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  1. #1
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    Standard Werft gesucht / Antifouling mit Grundierung

    Hallo,

    meine Yngling (vormals reines Regattaboot) braucht einen kompletten Antifoulinganstrich (VC Tar2 und dann VC 17m Extra).
    Da ich nicht selbst kranen kann und auch keine Halle auftreiben kann, suche ich eine Werft im Umkreis von Münster (Westf.), die bezahlbar ist. Eine Werft am Dümmer hat mir ein Angebot von 1900 Euro gemacht - finde ich irgendwie etwas überteuert - oder?

    Vielen Dank fuer Eure Hilfe,
    Michael

  2. #2
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    Das kommt schon hin, wenn eine Beschichtung vorher entfernt werden muss. Schon bei blankem Gelcoat musst du mit 200,- pro Meter Boot rechnen. Das Entfernen alter Schichten, ob beizen oder schleifen, ist eine Arbeit die keiner gerne macht. Frag doch mal, ob du Vorarbeit leisten kannst (halt alles runter holen, was auf dem Trailer geht).
    Gruß aus Kölle

    Falls kein Voranstrich drauf ist, wieß ich nen wesentlich günstigeren!
    Geändert von exsurfer (22.01.2009 um 22:52 Uhr) Grund: Nachtrag letzter Satz

  3. #3
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    Ausrufezeichen

    Warum sollte das Boot einen neuen VCTar2 Anstrich benötigen, wenn VC 17m Extra beschichtet wurde? Das VCTar ist doch nur eine Grundierung und die ist doch nur einmal erforderlich.

    Genügt es nicht leicht anzuschleifen und VC17m neu zu überschichten?

    Speedy/F

  4. #4
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    Zitat Zitat von speed Beitrag anzeigen
    Warum sollte das Boot einen neuen VCTar2 Anstrich benötigen, wenn VC 17m Extra beschichtet wurde? Das VCTar ist doch nur eine Grundierung und die ist doch nur einmal erforderlich.

    Genügt es nicht leicht anzuschleifen und VC17m neu zu überschichten?

    Speedy/F

    warum sollte den auf einem regattaschiff vctar und antifouling drauf sein? das macht ja wohl keinen sinn oder? das schiff wird ja wohl von unten nackt sein.

  5. #5
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    Standard Regattaboot

    Stimmt genau - das Boot hat halt keine Grundierung und kein Antifouling - war halt ein reines Regattaboot.

  6. #6
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    6x VCTar 2x 17M ca. 1200,00 Euro in der Nähe von Köln.
    http://www.sailart.de/service/service.htm

  7. #7
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    Das mit dem VCTar2 habe ich falsch verstanden, ich habe gedacht der Anstrich sollte erneuert werden.

    Ich versuche aber trotzdem nochmals zu fragen, denn ich habe auch die Solling einige Jahre auf Regatten gesegelt und mit Ausnahme eines besonderen Reagattafett wurde auf mein Boot nichts gestrichen.

    -Soll das Boot ein Trailerboot bleiben oder soll es einen Wasserliegeplatz erhalten?

    - hat es einen bestimmten Grund warum ein VC Antifouling das Boot erhalten soll?

    - Das mit dem Hinweis der Werft und den Preis ist unvergleichbar preiswert, nur VCTar2 ist eine 2 Komp. Grundierung mit einer Quarzmehlpigmentierung für VC17m und da reicht eine Lage lt. Hersteller. Auch VC17m wird nur einmal gestrichen.

    Speedy/F

  8. #8
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    Standard

    Als Grundierung hast du vieleicht recht. I.d.R. wird es bei Booten verwendet, die saisonweise im Wasser bleiben und da dient es als Osmoseschutz mit der Empfehlung 6 Anstriche VC Tar2. VC 17 M deckt nicht 100%ig beim ersten Anstrich, daher zwei Anstriche! Und wer es wissen will: Das Gelcoat muss vor dem VC Tar2-Anstrich gründlich angeschliffen werden und vor allem bei neuen Booten müssen vorher Trennwaxreste, die bei der Entformung immer noch am Boot sind, vollkommen entfernt werden.

    Grüße

  9. #9
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    Idee

    Ein 2 Komp. Epoxyd das noch pigmentiert wird mit Quarz schützt mit Sicherheit nicht vor einer Osmose, auch wenn 10 Lagen gestrichen würden. Das ist meiner Meinung eine Erfindung der Werbeabteilung und Vertreter und nicht die des Herstellers. Die Hersteller machen nicht diese Empfehlung, die kommen von denen die das Zeug verkaufen. Der beste Osmoseschutz ist nun mal ein unbeschädigter Gelcoat und das ist ein Vinylestherharz. Dieser Schutz der nur 0,6-0,8 mm dick ist wird jetzt kräftig angeschliffen - um darauf dann eine erheblich minderwertigere Beschichtung aufzutragen. Eine osmotische Diffusion kann bei keiner GFK-Yacht verhindert werden. Wird der Gelcoat angeschliffen, dann vergrößert sich seine Oberfläche nicht unerheblich, damit wird auch die Feuchteaufnahme entsprechen größer, die ja reduziert werden soll.

    Das kommt mir vor, wenn einer seinen neuen Daimler bekommt, dann schleift er den Lack kräftig an und streicht dann eine Rostschutzfarbe damit die Kiste nicht rostet.

    Wäre es nicht sinnvoll für den Gelcoat der nun mal den besten osmotischen Schutz bietet, den so zu versiegeln das dieser seine Eigenschaften behält, anstelle Ihn kräftig anzuschleifen und zu schwächen und mit einer minderwertigeren Beschichtung zu ersetzen. Die Yacht-Hersteller müssen doch bescheuert sein, wenn so ein bisschen VCTar2 oder ein Gelshield der mit Kalk pigmentiert wird nicht verwendet wird, denn damit könnten erhebliche Kosten zu Lasten eines angeblich minderwertigeren Gelcoat eingespart werden.

    Es gibt seit Jahren Beschichtungen, die eine Pentrierfähigkeit haben so das der Gelcoat einer Yacht nur mit Aceton entfettet wird und dass er nicht angeschliffen werden muss. Kein Industrie würde einen solchen Quatsch der da von ein paar Werbefachleuten in`s leben gerufen wurde mitmachen. Das ganze dann noch in Verbindung mit einen VC17m das nur für Marktnischen geeignet ist, mit einen Aktivitätsgrad von mehr als 10 Knoten und das bei einer Solling, halte ich für einen schlechten Witz.

    Speedy/F
    Geändert von speed (25.01.2009 um 12:41 Uhr)

  10. #10
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    Standard Anbieter gefunden

    Vielen Dank fuer die vielen Tipps - habe auf der Boot einen Yngling-Spezialisten gefunden, der diesen Service kuenstig anbietet.

    Gruss
    Michael

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