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  1. #1
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    Standard Klapprad: Worauf achten?

    Moin Seglers,

    So'n Klapprad ist ja sehr praktisch wenn man in fremden Häfen einkaufen oder Land und Leute erkunden will. Aber die Qual der Wahl ist gross, von 150 Euronen bis über 800 ist eigentlich alles drin.

    Frage: Worauf achtet der qualitäts- und preisbewusste Segler bei Erwerb eines klappbaren Drahtesels ?

    Es grüsst mal wieder
    der Scorpionsailor
    ...und alles nicht so verbissen sehen!

  2. #2
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    Standard

    Bei soetwas fragilem wie einem Klapprad würde ich nur Spitzenqualität kaufen.

    Man würde sich ja auch kein Billigvorhängeschloss kaufen. Also lieber nach Markenrädern suchen. Das "Birdy" zum Beispiel.

  3. #3
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    Moin,
    kommt auf Deine Größe/Gewicht an.
    Bei 1,96 und 110Kg z.B. paßt man auf kein preiswertes Klapprad und auf die wenigsten teuren. Für *Normalgebaute* gilt dieses Argument aber nicht.

    Stahl rostet, Alu nicht.

    Ketten-Gangschaltung ist total blöd, weil anfällig und die Schmiere ist *überall*, besser ne Schaltung in der Nabe, oder gar keine.

    Eine LED-Beleuchtung reicht völlig, kein Dynamo erforderlich.

    Wenn wenig Platz ist an Bord, also Dein Boot unter 20m lang ist, , ist das Packmaß wichtig, dann eher 16" als 20" Räder.

    Habe mal einen Sailor beobachtet, der brauchte sagenhafte 10 min um sein Hyper-Klapprad zu entfalten. Also auch der Mechanismus ist wichtig.

    Ich würde in jedem Fall mal probesitzen/fahren, nicht blind kaufen.

    Ciao WS

  4. #4
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    probefahren, probefahren, probefahren! Bei manchen kleinen Klapprädern ist die Sraßenlage grauenhaft, da geht man besser zufuß.

  5. #5
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    Standard

    Die Fragestellung hatte ich vor kurzem auch und vielleicht hilft dies hier:

    Wichtige Fragen vorher klären:
    - Schiffsgröße, bestimmt die sinnvolle Reifengröße
    - Körpergewicht, bestimmt die Stabilität des Rahmen und direkt den Preis

    * Stahl macht wenig Sinn, da Rost vorprogrammiert ist
    * preiswerte Räder und besonders die als "Bordfahrrad" deklarierten Drahtesel der einschlägigen Versender sind selten für entspannten Regelbetrieb geeignet, sondern eher für gelegentliche kleine Fahrten
    * 16" Reifen sind zu klein und die Fahrsicherheit ist schlecht, 20" sollten es sein
    * Kettenschaltung ist an Bord bei geringem Stauraum nicht angesagt - Schmiere überall und die Zuverlässigkeit leidet
    * Nabenschaltung kann, muss aber nach meinen Probefahrten nicht sein
    * Jede Schaltung ist schwer, also überlegen wie mobil man mit dem Rad sein will
    * LED Beleuchtung, Dynamo ist keine gute Idee
    * auf jeden Fall probefahren und zwar eine ganze Reihe von Falträdern im Vergleich! Im Versand bestellen ist fast Garant für Frust ...

    Mein Nutzungsprofil war:
    - soll auch im Auto gut zu verstauen sein, da ich beruflich viel unterwegs bin und es dort auch nutzen wollte
    - klein faltbar und mit Tasche um im Zweifelsfall auch in der Bahn als Gepäckstück mitnehmbar (geht dann sogar im ICE)
    - so leicht wie möglich
    - einfach und schnell zu falten
    - stabil und erprobt zuverlässig (sollte 80-90 Kg tragen)

    In Gesprächen mit Privatpiloten, die ähnliche Anforderungen haben, haben sich drei Kategorien heraus kristallisiert: Billig- und Versandware (das meiste auf dem Markt 100 bis 350 Euro), gehobene Markenware (größter Hersteller Dahon), Edelware (Brompton und Birdy). Einige der teureren Versandwareräder werden unter Verwendung von Rahmen von Markenherstellern zusammengebaut (SeaTec Testsieger beim Palstek Test Bordräder hatte z.B. einen Dahon Rahmen), aber bei den Anbauteilen sparen die Versender sich kaputt, so dass sich diese Räder gegen Markenware nicht rechnet - weil man ganz schnell die Anbauteile tauscht und dann ist es teurer als gleich das Markenrad ...

    Als Optionen habe ich mir angeschaut:
    # AWN, Compass und SVB, SeaTec Räder - bei den Probefahrten durchgefallen
    # Birdy - edel edel und gut zu fahren, aber sauteuere Manufakturarbeit mit interessantem patentierten Faltmechanismus (schnell bei 2.000 Euro) und für meinen Zweck völlig übertrieben
    # Brompton - immer noch sehr teuer (ca. 1.200 - 1.500 Euro) und von Preis/Leistung eher ein Prestigeobjekt
    # diverse Falträder beim Fahrradhändler um die Ecke - keines dabei, das auch nur halbwegs besser als die ersten waren
    # letztendlich bin ich beim Dahon Mu Uno gelandet (um die 500 Euro, bis 110 Kg), habe das jetzt seit dem Frühjahr und bin bei ständigem Gebrauch (KFZ, Bahn und Schiff) begeistert. Die Schaltung habe ich noch nicht vermisst - auch bei Radtouren quer über Aeroe mit 30 Kilometer Strecken - und das geringe Gewicht von unter 10 Kg ist einfach ein gigantischer Vorteil.

    Fahrradfahren soll Spaß machen, also spar nicht am falschen Ende. Ein preiswertes Rad, das nur selten benutzt wird, ist zu teuer erkauft.
    Geändert von bajou (04.06.2009 um 21:28 Uhr)

  6. #6
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    Standard

    Dahon Curve D 3 als 16 zoeller faehrt sich trotz kleiner 16 zoeller prima und passt auch ueberall hin .. 3 gang nabe

    wenn den 20 zoll sein soll ( muss wegen uebergroesse) dann das Dahon MAriner ( aufgepasst frueher waren die Mariner aufgeputschte billig enten , heute ist es ein eigenstaendiges Model mit Alu rahmen )
    hat aber derrailleur Schaltung .....

    MU Uno ist ansich ein gutes bikes fuers boot.. obwohl ich die ruecktrittnabe nicht mag ( Freilauf und eine V bremse waere mir erheblcih lieber und waere obendrein noch leichter als die Bremsnabe )


    Vitesse kommt mit guter Shimano 7 gang naben schaltung wenn man Schutzbleche Traeger abmacht sicherlich eine gute Alternative
    Thor

  7. #7
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    Standard

    Ich habe teuer gekauft. Erst billige, dei waren zu teuer. Rollten schwer, hatten keine Schaltung. Dann 3-Gang, war auch schrott.

    Preiswert war mein Birdie. Habe ich jetzt über 7 Jahre. Fährt wie ein Rennrad oder Mountainbike. Damit macht Radfahren so viel Freude wie daheim! 21 Gänge. Im Packbeutel. Keine Probleme mit der Kettenschaltung.

    Inzwischen gibt es aber auch eine vielgängige Nabenschaltung. In Verbindung mit dem 3-fach-Werfer vorne wäre das meine nächste Überlegung. Aber das Birdie könnte mich überleben ....

    P.S. Schopn mehrere Reifen runtergefahren, also viel benutzt! Es gibt auch Stollenprofil (Mountainbike)

  8. #8
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    Standard Es bedankt...

    ... sich der Scorpionsailor für so viele, schnelle und dazu auch noch nützliche Antworten. Es gibt also doch nicht nur Lästermäuler im Forum
    ... und tschüss!
    ...und alles nicht so verbissen sehen!

  9. #9
    Tamino Gast

    Standard

    Ich fahre seit Jahren das vielgescholtene DiBlasi-Rad und bin damit sehr zufrieden, habe es gerade auf vielen Kilometern gefahren. Es ist sehr klein faltbar und verwindungsfrei. Nachteilig ist allerdings, dass manche Anbauteile nicht rostfrei sind. Aufgrund der hohen Sitzposition sollte man auch nicht zu stark antreten, da ansonsten ein Überschlag nach hinten nicht ausgeschlossen ist.
    Mein Dahon vor Jahren war nicht verwindungsfrei

  10. #10
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    Standard Danke

    Danke bajou, wir stehen nun auch vor solch einer Entscheiung ... oder besser gesagt, meine Frau da ich lieber zu Fuss gehe aber wenn es denn umbedingt sein muss ....
    Beneteau Oceanis 40 mit allem drum und dran ...

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