Schiffes. Wichtig ist, auf diesen Kursen den ausgefierten Großbaum mit dem Baumniederholer am Steigen zu hindern. Sonst wandert der Segelschwerpunkt zu weit nach oben, und die Verwindung des Achterlieks wird so stark, daß der obere Teil des Segels von der „falschen“ Seite angeströmt wird. Beides erzeugt ein unangenehmes, unkontrollierbares „Geigen“ vor dem Wind.
Gruß