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  1. #51
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    Hi,

    lässt man das KW aus dem Block über den Entleerungshahn ablaufen (das macht man ja nur bei Einkreisern) ist anschließend die Befüllung über die KW-Pumpe die einfachste und sicherste Methode. Die KW-Kreisläufe sollten -und sind es bei den Volvos- zwangsbefüllend sein. Sollte noch ne kleine Luftblase übrig sein macht das nix, im normalen Betrieb ist die dann draußen.

    Nur leerlaufen lassen und dann so wegstellen ist möglich aber nicht so toll. Mit entsprechendem Kühlerfrostschutz aufgefüllt oxidiert der Block innen deutlich weniger in der Pause als wenn er luftgefüllt da steht.

    Grüße

    Andreas

  2. #52
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    so ist es.

    Einigen Motoren darf man in Frühjahr vier Spülungen gönnen, um die Kanäle frei zu bekommen:
    - einen Becher (1/3 Liter, Vorsicht, Pumpe nicht mit dem Granulat beschädigen!) Amidosulfonsäure in den Kühlkreislauf
    - nach der Einwirkzeit (sehr gut hörbar) abschließend Frischwasser
    - eine zweite Spülung dann mit Phosporsäure (ebenfalls 1/3 Liter) und
    - nach der Einwirkzeit (ebenfalls sehr gut hörbar) abschließend Frischwasser
    gönnen.
    Zwischen den geräuschaktiven Spülungen darf verstärkt geklönt werden.

    Wer das einmal praktizierte bemerkt: Zitronensäure oder Essig ist einfach nur Mist.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (03.12.2020 um 00:04 Uhr)

  3. #53
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    Zitat Zitat von AndreasW Beitrag anzeigen
    Hi,
    Nur leerlaufen lassen und dann so wegstellen ist möglich aber nicht so toll. Mit entsprechendem Kühlerfrostschutz aufgefüllt oxidiert der Block innen deutlich weniger in der Pause als wenn er luftgefüllt da steht.
    Grüße
    Andreas
    Das ist wohl richtig, sollte aber aus meiner Sicht nicht überbewertet werden. Der Graugussmotor ist von Hause aus schon bestens gg. Korrosion geschützt. Es spielt keiner große Rolle, ob der Motor ohne nun 49 Jahre, oder mit Frostschutz tatsächlich 50 Jahre hält.

  4. #54
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    Moin Peter,
    meine alte Bukh (Einkreiskühlung) entkalke ich vor dem Kranen auch mit Amidosulfonsäure-Granulat. Die anschl. Phosporsäure-Spülung ist neu für mich. Wofür sollte das denn gut sein?
    Gruß
    Emil

  5. #55
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Das ist wohl richtig, sollte aber aus meiner Sicht nicht überbewertet werden. Der Graugussmotor ist von Hause aus schon bestens gg. Korrosion geschützt. Es spielt keiner große Rolle, ob der Motor ohne nun 49 Jahre, oder mit Frostschutz tatsächlich 50 Jahre hält.
    Moin,

    ja man kann da fast Glaubenskriege drüber führen. Aber mein Gusskiel sieht nach dem Winterlager deutlich korrosionsgezeichneter aus als nach der Sommersaison im Wasser
    So ähnlich geht es dem Block auch.

    Grüße

    Andreas

  6. #56
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    Zitat Zitat von AndreasW Beitrag anzeigen
    Moin,
    ja man kann da fast Glaubenskriege drüber führen. Aber mein Gusskiel sieht nach dem Winterlager deutlich korrosionsgezeichneter aus als nach der Sommersaison im Wasser
    So ähnlich geht es dem Block auch.
    Grüße
    Andreas
    Moin Andreas,
    einen Gusskiel mit einem Graugussmotor zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen usw. Der allseits bekannte Gusskiel wird aus Abfallguss gefertigt, das billigste vom billigen. Da sind auch Sachen drin, die da eigentlich gar nicht hineingehören. Der ist in keinster Weise mit einem Motorblock vergleichbar.
    Wenn er nach dem Winterlager (ganz ohne Frostschutz) schlimmer aussieht als nach der Segelsaison, dann ist das mit der erhöhten Sauerstoffzufuhr zu erklären. Da werden dann u.U. regelrechte Korrosionsnester zu finden sein, weil - ja weil > siehe oben.

  7. #57
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    Zitat Zitat von emil Beitrag anzeigen
    Moin Peter,
    meine alte Bukh (Einkreiskühlung) entkalke ich vor dem Kranen auch mit Amidosulfonsäure-Granulat. Die anschl. Phosporsäure-Spülung ist neu für mich. Wofür sollte das denn gut sein?
    Hallo,

    zum Passivieren, als Rostumwandler.
    Eine Einmalbehandlung mit billiger 95%ige reicht über Jahre.
    Auf jeden Fall war die Phosphorsäure im Kühlwasser hörbar stark aktiv.

    Da rangetastet hatte ich mich über einen Gußkiel, mit Ferrucid.
    Nach jeder Behandlung war immer mehr Ruhe an der Rostfront, der Kiel ist jetzt "geshaped" ohne abzublättern.


    Peter

  8. #58
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    Hallo Peter,

    Interessant zu lesen, habe hierzu zwei Fragen:

    wie lange lässt Du dann die Mischung mit der Phosporsäure einwirken?

    Zum Entkalken lasse ich die Amidosulfonsäure-Mischung nur 15 Min. einwirken und spüle dann mit reichlich Süsswasser nach. Habe die große Befürchtung, dass dabei größere Teilchen sich lösen und irgendwo festsetzen und verstopfen. Ist die Sorge gerechtfertigt?

    Gruß
    Emil

  9. #59
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    Hallo,

    Amidosulfonsäure so in etwa auch 15min.
    Aber ich schnacke mich fest ...

    Vielleicht wars nicht genug davon und die Phosphorsäure hat nur den Rest erledigt.
    Auf jedem Fall war ein Versuch nie von Schaden.

    Ich kann auch empfehlen:
    Hör den Motorblock ab, das hilft, wenns gluckert, hat er es offenbar sehr nötig.

    Teilchen waren bei mir weniger, als vor der Behandlung.


    Peter

  10. #60
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Teilchen waren bei mir weniger, als vor der Behandlung.


    Peter
    .


    Und, zahlt die Krankenkasse trotzdem ?


    .
    Geändert von supra (04.12.2020 um 00:01 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

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