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  1. #1
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    Standard Tiefgang in Dänemark

    Liebe Gemeinde,

    ich möchte mir gerne eine Yacht zulegen und würde gerne eure Meinung zu dem Thema "Tiefgang und Dänemark" hören. Ich bin die letzten zehn Jahre auf einem ziemlich großen Regattaschiff gefahren, mit viel Tiefgang, mir fehlt aber Erfahrung mit den ganzen schönen kleinen Häfen in DK. Gibt es für Schiffe eine Maximaltiefe, ab der man z.B. die Dänische Südsee oder Limfjord etc. vergessen kann?

    Danke schon mal + Gruß

    Kamehameha

  2. #2
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    Standard

    also wir haben mit unserer bandholm 30 1,60m tiefgang, und sind bisher noch sehr gut durch die dänische südsee gekommen. alles ist dann damit sicher nicht anzulaufen. aber vermisst haben wir bisher nichts.

    crascher

  3. #3
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    Standard Tiefgang

    Hallo Kamehameha!
    Der Tiefgang Deines Bootes hat etwas mit Deinen Schlafgewohnheiten zu tun.
    Hört sich komisch an, aber urteile selbst:
    Früher hieß es in den Hafenführern: "Anlaufen der Liegeplätze nach Anweisung des Hafenmeisters"
    Es gibt aber (fast) keine Hafenmeister mehr in Dänemark.
    Meistens geht ein Teenager rum und kassiert das Hafengeld.
    Dem ist es völlig schnurz, ob in der 14 Meter Box eine Varianta liegt.
    Und so kommt es, nach 13 Uhr sind die großen, tiefen Außenboxen von kleineren Booten belegt. Etwa, als ob ein Polo auf einem Busparkplatz steht. Die kleinen zu flachen Innenboxen sind noch frei.
    Wenn Du also ein Boot mit mehr Tiefgang hast, mußt Du um 6.00 morgens aufstehen und spätestens um 13 Uhr im Hafen sein- sonst ist alles belegt!
    (Marstal, Tunö, Endelave, Anholt usw...)
    Dabei werden die Boote immer erbärmlicher. Ein Beispiel: Das steifste je von der "Yacht" getestete Boot, die Dufour Arpege, hatte mit 9 m Länge und 3 m Breite nur 1,35 m Tiefgang!
    Heutzutage haben Boote in dieser Klasse zumeist mehr als 1,70 m!
    Aus diesem (und anderem) Grund habe ich ein Boot mit Schwert, 12 m lang, aber mit Schwert hoch nur 70 cm Tiefgang!
    So kann ich bis 10 Uhr ausschlafen (ja, Urlaub!), segele gemütlich bis 18 Uhr oder länger, und kann immer noch bei den Ruderbooten festmachen.
    Alls, die längsseits gehen möchten (und auch dürften) laufen vorher auf...
    Der Hammer und großes Hafenkino: Langsam in die Boxengasse und dann auf den dazwischen liegenden Strand laufen, vorher eine Achterleine an Pfahl, dann trockenen Fußes an Land hüpfen.


    Gruß

    Bordeaux

  4. #4
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    Standard

    Die goldene Regel der dänischen Südsee heisst max 1.6 Meter, besser 1.5 - alles darüber sperrt aus vielen interessanten Häfen aus - z.B. Hjørtø.

  5. #5
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    240

    Standard Wo ist das Problem?

    Zitat Zitat von Bordeaux Beitrag anzeigen
    Hallo Kamehameha!
    Wenn Du also ein Boot mit mehr Tiefgang hast, mußt Du um 6.00 morgens aufstehen und spätestens um 13 Uhr im Hafen sein- sonst ist alles belegt!
    (Marstal, Tunö, Endelave, Anholt usw...)
    wir haben 2,25 Tiefgang und haben bisher immer einen Platz bekommen, und gehören nicht zu denen die um 6.00 aufstehen und um 13.00 im Hafen sind.

    Wo ist das Problem? Päckchen geht eigentlich immer.

    Zitat Zitat von bajou Beitrag anzeigen
    Die goldene Regel der dänischen Südsee heisst max 1.6 Meter, besser 1.5 - alles darüber sperrt aus vielen interessanten Häfen aus - z.B. Hjørtø.
    In der dänischen Südsee ankern wir sowieso meistens.

    http://www.amazon.de/Ankerpl%C3%A4tz...dp/3892254451/

    Aber Guldborgsund geht halt nicht und einige kleine Häfen auch nicht.

    Kai
    Geändert von kbrandes (12.03.2009 um 23:02 Uhr)
    Im Arwen. Telin le thaed. Lasto beth nîn, tolo dan na ngalad.

  6. #6
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    Standard

    ich denke auch die obergrenze um entspannt zu bleiben ist 2m. es geht aber auch mit kleinen einschränkungen mit mehr auch. aberw arum gleich ein so großes Boot?

    die beobachtungen mit den großen boxen und kleinen schiffen kann ich nicht bestättigen.

    idealer tiefgang 1,50-1,70 oder drunter

    andreas

  7. #7
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    Viel wichtiger als wenig Tiefgang ist in DK ein schlanker Rumpf, um auch in vollen Häfen noch eine Box zu bekommen, wenn´s denn eine sein muss.Bis 3 m Rumpfbreite kommt man noch fast überall gut rein, auch mit 1,80 Tiefgang.

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von Bordeaux Beitrag anzeigen
    Hallo Kamehameha!
    Der Tiefgang Deines Bootes hat etwas mit Deinen Schlafgewohnheiten zu tun.
    Hört sich komisch an, aber urteile selbst:
    Früher hieß es in den Hafenführern: "Anlaufen der Liegeplätze nach Anweisung des Hafenmeisters"
    Es gibt aber (fast) keine Hafenmeister mehr in Dänemark.
    Meistens geht ein Teenager rum und kassiert das Hafengeld.
    Dem ist es völlig schnurz, ob in der 14 Meter Box eine Varianta liegt.
    Und so kommt es, nach 13 Uhr sind die großen, tiefen Außenboxen von kleineren Booten belegt. Etwa, als ob ein Polo auf einem Busparkplatz steht. Die kleinen zu flachen Innenboxen sind noch frei.
    Wenn Du also ein Boot mit mehr Tiefgang hast, mußt Du um 6.00 morgens aufstehen und spätestens um 13 Uhr im Hafen sein- sonst ist alles belegt!
    (Marstal, Tunö, Endelave, Anholt usw...)
    Dabei werden die Boote immer erbärmlicher. Ein Beispiel: Das steifste je von der "Yacht" getestete Boot, die Dufour Arpege, hatte mit 9 m Länge und 3 m Breite nur 1,35 m Tiefgang!
    Heutzutage haben Boote in dieser Klasse zumeist mehr als 1,70 m!
    Aus diesem (und anderem) Grund habe ich ein Boot mit Schwert, 12 m lang, aber mit Schwert hoch nur 70 cm Tiefgang!
    So kann ich bis 10 Uhr ausschlafen (ja, Urlaub!), segele gemütlich bis 18 Uhr oder länger, und kann immer noch bei den Ruderbooten festmachen.
    Alls, die längsseits gehen möchten (und auch dürften) laufen vorher auf...
    Der Hammer und großes Hafenkino: Langsam in die Boxengasse und dann auf den dazwischen liegenden Strand laufen, vorher eine Achterleine an Pfahl, dann trockenen Fußes an Land hüpfen.


    Gruß

    Bordeaux
    Es ist immer gut hinter einem großen Boot hinterherzufahren, nachdem Motto wenn ein großes Boot da fährt kann auch ein kleiners Boot hinterherfahren.
    Richtig bis es rums macht.

  9. #9
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    Standard

    Hallo Kamehameha,

    neben den kleinen Häfen stellen auch manche Ansteuerungen und Fahrwasser mit Mindesttiefen von rund 2,5 m Engpässe dar wie z. B. der Bøgestrom oder auch einige Fahrwasser der dänischen Südsee.
    Natürlich MUSS man da nicht unbedingt hin, aber nach meiner Einschätzung muss man sich ab 2 m aufwärts doch schon spürbar einschränken.
    Aber auch mit 1,60 m kommen wir längst nicht mehr in jeden lauschigen Hafen.
    Den Vorteil eines schlanken Schiffe kann ich bestätigen. Wir haben nur 2,60 m und in traditionellen Häfen, wo die Boxen noch enger gesetzt sind, macht sich das wirklich bemerkbar.

    Grüße

    Andreas

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von Andreas120 Beitrag anzeigen
    neben den kleinen Häfen stellen auch manche Ansteuerungen und Fahrwasser mit Mindesttiefen von rund 2,5 m Engpässe dar wie z. B. der Bøgestrom oder auch einige Fahrwasser der dänischen Südsee.
    und hierbei darf man nicht vergessen, dass es zwar in der Ostsee kaum spürbar Tidenhub gibt, aber das Wetter auch schon mal mächtig Wasser ziehen kann - so geschehen 2007 auf Lyø, eingelaufen in die Pfahlbox auf über 2.5 Meter Wassertiefe, morgens beim Frühstücken lag das Schiff fest im Sand und es waren nur noch knapp 1.5 Meter Wasser vorhanden.

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