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  1. #1
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    Standard Lebensmittelkühlung auf Kleinkreuzer

    Bin am Grübeln, wie ich meine Lebensmittel auf meiner FAM bei längeren Touren frisch halten kann.

    Wie kühlt Ihr Eure Lebensmittel an Bord ?

    Peletierkühlbox ? - frißt viel Strom, oder ?

    Kommpessorkühlbox ? - sau teuer, oder ?

    Absorberkühlbox ? - variabel aber sehr schwer, oder ?

    Passivkühlbox ? - günstig, aber was ist nach 2 Tagen ?

    Viele Fragen und keine Antworten. Vielleicht könnt Ihr ja helfen. Freue mich über Anregungen und Erfahrungsberichte.

    Viele Grüße
    Koje

  2. #2
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    Die Antworten hast Du Dir ja schon selbst gegeben. Mein Tip nach Erfahrungen mit allen Typen. Kauf Dir eine Kompressorbox. Alles andere ist auf einem kleinen Boot Unsinn. Die kleinen Waeco-Boxen kosten auch nicht alle Welt. Du kannst sie im Auto bei der Anreise vorkühlen und an Bord sie die Verbräuche beherrschbar.

    Zitat Zitat von koje_66 Beitrag anzeigen
    Bin am Grübeln, wie ich meine Lebensmittel auf meiner FAM bei längeren Touren frisch halten kann.

    Wie kühlt Ihr Eure Lebensmittel an Bord ?

    Peletierkühlbox ? - frißt viel Strom, oder ?

    Kommpessorkühlbox ? - sau teuer, oder ?

    Absorberkühlbox ? - variabel aber sehr schwer, oder ?

    Passivkühlbox ? - günstig, aber was ist nach 2 Tagen ?

    Viele Fragen und keine Antworten. Vielleicht könnt Ihr ja helfen. Freue mich über Anregungen und Erfahrungsberichte.

    Viele Grüße
    Koje

  3. #3
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    Standard Kühlung

    Wie wäre es einfach mit Eis ? Früher war dies sehr weit verbreitet.
    Man hatte einen Kühlkasten mit einem Eisfach und einem Ablauf zum Seeventil hin. Eisblöcke waren ( sind ) in jedem Hafen zu bekommen.

    Es ist übrigens erstaunlich wie lange so ein Eisblock, selbst bei grösster Hitze, hält.

  4. #4
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    Standard

    gar nicht. Kaufe einfach so ein, dass man keine Kühlung braucht. Yoghurt, Gemüse zB hält sich auch ne Zeit bei 20 Grad Celsius. Tee /Kaffee trinkt man heiss und Butter/Magarine gibts auch aus der Tube.
    Bier gibts dann mal eins im Hafen

    4-8 Wochen ohne den ganzen Luxus geht schon mal...

  5. #5
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    Wir haben uns eine Peletierkühlbox mit geringen Verbrauch zugelegt. Im Sommer auf dem Ostseetörn lief diese im Hafen mit Landstrom die Nacht durch. Die Kälte hat sie tagsüber ohne Strom noch gut gehalten, so dass Käse, Würst und andere Lebensmittel prima frisch blieben.

    Die Konfiguration hat sich bei uns bewährt.
    Besten Gruß,

    Goetz

    Dufour 34 E Performance - aus Freude am Segeln.

  6. #6
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    Standard Low Budget

    hallo,

    ich habe ebenfalls eine Peledingsbums-Kühlbox ( Baumarkt für kleines Geld ).
    Für den längeren Wochenendtörn haue ich immer noch zwei bis drei gefrostete Kühlakus mit in die Box und im Auto wird die Box bei der Anreise an 12 Volt angeschloßen. Nachts wird über Landstrom gekühlt, dazu brauchst du nur nen Umformer von 220 auf 12 Volt.
    Mit dieser Methode war unser Bier sogar noch nach 5 Tagen gut gekühlt !

    Langfristig ist eine Waeco Kompressorbox natürlich auch erstrebenswert, aber 500 Euronen kann ich noch besser für wichtigere Ausrüstung ausgeben ( Irgendwann bin ich ja vieleicht mal mit dem Refit fertig.... )

    Viel spaß

  7. #7
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    Standard ein tip für "tiefe" Gewässer

    ein langer schlauch mit minipumpe zieht das kalte wasser aus der tiefe

    bei 10-20m wassertiefe und "kühlkrippen" in der box sollten so kühlschrankähnliche temperaturen zumindest für Butter ,Bier und brokoli
    in jeder kühllbox ereichbar sein.

    ausprobiert habe ich es noch nicht,
    die idee stammt vom langhaarigen benno
    und über den geringen stromverbrauch hat sich auch noch keiner nen kopf zerbrochen,sollte aber weit unterhalb einer pelletrierbox liegen...oder ?
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von lercherlsepp Beitrag anzeigen
    Die Antworten hast Du Dir ja schon selbst gegeben. Mein Tip nach Erfahrungen mit allen Typen. Kauf Dir eine Kompressorbox. Alles andere ist auf einem kleinen Boot Unsinn. Die kleinen Waeco-Boxen kosten auch nicht alle Welt. Du kannst sie im Auto bei der Anreise vorkühlen und an Bord sie die Verbräuche beherrschbar.
    Hi

    hast recht, ich habe seit 8 Jahren in meinem 19 Fuss Kleinkreuzer die kleinste Waeco 18 Liter Kompressorbox, die ist zurzeit die sparsamste Kühlbox. Für die kleine Waeco habe ich noch eine Isolierhülle (Überzugtasche) gekauft, die verringert die EInschaltungen des Kompressors noch einmal mehr und speichert die Kälte mit weniger Verlust.

    Die Box ist mit Solarzellen und entsprechender Batteriekapazität (ca 200 Ah) schon 3 bis 4 Tage verwendbar. Dann sollte eine Ladung erfolgen. In nördlichen Regionen kann man die Box über Nacht ausschalten, das spart noch etwas Strom. Natürlich muß man hier schon etwas Geld in die Hand nehmen, aber das ist sicher gut investiert, denn alles andere ist rausgeschmissenes Geld!

    In südlichen Revieren wie Mittelmeer kann man die Peletrierboxen vergessen, da die Tempperaturen so hoch sind, dass die Box trotz Dauerlauf nur 20 Grad unter Aussentemperatur funktioniert. Die Peletrierbox hat dann 20 bis 25 Grad Kühltemperatur und die Batterien sind nach einem halben Tag leer.

    Meine kleine Waeco Kompressorbox ist zum Beispiel auch trotz der 18 Liter für viel mehr als 50 oder 60 Liter Kühlgut geeignet. Ich hatte bei einem längeren Törn einmal eine zusätzliche Kühltasche mit, die wurde mit Getränken und Lebensmittel befüllt, die 2 Boote meiner Freunde hatten ebenfalls eine Kühltasche mit. Über Nacht habe ich im Hafen meine kleine Waeco auf gefrieren eingeschaltet, bei den minus 18 Grad habe ich dann so kleine Kühlelemente für die Taschen eingefroren, und am nächsten Tag hatten alle 3 Boote mehr als genug gefrorene Kältespeicher und alle waren happy..... Die Gefriertechnik oder mehr als 3 bis 4 Tage normal kühlen funktioniert jetzt in meinem Kleinkreuzer auch ohne Hafen, da ich einen kleinen Honda 500 E Generator an Bord habe, in 2,5 Stunden benötigt der 0,8 Liter und ladet über ein Marine Sterling Kennlinienladegerät die Batterien wieder voll auf.

    LG

    Manta
    PS.: Lieber ein schlechter Segeltag als ein guter Arbeitstag

  9. #9
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    Ich nutze seit vielen Jahren eine selbstgebaute, gut isolierte Kiste (in einer Backskiste integriert) ohne aktive Kühlung. In vielen Häfen gibt es öffentliche Kühltruhen, da wird ein 2l-Tetrapack mit Eistee eingefroren. Der hält die Kälte locker 2 Tage. Alternativ gehe ich zur Fischereigenossenschaft, da habe ich gegen ein wenig Kleingeld bisher immer eine Schaufel Eis in meine Plastiktüte bekommen. Im Notfall erkläre ich dem Hafenmeister mein Problem - von denen hat mich kaum jemand hängen lassen.
    Gruß,

    Jörg
    Mein ganzer Stolz - ein Boot aus Holz!

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von Woody Beitrag anzeigen
    Ich nutze seit vielen Jahren eine selbstgebaute, gut isolierte Kiste (in einer Backskiste integriert) ohne aktive Kühlung. In vielen Häfen gibt es öffentliche Kühltruhen, da wird ein 2l-Tetrapack mit Eistee eingefroren. Der hält die Kälte locker 2 Tage. Alternativ gehe ich zur Fischereigenossenschaft, da habe ich gegen ein wenig Kleingeld bisher immer eine Schaufel Eis in meine Plastiktüte bekommen. Im Notfall erkläre ich dem Hafenmeister mein Problem - von denen hat mich kaum jemand hängen lassen.
    Gruß,

    Jörg
    Hi

    Klar, diese Möglichkeit gibt es, aber die schafft immer Abhängigkeit, wer nicht immer in irgend einem Hafen rumhängen will und lieber längere Autarkzeiten möchte, der benötigt eine unabhängige Lösung.

    Aber für deine Eismethode ist auch noch das Revier ausschlaggebend, segelst du im Norden (Ostsee usw...) funktioniert es, im Süden, benötigst du schon sehr viel Eis, damit das Kühlgut nicht schlecht wird.

    LG

    Manta
    PS.: Lieber ein schlechter Segeltag als ein guter Arbeitstag

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