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Thema: Einhand

  1. #21
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    Zitat Zitat von hartmut2801 Beitrag anzeigen
    ...und so eingepickt, daß du an keiner stelle außenbords rumhängen kannst wenn irgendwas ist.

    bis denn
    Das ist gar nicht immer so einfach. Vor allem bei auf dem Laufdeck liegendem Gurt/Leine. Bei einer Weste ohne Beingurte rutscht auch der Haken beim Überbordgehen bis über Kopfhöhe und man hängt über seitlich an der Bordwand sehr tief. Ich habe mir deshalb einen Gurt weiter mittschiffs bis zum Mast gespannt. Weiter vorne muß ich umpicken.

    Gruss
    Manfred
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  2. #22
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    Zitat Zitat von IOM Beitrag anzeigen
    also erstmal an alle. die frage nach dem motor war nen witz!!!!


    also zu deiner Frage.
    unbekannter hafen. erstens alles an infos die man hat anschauen. überlegen wo man bei welcher windrichtung anlegen kann ohne auf legerwall zu kommen.

    dann schiff vorbreiten. bei ruhigem wetter weit vor dem hafen, leinen herrichten, vorleinen so legen im bereich des buges, dass sie von land erreicht werden koennen(bei boxen fahrt). heckleinen klar. wenn ich nicht weiss ob längsseits geht (bevorzugt als einhandsegler)auch für die unpraktische box vorgereiten. genug fender an beiden seiten. segel kurz vorm hafen weg, sicher sein, dass sie auch gut runter kommen. also gut rutschende rutscher im mast haben.
    leicht wegbänseln. autopilot ist eh pflicht und langsam rein fahren. runde drehen, situation analysieren. nach längsseits ausschau halten.eventuell am ufer nach helfenden haende schauen. ansprechend (zeichensprache) bei wenig wind gehts auch gut alleine, bei mehr wind hilft jeder der sieht, dass du alleine bist.
    und dann entscheidung treffen wo. immer auf die windrichtung achten. lieber gegen den wind als mit dem wind an ne pier.ganz langsam ran fahren. wenn helfer da sind, leinen rüberwerfen. (gut vorbereiten zum werfen) oder mit vorleine, die ich nach achtern schon gezogenhabe und achterleinen übersteigen mit beiden leinen. vorher natürlich auskuppeln.

    fertig.

    box. langsam zwischen die dalben fahren. beide leinen belegen (wenns nicht reich, ist auch eine erstmal ok. dann nach vorne tuckern und (hoffentlich gut abgeschätzt die heckleinen belegen und nach vorne gehen und übersteigen und schiff festmachen. manchmal hat man glück und vorne kann einer die leine annehmen und man muss nicht nach vorne.

    haupt tipp. immer langsam, lieber ne runde mehr drehen und alles genau überlegen (immer vorschauend denkend, was koennte , was mache ich dann usw)
    und ruhig auch ein angefangenes manöver abbrechen und neu starten, als ein chaos verursachen.

    so roman erstmal beendet.

    gruss andreas (10m einhand meist ohne probleme, aber immer mit anspannung, das ist wichtig für die konzentration)
    Es ist wohl so, das es keinen Königsweg gibt und die Regel "Es kommt darauf an", gilt. Ich habe ja auch schon einiges ausprobiert.

  3. #23
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    genau so ist es

    jeder muss seinen weg finden.


    viel spass. segle gerne einhand

    andreas

  4. #24
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    Standard Noch ein kleiner Tipp...

    ... nichts großes, ist auch nicht von mir erfunden, kann man zwischendurch aber ganz gut gebrauchen.
    Habe einen Gummistrop ziemlich weit hinten im Cockpit quer gespannt - den kann ich mit eineinhalb Handgriffen um die Pinne wickeln. Die Pinne ist dann ganz gut fixiert. Weil der Stropp aber nun mal aus Gummi ist, kann man mit dem Knie eben mal ein wenig korrigieren, während man die Hände gerade für etwas anderes braucht.

    Noch eine Kleinigkeit: Lieber in aller Ruhe fünf Ehrenrunden im Hafen drehen, um alles zu sichten und die beste Anlegestelle zu finden, als auf Gedeih und Verderb die erstbeste Box anzusteuern.

    Gruß:
    Ausgleicher

  5. #25
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    Hallo, zufällig habe ich noch einen Autohelm 1000. Der Motor läuft nicht mehr und ein Zahnriemen fehlt, aber das könnte ich schon ersetzen. Mein Problem ist nur, dass ich keine Batterie an Board habe... BRaucht man unbedingt so ein riesen ding dafür?


    Ach übrigens meinte Rüdiger neberg einmal, dass er auf seinem Einbaum immer eine kleine Boje in 100m Entfernung mitgeschleppt hat. Diese Boje war an seiner Pinne angebracht und sollte er über board fallen konnte er immernoch diese Leine erreichen und somit das Boot zum kreisen bringen, damit er Zeit hatte es wieder zu erreichen. Ich denke mal, dass das nicht schlecht wäre als extra Sicherheit. Zumal man das Boot so bremsen kann...
    Geändert von spooner777 (02.03.2009 um 09:10 Uhr)

  6. #26
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    Haloo Ollyti,

    Deine Mannschaftssituation ist nicht unbekannt

    Bin auch viel Einhand unterwegs, anfangs mit einer O-Jolle, dann Manta 19 und nun mit einer Boheme Mini (Ähnlich Waarschip 660, nur mit Backdeck).

    Bei allen Boote / Fahrten hat sich eines gezeigt:

    Gute Vorbereitung ist das halbe Manöver.

    Wie bereits früher hier geschildert, versuche im Vorfelde soviel Informationen wie möglich über den Hafen / den Liegeplatz in Erfahrung zu bringen.
    - Wo kann ich liegen?
    *Boxengrößen
    *Tiefgänge
    *Windrichtung

    - Wieviel Platz habe ich zur Verfügung?
    *Breite der Boxengasse
    *Wo wird es Flach

    Der beste Rat ist m.E. das Boot GENAU kennen zu lernen.

    - Stoppstrecke / Aufschießer
    - Driftverhalten bei Seitenwind / wenig Fahrt
    - DREHKREIS

    Hierbei ist es wie bei den großen Handelsschiffen:

    Wann immer es geht, versuche Dir genug Platz für einen Vollkreis freizuhalten!

    Es ist bei weitem das effektivste Manöver um schnell Fahrt aus dem Schiff zu nehmen und die volle Kontrolle zu behalten.

    Persönlich versuche ich soviel wie möglich unter Segeln zu machen. (Dies ist kein leichtsinniges Draufgängertum, sondern liegt ganz einfach daran, dass Aussenbordmotoren meist gut Funktionieren, und wenn's wirklich drauf ankomt einen im Stich lassen ) Dabei ist eine klargelegte "Bremspütz" immer eine gute Idee.

    Bevor Du aber bei Bft.4 unter Vollzeug die Boxengasse entlangbretterst, sei Dir bitte sicher, dass Du Dein Schiff auch sicher beherscht und die Segel jederzeit klar zum Fallen sind. (Habe immer ein paar Zeiser auf Tasch')


    Kenne ich einen Hafen nicht so gut, gehe ich folgendermassen vor:

    Noch vor Einlaufen sind

    - alle Fallen klariert
    - der AB heruntergeplappt und Startklar / Leerlauf
    - die Fender befestigt, aber noch nicht Aussenbords
    - die Heckleinen mit einem laufenden Auge versehen (Zur Anpassung an die Dalbengröße) und "auf ca." auf den Achterklampen belegt
    - die Vorleinen auf Ende belegt und sauber aufgeschoßen Bb. und Stb. klar zur Übergabe an Land
    - der Peekhaken in Griffweite

    Erst wenn das alles geschen ist laufe ich in den Hafen ein. Solltest Du (wie ich) nicht über einen Autopilot verfügen. kannst Du rechtzeitg beiligen, und die Arbeiten in aller Ruhe erledigen.

    Jetzt kommt es natürlich auf den Wind und die Manövriereigenschaften Deines Bootes an ob Du unter Vollzeug, Vorsegel oder Groß einläufst.

    Du fährst die Boxengasse ab und wenn Du einen geeigneten Liegeplatz siehst fährst Du erstmal daran VORBEI. Du drehst um, justierst die Achterleinen nach und legst das LUV - AUGE soweit wie Du es noch bequem aus dem Cockpit erreichen kannst nach vorn. NICHT belegen, sondern 1 1/2 Törns auf der Klampe.

    Dann lässt Du die/das Segel fallen und achtest darauf auf jeden Fall noch genug Fahrtüberschuss zu haben um gut manövrieren zu können.
    Du fährst Die Box in einem Weiten Bogen mit nicht zu viel Ruderlage an. Bleib an der Luv-Seite!
    Nun kommt der Luv- Dalben näher, und so bald wie möglich geht die Achterleine rüber, Du sprintest zurück ins Cockpit, greifst Dir Achterleine, lässt sie langsam durchsutschen und nimmst so langsam die Restfahrt aus dem Schiff bis Du vorn angekommen bist. Schnell ein paar Kreuzschläge auf die Klampe, nach Vorn gesprintet, LUV- Vorleine gegriffen, an Land belegt und wieder zurück in's Cockpit. Achterleine abbelegen, langsam nach Lee wegsacken lassen, aufstoppen, Lee- Achterleine über den Poller, Leinen kreuzen, Schiff ausrichten, belegen - Fertig achtern.
    Das gleiche machst Du dann vorn - Fest Vorn & Achtern.

    Bei alledem die Fender natürlich nicht vergessen.

    Diese Vorgehensweise hat mich bis jetzt immer sicher und Schrammenfrei in die Box gebracht, verlangt aber, wie bereits erwähnt, dass man sein Schiff wirklich gut kennt und im Griff hat.

    Letztlich gilt hier wie bei allem: Üben, üben, üben...

    Z.B. im freien Seeraum mit einem ollen Fender, dessen Verlust ggf. nicht so schmerzt. (Soll aber bitte jetzt nicht als versteckter Aufruf zur Umweltverschmutzung mißinterpretiert werden )

    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen und eine schöne Saison '09,

    Michael

  7. #27
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    Standard Hallo michael

    Dein Beitrag erschlägt die Hafenfrage wirklich sehr gründlich. VIELEN DANK!!!
    Bis jetzt bin ich immer unter Motor in die Häfen Gefahren und werde es wohl noch einige Zeit weiter machen. Meistens liege ich in Wedel an der Elbe, wo an der Westseite eine dichte reihe Pappeln den ganzen Hafen im Windschatten hält.
    Im Hafen motore ich meist elektrisch weil das immer funktioniert im gegensatz zu meinen Yamaha der auch schon mal bei wenig Gas ausgegangen ist.
    Ich habe mir jetzt letzten Monat einen Pinnenpilot zugelegt und bin gespannt wie das funktioniert, den ich saß auch schon mal 26 Stunden an der Pinne mal mit garkeinen mal mit viel Wind und aus der falschen Richtung.
    Navi mache ich mit Karte, Pc und PDA. Für Karte und PC muß ich unter Deck aber den PDA Habe ich im Wasserfesten Case in der Tasche und kann auch an der Pinne sehen wo, wie und wohin, das eine tolle Sache.
    Bis dann
    Olaf

  8. #28
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    moin,
    benutzt jemand das Fugawi Marine ENC Ver. 4.5 zum navigieren und ansteuern des autopiloten ???

    bis denn

  9. #29
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    Zitat Zitat von spooner777 Beitrag anzeigen
    Hallo, zufällig habe ich noch einen Autohelm 1000. Der Motor läuft nicht mehr und ein Zahnriemen fehlt, aber das könnte ich schon ersetzen. Mein Problem ist nur, dass ich keine Batterie an Board habe... BRaucht man unbedingt so ein riesen ding dafür?


    Ach übrigens meinte Rüdiger neberg einmal, dass er auf seinem Einbaum immer eine kleine Boje in 100m Entfernung mitgeschleppt hat. Diese Boje war an seiner Pinne angebracht und sollte er über board fallen konnte er immernoch diese Leine erreichen und somit das Boot zum kreisen bringen, damit er Zeit hatte es wieder zu erreichen. Ich denke mal, dass das nicht schlecht wäre als extra Sicherheit. Zumal man das Boot so bremsen kann...
    Das mit der nachgeschlepten Leine ist bedenkenswehrt, nur solte man das gute Stück einholen wenn man in den Hafen will, auch das dichte passieren von Bojen kann böse enden mfg Olaf

  10. #30
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    moin,
    wo willst das denn machen ??? ohne viele leute kennezulernen die böse auf dich sind?

    pick dich lieber vernünftig ein, als so einen dünfug zu veranstalten.

    bis denn

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