Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 22
  1. #1
    Registriert seit
    07.09.2008
    Beiträge
    5

    Standard Erst Motorstart-dann el. Ankerwinde

    Hallo Bootsfreaks,
    habe ein Elektro-Problem. Als langjähriger Bootsbauer stehe ich im Moment vor einem Problem. Baue eine Hydra-Yacht für Weltreise. Mein ges. elektr. Verbrauchernetz wird mit 12 Volt betrieben. Nur der Motoranlasser (Mercedes OM314 Diesel) und die Ankerwinde (Lofrance) werden mit einer seperaten 24 Volt Batt.-Bank (zusätzl. 2. 24V. LM und Ladegerät ) betrieben. Soweit, so gut! Nun das Problem: Ich möchte aus Sicherheitsgründen diese beiden Verbraucher elektr. so kombinieren, daß die Ankerwinde (1500 Watt)erst dann benutzt werden kann , wenn zuvor der Motor gestartet wurde. Vielleicht evtl. eine Notschaltung möglich, als Option. Will dadurch verhindern, daß jemand möglicherweise z. B. bei schwierigem Anker-Auf-Manöver die Batterien leernuckelt und dann kein Motorstart mehr möglich wäre.
    Weiß jemand, wie und an welcher Stelle ich die elektr. Anschlußkombination bewerkstelligen kann? Natürlich möglichst in einfachster und simpelster auch reparaturfreundl. Art. Habe unterwegs meist keine Fachleute oder Ersatzteilbeschaffung zur Verfühgung. Wäre super, wenn mir jemand Tips dafür geben Könnte. Wundere mich, daß ich in meinen schlauen Fachbüchern -Technik an Bord- Eletrektrik auf Booten - etc. nicht ein Wort darüber finde. Leider!
    Gruß Sascha

  2. #2
    Registriert seit
    11.11.2005
    Beiträge
    867

    Standard

    Ein Trennrelais das bei Strom von der LiMa (Motor läuft) durchschaltet und die Batterie für die Winde dann auch nur mit der Winde verbindet.
    Notschaltung dann per extra Schalter (evt. im Motorraum -> verhindert unbeabsichtigte Bedienung) der Strom auf das Relais gibt das dann für den Notfall durchschaltet.

  3. #3
    Registriert seit
    06.07.2006
    Ort
    11° 44´N - 99° 47´E
    Beiträge
    1.461

    Standard

    moin,
    aus sicherheitsgründen solltest du gerade das nicht tun. wenn der motor läuft und da macht jemand langen zinober mit der ankerwinde könnte die lima sich verabschieden, also lass es besser. mach lieber eine unterspannungsauslösung dran die verhindert, das die akkus leergeleiert werden (sperre in der ansteuerung der ankerwinde).

    bis denn

  4. #4
    Registriert seit
    07.09.2008
    Beiträge
    5

    Standard

    Hallo Wolfgang,
    danke für Deinen Ratschlag. Diese Überlegung hatte ich auch als Lösung gedacht. Habe aber einige Bedenken bzgl. der Lichtmaschine ( zumal ich auch noch einen Hochleistungsregler von STERLING da dran montiere). Wie verkraftet das die LM und Regler, wenn bei fest hängendem Anker (z.B.Felsspalte) die Ankerwinde über längere Zeit mehrmals mit Volllast benutzt wird. Könnte mir dabei nicht die LM oder Regler evtl. den Geist aufgeben?
    Gruß Sascha

  5. #5
    Registriert seit
    07.09.2008
    Beiträge
    5

    Standard

    Hallo Hartmut,
    danke für Deine Bedenken.Habe selbst schon bei der Idee mit Trennrelay über LM meine Zweifel, ob die LM oder der Regler (montiere einen Hochleistergsregler von STERLING an die LM) das schadlos verkraften? Ebend gerade, wenn die Winde evtl. längere Zeit extrem belastet werden würde. Deine Idee mit der Unterspannungssperre ist vielleicht die bessere Lösung. Da aber leider die Elektrik u.Elektronik nicht gerade zu meinen Bootsbaustärken zählt (siehe oben) und ich hier in Nürnberg auch keinen Fachmann für solche Probleme habe, bin ich ein Nobody wie und mit welchen Mitteln man so einen Unterspannungsschutz installiert.
    Gruß Sascha

  6. #6
    Registriert seit
    05.11.2003
    Beiträge
    3.317

    Standard

    Nimm doch Relais für die Steuerleitungen. Da fliesst nicht viel Strom. Und seh einen Notschalter vor, falls mal der Motor nicht anläuft und die Ankerwinde gebraucht wird.

  7. #7
    Registriert seit
    06.07.2006
    Ort
    11° 44´N - 99° 47´E
    Beiträge
    1.461

    Standard

    moin,
    diese abschaltungen gibt es fertig bei conrad. brauchst du nur in die dünne leitung der steuerung einbinden. ist sehr einfach.
    vorne 2 leitungen rein und hinten wieder raus (zigarettenanzünder..., kann man ja abschneiden), sozusagen. normal hängst du da kühlboxen und so dran.

    bis denn

  8. #8
    Registriert seit
    17.09.2001
    Beiträge
    796

    Standard

    Zitat Zitat von hartmut2801 Beitrag anzeigen
    moin,
    aus sicherheitsgründen solltest du gerade das nicht tun. wenn der motor läuft und da macht jemand langen zinober mit der ankerwinde könnte die lima sich verabschieden, also lass es besser. mach lieber eine unterspannungsauslösung dran die verhindert, das die akkus leergeleiert werden (sperre in der ansteuerung der ankerwinde).

    bis denn
    Sorry, Hartmut,

    aber das ist nicht wirklich sinnvoll. Solange ein funktionstüchtiger Akku vorhanden ist, ist das die beste Lebensversicherung für einen noch so schwachen Generator.

    Überleg mal: was machst Du, wenn die Batterie leergenuckelt ist (das ist sie bei 11,5 V)? Richtig, dann wirfst Du die Maschine an. Und alles ist so wie ohne Deine Schaltung (eher schlimmer, denn der Generator wird nun durch die halb leere Batterie belastet).

    Bei einer Batterie, die hohen Strom abgeben muss, bricht die Spannung zusammen. Vor allem im worst case, wenn der Anker festklemmt. Das belastet die Batterie zusätzlich, da dann der Winschenmotor ein Vielfaches seines Nennstroms (der aus dem Datenblatt) zieht. Läuft jedoch der Generator mit, sorgt dessen Laderegler für eine halbwegs gleichbleibende Spannung. Hilft also dem Winschenmotor und damit dem Ankermanöver.

    Das ist bei der Ankerwinsch dasselbe wie bei jedem Akku-Kleingerät (Handstaubsauger, etc.), deren Motoren mehr Strom ziehen als das kleine Steckernetzteil liefern kann. Trotzdem geht es nicht kaputt, wenn man es in der Steckdose lässt.

    Die beste Lösung ist allerdings, der Ankerwinsch einen eigenen Akku zu gönnen, der möglichst in der Nähe der Winsch sitzt. Dadurch wird auch die Verkabelung einfacher (weil nur ein kurzes Stück mit den dicken Kabeln notwendig ist). Und wenn mal die Starterbatterie leer sein sollte, kann man den Anker-Akku als Reserve zuschalten.

    Gruß

    Tilo

  9. #9
    Registriert seit
    06.07.2006
    Ort
    11° 44´N - 99° 47´E
    Beiträge
    1.461

    Standard

    moin,
    @tilo, ist zwar gut gemeint, aber leider sind deine folgerungen alle falsch. also elektriker fragen, weitersagen.
    eine ankerwinde zieht nennstrom, nicht ein vielfaches dessen, ansonnsten kommt da das bimetall ins schwitzen und schaltet ab (bei einer fachgerechten instalation hat man das. leider wird da oftmals keine absicherung eingebaut). mal soviel zu diesem punkt.

    der generator ist dafür gebaut seinen nennstrom zu erzeugen, den interessiert es nicht wie voll der akku ist.
    für den rest deiner vermutungen, meine zeit ist mir zu schade jeden schwachsinn den ein laie gehört hat auszuräumen, glaube einfach mal einem fachmann.

    bis denn

  10. #10
    Registriert seit
    17.09.2001
    Beiträge
    796

    Standard

    Oh Mann! Da fliegt mir doch der Hut weg.

Ähnliche Themen

  1. Erst Epoxi dann Polyester und zum schluß Gelcoat
    Von Comar700 im Forum Technik & Elektronik
    Antworten: 42
    Letzter Beitrag: 23.05.2009, 23:26
  2. Refit - erst Deck, dann der Rest
    Von fspranger im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 03.08.2007, 22:35
  3. erst stimmen dann denken
    Von Ekki im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 30.06.2007, 11:45
  4. Dramatisch: erst Rekord dann aufgebrummt
    Von peter-blake im Forum Fragen, Antworten & Diskussionen
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 11.07.2005, 10:26
  5. ADMIN ERST DER KUNDE DANN DIE FAMILIE
    Von peter-blake im Forum Anregungen und Kritik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 08.10.2001, 17:05

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •