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  1. #1
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    Standard Stromversorgung Elektroantrieb

    Folgendes Projekt beschäftigt mich:

    Ich möchte mir einen Torqeedo 4kW Motor zulegen (Cruise 4.0 R). Dieser Motor braucht 48V Spannung. Die volle Leistung werde ich nur im Notfall benötigen und dann nur für kurze Zeit. Dennoch reicht mir der 2.0 Motor nicht. Das Boot liegt nämlich auf einem grösseren Binnensee, der gelegentlich ziemlich unfreundliche werden kann und wenn ich es dann nicht in den Hafen rein schaffe, so schlägt das massiv auf die Stimmung in der Familiencrew. Als Flautenantrieb reichen 1000W aber wohl locker.

    Ich gehe deshalb davon aus, dass mir 100Ah Batteriekapazität reichen. Macht bei 4 AGm-Batterien ca. 140 kg; Geichtsmässig ähnlich einem Einbaudiesel, der bei diesem Boot eigentlich vorgesehen gewesen wäre. Noch mehr Gewicht will ich nicht transportieren. Und zwei LiPo Akkus will ich mir auch nicht leisten.

    Um die Batterien zu laden möchte ich ein vorhandenes 12V Sterling International Ladegerät verwenden. Ich beabsichtige dazu, die vier Batterien zum Laden parallel zu schalten (bei Motorbetrieb natürlich seriell).

    Gibt es Probleme bei der gleichzeitigen Ladung von vier parallel geschalteten Batterien? Was ist ansonsten von der Auslegung zu halten?

    Besten Dank für alle konstruktiven Antworten.

    brico

  2. #2
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    Brico, vielleicht habe ich Dich ja falsch verstanden. Eine AGM Batterie mit 100AH wiegt ca 30 kg. Was willst Du bei der vermuteten Bootsgröße um die 28" mit 400 AH? Oder wie meinst Du das?

    Beispiel: http://www.yatego.com/prevent-german...100-ah-btl-100
    Handbreit - Ralf

  3. #3
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    Die Stromversorgung brauche ich ja nicht für Positionslampen etc., sondern für den Motor: Der Torqeedo-Motor braucht 48V, wenn ich dazu vier 100 Ah 12V-Batterien nehme, die - wie Du richtig schreibst - je ca. 30 kg schwer sind, so macht das 120kg. Mit etwas drum und dran komme ich dann auf die von mir genannten 140 kg bei 48V und 100Ah.

    Die vermuteten 28'' sind nicht so falsch; genauer sind es gut 30''.

    brico

  4. #4
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    Mich würde interessieren, wie Sie das Umschalten von Seriell auf Parallel betriebssicher realisieren wollen.
    Wenn alle Batterien gleichzeitig über einen Ladestrom geladen werden sollen, birgt das immer die Gefahr, dass eine defekte Batterie zum Überladen der anderen Battrien führen kann.
    Das Sterling kann (je nach Ausführung) maximal 3 getrennte Batterien laden.
    Grundsätzlich spricht aber nichts gegen eine parallele Ladung, ausser, dass die Batterien aus oben gennatem Grund öfter gewechselt werden müssen, also vorsorglich.

  5. #5
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    OK, verstanden.

    Schau doch mal hier, ob Dein Ladegerät ins Schema passt:

    http://www.german.sterling-power.com...oads/xCE_G.pdf
    Handbreit - Ralf

  6. #6
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    Zitat Zitat von brico Beitrag anzeigen
    Um die Batterien zu laden möchte ich ein vorhandenes 12V Sterling International Ladegerät verwenden. Ich beabsichtige dazu, die vier Batterien zum Laden parallel zu schalten (bei Motorbetrieb natürlich seriell).
    Gibt es Probleme bei der gleichzeitigen Ladung von vier parallel geschalteten Batterien? Was ist ansonsten von der Auslegung zu halten?
    Das abwechselnde Umschalten von Reihen- auf Parallelschaltung schädigt die Batterien und sorgt für eine stark verkürzte Lebensdauer. IMHO wirst Du um ein geeignetes 48V-Ladegerät nicht herumkommen.

    Ansonsten solltest Du beachten, dass auch AGM-Batterien Blei-Säure Akkus sind und nicht tiefer als 50% entladen werden sollten, Du hättest also gerade 50Ah/48V zur Verfügung. Ob Dir das reicht musst Du selbst entscheiden.
    Gruß,

    Jörg
    Mein ganzer Stolz - ein Boot aus Holz!

  7. #7
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    @ Firsty:
    - Umschalten seriell/parallel: Es ist mir klar, dass hier nichts falsch laufen darf. Am einfachsten scheint mir die Umschaltung mit mehreren Knebelschaltern (einfache Hauptschalter mit abnehmbarem Knebelgriff) zu realisieren, wobei z.B. mittels einer verschiebbaren Abdeckung dafür gesorgt wird, dass die Brücken für die Parallelschaltung erst geschlossen werden können, wenn alle Brücken für die Seriellschaltung unterbrochen und die betreffenden Knebel abgezogen sind.
    - defekte einzelne Batterie bei Parallelladung: Wenn ich technisch identische Batterien verwende und diese auch zusammengeschaltet, d.h. gleichmässig entlade, so sollte deren Zustand doch auch identisch oder zumindest sehr ähnlich sein (im Rahmen der Fertigungstoleranzen des Herstellers) und es sollte nicht zur Überladung einer Batterie kommen. Sehe isch das zu optimistisch?

    @ Ralt-T Was ist mit "ins Schema passt" gemeint?

    @ Woody: Wieso werden die Batterien geschädigt, wenn man sie abwechselnd parallel und seriell zusammenschaltet?

    brico
    Geändert von brico (24.02.2009 um 17:22 Uhr)

  8. #8
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    Das Konzept würde ich nicht für betriebssicher halten, aber das sicher Geschmackssache.
    Da wären 13 Knebel erforderlich. Vielleicht ein Grund, über ein 48 Volt-Ladegerät nachzudenken.

    Wegen der geringen Fertigungstoleranzen ist die Parallelschaltung möglich. Allerdings ist wegen der Fertigungstoleranzen auch ein vorsorglicher Austausch erforderlich. Man kann nicht warten, bis eine Batterie ihren Geist aufgibt.

  9. #9
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    Gleichzeitig parallel 4 Akkus laden ist keine gute Methode und führt ganz sicher zu vorzeitigem Akkutod - auch bei AGM. Um das sauber zu laden, sollten parallel 4 Ladegeräte einzeln verwendet werden oder aber ein 48V Lader.

  10. #10
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    moin,
    die argumente die hier dagegen angeführt werden sind alle ... !
    das ergebnis ist allerdings richtig. mach da nicht so einen "hick hack", irgendwann verschaltest du dich. meist wenn es eh eng wird und hecktik aufkommt. 48 volt ladegeräte sind eher eine rarität, schau mal ob du nicht besser 2x 24 volt ladegeräte in reihe schalten kannst. das 12 volt nehm mal für die normale versorgung.

    bis denn

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