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  1. #81
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    Ein Yachthafen liegt im Rahmen der Möglichkeiten und würde gut zur touristischen Entwicklung passen, nebenbei wäre das Seenotrettungsproblem gelöst und EnBW bekommt seinen Zubringer für Baltic. Bootsbauer, Yachtservice, Winterlager, Segelschule und vielleicht ne kleine Bootswerft könnten sich hier ansiedeln. Gabs alles schonmal. Vor dem Tourismus hatte der Ort auch mehrere wirtschaftliche Standbeine. Warum soll das jetzt nicht mehr gehen?
    Wal vor Rügen gesichtet.

  2. #82
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    Gut. Ein Xachthafen ist aber auch ne Form von Tourismus. Campingplatz für Besserverdienende.
    Da Prerow jedoch sehr weit von der A20 weg ist, das Revier vor der Tür nicht wirklich attraktiv ist, sehr ungeschützt und überall an der See Liegeplätze zu haben sind, die dichter zu irgendeiner Autobahn liegen, würde ich in so einen Yachthafen mit Dauerplätzen, Travellift, Werft etc. keinen Cent stecken. Kühlungsborn lässt sich nicht überall kopieren. Selbst Hohe Düne läuft nicht so wie gedacht. Carsten

  3. #83
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    Mit mehr als 1,5m Tiefgang machts nur Sinn in Barth oder Zingst (Bodden) zu liegen und der einzige Weg von dorthin auf die Ostsee führt über Barhöft. Als Festkiel-Liebhaber haste da auf dem Darss begrenzte Möglcihkeiten. Ich schätze daher, viele einheimische See-Segler würden auch gerne einen Hafen auf der Seeseite haben. Auf dem Bodden fahren ja meistens nur Schwertboote und Schwenkkieler rum. Momentan vermeiden auch noch viele Segler die Ost-West Verbindung zwischen Hohe Düne und Barhöft. Wäre hier ein Übernachtungshafen würde sich die Anzahl der Segler auf der Strecke sicher erhöhen, so dass man von der derzeitigen Auslastung im Nothafen, nicht auf den tatsächlichen Bedarf an Liegeplätzen schließen könnte. Dazu kommen die neugierigen Dänen. Ich schätze das wären ca. 15 Liegeplätze für Gastlieger? Dazu dann noch Haupterwerbs- und Nebenerwerbsfischer, DGRZ und EnBW & co. Mit den Einheimischen komme ich auf irgendwas +50 Liegeplätze. Yachtcharter in Barth gehen auch deshalb schnell pleite, weil der Weg aus dem Revier zu weit ist. Was meinste denn wie schnell die da sind.
    Wal vor Rügen gesichtet.

  4. #84
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    . Selbst Hohe Düne läuft nicht so wie gedacht. Carsten
    Im yachthafen hohe düne haben die bodenbretter der stege schon nach einem jahr geklappert,und wenns geregnet hat waren sie gefährlich glatt.war wohl kein planer mit maritimen sachverstand am werk.
    Ich schlage vor einen kleinen anlegesteg oder ponton nur für den rettungskreuzer.würde auch die kosten minimieren.
    Der Franki
    http://frankisegelt.jimdo.com/

  5. #85
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch sehr klug, hier nicht alles auf dem freien Markt zu verhökern, sondern zu sagen, Hiesige first und günstig. Sylt ist ja das traurige Gegenbeispiel, wo alles an Land zu Geld gemacht wurde, und die Sylter selbst können auf Sylt nicht mehr leben, weil zu teuer für sie. Die mussten wegziehen nach Niebüll, und fahren mit der Bahn zur Rbeit in ihre vergoldete Heimat. C.
    ...hier verklärt die lokale (...gierige) Brille die klare Sicht auf die Dinge. Die Situation auf Sylt haben vor allen Dingen die Sylter selbst zu verantworten, indem sie in ihrer Gier den Geldavancen der neureichen Berliner, Hamburger und Düsseldorfer nicht widerstehen konnten. Niemand der alteingesessenen Einwohner wurde gezwungen, sein Grundstück zu verkaufen. Da das ja so lukrativ war setzte ein Wettlauf ein. Wer wollte denn noch für einen schmalen Taler Zimmer vermieten wenn er mit einem Schlag in Milliönchen baden kann ?! Oder einen Lebensmittelladen, einen Handwerksbetrieb u.ä. unterhalten wenn mit dem Verkauf die nächsten Generationen saniert werden können ?! C. mach mal halblang - in Hhafen seid ihr auf derselben Schiene. Da hilft auch das stramme konzertierte Festhalten an alten Pfründen zur unbotmäßigen Abschöpfung blöder Touristen nicht auf Dauer. Euer Kaff macht sich selbst kaputt - Ihr merkt es nur noch nicht. Geld ist geil !! Bloß keinen Wettbewerb zulassen, insofern tickt Ihr nicht anders als diese Klüngelbrüder in MV. Darauf solltest Du nicht so stolz sein !

    PS und das Banner 'HEIMAT' roll mal getrost wieder ein - das ist nur noch peinlich !
    Geändert von Wollebuch (04.02.2015 um 14:16 Uhr)

  6. #86
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    Sehr schöne Einschätzung Wollebuch. Der gleiche Zug ist in Prerow auch schon lange durch. Der Klüngel besteht zur einen Hälfte als altgedienten DDR Genossen und zur anderen Hälfte aus Zugezogenen, die vermieten. Alte vorpommersche Familien haben hier schon längst nichts mehr zu sagen.
    Wal vor Rügen gesichtet.

  7. #87
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    Standard Prerow Hafen: Umweltminister beantwortet Fragen am OZ-Telefon

    Preow Hafen: Umweltminister beantwortet Fragen am OZ-Telefon
    Er ist am Donnerstag, dem 5. Februar, von 15 bis 17 Uhr unter 03 81/36 51 00


    Die Pläne für einen neuen Hafen in Prerow sind umstritten. Bürger haben am Donnerstag die Chance, Till Backhaus beim OZ-Telefonforum Fragen zu stellen.

    aus der OZ 04.02.2015 14:05 Uhr

    Prerow. Bis zum Jahr 2020 soll ein Ersatzhafen für den Nothafen Darßer Ort in Betrieb gehen. In einer Machbarkeitsstudie wird Prerow (Vorpommern-Rügen) als favorisierter Standort angesehen. Vorgesehen ist der Bau eines Inselhafens 135 Meter vor der Seebrücke des Ostseebades auf dem Darß.

    Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte das Projekt jüngst in Prerow vorgestellt - und ist mit der Idee auf reichlich Widerstand gestoßen. „Das Hafen-Thema auf dem Fischland-Darß-Zingst ist ein sehr wichtiges und muss endlich gelöst werden. Wir wollen bei unserem Vorhaben Transparenz zeigen und deshalb stelle ich mich nach der Einwohnerfragestunde auch noch mal den Bürgerfragen am OZ-Telefon“, sagte Backhaus.

    Er ist am Donnerstag, dem 5. Februar, von 15 bis 17 Uhr unter 03 81/36 51 00 zu erreichen. Wer seine Fragen schriftlich stellen will, kann das bis zum 5. Februar 12 Uhr mit Angabe seines Namens und Wohnort tun. Die Fragen können per Email an lokalredaktion.ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de geschickt werden.



    Die Pläne für einen neuen Hafen in Prerow sind umstritten. Bürger haben am Donnerstag die Chance, Till Backhaus beim OZ-Telefonforum Fragen zu stellen.
    © Bernd Wüstneck / dpa und Cornelius Kettler

  8. #88
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    Wir waren letzten Sommer zum ersten mal in Prerow und Zingst - das sind Orte, zu denen jedenfalls wir nicht noch mal hin müssen. Das ist "Rüdesheimer Drosselgasse" auf Norddeutsch, nur mit Durchgangsverkehr. Barth ist schöner - und ruhiger - Andere würden allerdings sagen, dass es etwas tot ist, aber dann wäre es immerhin eine schöne Leiche, während uns Prerow und Zingst nur noch als gigantischer Fressmeilenbrei in Erinnerung bleiben werden, die jede Erinnerung an Fischerdörfer beseitigt haben. Das aber wohl schon zu FDGB-Zeiten. Immerhin haben sie sich Hochhäuser verkniffen, aber das rettet auch nichts mehr. Wollte man wirklich den ganzen Bodden erschließen, müsste man einen Fischland-Durchbruch realisieren - keine neue Idee, aber längst vom Tisch.

  9. #89
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    Zwar kenne ich die Gegend nicht, wohl aber diesen Thread.

    Der ist -wie könnte es anders sein- einfach nur zu deutsch.
    Von 88 Posts war genau einer dabei, der Alternativen aufzeigte.
    Seien die machbar oder nicht, ist mir egal.
    Das Verhältniss 87 zu 1 nicht.

    Ein enormes Gezeter in dem die guten Argumente beider Seiten untergehen.
    Egal ob der Rettungskreuzer in einem echten oder Nothafen liegt, oder gar am Heißluftballon darüber schwebt:
    Er wird da nichts mehr retten.
    Zu spät, zu spät!

    Ich schlage euch deshalb eine fränggische Lösung vor:
    Wir sprengen das ganze Ding flächendeckend weg.
    Dann mag sich die Natur in aller Ruhe ihre Wege bahnen,
    und all euere Streitereien haben sich in Luft aufgelöst.
    Pardon: in Rauch.
    Man muss sich nicht mehr angiften,
    weder Ossi gegen Wessi oder Scheinossiwessi
    (oder gar -Gott bewahre!- eine unkatholische Mischung dieser Gattungen)
    noch über Seilschaften, Politclowns
    oder gar Umweltbewußte.

    Ihr hättet auch viel Zeit einmal ein Lexikon zu kaufen
    und das Wort "Scham" nachzulesen.
    nomen est omen

  10. #90
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    Das Thema ist seit Jahren ausgelutscht und wieder und wieder gedreht worden. Alle Argumente für und wider sind für und gegen alles doppelt und dreifach ausgetauscht - es gibt einfach nichts mehr, was jemanden, der in den letzten mindestens 4 Jahren dabei ist, noch überraschen könnte, nichts, was nicht schon mal irgendwo mehrfach geschrieben wurde.
    Jetzt schauen wir mal, was am Ende herauskommt bzw. übrig geblieben ist von all den Planungen und politischen Willenserklärungen. Am Ende vielleicht nur ein notdürftig geschützter Steg für einen Seenotkreuzer, dann ist endlich der politische Druck weg - Amen.
    Geändert von Elling (06.02.2015 um 00:21 Uhr)

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