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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard Perago Scheibe

    Ich habe vor einiger Zeit mal von der Perago Scheibe zum Entrosten von Stahl gehört.

    Bei den bisherigen Liferanten ist sie nicht mehr im Angebot. War das Ding ein Flop oder besser, wo gibt es die denn heute zu kaufen

  2. #2
    avi Gast

  3. #3
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    Zitat Zitat von leebedoo Beitrag anzeigen
    Ich habe vor einiger Zeit mal von der Perago Scheibe zum Entrosten von Stahl gehört.

    Bei den bisherigen Liferanten ist sie nicht mehr im Angebot. War das Ding ein Flop oder besser, wo gibt es die denn heute zu kaufen
    Die Perago ist super, da kannst auch einen Beitrag vom Nixbart der seine GFK Yacht sogar damit bearbeitet hat, bei mir nachlesen.

    Ich selbst habe die Kniebürste wie empfohlen mit der Bohrmaschine getestet am Kiel. Mit Ausnahme eines hohen Verletzungsrisko ist das Ding reiner Schrott und keinen zu empfehlen.

    Speedy

  4. #4
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    Ich habe die Peragos auch benutzt. Es ist nicht der Brüller und du must entweder mit sehr viel Geduld oder einer anderen Scheibe nacharbeiten.
    Es hält sehr lange - aber was nützt das wenn man nicht vorwärts kommt
    Ich würde es beim nächsten Mal anders machen. Eine große Flex mit elektronischer Regelung sehr langsam laufen lassen und dazu die grobsten Blätter die du kriegen kannst. Das gibt einen prima Haftgrund für den neuen Anstrich.

  5. #5
    avi Gast

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    ihr müsst nicht den fehler machen, die bohrmaschinen immer volles rohr drehen lassen. probiert mal niedrigere drehzahlen aus.

  6. #6
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    Habe letzten Winter einen 6m Gusseisenballast ( 5 ton) vom Langkieler mit 2 Peragoscheiben (3er) von jahrealtem Antifouling , Rost und Spachtelmasse "befreit". Sehr gutes Ergebnis , allerdings ist die Abtrag"spur" relativ schmal und es dauerte schon fast 2 Arbeitstage bis alles sauber unten war. Unbedingt mit Schutzbrille arbeiten, da die Stahlzähne der Scheiben manchmal in kleinen Teilen absplittern; die Verletzungsgefahr durch die rotierenden Scheiben ist nicht zu unterschätzen , auch bei niedriger Drehzahl nicht ! Die Drehzahl der Maschine sollte wie schon erwähnt nicht zu hoch sein.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Pinsel Beitrag anzeigen
    Habe letzten Winter einen 6m Gusseisenballast ( 5 ton) vom Langkieler mit 2 Peragoscheiben (3er) von jahrealtem Antifouling , Rost und Spachtelmasse "befreit". Sehr gutes Ergebnis , allerdings ist die Abtrag"spur" relativ schmal und es dauerte schon fast 2 Arbeitstage bis alles sauber unten war. Unbedingt mit Schutzbrille arbeiten, da die Stahlzähne der Scheiben manchmal in kleinen Teilen absplittern; die Verletzungsgefahr durch die rotierenden Scheiben ist nicht zu unterschätzen , auch bei niedriger Drehzahl nicht ! Die Drehzahl der Maschine sollte wie schon erwähnt nicht zu hoch sein.
    Wie viel m2 war denn das, was in 2 Tagen abging? Ich habe ca.40 m2 Stahl Unterwasser und trocken sandstrahlen ist nicht erlaubt auf dem Platz. Dem erlaubten Nass Strahlen trau ich aber nicht...

  8. #8
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    Standard Flex mit dicker Drahtbürstenscheibe

    hey,

    habe das auch mal überlegt wie ich meinen Kiel sanieren musste.
    Habe aber einen anderen Weg gefunden der sehr gut funktioniert hat.
    Eine Flex mit groben Drahtbürstenaufsatz.
    Damit bekommt mann auf Eisen alles runter. Habe für meinen Kiel 32 Fuß Schiff zwei Drahtbürsten Aufsätze und einen Tag (sehr anstrengend) gebraucht. Wichtig du solltest sofort nach dem Flexen eine Epoxy Grundierung aufbringen da das Guseisen sofort durch die Luftfeuchtigkeit wieder Flugrost ansetzt.

    Habe meinen Kiel vor 3 Jahren so gemacht und auf anrahten eines Jachtfarben Spezialisten nicht mit Rostschutz gestrichen sondern gleich mit einer Epoxyfarbe. Habe bis heute keine einzige Blase oder offene Roststelle der Kiel sieht aus wie bei einem neu Boot.

    Als Farbe habe ich 6 x Schogun Epoxy Grundierung (ähnlich Geelschield) genommen. Nach zwei mal streichen habe ich mit Gigant 2000 Epoxy Spachtel von Rüegg gespachtel, und dann noch 6 x übergestrichen.

    Wenn du allerdings dein ganzes Boot machen willst würde ich es Sandstrahlen lassen. Da die Arbeit am Kiel bei mir schon echt anstrengend war. Und ich mir nicht sicher bin ob mann wirklich alles an Rost ab bekommt. Wenn du es so machst dann am besten bei kalte Temperaturen dann geht die Unterwasserfarbe besser ab so ab -3 Grad. Dicke Arbeitshandschuhe und eine gute Schutzbrille. Denn neben der farbe fliegen auch Drahtteile von der Bürste durch die gegend.

    Gruß

    Eric

  9. #9
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    Das mit einer Flex und der Drahtbürste war die schlechteste Lösung. Auch die Kniebürste (ist eine Drahtbürste) selbstschärfend taugt nichts. Auch wenn es mit dem 3-Fach Scrapper mühselig ist, so war es immer noch die beste Methode. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die Eigenschaften der Altbeschichtung dabei auch noch von Bedeutung sind.

    Wenn sich aber einer die Arbeit macht, dann sollte einer auch dann einen Kathodischen Schutz auftragen der mit einer Schuppenpanzerbeschichtung mit Hämatit versiegelt wird. Darauf dann ein Teerepoxyd, das mit PVC-Vinylteer dann versiegelt wird. Dieses System mit einer Standzeit von 15 Jahren wird auch von der Bundesbahn angewendet. Keine Sorge, ich will da keinen was verkaufen, denn so kleine Bedarfsmengen könnte ich auch nicht liefern.

    Auch wenn die Methode wie vorgeschlagen für 3 Jahre funktioniert, dann liegt es an der Qualität bzw. Reinheitsgrad des Stahlgusses, oder es ist ein Graugusskiel. Ansonsten ist diese Epoxydbeschichtung weder ein Rostschutz noch Korrosionschutz und wird bei den meisten Yachten so nicht funktionieren.

    Speed

  10. #10
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    Um 1990, 91 oder 92 hatten wir den Gußeisenkiel komplett vom Rumpf abgeschraubt,
    sandstrahlen lassen und (ich vermute noch am selben Tag) mit dem damals noch erhältlichen VC-Tar Teerepoxid (nicht das heutige Tar2) gestrichen, dann nach damaligem Kenntnisstand VC-17 als Antifouling.
    (Ich weiß leider nicht aus dem Kopf, ob wir den Kiel vor der Behandlung mit Tar noch mit einem Rostschutz behandelt hatten, ich glaube aber ja, weil sonst der Rostschutz wohl nicht 100% gesichert wäre, ich weiß nicht, welche Hafteigenschaften das damalige VC-Tar Teerepoxid auf gesandstrahltem Gußeisen gehabt hat).
    Dieser so behandelte Kiel zeigt auch heute noch keinen Rost erkenntlich durch evtl. Blasen o.ä.

    Wenn eine Stelle des Kiels beschädigt worden ist z.B. bei den Kranvorgängen, wenn eine Stelle der Kielkante an einer Führungsschiene des Trailers aneckt, dann haben wir auf jeden Fall heutzutage solch eine Stelle mit Rostschutz ausgebessert, darüber noch einen Rest VC-Tar und wieder Antifouling.

    Lieber einmal etwas richtig machen und langfristig sichern, dadurch Werte erhalten, als eine Dauerarbeitsstelle beackern!
    Geändert von Hai-710 (08.09.2008 um 21:57 Uhr)
    Hai 710 KS www.hai-710.de.vu - Perfektes Segeln mit dem Trailerboot - Törns: www.hai-710.blogspot.de

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