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  1. #121
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    Falls Du tatsächlich das Reffen von RWE gemeint hast muss ich mich für meine Begriffsstutzigkeit entschuldigen.
    Gruß und schönes Wochenende,
    Wolfgang

  2. #122
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    brauchst dich nicht entschuldigen, jeder kann mal auf der leitung stehen.

    auch ein schönes we

    chris
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  3. #123
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    Um noch mal auf diese Frage zu kommen.
    Es gab ja ein paar Empfehlungen mit lösen des Travelers. Die Bavarias neuere Bauart(so ab 2008) haben kein Traveler.
    Die älteren Bavarias(2003, 2004-2006) die ich gefahren haben, hatten auf dem Kajütdach einen ganz kurzen Traveler. Der durch Länge und Position fast nix bringt.
    Um das zu ergänzen:
    Ein Traveller darf um so kürzer sein, je weiter vorne er montiert ist und je weniger Abstand zwischen Traveller und Grossbaum in der Höhe ist. Insofern sind die Minitraveller vor dem Niedergang gar nicht mal so schlecht, auch wenn sie einen schlechten Hebelarm haben.

    Dass sie kaum vernünftig eingesetzt werden, liegt glaube ich einerseits an der schlechten Zugrichtung der Travellerleinen (man muss ja meistens nach achtern ziehen). Vor allem aber an den meistens schlechten Beschlägen und altem Tauwerk. Mein alter Herr hat auch so eine Konstruktion und hat die erheblich verbessert mit guten Leinen und Blöcken.

    Trotzdem taugt das natürlich nicht zum aktiven Fahren des Travellers bei böigem Wind.
    Aber mehrmaliges Auffieren und Dichtholen der Fock bei kräftigem Wind klingt ja auch nicht nach guter Idee.
    Ich würde ja einfach trimmen und reffen. Gut geschnittene, nicht zu alte Segel helfen auch.

    Da wir solche und ähnliche Boote ja viele hier in Kiel haben, und die Innenförde zu kräftig böigem Wind neigt, dürfte das aber kaum ein echtes Problem sein. Mir ist jedenfalls noch nicht zu Ohren gekommen, dass die Bavs hier als fiese Rammingmaschinen bekannt sind, die ständig in der Bordwand anderer Boote stecken...

    Holger

  4. #124
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    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    …….. auch wenn sie einen schlechten Hebelarm haben…….
    Das ist der entscheidende Nachteil des Systems. Während sich an der Baumnock angeschlagene Schoten bei Segeln dieser Größe noch locker mit eine 6fach Schot (drei lose Rollen) holen lassen, so bräuchte es theoretisch eine 12fach Schot bei Anschlag auf der halben Baumlänge. Praktisch reicht auch das nicht weil sich die Wirkungsgrade der Rollen multiplizieren, mit "Zinseszins". D.h. zum unpraktischen Ort kommt noch der schlechte Wirkungsgrad.
    Oft sieht man noch einen schräg zur Baumnock geneigten Schotzugwinkel um einen längeren Hebelarm zu nutzen; das ist natürlich Quatsch und zerlegt die Kraft der Schot obendrein mit einem Vektor zum Lümmel hin. Eine Schot auf halber Baumlänge braucht eben die doppelte Kraft und die lässt sich mit einer Talje nicht mehr aufbringen.

    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    ……..
    Trotzdem taugt das natürlich nicht zum aktiven Fahren des Travellers bei böigem Wind…….
    Das wäre ja nicht so tragisch, denn im Tourenmodus fiert man bei einfallender Bö eh über die Schot, weil dabei noch oben das Achterliek geöffnet wird. Darum muss bei einem Tourenboot dieser Größe und mit kleiner Crew die Schot in die Hand des Rudergängers. Der Partner hat reichlich mit Fockschot, Streckern, Navigation, … zu tun.
    Das kurze Zeit von Bav verwendetet System mit der Schot am hohen Bügel war ein guter Kompromiss. Dabei wird nicht zwingend bei dichter Schot der Baum nach unter gezerrt und das Achterliek dicht gemacht (entspricht Traveller nach Luv). Bei gefierter Schot übernimmt ein kräftiger Baumniederholer die Kraftkomponente nach unter (entspricht Traveller nach Lee).
    Leider hat sich diese Art der Schotführung nicht durchgesetzt, weil der gestandene Gelegenheitssegler unbedingt einen Traveller braucht, so hat er das gelesen.
    Mir ist völlig unverständlich, dass die Vernunft hier nicht siegt. Ich vermute den Einfluss von unkundigen Käufern durch die Marketingfachleute befördert. Den Konstrukteuren ist der Zusammenhang klar.
    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #125
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    Bavaria hat inzwischen den Traveller ganz weggelassen. Die Großschot wird jetzt doppelt geführt. German Cupper mit zwei fest plazierten Umlenkrollen auf dem Kajütaufbau. Damit geht das „Druck ablasen“ in einer Böe auch.

  6. #126
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    Klar geht das, kommste als Rudergänger aber nicht schnell genug ran, was, glaube ich, das Problem des Fragestellers war...

  7. #127
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    Bavaria hat inzwischen den Traveller ganz weggelassen. Die Großschot wird jetzt doppelt geführt. German Cupper mit zwei fest plazierten Umlenkrollen auf dem Kajütaufbau. Damit geht das „Druck ablasen“ in einer Böe auch.
    Das ist bei Bavaria ja nun quasi "back to the roots"! Auf meiner Bav 960 ist die Großschot auch mit Traveller vor der Sprayhood auf dem Kajütdach angebracht und wird sowohl nach bb als auch stb umgelenkt in die Fallenstopper neben dem Niedergang. Das habe ich Einhand noch nicht ganz raus, wie ich da bequem vom Steuer aus die Schot bedienen kann, wenn ich dafür immer wieder vorne die Fallenstopper öffnen muss. Ich bin jetzt am überlegen, eine Curryklemme mit Ring, damit die Schot nicht aus eben dieser fallen kann, noch hinter den Stoppern anzubringen, diese dann offen zu lassen und die Schot dann direkt vom Steuer aus bedienbar zu machen. Alternativ könnte man die Schot auch über den Sülrand weiterleiten und dann direkt neben dem Steuer die Klemmen anbringen. In meine Augen ist eine einseitige Bedienung auch völlig ausreichend.

    Ich hoffe, ich habe mich nun nicht zu kompliziert ausgedrückt ;-)

    VG

    Dirk

  8. #128
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    @Dirk
    alles verstanden - klar wie Kloßbrühe.
    German Cupper auf den Traveller vor der Sprayhood habe ich schon gesehen...nur gesehen - nicht selber gefahren.
    Die Curryklemme hinter dem Stopper scheint mir die einfachere Lösung - beim Umlenken über den Sülrand hast Du vermutlich mehr Reibung auf der Schot. Bisher hatte ich beim Chartern immer mehr Leute als Arbeit an Bord - da ist das kein Problem.
    Im Sommer chartere ich aber das erste mal mit Familie - da wird das Groß an böigen Tagen gar nicht gesetzt bzw. ab 10 Knoten bereits geborgen. Da geht es nicht um Geschwindigkeit...da ist aufrechtes Segeln gewünscht. Auf dem Boot(Bav 37 Cr.) habe ich an den Steuerständen jeweils eine Winsch und werde dort das Vorsegel schoten. Damit ist die Plicht arbeitsfreie Zone.
    Gruß
    Wolfgang

  9. #129
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    Nach Ausleben ihrer Logorrhoe durch einige wenige "arme Willis" in diesem Beitrag: Die Schotenanordnung einer Bavaria cruiser funktioniert auch in der selbst erfahrenen Praxis.
    Mein Dank an alle anderen mit ihren hilfreichen, auf Erfahrungen basierenden Beträgen!

    Viele Grüße
    Frank

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