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  1. #1
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    Standard Ankern in den Scheren

    eigentlich muesste ich es wissen, aber ich kaempfe immer wieder, deswegen hier die Frage.

    Was ist ein sinnvolles Ankergeschirr fuer die Scheren (Schweden, Finland) etc. mit dem oft steinigen oder harten Grund.

    Handbreit, Hans

  2. #2
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    hallo Hans, sind viel in den Schären unterwegs s. www.archenoah.baju-sailing.de. Schweden und Norweger fahren Ankerbänder die über 50 Meter hinten aus- und aufgerollt werden. Beste Lösung: In passender Bucht über Bug und Heck festbinden, ggf. Felshaken einschlagen (s.Fotos). Andere Lösung: An gerader Felswand anlegen. Wenn die Einheimischen abhauen auch an anderen Platz verlegen, denn dann wechselt der Wind. Würde Plattenanker mit schwerer Kette nehmen, der sammelt mehr Dreck auf dem Fels. Wenn es brennt: Lange Stange oder Bootshaken zum Abhalten von den Felsen. Siehe unsere Berichte 2005 Finnland bzw.2009 Bucht Kungsbaka. Viel Glück Erwin 2

  3. #3
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    Meine Erfahrung aus 8 Wochen segeln in den finnischen Schären:

    Optimaler Ankergrund und Wassertiefen! Ganz und gar nicht felsig, eher verschlickt.
    Die finnischen Schiffe haben einen M-Anker oder Plattenanker. Auf ca. 3 m Wassertiefe kann man dann mit sehr langer Leine auch getrost ohne Kette ankern (z.B. Heckanker), machen alle Skandinavier so.

    Die schwedischen Schären sind wohl tiefer.

  4. #4
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    Guck mal in den schwedischen Gebrauchtbootsmarkt unter Zubehör zum Boot.

    Fast alle verkaufen mit Gurtband und Pilzanker. So verkehrt scheint das also nicht zu sein.
    Kaufen würde ich mir den Anker im erstbesten Store auf der Hinfahrt- preiswerter als in Deutschland-- und nimm den rostfreien.
    Kette kann man da oben vergessen. Faustregel: So wie die Schäre aussieht, so geht sie unter Wasser weiter.
    Viel Spass da oben und vergess den Grill nicht .

  5. #5
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    Zitat Zitat von rana4sale Beitrag anzeigen
    (....)

    Kette kann man da oben vergessen. Faustregel: So wie die Schäre aussieht, so geht sie unter Wasser weiter.
    Viel Spass da oben und vergess den Grill nicht .

    Warum kann man Kette da oben vergessen ?
    Ist keine Kritik, nur eine Frage.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Okokea Beitrag anzeigen
    Warum kann man Kette da oben vergessen ?
    .....
    Ich wage es kaum zu sagen: Bei mehr als 5facher Länge der Ankerleine von der Wassertiefe und einem geeigneten Anker, zumal als Heckanker, verzichte ich immer auf Kette. Beim Heckanker ändert sich die Zugrichtung nicht und man kann die Haltekraft leicht testen. Sicher, es ist unverantwortlich, fahrlässig, gefährlich... aber es hält . Mit doppelt schwerem Anker plus schwerer Kette würde der Anker noch besser halten, aber mehr als genug ist zuviel.
    Wir verwenden Kobra oder Brittany, beide 10kg bei 31ft.
    Gruß Franz

  7. #7
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    Zitat Zitat von chandler Beitrag anzeigen
    eigentlich muesste ich es wissen, aber ich kaempfe immer wieder, deswegen hier die Frage.

    Was ist ein sinnvolles Ankergeschirr fuer die Scheren (Schweden, Finland) etc. mit dem oft steinigen oder harten Grund.

    Handbreit, Hans
    Bei uns und auch bei Freunden hat sich in vielen Jahren Schärensegeln gut bewährt und so machen es auch die meisten Schweden :
    als Heckanker verzinkter M-Anker, für Bootslänge um 10 m etwa 7,5-10,0 kg am stabielen Gurtband auf Rolle mit kurzem Kettenvorlauf,
    als Buganker CQR-oder Bügelanker mit Kette.
    Mit dem Plattenanker,den wir in den ersten Jahren als Heckanker benutzten, gab es an den meist schlickigen Ankerplätzen oft Ärger.

    Gruß Horst

  8. #8
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    Moin Okokea,

    ich seh das genau so wie Grauwal- Franz.
    Wenn man ein paar Mal an einer Schäre geankert hat wird man etwas Entspannter.
    Schließlich bindet man das Schiff an Land fest und braucht den Heckanker nur zum abhalten und mal liegt- hoffendlich- immer im Windschatten der Schäre.
    Bei Wind und Sturm suchen auch die Schweden/Finnen und Norweger einen sicheren Hafen auf.
    Gruß
    Gerrit

  9. #9
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    So sich hier grade mal so schön viele Schären-Kenner versammelt haben, hätte ich noch eine artfremde Frage:

    Ich plage mich mit dem zu findenden Tiefgang-Kompromiss. Wo hört nach eurer Meinung der zumutbare Tiefgang fürs Schärensegeln und -ankern auf? (West- und Ostschwedische Schären, finnische Schären).

    Vielen Dank schon einmal!

    Gruß

    Hinnerk

  10. #10
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    Moin Hinnerk,

    ich denke mal so 2,00 mtr. ist Schluss. Wenn du weiter in kleinere Schären fahren willst, ist sicherlich ein Kielschwerter schön.

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