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  1. #21
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    Hallo Markus,

    ausser Susak und Aquilea, war ich an den anderen Punkten auch schon, allerdings mit größeren Booten. Wie holst du Dir den Wetterbericht an Bord.

  2. #22
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    Hallo,

    Den Wetterbericht hatte ich meist aus dem Internet. Dazu kann man in Kroatien einen sehr günstigen Internet-Stick kaufen. Mehr dazu gibt es hier. Das war sehr praktisch und hat sehr zuverlässig funktioniert. Um das Guthaben zu schonen habe meist "Grafiken Laden" im Browser ausgeschaltet mit Ausnahme für die Wetterseiten natürlich.

    Grüße,
    Markus

  3. #23
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    Hallo Markus


    habt ihr den Motor eigentlich als Langschaft - der Motorhalter geht ja auf der FAN doch sehr weit runter.

    Bilder von dem Solarpanel mache ich wenn ich zum See fahre. Zur Zeit ist das Wetter mehr als bescheiden.
    Gruß
    Volker

  4. #24
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    Hallo Volker,

    Zitat Zitat von mecondelta Beitrag anzeigen
    Hallo Markus
    habt ihr den Motor eigentlich als Langschaft - der Motorhalter geht ja auf der FAN doch sehr weit runter.
    Ja, allerdings. Das halte ich auch für sehr wichtig, denn wenn das Boot ordentlich Lage hat, Du irgendwo gegenan stampfst, d.h. das Heck durch die Wellen weit aus dem Wasser kommt, und den Motor als Unterstützung brauchst dann funktioniert das nur mit Langschaft.

    Viele Grüße,
    Markus

  5. #25
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    Standard Foto Solarpanel

    Anbei mal ein Foto vom Solarpanel. Stört übrigens nicht wenn der Motor dran hängt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  6. #26
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    Hallo Fan's

    Ich besitzt meine Fan nun schon seit 2005 und bin immer noch sehr zufrieden mit dem Boot. Letztes Jahr habe ich sie an die Ostsee transportiert und bin mit meiner Frau Rund Rügen gesegelt. Es war ein super Törn, welcher ich manchem Mittelmeer Chartertörn, den ich machte bevorzuge.
    Am 27.5. geht es nun richtig los. Ich segle 4 Monate ab Stralsund über Bornholm nach Stockholm. Vielleicht bis Helsinki und Tallin. Mal sehen wie weit ich kommen.
    Rai

  7. #27
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    Standard FAN 23 Erfahrung

    Hallo zusammen,
    hier nun mein Erfahrungsbericht/ Infos zur FAN 23 als Kielschwertvariante mit 55 cm - 1,3 m Tiefgang nach 3 Wochen Dänemarkt
    Gesegelt sind wir im Groben von Gellting, Sonderborg, Alssund, Bägö, Fynen, Aerö, Als(Momark) Gellting bei Wind von 0 - 6(7) bft.
    Ausrüstung:
    Genua, Lattengroß, 30 qm Gennacker, Motor 4 PS Mecury Ls sp,
    Stromversorgung 40WP Solarpanel, 2 Batterien 80 +109 Ah, - Am Abend waren die Batterien immer voll (den ganzen Tag Sonnenschein). Naviagation : Garmin 525. Haltererung -Eigenbau zum Stecken an der Schiebluke.
    Kühlschublade : Kissmann 37 l; 2 Flammen Gasherd -electrolux-mit 3 kg und 2 kg Gasflasche im Ankerkasten.
    Für 3 Wochen ist das Boot für 2 Personen und 2 Hunden ist die FAN 23 gerade noch ausreichend. Nur für 2 Personen sieht das warscheinlich auch anders aus. Aber man ist froh wenn man draußen dann grade stehen kann. Stehhöhe wäre was schönes. Aber die Optik soll ja auch noch ok sein.
    Die Staukästen erweisen sich als ausreichend für Proviant und Getränke aufzunehmen. Es wurde vor der Reise auch einige Umbauten/ Einbauten vorgenommen. Die Shaps wurden z.B. durch Netze nach oben vergrößert. Die Innebeleuchtung wurde auf LED umgerüstet und zusätzliche Lampen im Schlafbereich, Pantry und Hundekoje angebracht. Unter den Matratzen wurde ein Abstandsgewirk gelegt welche sich aber nach 3 Tagen Dauerregen mit Sturm als nicht ganz ausreichend erwies. Es wurde zwischenzeiltlich seitlich durch zusätzlicher Belüftungen verändert.
    Für die Frischwasserversorgung wurden 2x12Liter Kanister zusammengeschaltet und in die Backskiste gestellt. Zusätzlich wurde noch ein 20 Liter Kanister daneben gestellt. Das Abwasser wurde von einem 19 Liter Kanister unter der Spüle aufgefangen. Die Kühlschublade fand in der Hundekoje hinter der Leiter platz. WC -Pota Poti.
    Die FAN 23 mit mit einem Heckanker (Delta -Anker) an einer Ankorline und einem Buganker (Bügelanker) alle mit Kettenvorlauf ausgestattet. Der Bügelanker erweis sich bei den Vorgefundenen Ankergründen als der Besser.
    Da ich immer mal durch Schnorchelgänge den Anker am Anfang kontroliert hatte musste ich feststellenn das der Deltaanker sich nicht immer so eingrub wie er sollte und ich zum Schluß eigentlich nur noch dem Bügelanker mein Vertrauen ausgesprochen habe. Vor allem nach einer Nacht bei 4 bft und entsprechenden Wellen. Das Boot atmed übrigens bei dem Wellengang durch den Schwertkasten. Ist schon komisch in der Nacht noch jemandem Atmen zu hören der nicht da ist (der Klabautermann).

    Segeleigenschaften:
    Für ein Boot dieser Bauart waren die Segeleigenschaften gut. Es kam zu keiner Zeit ein unsichers Gefühl auf.
    Die Ruderaufhängung stellte sich gerade bei Wellengang aufgrund des Spiels als nacharbeitungswürdig dar.
    Bei der Reffeinrichung , insbesonder das 2. Reff sollte der Festpunkt am Baum mehr von Hinten ca 40 cm in die Mitte verlegt werden.
    Der 30 qm Genacker von SW -Sail erwies sich bei raumen und achterlichen Winden aber auch auf Halbwind als Turbo. Mit der Genua erreichten wir bei leichter Brise grade mal auch ca 2 Knoten aber mit Gennacker kamen wir auf 3 - 4 Knoten.
    Die Fan 23 verhält sich sogar bei 5 - 6 bft in Boen 7 und Wellen von 1,5 - 2 Meter absolut sicher. Die Geschwindigkiet lag bei Kurs Hoch am Wind und den Wellen immerhin noch bei 5 -6 kt.
    Wir mussten bei dem Wetter (Westwind) von Momark in die Flensburger Förde kreuzen (Gellting). Es machte sich hier die bauartbedingte schlechter Kreuzeigenschaft und die Kürze doch schon stark bemerkbar. Trotz der verwendeten Fockschiene mit verkleinerter Genua und 2 Reffs im Groß. Beim nächsten mal würde ich nur mit der Fock / Genua segeln und anstelle nach Gelltimg zu kreuzen nach Maasholm seglen und dann mit dem Bus nach Gellting Auto und Trailer holen, man lernt ja dazu. Auch bei dem Wetter zeigte sich das Boot immer noch sicher beherschbar auch wenn bei der Wende eine Boe einschlug und das Boot mit entsprechender Krängung und anluven quitierte. Mann musste halt auch sehen das das Boot immerer auch Geschwindigkeit bleibt und bei der Wende nicht noch von einer Welle zu stark ausgebremst wurde. Bei den Wellen wurd auch nicht allzuviel Wasser übergenommen. Hier erweis sich auch die Sprayhood als gute Anschaffung.
    Ich muß aber auch sagen das diese Bedingungen waren die auch eine Grenze darstellen was man mit einem Boot dieser Bauart und Größe zumuten sollte.
    Man kann sagen kleiner sollte ein Boot für 3 Wochen nicht sein. Als Schwachpunkt erwies sich die Madenschraube oben an der Rolle der Rollgenua. Die sollte mit Schraubensicherung eingedreht werden. Der Splint rutscht immer wieder ein Stück raus. Die Serienmäßige Motorhalterung zeigt Rostspuren und ist bei Wellengang und angehängtem Motor sehr labil. (Der Motot fährt schon mal eine Position nach unten).
    Als nächste wird noch ein zusätzlicher Solarlüfter eingebaut welche vor allem auch beim Kochen die Feuchtigkeit besser herausbringt. Die meiste Feuchtigkeit war im WC- Raum, da hier eine Verbindung am Fenster zwischen Kochecke und WC-Raum die Feuchtigkeit ablagern ließ. Weiterhin wird der komplette angedeutetet Antirutschbelag- Cellcoat in Rautenoptik - durch ein Kork-Kunststoffgaranulat (Vetus) überklebt, was wir vorher schon im Cockpit verklebt hatten und sich als absolut rutschhemend erwies. Selbst unsere Hunde hatte Vertauen zu dem Belag gefaßt. Es denke auch mal über eine Lösung als Kuchebude nach. Grade wenn schlechtes Wetter ist, ist ein Sonnensegel nicht unbeding das NON plus Ultra. Regen kommt halt auch von der Seite.
    Auch wenn hier einiges an negativen Punkten gelistet ist, waren wir mit der FAN vollauf zufrieden. Die Verarbeitung ist gut und die eingesetzten Materialien sind für ein Boot dieser Preisklasse und Größe hervorragend. Es sind halt Auffäligkeiten die jeder für sein Boot feststellt und im laufe der Zeit verändert und wo auch nicht unbeding der Hersteller etwas kann.
    Das war es vorerst.
    Ich bin mal Gespannt auf den Bericht von Rai der wohl 4 Monate mit der FAN 23 nach Schweden unterwegs ist/war.

    Gruß
    Volker

  8. #28
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    Hallo Volker

    Vielen Dank für deinen interessanten Bericht.

    Ich bin zur Zeit noch unterwegs. Gerade im Hafen von Simrishamn, nachem ich eine Woche in Karlshamn eine bessere Wettersituation für die Überquerung der Hanöbucht abwarten musste. Weiter geht es über Dänemark nach Rostock. Dort wird ein Freund für drei Tage zu mir stossen. Ausgewassert wird dann entweder in der Region von Wismar oder um Stralsund, je nach Wind. Heute habe ich die 2000 sm zurück gelegt (eingewassert am 28.Mai in Stralsund). Nordöstlichster Punkt war Turku/Finnland und nördlichster Punkt Vogelgrundet, 20 sm nördlich von Öregrund. Ich werde etwas dazu schreiben, wenn ich wieder zurück bin.

    Grüsse, RAI

  9. #29
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    Hallo zusammen,

    ich wärme das mal hier auf. An die FAN 23 Segler, wie seid/wart ihr zufrieden bisher mit dem Boot. Wo sind Mängel?
    Grüße Manni

  10. #30
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    Hallo Manni,

    letztes Jahr haben wir unsere Fan 23 schweren Herzens verkauft. Die Kinder sind groß geworden und wir wollen größere Touren mit 4-6 Erwachsenen unternehmen. Dafür ist sie zu klein. Die Zufriedenheit mit dem Schiff hat jedoch die ganzen 10 Jahre lang angehalten. Wir waren damit in ganz Europa unterwegs und meist sehr glücklich. Ein einziges Manko, dass ich sehe ist die Tatsache (die dieses Schiff mit vielen anderen teilt), dass der Außenborder nicht im Zentrum sitzt. So kann er sich beim Kreuzen unter Motor in rauhen Bedingungen in Luv aus dem Wasser heben oder in Lee im Wasser eintauchen. Dazu hätte es möglicherweise einer besseren Halterung bedarft als wir sie hatten. Man könnte nun die schöne Einbauniesche nutzen um den Antrieb zu elektrifizieren und wäre auch dieses Manko los.
    Viele Grüße,
    Markus

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